CH511127A - Postcheck- Spar- oder Einlageheft - Google Patents

Postcheck- Spar- oder Einlageheft

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Publication number
CH511127A
CH511127A CH247169A CH247169A CH511127A CH 511127 A CH511127 A CH 511127A CH 247169 A CH247169 A CH 247169A CH 247169 A CH247169 A CH 247169A CH 511127 A CH511127 A CH 511127A
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CH
Switzerland
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booklet according
giro
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Prior art date
Application number
CH247169A
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English (en)
Inventor
Schibli Engelbert
Original Assignee
Schibli Adelina
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Filing date
Publication date
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Publication of CH511127A publication Critical patent/CH511127A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D25/00Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof
    • B42D25/20Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof characterised by a particular use or purpose
    • B42D25/29Securities; Bank notes

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


  
 



  Postcheck- Spar- oder Einlageheft
Die Erfindung betrifft ein   Postcheck-Spar    oder Ein   lageheft    das eine neue, rationelle Art des Sparens ermöglicht.



   Bisher musste man mit dem Sparheft persönlich die Bank während der Schalterstunden aufsuchen oder das   Büchlein    eingeschrieben einsenden. Das war zeitraubend und mit Risiken verbunden.



   Später schuf man das sogenannte Postsparheft. Man war immer noch darauf angewiesen, den Postschalter aufzusuchen. Die Bank oder der Kunde muss besonders bei Abhebungen mit namhaften Spesen rechnen. Die Sicherheit ist ebenfalls beschränkt, da ein allfälliger Dieb mit dem gleichen Namen wie der Inhaber eine Adressänderung des Inhabers vortäuschen kann. Ein dadurch erwirkter betrügerischer Bezug wird unter Umständen sehr lange nicht bemerkt, da die Bank nicht mehr mit der alten Adresse korrespondiert.



   Demgegenüber bringt das vorgeschlagene Postcheck Spar- oder Einlageheft beträchtliche Vorteile:
Der Zahlungsverkehr ist für den Postcheckinhaber als Kunde und für die Bank völlig spesenfrei. Der Kunde hat mittels der Postcheck-Belastungs- und Eingangsanzeigen eine einwandfreie Kontrolle, was häufige Kontenauszüge seitens der Bank erübrigt. Die Sicherheit ist unübertrefflich, da die Bank vorzugsweise nur über das Postcheckkonto mit dem Kunden verkehrt. Das Sparen und der allgemein erwünschte bargeldlose Zahlungsverkehr werden gefördert. Der jederzeit benutzbare Briefkasten ersetzt den Bank- oder Postschalter. Für den Kunden ergibt sich der Vorteil, dass seine Mittel nicht zinslos auf dem Postcheckkonto liegen. Über dasselbe kann er sich Bezüge auch ins Haus zustellen lassen. Durch die kleineren Girozettel spart die Bank Papier- und Druckkosten ein.



   Nachfolgend werden vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung teilweise anhand der Fig. 1 bis 4 der Zeichnung beschrieben: Das Heft weist einen Umschlag mit Faltlinien F auf. Im Umschlag sind lösbar eine Anzahl von Postcheck-Girozetteln E befestigt, die bereits an die Bank adressiert sind. Sie können auch die Absenderadresse bereits vorgedruckt oder vervielfältigt aufweisen. Vorzugsweise sind auch einige Bezugsgirozettel B vorgesehen, die die Bankadresse als Absender aufweisen. Diese können bereits auch mit der Adresse des Kunden versehen sein. Selbstverständlich sind auch die Postcheckkontonummern der jeweiligen Adressaten angegeben. Die beiden Arten von Girozetteln können je auf eine der folgenden Arten befestigt sein: Befestigung mit einer oder mehreren Heftklammern H, mittels Kleben oder Naht.

  Es ist dabei ein Übermass, d.h. ein zusätzlicher Abschnitt A am Girozettel vorgesehen und eine Trennlinie zwischen Girozettel und Abschnitt A angebracht, um ein Abschneiden zu ermöglichen. Weiter ist eine lösbare Befestigung vorgesehen, mittels einer Perforation P oder mittels elastisch oder plastisch verformbaren Heftklammern K, mittels Verkleben eines Stirnrandes, mittels Einstecktaschen oder mittels Klammern (Reibungsschluss). Auch in diesem Fall kann ein zusätzlicher Abschnitt oder ein Übermass vorhanden sein, das im Heft verbleibt.



   In allen Fällen kann der zusätzliche Abschnitt so gross gewählt werden, dass er eine Kontrollbuchung erlaubt. Zu diesem Zweck weist er beispielsweise einen Vordruck auf, z.B.:    Datum ,       Text ,       Einlage ,     Be   zug ,     Saldo .



   Die Girozettel allein oder samt zusätzlichem Abschnitt A sind kleiner als 20 X 10,5 cm (Einzahlungsscheingrösse). Die Girozettel sind ohne Übermass etwa 5,5 X 10,5 cm gross. Der zusätzliche Abschnitt A für Kontrolleintragungen ist vorzugsweise etwa gleich gross, oder auch kleiner. Ohne Eintragungsmöglichkeit ist er wesentlich kleiner z.B. 0,5 bis 5 cm breit, insbesondere ca. 1 bis 2 cm. Die für elektronische Datenverarbeitung verwendeten Girozettel können aber auch andere Masse aufweisen. Der abtrennbare Teil ist dann etwa 6 X 8 cm gross. Diese kommen vor allem für Einzahlungen auf die Bank in Frage. Alle genannten Girozettel sind von grüner Farbe.



