CH91033A - Verbrennungsmotor. - Google Patents

Verbrennungsmotor.

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CH91033A
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Gilbert Forsberg Karl Axel
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Gilbert Forsberg Karl Axel
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  Verbrennungsmotor.    Der den     Cregenstand    der vorliegenden  Erfindung bildende Verbrennungsmotor be  sitzt mindestens einen in einem Zylinder     hin-          und    hergehenden Kolben, der mittelst     Arine     in eine kurvenförmige Rille eines     auf    einer  koaxial zum Kolben     an-eordneten    Welle  sitzenden Schwungrades eingreift. Durch diese  .Anordnung kann der Platzbedarf für die Auf  stellung des Motors auf ein möglichst geringes  Mass herabgesetzt und bei     mehrzylindrigen     Motoren     ein    gutes Ausbalancieren der beweg  ten Massen erzielt werden.  



  Die beigegebene Zeichnung stellt als Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  zwei zweizylindrige Zweitaktmotoren     iiiit          köaxial    angeordneten Zylindern dar.  



       Fig.   <B>1</B> ist ein Längsschnitt des ersten  Ausführungsbeispiels;       Fig.    2     ein    ebensolcher nach der Linie     A-B     der     Fig.   <B>1,</B> und       Fig.    4 zeigt eine Einzelheit desselben in  grösserem     Massstabe   <B>,</B>       Fig.   <B>3</B> ist     ein    Längsschnitt des andern  Ausführungsbeispiels. Beim Ausführungsbei  spiel gemäss     Fig.   <B>1,</B> 2 und 4 bewegen    sieh die beiden Kolben<B>22</B> in den Zylin  dern<B>3</B> hin     und    her.

   Letztere sind mit       einein    (las     Schwungrad   <B>6</B>     um-ebenden        G(ehäuse     <B>1</B> starr     vevbunden.    Das Schwungrad bildet  mit     der    die beiden Kolben und deren Zylinder  durchsetzenden     Hotorwelle   <B>5</B> ein Stück. Zur  Verbindung     des    die Form einer zylindrischen  Trommel besitzenden Kranzes des Schwung  rades<B>6</B> mit der Welle<B>5</B> dient eine in der       -Mitt.e    vorgesehene volle Wand 22, die auch  durch Arme ersetzt sein könnte. Diese Wand.

    teilt die     31otoi-welle   <B>5</B> in zwei Teile, von  denen jeder in einer Hülse 4 gelagert ist,  von welchen jede einen der beiden Zylinder<B>3</B>  und den zugehörigen Kolben 2 durchsetzt und  am     innern    Ende sich mittelst eines Kugel  lagers an die Wand 2-2 anlegt. Der Kolben 2  des betreffenden Zylinders gleitet beim Betrieb  des     31otors    längs dieser Hülse 4; er ist  mittelst nicht     --ezeichneter    Kolbenringe     so-          k2     wohl gegen die Hülse als auch gegen den  <B>C</B>  Zylinder<B>3</B> abgedichtet.  



  Jeder Kolben ist am     hinern    Ende mit  zwei einander diametral gegenüberstehenden,       Padial        geri(Aiteten    Armen<B>7</B> versehen, die in      parallel zur     Längsaxe    des Motors gerichteten..  am Zylinder<B>3</B> angebrachten Führungen<B>13</B>  gleiten und an den Enden mit, kegelförmig  ausgebildeten Rollen<B>8</B> versehen sind, die  auf Kugeln laufen und in einer kurvenförmigen,  an der Innenseite des Kranzes des Schwung  rades<B>6</B> vorgesehenen     schwalbenschwanz-          förmigen    Rille<B>9</B> rollen.

   Die Enden der Arme<B>7</B>  könnten auch selbst kegelförmig verdickt sein,  so     dass    sich ihr grösster Durchmesser am  äussersten Ende eines Armes befindet.  



