CH95027A - Maschine zum Legen von Gewebebahnen. - Google Patents

Maschine zum Legen von Gewebebahnen.

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CH95027A
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CH
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grippers
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machine
cylinder
knife carriage
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Willi Mettler Hans
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Willi Mettler Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/06Folding webs
    • B65H45/10Folding webs transversely
    • B65H45/101Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile
    • B65H45/107Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile by means of swinging or reciprocating guide bars

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


      Maschine    zum Legen von Gewebebahnen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Maschine zum Legen von Gewebebahnen  in Falten mit hin- und hergehenden Messern,  welche das Gewebe Faltengreifern zuführen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigen       Fig.    1 und 2 dasselbe in verschiedenen  Ansichten, zum Teil im Schnitt, und       Fig.    3-5 Einzelheiten.  



  Die dargestellte Maschine weist ein Ge  stell mit zwei starr miteinander verbundenen  Schilden 1, 2 auf. Zwischen den Schilden 1,  2 ist ein zur Aufnahme des gefalteten     Stoffes     bestimmter Tisch 3 vertikal verschiebbar in  vier     Führfangen    4 angeordnet. Der Tisch 3  ruht mittelst Trägern 7 auf einem Kolben 6  eines Zylinders 5. An den Zylinder 5 ist  eine     Wasser-Druckleitung    8 angeschlossen.  Das Druckwasser hebt den Tisch 3 nach  oben und legt ihn gegen zwei     Faltergreifer     9, die quer über gegenüberliegende Enden  des Tisches ragen.

   Jeder Faltengreifer 9 be  sitzt auf der dem Tisch 3 zugekehrten Seite  einen zum Fassen und Halten des Gewebes         A.    bestimmten     Kardenbelag    10     (Fig.    5). Die  Faltengreifer 9 sind durch Arme 11 mit zwei  hohlen Wellen 12 starr verbunden. Jede       Welle-12    sitzt drehbar auf einer Welle 41  (wie unten näher beschrieben) und besitzt  zwei Arme 13. An jedem Arm 13 greift  mittelbar eine Feder 14 an, die den Falten  greifer 9 und damit das Gewebe A gegen  den Tisch 3 presst. Zwischen den Falten  greifern 9 ist ein     Messerwagen    15 zum Tisch  3 parallel verschiebbar angeordnet. Letzterer  gleitet mit zwei Führungsstücken 16 in  Schlitzen zweier Führungen 17 der Schilde  1, 2.

   In jedem Führungsstück 16 ist ein  Zapfen 18 drehbar gelagert. Die Zapfen 18  sind unter sich durch zwei parallel laufende  Messer 19, 20 starr verbunden. Der Messer  wagen 15 wird zwischen den Faltengreifern  9 hin- und herbewegt. Die Messer 19, 20  dienen zum Fassen des über eine Führung  B zugeführten Gewebes 4 und     zum    Ein  führen desselben zwischen die Faltengreifer 9  und den Tisch 3.  



  Zum Bewegen des Messerwagens 15 in  seinen Führungen 17 sind an jedem Füh-           rungsstück    16 zwei Bänder 22, 23 befestigt,  die über Leitrollen 24 nach zwei Scheiben  25 geführt sind, die auf einer Welle 26 be  festigt sind. Diese in den Schilden 1, 2 ge  lagerte Welle 26 wird durch einen am Schild  1 befestigten     Wasserdruckmotor    28 ange  trieben. Der Motor besitzt eine hin- und her  gehende Kolbenstange 55 mit Zahnung 56,  mit welcher ein Zahnkolben 27 der Welle 26  in Eingriff steht. Der Motor 28 schwingt die  Welle 26 hin und her, und zwar in solchem  Masse, dass der Messerwagen 15 jeweils von  einem Faltengreifer 9 zum andern bewegt  wird.  



