CH95404A - Maschine zum Stanzen von Umfangsnuten in Scheiben. - Google Patents

Maschine zum Stanzen von Umfangsnuten in Scheiben.

Info

Publication number
CH95404A
CH95404A CH95404DA CH95404A CH 95404 A CH95404 A CH 95404A CH 95404D A CH95404D A CH 95404DA CH 95404 A CH95404 A CH 95404A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
disk
control rod
switching mechanism
machine
driver
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Renyi Armin
Renyi Sigmund
Original Assignee
Renyi Armin
Renyi Sigmund
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renyi Armin, Renyi Sigmund filed Critical Renyi Armin
Publication of CH95404A publication Critical patent/CH95404A/de

Links

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


  Maschine zum Stanzen von Umfangsnuten in Scheiben.    Den Gegenstand vorliegender     Erfindung    bil  det eine Maschine zum Stanzen von Umfangs  nuten in Scheiben mit durch ein Schaltwerk  gesteuerter Teilscheibe. Die Erfindung be  zweckt, Umfangsnuten derart in Einzelschei  ben einzuarbeiten, dass durch Aufschieben und       Aneinanderreihen    der nacheinander herge  stellten Einzelscheiben auf eine gemeinsame  Welle die Herstellung von     Riffelwalzen    mit  gebrochenen Wellenzügen ermöglicht     wird.     Dies wird der Erfindung gemäss dadurch er  reicht, dass das Schaltwerk .der die Scheiben  steuernden Teilscheibe mit einem von Hand  zu verstellenden Stellwerk gekuppelt ist,

   das  bei seiner Verstellung den Schwingbereich  eines     Mitnehmers    der Teilscheibe verlegt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, und zwar  zeigt     Fig.    1 die     Stanzmaschine    in Ansicht;       Fig.    2 stellt einen teilweise geschnittenen  Grundriss dar; in den     Fig.    3, 4 und 5 sind  Einzelheiten der Schaltvorrichtung und des  Stellwerkes dargestellt;

   die     Fig.    6 bis 9 zei  gen in schematischer Darstellung     die        Wir-          hungsweise    der Schaltvorrichtung und des  Stellwerkes, die     Fig.    10, 11 die aus den Ein-         zelscheiben    zusammengebaute     Riffelwalze    in       Vorder-    und Seitenansicht.  



  1 stellt die Presse, 2 den     Pressstempel,    3  die Kurbel- oder     Exzenterwelle    und 4 das  auf der Welle 3 aufgesetzte Schwungrad dar.  Das Schwungrad 4 kann durch eine an sich  bekannte, in den Zeichnungen nicht näher dar  gestellte Kupplung 5 mit der Welle 3 gekup  pelt     bezw.    entkuppelt werden. Auf dem einen  Ende der Welle 3 ist eine Kurbel 6     aufge-          keilt,    in die ein Längsschlitz zur Aufnahme  eines Bolzens 7 eingearbeitet ist. Der Bolzen  7 ist zu einem später erläuternden Zweck in  bezug auf .das Drehmittel der Welle 3 ein- und  feststellbar in dem Schlitz geführt. An dem  Bolzen 7 ist eine Steuerstange 8     angelenkt,     die mit einer Kurbel 9 in Verbindung steht.

    Die Kurbel 9 ist auf der     Hauptsteuerwelle    10  der Maschine     aufgekeilt.     



  Parallel zur     Hauptsteuerwelle    10 sind  Führungen 12 vorgesehen, .die zum Führen der       Scheibenaufspannvorrichtung    dienen. Die       Scheibenaufspannvorrichtung    besitzt einen an  dem Schlitten 13 angegossenen Bügel 14, der  als Träger des Lagers 15 dient. In dem     Laüer     <B>15</B> ist ein kurzes Wellenstück gelagert, das      am obern Ende den     Aufspannteller    16 und  am untern Ende die auswechselbar gelagerte  Teilscheibe 17 trägt. Auf dem     Aufspannteller     16 ist .das Profil des Scheibenloches mit der  Keilnut erhaben eingearbeitet     (Fig.    7).