  Befinden sich beim Betrieb des Motors  die beiden Kolben in der innern (gezeichneten)  Stellung, in die sie durch den Druck der  Verbrennungsgase in den Zylindern<B>3</B> ge  trieben wurden, so sind die Auslässe<B>11</B> offen  und steht der Arbeitsraum jedes Zylinders  durch einen Kanal 12 mit dem Hohlraum  innerhalb des Kranzes des Schwungrades<B>6</B>  in Kommunikation, so     dass    Luft aus diesem  Hohlraum in den Arbeitsraum des Zylinders       hinÜberströmt    und diesen rein bläst. Der  Brennstoff wird durch eine nicht gezeichnete  Vorrichtung entweder der überströmenden  Luft beigemengt oder erst später eingeführt.

    Wenn sieh die Kolben unter der Einwirkung  der Trägheit des Schwungrades nach aussen  hin bewegen, so werden zuerst die Kanäle 12  und gleich nachher auch die     -Auslässe   <B>11</B> ge  schlossen, so     dass    Kompression der im Arbeits  raum der Zylinder befindlichen Ladung er  folgt. Gegen das Ende der Auswärtsbewegung  der Kolben kommen die     Eiiilasskänale   <B>10</B>     in     Kommunikation mit den hinter den Kolben  befindlichen Räumen, so     dass    Luft in letztere  strömt.

   Am Ende der Bewegung der Kolben  nach auswärts erfolgt die Verbrennung, in  folgedessen werden die Kolben wieder ein  wärts getrieben, wobei nach     Abschluss    der       Einlässe   <B>10</B> die Luft hinter den Kolben kom  primiert wird. Während der Hin- und     Her-          bewegung    der Kolben gleiten die     Arine   <B>7</B> in  den Führungen<B>13</B> der Zylinder; zugleich  sind die Rollen<B>8</B> gezwungen, in den kurven  förmigen Rillen<B>9</B> des Schwungrades<B>6</B> ab  zurollen. Dadurch wird das Schwungrad ge  zwungen, sich zu drehen, die Drehung wird  durch die Wand 22 auf die Welle<B>5</B> über-    tragen.

   Da Kompression, Verbrennung und  Expansion in beiden Zylindern jeweils gleich  zeitig erfolgen, so balancieren sich die beiden  bewegten     Kolbenmassen    und die Gasdrücke  auf die Kolben vollkommen aus, so     dass    nur  der Wechsel des Drehmomentes eine gering  fügige Erschütterung zu bewirken vermag.  



  Ein völlig stossfreier Gang des Verbren  nungsmotors wird beim Ausführungsbeispiel  gemäss     Fig.   <B>3</B>     ei-zielt,    bei welchem jeder Kolben  auf     ein    besonderes Schwungrad einwirkt, und  zwar der Kolben 2' auf das Schwungrad<B>6',</B>  der Kolben 2" auf das Schwungrad<B>V,</B> aber  in einander entgegengesetztem     Drebungssinn.     Beide Kolben sind auch hier mit radial<B>ge-</B>  richteten Armen<B>7</B> versehen, die in axial ge  richteten Führungen<B>13</B> an den Zylindern<B>3</B>  gleiten und mit kegelförmigen Rollen<B>8,</B> in       k.urvenförrnige    Rillen<B>9</B> auf der Innenseite  der Schwungräder eingreifen.

   Beide Schwung  räder sind von einem gemeinsamen Gehäuse<B>1</B>  umgeben und am innern Ende mit einer Stirn  wand versehen, zwischen den beiden Schwung  rädern sind Kugeln 14 vorgesehen. Das       Schwungrad   <B>6"</B> sitzt auf einer Hohlwelle<B>15</B>  und das Schwungrad<B>6'</B> auf der Motorwelle  <B>16,</B> die jene Hohlwelle<B>15</B> durchsetzt. Die  Welle<B>16</B> besitzt eine nicht gezeichnete Ver  längerung, die den Kolben 2' und dessen  Zylinder der     Llinge    nach durchsetzt und in  einer ebenfalls nicht gezeichneten, diesen  Kolben und Zylinder durchsetzenden Hülse  gelagert ist, wie dies in der     Fig.   <B>1</B> für den  untern Kolben<B>22</B> im Schnitt dargestellt ist.

