CH96053A - Anlass- und Aufladevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Anlass- und Aufladevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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CH96053A
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lever
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internal combustion
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Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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Description


  Anlass- und     Aufladevorrichtung    für     Vorbrennungskraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf solche       Verbrennungskraftmaschinen,    die mit einem  gasförmigen Druckmittel angelassen werden  und bei denen der     Anlassdruckmittelbehälter     durch Pumpenwirkung des entsprechend um  geschalteten Arbeitszylinders aufgefüllt wird.  Die Erfindung     bezweokt,        die    Anlass- und       Aufladevorrichtung    derart zu vereinfachen,  dass dabei nur ein einziges     Ventil    und ein  einziges     Bedienungsorgan    benötigt     wird.     



  Dieser Zweck     wird    erfindungsgemäss im  wesentlichen dadurch erreicht, dass das Steuer  gestänge des     Anlassventils    derart in drei ver  schiedene Stellungen einstellbar und derart  mit dem     Anlassventil    verbunden ist, dass die  ses Ventil entweder von der     Anlasssteuerung     beeinflusst     wird    oder als     ungesteuertes    Rück  schlagventil     wirkt    oder aber dauernd auf  seinen Sitz gepresst wird.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand  der Erfindung beispielsweise in einer Aus  führungsform schematisch veranschaulicht,  und zwar sind die in Betracht kommenden  Teile der Verbrennungsmaschine in       Fig.    1 in der     Anlassstellung,    in         Fig.    2 in der     Aufladestellung,    und in       Fig.    d in der Betriebsstellung darge  stellt.  



  Auf dem Kopfe des Arbeitszylinders A  ist das     Anlassventil    B in einem mit dem   nicht dargestellten     .-        Anlassdruckmittel-          behälter    durch eine     Rohrleitung    in Verbin  dung stehenden     Ventilgehäuse    angeordnet;  es steht unter der Wirkung einer Feder     b1,     die das Ventil zu     schliessen    bestrebt ist.  Die Ventilspindel     b2    ist an ihrem freien Ende  mit einer Tasche     b3    versehen, in die der eine  Arm des zweiarmigen Ventilhebels C ein  greift.

   Die Tasche ist länger ausgebildet, als  zur Aufnahme des     Ventilhebels        notwendig     ist; der Zweck dieser Anordnung wird weiter  unten erläutert werden.  



  Der Ventilhebel C ist auf einem Zapfen     d1     schwingbar gelagert, der seinerseits in dem       Lagerboche        a'    exzentrisch gelagert ist und       mittelst    eines Handhebels D in drei ver  schiedene Höhenlagen eingestellt werden  kann.

   Der zweite Arm des     Ventilhebels    C  steht durch eine Steuerstange     E    mit dem  zweiarmigen     Steuerhebel    F in gelenkiger Ver-           bindung,    der am Maschinengestell schwing  bar gelagert ist und auf dessen freien Arm       die        Nockenscheibe    G der Steuerwelle     ein-          zuvzrken    vermag.

   Eine auf der Steuerstange  E angeordnete Druckfeder     e1,    die sich einer  seits gegen einen Bund     e-    der Steuerstange,  anderseits gegen ein festes     Widerlager    am  Maschinengestell stützt, ist bestrebt, den       Kraftanschluss    zwischen dem Steuerhebel F  und der     NTockenscheibe    G herzustellen.

   Die  Steuerstange E besitzt an ihrem     obern    Ende  noch einen zweiten Bund e3, der bei einer  gewissen Stellung der Steuerstange sich zu  einem weiter unten erläuterten Zwecke auf  einen seitlich am     Lagerbocke        d    angebrach  ten Anschlag a\ aufgesetzt und dann ein  festes     Widerlager    für den     Ventilhelel    C  bildet.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen An  ordnung ist folgende:  Beim Anlassen der Maschine nehmen die  einzelnen Teile der Vorrichtung die in       Fig.        I    veranschaulichte Stellung ein. Der  Handhebel D befindet sich in der linken  Endstellung und der Drehzapfen     dl    für den  Ventilhebel C nimmt seine höchste Lage ein,  bei der der rechte Arm des Ventilhebels  kraftschlüssig an der obern Wandung der  Tasche     b3    der Ventilstange     b"    anliegt. Der  Steuerhebel F befindet sich mit seinem freien  Ende im Bereiche des. Steuernockens und  das Ventil B wirkt als gesteuertes     Anlass-          ventil.     



