CH507907A - Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten 1-Amino-2-hydroxy-3-(2'-cyclopentyl- bzw. (2'-( 2-cyclopentyl)-phenoxy)-propanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten 1-Amino-2-hydroxy-3-(2'-cyclopentyl- bzw. (2'-( 2-cyclopentyl)-phenoxy)-propanen

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CH507907A
CH507907A CH895070A CH895070A CH507907A CH 507907 A CH507907 A CH 507907A CH 895070 A CH895070 A CH 895070A CH 895070 A CH895070 A CH 895070A CH 507907 A CH507907 A CH 507907A
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CH895070A
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Heinrich Dr Ruschig
Karl Dr Schmitt
Hans Dr Lessenich
Guenther Dr Haertefelder
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Hoechst Ag
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Description


  Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten  1-Amino-2-hydroxy-3-[2'-cyclopentyl- bzw. [2'-(42-cyclopentenyl)-phenoxy]-propanen    Gogenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von neu en substituierten       I-Amino-2-hydroxy-3-[2'-cyclopentyl-          bzw.     



       [2'(,12-cyelopentenyl)-phonoxy]-propane@n     der     Formel    1  
EMI0001.0004     
    worin -R eine verzweigte Alkyl- oder eine     Cycloalkyl-          gruppe    mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen und R, den  Cyclopentyl- oder Cyelopenroenyl(2)rest bedeuten, in  Form der racemischen oder optisch,aktiven Basen oder  von     Salzen    dieser Basen.  



  Das     Verfahren    ist dadurch     gekennzeichnet,    dass man  eine Verbindung der Formel II  
EMI0001.0010     
    in der Z eine Carbonylgruppe oder Einen gegebernenfallls  durch eine Phenylgruppe, ein oder zwei niedere Alkyl  reste substituierte Methylenigruppe :darstellt,     hydmofy-          siert.    Erhaltene Verbindungen der Formel  
EMI0001.0013     
    können     nachträglich    hydriert werden.

      ,Die erhaltenen basischen Verbindungen können     ge-          gobenenfalls    mit optisch aktiven Säuren umgesetzt, die  optisch aktiven Basen daraus in Freiheit ges etzt und die  racemischen oder optisch, aktiven Basen in Salze von       physiologisch    verträglichen Säuren     überführt    werden.  



  Man kann solche Oxazolidone beispielsweise erhal  ten, wenn man     I-Amino-2-hydroxy-3-(2'-cyclopentyl-          bzw.    cyelopentenyl-phenoxy)-propan mit einem     reak-          tionsfählgen    Derivat der Kohlensäure, wie     Diäthylcar-          bonat,    Chlorkohlensäuremethylester oder Phosgen um  setzt oder wenn man ein gogebenonfallls in 3-Stellung  entsprechend substibuierteis     SHydroxymeihyl-oxazoli-          don-(2)    in Form eines Halogenwasserstoffsäure-,  Schwefelsäure- oder Sulfonsäureesters mit einem     Alkali-          2-cyclopentyl-    bzw. cycliopontienylphenolat umsetzt.

   Ge  eignete Oxazolidine kann man z. B. herstellen, indem  man I-Amino-2-,hydroxy-3-(2'-cyclopentyl- bzw.     cyclo-          pentemyl-phenoxy)-propan    mit Aldehyden oder Ketonen  umsetzt. Am -Stickstoff nicht substituierte Oxazolidone  bzw. Oxazolidine können mit den entsprechenden Al  kylhalogeniden b zw. -sulfonatien alkylier t werden. Die  Hydrolyse dieser Oxazolliidon- bzw.

   Oxazolidiniderivate  kann in saurem     oder    alkalischem Milieu, durchgeführt  werden, beispielsweise mittels verdünnter Salzsäure,       verdünnter        Schwefelsäure,        verdünnter    Natronlauge oder       verdünnter    Kalilauge.     Vorteilhaft    wird zur Beschleuni  gung der Hydrolyse erwärmt.     Die    Hydrolyse kann auch  in Gegenwart     wasserlöslicher    Lösungsmittel, z. B.     nie-          iderer    Alkohole durchgeführt werden.  



