CH694366A5 - Blattförmiger Gegenstand mit Kolonnenfeldern, Vorrichtung zum Lesen des Kolonenfelderinhalts sowie Verwendung der blattförmigen Gegenstände. - Google Patents

Blattförmiger Gegenstand mit Kolonnenfeldern, Vorrichtung zum Lesen des Kolonenfelderinhalts sowie Verwendung der blattförmigen Gegenstände. Download PDF

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Description


  



   Die Erfindung betrifft einen blattförmigen Gegenstand gemäss Patentanspruch 1, eine Vorrichtung zum Lesen von Kolonnenfelderinhalten auf dem Gegenstand gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 9 sowie eine bevorzugte Verwendung gemäss Patentanspruch 10. Stand der Technik 



   Blattförmige Gegenstände mit mehreren voneinander räumlich getrennten Kolonnenfeldern, wobei jedes Kolonnenfeld wenigstens eine in einer Linie -angeordnete Kolonne und jede Kolonne mehrere -miteinander fluchtende und zur handschriftlichen Markierung ausgebildete Kolonnenflächenelemente hat, waren als so genannte Lottoscheine bekannt. Je nach Lottogesellschaft handelte es sich hier um von 1 bis 49 bzw. von 1 bis 45 durchnummerierte Kolonnenflächenelemente. Beim schweizerischen Zahlenlotto z.B. waren in    einem Kolonnenfeld sieben Zeilen vorhanden, welche jeweils sechs nebeneinander angeordnete, miteinander fluchtende Kolonnenflächen-elemente aufwiesen. Jeweils die ersten, zweiten, ... Flächenelemente pro Zeile waren fluchtend mit denjenigen der anderen Zeilen ober- und unterhalb angeordnet. Die Flächenelemente waren als quadratische Kästen ausgebildet.

   Jedes Kästchen eines Kolonnenfeldes hatte eine andere Zahl. Auf einem "Lottoschein" waren mehrere identische Kolonnenfelder nebeneinander angeordnet. Es waren zwei Reihen von Kolonnenfeldern vorhanden. Die angekreuzten sechs "Tippfelder" waren maschinell lesbar. 



   Ein weiterer, jedoch nicht gattungsgemässer blattförmiger Gegenstand, eine so genannte "Lochkarte", hatte von links nach rechts verlaufende Zahlenreihen, wobei jede Reihe mehrere nebeneinander angeordnete miteinander fluchtende gleiche einstellige Zahlen aufwies. Von oben nach unten waren diese Zahlen, mit "0" beginnend und mit "9" endend, in Kolonnen angeordnet. In diese Zahlenreihen wurden Durchbrüche, welche Zahlen, Buchstaben und Zeichen kennzeichneten, eingestanzt. War in einer Kolonne ("0" bis "9") in der obersten Reihe die "0" ausgestanzt, so bedeutete diese die Zahl Null. War eine Ausstanzung am oberen Blattrand sowie eine zweite Ausstanzung in der "1"-Reihe vorhanden, so ergab dies den Buchstaben "A". Bei einer ersten Ausstanzung zwischen dem oberen Blattrand und dem Beginn des Zahlenfeldes sowie einer zweiten Ausstanzung in der "1"-Reihe ergab sich der Buchstabe "J".

   Bei einer ersten Ausstanzung in der "O"-Reihe sowie einer zweiten Ausstanzung in der "2"-Reihe ergab sich der Buchstabe "S". Bei einer ersten Ausstanzung am oberen Blattrand, einer zweiten Ausstanzung in der "8-Reihe" und einer dritten Ausstanzung in der "1-Reihe" ergab sich das Zeichen ",". 



   Auf dem blattförmigen Gegenstand (Lockkarte) konnten somit Zahlen durch eine einzige Ausstanzung pro Kolonne, Buchstaben durch zwei und Zeichen durch drei Ausstanzungen pro Kolonne dargestellt werden. Die mit Ausstanzungen versehenen Gegenstände (Lochkarten) wurden in den Anfängen der Computerzeit zur Computerprogrammerstellung verwendet. Die Durchbrüche und deren Zuordnung wurden automatisch mit elektro-optischen Sensoren ausgelesen oder mit mechanischen Greifern abgetastet. 



   Aus der US-Patentschrift US 4 864 111 ist ein Scheck mit einem Kolonnenfeld bekannt. Das Kolonnenfeld hatte mehrere vertikal verlaufende Kolonnen, dessen Kolonnenflächenelemente von oben nach unten aufsteigend Zahlen zugeordnet waren. Durch Ankr   euzen jeweils nur eines Kolonnenflächenelements wurde eine Zahl eines Betrags definiert. Das Betrags-ende wurde durch ein Kreuz in einem Betragsfeld, in dem der Betrag in Ziffern stand, definiert. 



   Aus der US-Patentschrift US 5 116 049 ist ein lottoähnliches Spiel bekannt, bei dem aus den Zahlen eins bis zehn (0) sieben Zahlen ausgewählt werden konnten, wobei es auch auf die Reihenfolge der Zahlen ankam. Pro Tag wurde jeweils eine einzige Zahl ausgelost. Der Spieler war somit sieben Tage lang auf die Folter gespannt. Die Auswahl der Ziffern erfolgte durch die Kennzeichnung von Feldern auf einem Zettel (blattförmiges Gut) gemäss den Figuren 4 und 5 der US 5 116 049. In jeder vertikalen Kolonne durfte eine einzige Ziffer gekennzeichnet werden. Ferner durfte in den horizontalen Reihen keine Wiederholung einer Ziffer vorkommen. 



