CH94940A - Automatischer Schalter für die elektrische Beleuchtung von Backöfen. - Google Patents
Automatischer Schalter für die elektrische Beleuchtung von Backöfen.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/16—Switches having at least one liquid contact operated by dipping soil contact into stationary contact liquid
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Description
Automatischer Schalter für die elektrische Beleuchtung von Backöfen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein automatischer Schalter für die elektrische Beleuchtung von Backöfen. Derselbe bezweckt beim (Offnen der Backofentüren selbsttätig das elektrische Beleuchtungslicht anzuzün den, beim Schliessen derselben dagegen wieder auszulöschen. Gemäss der Erfindung ist in einem Ge häuse ein Quecksilberkontaktkörper angeord net, in dessen Stromkreis eine elektrische Glühbirne eingeschaltet ist, mit welch erste rem ein Steckerkontakt in Eingriff gebracht werden kann, wobei der Steckerkontakt an, einem schwingbaren Hebel angeordnet ist, welch letzterer mit einem Drehorgan in Wir kungsverbindung steht, das durch die Türe des Backofens gesteuert wird. Das Ganze ist derart, dass bei Öffnung der Backofentüre der Steckerkontakt mit dem Quecksilberkontakt körper in, bei Schliessung,dagegen ausser Ein griff .gebracht und dadurch der Stromkreis geschlossen und unterbrochen werden kann. Auf .der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielswei sen Ausführungsform zur Darstellung ge bracht und,es zeigt von .derselben: Fig. 1 eine Ansicht von vorn, der Ge häusedeckel weggenommen, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, und Fig. 3 ein Schaltungsschema. a ist -das am vorteilhaftesten aus Alumi- niumguss bestehende Gehäuse, welches durch den Deckel b abgeschlossen wird. Der Deckel b ist mittelst sechs denselben durchsetzen den, in ,den Randteil des Gehäuses a eingrei fenden Schrauben c befestigt. d bezeichnet den aus Fiber gebildeten, durch Schraube e an die Wand f befestigten Kontaktkörper. Die Wand f, die aus Eternit oder Metall gebildet sein kann, ist durch die Schrauben<I>g</I> an dem Gehäuse<I>a</I> befestigt. Der Kontaktkörper d besitzt zwei stehende, parallel miteinander verlaufende Bohrungen h, die nahe dem untern Ende endigen. Die Bohrungen h sind mit Quecksilber h1 (Fig. 3) angefüllt. In dem Kontaktkörper d ruhen noch .die Klemmschrauben i, welche die Boh rungen h durchdringen und daher das Queck silber innig berühren. An der einen der Schrauben i ist der Draht 7c befestigt, der nach der Schraube l führt, an der andern ist dagegen Draht 1c' angeschlossen, der nach der Klemmschraube m läuft. An der Klemm schraube m ist das eine Ende .des Drahtes n a.ngeklemmt, dessen anderes Ende an der Schraube l1 befestigt ist. In den Draht n ist die nicht zur Darstellung gebrachte elektri sche Birne eingeschlossen, die das Backofen innere bei Stromkreisschluss beleuchtet. Die beiden Schrauben l und l1 durchdringen die in dem Isolationskörper o gelagerten Hülsen p, die zur Aufnahme eines Steckers des Lei tungsnetzes bestimmt sind. Die Wandung des Gehäuses besitzt an der .den Hülsen p zuge kehrten Seiten zur Durchführung dieses Stel@- kers entsprechende Löcher, die mit Isolations- ringscheiben q ausgefüttert sind. In die Bohrungen<I>h</I> sind die Stiften<I>r</I> ein zugreifen bestimmt, die in dem Isolations körper s sitzen und metallisch miteinander verbunden sind. Der Kopf s ist durch eine Schraube am schwingbaren Ende des zwei armigen, auf Zapfen t' des Supportes u schwingbar angeordneten Hebels t befestigt. Der Support 2c ist ebenfalls an der Platte f festmontiert. Am andern Ende des Hebels t ist der Lenker v' schwingbar angeordnet, der auf der Kurbel v befestigt ist. Die Kurbel v sitzt starr auf dem Drehbolzen w. An dem aus dem Gehäuse ragenden Ende des Dreh bolzens iro ist das eine Ende der Stange x be festigt, deren anderes Ende direkt oder durch ein Lenkersystem an der Backofentüre befe stigt ist. Die Anordnung richtet sich selbst verständlich je nach den Türkonstruktionen, alle müssen