CH648682A5 - Actuating mechanism for an audio tape apparatus - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für ein Tonbandgerät gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei den bisherigen Tondband- und Kassettengeräten war die Genauigkeit der Band- und Tonkopfführungen nur durch Verwendung möglichst kurzer Hebel zu erreichen, weil die Basisplatten, die die Lager für die Hebel aufzunehmen hatten aufgrund der meist verwendeten leichten Chassis bereits mechanischen elastischen Verformungen unterworfen waren, sodass bei den infrage kommenden Kräften nicht auch noch Verformungen der Betätigungshebel der Hebel in Kauf genommen werden konnten.
Bei der Verwendung von einstückigen Basisplatten, wie sie für Mehrwellenantriebe Verwendung finden, treten von der Seite des Chassis, also hier der Basisplatte, praktisch keine
Verformungen auf, sodass hier längere Betätigungshebel verwendbar werden.
Die Erfindung stellt sich demnach die Aufgabe, eine möglichst einfache und betriebssichere Betätigung, insbesondere s für Tonkopf und Bandführung zu finden.
Die Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass nunmehr eine einfache Kreisbewegung und ein relativ leicht ge-îobauter Betätigungshebel ausreicht, um den Tonkopf mit dem Tonband in Eingriff zu bringen. Dabei ist es auch ohne weiteres möglich, sowohl normalen Aufnahme-Wiedergabebetrieb als auch Cue-betrieb einzustellen, weil die durch die Kreisbahn des Tonkopfes verursachten seitlichen Abweichungen 15 des Tonkopfes aufgrund des grossen Kreisradius sehr klein sind.
Insbesondere wenn der Tonkopf dabei unmittelbar auf den Betätigungshebel aufgeflanscht ist, entsteht eine kostengünstige Anordnung.
20 Eine weitere Vereinfachung ergibt sich dann, wenn die Andruckrolle an derselben Lagerstelle beweglich angeordnet ist, an der der Betätigungshebel beweglich angeordnet ist.
Insbesondere für Anordnungen mit Dualcapstanantrieb lässt sich eine einfache Anordnung dadurch erstellen, dass die 25 Basisplatte eine zweite Lagerstelle aufweist, in der ein zweiter Betätigungshebel beweglich ist, wobei die zweite Lagerstelle symmetrisch zum Angriffspunkt der Betätigungskraft für den Betätigungshebel angeordnet ist.
Der Vorteil dieser Weiterentwicklung besteht darin, dass 30 annähernd gleiche Bauteile verwendbar sind und dass der Kräfteangriff symmetrisch zu den Lagerstellen erfolgt.
Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die beiden Betätigungshebel durch eine vorgespannte Druckfeder gekoppelt sind, wobei die Widerlager der Druckfeder auf den Ach-35 sen der Betätigungshebel angeordnet sind. Dadurch entsteht eine bistabile Anordnung, wenn die Bewegung der beiden Betätigungshebel durch Anschläge begrenzt ist. Damit können zwei mechanisch stabile Lagen des Tonkopfes ohne weiteres eingestellt werden und die in Richtung der Hebelachse wir-40 kenden Drucke werden ohne Verformung der sehr stabilen Basisplatte von dieser aufgenommen.
Weiterhin können die Andruckrollen federnd gegen die Betätigungshebel abgestützt werden, sodass ein Minimum beweglicher Teile erforderlich ist, um auch bei komplizierten « Anordnungen, wie dies ein Dualcapstanantrieb ist, eine präzise Betätigung zu erreichen, wobei gleiche Teile verwendet werden.
Die Zeichnung, anhand derer die Erfindung weiter erläutert wird, zeigt weitere Einzelheiten der Erfindung. Es zeigen: 50 Fig. 1 eine Draufsicht der Betätigungsvorrichtung
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Lagerstelle.
In Fig. I ist ein Hebel 31 in einer Lagerstelle 21, die auf einer Basisplatte 1 eines Mehrfachwellenantriebs angeordnet ist, gelagert. Auf einem auf dem Betätigungshebel 31 befind-55 liehen Flansch 310 ist ein Tonkopf 311 angeordnet. In einem Längsschlitz 312 des Betätigungshebels 31 ist der Dorn 80, beispielsweise eines Betätigungsmagneten, eingesetzt, der den Betätigungshebel 31 in Richtung 90 bewegt. Mit der Bewegung des Dornes in die Position 80b wird auch ein in der La-60 gerstelle 21 gelagerter Hebel 52, der eine Andruckrolle 62 trägt, auf eine Antriebswelle 72 bewegt und ein vor dieser angeordnetes Tonband auf die Antriebswelle gepresst. Dabei stützt sich der Hebel 52 auf ein Widerlager 314 vermittels einer Feder 521 ab.
65 Für den Fall eines Dualcapstanantriebes wird ein Tonband auf zwei Antriebswellen, etwa die Welle 71 und 72, an-gepresst. Hier kann spiegelbildlich zum ersten Betätigungshebel 31 ein zweiter Betätigungshebel 32 verwendet werden, der
ebenfalls durch den Dorn 80 aktiviert wird und eine Andruckrolle 61 auf einen Hebel 51 presst. Die Andruckrolle 61 wird ebenfalls auf einem Widerlager 324 vermittels einer Feder 511 abgestützt. Der Hebel 51 und der Betätigungshebel 32 drehen sich in der Lagerstelle 22, bspw. auf derselben Welle.