   Aus der europäischen Patentanmeldung EP-A 0 587 484 ist eine Vorrichtung insbesondere zum Lesen von Lottoscheinen bekannt, welche lediglich zum Lesen und Verarbeiten von Markierungen in Kolonnenfeldern verwendbar ist und aus der Zeichenortslage und Zeichenanzahl pro Kolonne keine Zeichenerkennung durchführen kann. Aufgabe der Erfindung 



   Aufgabe der Erfindung ist es, einen Gegenstand zu schaffen, auf dem auf einfache Art und Weise manuelle Anweisungen mit einem hohen Sicherheitsgrad gegen nachträgliche Fälschungen anbringbar sind, welche selbsttätig gelesen; d.h. automatisch ausgewertet werden können, ohne dass handschriftliche Eigenheiten in die Lesbarkeit eingehen bzw. diese erschweren können. Lösung der Aufgabe 



   Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein blattförmiger Gegenstand im Gegensatz zur bekannten "Lochkarte" mehrere voneinander räumlich getrennte Kolonnenfelder aufweist. Jeweils ein oder mehrere Kolonnenfelder werden zur Darstellung eines Zeichens handschriftlich, beispielsweise durch Ankreuzen, markiert. Unter Zeichen werden Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen verstanden, wie sie beispielsweise auf der Tastatur einer Schreibmaschine vorhanden sind. Durch eine Kombination mehrerer Markierungen pro Kolonnenfeld kann die notwendige Anzahl Kolonnenfelder in einer Kolonne zur Darstel   lung der unterschiedlichen Zeichen verringert werden. Der blattförmige, Kolonnenfelder aufweisende Gegenstand ist nun erfindungsgemäss derart ausgestaltet, dass er sich zu einem Briefumschlag falten lässt und damit an Bankinstitute, Verkaufsstellen etc. versendbar ist.

   Da die Kolonnenfelderanordnung, welche z.B. einen Zahlungsauftrag, eine Bestellung etc. symbolisiert, nun mit dem Briefumschlag eine untrennbare Einheit bildet, können nicht wie bisher bei postalisch versendbaren Anweisungen und Aufträgen Manipulationen durch unbefugtes öffnen des Briefumschlages und unbefugtes Austauschen der Beilagen vorgenommen werden. 



   Wird der Gegenstand noch mit verklebbaren Rändern ausgebildet, so ist sein "Inhalt" nur durch dessen Aufschneiden zu erkennen, was jedoch eindeutig im Nachhinein feststellbar ist. 



   Mit dem unten beschriebenen, zu einem Briefumschlag faltbaren, eine Kolonnenflederanordnung aufweisenden, blattförmigen Gegenstand können die beiden nachfolgend angeführten Fälschungen am Dateninhalt der Kolonnenfelderanordnung vermieden werden. Bei der einen Fälschungsart werden Aufträge, welche auf dem Weg vom Aussteller zum Verarbeitungszentrum der Post, Bank, ... sind, entwendet und anschliessend verändert. Es wird beispielsweise das Betragsfeld abgeändert und/oder die Anzahl Beilagen verändert. Auch könnten Beilagen teilweise oder ganz ersetzt werden. Hierzu werden folgende Mittel eingesetzt: Tintenkiller, Tipp-Ex, Radierungen mit einer Rasierklinge, einem Messer, Gummi oder Sandstrahl, einem Wegnehmen bzw. Abheben der Beschriftung bei Maschinenschrift mittels Klebband. Auch könnten Zahlen ergänzt oder verändert werden.

   So könnte aus "13 Beilagen" 03 Beilagen oder aus einer "3" eine "8" gemacht werden. 



   Eine weitere Fälschungsart zielt auf einen Neudruck ab, indem ein bestehender Auftrag erst abgescannt und dann mittels Bildverarbeitung abgeändert wird. 



   Um die Information in den Kolonnenfeldern unbefugt abändern zu können, muss radiert und/oder überschrieben werden. Werden nun die Kolonnenfelder mit einer Sicherheitsfarbe hinterlegt, so sind Radierungen und überschreibungen später eindeutig erkennbar. 



   Es könnte nun sein, dass ein Unbefugter einen Briefumschlag mit auf der Innenseite befindlichen markierten Kolonnenfeldern einfach verschwinden lässt und einen neuen, mit Fälschungen ausgefüllten derartigen Briefumschlag weiterleitet. Um Derartiges zu    vermeiden, kann der zu einem Briefumschlag faltbare Gegenstand mit schwer nachzudruckenden Sicherheitsmerkmalen versehen werden. Ein derartiges Sicherheitsmerkmal kann die bereits oben erwähnte Sicherheitsfarbe als Kolonnenfelderhinterlegung sein; es kann aber auch ein Scanning- und/oder Kopierschutz beispielsweise mit einer metallisierenden Farbe vorgenommen werden. Es können auch Metallstreifen und Wasserzeichen integriert werden. 



   Um bei verschlossenem Briefumschlag mittels Durchleuchten ein Auslesen des Inhalts zu verunmöglichen, kann eine Bedruckung der kolonnenfreien Bereiche, welche im gefalteten Zustand über der Kolonnenfelderanordnung zu liegen kommt, vorgesehen werden. Bevorzugt wird man hierzu eine Helldunkel-Bedruckung mit einer stochastischen Hell-Dunkel-Verteilung verwenden. In diese stochastische Hell-Dunkel-Verteilung kann auch wie unten beschrieben an vorgegebene Stellen eine Information integriert werden, welche nur für den "Eingeweihten" erkennbar und zudem maschinell auslesbar ist. Auch können Einschreiborte laufend geändert werden, wodurch Fälschungen weiter erschwert werden. 



