CH89313A - Vorrichtung zur Regelung und Sicherung des Betriebes einer Kältemaschine. - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung und Sicherung des Betriebes einer Kältemaschine.

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CH89313A
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CH
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water
tipper
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Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/02Arrangement or mounting of control or safety devices for compression type machines, plants or systems
    • F25B49/027Condenser control arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Vorrichtung zur Regelung und Sicherung des Betriebes einer     Kältemaschine.       Es sind bereits Einrichtungen bekannt,  welche ein Aus- und Einschalten des An  triebniotors von Kältemaschinen veranlassen,  wenn das Kühlwasser der letzteren ausbleibt,       resp.    wieder zugeleitet wird; anderseits gibt  es Einrichtungen; welche den Motor     ein-          resp.    ausschalten, wenn die Temperatur im  Kühlraum zu hoch oder zu tief wird.  



  Gemäss vorliegender Erfindung, welche  eine Vorrichtung zur Regelung und Siche  rung des Betriebes einer mit einem durch  fliessendes Wasser gekühlten Kondensator aus  gestatteten, mit einem Motor angetriebenen  Kältemaschine zum Gegenstand hat, ist nun  eine Steuervorrichtung des Antriebsmotors von  einer von der Kühlwirkung und von einer  von der     durch    den Kondensator geführten  Kühlwassermenge abhängigen Einrichtung  wenigstens zeitweise beeinflusst.  



  Die Vorrichtung kann so ausgebildet sein,  dass die von der Kühlwirkung abhängige Ein  richtung auf die     Wasserinerige    einwirkt, wel  che die andere Einrichtung betätigt, und  dass letztere auf die Steuervorrichtung ein  wirkt. Die von der Wassermenge beeinflusste  Einrichtung kann einen Kipper enthalten,    welcher in die eine oder andere von zwei  Grenzlagen kippt, je nachdem mehr oder  weniger Wasser durch ihn fliesst.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt in     Fig.    1  ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes für eine Kältemaschine     init        Dreh-          stromniotoraritrieb;    die     Fig.    2 bis 4 veran  schaulichen     Einzelheiten    in grösserem Mass  stab.  



  In     Fig.    1 ist 1 der elektrische Schalter  für den (nicht gezeichneten) Elektromotor,  2 der Zulauf des     Kühlwassers,    3 der Ablauf  hierfür und 4 ein mit einem     lIedium    ge  fülltes     Membrangehäuse,    das von aussen durch  die Kühlwirkung der Kältemaschine     beein-          flusst    wird.

   Das     Medium,    welches in das       Membrangehäuse        eingefüllt    ist, ist zum Bei  spiel ein in gesättigtem Zustand befindliches  Gas mit einer gewissen Flüssigkeitsmenge,  so dass durch eine geringe äussere, durch die  Kühlmaschine oder die Umgebung erwirkte  Temperaturänderung eine verhältnismässig be  trächtliche     Druckänderung    im     Membrange-          gehäuse    entsteht, wodurch der     Mittenabstand     der beiden     Meinbranwände        ä    und 6 sich än  dert.

   Da die     Meinbranwand    5 in der Mitte      durch die Schraube G' ortsfest gehalten ist,  so verschiebt zum Beispiel bei abnehmender  Kühlwirkung,     bezw.    steigender Temperatur  die     gegenüberliegende        Xembranwand    6 den  beweglichen Stift 7, welcher auf eine Düse 8  einwirkt, nach rechts. Diese Düse ist an  einem Drehpunkt 9 aufgehängt und wird  durch eine Feder 10 ständig gegen den Stift 7  angedrückt.

   Das bei 2 eintretende Kühlwas  ser. welches entweder vom Kondensator der       Kältemaschine    in die Schalteinrichtung oder  von der Schalteinrichtung aus erst in den  Kondensator läuft, wird durch die Düse 8  nach links     abgelenkt.    Je nach dem Grad der  Ablenkung gelangt nun die bei 2 einströmende  Wassermenge entweder zu einem kleineren  oder grösseren Teil oder insgesamt in den  Kipper 11 oder in ihrer Gesamtheit neben  diesen Kipper. Das links neben dem Kipper       ablaufende    Wasser wird durch das Ablauf  rohr 3 weggeleitet.  



