CH89948A - Vorrichtung zum Auf- bezw. Abwickeln von Seilen und Drähten auf bezw. von Haspeln. - Google Patents
Vorrichtung zum Auf- bezw. Abwickeln von Seilen und Drähten auf bezw. von Haspeln.Info
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Description
Vorrichtung zum Auf- bezw. Abwickeln von Seilen und Drähten auf bezw. von Haspeln. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Auf-, bezw. Abwik- keln von Seilen und Drähten auf bezw. von Haspeln.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindung gegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht bei weggelas senem Haspel, Fig. 2 eine Draufsicht hierzu, wobei die Befestigungsgurte weggelassen ist, Fig. 3 eine Draufsicht mit Haspel, wobei der letztere ausgeschwenkt und die Befesti gungsgurte weggelassen ist, Fig. 4 eine Seitenansicht, wobei Haspel und Befestigungsgurte weggelassen sind, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht mit, Haspel und ohne Befestigungsgurte, Fig. 6 ein Detail.
Die gezeichnete Vorrichtung besitzt einen aus den vertikalen Stangen<I>a,</I> a' und b, <I>b'</I> und der Querstange c gebildeten ssulimen. Die vertikalen Stangen<I>a</I> und<I>b</I> sind zu rechtwinklig von denselben abstehenden Armen d bezw. <I>d'</I> verlängert, deren freien enden zu Ösen e bezw. e' (Fig. 4) umge- bogen sind. Die Ösen e, e' dienen als Lager für die Welle f, die einerends zu einer Kurbel abgekröpft ist und einen Handgriff g trägt.
Der Arm d besteht aus zwei Längs teilen, die durch den Bolzen h. gelenkig mit: einander verbunden sind. Die beiden Arm teile werden durch die Hülse i, die nor malerweise die aus Fig. 2 ersichtlieie Lage einnimmt, gegen \'erschwenken gesichert:. Zwecks Führung der Hülse i ist dieselbe mit einem Längsschlitz k versehen, in w el- clien der in den Arm d eingelassene Stift<I>l</I> eingreift. Die Welle f wird durch zwei Stifte 2a gegen Verschieben gesichert.
Mit -ii, is[ der Haspel bezeichnet, der auf die \Velle f aufgeschoben und durch den Mitnehmer u bei Drehung der Welle f mitgenommen wird. Die vertikalen Stangen<I>a', b'</I> sind durch eine Stützgurte i) miteinander ver bunden, die beim Gebrauche der Vorrich tung an den Körper der die N'orrichtung handhabenden Person anzuliegen kommt und dadurch die Vorrichtung gut abstützt.
An den Stangen b und b' ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, das eine Ende der Befestigungs gurte q befestigt, deren anderes Ende mit eineng verschiebbar auf der Befestigungs gurte angeordneten Einhängehaken v ver sehen ist.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: An genommen, es müsse mit der Vorrichtung ein Seil, beispielsweise ein Waschseil, auf gewickelt werden, so wird die Befestigungs gurte q um den Körper der die Vorrichtung handhabenden Person gelegt, der Einhänge haken<I>r</I> so weit auf der Gurte<I>q</I> verschoben, da.ss beim Einhängen desselben an den verti- halen Stangen a., <I>a'</I> die-Vorrichtung am Kör per der betreffenden Person gegen unge wolltes Lösen gesichert ist. Alsdann wird (las freie Ende des. aufzuwickelnden Seiles am Haspel befestigt und durch Drehen der Welle f auf den Haspel aufgewickelt.
Ist letzteres geschehen, so entfernt man den Mit- nelimer o, zieht den dem Haspel n zunächst stehenden Stiften na aus der Welle f heraus, so dass die Welle f durch Ziehen am Hand <B>griff</B> g zwecks bequemer Auswechslung (los Haspels ausser Eingriff mit der Öse e' ge bracht, werden kann.
Hierauf schiebt man die Hülse i in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage zurück und schwenkt den Haspel v, in die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung, in welcher er bequem, von der Welle f abgenommen werden kann, um mitsamt dem darauf be findlichen Seil an einem geeigneten Orte auf bewahrt zu werden.
Will man mit der Vor- riclstung ein auf den Haspel aufgewickeltes Seil oder einen Draht von demselben ab- wicheln, so schiebt man den Haspel, wenn sich die Welle f in der aus Fig. 3 ersicht- lichen Stelhing befindet, auf dieselbe und zieht sie alsdann so weit zurück,
dass das dem Handgriff abgekehrte Ende derselben in die Öse e' eingeschoben werden kann, worauf man die Welle f durch Einsetzen clcs dem Haspel benachbarten Stiftes m. gE-gen seitliche Verschiebung sichert. Hier- a.iif wird die Hülse i in die aus Fig. 2 er sichtliche Lage verschoben, so dass ein unge wolltes. A.usscliwenken der Welle f nicht möglich ist.
Durch Drehen der Welle f in entsprechendem Drehsinne kann alsdann das auf dem Haspel befindliche Seil bezw. der Draht abgewickelt werden.
Die beschriebene Vorrichtung könnte in ihren Einzelheiten. auch anders als gezeich- iiet ausgebildet sein, ohne dass das Wesen der Erfindung dadurch beeinträchtigt würde. So wäre zum Beispiel eine Ausführungsform (lenkbar, hei welcher die Vorrichtung mit Tra,bändern versehen wäre, um dieselbe auf dem Rücken tragen zu können.
Die beschriebene Vorrichtung eignet sich \.-orziiglicli zum Auf- bezw. Abwickeln von Seilen und Drähten; sie besitzt den Vorteil der Einfachheit und der bequemen Hand- I@abung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auf- bezw. Abwickeln von Seilen und Drähten auf, bezw. von Has peln, dadurch gekennzeichnet; dass dieselbe einen auf einem Träger angeordneten Haspel aufweist. \ UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Haspel träger. aus einer mit einer Kurbel v er sehenen Welle besteht, die drehbar in Lagerarmen eines tragbaren Rahmens an geordnet ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorgesehen sind, izm den Haspelträger gegen seitliches Verschieben gegenüber den Lagerarmen zu sichern. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Haspelträger ausschwenh- bar ist.l1. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch i, dadurch gekennzeich net, dass der Haspelträger mit einen? Mit- nehmer für den Haspel versehen ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch i, dadurch gekennzeich net, dass der eine Lagerami aus zwei ge lenkig miteinander verbundenen Längs teilen besteht. ff Vorrichtung<I>nach</I> Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile des La gerarmes durch eine verschiebbare Hülse gegeneinander feststellbar sind. '1.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Rahmen mit einer Stütz gurte (p) versehen ist. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass am Rahmen Glas eine Ende einer um den Körper der die Vorrichtung hand- liabenden Person zu legenden Befesti gungsgurte befestigt ist, die mit einem Einhängeorgan versehen ist. il. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9. und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einhängeorgan verschiebbar auf der Befestigungsgurte <I>(q</I><B>)</B> angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH89948T | 1920-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH89948A true CH89948A (de) | 1921-07-01 |
Family
ID=4347161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH89948D CH89948A (de) | 1920-09-27 | 1920-09-27 | Vorrichtung zum Auf- bezw. Abwickeln von Seilen und Drähten auf bezw. von Haspeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH89948A (de) |
-
1920
- 1920-09-27 CH CH89948D patent/CH89948A/de unknown
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