DE899779C - Zeitmesser mit Ausloesung, insbesondere Weckeruhr - Google Patents

Zeitmesser mit Ausloesung, insbesondere Weckeruhr

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DE899779C
DE899779C DEJ45A DEJ0000045A DE899779C DE 899779 C DE899779 C DE 899779C DE J45 A DEJ45 A DE J45A DE J0000045 A DEJ0000045 A DE J0000045A DE 899779 C DE899779 C DE 899779C
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DE
Germany
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alarm
bridging
locking
spring
alarm clock
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Expired
Application number
DEJ45A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Haas
Dr-Ing E H Helmut Junghans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Junghans AG
Original Assignee
Gebr Junghans AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/03Alarm signal stop arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Zeitmesser mit Auslösung, insbesondere Weckeruhr Die Erfindung betrifft Zeitmesser mit Auslösung, insbesondere W eckeruhren. Zweck der Erfindung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die Auslösung zu beliebiger Zeit auf einen beliebigen Zeitpunkt einstellen zu können. Beispielsweise bei den gebräuchlichen Weckeruhrkonstruktionen ist es nicht möglich, etwa des Abends um 6 Uhr den Wecker auf die sechste Stunde einzustellen und sogleich aufzuziehen, denn die sogenannte Weckerschnecke führt die Weckersperrfeder erst nach etwa I bis 11I_ Stunden wieder in die Sperrlage zurück.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Anordnung eines Organs, das im weiteren als Überbrückungsorgan bezeichnet wird und das die Aufgabe hat, vorzeitig den Sperrzustand herbeizuführen, solange die regulären Steuerorgane diesen Zustand selbst noch nicht wiederhergestellt haben; dabei wird das unter der Wirkung einer Rückholkraft stehende Überbrückungsorgan mit den Steuerorganen in eine auf die Überbrückungszeit beschränkte Wirkungsverbindung gebracht. Es wurde als zweckmäßig gefunden, das Überbrückungsglied mit dem Auslöseglied selbst zusammenwirken zu lassen. Gleichwohl könnte das Überbrückungsglied auch mit einem der Steuerorgane für das Auslöseglied zusammenarbeiten. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung für Weckeruhren ist das Überbrückungsglied als ein unter der Einwirkung einer Rückholfeder stehender, an einem feststehenden WeTkstei4 .schwingbar gelagerter Hebel ausgebildet, der eine Ablenkfläche besitzt, um die Weckersperrfeder in die Sperrstellung bringen. zu können, und der außerdem m-it einer Rast versehen ist, um sich mit der hierzu mit einer Nase ausgestatteten Wecker:sperrfeder in der Sperrstellung verklinken zu können; der Rasteingriff ist hierbei nur so tief gehalten, daß die Nase außer Eingriff mit der Rast am Überbrückungsglied tritt, wenn die Steuermittel: die Sperrurig voll übernommen haben. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal kann der üblicherweise vorgesehene Weckerabsteller zugleich zur Betätigung des Überbrückungsorgans dienen. Das hat den Vorzug, daß beim Aufziehen des Weckerwerkes im Weckzeitpunkt oder kurz danach, d. h. eben in einem Zeitpunkt, zu welchem die Weckerschnecke die Weckersperrfeder noch nicht in die Sperrlage geführt hat, trotzdem das Weckerwerk aufgezogen werden kann, indem zuvor der Absteller niedergedrückt wird. Dadurch wird zugleich das Überbrückungsglied betätigt, bringt die Weckersperrfeder in. die Sperrlage und verklinkt sich mit ihr. Der Absteller kann sofort wieder freigegeben werden; ist es einer der bekannten, sich mit einem Getriebeteil des Weckerwerkes verk'linkender Absteller, so wird er nach seiner Betätigung durch das Aufziehen des Weckerwerkes selbsttätig wieder freigegeben und kehrt in seine unwirksame Stellung zurück.
  • Die Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen zusammengefaßt. Aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels ergibt sich an Hand der Zeichnung ihre Wirkungsweise.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die an jeder Weckeruhr vorhandenen Getriebeteile, soweit sie für das Verständnis der Erfindung nicht notwendig sind, der besseren Übersicht halber fortgelassen sind. Es zeigen Fig. i und 2 in Seiten- und Vorderansicht an einem Weckeruhrwerk die Organe zum Einstellen, Auslösen und Abstellen des Weckerwerkes, und zwar in derjenigen Stellung, bei welcher die normalen Steuerorgane das Auslöseglied in die Sperrstellung geführt haben; Fig. 3 und 4 zeigen in gleicher Darstellungsweise wie die Fig. i und 2 den Zustand, wo unmittelbar nach der Weckerauslösung die Sperrung des Auslösegliedes durch die 'erfindungsgemäßen Überbrückungsmittel herbeigeführt ist.