  Schliesslich kann man die Cyclopentylphenoläther  der     Formel    1     erhalten,        indem    man die nach dem genann  ten Verfahren hergestellten basisch substituierten     Cy-          clopentenylphenoläther    der -allgemeinenFormel (V) hy  driert.     Als        Katalysatoren    für diese Hydrierung.

   die     vor-          zugsweise    in     Gegenwart    eines     inidifferenten    Lösungs  mittels wie     Methanol,        Äthanol    oder     Isopropanol    bei       normaler        oder        erhöhter        Temperatur    bei normalem oder      erhöhtem Druck vorgenommen wird,     kommen    beispiels  weise Raney-Nickel, Platin oder Palladium in Be  tracht.  



  Es kann mitunter von Vorteil sein, die Herstellung  der Ausgangsverbindungen direkt mit der weiteren Um  setzung zu kombinieren, d. h. die     Ausgangsstoffe    nicht  gesondert zu isolieren.  



  Die Verfahrensprodukte können als freie     Basen     oder in Form     ihrer        Salze    anfallen, und falls erforder  lich, durch die üblichen Aufarbeitungsmethoden, bei  spielsweise durch Umkristallisieren oder gegebenenfalls  Überführen in die freie Base und     anschliessende    Be  handlung mit einer     geeigneten    Säure     ",gereinigt    werden.  Die     Verfahrensprodukte    können     gegebenenfalls    in die  Salze physiolpgisch verträglicher organischer oder an  organischer Säuren übergeführt werden.  



  Als organische     Säuren    seinen beispielsweise ge  nannt:  Essigsäure, Malonsäure, Propionsäure, Milchsäure,  Bernsteinsäure, Weinsäure, Maleinsäure, Funiarsäure,  Zitronensäure, Äpfelsäure, Benzoesäure, Salicylsäure,  Oxäthansulifonsäure, Acetursäure, Äthylendiamintetra  essigsäure, Embonsäure, sowie saure Gruppen enthal  tende synthetische Harze.  



  Als     anorganische        Säuren    kommen     beispielsweise        in     Betracht:  Halogenwasserstoffsäuren wie Chlorwasserstoff  säure oder Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phos  phorsäure und Amidosulfansäure.  



  Man kann die optisch aktiven Isomeren der     Cyclo-          pentylphenoläther    erhalten, wenn man die racemischen  Verbindungen der     allgemeinen    Formel (1) mit     optisch     aktiven Säuren in ihre Komponenten spaltet.  



  Als Säuren, wie sie für die     Herstellung        optisch        akti-          ver        Salze    nach der     Erfindung    in Frage     kommen,        seien     beispielsweise genannt:

   (+)- und (-)-Weinsäure, (+)  und (-)-Dibenzoylweinsäure, (+)- und     (-)-Ditoluyl-          weinsäure,    (+)- und (-)-M andelsäure, (+)- und (-)  Camphersäure, (+)-Campher-/>-;sulfonsäure,     (+)-u-          Bromcanipher-z7-sul,fonsäure    und     N-(p-Nitrobenzoyl)-          (+)-glutaminsäure.     



  Die Herstellung der optisch aktiven Salze kann in  Wasser,     wasserhaltigen    oder     wasserfreien        organischen     Lösungsmitteln     erfolgen.    Vorteilhaft     erweist    sich die       Verwendung    von Alkoholen oder von Estern organi  scher Carbonsäuren.  



  Zur     Herstellung    von optisch aktiven     Verbindungen     setzt man das Racemat :der Base in einem Lösungsmit  tel, vorzugsweise in molaren Mengenverhältnissen mit  einer optisch aktiven Säure um und isoliert das optisch  aktive Salz der     Verbindungen    der allgemeinen Formel  (1). Man kann in     bestimmten        Fällen        auch    nur ein     halbes     Äquivalent der optisch aktiven Säure     verwenden,    um  den einen optischen Antipoden aus dem Racernat zu  entfernen, wie man     ebenso    auch überschüssige     !Mengen     optisch aktiver Säure einsetzen kann.

