AT95254B - Eigensteifer hohler Metallbaukörper für Luftfahrzeuge. - Google Patents

Eigensteifer hohler Metallbaukörper für Luftfahrzeuge.

Info

Publication number
AT95254B
AT95254B AT95254DA AT95254B AT 95254 B AT95254 B AT 95254B AT 95254D A AT95254D A AT 95254DA AT 95254 B AT95254 B AT 95254B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
aircraft
section
longitudinal
metal structure
flight
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zeppelin Werk Lindau G M B H
Claudius Dornier Dipl Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeppelin Werk Lindau G M B H, Claudius Dornier Dipl Ing filed Critical Zeppelin Werk Lindau G M B H
Application granted granted Critical
Publication of AT95254B publication Critical patent/AT95254B/de

Links

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Eigensteifer hohler   MetallbauMrper     fÜr Luftfahrzeuge.   
 EMI1.1 
 liegenden. ringförmigen   Profilstäben   bestehen. 



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine solche Type von Flugzeugrümpfen und betrifft insbesondere eine neue Art und Lagerung dieser Profilstäbe, wie sie bisher bei eigensteifen hohlen   Metanbauteilen   von Luftfahrzeugen nicht angewendet wurde. Gemäss der Erfindung besitzt der Mantel eine   Längs-und Queraussteifung   aus sich unterbrechungsfrei kreuzenden, anliegenden Profil-   stäben   von einfachem oder zusammengesetztem, offenem Hohlquerschnitt, welche Profilstäbe in solcher 
 EMI1.2 
 ergeben.   Dabei werden gleichfalls gemäss der Erfindung die m der Flugrichtung verlaufenden Aussteifungen   an der Aussenseite, die quer zur Flugrichtung verlaufenden Aussteifungen hingegen an der Innenseite des Mantels angeordnet.

   Eine weitere Ausführungsform der Erfindung insbesondere für innenliegende Aussteifungen kennzeichnet sich dadurch, dass der anliegende Profilstab in zum betreffenden   Mantelstück   wesentlich winkelrechter Ebene mit einem im Abstand von dem parallellaufenden Profilstab von entgegengesetzt offen gerichtetem Hohlquerschnitt fest verbunden ist. 



   Die Zeichnung zeigt   Ausführungsbeispiele   des Erfindungsgegenstandes : Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den mittleren Teil eines Flugzeugrumpfes. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Fig. 1 in vergrössertem Massstab. Die Fig. 3 ist eine zum Teil in senkrechtem Mittelschnitt gehaltene äussere Längsansicht eines Flugzeugrumpfes. Fig. 4 ein Querschnitt durch diesen Rumpf. Fig. 5 zeigt im Schnitt nach der Linie 12-12 der Fig. 6 einen   Tragdeckenflügel.   Fig 6 zeigt diesen Flügel in einem senkrecht zur   Flügelrichtung geführten Schnitt.   Die Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt. Fig. 8 einen Querschnitt durch einen Rumpf. 



   Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele ist die Grundform des Flugzeugrumpfes angenähert eine vierseitige Pyramide. Die Hülle bildet dementsprechend ein Blechmantel A, dessen
Querschnitt ein Viereck mit leicht nach aussen gewölbten Seiten al und abgeflachten Ecken a2 darstellt. 



   Längs der den Ecken a2 entsprechenden Kanten verlaufen im Inneren des Mantels offene Profil-   - ; täbe B,   deren Flanschen bl an der Mantelfläche anliegen und mit dieser z. B. durch Nietung zu hohlen Längsprofilen verbunden sind. 



   In gewissen Abständen sind senkrecht zur Längsachse des Rumpfes ringartig ausgesparte Stützbleche C und D vorgesehen. Die Stützbleche befinden sich paarweise nebeneinander. Sie bilden im gestreckten Zustande ein   U-förmiges   Profil mit verhältnismässig breitem Steg und schräg nach aussen weisenden, im übrigen rechtwinkelig aufeinanderstehenden Flanschen   cl,   e2. Im eingebauten Zustande liegen sie mit den Flanschen cl am Umfang al des Blechmantels an, während die nach innen gerichteten Flanschen   c2   je zweier Nachbarbleche zur gegenseitigen Anlage kommen. Durch die Vernietung der Flansche c2 entsteht somit ein Profilreifen mit rinnenartigem Querschnitt. Sobald der Profilreifen mit dem Mantel, z.

