CH89413A - Zusammenklappbare Schiene. - Google Patents

Zusammenklappbare Schiene.

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  Zusammenklappbare Schiene.    Gegenstand der Erfindung ist. eine zu  sammenklappbare, aus     aneinandergelenkten.     vorteilhaft     U-förmigen    Profilgliedern beste  hende Schiene, die in erster Reihe     für    Sta  tive bestimmt, aber auch für andere Zwecke  brauchbar ist.

   Die Eigenart der Schiene be  steht darin, dass Mittel vorhanden     sind.     durch welche wenigstens ein Teil der Glie  der in der Strecklage und in der Klapplage  gehalten werden kann, und dass an den Ge  lenkstellen der Schienenglieder Federn an  geordnet sind, welche in der Klapplage der  Glieder gespannt sind und beim Auslösen  der die     Schienenglieder    in ihrer Klapplage       haltenden    Sperrorgane das Aufklappen der  Schienenglieder in ihre Strecklage wenig  stens einleiten.  



  In den     Fig.    1 bis 4 und ö bis 9 der Zeich  nung ist der     Erfindungsgegenstand    in zwei       Ausführungsbeispielen    dargestellt..  



  Die     Fig.    1 bis 4 zeigen drei Glieder     (i.   <I>b, c</I>       d'er    Schiene in Längsschnitt und Vorderan  sicht; die     Glieder    besitzen     U-förmigen    Quer  schnitt und sind     verschieden    hoch und breit,  so dass sie     ineinandergelegt    werden kön-         nen.    Die Gelenkbolzen     (l    und     e        zwischen          den    drei Gliedern sind von Schraubenfedern       dl,

          e'        umwunden.    Daneben befinden sich  an den Enden der einzuklappenden dünne  ren Glieder Blattfedern     b1    und     cl.    Die an  einem Ende am Glied     c    befestigte Feder     cl     trägt     arn    freien Ende einen Sperrknopf     f;     vier bei Strecklage der Glieder     durch    eine  Bohrung der Seitenwange des Gliedes b hin  durchragt.

   Einen ebensolchen Sperrknopf     -g     weist die Blattfeder     b'    des Gliedes<I>b</I> auf,  der sich in einer Bohrung der     Seitenwange     des Gliedes     R    festlegen kann. Ausserdem  trägt die Blattfeder     b1    an ihrem über den  Knopf     (1    hinaus verlängerten Ende einen  (zweiten) Sperrknopf h, mit dem sie das  eingeklappte Glied c in der Klappstellung  sichert     (Fig.    4).  



  Beim     Zusammc,nl@lappen    der Schiene  wird     zunächst    das Glied c, nach Beseitigung  der Sperrung     durch    Drücken auf den Knopf  f, um das Gelenk e in das Glied     b    umge  klappt,     wobei    der Knopf h der Blattfeder     b1          dm-(-h    eine     Bohrung    am freien Ende des  Gliedes c     hindurch    in eine Bohrung des      Gliedes b einschnappt.

   Dann     wird    das Glied  <I>b</I> mit dem     Gliede    c um das Gelenk     rl,    nach  Aufliegen der Sperrung durch Drücken des  Knopfes     U,    in das Glied a hineingeklappt.  Hierbei legt sich das in     FigA    und     \?    untere  Ende des Gliedes<I>b</I> an dem Knopf<I>i</I> einer  Blattfeder     A:    am obern Endteil des Gliedes  <I>a</I> fest. Damit das Umklappen des Gliedes<I>b</I>  in das Glied a von statten geht, ohne dass die  Sperrung des Gliedes c aufgehoben wird, ist  das mit dem Gelenk d versehene Ende des  Gliedes<I>a</I> mit einem Ausschnitt<I>L</I> für den  Knopf g versehen     (Fig.    1).  



  Wird bei der Klapplage der     Fig.    3 und 4  die Sperre durch den Knopf i aufgehoben  zwecks     Offnens    der Schiene, so klappt zu  nächst unter der Wirkung der Feder     dl    das  Glied<I>b</I> mit dem     Gliede    c aus dem     Gliede        a     heraus.

