CH90266A - Vorrichtung zum Beschleunigen und Regeln der Entleerung von mit zähen Flüssigkeiten gefüllten Flaschen oder dergleichen. - Google Patents

Vorrichtung zum Beschleunigen und Regeln der Entleerung von mit zähen Flüssigkeiten gefüllten Flaschen oder dergleichen.

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CH90266A
CH90266A CH90266DA CH90266A CH 90266 A CH90266 A CH 90266A CH 90266D A CH90266D A CH 90266DA CH 90266 A CH90266 A CH 90266A
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bottle
air
liquid
stopper
emptying
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Gilbert Clark
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Gilbert Clark
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Description


  Vorrichtung zum Beschleunigen und Regeln der Entleerung -von mit zähen  Flüssigkeiten gefüllten Flaschen oder dergleichen.    Bei einigen Flüssigkeitsbehältern, beson  ders bei solchen, die eine dicke, klebrige und  zähe Flüssigkeit enthalten, wie zum Beispiel       Saucenflaschen,    ist es häufig mit Schwierig  keiten verbunden, das Ausgiessen der Flüssig  keit in einer bestimmten Menge aus der Flasche  zu bewirken. Besonders . wenn die Sauce  zu den dicken und zähen Sorten gehört, ist  es überhaupt schwierig, die Sauce aus der  Flasche fliessen zu lassen.  



  Der Zweck der vorliegenden     Erfindung     besteht in der Angabe von Einrichtungen     Lind     Mitteln,     diedazu    dienen     sollen,eine    gewünschte  Menge einer Sauce oder sonstigen Flüssigkeit  in schneller und bequemer Weise aus der  Flasche     herauszubefördern.     



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Schnitt durch  die an dem Hals einer Saucenflasche ange  brachte Vorrichtung;       Fig.    2 zeigt die Flasche mit der Vorrich  tung in der Gebrauchsstellung, und         Fig.    3 ist eine     abgeänderte        l..lusfülirungs-          form    einer Einzelheit.  



  In     Fig.    1     uud    2 ist A der Stopfen oder  Kork, der in den     Flaschenhals        gesteckt    wird,  nachdem     derVerschlurkork    entfernt ist.

   Durch  den Stopfen A ist ein Glas= oder ein     '-Metall-          rohr        B    zur Entleerung der Sauce oder Flüssig  keit eingeführt.     Dieses    Rohr ist, wie ge  zeichnet,     aulierhalb    des Stopfens in einem  geeigneten Winkel umgebogen und mit einer  Metallzwinge     B1    versehen, an welcher     mittelst     eines Fadens oder Drahtes ein     kleiner        Kork     oder Stopfen     BQ    befestigt ist.

   Wenn die  Vorrichtung nicht benutzt wird, so wird der  kleinere Kork     B-    in     das    Ende des     Rohres        B     gesteckt. Ein zweites, vorzugsweise aus Glas  bestehendes Rohr C     ist    ebenfalls in den  Stopfen A     eingepasst    und durch denselben  hindurchgeführt. Das Rohr C ist von solcher       Länge,        dalä    es unter den Flüssigkeitsspiegel  taucht und bis dicht an     den    Flaschenboden  herangeht (siehe     Fig.    2).

   Die Spitze des  Glasrohres C steht aus     deni    Stopfen A hervor,  und an demselben ist mittelst eines Gummi-           rin    ges     D1    ein     kurzes        Stück        Metallrohr    D  befestigt,     dessen    oberes Ende in den Gummi  ball E eingeführt ist. Der Gummiball     E    ist  mit einem Eintrittsventil F und mit einem       Austrittsventil    G versehen.

   Die Ventile F       und    G     können    von geeigneter Ausbildung sein;  bei dein vorliegenden Ausführungsbeispiel  bestehen sie aus kleinen Scheiben- oder Klap  penventilen aus     Gummi,    die an den kurzen       Stücken    von     Gummirohr    befestigt sind. Das       Einlarventil        I1'    ist in einem kurzen Stück       Metallrohr        I''    und das     Auslarventil    G in dem       obern    Ende des Metallrohres D eingesetzt.