   Jedes der nebeneinander angeordneten Kolonnenfelder des blattförmigen Gegenstands hat wenigstens eine in einer Linie angeordnete Kolonne. Jede Kolonne hat mehrere miteinander fluchtende und zur handschriftlichen Markierung ausgebildete Kolonnenflächenelemente. Einander benachbarte Kolonnenflächenelemente unterschiedlicher Kolonnen tragen eine jeweils gleiche optische Darstellung. Jedes Kolonnenfeld definiert eine selbsttätig lesbare Anweisung, einen Datensatz. Das selbsttätige Lesen ist durch eine Leseeinheit möglich, welche dann die gelesenen Daten zur computerunterstützten Datenverarbeitung weiterleitet. 



   Die gelesenen Datensätze definieren u.a. Aufträge, welche dann von der Vorrichtung selbsttätig ausgeführt bzw. registriert oder an eine mit der Vorrichtung signalmässig verbundene Einheit weitergeleitet werden. Bei den Aufträgen kann es sich um Zahlungsaufträge im Bankenwesen, um Bestellungen im Versandhandel etc. handeln. Es kann aber auch einer der Datensätze zu einer Personenidentifizierung verwendet werden und die restlichen Datensätze dann zur Registrierung bei Sportveranstaltungen, bei Kongressen, bei der Einwohnerkontrolle, zur Erstellung und Korrektur von Telefonbüchern, zur    Unterlagenbestellung sowie zur Hotelreservation, zur Fahrkartenbestellung, zur Ferienbuchung usw. dienen. 



   Weitere Vorteile der Erfindung sowie der Ausführungsvarianten ergeben sich aus dem unten stehenden Text. Kurze Beschreibung der Zeichnungen 



   Im Folgenden werden Beispiele des erfindungsgemässen Gegenstands sowie der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Lesen des Gegenstands anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemässen als Briefumschlag faltbaren Gegenstand beispielsweise ausgebildet als Zahlungsauftragskarte, Fig. 2 eine beispielsweise Beilagenkarte zu der in Fig. 1 dargestellten Zahlungsauftragskarte, Fig 3a und 3b ein beispielsweises Schema zur Darstellung alphabetischer Zeichen und von Sonderzeichen, Fig. 4 eine Ausführungsvariante zu dem in Fig. 1 dargestellten Gegenstand als "Bestellkarte" zum Bestellen von acht unterschiedlichen Artikeln, Fig. 5 eine Variante zu dem in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellten blattförmigen Gegenstand, Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Lesen und Verarbeiten der in den Fig.

   1, 2, 4 und 5 dargestellten blattförmigen Gegenstände, Fig. 7 ein Beispiel einer stochastischen Hell-Dunkel-Bedruckung und Fig. 8 ein Beispiel einer maschinell auslesbaren Datenmatrix. Wege zur Ausführung der Erfindung 



   Die in Fig. 1 dargestellte Karte 2 als blattförmiger Gegenstand, z.B. als Zahlungsauftragskarte, hat eine Kolonnenfelderanordnung 1 mit mehreren voneinander räumlich getrennten Kolonnenfeldern 3, 4, 5 und 6. Die Kolonnenfelder 3, 4 und 5 sind in Teilkolonnenfelder 3a bis 3d, 4a bis 4c und 5a bis 5c unterteilt. Jedes Kolonnenfeld bzw. -   teilfeld 3a bis 3d, 4a bis 4c, 5a bis 5c und 6 hat wenigstens eine in einer Linie angeordnete Kolonne K. Das Kolonnenfeld 3a hat nur eine Kolonne, die Kolonnenfelder 3b, 3c und 6 haben drei und die Kolonnenfelder 3d, 4a bis 4c und 5a bis 5c haben entsprechend ihres unten beschriebenen Anweisungszweckes zwei Kolonnen K. Jede Kolonne K hat mehrere von oben nach unten miteinander fluchtende und zur handschriftlichen Markierung ausgebildete Kolonnenflächenelemente E.

   Einander benachbarte Kolonnenflächenelemente E unterschiedlicher Kolonnen K tragen eine jeweils gleiche optische Darstellung. 



   Der Abstand a zwischen den Teilkolonnenfeldern 3a/b, 3b/c, 3c/d, 4a/b, 4b/c, 5a/b, 5b/c unterscheidet sich signifikant vom Abstand d zwischen den Kolonnenfeldern 3, 4, 5 und 6, also zwischen dem Abstand d der Teilkolonnenfelder 3d/4a, 4c/5a und 5c/6. Der Abstand a dient lediglich dazu, dem markierenden Benutzer die Markierungsarbeit zu erleichtern. Der Abstand a wird beim unten beschriebenen maschinellen Auslesen ignoriert, der Abstand d wird jedoch maschinell gelesen und dient dazu, jeweils einen neuen Datensatz zu definieren. 



   Den Kolonnenflächenelementen E jeder Kolonne K ist in der optischen Darstellung eine Kennzeichnung als Zahl in kontinuierlich aufsteigender Folge in Richtung zum unteren Rand 7 der Kolonnenfelderanordnung 1 bzw. zum unteren Bereich der Faltlinie 85 hin zugeordnet. Jede Kolonne K hat hier zehn Felder für die Zahlen von 0 bis 9. In dem hier gezeigten Beispiel sind es Zahlen, wobei alle "0", "1", "2", ... in einer Reihe nebeneinander fluchtend angeordnet sind. Die Kolonnenflächenelemente E haben gleich grosse Flächeninhalte und gleiche Konturen. Sie sind hier rechteckig, d.h. als Quadrate ausgebildet, in deren Mitte die jeweilige Zahl steht. 



