CH95362A - Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen. - Google Patents

Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen.

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CH95362A
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CH
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roller
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Schott Heinrich
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Schott Heinrich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/286Feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description


      Zufuhr-vorrichtung    an Walzenstühlen.    In der     Müllerei    werden die Körner zu  nächst auf einem Walzenpaar     vorgebrochen,     um das erste Schrot zu erzeugen. Die Zufuhr  der Körner zu den Mahlwalzen erfolgt unter  dem Gesichtspunkte, dass die Menge der zu  geführten Körner ein bestimmtes Mass dar  stellt und dieselbe auf der ganzen Walzen  länge so gleichmässig wie möglich verteilt ist.  Diesem Zwecke dienen in der Regel     Zufuhr-          oder    Speisewalzen in den mannigfachsten An  ordnungen. Auf die Lage des einzelnen Kornes  beim Eintritt in den Mahldurchgang ist bei  den erwähnten Anordnungen bisher keine  Rücksicht genommen worden.

   Infolgedessen  erreichen die Körner den Mahldurchgang in  allen möglichen Lagen und werden in diesen  Lagen     vorgebrochen.    Da nun mit den heuti  gen Vorrichtungen alle möglichen Lagen der  Körner Wahl- und regellos vorkommen, so  zeigen auch die Mahlprodukte die gleiche  Regellosigkeit. Ihr Gehalt an     Schalen    gewis  ser Grösse, an     Griesen    und Mehl ist vorher  unbestimmbar. Die Erzielung vorher bestimm  ter Produkte ist nur durch Versuche möglich,  die sich bislang auf die* Menge der     Zufuhr,     die Form der Mahlflächen, deren Einstellung,  Material und Geschwindigkeit erstreckten.

      Die Vorrichtung nach vorliegender Erfin  dung bezweckt nun, beim Schroten der Körner  den letztern vor ihrem Eintritt in den Mahl  durchgang entsprechend dem zu erzielenden  Produkt eine bestimmte Lage gegenüber den  Mahlwalzen zu geben, um sie in dieser Lage  dem Bruch zu unterwerfen. Handelt es sich  darum, die Schale des Mahlgutes vom Kern  zu trennen, so wird man diejenige Lage  wählen, welche im Mahlprodukt die grössten  Schalenteile ergibt. Diese Lage ist im all  gemeinen die, bei welcher die Längsachse  der Kornes zu der Walzenberührungslinie  parallel liegt, denn bei ihr findet ein Lang  bruch des Kornes statt, der naturgemäss auch  die grössten Schalen     ergiebt.    Dieser Lang  bruch des Kornes hat noch weitere Vorteile  im Gefolge und sollen zwei derselben des  Näheren erläutert werden  1.

   Das Weizenkorn ist in seinem Bau  langgespalten und . enthält im Spalt Staub  und     Unreinigkeiten.    Greift man nun das Korn  beim     Vorschroten    wenig an und spaltet es  lang, so wird der im Spalt befindliche Staub  frei, beziehungsweise es werden die mit  Staub behafteten Flächen freigelegt, die durch  Aspiration oder auf sonstige Art geputzt wer-      den können. Auf diese Weise werden dein  Korn so wenig wie möglich gute Mehle ent  zogen, während bei gemischtem Durchgang,  bei welchem auch Körner quer gebrochen  werden, es nicht zu vermeiden ist, dass gute  Mehle mit dem Staub sich vermischen, welche  hierdurch geringwertiger werden und unter  dem Namen Blaumehl bekannt sind. Durch  den Langbruch wird der Prozentsatz an Blau  mehl also herabgemindert.  



  z. Bei der     Malzschroterei    ist der parallel  achsige Einwurf der Körner von Vorteil, weil  es hier auf langgebrochene     .Spelzen    ankommt.       Spelzensplitter    und     Spelzenstaub    sollen ver  hindert werden, weil sie beim     Abläutern    als  ein Teil des Unterteigs den     Abläutervorgang     beeinträchtigen. Das Schrot wird durch den  Langbruch der Spelzen sperriger, was den       Abläutervorgang    in bezog auf Schnelligkeit  und Ergiebigkeit sehr- günstig beeinflusst.  



  Wird entgegen den vorhin geschilderten  Zwecken ein     Querbruch    des Kornes verlangt,  so kann man mit vorliegender Vorrichtung  auch einen solchen herbeiführen.  



  Um den Querbruch zu bewirken, ist es  notwendig, die Körner mit ihren Längsachsen  senkrecht zu der Walzenberührungslinie in  den Mahldurchgang zu leiten. Hierzu dient  eine schräge und in ihrer schrägen Lage ver  stellbare Rutsche, deren Boden mit Rillen  versehen ist, die senkrecht zu der Walzen  berührungslinie verlaufen, anfangs schwach  beginnen und gegen Ende der Rutsche sich  vertiefen. Benn     Herabgleiten    über die Rutsche  suchen die Körner diese Längsrillen auf und  legen sich ihrer Längsachse parallel, wodurch  sie senkrecht zu der Walzenberührungslinie  zu liegen kommen und in dieser Stellung in  den Mahldurchgang gelangen. Es kann von       yorteil    sein, dieser Rutsche eine den vor  geschriebenen Vorgang fördernde, beliebig ge  artete Bewegung zu erteilen.  