   Je nach Art der  optisch aktiven Säure kann der     gewünschte    Antipode  entweder direkt oder aus der Mutterliauge des ersten  Kristallisats erhalten werden. Man kann ansehdmessenid  die optisch aktive Base in üblicher Weise au s dem Salz  in Freiheit setzen und diese optisch     aktive    Base     in        ein     Salz einer der genannten     physiologisch    verträglichen  organischen oder anorganischen Säuren     überführen.     



  Man kann zu     den    optisch aktiven Antipoden der  Cyclopentylphenoläther auch gelangen, wenn man den  entsprechenden optisch aktiven     Cyelopentenylphenol-          äther    katalytisch hydriert.    Die     erfindungsgemässen    Verbindungen -sind wert  volle Heilmittel, die vorteilhafte pharmakologische Ei  genschaften     besitzen    und speziell als     Antagonisten    der  @@-Receptoren des adrenergischen Nervensystems     ausser-          ,ordentlich    wirksam sind.     Beispielsweise    hat sich das  1-tert:

       Butylamino-2-hydroxy-3-(2'-cyclopeutyl-          phenoxy)-propan     als stark wirksamer Antagonist der /2,-Reccptoren des       aderenergischen        Nervensystems    erwiesen.  



  Die Alundrin antagonistische Wirkunigsstärke der er  findungsgemässen Verbindungen, die sowohl an der iso  lierten Trachea vom     Meerschweinchen    als auch am     iso-          lierten    Vorhof vom Meerschweinchen     getestet        wurde,     lag in der     gleichen    Grössenordnung wie die des bekann  ten     I-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(, < -naphthoxy)-pro-          pan.    Auch hinsichtlich der akuten Toxizität entsprachen       ,die    Verfahrensprodukte der bekannten     Verbindung.     



  Darüber hinaus     zeichneten    sich die neuen Verbin  dungen durch eine gegenüber     bekannten    Verbindungen  wesentlich längere Wirkungsdauer aus, ein Vorteil, der  sowohl in vitro als auch in vivo nachgewiesen werden       konnte.        So        wurden        beispielsweise    bei einem Vergleich  des     I-tert.-Butylamino-2-hydroxy-3-(2'-cyclopentyl-          phenoxy)-propan    (Substanz A)  mit       I-Isopropylamino-2-hydroxy-3- i-naphthoxy)-          propan    (Substanz B)  am narkotisierten Hund in vivo folgende Ergebnisse       erhalten:

       a) adis AD3n für die anta\eonistisehe Wirkung auf  die diastolische Blutdrucksenkung unter Aludrin:  
EMI0002.0089     
  
    nach <SEP> 6 <SEP> 11 <SEP> 16 <SEP> 26 <SEP> Minuten
<tb>  Substanz <SEP> A <SEP> 12 <SEP> 14 <SEP> 12 <SEP> 10 <SEP> yg/kg <SEP> i. <SEP> v.
<tb>  Substanz <SEP> B <SEP> 16 <SEP> 22 <SEP> 2.5 <SEP> 28 <SEP> u(g/kg <SEP> i. <SEP> v.       'b) für die antagonistische Wirkung ,gegen die     Fre-          quenzsteigeruüg    unter Aludrin:  
EMI0002.0092     
  
    nach <SEP> 6 <SEP> 11 <SEP> 16 <SEP> 26 <SEP> Minuten
<tb>  Substanz <SEP> A <SEP> 40 <SEP> 28 <SEP> 18 <SEP> 20 <SEP> ug/kg <SEP> i. <SEP> v.
<tb>  Substanz <SEP> B <SEP> 16 <SEP> 40 <SEP> Q40 <SEP> Q40 <SEP> Pg/kg <SEP> i. <SEP> v.