   Die Kolonnenfelderanordnung 1 auf dem blattförmigen Gegenstand 2 als Zahlungsauftragskarte hat mehrere Informationsfelder 9 und 11 in Klarschrift. Das Informationsfeld 9 dient zur allgemeinen Information. Es gibt den Zweck des blattförmigen Gegenstands 2 an; hier beispielsweise eine Zahlungsauftragskarte für eine bestimmte Bank (Neue Bank AG) an einem bestimmten Ort (9999 Quickstadt). In einem weiteren Informationsfeld 11 sind der Name des Kontoinhabers (Hanspeter Musterkunde 4711 Fixdorf) und dessen Kontonummer (333-123.456.789) aufgedruckt. Ferner ist hier noch ein Unterschriftsfeld 12 für eine eventuell später vorzunehmende Legitimationsprüfung vorhanden. 



   Oberhalb des unteren Blattrandes ist ferner rechts ein Barcode 14 mit allgemeinen Informationen [z.B. Clearing-Nummer (Bankleitzahl), Konto-Nummer, Formularkennzeichnung, ...] für eine automatische Verarbeitung aufgedruckt. 



   Jedem der Kolonnenfelder 3a bis 3d, 4a bis 4c, 5a bis 5c und 6 ist ein Hinweisfeld 15, 17, 19 und 20 mit Anweisungen in Klarschrift zum Zweck der handschriftlichen Markierung zugeordnet. So zeigt beispielsweise das Hinweisfeld 15 an, dass die darunter stehenden Kolonnenfelder 3a bis 3d zum -Eintragen eines Geldbetrags für den im Informationsfeld 9 angeführten Zahlungsauftrag dienen. Die -Kennzeichnung des Geldbetrages erfolgt nun nicht mehr durch Eintragen eines Geldbetrages mit arabischen Zahlen, sondern lediglich durch eine handschriftliche Markierung M; hier durch Kreuze. Es ist in den -Kolonnenfeldern 3a bis 3d ein Totalbetag von  CHF 4350 und 45 Rappen markiert. Um Unstimmigkeiten weit gehend auszuschliessen, werden nicht benötigte Betragskolonnen jeweils durch ein Markieren der "0" aufgefüllt. 



   Durch die hier gezeigte Eingabe eines Geldbetrages lediglich durch eine Markierung M und nicht mehr durch eine Klarschrift unter Verwendung von handschriftlichen oder maschinengeschriebenen Buchstaben oder arabischen Zahlen entfällt das Problem einer maschinellen Erkennung von unterschiedlichen oftmals schwer erkennbaren Zeichen. Bei einer unten erläuterten, maschinellen Verarbeitung muss nur noch erkannt werden, ob ein Flächenelement E markiert ist oder nicht. Die Markierung M kann nun wie hier gezeigt ein Kreuz sein. Es kann aber auch das betreffende Feld E angestrichen oder auch ganz ausgefüllt sein. 



   Analog wird dann mit einer Markierung der Kolonnenfelder 4a bis 4c mit dem Hinweisfeld 17, welches sich hier auf einen Ausführungstag zur Durchführung des Zahlungsauftrages bezieht (hier der 12. Mai 1999), und mit den Kolonnenteilfeldern 5a bis 5c, welche sich auf das Ausstellungsdatum (Markierungsdatum) des Zahlungsauftrags beziehen (hier der 4. April 1999), vorgegangen. Auch hier gibt es keinen handschriftlichen Schreibeintrag mehr, welcher eventuell schwer entzifferbar wäre. Die Anzahl Beilagen, welche dem Zahlungsauftrag beigefügt sind, wird durch Markieren des Kolonnenfeldes 6 angegeben (hier z.B. zwölf Beilagen). 



   Neben der oben beschriebenen Zahlungsauftragskarte können erfindungsgemäss eine Vielzahl von blattförmigen Gegenständen mit unterschiedlichen Kolonnenfelder   anordnungen mit mehreren voneinander räumlich getrennten Kolonnenfeldern kreiert werden, bei denen jedes Kolonnenfeld wenigstens eine in einer Linie angeordnete Kolonne und jede Kolonne mehrere miteinander fluchtende und zur handschriftlichen Markierung M ausgebildete Kolonnenflächenelemente E hat, wobei einander benachbarte Kolonnenflächenelemente E unterschiedlicher Kolonnen K eine jeweils gleiche optische Darstellung tragen und jedes Kolonnenfeld K jeweils eine selbsttätig lesbare Anweisung definiert. Eine derartige, weitere Ausführungsart zeigt Figur 2 betreffend eine Beilagenkarte 23. Diese Beilagenkarte 23 ist als Beilage zur bereits oben beschriebenen Zahlungsauftragskarte gedacht.

   Sie weist die Kolonnenfelder 25 bis 27, 29 und 30 mit Hinweisfeldern 31 bis 35 für einen Geldbetrag, die Nummer eines Kontos des bzw. der Begünstigten, einem unten aufgeführten Standard-Code, einer Rechnungs- bzw. Referenz-Nummer und einer Postleitzahl des bzw. der Begünstigten auf. Ebenfalls hat sie lediglich zur Information für Kontrollzwecke und den Kontoinhaber ein Informationsfeld 36. 