  Damit die Messer 19, 20 das Gewebe     t1     unter die Greifer 9 legen können, müssen  letztere entgegen der Wirkung der Federn  14 vom Tisch 3     bezw.    von dem darauf lie  genden, gefalteten Gewebe abgehoben wer  den. Zu diesem Zwecke ist auf der Welle  26 eine Scheibe 32 befestigt, die durch Zug  organe 33 mit auf den Wellen 12 sitzenden  Scheiben 39 verbunden ist, und zwar derart,  dass jeweils ein Faltengreifer 9 von dem  Tisch 3 entgegen der Wirkung der Feder 14  abgehoben wird, wenn der Messerwagen ein  Messer 19, 20 unter einen Greifer 9 ein  stellen will.

   Dieses Anheben der Faltengreifer  9 fällt mit dem Richtungswechsel des Messer  wagens 15 zusammen, und da beim Heben  der Faltengreifer 9 die Federn 14 von der  Welle 26 aus gespannt werden müssen, so  üben die Federn 14 eine hemmende Wir  kung auf die Drehung der Welle 26 aus.  Diese hemmende Wirkung wächst, bis der  Richtungswechsel erfolgt. Der Richtungs  wechsel des     .Messerwagens    15 und anderer       bewegten    Teile vollzieht sich auf diese Weise  stossfrei. Damit das Gewebe     9.    von den Fal  tengreifern 9 richtig erfasst werden kann, ist  es nötig, dass die Messer 19, 20 horizontal  liegen, wenn sie unter die Greifer 9 gescho  ben werden. Die Messer 19, 20 müssen da  her auf ihrem Weg von einem Greifer 9 zum  andern um 180   gedreht werden.

   Zu diesem  Zwecke ist auf einem Zapfen 18 des Messer  wagens 15 ausserhalb des Schildes 2     (Fig.    2)  ein Zahnrad 34 befestigt, das im Eingriff    mit einem Zahnsegment 35 steht. Letzteres  ist auf einem Zapfen 39 des Messerwagens  15 drehbar. Am Segment 35 ist eine Stange  36 befestigt, die verschiebbar in einem Kopf  angeordnet ist. Der Kopf 37 ist drehbar und  feststellbar in einem Schlitz einer am Schild  2 befestigten Schiene 38 angeordnet. Wenn  der Messerwagen 15 von einem Faltengreifer  9 zum andern geht, dreht sich das Rad 34  und damit die Zapfen 18 und die Messer 19,  20, da die Stange 36 .durch den sich um  seine     Axe    drehenden Kopf 37 gehalten wird.

    Durch Verstellen des Kopfes 37 kann die  horizontale Endlage der Messer bei verschie  den grossem     Abstande    der Faltengreifer 9  voneinander in jedem Falle gesichert wer  den.  



  Der Abstand der Greifer 9 wird geän  dert, um Falten verschiedener Länge herzu  stellen, und zwar dienen zum Verstellen Zahn  stangen 40, die an den Schilden 1, 2 befe  stigt sind. In den die Greifer 9 tragenden  Wellen 12 sind Achsen 41 drehbar gelagert,  die ein Handrad 43 und Zahnkolben 44  tragen, welch letztere mit den Zahnstangen  40 in Eingriff stehen. Durch Drehen der  Handräder 43 kann der Abstand der Greifer  9 voneinander geändert werden. Skalen 45  an der Führung 17 erleichtern die genaue  Einstellung.  



  Beim Ändern der Faltenlänge ist auch  der Weg des Messerwagens 15 zu ändern.  Diese Anordnung wird dadurch bewirkt, dass  die Welle 26 mehr oder weniger gedreht  wird, was durch Ändern des Weges der Kol  benstange 55 des Motors 28 erreicht wird.  



  Der Motor 28, der an eine Druckwasser  leitung 50 angeschlossen ist, besitzt zwei  Zylinder 51, denen das Druckwasser wech  selweise über einen     Vorsteuerhahn    52 zuge  führt wird, und aus denen das Abwasser  durch Leitung 53 abgeführt wird. Die Kolben  der Zylinder sind durch die gemeinsame  Stange 55 miteinander verbunden, welche  mittelst der Zahnung 56 die Welle 26 treibt.  Zum Umstellen des Hahns 52 ist mit letz  terer mit einem Arm 57 versehen, welcher  durch     Steuerstifte    60 verstellt wird. Die      Stifte 60 sind einstellbar in Schlitzen zweier  auf der Welle 26 befestigter Segmente 61  angeordnet, wobei Skalen die Einstellung er  leichtern.