  Der Kipper 11 ist in     Fig.    2 für sich in  einem senkrecht zur     Drehaxe    geführten Schnitt  in gegenüber     Fig.    1 vergrössertem Massstab  dargestellt. Es besteht aus einem in der  Hauptsache hohlen, kreiszylindrischen Körper,  der um eine Drehachse 12 schwingbar ist.  Der nach der     Fig.    2 links von der durch  die Drehachse 12 geführten Senkrechten be  findliche Teil des Hohlkörpers ist mit Blei  oder mit sonst einem schweren Körper 13  versehen, so dass der links von der Dreh  achse 12 befindliche Teil des Kippers schwerer  ist als der Teil rechts von der Achse 12,       solange    nicht eine gewisse Menge Wasser  im Kipper vorhanden ist. Der Kipper nimmt  dabei die punktierte Stellung 11' ein.

   Läuft  nun oben, d. h. von der Düse 8 aus Wasser  in den Kipper, dann wird das Gewicht des  rechts von der Drehachse 12 befindlichen       Kipperteils    samt Wasser schliesslich grösser  als das Gewicht des Teiles links davon, und  der Kipper kommt in die in     Fig.    2 in vollen  Strichen gezeichnete Stellung 11 zu liegen.  Bei geleertem Kipper ist der Schwerpunkt  desselben beispielsweise im Punkt 14, bei  mit Wasser angefülltem Kipper dagegen im  Punkt 15, also rechts von der Drehachse 12.    Der Kipper ist seiner     Einlauföffnung    gegen  über mit einer Ablauföffnung 16 versehen,  durch welche die kleinste zulässige Wasser  menge bei     einem    gewissen Wasserstand im  Kipper eben noch abfliessen kann.

   Wird nun  der     Wasserdurchfluss    durch den Kipper ent  weder durch Unterbruch in der Wasserlei  tung öder durch     Ablenkung    mittelst der  Düse 8 (infolge- entsprechender Verschiebung  des Stiftes 7 durch das     Membrangehäuse    4)  unterbrochen oder verhindert, so sinkt der  Wasserstand im Kipper 11, der     Schwerpunkt     verschiebt sieh vom Punkt 1.7 gegen     derr     Punkt 14 hin, und der Kipper fällt in einem  gewissen Moment in die Stellung 11' hinüber.  Dadurch, dass der Schwerpunkt bei 14 oder  15 oberhalb der Drehachse 12 angeordnet  ist, wird erreicht, dass der Kipper nicht  langsam, sondern plötzlich umschaltet, was  für die elektrische Schaltung natürlich vor  teilhaft ist.

   Durch das Umkippen des Kip  pers 11 aus der in dicken Strichen gezeich  neten Lage 11 in die gestrichelte Lage 11'  wird der elektrische Schalter 1     (Fig.    1) in  dem Sinne betätigt, dass der Strom unter  brochen und dadurch der Elektromotor, wel  cher zum Antrieb der Kältemaschine dient,  stillgesetzt wird.    Die     Fig.    3 und 4 dienen zur Erläuterung  des beim gegebenen Beispiel angenommenen  Schalters für den durch einen     Drehstrommo-          tor    gebildeten Antriebsmotor der Kältema  schine. Es sind dies Schnitte durch den  Schalter nach     I-II    in     Fig.    1 von links ge  sehen in vergrössertem Massstab und für die  beiden Grenzlagen dieses Schalters.

