CH95043A - Einrichtung an Druckpressen zur Nachstellung der Auftragwalzen. - Google Patents

Einrichtung an Druckpressen zur Nachstellung der Auftragwalzen.

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CH95043A
CH95043A CH95043DA CH95043A CH 95043 A CH95043 A CH 95043A CH 95043D A CH95043D A CH 95043DA CH 95043 A CH95043 A CH 95043A
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CH
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rollers
ring
mold
end plates
diameter
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Princeps Aktiebolaget
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Princeps Ab
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  Einrichtung an Druckpressen .zur Nachstellung der Auftragwalzen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf Druckpressen und     betrifft    eine Einrichtung  zum Nachstellen der Färbe- oder Auftrag  walzen derartiger Druckpressen, zum     Zweck,     die Mängel in der Einfärbung der Form zu  beseitigen, die durch Krimpen oder Abnutzen  der Auftragwalzen entstehen. Obgleich der       Erfindungsgegenstand    für Druckpressen im  allgemeinen Verwendung findet, ist er doch  für     Tiegeldruckpressen    besonders geeignet.  



  Eine     Tiegeldruckpresse    ist bekanntlich für  gewöhnlich mit drei Auftragwalzen ausge  rüstet, die sich hintereinander längs der Form  bewegen. Dabei müssen sämtliche Walzen  mit ähnlichem Druck gegen die Form anlie  gen, wenn die von ihnen abgelieferte Druck  farbe gleichmässig an die Form abgegeben  werden soll. Würde eine der Auftragwalzen  mit allzu grossem Druck anliegen, so gibt sie  zu viel Farbe ab, und der Abdruck wird  unrein, und liegt eine Walze zu leicht gegen  die Form an, so wird die Farbe nur unvoll  ständig abgeliefert und der Abdruck wird  allzu schwach. Nun verändert sich der An  liegungsdruck der Walzen gegen die Form    einerseits durch das von Temperaturverände  rungen verursachte Krimpen der Walzen und  Abnutzen derselben und anderseits durch ein  mangelhaftes Aufbauen der Form oder der  Walzen.

   Die letzteren sind im allgemeinen  von Rollen getragen, welche längs Führungen  zu beiden Seiten der Form laufen, und pflegt  man den     Anliegungsdruck    der Walzen gegen  die Form durch Austauschen der Laufrollen  oder Nachstellen der Führungen zu regeln.  Das erstere ist natürlicherweise sehr zeitrau  bend und kann nie mit genügender Genauig  keit stattfinden, weil die Veränderungen sich  immer innerhalb enger Massgrenzen halten.  Das letztere hat die bezweckte Wirkung nur,  wenn sämtliche Auftragwalzen gleichzeitig  und um den gleichen Betrag hergestellt wer  den müssen.  



  Erfindungsgemäss wird die Aufgabe in  einer besonders einfachen und wirksamen  Weise gelöst, indem der Durchmesser der  Rollen veränderlich ist, so dass dieser je nach  dem Durchmesser der zugehörigen Auftrag  walze vergrössert oder verkleinert werden  kann. Durch eine solche Einrichtung wird      der erhebliche Vorteil gewonnen, dass jede  Auftragwalze für sich, unabhängig von den  übrigen, von der Form entfernt oder der  selben     genähert    werden     kam),    so dass gerade  der gewünschte     Anliegungsdruck    zwischen  den einzelnen Auftragwalzen und der Form  erreicht wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung  dargestellt.  



  In dieser Zeichnung zeigt     Fig.    1 eine  schematische Seitenansicht einer Form mit  drei Auftragwalzen,       Fig.    2 eine Oberansicht zu     Fig.    1,       Fig.    3 in grösserem     1Tassstabe    eine     End-          ansicht    einer Auftragwalze mit ihrer einen  Laufrolle,       Fig.    4 eine Laufrolle im Durchschnitt, und       Fig.    5 eine Seitenansicht der Rolle von  der der Formwalze     zugekehrten    Seite gesehen.  