   Nach  Auflegen einer Blechscheibe x auf den Auf  spannteller 16 und Niederschrauben des     Dek-          kels    18 auf einem mittleren Gewindezapfen  des     Aufspanntellers    16 wird die Scheibe x  unverrückbar auf dem     Aufspannteller    16  festgehalten.  



  Auf dem Schlitten 13 ist ferner ein Win  kelhebel 20 gelagert, der als Sicherung gegen  unbeabsichtigtes Verdrehen der Teilscheibe  1.7 zur Wirkung kommt. Der eine Schenkel  trägt ein- und feststellbar eine Scheibe 21, die  bei Pressung gegen die Teilscheibe 17 in eine  Zahnlücke derselben eingreift und die Auf  gabe hat, Ungenauigkeiten beim Schalten der  Scheibe zu beheben. Der andere Hebelarm ist  durchbohrt und federnd gegen eine Steuer  stange 24 abgestützt. Die Steuerstange     2.1     wird durch eine Steuerschwinge 25 und diese  durch den Nocken 26 betätigt. Der Nocken  26 ist auf einem Teil der Kupplung 5     be-          f        estig    t.  



  Um einzelne     R,iffelwalzenscheiben    nach  der eingangs gekennzeichneten Art herzu  stellen, ist ein auf die Teilscheibe 17 einwir  kendes Stellwerk vorgesehen, das eine auf der  Steuerwelle 10 befestigte Schwinge 30     (Fig.     3, 4> aufweist, die ein Lagerauge 31 trägt.  In dem Lagerauge 31 ist eine Scheibe 32,  und in starrer Verbindung mit dieser ein Kur  belstück 33 gelagert. Die Scheibe 32 ist mit  im Halbkreis angeordneten Teilstrichen ver  sehen. Zum besseren Ablesen     bezw.    zum ge  naueren Einstellen der Scheibe 32 ist auf der  Schwinge 30 ein Zeiger 30' angegossen. Das  Kurbelstück 33 ist geschlitzt     (Fi(,.    1) und  trägt einen Bolzen 34, der ein- und feststell  bar in dem Schlitz angeordnet ist.

   An     "lern     Bolzen 34 ist eine Schwinge 35     a.ngelenkt;     dieselbe ist mit ihrem     liakenfärmigen    Ende  in einen Zapfen 36 eingehängt. Der Zapfen  36 ist auf einer Steuerungsstange 37 befestigt,  die an ihrem Ende die auf die an sich be  kannte Teilscheibe einwirkende Klinke 38    trägt. Die Steuerstange 37 ist in einem fest  stehenden     Bock    39 gelagert. Sie wird fer  ner durch einen an sich bekannten     Schaltme-          chanismus    beeinflusst, der aus einer auf der  Steuerwelle 10 befestigten Schwinge 40, einem  geschlitzten Lenker 41 und einem Befesti  gungsbolzen 42 bestellt. Der Bolzen     4-2    ist: auf  der Steuerstange 37 angeordnet.

   Der Schalt  mechanismus 40,     y1,        -i-2    dient dazu, den     cinp-          findlichen        Einstellmechanismus    zu entlasten.       Uni    die Genauigkeit der Einstellung nicht     ztt     beeinträchtigen, muss vor     jeler        Einstellung     die Schraube 42 gelüftet werden und erst nach  der Einstellung der Schaltorgane durch die       Stellscheibe    32 die Schraube 42 wieder ange  zogen     werden.     



  Die Wirkungsweise der Maschine     bezw.          des    ganzen Steuermechanismus ist folgende:  Angenommen die Haupteile der     Maschine          bezw.    der     Sehaltvorriehtuilg    haben     rlie    in den       Fig.    6     und    7 in schematischer     Darstelhin(.V     gezeichnete Lage. Die Einstellscheibe 32 ist       auf    den ersten Teilstrich "1"     eingestcllt.     



  Wird die Welle 3 durch Einrücken der  Kupplung 5 in     Umdrehung    versetzt, so       sehwingt    die     Hauptsteuerwelle    10 und mit  dieser die Einstellscheibe 32 (Schwingbereich  des Scheibenmittels     p-p,        Fig.    6) und bewirkt  hierdurch eine Schaltbewegung .der     Mitileh-          nierldinke    38 in ihrem Schwingbereiche I.

