CH95809A - Zimmerheizkörper mit Verschalung. - Google Patents

Zimmerheizkörper mit Verschalung.

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CH95809A
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Junkers Hugo
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  • Domestic Hot-Water Supply Systems And Details Of Heating Systems (AREA)

Description


  Zimmerheizkörper mit     Verschalang.       Für Sammelheizungen sind in der Regel       Heizglieder    nach der Art der allgemein be  kannten Radiatoren ohne Verschalungen üb  lich. Zum Zwecke des besseren Aussehens  werden solche Radiatoren auch mit Ver  schalungen umhüllt, die mit     Öffnungen    für  den     Luftzu-    und     abfluss    versehen sind. Radia  tor und Verschalung sind in diesem Fall an  nähernd gleich hoch.  



  Nach der Erfindung wird ein Heizglied,  welches in an sich bekannter Weise als  Körper von im wesentlichen     wagrechter     Hauptausdehnung gebaut ist, im untern Teile  einer unten eine     Luftzutrittsöffnung    besitzen  den schachtförmigen Ummantelung eingebaut,  die oben mindestens eine den warmen Luft  strom nach der Zimmerseite hin lenkende  seitliche     Öffnung    besitzt.

   Der Erfolg ist hier  bei der, dass infolge des kräftigen Auftriebes,  den der von Warmluft erfüllte Schacht be  sitzt, eine hohe Luftgeschwindigkeit in den       Luftdurchtrittskanälen    des Heizkörpers er  zeugt wird, wodurch die wärmeabgebende  Wirkung der     Heizkörperfläche    wesentlich  gesteigert und so auf geringen Raum und    mit geringen     Herstellungskosten    der Einrich  tung eine kräftige     Heizwirkung    erreicht wird.  Infolge der Umbiegung des Warmluftstromes  nach der Zimmerseite hin wird eine gute  Mischung der hocherwärmten Luft mit der  kühleren Zimmerluft herbeigeführt; hierdurch  wird eine gleichmässigere Temperaturvertei  lung im Raum ermöglicht, als wenn die Luft  aus dem Schacht frei nach oben austreten  würde.  



  Für die Erzeugung des kräftigen Warm  luftstromes ist weiter die     möglichste    Ver  meidung von Störungswiderständen, plötz  lichen Richtungswechseln und Änderungen  der Strömungsgeschwindigkeit, also neben  glattem Verlauf der Schachtwandungen die  Aufrechterhaltung überall möglichst Bleich  grosser Schachtquerschnitte wichtig, die da  durch erreicht werden kann, dass über dem  Heizglied der Schacht um so viel verengt  ist, dass sein freier Querschnitt etwa dem  freien Querschnitt der Luftkanäle des     Heiz-          gliedes    entspricht.  



  Das Heizglied selbst kann ferner beson  ders vorteilhaft 'aus einem einfachen Rohre      oder mehreren parallel geschalteten oder auch  in Form U-förmiger     Rückkehrrohre    hinterein  ander geschalteten, im     wesentichen    wageecht  angeordneten Rohren bestehen, auf denen  gemeinsame rechteckige oder angenähert       rechteckige    Querrippen aufgereiht sind.

   Der  Schacht kann hierbei in leicht     herstellbaren          ebenflächigen    Formen ausgeführt     seit),    und  das Heizglied     schn)iegt    sich seinen Wan  dungen dabei derartig an, dass die einzelnen       Luftstromfäden    sämtlich an der vollen Rippen  höhe     vorbeistreichen    und so gleichmässig wie  möglich erwärmt werden.  



  Für stärkere Heizwirkungen ergibt sich  endlich eine vorteilhafte Ausführungsform,  wenn mehrere Heizglieder innerhalb eines  gemeinsamen Schachtes schräg übereinander  und sich teilweise überdeckend eingebaut und  durch     Luftführungswände    nebeneinander in  den Luftstrom geschaltet sind. Der Raum  bedarf ist hierbei insofern gering, als die  Ausladung des Heizkörpers, senkrecht zur       Zirnmerwand    gemessen, nicht das entspre  chende Vielfache der Ausladung des einzelnen  Heizgliedes zu sein braucht, sondern um die  Überdeckung verringert ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des neuen Heizkörpers, und  zwar zeigt       Fig.    1 einen solchen in perspektivischer  Ansicht, teilweise aufgebrochen,       Fig.    2 einen senkrechten Schnitt durch  den Heizkörper der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Querschnitt eines Heizkör  pers mit zwei schräg übereinander angeord  neten Heizgliedern.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1 und  2 ist ein Schacht, dessen Höhe etwa der  jenigen eines normalen freistehenden Radia  toren entspricht, mit     ebenflächiger    Hinter  tand 1 und einer Vorderwand 2 vorgesehen,  welch letztere in ihrem unteren Teil durch  einen Schrägteil 3 zu einem erweiterten  Teile 4 überleitet und unten eine     Luftzu-          trittsöffnung    5     offen    lässt. Oben geht die  Hinterwand 1 mit einer gekrümmten Fläche  6 in einen nach der Zimmerseite hin um  lenkenden Krümmer über, und die Vorder-    wand 2 bietet durch den Wulst 7 eine dem  Krümmer angepasste     Luftumlenkungsfläche.     Seitenwände 8 schliessen den Schacht seit  lich ab.  



