CH85484A - Schalt- und Meldevorrichtung für elektrisch zu steuernde Apparate. - Google Patents

Schalt- und Meldevorrichtung für elektrisch zu steuernde Apparate.

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CH85484A
CH85484A CH85484DA CH85484A CH 85484 A CH85484 A CH 85484A CH 85484D A CH85484D A CH 85484DA CH 85484 A CH85484 A CH 85484A
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CH
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switching
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signaling
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English (en)
Inventor
Fabrik Elektrischer Appa Aarau
Original Assignee
Sprecher & Schuh Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H21/00Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
    • H01H21/02Details
    • H01H21/025Light-emitting indicators

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  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description


  Schalt- und Meldevorrichtung für elektrisch zu steuernde Apparate.    Es sind Apparate für elektrische Fern  betätigungen bekannt, die nebst dem Schlie  ssen oder     Offnen    eines oder mehrerer Strom  kreise zur     Herbeiführung    von Schaltvorgän  gen zugleich durch ein optisches Signal den  Vorgang der gewünschten Schaltweise oder  auch die jeweilige Stellung des damit zu     be-          tätigenden    Schaltapparates anzeigen. Diese  Vorrichtungen beruhen meistenteils auf dem  Prinzip, dass in der Arbeitsstellung und in  der Ruhelage des betreffenden Schaltappara  tes entweder die eine oder andere von zwei  Lampen verschiedenfarbig leuchtet oder eine  einzige Lampe in der einen Stellung brennt  und in der andern erlischt.

   Diese beiden An  zeigearten haben den Nachteil gegenseitig  störender Einwirkungen auf den Beobachter  bei ungleicher Stellung der Schaltapparate,  so dass bei mehreren nebeneinander angeord  neten Apparaten die Stellung des einzelnen  nicht leicht und sicher überblickt werden  kann; es hält auch schwer, sofort ein etwai  ges selbsttätiges Ausschalten solcher Schalt  apparate zu erkennen. Es sind auch Vor-         richtungen    bekannt, die den Schaltvorgang  nur vorübergehend, das heisst während des       Bedienens    der Apparate     rückmelden,    bei de  nen jedoch auch eine selbsttätige Änderung  der Schaltstellung nicht     kenntlich    gemacht  wird.  



  Gegenstand der     vorliegenden    Erfindung  ist nun eine Schalt- und Meldevorrichtung  für elektrisch zu steuernde Apparate, die  sich dadurch vorteilhaft auszeichnet, dass ein  von Hand zu betätigendes Schaltorgan aus  jeder von zwei Arbeitsstellungen, nämlich  einer für das Einschalten und einer andern  für das Ausschalten, in die es von Hand über  geführt werden     kann,    jeweilen nach beende  ter Betätigung selbsttätig in eine zugehörige  Ruhelage     zurückkehrt,    wobei für diese Ar  beitsstellungen und die eine Ruhelage durch  ein Signal der veränderte Zustand des zu  steuernden Apparates angezeigt wird, für  diese Ruhelage jedoch ein signaländerndes  Zwischenglied derart zur     Wirkung    kommt,

    dass bei erfolgender Zustandsänderung in dem  zu     steuernden    Apparate     diese    durch ein      markant von den ersten Zuständen abwei  chende     @    Signal (optischer oder akustischer  Art)     sigilalisiert    wird.  



  Bei einer     Ausführungsform    für zu       steuernde        Schaltapparate,    wo zum Beispiel  die     Sigonalisierun@,:    mittelst einer elektrischen  Glühlampe     erfol01,        kann    die Einrichtung so  sein, wenn das Schaltorgan in die eine  oder andere     Arbeitsstellung    übergeführt       worden    ist, der     dadurch    bedingte veränderte       Zustand    des zu steuernden     Schaltapparates     durch Erglühen     rler    Glühlampe signalisiert  und so lange angezeigt wird,

   als der Bedie  nende das Schaltorgan in der betreffenden  Schaltstellung festhält.     Lä.sst    er dann das       Schalt,-i@gan    los, so kehrt dasselbe selbst  tätig      < aus    der einen wie der andern Arbeits  stellung in die     betreffende    Ruhelage zurück,  in der die erwähnte Signallampe zum Er  löschen gebracht     -wird.    Auf diese     Weise    ist  ein     Ruhezustand    an der Schalt- und     Melde-          vorriehi_ung    erreicht, der auf das Auge des       Beobachters    weder in der einen, noch in der  andern     Stellung,

