CH95013A - Metalldrahtbürste. - Google Patents

Metalldrahtbürste.

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CH95013A
CH95013A CH95013DA CH95013A CH 95013 A CH95013 A CH 95013A CH 95013D A CH95013D A CH 95013DA CH 95013 A CH95013 A CH 95013A
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CH
Switzerland
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brush
wire
teeth
metal plate
rubber
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English (en)
Inventor
Kern Rudolf
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Kern Rudolf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/20Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier the bristles being fixed or joined in rubber bodies, e.g. in soft rubber

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  • Brushes (AREA)

Description


      Metalldr        ahtbtirste.       Die     vorliegende    Erfindung betrifft eine       Me'-alldrahtbürste,    welche sich dadurch aus  zeichnet,     da.ss    die     U-förmigen,    sich nach aussen       auseinauderspreizenden    Drahtzähne der Bür  ste auf eine aus einem Kautschuktuch beste  hende Unterlage aufgebracht sind, welche  durch den umgebördelten Rand einer ovalen,  nach der Seite der Drahtzähne hin etwas ge  wölbten Metallplatte derart festgehalten wird,  dass zwischen dieser Metallplatte und dem       Kautschuktuch    ein Luftpolster vorhanden ist,  welches die -Federung des Bürstengrundes in  der Weise sichert,

   dass die Kautschukdecke  nach     jedesmaligem    Niederdrücken der Bür  ste sich wieder spannt und wölbt und das  Luftpolster zwischen der Metallplatte und der  Kautschukdecke sich jedesmal mechanisch       wiederbildet.     



  Die Zeichnung     veransc1,iaulinhibeispiels-          weise    eine Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes als     Pferdekardätsche.     



       Fig.    1 zeigt den senkrechten Schnitt,  und       Fig.    2 eine schaubildliche Ansicht der       Pferdekardätsche.       Diese Metalldrahtbürste besteht aus einer  ovalen Metallplatte a, zum Beispiel aus leich  ter, dauerhafter Aluminiumlegierung, welche  Platte in dem Sinne nach der Seite der Draht  zähne schwach gewölbt ist, dass deren kon  vexe Seite den     Drahtzähuen    b zugekehrt ist.  Der Rand dieser Metallplatte a besitzt die  im Profil etwa. kreisförmige     Umbördelung    e,  welche das ebenfalls ovale     Kratzenblatt    d  ringsum erfasst und festhält.

   Das letztere  besteht aus einem dünnen Kautschuktuch d,  das heisst einer Lage Tuch und einer Lage  Kautschuk, und ist auf ovaler Fläche mit  seinen Drahtzähnen dicht besetzt. Die U  förmigen Drahtzähne liegen mit ihrer Wur  zel, dem sogenannten Kopf, an einer auf der  Hinterseite des     Kratzenblattes    d angebrach  ten Filzschicht e an, die ein Durchsetzen der  Drahtzähne verhindert. Zwischen dieser Filz  schicht und der Metallplatte a ist. ein Luft  raum f eingeschlossen, der die leichte Fede  rung .des Bürstengrundes gewährleiste.

   Die  ser Luftraum wird nicht etwa wie bei einem  Gummikissen durch Aufpumpen gewonnen  -was früher schon bei Haarbürsten versucht  wurde -, sondern stellt sich nach jedes-           maligem        'Niederdrücken    der Bürste während  des Gebrauches dadurch sofort wieder her,  dass die nach der Spitze hin sich etwas sprei  zenden, das heisst in der Form eines sich nach  oben verbreiternden     U    hergestellten Draht  zähne der Kautschukdecke Spannung ver  leihen. Die Kautschukdecke verhindert gleich  zeitig das Eindringen von Schmutz in die  Gewebeschichten des Bürstengrundes.

   Die  Drahtzähne beim Ausführungsbeispiel sind  im Gegensatz zu andern Bürsten nicht     büschel-          artig    angeordnet, sondern ganz gleichmässig  auf dem Bürstengrunde verteilt, so dass sich  auf dem letzteren Schmutz und Haare we  niger leicht festsetzen können. Für die Hand  habung der Pferdekardätsche ist an der  äussern Seite der Metallplatte ein Gurt g an  gebracht. Bei Haarbürsten tritt an Stelle des       (Turtes    ein entsprechender Griff.  



       Während    bei Haarbürsten die Zähne senk  recht auf dem     Bürstengrande    angeordnet  werden, können sie bei den     Pferdekardätschen     zweckmässig etwas nach einer bestimmten  Richtung geneigt in die federnde Unterlage  eingesetzt werden, wodurch ein und dieselbe       Kardätsche    zum Putzen sowohl von grob  haarigen, wie von feinhaarigen Pferden     ver-          ivendet    werden kann, je nachdem man die  Bürste "gegen den Strich" (gröber, härter)  oder     "mit    dem Strich" (feiner, weicher) hand  habt.

   Insbesondere auch zum     ,Striegeln      Entfernung von grobem Schmutz, Entwirrung  verklebter Haare - kann die geeignete     Kar-          dätsche    zweckmässige Verwendung finden.  Auf der Aussenseite der Metallplatte können  entsprechende Vermerke, wie     -"härter",        "wei-          cher",    mit entsprechenden Pfeilen     an,ebracht     sein, welche die jeweilen gewünschte Putz  art und Putzrichtung der     Kardätsche    an  geben.  



