CH549175A - Verfahren zum verlegen von vorfabrizierten, vertikal anzuordnenden rohrleitungen. - Google Patents

Verfahren zum verlegen von vorfabrizierten, vertikal anzuordnenden rohrleitungen.

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CH549175A
CH549175A CH383972A CH383972A CH549175A CH 549175 A CH549175 A CH 549175A CH 383972 A CH383972 A CH 383972A CH 383972 A CH383972 A CH 383972A CH 549175 A CH549175 A CH 549175A
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CH
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floor
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prefabricated
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CH383972A
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Tredi Holding Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/10Feed-line arrangements, e.g. providing for heat-accumulator tanks, expansion tanks ; Hydraulic components of a central heating system
    • F24D3/1058Feed-line arrangements, e.g. providing for heat-accumulator tanks, expansion tanks ; Hydraulic components of a central heating system disposition of pipes and pipe connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L5/00Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions
    • F16L5/02Sealing
    • F16L5/08Sealing by means of axial screws compressing a ring or sleeve

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Description


  
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verlegen von vorfabrizierten, vertikal anzuordnenden, gegebenenfalls mit Abzweigungen versehenen Rohrleitungen, insbesondere Steigleitungen fiir Heizungsanlagen in Hochbauten, die mit Bautoleranzen behaftet sind. Das neue Verfahren ist insbesondere fiir Hochbauten geeignet, die aus vorfabrizierten Elementen   erstellt    sind. Bisher konnte man die Rohre fiir die Heizungsanlagen entweder   jiberhaupt    nicht oder nur teilweise vorfabrizieren, weil die Toleranzen im   BaukörDer    bis zu 3 cm sich unliebsam bemerkbar machten. Diese Abweichungen mussten durch   nachträgliches    Erhitzen mit dem Schweissbrenner und Biegen der Rohre ausgeglichen werden.

  Zudem machte sich bei solchen Hochbauten mit zehn bis zwanzig oder mehr Stockwerken die Dehnung der Rohre beim Heizen unliebsam bemerkbar. Man hat sich mit Kompensatoren, die man jeweils nach drei bis fiinf Stockwerken angebracht hat, geholfen. In den dazwischenliegenden Stockwerken machte sich die Dehnung immer durch eine Verschiebung der Rohre in den Boden-Deckenplatten und bei den   Aufhiingungen    durch   Geriiuschbildung    st6rend bemerkbar. Auch waren die Boden-Deckendurchfiihrungen niemals luftdicht verschlossen, was   zu      Llrmiibertragungen    von Stockwerk   zu    Stockwerk   fiihrte.    Die Erfindung will hier Abhilfe schaffen.

  Das erfin   dungsgemiisse    Verfahren zeichnet sich aus durch die Kombination folgender   Verfahrensschritte:    a) bei der Herstellung der Beton-Boden-Deckenplatten werden in den fiir die   Durchfiihrung    der Rohrleitungen vorgesehenen   Durchbriichen    Metallplatten angebaut, die   Offnungen    aufweisen, deren   Grösse    so bemessen ist, dass die   zu    montierenden Rohrleitungen diese mit Spiel durchsetzen; b) in der Werkstatt werden stockwerklange Rohrleitungen vorfabriziert, mit mindestens am Ende angebrachten, deformierbaren Dehnungsbogen;

   c) bei der Montage der Rohrleitungen im   Rohbau    wird ein Ende dieser stockwerklangen, vorfabrizierten Rohrleitungen durch eine Bohrung der Metallplatten gesteckt und   sowohl    mit einer bereits vorher verlegten Rohrleitung als auch mit der   Metallplatte    verbunden, wobei der deformierbare Dehnungsbogen ein Ausrichten der Steigleitung zur Kompensation der   Baukörpertoleranzen    in jedem Stockwerk   ermöglicht.   