  • Mit i ist die vordere Werkplatte des Weckerwerks bezeichnet, und 2 bedeutet die dawin gelagerte Weckereinstellwelle, 3 das vom Uhrwerk angetriebene Weckerrad, 3a eine Buchse, 4 die Weckerschnecke und 5 den Weckerstift in der Weckereinstellwelle 2. Die Weckersperrfeder (Auslöseglied) ist mit 6 bezeichnet und mit 6" die Sperrnase.
  • Ferner ist an dem dargestellten Weckeruhrwerk ein bekannter Absteller, bestehend aus dem Abstellknopf 7 mit Abstellstößel 8, dem Abstellhebel 9 und dem auf der Weckerharnmerwelle io befestigten Abstellarm i i mit Klinke i ia angeordnet. Zusätzlich zu diesen für die normale Weckerfunktion notwendigen Teilen ist an der Vorderplatine i, auf der Außenseite, der Überbrückungshebel 12 schwingbar bei 13 befestigt. Der Überbrückungshebel steht unter der Einwirkung einer (nicht gezeichneten) Rückholfeder, die bestrebt ist, ihn nach oben, d. h. zum Abstellknopf hin, zu heben. Der überbrückungshebel weist eine rechtwinklig abgebogene Zunge 12a auf, mit welcher er unter den Abstellhebel 9 greift, so daß er beim Niederdrücken des Abstellhebels mitgenommen wird. Das vordere Ende i2b des Überbrückungshebels liegt im Bereich der oberen Abbiegung der Weckersperrfeder 6, und zwar ist an der Biegestelle der Feder 6 eine Einklinknase 66 angebogen, und es sind am Hebelende i2b eine Schrägfläche 12, und eine Rast i2d angebracht. Die Schrägfläche 12, an der Hebelspitze 12b hat die Aufgabe, beim Niederdrücken des Überbrückungshebels r2 die Weckersperrfeder 6 gegen die Vorderplatine z hinzuschieben, und die Rast i2d ist dazu bestimmt, daß beim weiteren Niedergang des Überbrückungshebels die Einklinknase 6b in sie einfällt und nun beide Teile 6 und 12 federnd verklinkt sind. Der Überbrückungshebel 12 befindet sich so dicht vor der 'Vorderplatine i, daß er die Sperrnase 6" der Weckersperrfeder 6 in die Sperrlage zu bringen vermag, d. h. in die gleiche Lage, in welche sie die Weckerschnecke 4 in Zusammenwirken mit dem Weckerstift 5 bringt; in der Sperrstellung steht die Sperrnase 6, bekanntlich unter (gelegentlich auch über) dem Abstellarm i i an der Weckerhammerwelle io (vgl. Fig. i und 2).
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: i. Steuerung durch die Weckerschnecke: Da diese Funktion bekannt ist, genügt es hierzu kurz auszuführen, daß beim Ablaufen des Uhrwerks das Weckerrad 3 mitgenommen wird. Hat die Auslösung soeben stattgefunden (Fig. 3), dann dauert es gewöhnlich i bis i1/2 Stunden, bis das W_ eckerrad 3 und mit ihm die Weckerschnecke 4 sich so weit gedreht haben, daß der Weckerstift 5 an der Schräge 4" ganz hochgestiegen und auf dem ebenen Teil angelangt ist (Fig. i). Erst in dieser gegenseitigen Lage von Weckerstift und Weckerschnecke hat die Buchse 3" die Weckersperrfeder 6 so weit zur Vorderplatine i hingebogen, daß die Sperrnase 6" den Abstellarm i i sperren kann.
