CH95682A - Automatisch wirkender Apparat zur Abmessung bestimmter Flüssigkeitsmengen. - Google Patents

Automatisch wirkender Apparat zur Abmessung bestimmter Flüssigkeitsmengen.

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CH95682A
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Wydler Hermann
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Wydler Hermann
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/001Means for regulating or setting the meter for a predetermined quantity

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Description


  Automatisch wirkender Apparat zur Abmessung bestimmter     Flüssigkeitsmengen.       Der den Gegenstand der vorliegenden Er  findung bildende, automatisch wirkende Ap  parat zur Abmessung bestimmter Flüssig  keitsmengen ist mit einer derartigen Einrich  tung versehen, dass er eine im voraus einge  stellte Flüssigkeitsmenge abgibt und dann  selbsttätig ausser Tätigkeit tritt;

   er zeichnet  sich dadurch aus, dass die Betätigung eines       Absperrorganes,    welches die Bewegung der  Flüssigkeit beherrscht, erst erfolgen kann,  nachdem die abzugebende Menge eingestellt  worden ist, und dass nach Betätigung des     Ab-          sperrorganes    an der Einstellung nichts mehr  geändert werden kann, bevor die erst einge  stellte     Menge    ausgelaufen ist.  



  . Insbesondere kann es sich um einen .Ap  parat handeln,     bei    welchem die Messung ab  satzweise stattfindet; die Einrichtung umfasst  in diesem Falle     zweckmässigerweise    ein       Sclhaltwerk,    welches mit einer Einstellscheibe  verbunden ist, die je nach der abzugebenden  Menge in verschiedene Lagen eingestellt wer  den kann und sich dann, entsprechend den  Absätzen, in welchen die Messung erfolgt,  schrittweise zurückbewegt, um nach Errei  chung der Anfangslage eine Arretierung frei-    zugeben, worauf das Absperrorgan in die  Lage zurückkehrt, bei welcher     keine    Flüs  sigkeit ausläuft.  



  Die     beiliegende        Zeichnung    bezieht sich  auf' eine     beispielsweise    Ausführungsform des       Erfindungsgegenstandes.    Der die     eigentliche     Messung besorgende Teil ist nicht dargestellt;  es kann dazu der in der Patentschrift  Nr. 87068 anhand der Zeichnung beschrie  bene Apparat benützt werden.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt, in welchem  jedoch das Absperrorgan aus Deutlichkeits  gründen nicht     gezeichnet    ist;       Fig.    2     zeigt    einen Querschnitt     A-B    durch  das Schaltwerk;       Fig.    3 zeigt einen     Schnitt        C-D    durch die  Arretierung und das Absperrorgan in     offe-_          nem    Zustande;       Fig.    4 zeigt einen Schnitt     E-F    durch  die Arretierung und das Absperrorgan.  



  Es ist hierbei 1 ein Handrad, dass die       Zahnung    2 besitzt und mit der Hohlwelle 3  fest verbunden ist. Dieselbe trägt hinten die  Zahnung 4. Auf     dieser    Hohlwelle sitzt eine       zweite    hohle Welle mit der Einstellscheibe 5,  auf welcher eine Skala angebracht ist, die an-      gibt,     wieviel        Kippungen    die     Messkammern     des im genannten Patent     beschriebenen    Ap  parates entsprechend der Lage der Scheibe  zu machen haben. Die Einstellscheibe be  sitzt vorn an ihrer hohlen Welle ebenfalls  eine Zahnung 6. Das Sperrad 7 ist     dure    die  Klinke 8 mit der Einstellscheibe 5 verbun  den.

   Die Einstellscheibe steht unter .dem Ein  fluss der Feder 9, die in gespanntem Zustande       bestrebt    ist, die     Einstellscheibe    in ihre An  fangslage zurückzubringen und dabei durch  die Klinke 8 das Sperrad 7 mitzunehmen.  Der Anker 10, der durch die hin- und her  gehende Bewegung der     Messkammern    betätigt  wird, gestattet ein schrittweises Zurückgehen  des Sperrades und damit der Einstellscheibe.  Der     Arretierstift        1.1    greift in der Anfangs  stellung der Einstellscheibe in eine Öffnung  derselben. In eingestelltem Zustande sitzt  dieser     Arretierstift    auf der Fläche 22 der  Einstellscheibe auf.

   Durch die Feder 12 wird  das Zahnrad 13,     bezw.    dessen     Kupplungs-          zahnung    20, ausser Bereich der Zahnung 4  der Hohlwelle 3, gebracht, solange nicht ein  gestellt ist. Die Zahnstange 14 des     Absperr-          organes    15 besitzt eine Feder 16, deren Ende  als Klinke zu wirken bestimmt ist, die bei  geöffnetem Zopfventil durch den     A.rretier-          stift    11 gehalten ist. Der     Arretierstift    11  wird nur in     eingeselltem    Zustande die Klinke  16 halten. Die Feder 17 ist bestrebt, das  offene Absperrorgan zu schliessen.

   Die Ein  stellvorrichtung ist in einem Gehäuse 18 un  tergebracht, welches zweckmässig in die     Um-          inantelung    19 des     Messapparates    gebaut ist.  Das Zahnrad 13 besitzt, wie gesagt, die     Zah-          nung    20, die in eingestelltem Zustande in die  Zahnung 4 der Hohlwelle 3 greift. Durch das  Guckloch 21 kann man ersehen,     wieviel    K     .ip-          pungen    eingeschaltet worden sind.