  Um den Langbruch der Körner zu bewir  ken, ist es notwendig, diese mit ihren Längs  achsen parallel zu der Walzenberührungslinie  in den     Mahldurchgang    einzuführen. Zu diesem  Zwecke ist wiederum vor dem Mahldurch  gang eine Rutsche angebracht. Diese besitzt    jedoch keine senkrecht zu der Walzenberüh  rungslinie verlaufende Rillen, sondern weist  an ihrem den Walzen zugekehrten Ende eine  oder mehrere Stossflächen auf, die parallel zu  der Walzenberührungslinie verlaufen und gegen  die die Körner bei ihrem Lauf in den Mahl  durchgang stossen. Die Körner treffen diese  Fläche in allen möglichen Lagen. Ist diese  Lage parallel zu der Stossfläche und damit  zu der Walzenberührungslinie, so wird eine  Veränderung dieser Lage beim Passieren nicht  eintreten.

   Trifft das Korn jedoch in jeder  andern Lage auf, so wird es durch den Ruf  stoss veranlasst, diese Lage zu ändern, und  zwar wird es seine Längsachse parallel zur  Fläche und damit parallel zu der Walzen  berührungslinie einstellen und in dieser Lage  zwischen die Mahlwalzen gelangen.  



  Die den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildende     Zufuhrvorrichtung    an Walzenstühlen  ist in der Zeichnung in zwei Ausführungs  beispielen schematisch dargestellt.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Vorrichtung dient  zur Erzielung eines Querbruches. Vor den in  schräger Lage übereinander angeordneten  Mahlwalzen 1, 2 ist die Rutsche 3 mit den  Rillen 4 angebracht. Die Anordnung der Ril  len     41ässt    sich aus dem in     Fig.    2 dargestellten  Querschnitt erkennen.  



       Fig.    3 zeigt die Vorrichtung zur Erzielung  des Langbruches. Es ist auch bei dieser vor  den beiden Mahlwalzen 1, 2, die schräg über  einander liegen, eine Rutsche angeordnet, über  welche die Körner den Walzen 1, 2 zuge  führt werden. An dem untern Ende der  Rutsche 3 ist die Stossfläche 5 angebracht,  welche die Körner in ihrem Laufe zwingt,  ihre Längsachsen parallel zu der Walzen  berührungslinie einzustellen, da diese Fläche 5  zu der     Walzenberührungslinie    parallel liegt.  Um eine Stauung der Körner an der Stoss  fläche 5 zu vermeiden, kann der Rutsche 3  oder der Stossfläche 5 oder beiden zugleich  eine beliebig geartete Bewegung erteilt werden.  



       Fig.    4 zeigt eine Rutsche 3, die statt  einer einzigen drei Stossflächen 5 von     ver-          schiedeiLer    Höhe aufweist. Diese Stossflächen  können aber auch gleiche Höhe besitzen. Die      Anwendung mehrerer Stossflächen bewirkt,  dass die Richtungsänderung des Kornes sich       .allmählich    vollzieht. Die Höhe der Stossfläche  kann auch verstellbar sein, wodurch das Mass  des     Hineinragens    der Stossfläche in den Körner  strom geregelt werden kann. Dieses Mass ist  von der Körnerform und der Stromstärke ab  hängig.  



       Fig.    5 zeigt eine Ausbildung der Rutsche 3,  bei der die Stossflächen durch die Wandungen  mehrerer Nuten 6 am Ende der schrägen  Ebene gebildet sind, die in Form und Tiefe  beliebig gestaltet sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, welche die Körner vor ihrem Eintritt in den Mahldurchgang in eine bestimmte Läge bringen, um dadurch das Mahlprodukt in seiner Zusammensetzung und in der Be- schaffenheit seiner Bestandteile zu beeinflussen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, um den Querbruch der Körner zu ver anlassen und sie zu diesem Zwecke in eine mit ihren Längsachsen senkrecht zur Wal zenberührungslinie gerichtete Lage zu brin gen, in dieser Richtung verlaufende Rillen auf einer die Körner den Walzen zufüh rende Rutsche angebracht sind. 2. Zufubrvorrichtung an Walzenstühlen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rutsche festliegt. 3. Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rutsche beweglich ist. 4. Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rutsche verstellbar ist.
    5. Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, um den Langbruch der Körner zu veranlassen und sie zu diesem Zwecke in eine mit ihren Längsachsen parallel zur Walzenberührungslinie gerichtete Lage zu bringen, wenigstens eine in dieser Richtung verlaufende Stossfläche auf einer die Körner den Walzen zuführenden Rutsche ange bracht ist. 6. Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Stossflächen vorhanden sind, welche nach Höhe unveränderlich sind. 7. Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Stossflächen vorhanden sind, welche nach Höhe einstellbar sind.
CH95362D 1921-03-07 1921-03-07 Zufuhrvorrichtung an Walzenstühlen. CH95362A (de)

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