CH515697A - Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlussbandes und Maschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlussbandes und Maschine zur Durchführung des Verfahrens

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CH515697A
CH515697A CH1085170A CH1085170A CH515697A CH 515697 A CH515697 A CH 515697A CH 1085170 A CH1085170 A CH 1085170A CH 1085170 A CH1085170 A CH 1085170A CH 515697 A CH515697 A CH 515697A
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CH
Switzerland
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needle
coupling elements
thread
tape
row
Prior art date
Application number
CH1085170A
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English (en)
Inventor
Frederic Austin Christopher
Philip Crowther Simpson
Warren David
Howitt David
Original Assignee
Lightning Fasteners Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/42Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
    • A44B19/52Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter
    • A44B19/56Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter while knitting the stringer tapes

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlussbandes und Maschine zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlussbandes und eine Maschine zur Durchführung des Verfahrens.



   Reissverschlüsse weisen bekanntlich zwei Bänder auf, die je aus einem Trägerband mit einer daran befestigten Reihe von Kupplungselementen bestehen. Bestens bekannt ist es, die untereinander verbundenen Kupplungselemente aus einem Längsabschnitt eines Kunststoffilamentes zu bilden, der entweder eine Schraubenlinienform oder eine   Mäanderform    hat, wobei im letzteren Fall die Mäander entlang ihrer Längsmittellinie in U-Form umgebogen ist. Ein Reissverschluss mit einem Band des erstgenannten Typs wird nachher als Reissverschlussband des Schraubenlinientyps und ein Reissverschlussband der anderen Konstruktion als Reissverschlussband des Mäandertyps angeführt werden.

  Es sind auch Reissverschlüsse mit anderen Formen der Kupplungselementenreihen vorgeschlagen worden, bei denen die Elemente hergestellt werden durch Einbringen von Kerben in ein Rohr aus Kunststoff oder durch Formen von Elementen, die einstückig mit Verbindungsabschnitten ausgebildet sind.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlussbandes ist nachfolgend im Patentanspruch I definiert. Die erfindungsgemässe Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens ist nachfolgend im Patentanspruch II definiert.



   Ausführungsbeispiele des   erfindungsgemässen    Verfahrens und der erfindungsgemässen Maschine werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben und es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Reissverschlussbandes des Schraubenlinientyps im Zuge dessen Herstellung auf einer Kettenwirkmaschine,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Reissverschlussbandes des Mäandertypes im Zuge dessen Herstellung auf einer Kettenwirkmaschine und
Fig. 3 und 4 perspektivische Ansichten eines Reissverschlussbandes des Mäandertyps im Zuge dessen Herstellung auf einer   Kettenwirkmaschine.   



   In den Zeichnungen sind einzelne Teile einer Kettenwirkmaschine, die drei Führungsschienen aufweist, wie folgt bezeichnet. Mit 10 ist eine Tragplatte (Trickplate) bezeichnet, auf welcher Zungennadeln 11 geführt sind. Fadenführer 13 sind in bekannter Weise gesteuert, beweglich in bezug auf die Zungennadeln mit Hilfe von Führungsstäben (nicht gezeigt). Jeder Führungsstab trägt Fadenführer 13, durch welche hindurch Fäden 14 geführt sind, aus welchen ein Tragband 15 in der Wirkzone der Maschine erzeugt wird.



   In einem in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel, das eine Maschine zur Herstellung von Reissverschlussbändern des Schraubenlinientyps ist, hat man es mit einer Reihe von Kupplungselementen 16 zu tun, die an einer Kunststoffilamentsschraube ausgebildet sind; diese hat eine Vielzahl von in einer Reihe ausgerichteten Kupplungsköpfen 17 und sie umgibt eine innere Textilkordel 18, mit welcher zusammen sie nach unten durch ein Führungsrohr 19 vorgeschoben wird, beispielsweise mittels eines Klinkenmechanismus, der nicht gezeigt ist. Das Führungsrohr 19 ist fest an einem Stab 19a angebracht, dessen Enden an dem Maschinengestell befestigt sind.

