CH538175A - Haltekopf zur lösbaren Befestigung einer Magnetbandspule auf der Welle eines Bandgerätes - Google Patents

Haltekopf zur lösbaren Befestigung einer Magnetbandspule auf der Welle eines Bandgerätes

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CH538175A
CH538175A CH669971A CH669971A CH538175A CH 538175 A CH538175 A CH 538175A CH 669971 A CH669971 A CH 669971A CH 669971 A CH669971 A CH 669971A CH 538175 A CH538175 A CH 538175A
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CH
Switzerland
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holding head
shaft
support plate
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head part
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Application number
CH669971A
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English (en)
Inventor
Aeby Hans
Original Assignee
Aeby Hans
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/60Guiding record carrier
    • G11B15/66Threading; Loading; Automatic self-loading
    • G11B15/662Positioning or locking of spool or reel

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  • Unwinding Webs (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft einen Haltekopf zur lösbaren Befestigung einer Magnetbandspule auf der Welle eines Bandgerätes.



   Bei Tonbandgeräten oder in Datenverarbeitungsanlagen werden die Magnetbandspulen entweder durch auf die Antriebswelle aufschraubbare Gewindemuttern oder durch unter Federdruck stehende, verdrehbare Hülsen gehalten, die wie die Welle selbst - radiale Ansätze haben. Nachteilig ist bei der ersterwähnten Ausbildung, dass der Schraubvorgang beim Spulenwechsel als zu langsam und umständlich empfunden wird und bei der zweiten Ausbildung nur eine sehr geringe Auflagefläche - nämlich die Stirnseiten der radialen Ansätze vorhanden ist, welche für die oftmals schweren Magnetbandspulen keinen ausreichenden Halt gegen unerwünschte Taumelbewegungen geben.



   Die Erfindung, mit der dieses Problem gelöst wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Auflageplatte und einem die Klemmorgane enthaltenden Kopfteil ein aus gummielastischem Material bestehender Ring angeordnet ist.



   Dadurch ergibt sich eine leicht und rasch lösbare Befestigung der Magnetbandspulen auf der Welle, wobei durch die verhältnismässig grosse Auflageplatte auf dem Spulenträger eine genaue, weitgehend taumelfreie Drehbewegung ermöglicht wird.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch den Haltekopf,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Haltekopf nach der Linie A-A in Fig. 1.



   Der Haltekopf dient zur lösbaren Befestigung von Magnetbandträgern auf der Welle von Tonbandgeräten oder Datenverarbeitungsanlagen und soll eine einfache und rasch lösbare, sichere Verbindung mit der Welle ermöglichen. Zu diesem Zwecke ist eine aus Metall bestehende Auflageplatte 1 vorhanden, die gegen den im Gerät zu befestigenden Spulenkörper anzuliegen bestimmt ist. Mit dieser Auflageplatte 1 ist ein Gummiring 3 verklebt oder in anderer Weise fest verbunden. Dieser Gummiring 3 besteht aus einer verhältnismässig weichen Gummisorte, so dass er sich von Hand leicht etwas zusammendrücken lässt. Auf der andern Seite dieses   Gummiringes    3 befindet sich eine Scheibe 11, die mit ihrer ganzen Fläche gegen den Gummiring anliegt und die in eine runde Ausnehmung eines Kopfteiles 2 eingreift.

  In diesem Kopfteil 2 ist eine   Klemrneislrichtung    befestigt, die zur lösbaren Klemmung der   Antriebswe      'e    eines Tonbandgerätes oder einer   Datenverarbeitungsanla      c. ciient.    Diese Klemmeinrichtung enthält zwei in der Mittelebene getrennte, gleiche, im Querschnitt etwa halbkreisförmige Klemmschalen 5, die mit ihren Aussenflächen in einer konischen Bohrung des Kopfteiles 2 liegen und die andererseits mit ihrem anderen im Durchmesser kleineren Ende mit Hilfe eines Betätigungshebels 6 in Axialrichtung verschoben werden können.