   Das Bearbeiten und "Ausfüllen" der Beilagenkarte 23 erfolgt analog zur Kolonnenfelderanordnung 1 der Zahlungsauftragskarte. Diese Karte 23 hat jedoch zusätzlich das Kolonnenfeld 27. In diesem Feld 27 kann nun ein vorgegebener bzw. gewünschter Verwendungszweck einer Zahlung markiert werden. So würde beispielsweise eine Markierung von "000" die Bezahlung eines Abonnements bedeuten. Weitere beispielsweise Markierungen könnten sein: "001" für Abzahlungsrate, "002" für Alimente, "003" für Anzahlung usw. Es könnten beispielsweise auch Jahreszahlen für Jahresbeiträge als "599" für das Jahr 1999 bzw. "500" für das Jahr 2000 angegeben werden. Skontoabzüge liessen sich als "301" für 1%, "302" für 1,5% usw. angeben. Es handelt sich hier nur um eine kleine Angabe von Möglichkeiten. An Stelle einer Dreierkolonne 27 können auch andere Anzahlen von Kolonnen verwendet werden.

   Pro Begünstigten, d.h. pro Einzelzahlung, ist immer eine Beilagenkarte 23 zu markieren. Werden beispielsweise fünf Zahlungsaufträge vorgenommen, sind fünf Karten 23 zu markieren. 



   In den oben angeführten Ausführungsbeispielen war immer eine Definition der Anweisungen in den Kolonnenfeldern durch vorher definierte Zahlen bzw. Zahlenkombinationen vorgenommen worden. Sollten nun alphanumerische Zeichen und Sonderzeichen benötigt werden, so kann auch eine Darstellung in Kolonnenfeldern vorgenommen werden. Man würde nun pro Kolonne nicht mehr nur ein einziges Kolonnenflächenelement E, sondern zwei oder drei markieren. Ein beispielsweises Markierungsschema zeigen die    Fig. 3a und 3b. Um nun den Buchstaben "A" zu markieren, müsste die "0" und die in derselben Kolonne darunterliegende "1" markiert werden. Für "B" ebenfalls die "0" und die darunterliegende "2" usw. bis zum Buchstaben "I" ("0" + "9"). Für den Buchstaben "J" würde dann die "1" und die darunterliegende "2" markiert usw.

   Werden weitere darzustellende Zeichen gewünscht, so können, wie in Figur 3b dargestellt, entsprechend drei Felder E pro Kolonnen markiert werden. Zur vereinfachten Ausführung einer derartigen Darstellung alphabetischer Zeichen und Sonderzeichen kann nun einem Kolonnenfeld oder der ganzen Kolonnenfelderanordnung ein Buchstaben- und Sonderzeichenfeld 37 bzw. ein weiteres Sonderzeichenfeld 38 zugeordnet werden. Diese Zuordnung kann nun durch eine Anordnung links oder rechts neben der Kolonnenfelderanordnung erfolgen. Sie kann aber auch mit einem angehefteten oder losen bevorzugt transparenten Deckblatt, welches dann das Buchstaben- und Sonderzeichenfeld bzw. ein weiteres Sonderzeichenfeld trägt, erfolgen. 



   Eine weitere Ausführungsvariante eines blattförmigen Gegenstands zeigt Fig. 4 als Bestellkarte mit einer Kolonnenfelderanordnung 60. Die Bestellkarte 60 hat ebenfalls mehrere nebeneinander angeordnete Kolonnenfelder 61 bis 66. über jedem Kolonnenfeld 61 bis 66 ist ein Hinweisfeld 70 bis 74a angeordnet. Anfang und Ende jedes Kolonnenfeldes 61 bis 66 ist durch einen dick ausgezogenen Strich S gekennzeichnet. Dieser dicke Strich S ist dann von der unten erläuterten Leseeinheit 41 gut erkennbar. Die gelesenen Daten zwischen jeweils zwei Strichen S definieren dann einen Teildatensatz. Die Bestellkarte dient zum Bestellen von Artikeln bzw. Dienstleistungen. Jede Reihe 75 bis 78 von Kolonnenfeldern definiert immer zwei Artikel (bzw. Dienstleistungen). Mit der hier beispielsweise abgebildeten Bestellkarte 60 können acht Artikel (Dienstleistungen) bestellt werden. 



   Eine Ausführungsvariante zu den in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellten Kolonnenfelderanordnungen 1, 23, und 60 von blattförmigen Gegenständen ist in Fig. 5 gezeigt. Es handelt sich hier um einen Anmeldeschein 80 zu einer sportlichen Veranstaltung, hier beispielsweise dem Berner Nachtorientierungslauf. Der Anmeldeschein 80 hat ein Informationsfeld 81 zum Eintragen der Adresse des Teilnehmers sowie vier Kolonnenfelder 82a-d, welche mit dazugehörenden Hinweisfeldern 84a-d betreffend Geburtsdatum, Kategorie, Telefonnummer und Postleitzahl des Adressortes gekennzeichnet sind. Die markierte Telefonnummer kann dann jeweils zur Verifizierung des angegebenen Namens    mittels einer automatischen Abfrage in einem computermässig abgespeicherten Telefonbuch erfolgen. 



   In dem hier gezeigten Beispiel wird der Name des Teilnehmers in Klarschrift in das Informationsfeld 81 eingetragen; er kann aber auch, wie oben beschrieben, unter Verwendung eines in den Fig. 3a und 3b gezeigten Markierungsschemas in eine automatisch lesbare Kolonnenfeldmarkierung mit einem entsprechend ausgebildeten Anmeldeschein gebracht werden. 