   B. durch Nietung, verbunden ist, bildet er mit diesem ein hohles   Ringprofil.   Die jeweils zwischen zwei Blechen C angeordneten Bleche D sind durch Rillen d2 versteift und am Ende mit Flanschen   dl   versehen, durch die sie ebenfalls am Blechmantel befestigt werden können, um zu dessen Aussteifung beizutragen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 vereinigen. Besonders vorteilhaft sind aber die zweiteiligen Stützbleche D. wenn sie den Abschluss einzelner Mantelschüsse bilden, da diese dann leichter zu einem Gesamtkörper grosser   Widerstandsfähigkeit   verbunden werden können. 



   Die   Längs-und Querprofilrippen   können erwünschtenfalls in den Knoten-bzw. Schnittpunkt aneinander befestigt werden. Unbedingt notwendig ist eine solche Knotenpunktversteifung im Gegensatz zu den bekannten Bauarten aber nicht, das der Blechmantel die   gemeinschaftliche   Gurtung bildet und eine gegenseitige Verschiebung der Längs- und Querrippen wirksam verhindert. 



   Bei dem Flugzeugrumpf nach Fig. 3 und 4 sind an einer   Haut J. von   innen   Spantringe B1 und n. u   aussen Spantstäbe   01   genietet. Die Innenringe sowohl wie die Aussenstäbe besitzen einen   U-föl1nigen   oder rinnenartigen Querschnitt mit nach aussen gerichteten   Anschlussflanschen.   Die Vereinigung kann durch 
 EMI2.2 
 Stellen stärkerer Beanspruchung vorgesehen sind. 



   Bei dem Flügel nach Fig. 5 und 6 schmiegt sich eine grössere Zahl offener, in der Richtung sont 
 EMI2.3 
 Spieren sich erstreckende Stäbe   F1 sind   auf der Aussenseite der Haut   E1   befestigt. Durch die   Vereinis ; u}. q-   mit der Haut wird ein völlig festes System von Querspanten F1 und Längsspanten geschaffen. so dass dir entstandene Flügel sich ohne besondere Hohne selbst trägt. Bei sehr grosser Flügelweite   kans min   natürlich die untereinander liegenden Längsspante D1 noch durch einen Verband G1   rahmenartig versteif.   
 EMI2.4 
 richtung verlaufenden Aussteifungen an der Aussenseite, die quer zur Flugrichtung verlaufenden Austeifungen hingegen an der Innenseite des Mantels angeordnet.

   Dabei muss hervorgehoben werden. dass bei Flugzeugrümpfen die in der Flugrichtung verlaufenden Aussteifungen als Längsversteifungen, die quer zur-Flugrichtung verlaufenden Aussteifungen als Querversteifungen auch im Sinne der Haupterstreckung des Flugzeugrumpfes anzusprechen sind. Bei anderen   Hohlbauteilen   von Luftfahrzeugen. wie z. B. bei Tragdecken, erfährt die Zuordnung dieser Begriffe eine Umkehrung. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 besteht der Flugzeugrumpf aus einem durchlaufenden Blechmantel'A, der zur Querversteifung in gewissen Abständen Spantringe enthält. Jeder Spantring setzt sich aus zwei U-förmigen   Profilstäben   B2 zusammen, die konzentrisch ineinandergeschachtelt sind. 