  Das untere Ende des Führungsrohres befindet sich in einer vorbestimmten Lage in der Nähe des Längsrandes des Bandes 15 in der Wirkzone, und das Führungsrohr ist zur Vorderseite der Maschine hin geneigt, zur Ermöglichung der Bewegungen von Fadenführern 13 zwischen den Nadeln 11 und dem Führungsrohr in einer der Längsreihe von Nadeln parallelen Richtung.



   Eine Nähnadel 20 befindet sich an der Vorderseite der Maschine und erstreckt sich im rechten Winkel zur Ebene des Bandes 15. Nicht gezeigte Betätigungsmittel, welche in zeitlicher Abstimmung mit den Nadeln 11 und den   Fadenführern    13 arbeiten, bewegen die Nadeln unter dem Führungsrohr 19 hin und her, so dass sie die   Ebene der Nadeln 11 dabei durchdringt. Die Nähnadel 20 geht durch den Strang 18 hindurch, um einen Bindefaden 21 durch diese Kordel hindurch und zwischen benachbarten Kupplungselementen 16 hindurch zu führen.



   Wenn sich in Betrieb die Zungennadeln 11 in ihrer untersten Lage befinden, so ist die Nähnadel 20 durch die Kordel 18 hindurch vorgeschoben. Beim Zurückführen der Nadel 20 ermöglicht der Reibungsschluss zwischen dem Faden 21 und der Kordel 18 die Bildung einer Heftschlaufe 22 oberhalb einer Zungennadel   11 a    auf der Rückseite des Bandes. Die Abstimmung der Bewegungen der Zungennadeln lla und der Nähnadel 20 aufeinander ist eine solche, dass beim Anheben der Zungennadeln die Nadel   lla    in die Schlaufe 22 eingeführt wird. Einer der Fäden 14 wird dann in die Nadel   1 ia    eingebracht durch Bewegen des betreffenden Fadenführers, und das nachfolgende Absenken dieser Nadel setzt die Schlaufe 22 in das   gewirkte    Band 15 ein.



   Beim Vorschieben der Reihe von Kupplungselementen mit dem nach und nach gebildeten Band wird die Nadel 20 synchron zwischen aufeinanderfolgenden Paaren von Kupplungselementen 16 bewegt, so dass eine Reihe von Schlaufen 24 aus Faden 21 über der Serie von Kupplungselementen gebildet wird, auf der Seite, die vom gewirkten Band 15 entfernt ist.



   Die Fig. 2 zeigt eine Maschine zur Herstellung eines Reissverschlussbandes des Mäandertyps, wobei das Reissverschlussband eine Reihe von Kupplungselementen 25 aufweist, und die Schenkel 26 jedes Kupplungselementes reitlings auf einer Litze 27 angebracht sind. Die Serie von Kupplungselementen wird zusammen mit der Litze nach unten vorgeschoben, durch ein geeignet geneigtes, ortsfestes Führungsrohr 28 hindurch, und gelangen so zur Wirkzone. Eine Nähnadel 30 wird durch ein Betätigungsglied (nicht gezeichnet) in ihrer Längsrichtung unter dem Führungsrohr hindurchbewegt und vollzieht dabei auch eine Schwingbewegung in einer horizontalen, zur Längsreihe von zum Wirken des Bandes dienenden Zungennadeln 29, wenn die Nadel sich an der Vorderseite der Maschine befindet, so dass die Nadel abwechslungsweise auf jeder Seite der Litze 27 hindurchgehen kann.

  Die Nadel 30 kann in die Seiten der Litzen eindringen zur Bewirkung eines Reibungsschlusses an einen Heftfaden 31, der durch die Nadel vorgeschoben wird, zur Erzeugung einer Heftschlaufe. In einer Alternative, falls die Nadel 30 nicht in die Litze 27 eindringt, können Filzstücke an jeder Seite der Litze vorgesehen sein, um mit dem Faden 31 in Reibungsschluss zu kommen.



   Eine andere Möglichkeit, um durch Reibungsschluss den Faden zu halten, besteht in der Anordnung von federnd nachgiebigen Fingern, zwischen denen die Nadel 30 hindurchbewegt wird. Wegen der horizontalen Schwingbewegung der Nadel 30 wird der Faden 31 als Schlaufe abwechslungsweise um die Nadel 29 und die Nadel 29a geschlagen, um danach mit den Maschen des gewirkten Bandes 15 verbunden zu werden.