  Mit Hinweis auf die Zeichnung bezeichnet  1 die in der     Tiegeldruckpresse    angeordnete  Form, an welcher drei Auftrag- oder Farb  walzen 2, 3, 4 sich auf und ab bewegen.  Diese Walzen sind     all    je einer Achse     ä    an  gebracht, welche Achse an ihren Enden von  Rollen 6 getragen ist, welche an Führungen  <B>101</B> laufen, die beiderseitig der Form 1 vor  gesehen sind. Der Träger der Lauffläche 61  der Rolle 6 ist durch einen scheibenförmigen  Ring 7 aus nachgiebigem Stoffe, wie Gummi,  gebildet, welcher     Ring    auf einer metallenen  Hülse 8 angebracht ist.

   Die Hülse 8 ist an  der einen Seite des Ringes 7 mit einem  Flansch 9 ausgerüstet und trägt an der ent  gegengesetzten Seite eine lose metallene Platte  10, die mehr oder weniger kräftig gegen die  Seite des Ringes 7 mittelst einer der Hülse  8 aufgeschraubten Mutter 11 gepresst werden  kann. Die dem Ring 7 zugekehrten Seiten  der Platten 9 und 10 sind schwach kegel  förmig.  



  Die Hülse 8 ist an ihrem mit Gewinde  versehenen Ende mit seiner Aussparung 12  ausgerüstet, um auf der Achse befestigt wer  den zu können, und an dem entgegengesetz  ten Ende mit einem Loch 15. Die Mutter  11 ist an der Aussenseite mit Aussparungen    13 versehen, so dass sie gedreht werden     kann,     indem man einen     Klauenschlüssel    in     Eingriff     mit dem Loch 15 und einen andern     Klauen-          Schlüssel    in Eingriff mit den Aussparungen 13  der Mutter 1.1 bringt.  



  Soll der Druck einer der Walzen     .\2.,    3  oder 4 gegen die     Forin    1 beispielsweise er  niedrigt werden, so wird die     Mutter    11 all  gezogen, wodurch der nachgiebige Ring 7  zwischen den Platten 9 und 10 axial zu  sammengedrückt und dadurch radial erwei  tert wird, was ein Entfernen der     betreffenden     Walze     voll    der Form 1 verursacht, beziehungs  weise den Druck der Walze auf die Form  vermindert.  



  Durch die     kegelige    Gestaltung der     An-          liegungsflächen    der Teile 9, 10 gegen den  Ring 7 wird zufolge     Keilwirkung    das Her  auspressen des Ringes 7 erleichtert.

Claims (1)

  1. PATENTAISPRUCH: An Druckpressen, bei welchen die Auf tragwalzen vermittelst auf beidseitig der Form angeordneten Führungen laufenden Rollen über die Form bewegt werden, eine Einrich tung zum Nachstellen der Auftragwalzen, zwecks Erreichung einer gleichmässigen Ein färbung der Form, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Rollen veränderlich ist, so dass dieser je nach dem Durchmesser der zugehörigen Auftragwalze vergrössert oder verkleinert werden kann. UNTERAIVSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufflächen der Rollen aus einem nachgiebigen Stoff be-@ stehen und die Rollen mit einem Mittel versehen sind, um zwangsläufig eine Ver grösserung des Durchmessers der nachgie bigen Lauffläche zir bewirken. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen einen die Laufflächebildenden, scbeibenförmigen Ring aus nachgiebigem Stoff und zwei beider seitig dieses Ringes angebrachte Endplatten aufweisen, und dass eine Schraubenmutter vorhanden ist, mittelstwelcher dieEndplatten gegeneinandergedrückt werden können, um den Ring mehr oder weniger zusammen pressen und dadurch den äussern Durch messer desselben mehr oder weniger ver grössern zu können. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anliegegächen der Endplatten gegen den Ring schwach kegel förmig gestaltet sind; zum Zweck, das ra diale Herauspressen des Ringes beim Zu sammenpressen desselben zwischen den Endplatten zu erleichtern.
CH95043D 1920-12-01 1921-03-18 Einrichtung an Druckpressen zur Nachstellung der Auftragwalzen. CH95043A (de)

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