   In einer abgeänderten Darstellung können dem Anmeldeschein nachempfundene Scheine bzw. Karten, wie bereits eingangs ausgeführt, zur Registrierung bei Kongressen, bei der Einwohnerkontrolle, zur Erstellung und Korrektur von Telefonbüchern, zur Unterlagenbestellung sowie zur Hotelreservation, zur Fahrkartenbestellung, zur Ferienbuchung usw. dienen. 



   Die Kolonnenfelderanordnungen 23, 60 und 80, wie sie in den Fig. 2 bis 6 dargestellt sind, werden wie die Kolonnenfelderanordnung 1 in Fig. 1 auf der Innenseite eines als faltbarer Briefumschlag ausgebildeten Gegenstands 2 aufgedruckt. Die jeweilige Kolonnenfelderanordnung 1, 23, 60 bzw. 80 ist mit einer Faltlinie 85 umgeben, welche die Kolonnenfelderanordnung 2 von den Faltteilen 87a bis 87c, 89 und 90, welche zum Falten eines Briefumschlages benötigt werden, trennt. Auf dem Faltteil 90 - in der Regel die Adresse tragende vordere Briefumschlagseite - ist die Kolonnenfelderanordnung 2 innen aufgedruckt. Zum Falten des Briefumschlages werden zuerst die Faltteile 87a und 87c auf die die Kolonnenfelderanordnung 2 tragende Oberfläche des Faltteils 90 "umgeklappt".

   Anschliessend wird der Faltteil 89 auf diese Oberfläche umgeklappt und der Faltteil 89 dann mit dem Faltteil 87b "überklappt". 



   Damit im zusammengefalteten Zustand die Briefform erhalten bleibt, muss mindestens der Faltteil 87b auf der in Fig. 1 sichtbaren Oberseite ein Klebemittel aufweisen. Bevorzugt wird man jedoch auch die Faltteile 87a und 87c auf ihrer in Fig. 1 nicht sichtbaren Oberseite mit einem Klebemittel versehen. Der Briefumschlag ist dann auf den drei Faltseiten verklebbar bzw. verklebt. Als Klebemittel wird man bevorzugt ein nicht lösbares Material nehmen, damit ein einfaches öffnen z.B. über einem Wasserdampfstrahl nicht möglich ist. Ein öffnen ist dann nur durch eine mechanische, später eindeutig sichtbare Zerstörung des Briefumschlags möglich. 



   Um auch eine Manipulation bei einem äusserst unwahrscheinlichen öffnen des Briefumschlages und einer nachträglichen Markierungsänderung anzeigen zu können, sind die Kolonnenflächenelemente E mit einer Sicherheitsfarbe hinterlegt. Die Sicherheitsfarbe ist derart ausgewählt, dass möglichst gut sichtbare Farbänderung bei einem Radierversuch im betreffenden Kolonnenflächenelement sich ergibt. Als Sicherheitsfarbe kann beispielsweise eine so genannte Bleeding Ink, welche wasserlöslich ist, verwendet werden. 



   Um einem potenziellen Betrüger das Aussortieren von Sendungen mit einem Inhalt, der eventuell zu manipulieren sich lohnen würde, zu erschweren bzw. zu verunmöglichen, wird der Faltteil 89 auf seiner in Fig. 1 sichtbaren Oberfläche mit einer stochastischen Hell-Dunkel-Bedruckung versehen. Ein Beispiel einer derartigen Bedruckung zeigt Fig. 7. Bei einem Durchleuchten des zu einem Briefumschlag zusammengefalteten Gegenstands überlagert sich dann die Hell-Dunkel-Bedruckung mit den Markierungen der Kolonnenfelderanordnung, wodurch ein Auslesen der Markierungen verunmöglicht wird. 



   An einem vorgegebenen Ort der Gegenstandsinnenoberfläche kann auch ein in Fig. 8 dargestellter so genannter "Data-Matrix-Code" angeordnet werden. Der Code kann dann Informationen enthalten, wie sie beispielsweise im Barcode 14 enthalten sind. Da jedoch in einem derartigen Code gegenüber einem Barcode die Informationsdichte bedeutend höher ist, können weitere für die Datenverarbeitung der Information in der Kolonnenfelderanordnung wichtige Daten aufgezeichnet sein. 



   Der "Data-Matrix-Code" kann auch in die stochastische Hell-Dunkel-Bedruckung an einem vorgegebenen Ort integriert werden. Der in Fig. 8 gezeigte "Data-Matrix-Code" setzt sich aus quadratischen Hell-Dunkel-Elementen zusammen. Wird auch die Hell-Dunkel-Bedruckung aus stochastisch verteilten quadratischen Hell-Dunkel-Elementen gebildet, so ist ohne Wissen des Orts, an dem sich der Code befindet, dessen Auslesen unmöglich. Anstelle quadratischer Elemente könnten selbstverständlich auch quaderförmige Elemente oder Elemente mit anderen geometrischen Konturen verwendet werden 



   Die in Fig. 6 lediglich schematisch angedeutete Vorrichtung 39 zum Lesen und Verarbeiten von handschriftlichen Markierungen M in einer der Kolonnenfelderanordnungen mit mehreren voneinander räumlich getrennten Kolonnenfeldern 3 bis 6 eines blattförmigen Gegenstands 2, hier der oben beschriebenen Zahlungsauftragskarte, hat eine    Leseeinheit 41 zum selbsttätigen Lesen der Markierungen M und eine Verarbeitungseinheit 43 mit einer Speichereinheit 45, welche die gelesenen Daten (Markierungen) mit in der Speichereinheit 45 abgespeicherten zweiten Daten vergleicht und zur Datenverarbeitung an eine Prozessoreinheit 47 weiterleitet.