    Bei jeder folgenden     Schaltbewegung        der        Mit-          nehinerklinke    38 wird die Teilscheibe 17 uni       den        Winkel        a    vorgeschaltet und mit.

       dieser     die auf     dein        Aufspannteller    16     festgehaltene     Scheibe     x1.    Die beim ersten     Niedergang    des       Pressstempels    2 erzeugte Nut     y1    der Scheibe       XI    liegt beispielsweise in der     Achse    0-0 der  Keilnut     (Fig.    7).  



  Ist die Teilscheibe eine ganze Umdrehung  vorgeschaltet worden, und die gewünschte  Anzahl von Nuten in die Scheibe     x1    einge  arbeitet, so schlägt der auf der Teilscheibe  befestigte Stift 50 gegen den Hebel 51, die  Sicherung 52 wird ausgelöst und die Kupp  lung 5 durch die Feder 53 in an sich bekann  ter Weise ausgeschaltet. Die Maschine stellt  still.      Nach Abnahme der fertigen Scheibe     x1     vom     Aufspannteller    16 wird die     Scheibe    x2  aufgespannt. Die Einstellscheibe 32 wird bis  zum zweiten Teilstrich     "2"        (Fig.    8) verdreht.

    Hierdurch wird auch die     Mitnehmerklinke    38  in bezug auf die Teilscheibe verstellt und der  Klinke     ein    neuer Schwingbereich     II    gegeben.  Da dieser Schwingbereich     II    in bezug auf den       Schwingbereich    I zwar an Grösse annähernd  gleich, jedoch in der Lage zur Teilscheibe  verschieden ist,     wird    die erste Schaltung der  Teilscheibe durch späteres oder früheres Ein  greifen der Klinke 38 in die Zaunlücken der  Teilscheibe eine grössere oder geringere Dre  liung der Teilscheibe     bezw.    der aufgespann  ten Scheibe 2 bewirken.

   Die beim ersten Nie  dergang des     Pressstempels    2 in der Scheibe     x2     erzeugte Nut y\     wird        sohin    zur ersten Nut     y1     der ersten Scheibe     x1    entsprechend der ver  grösserten oder verringerten ersten Schaltdre  hung der Teilscheibe 17 versetzt eingearbeitet.  Alle folgenden     Nuten    der Scheibe x\ weisen  die gleiche Versetzung gegenüber den Nuten  der Scheibe     x1    auf.  



  Nach Abnahme der fertig gestanzten  Scheibe     x2        wird    eine neue Scheibe aufgespannt  und nach     Verdrehunb    der Einstellscheibe 32  bis zum     nächstenTeilstrich        "3"    Umfangsnuten  in diese Scheibe eingearbeitet. Bei der vier  ten und     .den    folgenden Scheiben wiederholt  sich das vorher beschriebene Spiel, wobei zu  bemerken ist, dass dieser Arbeitsgang für jene       Riffelwalzenscheiben    dient, die die aufstei  genden Äste der gebrochenen Wellenzüge  bilden.  



  Ist der     "letzte"    Teilstrich - der, wie aus  der Zeichnung ersichtlich, um<B>180'</B> gegen  über dem ersten Teilstrich versetzt angeord  net ist - erreicht, so erfolgt die Rückdrehung  der Scheibe von Teilstrich zu Teilstrich immer  vor Bearbeitung einer neuen Scheibe x so  lange, bis der     "erste"    Teilstrich erreicht wird.  Bei dieser Schaltung werden jene     Riffelwal-          zenscheiben    gestanzt, die die     absteigenden     Äste der gebrochenen Wellenzüge der Walze  bilden.  



  Die so erzeugten     Scheiben    können auf eine  mit Längskeil versehene Welle aufgesteckt    und zu einer mit gebrochenen Wellenzügen  versehenen     Rif    f     elwalze        (Fig.    10, 11) zusam  mengebaut werden.  