    Die beiden Wellen<B>15</B> und<B>16</B> sind mittelst  eines     Kegelrädergetriebes    miteinander ge  kuppelt, von welchem das Rad<B>17</B> auf der  Welle<B>16,</B> das Rad<B>18</B> auf der Hohlwelle<B>15</B>  befestigt ist. Die beiden Kegelräder<B>19</B> sitzen  lose auf Zapfen<B>210,</B> die     einerends    an einer  auf der Hohlwelle<B>15</B> drehbaren Hülse 21  sitzen und     andernends    im Zylinder<B>3</B> des  Kolbens 2" gelagert sind. Mit<B>11</B> sind die  Auslässe und mit 12 die Kanäle zur Her  stellung der Kommunikation des Arbeits  raumes der Zylinder<B>3</B> mit dem     Hohlrauni     innerhalb der Schwungräder<B>6',</B>     bezw.   <B>V</B> be  zeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbrennungsmotor, dadurch gehennzeich- net, dass mindestens ein in einem Zylinder hin- und hergehender Kolben mittelst Arine in kurvenförmige Rillen eines koaxial zum Kolben angeordneten Schwungrades eingreift, dessen Welle den Kolben und dessen Zylinder axial durchsetzt, das Ganze derart, dass das Schwungrad bei der Hin- und Herbewegung des Kolbens in Drehung versetzt wird.
    U-NTERANSPRüCHE <B>:</B> <B>1.</B> Verbrennungsmof or gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwung rad mit seinem Kranz wenigstens nahezu eine Hälfte des Zylinders umhüllt. 2. Verbrennungsmotor gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme an einem Ende des Kolbens angebracht sind und, in parallel zur Längsaxe des Kolbens gerichteten Führungen am Zylinder gleiten, und dass die kurvenförmigen Rillen, in welche sie eingreifen, auf der Innenseite des Kranzes des Schwungrades angebracht sind.
    <B>8.</B> Verbrennungsmotor gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem und demselben Schwungrad zwei in koaxial angeordneten Zylindern hin- und herbe- wegliche Kolben derart in Wirkungsver bindung stehen, dass sie auf dasselbe im gleichen Drehungssinne einwirken. 4.
    Verbrennungsmotor gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in koaxial angeordneten Zylindern hin- und herbeweg- lielie Kolben<B>je</B> mit einem Schwungrad derart in NVirkungsverbindung stehen, dass sieh diese in entgegengesetztem Sinne drehen, und dass die Schwungräder tragende Wellen, von denen die eine die 31otor- welle bildet, durch ein Getriebe miteinan der gekuppelt sind.
    <B>5.</B> Verbrennungsmotor gemäss Unteranspruch4, dadurch gekennzeichnet dass die eine Schwungradwelle als Hohlwelle ausgebildet ist und die andere, die Motorwelle bildende Sebwungradwelle timschlief,)t, und dass beide Wellen miteinander einen Kolben und dessen Zylinder durchsetzen. <B>6.</B> Verbrennungsmotor gemäss Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass dte Arme des Kolbens radial nach aussen gerichtet sind und einander diametral gegenüberstehen.
    <B>7.</B> Verbrennungsmotor gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in die kurvenförmigen Rillen des Schwungrades eingreifenden Arme aussen mit kegel förmigen Verdickungen versehen sind, deren grösster Durchmesser sich am äussersten Ende der Arme befindet und dass die kurven- förinigen Rillen dementsprechend schwal- benschwanzförmig ausgebildet sind.
    <B>8.</B> Verbrennungsmotor gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeiehriet, dass aussen an den Armen liegelförmige Rollen vorgesehen sind. die auf Zapfen der Arme drehbar gelagert sind.
CH91033D 1919-04-23 1920-04-22 Verbrennungsmotor. CH91033A (de)

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CH91033D CH91033A (de) 1919-04-23 1920-04-22 Verbrennungsmotor.

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