CH96229A - Einspritzverbrennungskraftmaschine mit veränderlicher Umdrehungszahl. - Google Patents

Einspritzverbrennungskraftmaschine mit veränderlicher Umdrehungszahl.

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CH96229A
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Aktiengesellschaft Fuer Tie Co
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Tiefbohrtechnik U Maschinenbau
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      Einspritzverbrennnngski#aftinaschine    mit     veränderlicher        Umdrehungszahl.       Bei den     Einspritzverbrennungskrafttna-          schinen,    bei welchen der     Brennstoff    mittelst  einer     Brennstoffpumpe    während der Einblase  periode gefördert und mittelst     Einblaseluft     in den Zylinder eingespritzt wird.

   ist der       Brennstofl"pumpenkolben        zurAusführungseiner          Druckhubbewegung    unter     Federwirkung    ge  s     etzt,    wodurch aber die     Druckhubbewe-          gung    des     Pumpenkolbens    immer mit der  gleichen     Geschwindigkeit    bei gleicher Zeit  dauer vor sich geht. Solche     Maschinen     arbeiten daher nur dann richtig, wenn die  Maschine mit konstanter Umdrehungszahl  läuft.

   Für     Maschinen,    die mit veränderlicher  Umdrehungszahl laufen, hat ein solcher An  trieb den Übelstand, dass entweder bei hohen  Umdrehungszahlen die     Brennstoffpumpenkol-          benbewegung    zu langsam oder bei niedriger  Umdrehungszahl zu rasch vor sich geht, weil  die Federspannung immer nur einer bestimm  ten     Geschwindigkeit    entsprechen kann. In  folgedessen fällt die     Einblaseperiode    nicht  mit dem Druckhub des     Brennstoffpumpen-          kolbens    zusammen.

      Die Erfindung bezieht sich auf     Einspritz-          verbrennungskraftmaschinenmit    veränderlicher  Umdrehungszahl und besteht darin, dass der       Druckhub        desBrennstoffpumpenkolbenszwang-          läufig    erfolgt, so dass er bei hohen Umdre  hungszahlen rascher     durchgeführt    wird als bei  niedrigen Umdrehungszahlen und bei jeder  Geschwindigkeit mit der     Einblaseperiode        zum          Zusammenfallen    gebracht werden kann.

   Für  die Erfindung ist sonach gegenüber den be  kannten Maschinen unterscheidend, dass, wenn  die     Zeitdauer    der     Einblaseventileröffnung    bei  hoben Umdrehungszahlen verkürzt und bei  niedrigen Umdrehungszahlen verlängert wird,  gleichzeitig die     Druckhubbewegung    des Brenn  stoffpumpenkolbens beschleunigt oder verzö  gert wird. Dadurch wird erreicht, dass in  gleichen Zeitperioden gleich grosse     Brennstoff-          und        Einblaseluftmengen    in den Arbeitszylinder  eingeführt werden und die Gemischzusammen  setzung bei allen Umdrehungszahlen konstant  erhalten wird.  



  Bei dem in der Zeichnung gezeigten Aus  führungsbeispiel ist 1 der     Verbrennungsraum,              \,)    das     Einblaseventil,    4 die     Brennstoffpumpe     und 5, 6 sind die Zuführungsleitungen für  die     Einblaseluft    und den Brennstoff.

   Der       Brennstoffpumpenkolben    7 ist mittelst eines       Nockens    9 der Steuerwelle 8     zwangsläufig    an  getrieben, und es ist der Nocken derart     ge-          fornit    und     aufgekeilt,    dass der     Drlrelihub    mit  der     Einblaseperiode    zeitlich     zusammenfällt,     w     ibrend    der Saugbub der Pumpe sich unter  der     Einwirkung    einer Feder 10 selbsttätig  vollzieht.

