CH96814A - Hohlkörper aus Metall mit spantenartigen Versteifungen, insbesondere als Flugzeugbauteil verwendbar. - Google Patents

Hohlkörper aus Metall mit spantenartigen Versteifungen, insbesondere als Flugzeugbauteil verwendbar.

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CH96814A
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Zeppelin-Werk Lindau G Haftung
Dornier Claudius
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Zeppelin Werk Lindau Ges Mit B
Dornier Claudius
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  Hohlkörper aus Metall mit     spantenartigen    Versteifungen, insbesondere  als     Flugzeugbautell    verwendbar.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Hohlkörper aus Metall mit     spantenartigen     Versteifungen, der insbesondere als     Flugzeug-          bäuteil    verwendbar ist. Bei demselben ist  eine Schar aus offenen Profilen bestehender  Spanten mit einem als     gemeinschaftlich(#        Gur-          tung    dienenden kräftigen Blechmantel zu  einem einheitlichen, ein System von geschlos  senen, gegeneinander     unverschiebbaren    Hohl  profilen aufweisenden Hohlkörper vereinigt.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgege.nstandes    in  schematischer Darstellung veranschaulicht,  und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen mittleren Längsschnitt durch  ein erstes Beispiel des Hohlkörpers in Gestalt  eines Flugzeugrumpfes, und       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie  <B>1-1</B> der     Fig.   <B>1</B> in grösserem     Massstabe,          Fig.   <B>3</B> ein zweites Ausführungsbeispiel,  zum Teil in mittlerem     Vertikalschnitt,    zum  Teil in Seitenansicht;

           Fig.    4 zeigt einen Querschnitt nach der  Linie 2-2 der     Fig.   <B>3,</B>       Fig.   <B>5</B> einen Schnitt durch ein drittes Bei-.  spiel in Gestalt eines     Tragdeckenflügels,    und  zwar nach Linie<B>3-3</B> der     Fig.   <B>6,</B>       Fig.   <B>6</B> einen Schnitt senkrecht zur     Flügel-          riebtLing,          Fig.   <B>7</B>     und   <B>8</B> zwei den     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> ent  sprechende Schnitte eines vierten Beispiels  in Gestalt eines     Traüdeckenflügels.     



  Beim ersten Ausführungsbeispiel nach       Fig.   <B>1</B> ist die Grundform des als Flugzeug  rumpf geeigneten Hohlkörpers angenähert die  einer vierseitigen Pyramide. Die Hülle ist  gebildet durch     ein-en    Blechmantel<B>A,</B> dessen  Querschnitt ein     VieFeck    mit leicht nach aussen  gewölbten Seiten     al    und abgeflachten Ecken       al    darstellt.  



       Längs    der den Ecken     al    entsprechenden  Kanten verlaufen im Innern des Mantels offene  Profilstäbe<B>B,</B> deren Flanschen     bl    an der  Mantelfläche anliegen und mit dieser zum'      Beispiel durch     Nietung    zu hohlen     Längsspan-          ten    verbunden sind.  



  In gewissen Abständen sind senkrecht zur       Längsaehse    des Rumpfes Stützringe     Cund   <B>D</B>  vorgesehen. Die Stützringe<B>C</B> befinden sich  paarweise nebeneinander. Sie haben zu<B>je</B>  zweien einen     V-fürmigen        Gesanitquerschnitt     mit Flanschen<B>o'</B> und     el.    Mit den seitwärts  abgebogenen Flanschen<B>er</B> liegen sie am Um  fang a.' des Blechmantels an, während die  nach innen gerichteten Flanschen e2<B>je</B> zweier  Nachbarringe zur gegenseitigen Anlage     koni-          men.    Durch die Vernietung der     Flarischen     <B>C</B> 2 entsteht somit der Profilreifen.

   mit     rinnen-          artigem    Querschnitt. Sobald der Profilreifen  mit dem Mantel zum Beispiel durch     Nietung     verbunden ist, bildet er mit diesem ein hohles  Ringprofil. Die jeweils zwischen zwei Stütz  ringen     Cangeordneten    einzelner) Stützringe<B>D</B>  sind durch Rillen<B>d2</B> versteift und am Rande  mit Flanschen     cll    versehen,<B>durch</B> die sie  ebenfalls am     Blechinantel    befestigt sind, um  zu dessen Aussteifung beizutragen.  



  An Stelle der Kombination zweier Stütz  ringe<B>C</B> können auch einteilige Profilringe     init.     zwei in einer Fläche liegenden Flanschen     cl     benutzt sein, die sich, wie nach dem Obigen  ohne weiteres verständlich ist, mit dem     Blech-          i        nantel    ebenfalls leicht zu geschlossener) hohlen       Querprofilen    hoher Festigkeit vereinigen las  sen. Besonders vorteilhaft sind aber zwei  teilige St     ützringe   <B>0,</B> wenn sie den     Abschluss     zweier benachbarter Mantelschüsse bilden, da  diese darin mit Hilfe der Stützringe leicht  zu einem Gesamtkörper grosser Widerstands  fähigkeit verbunden werden können.

   Die       Längs-    und     Querrippeil    können     erwünschten-          falls    in den Knoten-     bezw.    Schnittpunkten  aneinander befestigt werden. Unbedingt not  wendig ist eine solche     Knotenpunkts-Ver-          steifung    im Gegensatz zu den bekannten     Bati-          arten    aber nicht, da der     Bleehmantel    die     ge-          meinschaftliehe        Gurtung    bildet und eine  gegenseitige Verschiebung der     Längs-    und  Querrippen wirksam verhindert.