   Ferner hat die Vorrichtung in einer bevorzugten Ausführungsvariante einen Antrieb 49 zum Einziehen und Weiterziehen der Karten 1, 23 bzw. 80 sowie einen Barcode-Leser 51 und Beleuchtungseinheiten 50a und 50b zur Beleuchtung des Barcode-Feldes 14 und der Kolonnenfelder im Bereich der jeweiligen Leseeinheiten. Wie bereits oben ausgeführt, werden zusammenhängende jeweils einen Teildatensatz definierende Zahlenkombinationen durch den Abstand d zwischen den einzelnen Kolonnen getrennt. Die kleinen Abstände a zwischen den Teilkolonnen, welche keine Bedeutung für den Teildatensatz haben, werden ignoriert. Mit der Vorrichtung 39 können hier die Kolonnenfelderanordnungen 1, 23, 60 bzw. 80 verarbeitet werden.

   Die jeweiligen Teildatensätze ergeben dann den Datensatz auf der Kolonnenfelderanordnung 1, 23, 60 bzw. 80. 

 Die Vorrichtung hat einen nicht dargestellten Schlitz, in den die "geöffneten" blattförmigen Gegenstände 2 mit den Kolonnenfelderanordnungen 1, 23, 60 bzw. 80 bevorzugt mit einer (nicht dargestellten) Vereinzelungseinrichtung zugeführt werden. Es kann auch eine Aufschlitzeinrichtung für die als Briefumschlag gefalteten und verklebten Gegenstände 2 vorgesehen werden. Vorzugsweise wird man sowohl in der Faltung wie auch in den Abmessungen eine Standardisierung vornehmen. Die Gegenstände 2 werden dann vom Antrieb 49 nacheinander ergriffen und weitergezogen. Der Barcode-Leser 51 erkennt die rechte Seite 52 jeder Kolonnenfelderanordnung 1, 23, 60 bzw. 80.

   Der Barcode-Leser 51 ist um einen Abstand e, der grösser ist als ein Abstand c, zwischen dem Beginn 53 des Barcodes und dem Ende des Kolonnenfeldes 6 entgegen der Antriebsrichtung (Durchzugsrichtung der Karte 1) nach vorn versetzt. D.h. nach Erkennen der Seite 52 erscheint zuerst der Beginn des Barcodes und dann erst die Daten des Kolonnenfeldes 6 (allerdings spiegelbildlich). Ist diese Reihenfolge nicht gegeben, so ist die Karte 1 um 180 DEG  verdreht eingelegt worden. Erscheinen keine Daten, handelt es sich um ein leeres Stück Papier oder Vorder- und Rückseite der Karte sind vertauscht. Die richtige Lage der Karte 1 ist hiermit erkennbar. Die gelesenen Daten können dann nach ihrer Invertierung über eine Bearbeitung mit der Verarbeitungseinheit 43 an die Prozessoreinheit 47 zum beispielswei sen Um- oder Abbuchen weitergegeben werden.

   Der Barcode enthält Daten, welche für die Kennzeichnung der Karte und deren nachfolgende Bearbeitung wichtig sind. 



   Auf eine Zeichenerkennung mit einer zellenförmigen über den Kolonnenfeldern 3 bis 6 zu liegen kommenden Leseeinheit 41 kann in der Regel verzichtet werden, da markierte Felder M sich von nicht markierten durch deren Lichtreflexion unterscheiden. 



   Die hier dargestellten Kolonnensätze sind nur einige von vielen Möglichkeiten. Weitere Ausführungen sind überall dort angezeigt, wo bisher handschriftliche Eintragungen verwendet worden sind, welche immer wieder zu einem Problem einer eindeutigen Lesbarkeit führten. 



   An Stelle des Barcodes können auch andere Kennzeichnungen auf einem blattförmigen Gegenstand zu dessen Lagekennzeichnung angebracht werden. An Stelle optisch lesbarer Kennzeichnungen können hierzu auch andere wie z.B. magnetische verwendet werden.

Claims (10)