   Beispielsweise kann in der Anordnung nach Fig. 2 der Faden 31 als Schlaufe in eine Kante des gewirkten Bandes eingeführt werden, in einer Lage 33, die eine von mehreren in Abstand voneinander befindlichen Lagen ist, und zwar in einer ersten Reihe von Schlaufen auf einer Seite der Litze. Der Faden läuft dann auf die Vorderseite des Gebildes und verläuft im Winkel quer zu einem Schenkel des Kupplungselementes, das zu umschlingen ist, bis in das Band hinein in der Lage 34, welche eine von mehreren in Abstand gelegenen Lagen ist, zur Bildung einer zweiten Serie von Schlaufen auf der anderen Seite der Litze. Der Faden 31 geht dann zurück zur Vorderseite des Gebildes und verläuft weiter im Winkel quer zu einem Schenkel des nächstfolgenden Kupplungselementes und wird eingeschlauft am Rand des Bandes in der Lage 35.

  Somit erhält dank der horizontalen Schwingbewegung der Nähnadel 30 der Hilfsfaden 31 einen Zick-Zack-Verlauf, wie bei 36 gezeigt, an der Aussenseite der Serie von Schlaufen und bildet somit zwei Serien von Heftschlaufen. Die Nadel 30 arbeitet mit den zwei Wirknadeln 29, 29a zusammen wie mit der Nadel   11a    im ersten Ausführungsbeispiel, mit dem Ergebnis, dass die zwei Reihen der Schlaufen durch die Nadeln 29, 29a gehalten und in das Band eingewirkt werden.



   In dem in den Fig. 3 und 4 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel ist das hergestellte Reissverschlussband demjenigen ähnlich, das mit der Maschine nach Fig. 2 erhalten wird, unter Verwendung einer horizontal schwingenden Nähnadel. In diesem dritten Ausführungsbeispiel wird aber die Nähnadel 40 lediglich in ihrer Längsrichtung hin und her bewegt.

  Der Zick-Zack Verlauf des Bindefadens 41 wird erreicht durch Hinund Herschwenken eines Führungsrohres 42, durch welches hindurch eine Reihe von Kupplungselementen 43 und eine zugehörige Litze 44 zugeführt werden, wobei diese Schwenkbewegung in einer Ebene erfolgt, die parallel ist zu jener, in welcher sich die Wirknadeln 45 befinden.   Diese    Schwenkbewegung des Führungsrohres 42 wird erhalten mittels einer Verbindungsstange 46, die an ihrem einen Ende auf einer Seite des Führungsrohres 42 angelenkt ist mittels eines Zapfens 47 und die an ihrem anderen Ende an einer drehenden Kurbelwelle gelagert ist, welche mit dem Hauptantrieb der Wirkmaschine in Antriebsverbindung steht. Die Schwenkung des Führungsrohres erfolgt um eine Achse, die auf der horizontalen Achse der Litze 44 und unterhalb der Nähnadel 40 liegt.

  Der Schwenkwinkel des Führungsrohres 42 ist genügend gross, um die Litze 44 abwechslungsweise auf die eine und auf die andere Seite der Bewegungsbahn der Nähnadel 40 zu bringen.



  Der sich ergebende Verlauf des Heftfadens 41 ist somit ähnlich jenem, der in Fig. 2 veranschaulicht ist.



   In jedem der beschriebenen Ausführungsbeispiele kann die Serie bzw. Reihe von Kupplungselementen so variiert werden, dass beispielsweise im ersten Ausführungsbeispiel (Fig.   11)    die Reihe von schraubenlinienförmigen Kupplungselementen 16 durch eine Reihe von mäandertypartigen Kupplungselementen 25 ersetzt werden kann, wie sie im zweiten Ausführungsbeispiel gezeigt ist. Ferner kann in jedem Ausführungsbeispiel die Reihe von Kupplungselementen Verwendung finden, ohne innere Kordel oder Litze.