          Störend    wirkt. Im ferneren  wird ,ich     beim    selbsttätigen Zurückgehen  des     Schaltorganes    in eine der Ruhelagen,     bei-          spiels%veise    von     cl(-r    sog.     "Arbeitsstellung    Ein"  in die     "Ruhelage        Ein",    das Zwischenlied  in     Forni    einer farbigen Signalscheibe, zum  Beispiel einer Rotscheibe, derart vor die       (-ilülilampe    legen.

   dass bei erfolgendem       selbstt itigem        Alzsschalten    des elektrisch zu       steuernlen        Schaltapparates    infolge der da  durch eingeleiteten Schaltungsweise das       Licht    der Glühlampe die farbige Signal  scheibe     beleuchtet    und so ein entsprechend  farbiges     Leuchtsignal    hervorbringt.  



       Fit,.    1, 2, 3 und 4 der beiliegenden     sche-          mati'@chen        Zeichnung    veranschaulichen ein       Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes für vier Stellungen des     Schaltorganes,     und     zv-ar    für die     "Arbeitsstellung    Aus"       Wig.        l').    für die     "R.lihelage    Aus"     (Fig.    2),  für die     "R.nbelage        Ein"        (Fig.    3)

   und für  die     "arbeitsstelluiig    Ein"     (Fig.    4).     Fig.    5  zeigt ein     Konstruktionsdetail.     



  In     der        Zeiehnuüg    besteht der elektrisch  zu     steiicrnde        Apparat    in einem Schalter     a       mit zwei     Kontaktbriichen    c, c', welche die       Kontaktpaare        d',        d',        cl,        c',        c2,        c2    beherrschen,

    und mit einer     Auslösespule    b und einer Ein  schaltspule     p.    Die Steuerung des Schalters  wird durch Verstellung eines beweglichen       Schalthebels    f herbeigeführt, dem vier be  sondere. Stellungen eigen sind und der über       Kontaktsegment        g    gleitend mit vier     Kontak-          ten        le.,        i,   <B><I>11,</I></B> o     zusammenwirken    kann.  



  Angenommen, der Schalter     cc    soll von sei  ner Einschaltstellung in die     A-tissclialtstPl-          lung    gebracht werden durch Umlegen des  Schalthebels f von der Stellung     "Ruhe    Aus"  in die Stellung     "Arbeit    Aus".

   (Diese letz  tere Stellung ist gezeichnet.) Im     3lomente,     -wo der Schalthebel f die Stellung "Arbeit  Aus" der     Fig.    1 erreicht, hat die     zii        Signal-          zwecken    vorgesehene Glühlampe 1, noch     kpi-          nen    Strom, hingegen erhält die     Auslösespule          b    Strom vom positiven Linienleiter über     .r,          f/.   <I>f,</I>     i,        d',        c1,        (i,

          b.   <I>y</I> zurück zum     negativen     Linienleiter. Der Hauptschalter     c!        -wird    so  mit. durch die     @rirhung    der Spule     b    au  gelöst und dieser     Ausschaltvorgang    wird  durch die Glühlampe     1, ,    angezeigt.

       indem        di-          selbe    bei in     Ausschaltstellung        befindlichem     Schalter a, im     Parallelsehluss        über        d?.,   <I>c ,</I>     e,   <I>c\</I>  mit Strom gespeist wird. Die     Glühlampe        l"     die hinter einer     Signalhalbkugel        in    angeord  net ist, wird dieselbe somit frei beleuchten.

    Beim Loslassen des Schalthebels f     gellt    der  selbe unter der     Wirkung-    einer Feder oder  eines Gewichtes von der     "Arbeitsstellunm          Aus"        (Fig.    1) selbsttätig in die     ,.Ruhelage     Aus" zurück, die in     Fig.    2 dargestellt ist.

