CH89017A - Maschine zum Schälen kugeliger Früchte. - Google Patents
Maschine zum Schälen kugeliger Früchte.Info
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Description
Maschine zum Schälen kugeliger Früchte. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schälen kugeliger Früchte, bei welcher die mittelst einer Einspannvorrichtung in Umdrehung versetzte Frucht durch ein wag- rccht drehbar und federnd angesetztes Messer geschält wird, welches in Kreisbewegung um die senkrechte Mittelachse der Frucht geführt wird.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine erste bei spielsweise Ausführungsform der Einspann vorrichtung Fig. 2 und 3 sind teilweise geschnittene Ansichten der Schälvorrichtung in verschie denen Stellungen; Fig. 4 bis B. sowie Fig. 14 veranschau lichen Einzelteile.
In dem Gestell 1, welches mittelst eitler Klemmschraube 2 an der Tischplatte befestigt werden kann, sind die Wellen 3 und 4 ho rizontal verschiebbar gelagert, welche einen Knopf 5, bezw. einen Knopf 6 mit einer Kurbel 7 tragen. An diese Wellen greifen in Muffen 8, welche auf den Wellen drehbar und in gleichen Abständen von den innern Einspannenden der Wellen angeordnet sind. Winkelhebel 9 an, welche um Zapfen 10 dreh bar sind. Die andern Enden der Winkelhebel greifen in eine auf der Achse 12 verschiebbar angeordnete Muffe 11. Die Achse 12, welche vertikal verschiebbar ist, stellt unter der Wir kung einer Feder 13 und trägt eine Friktions- cheibe 14.
Die in dem Gestell 1 und dem B1ock 19 gelagerte Welle 16 trägt an dem einen Ende ein an Scheibe 14 , greifendes Friktiunsrad 1a und am andern Ende ein Zahnrad 17, welches in ein auf Welle 4 sitzcndes Zahnrad 18 eingreift. Eine Zug feder 20 ist einerseits an dem Gestell und anderseits an einem der Winkelhebel an- gesclossen.
Auf der Achse 12 ist ein Lagerarm 21 angeordnet, welcher eine um Zapfen 22 schwingende Stütze 23 trägt. Letztere steht unier der Wirkung einer Druckfeder 24 und trägt einen Arm 25, an welchem eine Klinke 26 angelenkt ist. In dem Lagerarm 21 ist eine um Zapfen 2 7 schwingende Wippe 28 angeordnet. In die Stütze 23 ist, um ihre L:ingaclie schwingend, eine Gabel 30 mit eirein Zupfen ?9 eingesetzt. In der Gabel ist, um zwei Zapfen drehbar und in senk rechter Ebene schwingend, der Messerhalter 31 angeordnet.
In dem letzteren ist das U- förmig gestaltete Schälmesser 32 angebracht (siehe auch Fig. 14), dessen Schneide mit der Schwingachse des Halters 31 in einer wag rechten Ebene liegt. Das Messer wird durch die Schraube 34 und die Feder 33 gehalten und bann für verschiedene Spanstärken ein gestellt werden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist fol gende: Beim Anziehen der Wellen 3 und 4 oder einer der beiden Wellen werden sie durch Vermittlung der Hebel 9 zugleich mit Welle 16 gleichmässig nach entgegengesetzten Rich tungen hin verschoben, worauf die Frucht zwischen den Wellen so eingesetzt wird, dass ihr Mittelpunkt in der den Wellen gemein samen Achse und damit über der Drehachse 12 der Schälvorrichtung zu liegen kommt. Die Frucht wird unter der Wirkung der Fe der 20 eingespannt gehalten. Das Rad 15 stellt sich an der Friktionsscheibe 14 so ein, dass der Abstand des Rades 15 von der Achse 12 stets gleich dem halben Durchmesser der eingespannten Frucht ist.
Durch diese selbst tätige Veränderung des Übersetzungsverhält nisses des Friktionsgetriebes der Grösse der Frucht entsprechend wird bewirkt, dass die bei jeder Umdrehung stattfindende horizon tale Verschiebung des Messers an der Ober fläche der Frucht bei Früchten jeder Grösse das gleiche Mass erhält, so dass alle Früchte mit einem Span von derselben Breite geschält werden. Durch Drehen der Kurbel 7 wird die Frucht in Umdrehung versetzt und zugleich mittelst des Zahngetriebes 17, 18 und des Friktionsgetriebes 14, 15 das Messer am Um fang der Frucht entlang bewegt, wobei die Messerstütze durch Feder 24 gegen die Frucht gedrückt wird. Das Messer 32 schneidet beim Schälen in die Frucht ein, während die Stirn fläche 31b des Messerhalters 31 sich an die Oberfläche derselben anlegen und so die Spanstärke bestimmen.
Die Leitfläche 31a des Messerhalters bleibt infolge des durch den Schneidwiderstand auf den Messerhalter aus- geübten Drehmomentes stets mit der Frucht in Berührung, so dass eine ganz bestimmte Neigung des Messers zur Oberfläche des Schälgutes eingestellt wird. Nach beendeter Schäleng der Frucht wird die Schälvorrich tung aus der Gebrauchslage (Fig. 2) in die Ruhelage (Fig. 3) gebracht, wobei die Klinke 26 die Wippe 28 anhebt, so dass das andere Ende derselben sich auf das Lagerauge la aufsetzt und dabei die Seheibe 14 anhebt. Alsdann wird die Schälvorrichtung in die Ausgangsstellung zurückgeführt.