   Kurz bevor das Glied     b    die Streck  lage erreicht hat, streift die Verlängerung  des Gliedes a an dem Knopf     fl    vorbei und  drängt ihn zurück,     wodurch    der Knopf     lt     der Blattfeder     b1    aus der     Wandung        des    Glie  des c heraustritt. Das Glied c klappt nun  mehr von selbst aus dem     Gliede    b heraus.  



  Es versteht sich, dass in     gewissen    Gren  zen eine beliebige Zahl von Gliedern in  derselben Weise miteinander verbunden  und durch Sperrorgane gehalten werden  kann, damit nach Lösung des ersten Gliedes  alle übrigen folgeweise aufklappen, die  ganze Schiene sich gewissermassen aufrollt.       Die    in den     Fig.    3 und 4 dargestellte Blatt  feder     h:    mit ihren zwei Knöpfen deutet die       Vorschaltüng    eines weiteren Gliedes an:  sonst bedarf das erste Glied nur einer ein  fachen Sperre.

     Die     Fig.        :a    bis 9 stellen ein Ausführungs  beispiel dar, bei dem die die Schienenglie  der in beiden     Endlagen        sichernden    Sperren  an den Stegen oder durch die Stege der  Glieder hindurch zur Wirkung gebracht  sind.  



  Die mittelst Drehzapfen 5     aneinanderge-          lenkten    Schienenglieder 1 und 2 von     U-för-          migem    Querschnitt stehen unter der Ein  wirkung     der    um den Gelenkzapfen 5 ge  wundenen Schraubenfeder 6, die mit dem    einen Schenkel     6,1    gegen     das-Schienenglied     1 und     reit    dem andern Schenkel 6b gegen  das Schienenglied 2     anliegt    und bestrebt ist,  beide in der Strecklage zu halten.

   Zur Siche  rung der     Strecklage    ist auf einem in den  Seitenwangen des Gliedes 2 festsitzenden  Zapfen 7 eine zweiarmige Klinke S ange  ordnet, die unter der Einwirkung der  Schraubenfeder 9 steht. Der     Klinkhaken        8a     dient dazu, die Strecklage zu sichern, wäh  rend der am entgegengesetzten Arm der  Klinke 8 vorgesehene     Klinkhaken    8b dazu  dient, die Klapplage des Schienengliedes 3  zu sichern. Die     Klinkhaken    haben abge  schrägte,     bezw.    abgerundete Stirnflächen, da  mit die Klinke 8 beim Anstossen an der Kante  eines Endes des betreffenden Schienenglie  des beim Zusammenklappen und Strecken  der Schiene ausweichen kann.

   Der die  Strecklage der Schienenglieder sichernde       Klinkhaken    8a ist länger als der die Klapp  lage sichernde     Klinkhaken    8b. damit das  roch in eingeklappter Stellung     befindliche          Schienenglied    vor dem Erreichen der vol  len Strecklage der beiden Schienenglieder 1  und 2 zum Aufklappen freigegeben wird       (Fig.    5). Bevor das in     Fig.    3 freigegebene       Schienenglied    3 seine volle Strecklage er  reicht, löst es in der gleichen Weise das  letzte Schienenglied 4 aus. das bei Stativen  in eine Spitze 4a     (Fig.    8) ausläuft.

   Zur     Auf-          nalime    der die Klapplage sichernden Klink  haken     81#    sind in den     angelenkten    Schienen  Vertiefungen 10     (Fig.    6 und 7) angeordnet.       Fig.    8 zeigt Im     Längsschnitt    eine     zusam-          mengeklappte        Stativschiene,    die in bekann  ter Weise an einen     Stativkopf    11     angelenl:t     ist.

   Dieser     Stativkopf    11 besitzt einen zwi  schen die     Stativschienen    tretenden Füh  rungsstift 12     (Fig.    9), der das Aufklappen  der Schienenglieder so lange     hindert.    bis  die Schienen sich in einer durch die Länge  dieses Führungsstiftes bestimmten     Spreiz-          lage    befinden.

