CH554688A - Skibindung. - Google Patents

Skibindung.

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CH554688A
CH554688A CH995872A CH995872A CH554688A CH 554688 A CH554688 A CH 554688A CH 995872 A CH995872 A CH 995872A CH 995872 A CH995872 A CH 995872A CH 554688 A CH554688 A CH 554688A
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CH
Switzerland
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sole plate
ski
sole
retaining member
binding
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Application number
CH995872A
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English (en)
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Intamin Ag
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/003Non-swivel sole plate fixed on the ski
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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    • A63C9/005Ski bindings with means for adjusting the position of a shoe holder or of the complete binding relative to the ski
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/0807Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings for both towing and downhill skiing

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  
 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Skibindung mit einer sowohl am Ski als auch am Skischuh lösbar befestigten Soh    lenplatte.   



   Bei Skibindungen mit einerseits skiseitig und anderseits schuhseitig anzuordnenden Bindungsteilen ist schon vorge schlagen worden, die schuhseitigen Bindungsteile anstatt di rekt an der Sohle des Skischuhs an einer metallenen Sohlen platte anzubringen, die sich am Skischuh an dessen Sohlen unterseite anliegend praktisch starr befestigen lässt. Die Un terseite solcher Sohlenplatten ist, abgesehen von den dort angeordneten Bindungsteilen, völlig glatt und vermag z. B. in    folge    Sturzes aus der Skibindung geratenen Skifahrer beim
Stehen und Gehen je nach der Schneebeschaffenheit keine ausreichende Sicherheit gegen Rutschen zu geben.



   Diesen Nachteil sucht die vorliegende Erfindung dadurch zu beheben, dass die Sohlenplatte auf ihrer Unterseite über deren Fläche verteilt angeordnete Ausnehmungen aufweist, wobei deren Ränder Stege der Sohlenplatte begrenzen, die wenigstens teilweise in Skilängsrichtung bzw. -querrichtung verlaufen und bei vom Ski gelöster Sohlenplatte am Skischuh zum Eingriff in die Schneeoberfläche bestimmt sind.



   Mit Vorteil können in einer Anzahl der Ausnehmungen, z. B. wenigstens den beiden vordersten und der hintersten, aus kautschukartigem Material bestehende Stollen eingesetzt sein, deren Aussenfläche uneben ist und die nach unten aus der Sohlenplatte vorstehen, um erhöhte Rutschfestigkeit zu verschaffen.



   Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Skibin dung, bei welcher die Sohlenplatte an ihrem vorderen und an ihrem hinteren Teil mit je einem bügelartigen Festhalteorgan lösbar am Skischuh befestigt ist, ist ein drittes Festhalteorgan vorgesehen, welches elastisch nachgiebig und einerseits am vorderen Teil'der Sohlenplatte und anderseits am hinteren Ende des Skischuhs angreift und bei gelöstem zweitem hinterem Festhalteorgan ein Abheben des Schuhabsatzes von der Sohlenplatte zulässt. Insbesondere für den Tourenskifahrer ergibt sich daher die erwünschte Möglichkeit, den Skischuh in der Skibindung für die Abfahrt vollständig zu fixieren und für das Wandern und den Aufstieg eine ausreichende Abhebbarkeit des Schuhabsatzes von der in der Bindung weiterhin festsitzenden Sohlenplatte zu erlangen.



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist anschliessend anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer an der Sohle eines Skischuhs starr befestigten Skibindungs-Sohlenplatte mit Teilen im Längsschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Sohlenplatte, auf welcher der Skischuh mit davon abhebbarem Schuhabsatz befestigt ist,
Fig. 3 eine Ansicht der Sohlenplatte von unten und
Fig. 4 eine Einzelheit einer Ausführungsvariante eines Festhalteorgans.



   Der Skischuh 1 ist mit seiner Sohle 2 auf einer an deren Unterseite flach anliegenden, metallenen Sohlenplatte 3 lösbar befestigt, welche einen Bestandteil einer im übrigen nicht gezeigten Skibindung bildet und über die Bindungsteile 4, 5 und 6 am Ski lösbar ist.