  Dieser Betätigungshebel 6 wird durch eine Befestigungsschraube 12 so gehalten, dass er eine Schwenkbewegung in Richtung des Pfeiles B ausführen kann, wobei die sich am hinteren Hebelende befindliche Auflagestelle eine Schwenkachse quer zur Achse der zu befestigenden zylindrischen Welle bzw. der Längsachse des Haltekopfes bildet. Das äussere Ende des Betätigungshebels 6 ragt über den Mantel des Kopfteiles 2 seitlich hinaus und kann somit durch einen Finger leicht betätigt werden, indem dieser Betätigungshebel 6 zum Lösen der Verbindung in Richtung des Pfeiles B bewegt wird. Durch diese Bewegung verschieben sich die beiden Klemmschalen 5 in Axialrichtung und können sich infolge der sich erweiternden konischen Bohrung 7 spreizen, so dass dadurch die Klemmwirkung zwischen den Klemmschalen 5 und der Welle aufgehoben wird.

  Zwischen dem Betätigungshebel 6 und dem Kopfteil 2 kann allenfalls eine Druckfeder angeordnet werden, um den Betätigungshebel 6 in der Klemmlage festzuhalten, so dass also eine Lösung der Klemmverbindung nur dadurch zustande kommt, dass das Ende des Betätigungshebels 6 durch einen Fingerdruck in Richtung des Pfeiles B bewegt wird.



   Die Befestigung zwischen der Auflageplatte 1 und dem Kopfteil 2 erfolgt durch zwei sich in Axialrichtung erstreckende Schrauben 10, welche den Gummiring 3 durchdringen. Damit sich eine gute Führung des Haltekopfes ergibt, ist die Bohrung 9 in der Auflageplatte 1 sowie der Bohrungsteil 8 im Kopfteil 2 genau auf das Mass der Welle ausgerichtet, d.h. diese Bohrungen sind gleich gross und können praktisch mit Schiebesitz auf der Welle verschoben werden.



   Der Kopfteil 2 besteht vorzugsweise aus einem Aluminiumgussstück oder aus Kunststoff, in welchem bereits Ausnehmungen 14 enthalten sind zum Ausgleich der durch den vorstehenden Betätigungshebel 6 bedingten ungleichmässigen Masse.



   Somit ist der ganze Haltekopf ausgewuchtet, was im Hinblick auf die hohen Drehzahlen der Tonspulen beim Umspulen od.dgl. zur Vermeidung von Vibrationen zweckmässig ist.



   Beim Aufsetzen des Haltekopfes auf eine Welle - die vorzugsweise ohne radial vorstehende Mitnehmerrippen ist wird der Gummiring 3 durch einen leichten, von Hand ausgeübten Axialdruck etwas zusammengepresst. Nach dem Aufhören dieser Axialbelastung bewegt sich der Kopfteil 2 etwas in der entgegengesetzten Richtung, wobei die beiden Klemmschalen 5, welche gegen die Welle anliegen, stärker in die konische Bohrung 7 hineingedrückt werden, wodurch sich eine sichere und für die Übertragung der auftretenden Kräfte ausreichende Klemmwirkung ergibt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Haltekopf zur lösbaren Befestigung einer Magnetbandspule auf der Welle eines Bandgerätes, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Auflageplatte (1) und einem die Klemmorgane (5) enthaltenden Kopfteil (2) ein aus gummielastischem Material bestehender Ring (3) angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Haltekopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (1) mit dem Ring (3) aus gummielastischem Material verklebt oder durch Vulkanisierung verbunden ist und auf der andern Seite des Ringes (3) eine Scheibe (11) vorhanden ist.
    2. Haltekopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmorgane zur Aufnahme einer Welle zwei Klemmschalen (5) enthalten, die durch einen Betätigungshebel (6) in Axialrichtung verschiebbar sind und aussen gegen eine konische Bohrung (7) des Kopfteiles (2) anliegen.
    3. Haltekopf nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (6) mit dem einen Ende seitlich aus dem Kopfteil (2) herausragt und am andern Ende um eine Drehachse schwenkbar ist, die quer zur Längsachse des Haltekopfes verläuft.
    4. Haltekopf nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (6) Zförmig abgewinkelt ist.
    5. Haltekopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der äusserste Bohrungsteil (8) des Kopfteiles (2) und die Bohrung (9) in der Auflägeplatte (1) gleich gross ausgebildet sind.
    6. Haltekopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (1) über Schrauben (10) mit dem Kopfteil (2) verbunden ist.
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