Fig. 9 und 10 zeigen eine zweite bei spielsweise Ausführungsform der Einspann vorrichtung. Auf den in dem Gestell 35 lagerten Wellen 3 und 4 sind die Muffen 8 angeordnet, an welche Stangen 36 angreifen, die anderseits an die auf der Achse 12 ange ordnete Muffe 11 angeschlossen sind. Die Feder 37 drückt die Wellen 3 und 4 gleich mässig gegen die eingespannte Frucht, wäh rend die die Wellen kuppelnden Stangen 36 eine gleichmässige Verschiebung derselben nach entgegengesetzten Richtungen ermög lichen.
Fig. 11, 12 und 13 zeigen eine dritte beispielsweise Ausführungsform der Ein spannvorrichtung. In dem Gestell 38 sind um Zapfen 41 drehbar die Hebelarme 39 und 40 angeordnet. Mit den Armen 40 sind die Zahnsegmente 42 verbunden. In dem obern Teil der Arme 39 und 40 sind mit Hilfe von Bolzen 43 Lagerböcke 44 angebracht, in denen die Wellen 3 und 4 gelagert sind.
Die über die Drehzapfen 41 hinaus verlänger ten Enden der Arme 40 stehen unter Wir- kung einer Druckfeder 45, welche die Wel len -1 und 5 gleichmässig gegen die einge- spannie Frucht drückt, während durch Ver- initt:lung der 7,a.linsegmente 42 eine gleich mässige Verschiebung der Wellen stattfindet;.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zum Schälen kugeliger Früchte, bei welcher die mittelst einer Einspannvor- riclitung in Umdrehung versetzte Frucht durch ein wagrecht drehbar und federnd an gesetztes Messer geschält wird, welches in Kreisbewegung um die senkrechte Mittel achse der Frucht geführt wird. . UNTERANSPRÜCHE: 1.Maschine nach Patentanspruch, bei wel cher die Drehung der Einspannvorrich tung in eine wagrechte, um die Mittel achse der eingespannten Frucht geführte Kreisbewegung der Schälvorrichtung über geführt wird, wobei die Kupplung (14, 15) der Schälvorrichtung mit der Ein spannvorrichtung beim Einspannen des Schälgutes sich selbsttätig so einstellt, dass die bei jeder Umdrehung der Frucht stattfindende horizontale Verschiebung des Messers ungeachtet der Grösse der Frucht stets gleichgross ist, so dass der Schälspan bei Früchten jeder Grösse immer die gleiche Breite besitzt. 2.Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung der Einspannvorrichtung durch ein Räder getriebe (17, 18) auf eine mit der Ein spannwelle (4) verbundene Welle (16) übertragen wird, welche mit einem Frik tionsrad (15) an einer auf der Drehachse der Schälvorrichtung angebrachte Frik tionsscheibe (14) angreift. 3. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbaren Einspannwellen (4 und 3) durch Winkel hebel (9) gekuppelt sind, welche durch eine Zugfeder (20) mit dem Gestell (1) verbunden sind und einerseits an Muffen (8), die auf den Einspannwellen drehbar sind, und anderseits an eine Muffe (11) angreifen, die auf der Drehachse (12) der Schälvorrichtung verschiebbar ist. 4.Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspannwellen durch Spreizen (36) gekuppelt sind, wel che einerseits an eine auf der Drehachse (12) der Schälvorrichtung verschiebbare Muffe (11) und anderseits an die auf den Einspannwellen drehbaren Muffen (8) angeschlossen sind, an welche die Enden einer Druckfeder (37) angreifen. 5. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspannwellen durch Hebelarme (39) und (40) gekuppelt sind, welche um Zapfen (41) schwingend in ihrem obern Teil die Lagerböcke (44) für die Einspannwellen tragen, wobei die innern Arme (40), deren über den Dreh punkt verlängerte Enden unter der Wir kung einer Druckfeder (45) stehen, mit Zahnsegmenten (42) aneinandergreifen. 6.Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der senkrecht unter dem Mittelpunkte der eingespann ten Frucht befindlichen, unter der Wir kung der Feder (13) stehenden Drehachse (12) der Schälvorrichtung ein Lagerarm (21) angebracht ist, der eine um Zapfen (22) schwingende, unter der Wirkung einer Druckfeder (24) stehende Stütze (23) trägt, in welche um ihre Mittelachse schwingend eine Gabel (30) eingesetzt ist, die den in senkrechter Ebene schwingen den Messerhalter (31) aufnimmt. 7.Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerhalter (31), in welchem das Schälmesser (32) mittelst einer Feder (33) und einer Schraube (34) verstellbar gehalten wird, in der Gabel (30) schwingend aufgehängt ist und mit zwei Stirnflächen (31b) mit einhr (re- wölbten Leitfläche (31a) versehen ist.B. Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet. dass an die Stütze (23) eine Klinke (26) angelenkt und auf dem Lagerarm (21) eine Wippe (28) angeord net ist, welche bei der Drehung der Schäl vorrichtung in die Ruhelage von der Klinke gedreht wird und dabei die Achse (12) der Schälvorrichtung mit der Frik- tionsgcbeibe (14) anhebt.
Applications Claiming Priority (1)
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