   Die Sohlenplatte 3 weist auf ihrer Unterseite über deren Fläche verteilt angeordnete Ausnehmungen 7 auf, an deren Rändern schlanke Stege 8 der Sohlenplatte verbleiben, die nach unten abstehen und verjüngt sind und wenigstens teilweise in Skilängsrichtung bzw. -querrichtung verlaufen, um dem Skifahrer mit vom Ski getrennter Sohlenplatte eine ausreichende Gleitsicherheit auf der Schneeoberfläche zu bieten.



  In einige der Ausnehmungen 7, nämlich vorzugsweise in die beiden vordersten und die hinterste, sind aus druckelastischem Material, z. B. Kautschuk oder Polyamid, bestehende Stollen 9 beispielsweise durch Klebung eingesetzt. Diese Stollen stehen nach unten über die   Plattenfläche    vor und ergeben eine zusätzliche Gleitsicherung für den Skifahrer. Anstelle der Stollen 9 oder nebst denselben jedoch in andern Ausnehmungen 7 könnte der Boden der letzteren durch eine dünne Einlage bedeckt sein, welche in der Ausnehmung eine unebene, rauhe Oberfläche in gleithinderndem Material aufweist.



   Zum starren Befestigen der Sohlenplatte 3 am Skischuh 1 ist diese mit zwei bügel- oder strangartigen Festhalteorganen 10 und 11 ausgerüstet. Von denselben ist das erste Festhalteorgan 10 am vorderen Teil der Sohlenplatte 3 mit gegeneinander abgewinkelten Enden 12 in eine von mehreren nebeneinander liegenden, die Sohlenplatte in der Plattenebene durchquerenden Gewindebohrungen 13 von beiden Seiten her eingeschraubt und verläuft mit dem mittleren Strangoder Bügelteil 14 über das am Skischuh 1 vorstehende vordere Ende der Schuhsohle 2. Beidseitig am Festhalteorgan 10 angeordnete Gewindehülsen 15 ermöglichen seine Längenanpassung.

  Das zweite Festhalteorgan 11 ist am hintern Teil der Sohlenplatte 3 ebenfalls mit gegeneinander abgewinkelten Enden 16 in eine die Sohlenplatte in der Plattenebene durchquerende Gewindebohrung 17 eingeschraubt und mit einem Strammerhebel 18 versehen, der zum Spannen des Festhalteorgans 11, wie Fig. 1 zeigt, auf dem hinten am Schuhabsatz vorspringenden Sohlenrand zur Abstützung gebracht wird.



  Auch in diesem Festhalteorgan dienen beidseitig angeordnete Gewindehülsen 19 zum Anpassen seiner Länge, um zusammen mit dem ersten Festhalteorgan 10 den Skischuh 1 unverrückbar auf der Sohlenplatte 3 festzuhalten.



   Soll bei durch die geschlossene Bindung auf dem Ski starr befestigter Sohlenplatte dennoch der Schuhabsatz von der letzteren abhebbar sein, damit der Skifahrer weit ausschreiten und insbesondere auch ansteigen kann, so muss das zweite Festhalteorgan 11 aus seiner Spannstellung ausgerückt werden (Fig. 2 und 3), und an seiner Stelle kommt ein drittes strangartiges Festhalteorgan 20 zur Verwendung, zum elastisch nachgiebigen Angreifen am hinteren Schuhende. Auch dieses Festhalteorgan ist mit gegeneinander abgewinkelten Enden 21 in einer der Gewindebohrungen 13 im vorderen Teil der Sohlenplatte 3 von beiden Seiten her eingeschraubt und kann mit seinem bügelförmigen Mittelteil 22 auf dem hinten am Schuhabsatz vorspringenden Sohlenrand in Eingriff gebracht werden (Fig. 2).