1. Blattförmiger Gegenstand (2) mit einer Kolonnenfelderanordnung (1; 23; 60; 80), welche mehrere voneinander räumlich getrennte Kolonnenfelder (3-6; 25-27, 29, 30; 61-66; 82a-d) aufweist, wobei jedes Kolonnenfeld (3-6; 25-27, 29, 30; 61-66; 82a-d) wenigstens eine in einer Linie angeordnete Kolonne (K) und jede Kolonne (K) mehrere miteinander fluchtende und zur handschriftlichen Markierung (M) ausgebildete Kolonnenflächenelemente (E) hat sowie einander benachbarte Kolonnenflächenele- mente (E) unterschiedlicher Kolonnen (K) eine jeweils gleiche optische Darstellung tragen, jedes Kolonnenfeld (K) jeweils eine selbsttätig lesbare Anweisung definiert und der Gegenstand zu einem Briefumschlag faltbar ist.
2.
Gegenstand (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand derart zu einem Briefumschlag faltbar ist, dass die Kolonnenfelder im zusammengefalteten Zustand nicht von aussen ohne Zerstörung des Umschlags erkennbar sind, der Gegenstand auf seinen Randbereichen (87a-c) Mittel zum Verkleben als Briefform aufweist und vorzugsweise den Kolonnenflächenelementen (E) jeder Kolonne (K) eine Zahlenkennzeichnung (0 bis 9) in kontinuierlich aufsteigender Folge zugeordnet ist, insbesondere die Flächenelemente (E) diese Zahlenkennzeichnung tragen, bevorzugt jede Kolonne (K) zehn Flächenelemente (E) hat und die Kolonnen (K) bevorzugt von oben nach unten verlaufend ausgebildet sind.
3.
Gegenstand (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die kolonnenfelderfreien, im Briefinneren zu liegen kommenden Bereiche (89) ein Arrangement einer hell/dunklen stochastisch verteilten Bedruckung aufweisen, wobei bevorzugt helle und dunkle Flächenbereiche aus vorzugsweise rechteckigen, insbesondere quadratischen Grundelementen zusammengesetzt sind.
4. Gegenstand (2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die stochastische Hell-Dunkel-Bedruckung insbesondere an einem vorgegebenen Ort einen hell-dunklen Datenfeldbereich aufweist, dessen hellen und dunklen Bedruckungselemente aus rechteckigen, bevorzugt quadratischen Flächenbereichen zusammengesetzt sind und dessen Hell-Dunkel-Muster einen vorgegebenen, auslesbaren Dateninhalt enthält.
5.
Gegenstand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Kolonnenfeld (3-6; 25-27, 29, 30; 61-66; 82a-d) ein Hinweisfeld (15, 17, 19, 20; 31-35; 70-74; 84a-d) mit Anweisungen in Klarschrift zum Zweck der handschriftlichen Markierung (M) zugeordnet ist, wobei insbesondere in jeder Kolonne wenigstens ein Feld zu markieren und vorzugsweise jedes Kolonnenfeld mit einer Sicherheitsfarbe hinterdruckt ist.
6.
Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein wenigstens einem Kolonnenfeld zugeordnetes Buchstabenfeld (37), wobei bevorzugt die Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge in mehreren Kolonnen, jedoch in gleicher Anzahl Kolonnenflächenelementen wie jedes zugehörige Kolonnenfeld, derart angeordnet sind, dass durch eine Markierung (M) jeweils zweier Kolonnenflächenelemente (E) in einer Kolonne (K) im Kolonnenfeld eine eindeutige Bestimmung eines Buchstabens des Alphabetes sich ergibt.
7.
Gegenstand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch wenigstens eine auf seiner Oberfläche aufgebrachte Kennzeichnung (14), aus der maschinell erkennbar ist, ob der Gegenstand auf seiner Rück- oder Vorderseite oder verdreht aufliegt und bevorzugt eine Datenmatrix, insbesondere ein Barcode-Aufdruck (14), vorzugsweise in Längsrichtung der Kolonnenfelder vorhanden ist.
8. Gegenstand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen Scanning- und/oder Kopierschutz im Bereich der Kolonnenfelder bzw. dessen Umgebung, wobei vorzugsweise der Schutz eine metallisierende Farbe, insbesondere ein Iriodindruck, ist.
9.
Vorrichtung (39) zum Lesen und Verarbeiten von handschriftlichen Markierungen (M) in mehreren voneinander räumlich getrennten Kolonnenfeldern (3-6; 25, 26, 27, 29, 30; 61-66; 82a-d) in einer Kolonnenfelderanordnung (1; 23; 60; 80) eines blattförmigen Gegenstands (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Leseeinheit (41) zum selbsttätigen Lesen der Markierungen (M) und eine Verarbeitungseinheit (43) mit einer Speichereinheit (45), welche die Anzahl Markierungen (M) pro Kolonne (K) ermittelt und aus deren Lage in der Kolonne (K) und der Anzahl Markierungen (M) pro Kolonnen (K) jeweils ein zugehörendes Zeichen ermittelt, die ermittelten Zeichen mit in der Speichereinheit (45) abgespeicherten, zweiten Zeichen entsprechenden Daten vergleicht und zur Datenverarbeitung an eine Prozessoreinheit (47) weiterleitet.
10.
Verwendung von blattförmigen, als Briefumschlag faltbare Gegenständen (2) mit einer Kolonnenfelderanordnung (1; 23; 60; 80) gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 8, deren Kolonneninhalt gegen Fälschungen gesichert markierbar und/oder versendbar ist und der markierte Kolonneninhalt mit einer vom Markierungsort räumlich entfernten Vorrichtung (39) gemäss Patentanspruch 9 les- und verarbeitbar sind, wobei zum Versenden jeder Gegenstand (2) als Briefumschlag faltbar und verschliessbar ist, jede Kolonnenfelderanordnung (1; 23; 60; 80) mehrere voneinander räumlich getrennte Kolonnenfelder (3-6; 25-27, 29, 30; 61-66;
82a-d) mit wenigstens einer in einer Linie angeordneten Kolonne (K) hat und jede Kolonne (K) mehrere Kolonnenflächenelemente (E) hat, welche mit Elementen (E) benachbarter Kolonnen (K) fluchten, in jeder Kolonne (K) mindestens ein Element (E) handschriftlich markiert ist und mit der Vor richtung (39) aus den markierten Kolonnenfeldern (3-6; 25-27, 29, 30; 61-66; 82a-d) wenigstens ein Datensatz für wenigstens einen auszuführenden Auftrag ermittelbar ist, welcher von der Vorrichtung (39) an eine ausführende Einheit (47) weiterleitbar ist.
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