    Die Stromkreise über die     Auslösespule        b     und die Lampe     1 ,    sind hierdurch     geöffnet          worden.    Die Lampe     7c    ist     erloccllen.    der  Hauptschalter     a    ausgeschaltet.     'Will    man  letzteren wieder zum Einschalten bringen, so  stellt man den Schalthebel f auf die     "    Ar  beitsstellung Ein"     (Fig.    4).

       Hierdurell    er  hält die Einschaltspule p Strom vom     posi-          tiven        Linienleiter        über        x,        g,        f,        o,        p,        y     zum negativen     Linienlcüer,    der Schal  ter     a    wird     eingesebaltet        ilnd    durch dieses  Einschalten ein     @ar;

  illclscbluss    über     e',    c, e'  und die     Signallampe        7,;        hergestellt,        so        daB         diese beispielsweise     weiss    erglüht, bis der       Hebel    /' losgelassen     -wird    und selbsttätig in  die "Ruhelage Ein" (Fug. 3) zurückgeht,  womit die     Stromkreise    der     Lanipe        k    und der  Einschaltspule     p        wieder    geöffnet werden.

    In dieser     Stellung    der Teile nach     Fig.    3 hat  sich eine mit dem     Schalthebel    /'verbundene  Rotscheibe<I>l</I>     zwischen    die     I.anipe        k    und die       Signalhalbkugel    in, gelegt (Fug.     5);

      der       Schalthebel    f verbindet das Segment     g    mit  dem     Kontakt    n.     Schaltet    nun der Haupt  scbalter a selbsttätig oder aus irgendwelchem  Grund aus, so verbindet seine     Strombrücke    c  die Kontakte     c2,        c2,    und der Stromkreis der  Lampe<I>k</I> wird über<I>x,</I>     g,   <I>f, n,</I>     h,        c2,    c,     c2,        J     geschlossen.

   Die     Lampe        k        erglüht,    ihr Licht  fällt aber auf die     dazwischengestellte    Rot  scheibe l und     lässt    ein rotes Lichtsignal in  der Signalhalbkugel m erscheinen, womit das  Wartepersonal sofort vom geänderten Zu  stande des Hauptschalters a Kenntnis erhält.  



  Es ist     selbstverstiindlich,-dass    das weisse  Lichtsignal ;in der     "Arbeitsstellung    Aus"  und der "Arbeitsstellung Ein", sowie das  rote     Liehtsignal    in der     "Ruhelage    Ein"  durch beliebige Farben ersetzt werden kön  nen. Ebenso     könnten    auf die beschriebene       Schaltungsart    an Stelle der optischen auch  akustische Signale angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalt- und Meldevorrichtung für elek trisch zu steuernde Apparate., dadurch ge kennzeichnet, dass ein von Hand zu betätigen- des Schaltorgan aus jeder- von zwei Arbeits stellungen, nämlich einer für das Einschal ten und einer andern. für das Ausschalten, in die es von Hand übergeführt werden kann, jeweilen nach beendeter Betätigung selbst tätig in eine zugehörige Ruhelage zurüclL- kehrt,
    wobei für diese Arbeitsstellungen und die eine Ruhelage durch ein Signal der ver änderte Zinstand des zui steuernden Appa rates signalisiert wird, für diese Ruhelage jedoch ein signaländerndes Zwischenglied derart zur Wirkung kommt, dass bei erfol gender Zustandsänderung in dem zu steuern den Apparate diese durch ein markant von den ersten Zuständen abweichendes Signal signalisiert wird.
    UNTERANSPRUCH: Schalt- und Mehlevorricbtung- nach Pa- ten.tanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalisierung durch eine Glühlampe er folgt und als Zwischenglied eine von dem Schaltorgane bewegte farbige Seheibe den Kontrast in der Signalisierung der Arbeits stellungen zu der einen Ruhelage bestimmt.
CH85484D 1919-11-28 1919-11-28 Schalt- und Meldevorrichtung für elektrisch zu steuernde Apparate. CH85484A (de)

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