  Es besitzt an der einen Längsseite eine dehnbare Schraubenfeder 23 und an der andern Längsseite einen Strammer 24 zum Spannen des Festhalteorgans in der Schliesslage. Zur Grobanpassung der Länge des Festhalteorgans 20 kann je nach der Schuhgrösse die am besten passende der Gewindebohrungen 13 ausgewählt und die Feinanpassung alsdann mittels an beiden Längsseiten des Festhalteorgans angeordneten Gewindehülsen 25 bewerkstelligt werden.



   Die Enden des Festhalteorgans 20 können gemäss einer Ausführungsvariante nach Fig. 4 als je ein Haken 26 ausgebildet sein, damit es beispielsweise erst jeweils bei Bedarf an den eingeschraubten Enden 12 des vorderen Festhalteorgans 10 eingehängt werden kann. Das beschriebene dritte Festhalteorgan 20 bildet in Verbindung mit der Sohlenplatte eine einfache Zusatzausrüstung, insbesondere für den vorwiegend unabhängig von Skiliften wandernden Tourenskifahrer.

 

   PATENTANSPRUCH



   Skibindung, mit einer sowohl am Ski als auch am Skischuh lösbar befestigten Sohlenplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenplatte (13) auf ihrer Unterseite über deren Fläche verteilt angeordnete Ausnehmungen (7) aufweist, wobei deren Ränder Stege (8) der Sohlenplatte begrenzen, die teilweise in Skilängsrichtung bzw. querrichtung verlaufen und bei vom Ski gelöster Sohlenplatte am Skischuh zum Eingriff in die Schneeoberfläche bestimmt sind. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Gegenstand der Erfindung ist eine Skibindung mit einer sowohl am Ski als auch am Skischuh lösbar befestigten Soh lenplatte.
    Bei Skibindungen mit einerseits skiseitig und anderseits schuhseitig anzuordnenden Bindungsteilen ist schon vorge schlagen worden, die schuhseitigen Bindungsteile anstatt di rekt an der Sohle des Skischuhs an einer metallenen Sohlen platte anzubringen, die sich am Skischuh an dessen Sohlen unterseite anliegend praktisch starr befestigen lässt. Die Un terseite solcher Sohlenplatten ist, abgesehen von den dort angeordneten Bindungsteilen, völlig glatt und vermag z. B. in folge Sturzes aus der Skibindung geratenen Skifahrer beim Stehen und Gehen je nach der Schneebeschaffenheit keine ausreichende Sicherheit gegen Rutschen zu geben.
    Diesen Nachteil sucht die vorliegende Erfindung dadurch zu beheben, dass die Sohlenplatte auf ihrer Unterseite über deren Fläche verteilt angeordnete Ausnehmungen aufweist, wobei deren Ränder Stege der Sohlenplatte begrenzen, die wenigstens teilweise in Skilängsrichtung bzw. -querrichtung verlaufen und bei vom Ski gelöster Sohlenplatte am Skischuh zum Eingriff in die Schneeoberfläche bestimmt sind.
    Mit Vorteil können in einer Anzahl der Ausnehmungen, z. B. wenigstens den beiden vordersten und der hintersten, aus kautschukartigem Material bestehende Stollen eingesetzt sein, deren Aussenfläche uneben ist und die nach unten aus der Sohlenplatte vorstehen, um erhöhte Rutschfestigkeit zu verschaffen.
    Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Skibin dung, bei welcher die Sohlenplatte an ihrem vorderen und an ihrem hinteren Teil mit je einem bügelartigen Festhalteorgan lösbar am Skischuh befestigt ist, ist ein drittes Festhalteorgan vorgesehen, welches elastisch nachgiebig und einerseits am vorderen Teil'der Sohlenplatte und anderseits am hinteren Ende des Skischuhs angreift und bei gelöstem zweitem hinterem Festhalteorgan ein Abheben des Schuhabsatzes von der Sohlenplatte zulässt. Insbesondere für den Tourenskifahrer ergibt sich daher die erwünschte Möglichkeit, den Skischuh in der Skibindung für die Abfahrt vollständig zu fixieren und für das Wandern und den Aufstieg eine ausreichende Abhebbarkeit des Schuhabsatzes von der in der Bindung weiterhin festsitzenden Sohlenplatte zu erlangen.