Werden die beiden Betätigungshebel 31 und 32 durch eine vorgespannte Druckfeder 40 zwischen Widerlagern 323 und 313 gekoppelt, dann entsteht eine bistabile Anordnung mit zwei, etwa durch Anschläge fixierten Endlagen 80a und 80b, zwischen denen, etwa durch einen mechanischen Impuls, die Anordnung hin und hergeschaltet werden kann und dabei in den Endlagen keine Energie benötigt. Die axialen Kräfte werden über die Lagerstellen auf die Basisplatte abgeleitet, die diese aufgrund der hohen Steifigkeit ohne Verformung aufnehmen kann.
Wird für den Dorn 80 ein weiterer Anschlag 80c, der beispielsweise beweglich betätigbar ist, vorgesehen, kann eine Betriebsweise eingestellt werden, bei der der Tonkopf am Magnetband, die Andruckrollen jedoch nicht an den Tonwellen anliegen. Dadurch ist ein schneller Suchlauf - Cue-betrieb -ermöglicht.
Weiterhin können an den Lagerstellen 21,22 noch Bandführungen 100 schwenkbar und durch die Betätigungshebel in Magnetbandkassetten einführbar angeordnet sein. Dadurch können solche Bandführungen auch bei Magnetbandkassetten verwendet werden, ohne dass die bei Tonbandkassetten
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notwendige aufwendige Mechanik erforderlich wird, mit der verhindert werden muss, dass die Bandführungen das Entnehmen der Kassette in Ruhestellung stören.
Weiterhin können Federn 326,316 vorgesehen sein, die s die Betätigungshebel 31,32 gegen die Lagerstellen 21,22 ziehen und diese spielfrei halten. Gleichzeitig wird dadurch eine gute Anlage gegen die Anschläge 80a und 80b erreicht.
In Fig. 2 besteht die Lagerstelle 21 aus der Lagerbüchse 2100 und der Achse 2101. Die Lagerbüchse ist in der Basis-lo platte 1 angeorndet, die Achse 2101 trägt den Hebel 52 für die Andruckrolle 62 sowie die Bandführungen 100. Weiterhin dreht sich der Betätigungshebel 31 um die Achse 2101. Da der Hebel 31 durch die Feder 316 eine Kraft senkrecht auf die Achse 2101 ausübt, werden durch diese Vorspannung undefi-i5 nierte Kippmomente auf die Achse 2101 ausgeschaltet, sodass sich eine sehr stabile Lage der Andruckrolle auf der Tonwelle und der Richtung des Tonspaltes des auf dem Hebel 31 aufge-flanschten Tonkopfes ergeben.
Die Achse 2101 trägt an einem Ende einen Anschlag 214. 2o Dieser setzt sich auf ein verstellbares Drucklager 213,212 auf, wenn eine axial wirkende Druckfeder 211 vorgesehen ist. Das Drucklager kann aus einem Gewindebüchse 212 und einer Druckmutter 213 bestehen, durch die der Abstand des Anschlages 214 von der Basisplatte 1 und damit die Höhe der 25 Bandführung 100 über der Basisplatte 1 verstellbar ist. Damit ist eine einfache Justierung der Vorrichtung ermöglicht.
C
1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Betätigungsvorrichtung für ein Tonbandgerät, dessen Antriebsmittel mehrwellig ausgebildet ist, wobei statorseitig eine Basisplatte vorgesehen ist, die alle Antriebe, Antriebshilfsmittel und die mechanisch bewegten Teile des Tonbandgerätes aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tonkopf (311) und eine Andruckrolle (62) durch einen Betätigungshebel (31) betätigbar sind, der an einer Lagerstelle (21) der Basisplatte (1) beweglich angeordnet ist, wobei die Lagerstelle
(21) in einem Randbereich der Basisplatte (1) liegt.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tonkopf (311) auf dem Betätigungshebel (31) aufgeflanscht ist.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckrolle (62) an der selben Lagerstelle (21) beweglich angeordnet ist, an der der Betätigungshebel (31) beweglich angeordnet ist.
4. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisplatte (1) eine zweite Lagerstelle (22) aufweist, in der ein zweiter Betätigungshebel (32) beweglich ist, wobei die zweite Lagerstelle
(22) symmetrisch zum Angriffspunkt der Betätigungskraft (80) für die Betätigungshebel (31,32) angeordnet ist.
5. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Betätigungshebel (31,32) durch eine vorgespannte Druckfeder (40) gekoppelt sind, wobei die Widerlager (323,313) der Druckfeder (40) auf der gemeinsamen Achse der Betätigungshebel (31,32) angeordnet ist.
6. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass Andruckrollen (61,62) federnd gegen die Betätigungshebel (31,32) abgestützt sind.
7. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (80c) vorgesehen ist, so dass der Tonkopf (311) am Magnetband (T) die Andruckrollen (61,62) jedoch nicht an den Tonwellen (71, 72) anliegen.
8. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Lagerstellen (21, 22) Bandführungen (100, ...) schwenkbar und durch die Betätigungshebel (31,32) in Magnetkassetten einführbar angeordnet sind.
9. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Bandführungen 100,...) durch axiale Verstellungen der Lagerstelle (21) einstellbar sind.
10. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine axial wirkende Druckfeder (211) vorgesehen ist, die einen Anschlag (214) der Drehachse (2101) gegen ein verstellbares Drucklager (212,213) zieht.
Priority Applications (3)
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