   Ausser den Girozetteln kann das Heft auch zusätzliche Seiten S aufweisen, die mit einem Vordruck und Linien versehen sein können. Auf diesen wird der Verkehr mit der Bank, der Saldo und gegebenenfalls die Herkunft oder die Verwendung des Geldes eingetragen.



  Diese Seiten S können fest oder lösbar angeordnet sein.



  Ist nur eine Seite vorgesehen (z.B. bei jährlichem Ersatz  des Heftes) kann diese durch eine Innenseite des Umschlags gebildet werden. Als Befestigung für zusätzliche Seiten S kommen Klemmen, Heftklammern, Verklebung, Einsteck- oder   Falztaschen    sowie Klammern K in Frage.



   Weiter ist eine Befestigungsmöglichkeit für Abrech   zungen    Kontenauszüge oder Mitteilungen der Bank vorgesehen. Dafür kommen vor allem elastische oder plastisch verformbare Klammern K, Klemmen, Taschen oder Falztaschen in Frage.



   In den Fig. 1 bis 4 sind Hefte mit doppelten oder dreifachen Umschlägen in geöffnetem Zustand dargestellt. In Fig. 1 und 2 ist ein Zusatzblatt Z dargestellt. Es weist etwa dieselbe Stärke auf wie der Umschlag. Der Umschlag enthält Einzahlungsscheine E und Bezugsscheine B in Form von Girozetteln, sowie eine Klammer K für Kontoauszüge oder dgl., eine oder mehrere Seiten S für eigene Eintragungen. Er kann auch eine Tasche T aufweisen. Diese genannten Elemente können in beliebiger Weise auf den verschiedenen Umschlagseiten und dem allfälligen Zusatzblatt Z verteilt sein. Die Seiten S und die Girozettel E, B sind mit Heftklammern befestigt, die Girozettel eventuell auch mit einer lösbaren Leimschicht L.



   Es kann zusätzliche Seite fest oder lösbar angeordnet sein. Es kann auch mehr als eine zusätzliche Seite S fest oder lösbar angeordnet sein, um beispielsweise auch Blöcke von Girozetteln auswechselbar aufzunehmen, falls das Heft nicht periodisch ausgewechselt werden soll.

 

   Unter Girozettel versteht man allgemein den Abschnitt eines Einzahlungsscheins, der dem Empfänger zugestellt wird. Er weist oben zwei schraffierte Felder auf, in denen der Betrag in Franken und Rappen einzusetzen ist, (Vordruck: Fr., c.). Darunter folgt der Raum für die Kontonummer des Absenders (Vordruck: No). Etwa in der Mitte befindet sich der Vordruck:  auf Konto   No.     Darunter ist Platz für die Empfängeradresse.



  Zuunterst ist ein Kreis aufgedruckt, auf welchen der Poststempel aufgebracht wird.



   Für den reinen Postcheckverkehr werden bereits solche Girozettel benutzt. Man hat deren Vorzüge bisher für Sparhefte noch nicht ausgenützt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Postcheck- Spar- oder Einlageheft, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Umschlag aufweist, und dass eine Anzahl Postcheck-Girozettel lösbar darin befestigt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Heft nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es Girozettel für Einzahlungen und/oder für Bezüge enthält.
    2. Heft nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass es eine oder mehrere Seiten (S) für den Eintrag des laufenden Zahlungsverkehrs enthält.
    3. Heft nach Patentanspruch oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens ein Befestigungsmittel für Mitteilungen und Abrechnungen der Bank und/oder für die genannten Seiten (S) aufweist.
    4. Heft nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel durch eine elastisch oder plastisch verformbare Klammer (K) gebildet ist 5. Heft nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Girozettel und/oder die zusätzlichen Seiten mittels einem zusätzlichen Abschnitt der Girozettel bzw.
    direkt mit Heftklammern (H), Leim (L), einer Naht, oder mit federnden Klammern befestigt sind.
    6. Heft nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Girozettel mit Übermass bzw. mit einem zusätzlichen Abschnitt (A) insbesondere für Kontrolleintragungen versehen sind.
    7. Heft nach Patentanspruch oder Unteranspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Girozettel mittels Perforation (P) oder Schwächungslinie vom zusätzlichen Abschnitt abtrennbar sind.
    8. Heft nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Abschnitt etwa gleich gross ist wie der Girozettel.
    9. Heft nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Abschnitt kleiner ist als der Girozettel, wobei die Höhe gleich ist, die Breite aber vorzugsweise etwa 0,5 bis 2 cm, insbesondere etwa 1 cm beträgt.
    10. Heft nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlag aus zwei Seiten besteht, wobei gegebenenfalls eine davon mit einer Tasche versehen ist.
    11. Heft nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es drei Umschlagseiten aufweist, wobei gegebenenfalls eine davon mit einer Tasche versehen ist.
    12. Heft nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Girozettel an einer ersten, die zusätzlichen Seiten an einer anderen, ein Befestigungsmittel insbesondere für Mitteilungen an der weiteren Umschlagseite angebracht sind, (Fig. 3 und 4).
    13. Heft nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens ein vorzugsweise verstärktes Zusatzblatt (7) aufweist.
    14. Heft nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzblatt oder mindestens ein Teil der Zusatzblätter lösbar befestigt ist/sind.
    15. Heft nach Unteranspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Girozettel oder die zusätzlichen Seiten (S) am Zusatzblatt befestigt sind.
CH247169A 1969-02-17 1969-02-17 Postcheck- Spar- oder Einlageheft CH511127A (de)

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