   Das neue Verfahren bedingt einen etwas   grösseren    Materialaufwand als bisher, bietet aber folgende Vorteile:
1) die   Möglichkeit    wirklicher Vorfabrikatior. der Steigleitungsrohre in der Werkstatt, wobei sogar Abzweigrohre angebracht werden   können   
2) ein absolut luftdichter Abschluss bei den Boden-Deckenplatten zwischen den einzelnen Stockwerken,
3) eine nur sehr geringe Dehnung je Stockwerk, da in jedem Stockwerk ein Fixpunkt am Boden und ein Dehnungsbogen unter der Decke angeordnet ist.



   4) eine ausreichende Anpassungsm6glichkeit an die   Baukijr-    pertoleranzen,
5) eine Vereinfachung der Arbeiten auf dem Bau. Es braucht nicht mehr geschweisst, geschnitten oder   gesägt      zu    werden; die Steigleitungen werden nur noch miteinander und mit der   Durchfiihrungsplatte    verschraubt und je Stockwerk gerichtet.



   Das Verfahren wird anhand eines   Ausfiihrungsbeispieles      erläutert.    Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 eine   Durchfiihrung    einer vertikal verlegten Steigleitung durch eine Boden-Deckplatte;
Fig. 2 eine vorfabrizierte Rohrleitung mit seinen Schraub Verbindungselementen und einer Abzweigleitung, in kleinerem Masstab;
Fig. 3 eine Ansicht der Rohrleitung nach Fig. 2 von oben, in   Richtung    des Pfeiles III;
Fig. 4 eine Unterlegscheibe mit einer Mutter fiir die Rohrleitung nach Fig. 2.



   Fig. 1 zeigt eine montierte Verbindung zwischen zwei vorfabrizierten, stockwerklangen, vertikalen Rohrleitungen einer Steigleitung einer Heizungsanlage. Die Boden-Deckenplatte ist mit 1, die   Wände    sind mit 2, 2 bezeichnet. Es handelt sich dabei um vorfabrizierte Elemente, die einen Versetzungsfehler x aufweisen. In der Boden-Deckenplatte sind Aussparungen 3,   3    angebracht und es ist zwischen diesen   Aussparungen    eine Metallplatte 4 einbetoniert, die eine   schlitzförmige    Offnung 5 aufweist. Die   Liingsrichtung    dieses Schlitzes   verliiuft    senkrecht zur Wand 2, bzw. 2 .

  Bei einer Heizungsanlage mit Vor- und   Riicklaufrohren    sind zwei solche Schlitze in Abstand voneinander angeordnet; bei einer Einrohranlage ist nur ein Schlitz erforderlich.



   In Fig. 1 ist A eine Rohrleitung eines Steigleitungsstranges eines Stockwerkes, B eine gleiche Rohrleitung fiir das darunter befindliche Stockwerk. Diese Rohrleitungen haben somit die in Fig. 2   dargestellte    Form. Jede dieser Rohrleitungen umfasst einen kalt deformierbaren Dehnungsbogen, beispielsweise ein   diinnwandiges      Rohrstiick    10, das an seinem Ende mit einer   Kupplungs-Qberwurfmutter    11 versehen ist. Der Rohrbogen ist bei 12 mittels   Verbindungsstiicken    13 mit dem normalen, dickwandigeren Heizungsrohr 14 durch Schweissen oder Hart   listen    verbunden. An geeigneter Stelle ist ein Anschlussrohr 51 fiir einen   Heizkörper    angeschweisst.

  Am unteren Ende ist das Rohr 14 doppelt   abgekrijpft    und mit Aussengewinde 15 versehen, auf das eine Mutter 16 aufgeschraubt ist. 17 und 18 sind Unterlagsscheiben und 19 ist ein   Rohrkriimmer    der mit Innengewinde entsprechend dem Rohrgewinde 15 und mit Aussengewinde entsprechend der   Uberwurfmutter    11 versehen ist.



  Mit 20 sind an das Rohr angeschweisste   Aufhiingelaschen    bezeichnet.