   Der     Brennstoff    wird während der       Einblaseperiode    durch den     Druckkanal    11 und       durch    die     Öffnung    12 in den gegen den Zy  linder durch das     Einblaseventil    2 abgeschlos  senen     Mischraum    3 gedrückt, über welchen  die     Einblaseluft    beim     Öffnen    des Einblase  ventils in den Zylinder eintritt.

   Infolge des  zwangsläufigen Antriebes des Pumpenkolbens       wird    der Druckhub bei hohen Umdrehungs  zahlen rascher durchgeführt, als bei niedrigen  Umdrehungszahlen, wodurch er bei jeder     Ge-          schwindigkeit    mit der     Einblaseperiode    zum  Zusammenfallen gebracht wird. Es wird daher  bei jeder     Geschwindigkeit    während der Ein  blaseperiode die gleiche Brennstoffmenge in  den Zylinder gedrückt, und dadurch das     Mi-          schungsverhältnis    von     Brennstoff    und Einblase  luft konstant erhalten.  



  Um die Verbrennung bei den     verschiedenen          Umdrehungszahlen    im richtigen Zeitpunkte  hervorzurufen, ist es erforderlich, den Ein  spritzzeitpunkt der jeweiligen     Unidreliungszalrl          entsprechend    in analoger Weise zu verändern,  wie bei     Verpuffungsmotoren    die Zündung,  und zwar derart, dass die Brennstoffeinsprit  zung bei hoher Umdrehungszahl früher be  ginnt, als bei niedriger Umdrehungszahl.

       .Der     Antrieb des     Brennstoffpumpenkolbens    ist daher  derart veränderbar eingerichtet, dass bei hoher  Umdrehungszahl der Druckhub des     Brenn-          stoffpumpenkolbens    früher beginnt, als bei  niedriger Umdrehungszahl. Zwischen dem  Pumpenkolben 7 und dem Antriebsnocken 9  ist an einem Lenker 14 eine Rolle einge  schaltet, welche durch einen Handhebel 15    relativ zum Nocken verstellt werden kann.  Durch diese Verstellung kann der     Beginn     der     Brennstoffzufuhr    zum Mischraum bei hohen  Umdrehungszahlen der Maschine zu einem  früheren     Zeitpunkte    hervorgerufen werden, als  bei niedrigen Umdrehungszahlen.  



  Die     Regelung    der Brennstoffmenge pro  Hub bei wechselnder Belastung wird     durch          Veränderung    der     Förderleistung    der Brenn  stoffpumpe erreicht zum Beispiel durch Ver  änderung der Hubhöhe des Brennstoffpumpen  kolbens. Wenn die     Hubhöhe    des     Brennstoff-          pumpenkolbens    aber verändert wird, also  verkürzt oder     vergrössert    wird, so     muss    auch  die     Öffnungsdauer    des     Lufteinblaseventils     verändert werden, und zwar     verkürzt    oder  verlängert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einspritzverbrennungskraftmasehine mit veränderlicher Umdrehungszahl, bei welcher der von einer Brennstoffpumpe geförderte Brennstoff mittelst Einblaseluft in den Ar- beitszylinder eingeblasen wird, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckbub des Brenn- stoffpumpenkolberrs zwangsläufig erfolgt, so dass er bei hohen Umdrehungszahlen rascher durchgeführt wird, als bei niedrigen Umdre hungszahlen und bei jeder Geschwindigkeit mit der Einblaseperiode zum Zusammenfallen gebracht werden kann.
    UNTERANSPRUCH: Einspritzverbrennungskraftmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Brennstoffpumpenkolbeus so verstellbar ist, dar die Druckhubbewegung des Pumpenkolbens bei hoher Umdrehungszahl früher beginnt, als bei niedriger Umdrehungs zahl.
CH96229D 1917-11-16 1921-03-26 Einspritzverbrennungskraftmaschine mit veränderlicher Umdrehungszahl. CH96229A (de)

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CH96229D CH96229A (de) 1917-11-16 1921-03-26 Einspritzverbrennungskraftmaschine mit veränderlicher Umdrehungszahl.

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