 

   Ferner können in jedem Ausführungsbeispiel anstelle der Zungennadeln für das Wirken auch sogenannte Bartnadeln (beardedtype needles) oder Verbundnadeln (compound-type needles) verwendet werden.



   PATENTANSPRUCH 1
Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlussbandes, gekennzeichnet durch folgende Schritte: a) es wird ein Trägerband (15) gewirkt und dabei wird eine Reihe von zusammenhängenden Kupp lungselementen (16, 25, 43) an einer Seite des
Bandes, an einem Längsrand desselben, gesetzt, 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Ebene der Nadeln 11 dabei durchdringt. Die Nähnadel 20 geht durch den Strang 18 hindurch, um einen Bindefaden 21 durch diese Kordel hindurch und zwischen benachbarten Kupplungselementen 16 hindurch zu führen.
    Wenn sich in Betrieb die Zungennadeln 11 in ihrer untersten Lage befinden, so ist die Nähnadel 20 durch die Kordel 18 hindurch vorgeschoben. Beim Zurückführen der Nadel 20 ermöglicht der Reibungsschluss zwischen dem Faden 21 und der Kordel 18 die Bildung einer Heftschlaufe 22 oberhalb einer Zungennadel 11 a auf der Rückseite des Bandes. Die Abstimmung der Bewegungen der Zungennadeln lla und der Nähnadel 20 aufeinander ist eine solche, dass beim Anheben der Zungennadeln die Nadel lla in die Schlaufe 22 eingeführt wird. Einer der Fäden 14 wird dann in die Nadel 1 ia eingebracht durch Bewegen des betreffenden Fadenführers, und das nachfolgende Absenken dieser Nadel setzt die Schlaufe 22 in das gewirkte Band 15 ein.
    Beim Vorschieben der Reihe von Kupplungselementen mit dem nach und nach gebildeten Band wird die Nadel 20 synchron zwischen aufeinanderfolgenden Paaren von Kupplungselementen 16 bewegt, so dass eine Reihe von Schlaufen 24 aus Faden 21 über der Serie von Kupplungselementen gebildet wird, auf der Seite, die vom gewirkten Band 15 entfernt ist.
    Die Fig. 2 zeigt eine Maschine zur Herstellung eines Reissverschlussbandes des Mäandertyps, wobei das Reissverschlussband eine Reihe von Kupplungselementen 25 aufweist, und die Schenkel 26 jedes Kupplungselementes reitlings auf einer Litze 27 angebracht sind. Die Serie von Kupplungselementen wird zusammen mit der Litze nach unten vorgeschoben, durch ein geeignet geneigtes, ortsfestes Führungsrohr 28 hindurch, und gelangen so zur Wirkzone. Eine Nähnadel 30 wird durch ein Betätigungsglied (nicht gezeichnet) in ihrer Längsrichtung unter dem Führungsrohr hindurchbewegt und vollzieht dabei auch eine Schwingbewegung in einer horizontalen, zur Längsreihe von zum Wirken des Bandes dienenden Zungennadeln 29, wenn die Nadel sich an der Vorderseite der Maschine befindet, so dass die Nadel abwechslungsweise auf jeder Seite der Litze 27 hindurchgehen kann.
    Die Nadel 30 kann in die Seiten der Litzen eindringen zur Bewirkung eines Reibungsschlusses an einen Heftfaden 31, der durch die Nadel vorgeschoben wird, zur Erzeugung einer Heftschlaufe. In einer Alternative, falls die Nadel 30 nicht in die Litze 27 eindringt, können Filzstücke an jeder Seite der Litze vorgesehen sein, um mit dem Faden 31 in Reibungsschluss zu kommen.
    Eine andere Möglichkeit, um durch Reibungsschluss den Faden zu halten, besteht in der Anordnung von federnd nachgiebigen Fingern, zwischen denen die Nadel 30 hindurchbewegt wird. Wegen der horizontalen Schwingbewegung der Nadel 30 wird der Faden 31 als Schlaufe abwechslungsweise um die Nadel 29 und die Nadel 29a geschlagen, um danach mit den Maschen des gewirkten Bandes 15 verbunden zu werden.