   Der An  schlag 23     begrenzt    den Hub des     Absperrorga-          nes.    Bei offenem Absperrorgan verhindert       der    Anschlag 24 ein Zurückdrücken der Ein  stellscheibe und somit ist es unmöglich, dass,  bevor die eben eingestellte Menge ausgelaufen  ist, ein Einstellvorgang erfolgen kann.  



  Die     Einstellung    einer bestimmten Anzahl  Messungen geschieht nun wie folgt:    Wenn beispielsweise erwünscht ist, dass  mit dem Apparat eine fünf     Kippungen    der       Messkammern    umfassende Messung ausge  führt wird, so wird das Handrad 1 in     die     Zahnung 6 der Einstellscheibe 5 gedrückt.  Damit zieht man den     Arretierstift    11 aus der  Öffnung der Einstellscheibe, somit ist es nun  möglich, dieselbe zu drehen; man dreht sie  nun wunschgemäss auf  fünf".

   Mit dem Hin  eindrücken des Handrades schiebt sich die  Hohlwelle 3 mit der     Zahnung    4 zurück, in  gleichem Abstand folgt ebenfalls das Zahn  rad     1:3,    durch den     Arretierstift    11 mitgenom  men. Das Zahnrad 13 dient zur Betätigung  der Zahnstange 14 des Absperrorganes 15;  im zurückgeschobenen     Zustande,    also beim  Einstellen, greifen jedoch die Zahnungen 4  und 20 nicht ineinander, so     da.ss    ohne das Ab  sperrorgan zu betätigen, eingestellt werden  kann. Habe ich nun diese bestimmte Menge  eingestellt, welches ich durch das Guckloch  21 sehen kann, so kann der Stift 11 nicht  mehr in die Öffnung der Einstellscheibe zu  rückfallen und liegt nun auf der Fläche 22  der Einstellscheibe auf.

   Beim Loslassen des  Handrades wird dasselbe durch die Feder 25  nach vorn zurückgedrückt und die Zahnung 4  der Welle 3 verbindet sich nun mit der  Zahnung 20 des Rades 13. Jetzt kann das  Ventil geöffnet werden, indem das Handrad  gedreht wird. Die vom Anker 10 durch das  Sperrad 7 und die Klinke 8 festgehaltene  Einstellscheibe wird nicht in Mitleidenschaft  gezogen, da. die Zahnung 6 derselben nun  ausser Bereich der     Zahnung    2 des Handrades  liegt, so dass beim Drehen     dec    Handrades nur  das Zahnrad 13 betätigt wird und damit die  Zahnstange das Absperrorgan öffnet. In ge  öffneter Stellung des letzteren schnappt die  Klinke 16 über den     Arretierstift    11 und der  Zahnkolben wird nun festgehalten.

   Durch  das Öffnen des     Absperrorganes    kommt der  Anschlag 24 hinter die Scheibe der Hohl  welle 3 zu liegen, so dass die Welle des Hand  rades festsitzt und in geöffnetem Zustande  des Absperrorganes die Einstellvorrichtung  nicht     betätigt    werden kann. Die hin- und  hergehende Bewegung des     Messbehälters    wird      durch das Gestänge auf den Anker 10 über  tragen und     gestattet    derselbe schrittweise  Zurückbewegung der Einstellscheibe bis zur  Anfangslage. Sobald dieselbe erreicht ist,  tritt der Stift 11 in die Öffnung der Ein  stellscheibe zurück, damit     wird    die Klinke 16  frei, das Zahnrad 13 wird durch die Feder 12  ausser Bereich der     Zahnung    4 gebracht.

   Das  Absperrorgan wird nun durch die Feder 1.7  in die     Schlussstellung    gedrückt, ohne dass da  mit das Handrad gedreht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatisch wirkender Apparat zur Ab messung bestimmter Flüssigkeitsmengen, wel cher mit einer derartigen Einrichtung ver sehen ist, dass er eine im voraus bestimmte Flüssigkeitsmenge abgibt, worauf er selbst tätig abgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung eines Absperrorganes, welches die Bewegung der Flüssigkeit be herrscht, erst erfolgen kann, nachdem ein Organ, durch welches die abzugebende Menge bestimmt wird, eingestellt worden ist, und dass nach' Betätigung des Absperrorganes an der Einstellung nichts mehr geändert werden kann, bevor die Menge, auf die eingestellt wurde, abgelaufen ist. UNTERANSPRÜCHE; 1.
    Apparat gemäss dem Patentanspruch, - bei welchem die Messung absatzweise stattfin det, gekennzeichnet durch ein Schaltwerk, das mit einer Einstellscheibe verbunden ist, :die je nach der abzugebenden Menge in ver schiedene Lagen eingestellt werden kann und sich entsprechend den Messungsabsät zen schrittweise zurückbewegt, um nach Erreichung der Anfangslage eine Arretie rung freizugeben, worauf das -Absperr organ in die Lage zurückkehrt, in welcher keine Flüssigkeit ausläuft. 2.
    Apparat gemäss dem Patentanspruch und. dem Unteranspruch 1, dadurch Bekenn zeichnet, dass ein Organ, welches als Ar retierstift ausgebildet ist und bei der An fangslage der Einstellscheibe in eine Öff nung derselben hineinragt, in jeder andern Lage der Einstellscheibe das Absperrorgan festhält, sobald es einmal geöffnet wurde, während es den selbsttätig erfolgenden Schluss desselben gestattet, sobald die Ein stellscheibe die Anfangslage wieder er reicht hat.
CH95682D 1920-09-08 1920-09-08 Automatisch wirkender Apparat zur Abmessung bestimmter Flüssigkeitsmengen. CH95682A (de)

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