CH93244A - Ausfülleisten für auszustellende Fussbekleidungsgegenstände und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Ausfülleisten für auszustellende Fussbekleidungsgegenstände und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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Description
Ausfülleisten für auszustellende Fussbekleidungsgegenstände und Verfahren zur Herstellung desselben. Fussbekleidungsgegenstände, insbesondere Schuhe; werden zu Ausstellungszwecken zum Beispiel in Schaufenstern, Vitrinen und der gleichen bisher mit.Holzleisten ausgefüllt, damit die nicht starren Teile derselben diejenige Lage einnehmen, welche sie am Körper beim Tragen haben, also nicht einfallen. Diese Holzleisten sind schwer und fallen, beson ders, da sie im Verhältnis zu ihrer Schwere kleine Standflächen haben, bei Erschütterungen leicht um, wodurch auch schon die üblichen Glasunterlagen zerbrachen.
Diesen Übelständen soll durch einen Aus fülleisten abgeholfen werden, welcher so her gestellt wird, dass Nasskarton über einem dem Fuss nachgebildeten harten Körper zum Hohl leist geformt wird, worauf nach Herausnahme des harten Körpers Stossstellen von Rändern des Nasskartons miteinander vereinigt wer den. Der so eine Hohlform aus getrocknetem Nasskarton darstellende Ausfülleisten ist leicht, fällt daher nicht so leicht um, schmiegt sich eher leichten Abweichungen in der Form der Fussbekleidungsgegenstände an und ist billiger herzustellen.
In der Zeichnung sind nach diesem Ver fahren hergestellte Leisten in mehreren Aus führungsbeispielen dargestellt, und zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel im Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf dasselbe, und Fig. 2'L ein Schnittmuster für Kartons zur Herstellung des Leistens nach Fig. 1; Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbei spiel in Seitenansicht, Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel in Seitenansicht;
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 4, Fig. 6-8 weitere Ausführungsbeispiele in Seitenansicht, und Fig.9-10 weitere Ausführungsbeispiele im Schnitt.
Um einen Leisten nach Fig. 1 und 2 nach dem vorliegenden Verfahren herzu stellen, werden aus Blättern von Nasskarton (Papiermache) von zum Beispiel 1-1,5 rnm Dicke nach dem Schnittmuster nach Fig. \?#, Stücke ausgeschnitten, die darin in nassere Zustande auf einen harter) hirper, zum Bei spiel einen Holzleisten, der dem Fussteil, mit welchem später das Fussbekleidungsstück aus gefüllt werden soll, nachgebildet ist, aufge- zwickt wird.
Dieses Aufzwicken des Nass- kartons erfolgt also analog dem bisherigen Aufzwicken eines Lederschaftes. Es kommen dabei die Ränder a-b und c-b des Stückes Nasskartons infolge der Schmiegsamkeit dieses Materials in die Lagen, in welchen sie in Fig. 1 und 2 angegeben sind. Dabei werden an den Stosssteller) a-b Überlappungsansätze d gebildet.
Der Holzleisten weicht aber von einem Schubzw ickleisten insofern ab, als Par tien 4 an der Spitze und solche 3 an der Ferse abgeflacht sind. In diesem Zustande wird die Hohlform künstlich getroe.lkuet und dadurch ziemlich hart und steif.
Nur) kann der Kartonhohlkörper an seinen Überlap- pungsstellen a-b soweit auseinander gespreitzt werden, dass der Holzleisten aus ihm heraus genommen werden kann. Hierdurch entsteht keine bleibende Deformation des Hohlkörpers. Hierauf wird ))ach Befestigung eines Sohlen teiles 5 als Stehfläche erst die Überlappungs- stelle ca-b geschlossen, zum Beispiel durch Zusammenkleben, und egalisiert.
Die Aussen seite des Kartonsfülleisterrs wird alsdann ge schliffen und mit einem geeigneten Mittel, zum Beispiel ä;if acl)s, poliert, um einen leich ten Ein- und @_usschlrrpf im Schuh zu er zielen.