   Im übrigen,  kann die Befestigung der Planschen auch in  anderer bekannter Weise als durch Nieten  erfolgt sein. Ebenso wenig ist die Verwen-         dung        gleieher    metallischer Baustoffe für die  Herstellung des     Gesanitkörpers    nötig.  



  Bei dem     Ausführtingsbeispiel    nach     Fig.   <B>3</B>  bis 4 sind an     den    Mantel<B>A'</B> von innen     Spant-          ringe    B' und     von    aussen     Spantstäbe        CI    ge  nietet. Die     Innenrince    sowohl wie die Aussen  stäbe besitzen einen     U-fiji-iiiigeii    oder     rinnen-          artigen    Querschnitt     init    seitlich gerichteten       Anschlussflanschen.        Nietung    ist der praktisch  häufigste Fall.

   Grundsätzlich kann die Ver  bindung aber auch auf andere Weise, z. B.  durch Löten, Schweissen oder     Verschrauben,    er  folgen. Denn wichtig ist für den fertigen Körper  nur,     dass    die an sich wenig tragfähigen Einzel  gebilde     BI    und     CI    durch ihre Vereinigung  mit dein     Izi-i;ifti-,eii    Mantel einen     einheitlieher#,     <B>b</B>  ein System von geschlossenen, gegeneinander       unversebiebbaren    Hohlprofilen aufweisenden  Gesamtkörper bilden.

   Wie     Fig.   <B>2</B> erkennen       lät.'it,    brauchen nicht sämtliche     Längsspanten          C'    auf die volle Rumpflänge durchgeführt zu  sein. Denn namentlich bei den     Zwischen-          Stäben    genügt es,     werin    sie nur an     den        Stel-          len    stärkerer Beanspruchung vorgesehen sind.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel als Flügel  nach     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> schmiegt sich     eindgrössere     Zahl offener, in der     Richtuing    sonst üblicher       Holnie    verlaufender     Profilstäbe    Y von innen  an einen Mantel<B>E</B> an.

       Den        Sparitstäbeil        CI     des     vorbeschriebenen        Ausführungsbeispiels     ähnliche     Profilstäbe        I,'    sind zum Ersatz     von          Spieren    auf der Aussenseite des     31antels   <B>E</B>  befestigt.

   Durch die Vereinigung mit dem       Bleolimantel    wird ein völlig festes System  von     Querspariten    F und     Längsspanten        D'    ge  schaffen, so     dass    der entstandene Flügel sich  ohne besondere Holme und     Spieren    selbst  trägt. Bei sehr grosser Flügelweite kann     man     die untereinander     liecenden        Längsspanten        19'     noch durch einen Verband<B>G</B>     (Fig.   <B>6)</B> rahmen  artig versteifen.  



  Das Ausführungsbeispiel als Flügel nach       Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> unterscheidet sieh von den eben be  schriebenen dadurch,     dass    die     Längsspanten    H  von aussen     tind    die     Querspanten        Jvon    innen an  dem Blechmantel K     anliecen.    Der aus     Fig.   <B>7</B>  ersichtliche, Verband L ist zumeist nicht nötig  erhöht aber bei grossen Flügeln die     Steifigkeit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hohlkörper aus Metall mit sparitenartigen Versteifungen, insbesondere als Flugzeugbau teil verwendbar, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schar aus offenen Profilen bestehender Spanten mit einem als gemeinschaftliche Gur- tung dienenden kräftigen Blechmantel zu einem einheitlichen, ein System von geschlossenen, gegeneinander unverschiebbaren Hohlprofilen aufweisenden Hohlkörper vereinigt ist.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Hohlkörper nach Patentaiispruc.b, dadurch gekennzeichnet, dass durchlauf ende Kanten profile als Längsspanten mehrere Blech schüsse mit jeweilig an den Schussenden vorgesehenen, als Querspanten dienenden Stützringen von solcher Form tragen, dass <B>je</B> zwei aneinander stossende Stützringe zu sammen mit dein Mantel einen ringartigen Körper von geschlossenem Querschnitt bilden.
    2. Hohlkörper nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils aneinanderstossenden Stützringe Spantenreifen bilden von V-förmigem Ge- sanitquerschnitt mit seitwärts abgebogenen, an dem Mantel befestigten Flaiischen. <B>3.</B> Hohlkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Spanten kreuzweise auf Innen- und Aussenseite des Mantels angeordnet sind, wobei die an sich offenen Profile dieser Spanten durch deren Vereini gung mit dem Mantel geschlossene Hohl profile bilden. 4.
    Hohlkörper nach Patentanspruell und Un teranspruch<B>3,</B> in der Ausbildung als Flug zeugrumpf, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanten auf der Innenseite des Mantels quer verlaufen, diejenigen auf der Aussen seite des Mantels in Längsrichtung des selben verlaufen. <B>5.</B> Hohlkörper nach Patentanspruch Lind Un teranspruch<B>3,</B> in der Ausbildung als Flug zeugflügel, dadurch gekennzeichnet, dass eine grössere Anzahl in Längsrichtung ver laufender Spanten auf der Innenseite und eine grössere Anzahl in Querrichtung ver laufender Spanten auf der Aussenseite des Mantels befestigt sind zur Vermeidung von Holmen und Spieren.
CH96814D 1917-05-04 1921-03-24 Hohlkörper aus Metall mit spantenartigen Versteifungen, insbesondere als Flugzeugbauteil verwendbar. CH96814A (de)

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