    Beispielsweise kann in der Anordnung nach Fig. 2 der Faden 31 als Schlaufe in eine Kante des gewirkten Bandes eingeführt werden, in einer Lage 33, die eine von mehreren in Abstand voneinander befindlichen Lagen ist, und zwar in einer ersten Reihe von Schlaufen auf einer Seite der Litze. Der Faden läuft dann auf die Vorderseite des Gebildes und verläuft im Winkel quer zu einem Schenkel des Kupplungselementes, das zu umschlingen ist, bis in das Band hinein in der Lage 34, welche eine von mehreren in Abstand gelegenen Lagen ist, zur Bildung einer zweiten Serie von Schlaufen auf der anderen Seite der Litze. Der Faden 31 geht dann zurück zur Vorderseite des Gebildes und verläuft weiter im Winkel quer zu einem Schenkel des nächstfolgenden Kupplungselementes und wird eingeschlauft am Rand des Bandes in der Lage 35.
    Somit erhält dank der horizontalen Schwingbewegung der Nähnadel 30 der Hilfsfaden 31 einen Zick-Zack-Verlauf, wie bei 36 gezeigt, an der Aussenseite der Serie von Schlaufen und bildet somit zwei Serien von Heftschlaufen. Die Nadel 30 arbeitet mit den zwei Wirknadeln 29, 29a zusammen wie mit der Nadel 11a im ersten Ausführungsbeispiel, mit dem Ergebnis, dass die zwei Reihen der Schlaufen durch die Nadeln 29, 29a gehalten und in das Band eingewirkt werden.
    In dem in den Fig. 3 und 4 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel ist das hergestellte Reissverschlussband demjenigen ähnlich, das mit der Maschine nach Fig. 2 erhalten wird, unter Verwendung einer horizontal schwingenden Nähnadel. In diesem dritten Ausführungsbeispiel wird aber die Nähnadel 40 lediglich in ihrer Längsrichtung hin und her bewegt.
    Der Zick-Zack Verlauf des Bindefadens 41 wird erreicht durch Hinund Herschwenken eines Führungsrohres 42, durch welches hindurch eine Reihe von Kupplungselementen 43 und eine zugehörige Litze 44 zugeführt werden, wobei diese Schwenkbewegung in einer Ebene erfolgt, die parallel ist zu jener, in welcher sich die Wirknadeln 45 befinden. Diese Schwenkbewegung des Führungsrohres 42 wird erhalten mittels einer Verbindungsstange 46, die an ihrem einen Ende auf einer Seite des Führungsrohres 42 angelenkt ist mittels eines Zapfens 47 und die an ihrem anderen Ende an einer drehenden Kurbelwelle gelagert ist, welche mit dem Hauptantrieb der Wirkmaschine in Antriebsverbindung steht. Die Schwenkung des Führungsrohres erfolgt um eine Achse, die auf der horizontalen Achse der Litze 44 und unterhalb der Nähnadel 40 liegt.
    Der Schwenkwinkel des Führungsrohres 42 ist genügend gross, um die Litze 44 abwechslungsweise auf die eine und auf die andere Seite der Bewegungsbahn der Nähnadel 40 zu bringen.
    Der sich ergebende Verlauf des Heftfadens 41 ist somit ähnlich jenem, der in Fig. 2 veranschaulicht ist.
    In jedem der beschriebenen Ausführungsbeispiele kann die Serie bzw. Reihe von Kupplungselementen so variiert werden, dass beispielsweise im ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 11) die Reihe von schraubenlinienförmigen Kupplungselementen 16 durch eine Reihe von mäandertypartigen Kupplungselementen 25 ersetzt werden kann, wie sie im zweiten Ausführungsbeispiel gezeigt ist. Ferner kann in jedem Ausführungsbeispiel die Reihe von Kupplungselementen Verwendung finden, ohne innere Kordel oder Litze.
    Ferner können in jedem Ausführungsbeispiel anstelle der Zungennadeln für das Wirken auch sogenannte Bartnadeln (beardedtype needles) oder Verbundnadeln (compound-type needles) verwendet werden.
    PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlussbandes, gekennzeichnet durch folgende Schritte: a) es wird ein Trägerband (15) gewirkt und dabei wird eine Reihe von zusammenhängenden Kupp lungselementen (16, 25, 43) an einer Seite des Bandes, an einem Längsrand desselben, gesetzt,