   Bei der Montage der Rohre im   Rohbau    wird man vorzugsweise im obersten Stockwerk anfangen und die oberste Rohrleitung befestigen. Dieses Rohr   benötigt    keinen Dehnungsbogen, es ist dagegen mit einem automatischen   Entliiftungsventil    oder mit einem   Expansionsgefiiss    versehen.

  Nach der Montage dieses Rohres kann eine vorfabrizierte Rohrleitung nach Fig. 2   mit den #leilen 10 bis 17 und den daran befestigten Laschen 20    in dem darunter liegenden Stockwerk angebracht werden.   Die    Rohrleitung   (ohne    die Scheibe 18) kann in   schriiger    Lage mit ihrem unteren Ende ein wenig durch die   ¯)ffnung    5 in der Platte 4 hindurchgesteckt- und nachher beim Anschrauben wieder hochgezogen werden. Die Rohrleitung muss   zuerst      schräg    in die   Offnung    5   eingefiihrt    werden, da sie ja gleich lang ist, wie das Stockwerk hoch ist.



   Am unteren Ende des   Rohres    A (Fig. 1) kann bereits ein Kriimmer 19 angeschraubt sein. An diesen Kriimmer wird mittels der   Uberwurfmutter    11 Rohrleitung B (Fig. 1) angeschraubt. Bei der Montage und vor dem Anschrauben werden die Laschen 20 an bereits in der Wand angebrachten Haken (nicht dargestellt)   eingehiingt.    Diese sind, wegen der Montage nach unten gerichtet, damit das Rohr beim Hochziehen nicht wieder aus den Haken   aushängt.    Nachdem die Rohrleitung B provisorisch an den Kriimmer 19 angeschraubt ist, kann sie ausgerichtet werden, damit sie vertikal   verliinft    und der vorge  schriebene Abstand y (Fig. 1) zur Wand eingehalten wird.



  Dazu kann der Rohrbogen 10 kalt verformt, d. h. entsprechend gebogen werden und das untere Ende der Rohrleitung hat Spiel im Schlitz 5. Die Verformbarkeit des Bogens 10 erlaubt auch die   Höhendifferenzen    der Stockwerke auszugleichen. Schliesslich wird zuerst das obere Ende mit der   Über-    wurfmutter 11 definitiv verschraubt. Zum Schluss wird auch das untere Ende der Rohrleitung mittels Mutter 16, der speziellen   länglichen    Unterlegscheibe 17, der grossen Unterlegscheibe 18 und dem   Krümmer    19 fest mit der Platte 4 verbunden. Nach einer erfolgten Dichtigkeitsprobe   können    die   Off-    nungen 3 mit   Mörtel      gefüllt    werden und ein Bodenbelag kann darauf angebracht werden.

  Die   Durchführungen    durch die Boden-Deckenplatten 1 sind dann absolut dicht.



   Ein besonderer Vorteil ist dabei, dass im Gegensatz zur   üblichen      Ausführung,    bei der die Rohrleitungen durch offene   Durchbrüche      hindurchgeführt    sind, hier keine besondere Schalung mehr erforderlich ist. Der   Mörtel    kann ohne weiteres in die unten durch die Blechplatte verschlossene Vertiefung eingebracht werden.



   Die unteren Enden der stockwerklangen Rohrleitungen sind dann fest verankert und die geringen Dehnungen infolge der   Erwärmung    beim Heizen werden vom Dehnungsbogen 10 aufgenommen.



   Wie im Beispiel nach Fig. 1 gezeigt, spielen die Bautoleranzen x bei der Verlegung keine Rolle. Die Rohrleitungen   kön-    nen trotzdem in jedem Stockwerk sauber und genau vertikal mit dem vorgeschriebenen Abstand y von der Wand verlegt werden.



   Im dargestellten Beispiel sind die Dehnungsbogen in einer Vertiefung   3    teilweise versenkt angeordnet. Man kann sie auch   gänzlich    unter der Decken-Bodenplatte anbringen. Die einbetonierte Metallplatte kann dann   bündig    mit der Decke angebracht werden.