Die Kammpartie 1 ist also geschlossen, und auf der Unterseite ist ein Versteifungs rand 2 stehen geblieben. Die Abflachungen bei 3 und 4 sind nicht nachteilig, weil dort an jedem Schuh nur starre Lederteile sind, die einer besonderen Unterstützung vor) innen her nicht bedürfen.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 eignet sich für sogenannte Elastiquebottinen. Hier bei kann, wie dieses Ausführungsbeispiel zeigt, die obere Kammlinie 6 dem Aus schnitte eines derartigen Schuhes entspre- chend ausgeschnitten sein. Die Elastiques des Schuhes sind ebenfalls angegeben.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 ist zweiteilig und hat einen unteren Teil I und einen oberen Teil II. Der untere dient zur Ausfüllung des Fussteiles eines Schuhes und der obere Teil zur Ausfüllung des oberen Schaftteiles eines Schuhes. Beide Teile sind gelenkig miteinander verbunden mit Hilfe von Kartonflansche)) 7, welche durch Nieten 8 fest am unteren Teil angebracht und durch Nieten 9 drehbar mit dem oberer) '.feil ver bunden sind. Oben im Teil 1T_ ist eine Ver steifungsplatte 10 angebracht, welche reit Nasen 11 an diesem festgenietet ist.
Die Ausführungsforn) nach Fig. 6 eignet sich, wie durch strichpunktierte Linien an gedeutet ist, für Schuhe mit. unterer Spange 12 und oberer Spange 13. Die Teile 14, welche vom Schul) frei gelassen werden, sind reit Trikotstoff überzogen oder können mit Farbe, die der Farbe des Schuhes entspricht, überstrichen sein.
Beim Leisten nach Fig. 7 ist die Form so getroffen, dass er für Schuhe mit einer Spange 12 verwendet werden kann. Auch hier sind Partien 14 mit Stoff überzogen. Die Kammfläche ist oben geschlossen.
Es können aber auch, wie Fig. 8 zeigt; diejenigen Teile 15, welche nicht vor'n Schuh bedeckt werden, ausgeschnitten sein, und kann der Leisten oben offen sein.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 eig- rret sich für Schuhe mit offener Ristpartie und ist demgemäss oben bei 6 offen. Es hat eine ganze Sohle 16 und ist innen zweck mässig mit einer einem Futterleder entspre chenden Farbe bestrichen.
Das Ausführur)gsbeispiel nach Fig. 10 ähnelt demjenigen nach Fig. 9 und ist für Schuhe bestimmt, welche eine geschlossene Ristpartie haben. Aus diesem Grunde hat dieser Aus fülleisten auch eine geschlossene Ristpartie 17.
Bei allen Ausführungsbeispielen können die aus dem Schuh hervortretenden oder sonstwie sichtbaren Teile mit Stoff über zogen oben mit Farbe bemalt sein, um den Ausfülleisten in harmonischen Einklang mit dein Schuh zu bringen. Es kann sogar durch ilen Ausfiflleisten ein Fuss imitiert -erden.
Claims (1)
- PATE; TAN SPR Ü CII I Verfahren zur Herstellung von Ausfüll- leisten für auszustellende Fussbekleidungs- äegenstiinde, dadurch gekennzeichnet, dal;<B><U>-Na</U></B> sskarton über einem den. Fuss nacbgebil- Jeten harten Körper zum Hohlleisten geformt wird, worauf nach Herausnahme des harten Körpers Stossstellen von Riindern des \Tass- kartons miteinander vereinigt werden.PATENTANSPRUCH II: Ausfülleisten, hergestellt nach Patelltan- I>ruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der selbe aus einer Hohlform aus getrocknetem ahliai-ton besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ausfülleisten nach Patentanspruch 1I für ,Schuhe, dadurch gekennzeichnet, dass der selbe auf der Unterseite einen umgebogenen Versteifungsrand und mindestens einen Teil einer Sohle hat.2. Ausfülleisten nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe oben geschlossen ist. 3. Ausfülleisten nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 1, dadurch 7ehennzeichnet. (iah.') derselbe oben offen ist.4. Ausfülleisten nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe am Fersenteil und ain Schuh abgeflacht ist zur leichteren Einbringung desselben in einen Schuh. h. Ausfülleisten nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zwei durch. Gelenke mitein ander verbundene, übereinander liegende Teile besitzt.d. Ausfülleisten nach Patentanspruch II und Unteransprifchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die gelenkige Verbin- bindung mit Hilfe von Iiartonflansehen erzielt wird. i. Ausfülleisten nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Teile desselben, welche dazu be stimmt sind,vom Fussbekleidungsstück unbedeckt zu bleiben, mit Stoff überzogen #ind.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH93244D CH93244A (de) | 1920-02-07 | 1920-06-15 | Ausfülleisten für auszustellende Fussbekleidungsgegenstände und Verfahren zur Herstellung desselben. |
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- 1920-06-15 CH CH93244D patent/CH93244A/de unknown
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