  Soll der     Anlassdruckmittelbehälter    auf  gefüllt werden, der Arbeitszylinder also als  Pumpe dienen, so wird der Handhebel D  in die senkrechte     Mittellage        (F'ig.    2) ein  gestellt. Dabei nimmt der Drehzapfen d\  für den     Ventilhebel    C seine mittlere Höhen  lage ein, und das freie Ende des Ventilhebels  kommt ausser Eingriff mit der     obern    Wan  dung der     Ventilspindeltasche        b3;    die Steue  rung läuft also leer und das Ventil B wirkt  als     ungesteuertes        Rückschlagventil        bezw.    als       Pumpendruckventil.     



  Um die     Anlasssteuerung    auszurücken,  wenn die Maschine in normalem Brennstoff  betriebe läuft, wird der Handhebel D aus der    Mittelstellung in die rechte Endstellung       (Fig.    3) und damit der Drehzapfen     dl    in  seine untere Lage übergeführt. Dabei legt  sich zunächst das freie Ende des Ventilhebels  C gegen die untere Wandung der Tasche b3,  da die Feder     e1    das andere Ende des Ventil  hebels mittelst der Steuerstange E ständig in  die Höhe drückt.

   Dann verwandelt sich der  zweiarmige Ventilhebel in einen einarmigen  Hebel, dessen Drehpunkt auf der untern Wan  dung der Tasche     b3    liegt, und infolgedessen  wird nun unter Spannung der Feder     e1    die  Steuerstange     E        abwärtsgedrückt,    bis sich ihr  Bund     e3    auf den Anschlag     a\    aufsetzt, wo  bei gleichzeitig der Steuerhebel F ausser Be  reich der     Nockenscheibe    G kommt.

   Von nun  an bildet der Gelenkpunkt am     obern    Ende  der Steuerstange E einen festen Drehpunkt  für den als einarmiger Hebel     wirkenden     Ventilhebel C, und das Weiterdrehen des  Handhebels D hat ein Festpressen des Ven  tils B auf seinem Sitz zur Folge, so dass  das Ventil B nun während des Verbrennungs  betriebes geschlossen bleibt. Bei richtiger  Wahl der Verhältnisse ist es möglich, durch  Vermittlung des Exzenters am Drehzapfen     d'     das Ventil B mit grosser Kraft auf seinen       Sitz    zu pressen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlass- und Aufladev orrichtung für Ver- brennungskra.ftmaschinen, bei denen der An lassdruckmittelbehälter durch Pumpenwir kung des Arbeitszylinders mit gasförmigem Druckmittel aufgefüllt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das Steuergestänge des Anlass- ventils derart in drei verschiedene Stellungen einstellbar und derart mit dem Anlassv entil verbunden ist,
    dass dieses Ventil entweder von der Anlasssteuerung beeinflusst wird oder als ungesteuertes Rückschlaggventil wirkt oder aber dauernd auf seinen Sitz gepresst wird. UNTERANSPRUCH: Anlass- und Aufladevorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlassventilhebel mittelst exzentrisch ge lagerten Drehzapfens in drei verschiedene Höhenlagen - für Anlassen, Betrieb und Aufladen - einstellbar ist und mit seinem freien Ende mit Spiel in eine Längsausneh- mung der Spindel des Anlassventils eingreift,
    auf deren obere Begrenzungsfläche er in der Anlassstellung und auf deren untere Be grenzungsfläche er in der Betriebsstellung kraftschlüssig einwirkt, während er in der Aufladestellung mit diesen Flächen nicht in Berührung kommt und ohne Einfluss auf das Ventil bleibt.
CH96053D 1920-07-09 1921-06-04 Anlass- und Aufladevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. CH96053A (de)

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CH96053A true CH96053A (de) 1922-09-01

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CH96053D CH96053A (de) 1920-07-09 1921-06-04 Anlass- und Aufladevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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