   Je nach den Lagen der Stifte 60  wird die Druckwasserleitung nach den Zy  lindern 51 längere oder kürzere Zeit     offen     bleiben, wodurch der Weg der Kolbenstange  55 und damit die Grösse der Drehung der  Welle 26 und damit in letzter Linie der  Weg des Messerwagens     15    geändert wird.  



  Da die Wegbegrenzung durch Umstellen  des Hahnes 52 nicht rasch und genau genug  arbeitet, sind an der Kolbenstange 55 ein  stellbare Anschläge 59 befestigt, welche  gegen die Zylinder 51 aufschlagen und den  Kolbenweg dadurch begrenzen.  



  Die Maschine kann wesentlich vereinfacht  werden dadurch, dass nur einer der Falten  leger 9 verstellbar gemacht wird. In diesem  Falle ist der Motor 28     zweckmässigerweise     so eingerichtet, dass die Kolbenstange 55 von  einer bestimmten nicht veränderlichen     End-          stellung    aus, in die sie stets zurückkehrt,  verschieden grosse Bewegungen ausführen  kann,. je nach dem von dem Messerwagen  15 zurücklegenden Weg. Diese     Änderung     kann zum Beispiel durch Einstellen eines  Stiftes 60 und eines Anschlages 59 bewirkt  werden.  



  In der zum Motor 28 führenden     Druck-          wasserleituug    50 ist ein Hahn 64 eingebaut  und vor diesem zweigt eine Leitung 8 ab,  die über einen Hahn 68 weg nach dem Zy  linder 5 führt. Mit dem Hahn 64 ist ein zweiter  Hahn 65 zusammengebaut. Die     Reiber    der  Hähnen 64, 65 sind durch Zahnräder 66  miteinander verbunden. Der Hahn 65 be  herrscht die Verbindung des vom Zylinder 5  aus weitergehenden Seils der Leitung 8 nach  einer Leitung 67, der Hahn 64 diejenige zum  Motor 28. Durch die Kupplung der Hahnen  64, 65 wird erreicht, dass die Hahnen 64,  65 nur miteinander geöffnet und geschlossen  werden können.

   Durch den in die Leitung  8 eingebauten Hahn 68, der als     Dreiwegbahn     ausgebildet ist, kann die nach dem Zylinder  5     fliessende    Wassermenge geregelt werden;  ferner kann durch denselben die Zuleitung    von Wasser zum Zylinder 5 abgesperrt und  Zylinder 5 nach der Wasserableitung 69 ge  öffnet werden, so dass der Zylinder 5 sich  rasch entleeren kann.  



  Wird die Maschine in Gang gesetzt, so  werden die Hahnen 64, 65 geöffnet. Hahn  68 wird so eingestellt, dass Druckwasser  durch die Leitung 8 in den     Zylinder    5 ge  langen kann. Dadurch wird der     Kolben    6  und der Tisch 3 gehoben. Ist der Tisch -3  gehoben; so wird durch Hahn 68 die Lei  tung 8 nach dem Zylinder 5 zu abgesperrt.  Der Motor treibt den Messerwagen 15 und  es wird     Stoff    auf den Tisch 3 gelegt. Ent  sprechend der Zunahme an     Stofflagen    auf  dem Tisch 3 muss letzterer sich senken. Das  Senken des Tisches 3 wird dadurch bewirkt,  dass Wasser aus dem Zylinder 5,     resp.    dem  hinter Hahnen 68 befindlichen Teil der Lei  tung 8 abgelassen wird.

