CH95085A - Pyrophorreibfeuerzeug. - Google Patents

Pyrophorreibfeuerzeug.

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CH95085A
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CH
Switzerland
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lighter
flint
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pyrophoric lighter
substance
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Emil Keller Max
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Emil Keller Max
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/34Component parts or accessories
    • F23Q2/36Casings
    • F23Q2/365Tabletop lighters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


      Pyrophorreibfeuerzeug.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein       Pyrophorreibfeuerzeug    mit einer beweglichen  Drahtbürste und mit einer Halteeinrichtung  für eine feste Brennsubstanz, die sieh zur  Flamme entzündet durch blossen     Funkenwurf.     Für spezielle Zwecke lässt sich dieses Feuer  zeug als Taschenlaterne ausbilden.  



  In     Fig.    I,     II,        III    und IV sind einige Aus  führungsbeispiele dargestellt.  



       Fig.    I zeigt eine Seitenansicht und     Fig.        II     eine Vorderansicht eines     Taschen-Feuerzeuges;          Fig.        HI    stellt ein     Tisch-Feuerzeug    dar;       Fig.        IV        betrifft    eine Ausführungsform, die  als Taschenlaterne dienen kann.  



  In     Fig.    I und     II    ist ein Feuerzeug für  Hebelbetätigung dargestellt und besteht in  der Hauptsache aus folgenden Hauptbestand  teilen  Dem     Brennstoffsubstanz-Behälter    1 mit  Brennstoffsubstanz 2 (zum Beispiel bestehend  aus Trockensprit,     Meta    usw.), dem     Zündstein-          behälter    4 mit dem     pyrophoren    Zündstein 3,  dem Reibrad 5, dem Sperrad 6, der Sperr  klinke 7 mit Feder 8, dem Hebel 9 mit  Feder 10, den Zugfedern 11 und 12, der  Schaltstange 13, dem Hebel 14, der federnden    Drahtbürste 23, sowie dem Gehäuseteil 15,  16, letzterer zur Aufnahme der Organe     5,-6     und 9.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Durch  Druck auf den Hebel 9 wird das Reibrad 5  in der Pfeilrichtung in Drehung versetzt,  wobei die Sperrklinke 7 unter dem Druck  der Feder 8 in das Sperrad 6 eingreift und  während dem Andauern des Druckes -auf  Hebel 9 das Reibrad 5 in Umdrehung hält.  Nach Freigeben des Hebels 9 führt die Feder  10 den Hebel 9 in die Anfangsstellung zu  rück.  



  Die Zugfedern 11 und 12 ziehen die  Schaltstange 13 gegen den     Zündstein    3,  bei welchem Vorgang die Schaltstange 13  auf den Zündstein 3 drückt, wodurch letz  terer gegen das Reibrad 5     angepresst    wird.  Während der Wirkungsweise bezeichneter  Organe werden vom     Zündstein    die Funken  ausgelöst und gegen die     Trockenbrennsub-          stanz    2 geschleudert, wobei der freigegebene  Teil der Trockensubstanz sich entzündet und  sich eine volle Flamme bildet; deren zeit  liche Brenndauer endet nach vollständigem  verbrennen der Trockensubstanz, oder durch      vorangehendes Ausblasen.

   Zum Zwecke einer  viel stärkeren Reibung zwischen Zündstein 3  und dem Reibrad 5, als wie dies bei den  bekannten Feuerzeugen der Fall ist, sind die  Federorgane 11, 12 dementsprechend kräftiger  und erzeugen einen bedeutend stärkeren Druck  auf den Zündstein 3. Die Federn 11, 12  sind an die Stifte 17, 18 angehängt und  am andern Ende durch den Bolzen 19 unter  einander verbunden. Der Bolzen 19 greift  in die Zahnlücke 21 ein. Nach der     Zurück-          legung    des Weges vom Bolzen 19 bis zur  Anschlagfläche 25 am Hebel 14 liegt der  Bolzen 19 an letzterer an und hört der Zug  gegen die Schaltstange 13 auf und somit  ebenfalls der Druck gegen den Zündstein 3.  