    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist anschliessend anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer an der Sohle eines Skischuhs starr befestigten Skibindungs-Sohlenplatte mit Teilen im Längsschnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht der Sohlenplatte, auf welcher der Skischuh mit davon abhebbarem Schuhabsatz befestigt ist, Fig. 3 eine Ansicht der Sohlenplatte von unten und Fig. 4 eine Einzelheit einer Ausführungsvariante eines Festhalteorgans.
    Der Skischuh 1 ist mit seiner Sohle 2 auf einer an deren Unterseite flach anliegenden, metallenen Sohlenplatte 3 lösbar befestigt, welche einen Bestandteil einer im übrigen nicht gezeigten Skibindung bildet und über die Bindungsteile 4, 5 und 6 am Ski lösbar ist.
    Die Sohlenplatte 3 weist auf ihrer Unterseite über deren Fläche verteilt angeordnete Ausnehmungen 7 auf, an deren Rändern schlanke Stege 8 der Sohlenplatte verbleiben, die nach unten abstehen und verjüngt sind und wenigstens teilweise in Skilängsrichtung bzw. -querrichtung verlaufen, um dem Skifahrer mit vom Ski getrennter Sohlenplatte eine ausreichende Gleitsicherheit auf der Schneeoberfläche zu bieten.
    In einige der Ausnehmungen 7, nämlich vorzugsweise in die beiden vordersten und die hinterste, sind aus druckelastischem Material, z. B. Kautschuk oder Polyamid, bestehende Stollen 9 beispielsweise durch Klebung eingesetzt. Diese Stollen stehen nach unten über die Plattenfläche vor und ergeben eine zusätzliche Gleitsicherung für den Skifahrer. Anstelle der Stollen 9 oder nebst denselben jedoch in andern Ausnehmungen 7 könnte der Boden der letzteren durch eine dünne Einlage bedeckt sein, welche in der Ausnehmung eine unebene, rauhe Oberfläche in gleithinderndem Material aufweist.
    Zum starren Befestigen der Sohlenplatte 3 am Skischuh 1 ist diese mit zwei bügel- oder strangartigen Festhalteorganen 10 und 11 ausgerüstet. Von denselben ist das erste Festhalteorgan 10 am vorderen Teil der Sohlenplatte 3 mit gegeneinander abgewinkelten Enden 12 in eine von mehreren nebeneinander liegenden, die Sohlenplatte in der Plattenebene durchquerenden Gewindebohrungen 13 von beiden Seiten her eingeschraubt und verläuft mit dem mittleren Strangoder Bügelteil 14 über das am Skischuh 1 vorstehende vordere Ende der Schuhsohle 2. Beidseitig am Festhalteorgan 10 angeordnete Gewindehülsen 15 ermöglichen seine Längenanpassung.
    Das zweite Festhalteorgan 11 ist am hintern Teil der Sohlenplatte 3 ebenfalls mit gegeneinander abgewinkelten Enden 16 in eine die Sohlenplatte in der Plattenebene durchquerende Gewindebohrung 17 eingeschraubt und mit einem Strammerhebel 18 versehen, der zum Spannen des Festhalteorgans 11, wie Fig. 1 zeigt, auf dem hinten am Schuhabsatz vorspringenden Sohlenrand zur Abstützung gebracht wird.
    Auch in diesem Festhalteorgan dienen beidseitig angeordnete Gewindehülsen 19 zum Anpassen seiner Länge, um zusammen mit dem ersten Festhalteorgan 10 den Skischuh 1 unverrückbar auf der Sohlenplatte 3 festzuhalten.
    Soll bei durch die geschlossene Bindung auf dem Ski starr befestigter Sohlenplatte dennoch der Schuhabsatz von der letzteren abhebbar sein, damit der Skifahrer weit ausschreiten und insbesondere auch ansteigen kann, so muss das zweite Festhalteorgan 11 aus seiner Spannstellung ausgerückt werden (Fig. 2 und 3), und an seiner Stelle kommt ein drittes strangartiges Festhalteorgan 20 zur Verwendung, zum elastisch nachgiebigen Angreifen am hinteren Schuhende. Auch dieses Festhalteorgan ist mit gegeneinander abgewinkelten Enden 21 in einer der Gewindebohrungen 13 im vorderen Teil der Sohlenplatte 3 von beiden Seiten her eingeschraubt und kann mit seinem bügelförmigen Mittelteil 22 auf dem hinten am Schuhabsatz vorspringenden Sohlenrand in Eingriff gebracht werden (Fig. 2).