aber darauf eingestellt sein, dass bei Öffnung, bezw. Verschiebung der Türe eine Drehwirkung durch die Stange x auf den Drehbolzen zo ausgeübt wird. Auf dem Dreh bolzen w lagert noch die Schraubenfeder J, deren eines Ende sich .auf Zapfen t1, das an dere Ende dagegen an der Kurbel v abstützt, wodurch bewirkt wird, dass Kurbel v, Lenker vi und Hebel t sowie Stiften r immer das Bestreben haben, sich in der Stellung wie die Fig. 1 zeigt, zu halten. z bezeichnet den Stutzen, durch welchen die Drähte n, die die Glühbirne speisen, führen. Bei Öffnung der Backofentüre findet eine Mitnahme der Stange x statt, wobei der Dreh bolzen 2v verdreht wird. Infolge der Kurbel v und des Lenkers v1 erfolgt eine Verschwen- kung des Hebels t, zwar so, dass die Stiften in die Bohrungen h eingeführt werden. So bald diese in die Quecksilbermassen eintau chen, findet ein Stromkreisschluss statt. Bei Schliessung der Türe erfolgt wieder eine Be wegung der nämlichen Teile, nur in umge kehrter Richtung, wobei die Stiften r ausser Eingriff der Bohrungen lt, resp: des Queck silbers gelangen, demzufolge auch der Strom kreis wieder unterbrochen und die Glühbirne ausgelöscht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Automatischer Schalter für die elektrische Beleuchtung von Backöfen, dadurch gekenn zeichnet, da.ss in einem Gehäuse ein Queck- silberkontaktkörper angeordnet ist, in dessen Stromkreis eine Glühbirne eingebaut ist, mit welch ersterem ein Steckerkontakt in Eingriff gebracht werden kann, wobei der Steckerkon- takt an einem schwingbaren Hebel angeord net ist, welch letzterer mit einem Drehorgan in Wirkungsverbindung steht, das durch die Türe des Backofens gesteuert wird, das Ganze derart,dass bei Öffnung der Türe -des Backofens der Steckerkontakt mit dem Queck- silberkonta.ktkörper in, bei Schliessung der selben dagegen ausser Eingriff gebracht und dadurch der Stromkreis geschlossen und un terbrochen werden kann. UNTERANSPRüCHE 1..Automatischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Quecksilberkontaktkörper gebildet wird aus einem Isolationskörper, welcher zwei stehende, parallel miteinander verlaufende Bohrungen aufweist, die mit Quecksilher angefüllt sind, wobei der in die Bohrungen einzugreifen bestimmte Steckerkontakt aus zwei in einem Isolationskopf sitzenden, metallisch miteinander verbundenen Stif ten gebildet wird.Automatischer Schalter nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hebel in einem Sup port schwingbar gelagert ist, und dessen den Steckerstiften abgekehrtes Ende durch einen Lenker mit einer unter Einfluss einer Feder liegenden Kurbel in Wirkungsver bindung steht, welch letztere auf einem Drehbolzen sitzt, der-mit .der Backofentüre in Bewegungsverbindung steht.Automatischer Schalter nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass in den mit Quecksilber angefüllten Bohrungen des Isolationskörpers Schrauben lagern, von welchen Drähte ausgehen, an welche Steck- hülsen, zwecks Anschluss eines Steckers vom Stromnetz, angeschlossen sind. 4.Automatischer Schalter nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass .die Steckhül sen in einem Isolationsstück angeordnet sind, wobei ,die ersteren zugekehrte Wan dung des Gehäuses Löcher aufweist, wel-, ehe mit Isolationsringscheiben ausgefüt tert sind und zur Durchführung des Strom netzsteckers dienen. 5. Automatischer Schalter nach Patentau- Spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, wie auf der Zeichnung dargestellt und mit Be zug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH94940T | 1921-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH94940A true CH94940A (de) | 1922-06-01 |
Family
ID=4352579
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH94940D CH94940A (de) | 1921-09-06 | 1921-09-06 | Automatischer Schalter für die elektrische Beleuchtung von Backöfen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH94940A (de) |
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1921
- 1921-09-06 CH CH94940D patent/CH94940A/de unknown
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