  Voreile: Eine derartige     Pferdekardätsche     zeichnet sich durch sehr geringes Gewicht  und eine ausserordentlich gesteigerte Putz  wirkung aus. Sie macht die Verwendung des  Striegels vollständig überflüssig. Im Gegen  satz zu letzterem reisst sie den Pferden  nahezu gar keine wurzelfesten Haare aus,  löst hingegen in hervorragender     @@Teise       Schmutz und Schuppenmaterial von der Haut  und dem Haar. Letzteres erhält bereits nach  kurzer Behandlung mit diesen     Kardätschen     einen weichen,     sammetaxtigen    Glanz.  



  Der Kraftaufwand beim Putzen ist weit  geringer als bei den bisher     üblichen.        Kar-          dätschen,    da. der     nachgiebige    Metallzahn weit  besser als die Borste bis zum Haargrunde vor  dringen kann. Der zum gründlichen Pferde  putzen benötigte Zeitaufwand ist nach dem       Ergebnis    der Versuche etwa nur ein Viertel  so gross wie bei Verwendung gewöhnlicher  Striegel und     Kardätschen.     



  Die bisher vereinzelt verwendeten     Metall-          drahtkardätschen    besassen eine ganz unzweck  mässige, rechteckige Form, die infolge ihrer  scharfen Kanten sehr leicht zu     BeschädigLin-          gen    der knochigen Körperteile der Pferde  führt. Auch wiesen diese     Kardätschen    vor  wiegend ganz primitive Unterlagen auf, in  die viel zu kurze und zu grobe Zähne in  zu lichter Besetzung eingefügt waren.

   Mei  stens besassen die Zähne auch noch eine     knie-          förmige    Umbiegung, so dass infolge des sehr  schrägen Eingriffes der Zahnspitze eine  reissende, wenn nicht sogar schneidende Wir  kung auf die Pferdehaut ausgeübt wurde, zu  mal bei dem festen Aufliegen der dicken,  starren Drahtzähne auf der Unterlage eine  genügende Elastizität der Zähne nicht zu er  reichen war. Alle diese Nachteile sind bei der  neuen Bürste vermieden, mit welcher man die  Pferde selbst in den tiefsten Winkeln der  knochigen Körperteile - Augenhöhlen, Oh  ren, Kinnlade usw. - tadellos in einem  Bruchteil der früher benötigten Zeit säubern  kann. Auch als Hundebürsten eignen sich die  neuen     Kardätschen    nach Versuchen in beson  derem Masse.  



  Mit geringen zweckentsprechenden Ab  änderungen nach dem gleichen Prinzip her  gestellte Haarbürsten können nach dem Er  gebnis der bisherigen Versuche zweckmässig  Verwendung finden.  



  Mit einer derartigen Haarbürste kann  selbst das dichteste und verschlungenste  Frauenhaar, ohne jede Anwendung von Ge  walt, leicht entwirrt werden, so dass der Haar-      Kamm, vom Scheiteln des Haares abgesehen,  in der Hauptsache überflüssig wird. Da Haar  bürsten im Gegensatz zu Pferdekardätschen  in der Richtung ihrer Querachse beansprucht  werden, so werden bei den Haarbürsten die  Drahtzähne, wie oben erwähnt, nicht schräg,  sondern senkrecht in den Bürstengrund ge  setzt. Im Gegensatz zum Kamm     wird    bei  Benutzung der neuen Haarbürste das Aus  reissen von wurzelfestem Haar fast völlig  vermieden.

   Dieser zur     Erhaltung    von     wohl-          ,)#epfle,(-,tem    Frauenhaar nicht hoch genug ein  zuschätzende Vorteil beruht     einerseits    auf der  hohen Elastizität des dünnen Metalldrahtes,  anderseits auf der ausgezeichneten Federung  des Bürstengrundes, infolge der Benutzung  des     Kautschukstoffes    unter Zwischenschal  tung einer Luftschicht. An zu stark ver  filzten Haarstellen gleitet infolgedessen der  nachgiebige, glatte Metallzahn sanft ab, wäh  rend der starre Kamm nur zu sehr geeignet  ist, die Haare an der Wurzel auszureissen.  Auch das Brechen der Haare wird auf diese  Weise     starb    vermindert.  



  Natürlich können derartige     Metall-Haar-          bürsten    - ebenso wie die     Metall-Kardät-          schen    - in beliebigen Härtegraden hergestellt  werden und lassen sich somit allen Bedürf  nissen weitestgehend anpassen. Die     Lebens-          clauer    derartiger Metalldrahtbürsten ist bei    geeigneter Behandlung allen bisher gebräuch  lichen Bürsten zweifellos erheblich über  legen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Metalldrahtbürste, dadurch gekennzeichnet, dass die U-förmigen, nach aussen sich ausein- anderspreizenden Drahtzähne der Bürste auf eine aus einem Kautschuktuch bestehende Unterlage aufgebracht sind, welche durch den umgebördelten Rand einer ovalen, nach der Seite der Drahtzähne hin schwach gewölbten Metallplatte derart festgehalten wird, dass zwischen dieser Metallplatte und dem Kaut schuktuch ein Luftpolster gebildet ist, welches die Federung des Bürstengrundes in der Weise sichert,
    dass die Kautschukdecke nach jedes maligem Niederdrücken der Bürste sich wie der spannt und wölbt und das Luftpolster zwi schen der Metallplatte und der Kautschuk decke sich jedesmal mechanisch wiederbildet. UNTERANSPRUCH: Metalldrahtbürste nach d'em Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass hin ter dem mit Drahtzähnen besetzten Kratzen blatt aus Kautschuktuch eine Filzschicht angeordnet ist.
CH95013D 1921-02-03 1921-02-03 Metalldrahtbürste. CH95013A (de)

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CH95013T 1921-02-03

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CH95013A true CH95013A (de) 1922-06-01

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CH95013D CH95013A (de) 1921-02-03 1921-02-03 Metalldrahtbürste.

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