    Es besitzt an der einen Längsseite eine dehnbare Schraubenfeder 23 und an der andern Längsseite einen Strammer 24 zum Spannen des Festhalteorgans in der Schliesslage. Zur Grobanpassung der Länge des Festhalteorgans 20 kann je nach der Schuhgrösse die am besten passende der Gewindebohrungen 13 ausgewählt und die Feinanpassung alsdann mittels an beiden Längsseiten des Festhalteorgans angeordneten Gewindehülsen 25 bewerkstelligt werden.
    Die Enden des Festhalteorgans 20 können gemäss einer Ausführungsvariante nach Fig. 4 als je ein Haken 26 ausgebildet sein, damit es beispielsweise erst jeweils bei Bedarf an den eingeschraubten Enden 12 des vorderen Festhalteorgans 10 eingehängt werden kann. Das beschriebene dritte Festhalteorgan 20 bildet in Verbindung mit der Sohlenplatte eine einfache Zusatzausrüstung, insbesondere für den vorwiegend unabhängig von Skiliften wandernden Tourenskifahrer.
    PATENTANSPRUCH
    Skibindung, mit einer sowohl am Ski als auch am Skischuh lösbar befestigten Sohlenplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenplatte (13) auf ihrer Unterseite über deren Fläche verteilt angeordnete Ausnehmungen (7) aufweist, wobei deren Ränder Stege (8) der Sohlenplatte begrenzen, die teilweise in Skilängsrichtung bzw. querrichtung verlaufen und bei vom Ski gelöster Sohlenplatte am Skischuh zum Eingriff in die Schneeoberfläche bestimmt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Anzahl der Ausnehmungen, z. B. wenigstens den beiden vordersten und der hintersten, aus kautschukartigem Material bestehende Stollen (9) eingesetzt sind, deren Aussenfläche uneben ist und die nach unten aus der Sohlenplatte vorstehen.
    2. Skibindung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, bei welcher die Sohlenplatte an ihrem vorderen und an ihrem hinteren Teil mit je einem bügelartigen Festhalteorgan (10, 11, 16) lösbar am Skischuh befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein drittes Festhalteorgan (20) vorgesehen ist, welches elastisch nachgiebig und einerseits am vorderen Teil der Sohlenplatte und anderseits am hinteren Ende des Skischuhs angreift und bei gelöstem zweitem hinterem Festhalteorgan (11, 16) ein Abheben des Schuhabsatzes von der Sohlenplatte zulässt.
    3. Skibindung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Festhalteorgan (20) mit einem Strammer (24) ausgerüstet und an der Sohlenplatte lösbar befestigt ist.
    4. Skibindung nach Unteranspruch 2, bei welcher die Sohlenplatte in ihrem vorderen und hinteren Teil in der Plattenebene angeordnete Querbohrungen aufweist, die für den Eingriff des ersten vorderen bzw. des zweiten hinteren Festhalteorgans (11, 16) bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen Teil der Sohlenplatte neben der Querbohrung für das erste Festhalteorgan (10) eine oder mehrere zusätzliche Querbohrungen für den wahlweisen Eingriff des dritten Festhalteorgans (20) an der Sohlenplatte vorgesehen ist bzw. sind.
    5. Skibindung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verbinden des dritten Festhalteorgans (20) mit der Sohlenplatte dasselbe mit Verbindungsmitteln, z. B. Haken, versehen ist, die mit an der Sohlenplatte angreifenden Teilen (12) des ersten Festhalteorgans (10) in Eingriff bringbar sind (Fig. 4).
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