  Der Hebel 14 ist an dem Bolzen 24 dreh  bar gelagert. Durch Umstellen (in der Peil  richtung) des Hebels 14 wird der Bolzen 19  aus der Zahnlücke 21 ausgerückt und in die  Zahnlücke 20 übergeführt und somit die  Fortsetzung des Druckes auf den Zündstein 3  bewirkt. Gleichzeitig dient die Zahnung zur  Kontrolle der     Zündsteinlänge,    indem der     Zünd-          stein    vollständig verbraucht ist, nach der     Zu-          rücklegung    des Weges vom Zahn 20 bis zur       Anschlagfläche    25 am Hebel 14. Durch das  Fenster 26 im     Brennstoffsubstanz-Behälter    1  bleibt der Bestand der Brennstoffsubstanz  jederzeit kontrollierbar.  



  Bei jedem Druck mit dem Hebel 9 wird  die Drahtbürste 23 in der Pfeilrichtung gegen  die     Brennstoffmasse    2 geführt, wobei die mit  mehreren Spitzen versehene Drahtbürste die  Oberfläche der Brennstoffmasse etwas auf  rauht.  



  Gegenüber bekannten Feuerzeug-Systemen  mit Benzin, Dochten oder     Luntenzündung    hat  dieses Feuerzeug den bedeutenden Vorteil  grösserer Zuverlässigkeit und den Vorteil der  Kontrollmöglichkeit des Inhaltes vom Brenn  stoffbehälter, sowie der     Zündsteinlänge.    Eben  so ist bei diesem Fahrzeug das lästige und  oft zu gefährlichen Verletzungen führende  Entzünden des Feuerzeuges durch Druck auf  Verschluss-Bestandteile in der Tasche ausge  schlossen.    Dasselbe Feuerzeug     känn    auf ein beliebiges  Gestell montiert, als Tisch-Feuerzeug ge  braucht werden, wie durch 27 in     Fig.        IH     beispielsweise dargestellt ist.

   An die Stelle  des Hebels 9 in     Fig.    I,     II    ist die Kurbel 28  in     Fig.    HI angeordnet gedacht, wobei eine  Rückführung der Kurbel 28 nicht erforder  lich wird, wie zum Beispiel beim Taschen  feuerzeug nach     Fig.    I und     II    der Hebel.  



  Auf ähnliche Weise lässt sich das Feuer  zeug an einem Wandarm befestigen (in der  Zeichnung nicht dargestellt).  



  Durch die Verlängerung des Trocken  substanz-Behälters mittelst eines     Griffes    (in  der Zeichnung nicht dargestellt), lässt sich  das Feuerzeug auch für     Haushaltungszwecke     verwenden, zum Beispiel zum Entzünden von  Gas und Brennmaterial jeder Art, ausserdem  zu Kochzwecken, indem das Kochgefäss direkt  über der Flamme angeordnet gedacht ist,  wie zum Beispiel für Reisegebrauch     etc.     



  In     Fig.    IV ist ein Teil eines Ausführungs  beispiels, welches als Taschenlaterne brauch  bar ist, veranschaulicht.  



  In die Seitenwandung 16 oben im Gehäuse  nach     Fig.    I und     II    ist eine für Taschenla  ternen übliche Linse 29     (Fig.    IV) ange  bracht.  



  In der Öffnung derselben ist die aus der  Wandung austretende respektive vorstehende  Leuchtmasse 30, zum Beispiel aus einem  durch ein Drahtnetz gestützten Leuchtkörper,  eingesetzt, welche durch die Flamme 31 der       Trockenbrennsubstanz    2 zum Glühen gebracht  wird und dadurch zu Leuchtzwecken dienlich  gemacht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pyrophorreibfeuerzeug, gekennzeichnet durch eine bewegliche Drahtbürste und durch eine Halteeinrichtung für eine zur Flamme sich entzündende feste Trockenbrennsubstanz, um ohne Verwendung von Dochten oder Flüssigkeiten durch Funkenwurf eine Flamme entzünden zu können. UNTERANSPRüCHE 1. Pyrophorreibfeuerzeug nach Patentanspruch, bei dem der Bestand der Brennsubstanz kontrollierbar bleibt. 3. Pyrophorreibfeuerzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei dem eine Linse mit Leuchtsubstanz eingesetzt ist, zum Gebrauch für Beleuchtungszwecke.
    3. Pyrophorreibfeuerzeug nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, mit Schaltvor richtung des Zündsteins.
CH95085D 1921-11-22 1921-11-22 Pyrophorreibfeuerzeug. CH95085A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH95085T 1921-11-22

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Publication Number Publication Date
CH95085A true CH95085A (de) 1922-07-01

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ID=4352730

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CH95085D CH95085A (de) 1921-11-22 1921-11-22 Pyrophorreibfeuerzeug.

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