   Der  Schalter besitzt drei je zum Teil mit Queck  silber gefüllte, im übrigen evakuierte oder  mit     Stickstoff    gefüllte, hohle Glaskörper     a.          L    und c, welche um eine Achse 17 drehbar  sind. Je nach der Lage dieser Glaskörper  wird durch das in ihrem Innern befindliche  Quecksilber der elektrische Strom von der  einen Kontaktstelle 18 zur andern Kontakt  stelle 19 geleitet     (Fig.    3) oder unterbrochen       (Fig.    4). Die Drehachse 17 ist die Fort  setzung der Achse 12 des Kippers.

        Wenn nun das Kühlwasser ausbleibt, die  Temperatur im Kühlraum aber hoch ist, so  wird sich das Wasser durch die     Öffnung    16  aus dein Kipper entleeren, wodurch die Aus  schaltung des Motors veranlasst wird. Steigt  die Wassermenge, so wird der Motor wieder  eingeschaltet. Sinkt zu einer andern Zeit bei  genügend vorhandenem Kühlwasser die Tem  peratur im Kühlraum zu tief, so wird die  unter dem Einfluss der Feder 10 und des       Membrangehäuses    4 stehende Düse 8 das  Wasser links neben dem Kipper 11     (Fig.    1)  vorbeiführen, wodurch der Motor ebenfalls  abgeschaltet wird. Steigt die Temperatur  im Kühlraum wieder auf einen gewissen Grad,  so wird der Motor wieder eingeschaltet.

   Diese  Vorrichtung hat also den Vorteil, dass sie  gleichzeitig als     Sicherheits-    wie als Regulier  vorrichtung wirkt. Mit Hilfe derselben wird  erreicht, dass die Kühltemperatur innert ge  wisser Grenzen bleibt.  



  Die im gegebenen Beispiel angenommene  Ausbildung des Schalters gestattet ohne wei  teres ein Ein- und Ausschalten von Zwei  und     Dreiphasenmotoren.    Bei Anwendung von  Einphasen- und von Gleichstrommotoren wäre  es dagegen notwendig, die Einschaltung  stufenweise vorzunehmen, was durch geeig  nete Anordnung mehrerer Kipper hintereinan  der erreicht werden kann.  



  Der Temperaturbereich, bei dem das     Mem-          brangehäuse    4 auf die Düse 8 und somit  auf den Schalter einwirkt, kann durch Ein  stellung der Schraube 6' nach Belieben ver  schoben werden.  



  An Stelle eines     Membrangehäuses    kann  eine andere, von der Temperatur im Kühl  raum beeinflusste geeignete Vorrichtung ver  wendet werden. Statt einer Düse könnte  beispielsweise auch ein Ventil verwendet  werden, welches ein Umlaufen des Wassers    bewirkt oder das Wasser abstellt. An Stelle  des Kippers könnte zum Beispiel ein geeig  neter Schwimmer und an Stelle des Queck  silberschalters ein gewöhnlicher Kontaktschal  ter treten,     wünschendenfallsunter    Zwischen  schaltung einer     Hilfskraftmaschine.     



  Statt eines Elektromotors kann bei sinn  gemässer Ausbildung der Vorrichtung ein       Verbrennungs-,    Dampf- oder noch anderer  Antriebsmotor gesteuert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Regelung und Sicherung des Betriebes einer mit einem durch fliessen des Wasser gekühlten Kondensator ausge statteten, mit einem Motor angetriebenen Kältemaschine, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Kühlwirkung und eine von der durch den Kondensator geführten Kühlwasser menge abhängige Einrichtung eine Steuer vorrichtung des Antriebsmotors wenigsten zeitweise beeinflussen. UNTERA\SPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Kühl wirkung abhängige Einrichtung auf die Wassermenge einwirkt, welche die andere Einrichtung betätigt, und dass letztere auf die Steuervorrichtung einwirkt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Wasser menge beeinflusste Einrichtung einen Kip per enthält, welcher in die eine oder andere von zwei Grenzlagen kippt, je nachdem mehr oder weniger Wasser durch ihn fliesst.
CH89313D 1920-06-21 1920-06-21 Vorrichtung zur Regelung und Sicherung des Betriebes einer Kältemaschine. CH89313A (de)

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