  Die beiden Profilstäbe sind durch eine Reihe von beiderseits zwischen den Flanschen angeordneten Stäben b2 miteinander vereinigt. Der äussere Profilstab ist mit dem Blechmantel des Rumpfes fest    ver-   bunden und bildet mit ihm einen röhrenartig geschlossenen Ring. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eigensteifer, hohler Metallbaukörper für Luftfahrzeuge, bestehend aus einem durch anliegende   Profilstäbe   ausgesteiften Blechmantel, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus sich unterbrechungsfrei kreuzenden anliegenden Profilstäben von einfachem oder zusammengesetztem offenem Hohlquerschnitt bestehende   Längs-und Queraussteifung   des Mantels in solcher Lage zu diesem vorgesehen ist, dass db Stäbe im Verein mit dem Mantel Aussteifungen von geschlossenem Hohlquersehnitt ergeben.

Claims (1)

  1. 2. Hohlauteil nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die in der Flugrichtung verlaufenden Aussteifungen an der Aussenseite und die quer zur Flugrichtung verlaufenden Aussteifungen an der Innenseite des Mantels angeordnet sind.
    3. Ausführungsförm für innenliegende Aussteifungen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der anliegende Profilstab in zum betreffenden Mantelstück wesentlich winkelrechter Ebene mit einen im Abstande von ihm parallellaufenden Profilstab von entgegengesetzt offen gerichtetem Hohlquerschnitt fest verbunden ist.
AT95254D 1917-05-04 1921-01-03 Eigensteifer hohler Metallbaukörper für Luftfahrzeuge. AT95254B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE95254X 1917-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT95254B true AT95254B (de) 1923-12-10

Family

ID=5645399

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT95254D AT95254B (de) 1917-05-04 1921-01-03 Eigensteifer hohler Metallbaukörper für Luftfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT95254B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2949910B1 (de) Schubumkehrkaskadenelement einer fluggasturbine
DE1684685B1 (de) Dreistieliger verstrebter Mast
DE3320035C2 (de) Elastischer selbsttragender Balg
EP3075580B1 (de) Doppelbalganordnung für einen übergang zwischen zwei gelenkig miteinander verbundenen fahrzeugteilen eines fahrzeugs, fahrzeug mit einer doppelbalganordnung, verfahren zum herstellen einer doppelbalganordnung, sowie zum herstellen eines fahrzeugs mit einer doppelbalganordnung
DE3017858C2 (de) Einstückig geformte Kunststoffhülse für Federbälle
DE939817C (de) Elastische Balgverbindung, insbesondere fuer Fahrzeuge
AT95254B (de) Eigensteifer hohler Metallbaukörper für Luftfahrzeuge.
DE2923463A1 (de) Fluegel, insbesondere zur verwendung an rotoren zur windkraftumsetzung
EP2942255B1 (de) Übergangseinrichtung zwischen zwei gelenkig miteinander verbundenen Fahrzeugen oder Fahrzeugteilen
DE2231010A1 (de) Horizontalstabilisator fuer flugzeuge
DE102009056996B4 (de) Versteifungsstruktur zum Versteifen eines Flächengebildes und Flugzeug
DE2222574A1 (de) Formschluessige verbindungselemente fuer gerippekonstruktionen, insbesondere fuer fahrzeugaufbauten und transportbehaelter
DE310181C (de)
CH96814A (de) Hohlkörper aus Metall mit spantenartigen Versteifungen, insbesondere als Flugzeugbauteil verwendbar.
DE439865C (de) Stossverbindung fuer Hohltraeger
DE687722C (de) Metallener Hohlkoerper fuer Luftfahrzeuge
DE535240C (de) Hohlkoerper fuer Luftfahrzeuge
DE618702C (de) Mittels Punktschweissung hergestellter Fachwerktraeger
DE949193C (de) Starrer Blech- bzw. Profiltraeger fuer Decken u. dgl.
DE849499C (de) Maschinengestell
DE492718C (de) Selbsttragender Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge
DE568607C (de) Befestigung der Stoffbespannung an Flugzeugtragfluegeln
AT58071B (de) Flügelartige Tragfläche für Luftfahrzeuge.
DE585640C (de) Metallfachwerktraeger
DE740494C (de) Zerlegbarer Kern zum Herstellen von geschlossenen Kautschukhohlkoerpern