   Dieselben Vorteile lassen sich auch erreichen mit vereinfachten Elementen. Die Vereinfachung kann z. B. darin bestehen, dass man ein etwas   dünnwandigeres    Stahlrohr verwendet als bei Heizungsanlagen normalerweise   üblich    ist. Die Dehnungsbogen und die Rohrleitung   können    dann aus einem   Stuck    hergestellt werden. Ferner kann man statt Verschraubungen   für    die Verbindung der stockwerklangen Rohrleitungen zu verwenden, diese wie bisher   üblich    durch Schweissen miteinander verbinden. In diesem Fall werden die Rohre   natürlich    auch mit den in den   Durchbrüchen    angebrachten Metallplatten verschweisst.



   Die Metallplatten   können    statt einbetoniert zu werden nachher angeschraubt oder mittels speziellen    eingeschosse-      nen       Nägeln    an der Decken-Bodenplatte befestigt werden.



   Schliesslich kann man in den Metallplatten statt   Schlitzlö-    chern auch runde   Löcher    entsprechend dem Aussendurchmesser der Rohrleitungen anbringen, so dass diese die Lecher mit geringem Spiel durchsetzen und nachher bequem an den Platten angeschweisst werden   können.    In diesem Fall findet der Ausgleich der Bautoleranzen ausschliesslich beim Dehnungsbogen statt. Dieser ist ja   allseitig    verformbar. Mit ihm lassen sich Toleranzen in der   Stockwerkhöhe    und der Wandversetzung ausgleichen und es ist auch ein seitlicher Ausgleich   mög-    lich. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zum Verlegen von vorfabrizierten, vertikal anzuordnenden Rohrleitungen, insbesondere Steigleitungen für Heizungsanlagen in Hochbauten, die mit Bautoleranzen behaftet sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Verfahrensschritte: a) bei der Herstellung der Beton-Boden-Deckenplatte werden in den für die Durchführung der Rohrleitungen vorgesehenen Durchbrüchen Metallplatten angebracht, die Offnungen aufweisen, deren Grösse so bemessen ist, dass die zu montierenden Rohrleitungen diese mit Spiel durchsetzen; b) in der Werkstatt werden stockwerklange Rohrleitungen vorfabriziert mit mindestens einem an einem Ende angebrachten deformierbaren Dehnungsbogen;
    c) bei der Montage der Rohrleitungen im Rohbau wird ein Ende dieser stockwerklangen, vorfabrizierten Rohrleitungen durch eine Bohrung der Metallplatten gesteckt und sowohl mit einer bereits vorher verlegten Rohrleitung, als auch mit der Metallplatte verbunden, wobei der deformierbare Dehnungsbogen ein Ausrichten der Steigleitung zur Kompensation der Baukörpertoleranzen in jedem Stockwerk ermöglicht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die in die Durchbrüche der Beton-Boden-Decken- platten angebrachten Metallplatten für die zu verlegenden Rohrleitungen mit schlitzförmigen tjffnungen versieht, deren Längsrichtung senkrecht zu der an den Durchbruch angrenzenden Wand verläuft, so dass das Spiel in diesen schlitzförmigen offnungen erlaubt, den Abstand der Rohrleitungen zur Wand einzustellen.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zwischen die Schraubverbindungselemente, mit deren Hilfe die Rohrleitungen mit der Metallplatte verbunden werden, Unterlegscheiben einfügt, die die schlitzförmigen Offnungen überdecken, und dass man zum Schluss die Durchbrüche in den Boden-Deckenplatten mit Beton füllt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die stockwerklangen, vorfabrizierten Rohrleitungen an beiden Enden mit Schraubverbindungselementen versieht und die Rohrleitungen untereinander und mit den Metallplatten verschraubt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die stockwerklangen, vorfabrizierten Rohrleitungen durch Schweissen untereinander verbindet und an den in den Durchbrüchen angeordneten Metallplatten anschweisst.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Metallplatten in den Durchbruchöffnungen bei der Herstellung der Boden-Deckenplatten einbetoniert.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Metallplatten bei den Durchbruchöffnungen anschraubt.
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