AT122161B - Badesandale aus Gummi und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Badesandale aus Gummi und Verfahren zu deren Herstellung.

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AT122161B
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Austria
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sandal
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rubber
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Louis Auster
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Louis Auster
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  BadesandaleausGummiunedVerfahrenzuderenHerstellung. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Badesandale aus   Gummi   und ein Verfahren zu deren Herstellung. 



   Die bekannten Badesandalen aus Gummi, die aus mehreren getrennten Stücken bestehen, die beispielsweise durch Kleben oder Vulkanisieren miteinander verbunden werden, weisen eine ungleichmässige Festigkeit auf. Besonders an den Verbindungsstellen treten leicht Risse auf. Die   Badeschuhe   sind unhandlich und müssen in besonders geformten Schachteln gepackt werden, so dass zum Aufbewahren und Einlagern viel Raum benötigt wird, weshalb es viele   Kaufleute     ablehnen,     grosse Kollektionen soleher   Schuhe zu halten. 
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 weder sofort oder erst nach Zerschneiden einzelner Teile verwendet werden.

   Die Formvorrichtungen selbst   können, wie   bereits erwähnt, von bekannter Art sein und sind nicht Gegenstand der Erfindung, da es allgemein bekannt ist,   flache Werkstucke   aus Gummi in einem Arbeitsgang zu pressen oder zu vulka- 
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 stellung von an flachen Teilen   ansehliessenden   oder über den flachen Teilen anliegenden Ansatzstücken beliebiger Form   ei möglichen.   



   Eine nach der Erfindung hergestellte Sandale ermöglicht eine freie Zirkulation zu allen Teilen des   Fusses   während des Tragens, wenn sieh   der Iräger ausserhalb   des Wassers befindet, und   schliesst auch   ein Ansammeln von Wasser in der Fussgegend während des Schwimmens   aus. Schliesslich   wird die neuartige Sandale in leichter Weise am Fuss befestigt und ist von äusserst gefälligem Aussehen. 



   Ferner muss als ein weiterer Vorteil angeführt werden, dass die Sandale mit allen ihren Zubehörund   Befestigungsorganen zusammen hergestellt, gelagert   und vertrieben wird. u.   zw.   in einem wesentlich flachen Zustand, um in dieser Weise ausserordentlich niedrige   Herstellungs- und Aufbewahrungskosten   zu ermöglichen, sowohl für den Erzeuger als auch für den Kaufmann und den   Inhaber   der Sandale, da eine grosse Serie der Ware in einem äusserst geringen Raum im Verkaufslokal untergebracht werden kann und bim Befördern ebenfalls nur sehr wenig Platz einnimmt. 



   Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind in den Figuren der Zeichnung veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Sandale. Fig. 2 eine Seitenansicht derselben, 
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 abgeänderten Ausführungsform wieder in dem Zustande, in dem die Sandale aus der zur Herstellung dienenden Form herauskommt, und   schliesslich   Fig. 9 eine abgeänderte Art der Herstellung der Sandale. 



   Die Sandale besteht aus dem Sohlenteil 9 aus Gummi, der einen Fersenteil 10 aufweist. Diese Sohlen-und Fersenteile können durchwegs in   gleichmässiger   Stärke ausgebildet sein. oder aber es kann der Teil 10 stärker sein als die Sohle. Es sind geeignete Befestigungsmittel vorgesehen, die dazu dienen, die Sandale zum Fuss, u. zw. bei der Zehe,   Fussbeuge   und Knöchel zu befestigen, wobei diese Befestigungorgane ein einziges Stück mit dem Sohlenteil bilden und aus dem gleichen Stoff in ein und demselben   Formgebungsvorgang   hergestellt werden. 

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   Jener Teil, der die Befestigung zur Zehe besorgt, besteht aus einem   Querstreifen der mit Ausatz-   teilen 12 versehen ist, welche sich an dem Sohlenteil 9,   u.   zw. vorteilhaft an die Endkante desselben anschliessen. Diese Ausführung der Teile 11 und 12 entspricht den bei den Haushaltungsschuhen üblichen Querstreifen. 



