CH97049A - Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen.

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CH97049A
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pipe
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Rudolf Dr Adler
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  Verfahren und Vorrichtung zum Auslangen.         Ge"enstand    der Erfindung ist ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zum Auslaugen  lösbarer Bestandteile fester Stoffe, gegebe  nenfalls unter gleichzeitiger Behandlung mit  Gasen.  



  Das Verfahren besteht darin,     dass    das  auszulaugende Gut in rohrförmigen, annä  hernd     wagrecht    liegenden, übereinander an  geordneten und an entgegengesetzten Enden  verbundenen Rohren abwärts gefördert, hier  <U>auf,</U> an der     tief,;ten    Stelle angelangt, durch  ein schräg aufwärts gerichtetes Rohr aus dem  Bereiche des Lösungsmittels gebracht und  oberhalb     deg    Flüssigkeitsspiegels ausgewor  fen wird, während anderseits das Lösungs  mittel, infolge der Schwere sämtliche Rohre       dureliströmend    und an der höchsten Stelle       deg    obersten Raumes ausfliessend, den ent  gegengesetzten Weg zurücklegt.  



  Um eine Einwirkung von Gasen auf das  auszulaugende Gut oder auf das Lösungs  mittel zu ermöglichen, kann an einer belie  bigen     Sielle    des untersten Rohres das Gas       einceleitet    werden, so     dass    dieses durch sei  nen Auftrieb die gleiche Richtung wie das    Lösungsmittel einschlägt und daher an der  gleichen Stelle wie das Lösungsmittel aus  strömt und entsprechend abgeleitet werden  kann.  



  Das Verfahren kann in der aus der Zeich  nung ersichtlichen beispielsweisen Vorrich  tung, in welcher     Fig.   <B>1</B> einen lotrechten  Schnitt schematisch darstellt, durchgeführt  werden.  



  Das oberste der Rohre<B>b</B> trägt einen Auf  satz<B>1,</B> von dem ein Rumpf m die Verbin  dung mit dem     FülltrieUter    a herstellt. In dem       Rumpfe    bewegt sich eine Schnecke     n,    um das  auszulaugende Gut aus dem Fülltrichter a  in den Aufsatz<B>1</B> zu fördern. Das Rohr o     ge-          stätet    bei Füllen der Vorrichtung der Luft  den Austritt, ehe die Flüssigkeit das Ni  veau erreicht und einen     gasdieUten        Ab-          schluss    hergestellt hat.

   Die Rohre<B>b</B> sind an  entgegengesetzten Enden durch Stutzen     c     miteinander verbunden und besitzen im     In-          iiern    Transportschnecken     d,    die durch eine  geeignete Antriebsvorrichtung in der     Reilien-          folge    nach entgegengesetztem Sinne gedreht  werden, Das unterste Rohr ist mittelst eines      Rohres e     Wig.    2) mit einem schräg aufwärts       q#e          1,    richteten, mit     Transportsehnecke        versehe-          nen    Rohr<B>f,

  </B> das oberhalb des     Flüssigkeiis-          spiegels   <B>x</B> eine     Auswurföffnung   <B>g</B> besitzt,  verbunden. Unterhalb dieser ist an dem Rohr  <B>):</B> ein für die Zufuhr des Lösungsmittels be  stimmtes     Zuflussrohr        lb        an-ebracht;    ander  seits besitzt das oberste der Rohre<B>b</B> ein zum  Austritt des Lösungsmittels dienendes     Ab-          flussrohr    i, das in ein Gefäss<B>j</B> mündet.  



  Um den Zutritt von Gasen     -%vährend    des       Auslaugungsvorganges    zu ermöglichen, ist  das unterste der Rohre<B>b</B> mit einem     Gasein-          trittsrohr   <B>k</B> versehen. Im Gefäss     j    findet die       Trennun-    von Gas und     Flüssickeit    statt,  während die Hauptmenge des unverbrauchten  oder entstandenen Gases durch den Aufsatz<B>1</B>  und das Rohr o abströmt.  



  Die -Wellen der     Transportschneche    können       a        als        Rohre        ausgebildet        sein,        durch        v,-elche        aus     dem Rohre<B>p</B>     zur   <B>E</B>     ielung    ein er höheren       Auslaugungstemperatur    Heizdampf eingelei  tet wird.

      PATE     NTANSPRUCH:     <B>1.</B> Verfahren     züm    lösbarer Be  standteile fester Stoffe, dadurch gekenn  zeichnet,     dass    das auszulaugende Gut in  rohrförmigen, annähernd     wagreeht    lie  genden, übereinander angeordneten und  an     entgegengesetzen    Enden     miteirander     verbundenen --Räumen abwärts gefördert,  hierauf, an der tiefsten Stelle     angelanggt,     durch ein schräg aufwärts gerichtetes  Rohr aus dem Bereiche des Lösungs  mittels gebracht und oberhalb des     Flüs-          sigk,eitsspiegels        allsgeworfen    -wird,

   wäh  rend anderseits das     Lösun--Smittel    unter  Schwerkraftwirkung den entgegenge  setzten Weg,     sämtliebe    Rohre durch  strömend und an der höchsten Stelle des  obersten Raumes ausfliessend, zurück  legt.         UNTERANSPRUCH:     <B>1.</B>     Ausbilduii"",    des Verfahrens nach Patent  anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet,     dass     an einer Stelle des untersten     rohrförmi-          gen    Raumes ein Gas zugeführt     ivird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: II. Vorrielitunt-'- zur Durchführung de,# Ver fahrens naeh Patentans-Pruch L --ek-enn- zeichnet durch mindestens zweiaiiii:
    ihernd wagrecht liegende. an entgegengesetzten Enden mittelst Rohrstutzen (e) -,erbun- dene Rohre<B>(b),</B> die im Innern durch eine geeignete Antriebsvorrielltung in der Rei henfolge nach entgegengesetzter Drehrich- ZD ZD tune, versetzbare Transportselinee--#-#-ii <B><I>(d)</I></B> entbalten, von denen das oberste der Rohre (d) ein für das Lösungsmittel be stimmtes Abflussrohr (i)
    bc-s-itjt ilnd das unterste mit einem schräg aufiv:irts fye- richteten, mit Fördersehnecke versehenen Rohr (f) verbunden ist, das oberhalb des Flüssigkeitsspiegels eine Auswurföff- irung (fl) und unterhalb dieser ein für das 1)est.iromfe-, rohr <B>(h)</B> aufweist.
    UNTERANSPRüCHE: Vorrichtung nach Patentanspruch !I,ge- kennzeichnet durch einen Aufsatz<B>(1)</B> auf dem obersten der wagreehten oder schwach genei, en ,den, Rohre<B>(b).</B> der Entlüftungsrohr (o) trägt und durch einen Rumpf (iii,) mit Fördervorrichtung (n) mit einem Fülltrichter (a) verbunden ist.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> ge kennzeichnet durch ein am untersten der Rohre<B>(b)</B> angebrachtes Gaseintritts- rohr <B>(k).</B>
CH97049D 1920-07-13 1921-06-29 Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen. CH97049A (de)

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