    b) es wird ein Bindefaden (21, 31, 41) durch Längs hin- und -herbewegung einer Nähnadel (20, 30, 40) zwischen benachbarten Kupplungselementen (16, 25, 43) der Reihe von Kupplungselementen hin durchgeführt zur Bildung einer Heftschlaufe (22) an der anderen Seite des gewirkten Bandes, und zwar so, dass sich diese Heftschlaufe bis jenseits des hakenförmigen Endes einer Wirknadel (11, 29, 45) hinaus erstreckt, die verwendet wird beim Wir ken des Trägerbandes, und c) es wird der Haken der Wirknadel durch die Heft schlaufe hindurchgeführt, so dass der Haken die Schlaufe angreift und sie mit einem Faden (14) des gewirkten Trägerbandes verbindet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Nähnadel (30) parallel zu einer Reihe von Wirknadeln bewegt wird, jeweils wenn sie sich an der Vorderseite der Maschine befindet, und zwischen ihren Hin- und Herbewegungen, so dass sich ein Zick Zackverlauf des Bindefadens (31) ergibt auf der Vorderseite der Kupplungselemente, die vom Trägerband entfernt ist, und dass sich zwei Reihen von seitlich in Abstand liegenden Heftschlaufen auf der anderen Seite des Trägerbandes ergeben, von denen eine Reihe durch eine erste Wirknadel (29) und eine zweite Reihe durch eine zweite Wirknadel (29a) erfasst wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete Reihe von Kupplungselementen (16) eine solche des schraubenlinienförmigen Typs ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete Reihe von Kupplungselementen (25, 43) eine solche des Mäandertyps ist.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kordel (18, 27, 44) zwischen den Schenkeln der Kupplungselemente (16, 25, 43) verläuft in Längsrichtung der Reihe von Kupplungselementen.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihe von Kupplungselementen (16, 25, 43) durch ein Führungsrohr (19, 28, 42) durchgeführt wird, bis in ihre Lage beim Rand des Trägerbandes, das eben gewirkt wird.
    PATENTANSPRUCH II Kettenwirkmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Wirkzone hat und eine Reihe von Wirknadeln (11, 29, 45) aufweist zum Kettenwirken eines Trägerbandes (15) des Reissverschlussbandes, ferner eine Mehrzahl von Führungsstäben, die je Fadenführer (13) tragen, ferner ein Führungsrohr (19, 28, 42), dessen unteres Ende angeordnet ist, um eine Reihe von mit einander verbundenen Kupplungselementen (16, 25, 43) zu einer vorbestimmten Lage der Wirkzone zu führen, welche Lage sich bei einem Ende der Reihe von Wirknadeln befindet, ferner eine Nähnadel (20, 30, 40), die sich an der Vorderseite der Maschine befindet, und Mittel zum Hin- und Herbewegen der Nähnadel durch eine Ebene hindurch, welche die Reihe von Wirknadeln (11, 29, 45) enthält,
    und zwar an einer Stelle unterhalb des Führungsrohres (19, 28, 42), das Ganze so, dass während der Arbeit der Maschine die Nähnadel einen Heftfaden von der Vorderseite zur Rückseite der Maschine hindurchführt um Kupplungselementre herum, welche von dem unteren Ende des Führungsrohres herausgetreten sind, wobei die Nähnadel mit mindestens einer der Wirknadeln zusammenarbeitet, um den Heftfaden in das Trägerband einzuwirken und dabei die Kupplungselemente an diesem Trägerband zu befestigen.
    UNTERANSPRÜCHE 6. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsrohr (19, 28, 42) ortsfest angebracht ist in bezug auf die Bewegungsebene der Wirknadeln (11, 29, 45).
    7. Maschine nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um die Nähnadel (30) in einer zur Reihe von Wirknadeln (11, 29, 45) parallelen Richtung zu bewegen, wenn sich die Nadel an der Vorderseite der Maschine befindet, so dass die Nadel Heftschlaufen (22) aus Heftfaden (31) bildet an mindestens zwei verschiedenen Wirknadeln (29, 29a) der Maschine.
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