   Ein Paar von Streifen oder Bändern 13 ist einheitlich mit dem Sohlenteil 9 (Fig. 3) zufolge der 
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 wobei der Teil 16 an seinem oberen Ende ein quer um den Knöchel laufendes Streifenpaar aufweist. Löcher 19 sind in jedem der Streifen vorhanden, um die beiden Teile miteinander durch   Befestigunss-   organe 20 zu verbinden, wie bei den Streifen 13. 



   Gemäss der Fig. 4 wird ein im wesentlichen der beschriebenen Sandale ähnlicher   Badeschuh   geschaffen, mit dem Unterschiede, dass der Sohlenteil 9 einen ununterbrochenen Randteil oder   Flansch   aufweist. Mit diesem Teil sind die verschiedenen Streifenteile einheitlich gebildet, nach derselben Art wie die Streifen zu dem Sohlenteil der Sandale befestigt werden, wie schon bei der   Beschreibung'der Fia'.-)-3   erwähnt wurde. 
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 äusserst wenig Material erforderlich, so dass nur ein sehr geringes Gewicht den Fuss der die Sandale tragenden Person belastet, weshalb während des Gehens oder Schwimmens die grösste   Bequemlichkeit   gewährleistet ist. 



   In den Fig.   5-8   ist gezeigt, wie die Sandale aussieht, wenn sie aus der zur Herstellung dienenden Form herauskommt. Diese Formen sind, wie oben beschrieben, bekannter Art und sind ähnlich den Gussformen ausgebildet, d. h. sie weisen in der Regel Kerne oder andere Einsätze auf. um aus dem   Gummi   das Werkstück bilden zu können. Wenn das Verfahren nach der Erfindung durchgeführt werden soll. dann liegt das Kennzeichenende dieser Formen darin, dass in denselben der Sohlenteil, der Fersenteil 16 
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 dargestellten gefalteten und flachliegenden Zustand gebildet werden. Die Knöchelstreifen 18 sind aus einem einheitlichen Teil geformt, der entlang der Linie 22 so zerschnitten wird. dass derselbe leicht zertrennt werden kann, wenn er aus der Form kommt, um in dieser Weise gesonderte Bänder zu erhalten. 



  Jener Teil des   Knöchelstreifens,   der sich an der Vereiniungsstelle des Fersenteiles J6 befindet, ist gegen den Sohlenteil 9 eingebogen, wie dies genau aus den Fig. 5, 6 und 7 hervorgeht. 



   An allen Stellen der Sandale bzw. an den Befestigungsteilen derselben, wo sieh eine   Einbiegung   
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 Brechens oder Reissens in der Gummimasse oder im andern Stoff verhindert wird. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 9 entspricht der beschriebenen, aber es werden bei deren Herstellung die Riststreifen   1. 3 und   die Knöchelbefestigungsstreifen 18 in einer fortlaufenden.   flaehliegenden   Form ausgebildet, d. h. diese Streifenteile werden nicht in der eingefalteten Lage hergestellt, wie dies beim Formen der Sandale nach der Fig. 3 der Fall ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Badesandalen aus Gummi, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Sohle, Zehen-und Fersenteil,   Rist- und Knöchelbändern   bestehende Sandale unter Verwendung der bekannten Formen, Kern- und Einsatzstützstücke in gefaltetem und   flachliegendem   Zustande in einem einzigen Arbeitsvorgang durch Vulkanisieren gebildet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung der Sandale der Fersenteil mit den Knöehelbändern nach vorn zur Sohlenspitze gerichtet in einer zur Sohle möglichst nahen parallelen Ebene liegt. EMI2.5 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Knöchlbänder bei der Herstellung ein zusammenhängendes Stück bilden und erst nach Fertigstellen für den Gebrauch zerteilt werden. EMI2.6
    6. Nach dem Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4 hergestellte Sandale, dadurch gekennzeichnet. dass der Fersenteil gabelförmig gestaltet ist.
AT122161D 1928-10-15 1928-10-15 Badesandale aus Gummi und Verfahren zu deren Herstellung. AT122161B (de)

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