  Das Heizglied ist im untern, erweiterten  Teile des Schachtes, oberhalb der Luftzutritts  öffnung 5 angeordnet. Es besteht aus einem  U-förmigen     Rückkehrrohr,    auf dessen hin  gehendem Schenkel 9 und rückkehrendem  Schenkel 10 gemeinsame rechteckige Quer  rippen 11 aufgereiht sind, die sich der Hinter  wandung 1 und der erweiterten Vorderwan  dung 4 des untersten Schachtteils eng an  schmiegen. An dem hingehenden Schenkel 9  ist die     Heizmittelzuleitung    in üblicher Weise  mit einem     Regelver)til    12 angeschlossen und  am rückkehrenden Schenkel 10 die     Heiz-          mittel-Ableitung    13.

   Das ganze     Heizglied     kann vollständig aus Schmiedeeisen mit auf  geschweissten oder im Metallbad durch Tau  cheng befestigten Rippen bestehen.  



  An Stelle einer einzigen, den Warmluft  strom ableitenden Öffnung könnten auch  mehrere vorgesehen sein, zum Beispiel könnten .  bei der Körperfigur 1 an den Stirnseiten des  Krümmers im obern Teil der Seitenwände 8  noch Öffnungen     angebracht    werden.  



  Bei der zweiten Ausführungsform     (Fig.    2)  ist der Schacht 1-7 in ähnlicher Weise aus  geführt. Im untern Schachtteil     sind    zwei als  Heizglieder     hochkantstehende,        flachgepresste          Rohre,14    eingebaut, die Querrippen 11 von  rechteckigem     Querschnitt    aufgereiht tragen  und an beiden Enden durch (nicht darge  stellte) Verbindungskammern parallel ge  schaltet sind, so dass am einen Ende die       Heizmittel-Zuleitung    und am andern Ende  die     Heizmittel-Ableitung    anschliesst.

   Zur       Nebeneinanderschaltung    im Luftstrom des  Schachtes ist eine gekröpfte Führungswand  15 eingebaut, die sich den Rippen 11 in  deren voller Höhenerstreckung anschmiegt  und zwischen den Heizgliedern eine glatte       Luftüberleitungsfläche    bildet, so dass wieder  um überall im Schacht angenähert gleich  grosse     drosselungsfreie    Luftquerschnitte be  stehen. Im dargestellten Beispiel sind mehrere      Rohre 14 angeordnet; es könnte jedoch auch  ein einziges vorhanden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zimmerheizkörper mit Verschalung, da durch gekennzeichnet, dass ein Heizglied von im wesentlichen wagrechter Hauptausdeh nung im untern Teile einer schachtartigen Ummantelung, deren Höhe ein Vielfaches von der des Heizgliedes ist und die oben min destens eine seitliche, den Warmluftstrom nach der Zimmerseite lenkende Öffnung be sitzt; angeordnet ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Zimmerheizkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schacht artige Ummantelung über dem Heizglied so weit verengt ist, dass in derselben an genähert gleich grosse Luftdurchgangsquer- schnitte bestehen wie an der Stelle des .Heizgliedes. 2. Zimmerheizkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Heiz- glied ein oder mehrere einfache oder Rück kehrrohre von wagrechter Lage besitzt; die mit gemeinsamen rechteckigen, an eben$ächige Wände der Ummantelung mit ihren aufrechten ganten sich anschmiegen den Querrippen ausgerüstet sind. 3.
    Zimmerheizkörper nach Patentanspruch. mit mehreren Heizgliedern, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Heizglieder inner halb eines gemeinsamen Schachtes schräg übereinander, sich teilweise überdeekend, eingebaut und durch Luftführungswände nebeneinander in den Luftstrom geschaltet sind.
CH95809D 1919-11-11 1921-03-23 Zimmerheizkörper mit Verschalung. CH95809A (de)

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CH95809D CH95809A (de) 1919-11-11 1921-03-23 Zimmerheizkörper mit Verschalung.

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