   Durch einen in der  Leitung 67     eingebauten    Hahn 70 kann nun  das über den offenen Hahn 65 aus dem Zy  linder 5,     resp.    aus der Leitung 8 abströ  mende Wasser gedrosselt werden. Je nach  der Einstellung von Hahn 70 und damit der  Menge des aus dem Zylinder 5 ausfliessenden  Wassers wird ein rascheres oder langsameres  Sinken des Kolbens 6 und damit des Tisches  3 erzielt. Beim Abstellen der Maschine wird  die Überleitung. durch Hahn 65 zwischen Lei  tung 8 und Leitung 67 abgesperrt. Um den  Tisch 3 rasch     senken    zu können, wird der  Hahn 68 so eingestellt, dass der zwischen  Hahn 68 und Zylinder 5 gelegene Teil der  Leitung 8 nach der Leitung 69 zu geöffnet  und Druckwasser aus dem Zylinder 5 rasch  ausströmen kann.  



  Um nach einer Reihe gleichlanger Falten  eine solche von bestimmter grösserer Länge  (eine sogenannte Schaufalte) erzielen zu können,  kann die in     Fig.    3 und 4 gezeigte Hilfsein  richtung eingebaut werden. Diese weist einen  am Messerwagen 15 drehbar angeordneten  Arm 84 auf, der     mit    einer Nase 78 gegen  eine Schraube 79 des Messerwagens anliegt,  so dass er nur nach einer Seite ausschwingen  kann. In die Bahn des Armes 84, der mit  dem Messerwagen 15 hin- und herbewegt      wird, ragt ein auf einem Zapfen 77 des Ma  schinengestelles drehbarer Hebel 85, der durch  eine Feder 76 in seiner Lage gehalten wird.  Am Hebel 85 ist ein Schlitz 95 vorgesehen,  in welchem ein Anschlagstück 86 mittelst       Schraube    87 einstellbar angeordnet ist.

   In  den Schlitz 95 ragt ein am Schild I sitzen  der Zapfen 88, gegen welchen das Stück 86  anschlägt. Durch Verstellen des Anschlages  86 kann die obere Grenzlage des Hebels 85       und    damit der Anschlag des Hebels 85 durch  den Arm 84 geändert werden. Am Hebel 85  ist ein Zahnradsegment 89 befestigt, das mit  einem Zahnrad 90 in Eingriff steht. Das  Rad 90, das lose auf einem am Maschinen  gestell befestigten Zapfen sitzt, treibt     mit-          telst    nicht gezeichneten Klinken eine Kurven  scheibe 91, so dass letztere stets in gleichem  Drehsinn bewegt wird. Gegen die Kurven  scheibe 91 wird durch eine Feder ein Stift  93     angepresst,    der eine Platte 94 in und aus  der Bahn des einen Anschlages 59 der Kol  benstange 55 stellt.

   Liegt die Platte 94 in  der Bahn des Anschlages 59, so wird der  Weg der Kolbenstange 55 verkürzt, damit  auch der Weg des Wagens 15 und in letz  ter Linie auch die Falten; umgekehrt wer-         der)    die Wege grösser, sobald die Platte 94  aus der Bahn des Anschlages 59 der Kolben  stange 55 tritt. Durch Ändern des Anschlages  des Hebels 85 kann eine längere Falte will  kürlich nach einer beliebigen Anzahl kurzer  Falten erzeugt werden, und zwar, da der  Hebel 85 sich ungefähr in der Mitte des  Wagenweges befindet, unabhängig von der  Länge des Weges des     Wagens    15.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Legen von (xewebebahnen in Falten mit in einem hin- und herbewegten Messerwagen angeordneten Messern, welche das Gewebe Faltengreifern zuführen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bewegen des 3lesser- wagens dienende Antriebsorgane auch das Öffnen der durch Federn geschlossen gehal tenen Faltengreifer bewirken, und zwar der art, dass beim Öffnen der Faltengreifer die auf die Faltergreifer wirkenden Federn, hem mend auf das Getriebe wirkend, stossfreien Richtungswechsel des Wagens ermöglichen.
CH95027D 1917-10-13 1919-03-11 Maschine zum Legen von Gewebebahnen. CH95027A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE319252T 1917-10-13

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CH95027D CH95027A (de) 1917-10-13 1919-03-11 Maschine zum Legen von Gewebebahnen.

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