   Die Sperrung des zuletzt ein  geklappten Gliedes 2 innerhalb des Gliedes  1 erfolgt durch den     Strecklagensicherungs-          haken    8a1 des vorletzten Gliedes     ');    der durch  eine in der obern Hälfte des     Gliedes    1     zii         diesem Zweck     vorgesehene        Durchbrechung     8c     hindurchtritt        (Fig.    8 und 9).

   Das Auslösen  der Sperrung der Schienenglieder zwecks  selbständigen     Aufklappens    derselben in die  Strecklage erfolgt von Hand     durch    Zurück  schwenken des Klinkenhakens     8a1        (Fig.    9).  



  Statt der Schraubenfeder 6 können auch  andere, z. B. Flachfedern, in Anwendung  kommen, welche in der Klappstellung der       Schienenglieder    unter Spannung gehalten  sind und beim Aufklappen der Schienen  glieder die.     Bewegung    derselben nur ein  leiten.  



  Natürlich kann die Verriegelung der  Schienenglieder in der Strecklage und in  zusammengeklappter     Stelluril-    derselben  durch andere Mittel. z. B.     durch        Schieber.     erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIT Zusammenklappbare Schiene. iiisheson- dere für Stative, aus aneinandergelenkten Profilgliedern, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, durch welche we nigstens ein Teil der Glieder in der Streck Lage und in der Klapplage -gehalten werden kann, und dass an den Gelenkstellen der Schienenglieder Federn angeordnet sind.
    welche in der Klapplage der Glieder ge spannt sind und beim Auslösen der die Schienenglieder in ihrer Klapplage hal tenden Sperrorgane (las Aufklappen der Schienenglieder in ihre Strecklage. wenig stens einleiten. UNTERANSPRüCIIE 1.
    Schiene nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet., class die Mittel zur Sper rung der Glieder in zusammengelaappter Stellung Blattfedern sind, welche je zwei Knöpfe aufweisen, von denen die einen aneinanderschliessende Glieder und die andern noch ein weiteres Glied mit den selben verbindet. Schiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Glieder im Querschnitt U-förmig sind und dass die Mittel zur Sperrung der Glieder durch den Steg derselben hindurch hinter den Steg des nächstfolgenden Gliedes grei fenge Sperrorgane sind. <B>.</B> Schiene nach Unteranspruch 2. dadurch <B>0 3</B> gekennzeichnet, dass die Sperrorgane aus Klinken bestehen. 1.
    Schiene nach Unteranspruch 3. dadurch gekennzeichnet., class die Klinken zwei armige Klinken sind, deren Arnie je einen Haken aufweisen, von welchen der eine zur Sicherung der Strecklage und der an dere zur Sicherung der Klapplage der Schienenlieder dient. Schiene nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet. dass die die Strecklage sichernden Klitikliaken an den Enden der zu sperrenden Glieder angreifen.
    6i. Schiene nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet., dass die Klinkliaken so ausgebildet sind, class sie heim Auftreffen mit ihren Rückenflächen auf eine Kante eines zu sperrenden Gliedes diesem aus weiclien. 7.
    Schiene nach Unteranspruch 6. dadurch gekennzeichnet. dalss in den Steezen der Schienenglieder Einsenkungen zur Auf- nahme der Klinkliaken vorhanden sind. B.
    Schiene nach I?nteransTiruch 6, dadurch gekennzeichnet. class der die Strecklage der Glieder sichernde Xlinlaiaken länger ist als der die Klapplage sichernde.
    so dass bei cler# Verdrängung des erst-enann- ten Klinkliakens der andere Klinkliaken das in ilin eingeklappte Scliieneiizliecl freigibt, bevor (las die Schwinabeweaung der Kinke Tiervorrufende ',cliienen21iec1 seine Streclaa;e erreicht.
    ^. ficlüc#rie nach Unteranspruch B. dadurch geltennzeiclinet. dass der zur Sicherung der Strecklage der Glieder dienende Klinkhaken des vorletzten Gliedes durch den Steg (les ersten Gliedes hindurch- greifen kann. um die Klapplage aller Schienenglieder zu sichern.
CH89413D 1919-01-17 1919-08-04 Zusammenklappbare Schiene. CH89413A (de)

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