  Bei der vorstehend beschriebenen Maschine  kann nicht nur die Anzahl der eingearbeiteten  Nuten am Umfange der     Scheiben    durch den  verstellbaren Kurbeltrieb 6, 7 geregelt wer  den, sondern auch die Anzahl der Zwischen  scheiben zwischen zwei gleichartig gestanzten  Scheiben durch die Zahl .der Teilstriche auf  der Einstellscheibe 32 bestimmt und schliess  lich die Pfeilhöhe der gebrochenen Wellen  durch den verstellbaren Kurbeltrieb 33, 34  festgelegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Stanzen von Umfangsnuten in Scheiben mit durch ein Schaltwerk ge steuerter Teilscheibe. dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltwerk mit einem von Hand zu verstellenden Stellwerk gekuppelt ist, das bei seiner Verstellung den Schwingbereich eines Mitnehmers der Teilscheibe verlegt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Nutenstanzmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellwerk aus einem durch eine Triebvorrichtung in schwingende Bewegung versetzten Schwingkörper besteht, an welchem eine Steuerstange des Schaltwerkmitnehmers angelenkt ist.
    2. Nutenstanzmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingkörper aus einer Scheibe besteht, an welcher die Steuerstange des Schalt werkmitnehmers exzentrisch angelenkt ist. 3. Nutenstanzmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss das eine Ende der Steuerstange des Schaltwerkmit- nehmers derart ein- und feststellbar in bezug auf den Schwingkörper angeordnet ist, dass die Exzentrizität dieses Steuer stangenendes in bezug auf das Schwing körpermittel verändert werden kann.
CH95404D 1916-10-13 1921-03-21 Maschine zum Stanzen von Umfangsnuten in Scheiben. CH95404A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT95404X 1916-10-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH95404A true CH95404A (de) 1922-07-01

Family

ID=3615061

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH95404D CH95404A (de) 1916-10-13 1921-03-21 Maschine zum Stanzen von Umfangsnuten in Scheiben.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH95404A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2655583C2 (de) Stichsäge
DE2446806A1 (de) Hubverstellbares pumpentriebwerk
DE2157552A1 (de) Anordnung zum Ausrichten und Verriegeln eines drehbaren Elements in wenigstens einer Winkelstellung
DE4224980A1 (de) Durch Wellenvorspannung geräuscharm gelagerter Elektromotor
CH95404A (de) Maschine zum Stanzen von Umfangsnuten in Scheiben.
DE1171496B (de) Elektrische Schalteinrichtung mit einem drehbar gelagerten Nocken
DE310902C (de)
DE323429C (de) Antrieb fuer Abstimmapparate, insbesondere fuer die Zwecke der drahtlosen Telegraphie
DE854748C (de) Durch Muskelkraft anzutreibende Hebelpresse
DE1307C (de) Maschine zum gleichzeitigen Pressen und Lochen von Papier und anderen Stoffen
DE641493C (de) Kniehebelpresse mit Hubregelung durch Schwenkpunktverlagerung am Kniehebelantrieb
CH657799A5 (en) Jig saw
DE897355C (de) Handgefuehrte Lochstanze
DE70478C (de) Speisevorrichtung für Holzschleifmaschinen
DE1502313A1 (de) Maschinenpresse
AT88153B (de) Presse.
DE654220C (de) Warmmutternpresse
DE142690C (de)
DE1452785A1 (de) Maschine zur Herstellung von Verschlusskapseln aus einem Metallband
DE3731102C2 (de) Vorrichtung zur Einstellung des Zahnspiels zwischen Zahnrädern eines Wechselradgetriebes in einem Teilapparat einer Nutenstanzmaschine
DE399291C (de) Aus zwei laenglichen, durch ein Scharnier an der Schmalseite verbundenen Platten bestehender Taschenlocher
DE277480C (de)
DE560393C (de) Vorschubschaltwerk fuer Saegegatter
DE2414435B2 (de) Vorrichtung zum stellungsgenauen Stillsetzen der Kurbelwelle einer Nutenstanzmaschine
DE758259C (de) Vorrichtung zur Befestigung von Schloss- und Beschlagteilen an Koffern o. dgl.