CH85342A - Bienenkasten mit Doppelwohnraum. - Google Patents

Bienenkasten mit Doppelwohnraum.

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CH85342A
CH85342A CH85342DA CH85342A CH 85342 A CH85342 A CH 85342A CH 85342D A CH85342D A CH 85342DA CH 85342 A CH85342 A CH 85342A
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beehive
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bees
flight
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Winkelmann Jakob
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Winkelmann Jakob
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



  Bienenkasten mit Doppelwohnraum.



   Wenn man bei Bienenkasten mit Doppelwohnraum in jedem   Wohnraume    ein gleich starkes Bienenvolk heranziehen will, so ist es oft notwendig, die   Flugbienen    vom   stär-      keren    Bienenvolk in den an Bienen   schwä-      cheren    Stock, also aus dem einen Wohnraume in den andern Wohnraum   hinüberzu-    bringen.

   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird dies nun in der Weise ermöglicht, dass am Kasten zwischen zwei sich auf die beiden Wohnräume   verteilenden Fluglöchern ein    beweglicher Teil angeordnet ist, mittelst wel  chem    je nach Wunsch das eine oder andere Flugloch abgesperrt werden kann, so dass den   zurückkehrenden    Bienen nur das eine oder das andere Flugloch zum Eintritt in den Bienenkasten zur Verfügung steht.



   Auf der beigefügten Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes    durch die Fig. 1 im Hori  zontalschnitte    und durch die Fig. 2 im Ver  tikalschnitte    dargestellt.



   Beim gezeichneten Bienenkasten bedeutet a den einen und   b    den andern Wohnraum der Bienen, während c, bezw. d das Flugloch des entsprechenden Wohnraumes angibt. Vor den   Flugloehern    ist einwärts der   corderai      Aussen-    fläche des Kastens eine   Flughalle    e vorgesehen.



  Nach der Fig.   I    der Zeichnung ist die Flughalle durch einen   in f drehbaren Flügel g    unterteilt, dessen Fortsetzung nach aussen ein starrer Flügel   71    bildet. Durch Drehung des Flügels   y    hat man es in der Hand, je nach Wunsch, beziehungsweise Bedarf, das eine oder andere Flugloch abzusperren. In der Praxis genügt schon die Schrägstellung des Flügels g zur Erreichung des beabsichtigte Zweckes, das heisst   diezurückkehrenden Bienen    in den einen oder in den andern Wohnraum zu leiten. In Fig.   1    der Zeichnung sind strichpunktiert zwei verschiedene Stellungen des Flügels g eingezeichnet.



   Wie aus Fig. 2 der Zeichnung zu ersehen ist, befindet sich über dem Bienenwohnraume ein   Honigraum    i ; insgesamt sind zwei durch die Mittelwand des   Bienenkastens    voneinander getrennte   Honigräume    vorhanden. Von jedem Honigraume aus führt ein   IÇanal 76 zur    Flughalle. Sollen nun zum Beispiel die gefüllten   Honigwabeu    dem   Honigraume    entnommen werden, ohne dass man von Bienen   belästigt    wird, so wird das   Sehiedbrett   zwisehen    den Brut-und Honigraum des betreffenden   Bienenwohnraumes    so hineingeschoben, dass beide Räume bienendicht voneinander getrennt werden.

   Weil nun die   Bienenkönigin    sich im   Brutraume aufhält,    haben die Bienen des   Honigraumes die Fühlung    mit der   Königin    im   Brutraume    verloren und suchen nun sofort eine Verbindung mit diesem   herzu-    stellen. Diese Verbindung ist ihnen durch den in der Füllung des Kastens versteckten   Kanak/.      7    geboten. Die Bienen laufen nun aus dem   Honigraume    i durch den Kanal l k auf das Flugbrettchen I hinunter und durch das
Fluglech c,   bezw.    d in den   Brutraum    hinein, finden aber den Rückweg dank des   versteck-      ten      Eingangssehlitzes    nicht mehr.

   Dieser Kanal k dient aber auch als Flugloch einem    Reservebienenv#lkehen,    das zwecks möglichst rationeller   Wärmeausnützung    im   Honigraum    i verpackt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Bienenkasten mit Doppelwohnraum, dadurch gekennzeichnet, dass am Kasten zwi- schen zwei sich auf die beiden Wohnräume verteilenden Fluglöehern ein beweglicher Teil angeordnet ist. mittelst welchem je nach Wunsch das eine oder andere Flugloch abgesperrt werden kann.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Bienenkasten mit Doppelwohnraum, nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass der bewegliche Teil durch einen am Kasten drehbar angebrachten Flügel ge- bildet ist, dessen Drehstelle in bezug auf die vordere Aussenfläche des Kastens zu- rückgesetzt ist, nämlich in eine am Kasten vorgesehene Flughalle hinein.
    2. Bienenkasten mit Doppelwohnraum, nach dem Unteranspruch l, dadurch gekennzeich- net, dass in die Flughalle ein Kanal je eines über dem Wohnraume vorgesehenen Honigraumes miindet für den Austritt der Bienen aus dem Honigraume in den Raum ausserhalb des Kastens, und dass an jener Mündungsstelle ein Flugbrett angebracht ist, mit welchem gleichzeitig ein grösst- mögliches Unsichtbarmachen der Mündungs- stelle für die Bienen erreicht wird.
CH85342D 1919-08-05 1919-08-05 Bienenkasten mit Doppelwohnraum. CH85342A (de)

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