CH660281A5 - Ernteverfahren fuer gruengut und ladewagen zur durchfuehrung des verfahrens. - Google Patents
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-
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Description
660281
2
Claims (2)
1. Ernteverfahren für Grürigut mit einem Ladewagen, bei dem im parallelen Abstand vor seiner aus einer Pick-up-Trommel (6) bestehenden Aufnahmevorrichtung ein Mähwerk (10) angeordnet ist, das aus einer Reihe von Kreiselmähern (10a — 1 Od) besteht, wobei das Mähwerk (10) in einem derart kurzen Abstand unmittelbar vor der Pick-up-Trom-mel angeordnet ist, dass diese den Mähgutstrom im Wurf der Kreiselmäher aufnimmt, und dass diese wie die Pick-up-Trommel (6) unabhängig von dieser in Arbeits- und Transportstellung schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Mähen als Aufnehmer des gemähten Grüngutes wirkende Pick-up-Trommel (6) in einem solchen Abstand vom Boden gehalten wird, bei welchem sich der Zinkenspitzenkreis der Zinken (6c) unmittelbar über der Bodenfläche (16) befindet ohne diese zu berühren.
2. Ladewagen zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer aus einer Pick-up-Trommel (6) bestehenden Aufnahmevorrichtimg und einem vor der Aufnahmevorrichtung angeordneten Mähwerk (10), das aus einer Reihe von Kreiselmähern (10a—lOd) besteht, wobei das Mähwerk (10) in einem derart kurzen Abstand unmittelbar vor der Pick-up-Trommel angeordnet ist, dass diese den Mähgutstrom im Wurf der Kreiselmäher aufnimmt, und dass diese wie die Pick-up-Trommel (6) unabhängig von dieser in Arbeits- und Transportstellung schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Pick-up-Trommel (6) an Schwenkarmen (7) gelagert ist, welche mittels Tasträder (6a) durch verstellbare Querlaschen (7a) verbunden sind, welche die Trommel (6) unmittelbar über der Bodenfläche (16) schwebend halten.
Die Erfindung betrifft ein Ernteverfahren für Grüngut mit einem Ladewagen, bei dem im parallelen Abstand vor seiner aus einer Pick-up-Trommel bestehenden Aufnahmevorrichtung ein Mähwerk angeordnet ist, das aus einer Reihe von Kreiselmähern besteht. Das Mähwerk ist in einem derart kurzen Abstand unmittelbar vor der Pick-up-Trommel angeordnet, dass diese den Mähgutstrom im Wurf der Kreiselmäher aufnimmt und dass diese wie die Pick-up-Trommel unabhängig von dieser in Arbeits- und Transportstellung schwenkbar sind.
Gewöhnlich wird bei Pick-up-Trommeln deren Abstand vom Boden durch seitliche Tasträder so eingestellt, dass ihre Zinken allgemein noch den Erdboden bzw. die Ackerkrume streifen. Dabei wird in unerwünschter Weise Staub aufgewirbelt und bei den beim Mähen erreichbaren Geschwindigkeiten unter Umständen die Grasnarbe beschädigt.
Es wurde nun eine Arbeitsweise mit dem eingangs beschriebenen Ladewagen gefunden, bei welcher die beim Mähen als Aufnehmer des gemähten Grüngutes wirkende Pick-up-Trommel in einem solchen Abstand vom Boden gehalten wird, bei welchem sich der Zinkenspitzenkreis der Zinken unmittelbar über der Bodenfläche befindet ohne diese zu berühren.