  • 2. ÜbeTbrückung: Um es zu ermöglichen, die Weckvorrichtung im Zeitpunkt der Auslösung oder kurz danach (Fig. 3), also zu einer Zeit zu sperren, wo die regulären Steuerorgane 4, 5 die Sperrung noch nicht herbeizuführen vermögen, wird vermittels des Abstellknopfes 7, 8 über den Abstellhebel 9 der Überbrückungshebel 12 niedergedrückt. Dabei läuft seine Schräge 12, an der Einklinknase 6b der Weckersperrfeder 6 an und schiebt die Sperrnase 6, in Richtung auf die Vorderplatine i hin nach innen. Beim weiteren Niederdrücken des Überbrückungshebels 12 fällt die Einklinknase 6b in die Rast 12,1 des Überbrückungsfhebels 12 ein, und beide Teile 6, 12 sind nun federnd miteinander verklinkt. In dieser Stellung steht die Sperrnase 6" der Weckersperrfeder 6 in ihrer normalen Sperrstellung, d. h., sie steht im Wege des Abstellarmes i i auf der Weckerhammerwelle io. Da der Abstellknopf 7 sogleich wieder freigegeben worden ist, klinkt beim weiteren Aufziehen des Weckerwerks der Abstellhebel 9 aus der Klinke i i"' an der vom Federdruck entlasteten Weckerhammerwelle io aus und geht nach oben.
  • Wie aus Fig. i und 3 ersichtlich, bleibt die Verklinkung des Überbrückungshebels i2 mit der Weckersperrfeder 6 nur so lange aufrechterhalten, als die Weckerschnecke 4 noch nicht voll zur Wirkung gekommen ist. Ist dies geschehen, dann hat die Weckerschnecke die Weckersperrfeder 6 noch etwas weiter zur Vorderplatine hingedrückt, als das der Überbrückungshebel 12 zu tun vermag, d. !h., die Weckerschnecke hebt die Einklinknase 6b aus der Rast i2d heraus (Fig. i). Das hat zur Folge, daß am Ende der Überbrückungszeit von etwa i bis 1'/2 Stunden die Verklinkung aufgehoben und der Überbrückungshebel 12 von seiner (nicht gezeichneten) Rückholfeder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Von nun an übernehmen die regulären Steuerungsteile des Weckerwerks die Sperrung und Auslösung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeitmesser mit Auslösung, insbesondere Weckeruhr, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zusätzlichen Überbrückungsorgans (12) zum vorzeitigen Herbeiführen des Sperrzustandes, solange die normalen Steuerorgane diesen Zustand selbst noch nicht wiederhergestellt haben, wobei das unter der Wirkung einer Rückholkraft stehende Überbrückungsorgan mit den Steuerorganen in eine auf die Überbrückungszeit beschränkte Wirkungsverbindung gebracht werden kann.
  2. 2. Zeitmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Überbrückungsorgan (i2) mit dem Auslöseglied (6) (bei Weckeruhren mit der sogenannten Weckersperrfeder) zusammenwirkt.
  3. 3. Zeitmesser nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Überbrückungsorgan ein unter der Einwirkung einer Rückholfeder stehender, an einem feststehenden Werksteil (i) gelagerter Hebel (12) ist, der mit einer Ablenkfläche (1?,) -versehen ist, um das Auslöseglied (die Weckersperrfeder 6) in die Sperrstellung bringen, und der eine Rast (i2d) besitzt, um sich mit dem hierzu mit einer Einklinknase (6b) versehenen Auslöseglied (Weckersperrfeder 6) in der Sperrstellung verklinken zu können, wobei der Rasteingriff nur so tief gehalten ist, daß die Einklinknase (6b) außer Eingriff mit der Rast (i2d) am Überbrückungsorgan (12) tritt, wenn die Steuermittel (3, 3, 4, 5) die Sperrung des Auslösegliedes (Weckersperrfeder 6) voll übernommen haben.
  4. 4. Zeitmesser nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Weckeruhren der Absteller (7, 8, 9) zugleich zur Betätigung des Überbrückungsorgans (12) dient.
DEJ45A 1949-10-21 1949-10-21 Zeitmesser mit Ausloesung, insbesondere Weckeruhr Expired DE899779C (de)

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DE (1) DE899779C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057981B (de) * 1954-10-11 1959-05-21 Jahresuhren Fabrik G M B H Einrichtung an Weckern od. dgl. zum sofortigen Wiederbereitmachen des Signalwerkes nach seinem Abstellen
DE1185123B (de) * 1960-06-01 1965-01-07 Johannes Ingwersen Weckerabsteller mit automatischer Ausloesung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057981B (de) * 1954-10-11 1959-05-21 Jahresuhren Fabrik G M B H Einrichtung an Weckern od. dgl. zum sofortigen Wiederbereitmachen des Signalwerkes nach seinem Abstellen
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