    Die     Metallkappe    A', welche an dem     obern     Ende des Stopfens A befestigt ist, reicht über  den     Flaschenhals        h.        Fig.    3 zeigt eine Aus  führungsform, bei welcher das     Einlaf.)v        eritil     F fortgefallen ist und ein kleines Loch oder  eine Öffnung H an der Oberseite des Balles  E für den Eintritt der Luft- gebildet ist. Das       Guniniii-:lappenventil    G ist in das obere Ende  des     (#'-lasrohres    C eingesetzt, welches für diesen       Zweck    etwas     Dinger    gemacht ist.  



  Wenn mit Bezug auf     Fig.    2 die Vorrich  tung in Benutzung genommen werden soll,  so .wird der     kleine        Kork    B= von dein Ende  des Rohres     B    entfernt und die Flasche in  den gewünschten     Winkel    gekippt, wie aus       Fig.    2 ersichtlich ist.

   Der Ball     E    wird     zu-          saniniengedrückt,    und die darin     enthaltene    Luft  wird     unter        Druck        dein    Flaschenboden zuge  führt, so dass dort ein Überdruck     geschaffen     wird, welcher dazu dient,

   die Sauce durch  das Rohr D     hervorzustossen.    Durch den Luft  druck wird somit sofort die     Sauce    aus der       Flasche    durch das     Rolir    B     ini    Verhältnis zu       dein    aus dein Ball E zugeführten Luftvolumen       herausgetrieben.        Wenn    das erste     Zusammen-          drücken    des     Balles        E        mittelst    der Hand nicht       genügend    Sauce durch das Rohr B Hervor  treten     lärt,    so kann der Ball F,

   ein zweites  öder ein drittes     Hal        zusammengedrückt        wer-          den;    um ein schnelles Heraustreten der       Flüssigkeit    in der gewünschten Menge zu  bewirken.  



  Bei der     Konstruktion        in        Fig.    3 ist die       Öffnung    H sehr klein, wenn der Ball E mit  der Hand     zusammengepreit    wird, so dar für    den     grössten    Teil der in dem Ball enthaltenen  Luft keine Zeit bleibt, durch die     Öffnung        IH     zu entweichen und der     gröläte    Teil der Luft  daher durch das Ventil G nach dem Boden  der Flasche gedrückt wird. Um die Luft  vollständig aus dem Ball in die Flasche zu       drücken,    kann auch die     Öffnung    H     finit    dem  Finger verschlossen werden.

   Wenn der Ball  sich entleert hat, so füllt derselbe sich wieder       finit    Luft durch die     Öffnung    H hindurch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Beschleunigen undRegeln des Ausflusses von dicken und zähen Flüssig keiten aus Flaschen oder dergleichen, gekenn zeichnet durch einen, ein zusammenhängendes Ganzes bildenden Stopfen, durch welehen zwei Rohre hindurchgeführt sind, von denen das eine zur Entleerung der Flüssigkeit aus der 'Flasche und das andere zur Einführung von Luft dient, zu welchem Zweck das letztere mit dein einen Ende bis unter den Flüssig keitsspiegel reicht, wobei eine Vorrichtung zur Einführung von Luft unter Druck durch das längere Rollt,
    nach dem Boden der Flasche vorgesehen ist. UNTE RAN SPRssCIIE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar das zur Entleerung der zähflüssigen Flüssigkeit dienende Rohr von verhältnisrnäfiig grosser Weite und ganz kurz ist, so dar es nur in die Flüssig keit eintaucht und in )Virhung tritt, wenn die Flasche gekippt wird. \?.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, g%heiinzeiclinet durch die Anordnung eines Luftballes finit einem Einlas- und Auslarventil für die Luft. wobei das Luftzuführungsrohr durch den Stopfen bis zu einem Punkt nach dem Flaschenboden hindurchgeführt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un- teranspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, dar in dein Luftgummiball eine kleine Öffnung anstatt eines Einlafäveritiles angeordnet ist.
CH90266D 1920-01-02 1920-11-04 Vorrichtung zum Beschleunigen und Regeln der Entleerung von mit zähen Flüssigkeiten gefüllten Flaschen oder dergleichen. CH90266A (de)

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CH90266D CH90266A (de) 1920-01-02 1920-11-04 Vorrichtung zum Beschleunigen und Regeln der Entleerung von mit zähen Flüssigkeiten gefüllten Flaschen oder dergleichen.

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