Obwohl die Zinken den Boden nicht berühren, wurde überraschender Weise eine restlose Aufnahme des Grüngutes erzielt. Dieses dürfte darauf zurückzuführen sein, dass hierbei mehrere Gesetzmässigkeiten gleichzeitig zur Wirkung gebracht werden. Diese bestehen in der Eigenschaft der Kreiselmähwerke, das Mähgut von einer in Vorschubrichtung gerichteten Flugbahn wegzuschleudern und des weiteren in dem der Flugbahn entgegengerichteten Vorschub der Pick-up-Trommel und weiterhin darin, dass das Mähgut unelastisch ist, so dass die Teilchen an der Pick-up-Trommel verharren und nicht zurückprallen und die Umlaufgeschwindigkeit der Pick-up-Trommel aufnehmen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung eines Ladewagens zur Durchführung des Verfahrens beispielsweise erläutert und beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht auf den Vorderteil eines Ladewagens und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Aufnahmevorrichtung mit Mähwerk
In der Zeichnung ist mit 1 ein Kratzboden und mit 2 die Stirnwand eines nicht weiter dargestellten Ladewagens angedeutet. Die Fortsetzung der Stirnwand 2 nach unten bildet ein Schlitzblech 2a, in welches Zinken 3 eines nicht dargestellten Förderorgans greifen. Durch das Schlitzblech 2a und durch ein Bodenblech 4 wird ein Förderkanal 5 begrenzt, in welchen die Zinken 3 eingreifen und das durch eine Pick-up-Trommel 6 aufgenommene Gut auf den Kratzboden 1 befördern. Diese Pick-up-Trommel 6 erstreckt sich quer vor dem Ladewagen und ist beiderends an je einem Schwenkarm 7 gelagert, welche ihrerseits an je eine seitliche Konsole 8a von Längsholmen 8 angelenkt sind. An den Längsholmen 8 sind ferner Schwenkarme mit Tasträdern 6a befestigt: Die Schwenkarme 6b sind mittels Querlaschen 7a mit den Schwenkarmen 7 verbunden. Mit 10 ist eine Mähvorrichtung mit vier Kreiselmähwerken 10a— lOd bezeichnet, die mittels eines Querbalkens an seitlichen Schwenkarmen 9 gelagert sind. Diese sind an den Längsholmen 8 schwenkbar befestigt und stehen unter Einfluss einer Zylinder-Kolbeneinheit 11. Die beiden Schwenkarme 9 sind dabei seitlich versetzt angeordnet, so dass sie die Schwenkarme 6b nicht behindern. 12 ist das an einer Vorgelegewelle des Ladewagens angeordnete Übersetzungsgetriebe für die Mähvorrichtung 10, dessen Antriebsrad 12a durch eine Kufe 13 nach unten geschützt ist. Mit 14 ist eine Justierspindel bezeichnet, mit deren Hilfe die Mähvorrichtung 10 in ihren Lagern 15 in eine gewünschte Mähstellung geschwenkt werden kann.
Beim Mähen mit der Mähvorrichtung 10 wird das gemähte Gut von den gegenüber den Förderorganen 3 mit relativ grosser Geschwindigkeit rotierenden Kreiselmähern 10a— lOd gegen die Pick-up-Trommel 6 und auch darüber hinaus in den Förderkanal 5 geschleudert.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist wird die in üblicher Weise angetriebene Pick-up-Trommel durch die Tasträder 6a so angehoben, dass ihre Zinken 6c die Bodenlinie nicht berühren. Der Zinkenspitzenkreis der Zinken 6c befindet sich unmittelbar über der Bodenfläche ohne diese zu berühren. Mit Hilfe der Querlaschen 7c, welche verstellbar sind, kann die Lage der Pick-up-Trommel 6 bezüglich der Bodenfläche 16 genau eingestellt werden. Durch die Tasträder 6a werden die Bodenunebenheiten erfasst und die Bewegungen der Schwenkarme 6b auf die Schwenkarme 7 der Pick-up-Trommel 6 übertragen, welche ihre Schwebelage über der Bodenfläche 16 beibehält.
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1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823219125 DE3219125A1 (de) | 1982-05-21 | 1982-05-21 | Ernteverfahren mit einem ladewagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH660281A5 true CH660281A5 (de) | 1987-04-15 |
Family
ID=6164169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH273883A CH660281A5 (de) | 1982-05-21 | 1983-05-19 | Ernteverfahren fuer gruengut und ladewagen zur durchfuehrung des verfahrens. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE896790A (de) |
| CH (1) | CH660281A5 (de) |
| DE (1) | DE3219125A1 (de) |
| NL (1) | NL8301816A (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT293887B (de) * | 1967-09-11 | 1971-10-25 | Fahr Ag Maschf | Ladewagen |
| CH520463A (de) * | 1970-03-11 | 1972-03-31 | Bucher Guyer Ag Masch | Fahrbare Erntemaschine für Halmgut |
-
1982
- 1982-05-21 DE DE19823219125 patent/DE3219125A1/de not_active Withdrawn
-
1983
- 1983-05-19 BE BE0/210809A patent/BE896790A/fr not_active IP Right Cessation
- 1983-05-19 CH CH273883A patent/CH660281A5/de not_active IP Right Cessation
- 1983-05-20 NL NL8301816A patent/NL8301816A/nl not_active Application Discontinuation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| NL8301816A (nl) | 1983-12-16 |
| DE3219125A1 (de) | 1983-11-24 |
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