         Die linksdrehenden optisch aktiven Isomeren der  Verfahrensprodukte sind den entsprechenden     racemi-          schen    Verbindungen noch d deutlich überlegen.  



  Auch die entsprechendem     Cyclopentenylverbindun-          gen    sind starke Antagonisten der /l'-Receptoren des  ad renergischen Nervensystems, die sich in Wirkungs  stärke und     -dauen    praktisch nicht von den entsprechen  den     Cyclopentylve@rbind@ungen        unterscheiden.     



       Die     können daher als Heil  mittel in der     Huraantherapie    bei Herz- und     Kreislauf-          erkrankungen,    z. B.     gegen    Angina     pectoris    und     Herz-          arrythmie    verwendet werden. Sie sind auch zur     Ver-          hinderung    einer     Übersteigerung    der Herztätigkeit ge  <U>eignet.</U>  



       y    Für Injektionszwecke kommt etwa eine     Dosifrung     von 2-20 mg in Betracht, während die     p;rorale    Dosie  rung etwa zwischen 5 und 150 mg liegt; eine     einzelne     Tablette oder ein     Dragee    kann etwa 2-50 mg Wirkstoff  enthalten.  



  Die     Verfahrensprodukte        können    in Form der freien  Basen oder deren     Sassen    oral     in    Form von Tabletten           oder    Dragees,     gegebenenfalls        vermischt        mit    pharma  zeutisch üblichen Trägerstoffen und/oder Stabilisatoren  oder parenteral in Form von Lösungen in Ampullen       verabreicht    werden. Als Trägerstoffe für Tabletten kom  men     beispielsweise        Milchzucker,    Stärke, Tragamt und/  oder Magnesiumstearat in Frage.  



  <I>Beispiel 1</I>  6,06 g (0,02 Mol)     3-Isopropyl-5-(2'-cyclopentyl-          phenoxymethyl)-oxazolidion-(2),    Fp. 106-107  C, [her  gestellt durch Cyclisierung von       I-(N-Car#bo@m    ethoxy-N-is,opropyl,a     m#ino)-2-          hydroxy-3-(2'-cycliopen1,yl-Ixhenoxy)-propau]     werden mit 5 g fein gepulverter NaOH vermischt und  10 Min.

   auf     150     C     erhitzt.    Das     erkaltete    Reaktions  gemisch wird in Wasser aufgenommen, mit     verdünnter          Salzsäure    angesäuert und mit Äther     extrahiert.    Die  wässerige Schicht wird mit verdünnter Natronlauge al  kalisch gestellt und ausgeür_hert. Nach Zugabe von  methanolischer Salzsäure zu dem getrockneten Äther  extrakt fällt das       I-Isopropylaimino-2-hydroxy-3-(2'-cyclopentyl-          phenoxy)-.propan-hydrochlorid    kristallin  aus, das bei 139-140  C schmilzt.

         Beispiel   <I>2</I>  4 g     (-)-I-Isopropylamino-2-hydroxy-3-[2'-(4:2-cy-          clopentenyl)-phenoxy]-propan-4hydmoch#lorid    vom Fp.  I04-I05  C und einem Drehwert von [a] D : 44,4   (c = 1,0; Methanol) werden in Methanol mit     Palla-          diummoh    r bis zur Aufnahme der theoretisch berechne  ten Menge Wasserstoff hydriert. Nach dem Abdamp  fen des Lösungsmittels     verbleibt,als    Rückstand       (-)-1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(2'-cyclopentyl-          phenoxy)-propan-hydrochlorid,     das nach dem Umkristallisieren aus Methanol/Äther  einen Fp. von 116-117  C und einen Drehwert von  [a] ri : -27,8  (c = 1,0; Methanal) hat.

      <I>Beispiel 3</I>  Zu einer Lösung von 15,2 g     1-Isopropylamino-2-          hydroxy-3-(2'-cyclopentylphenoxy)-propan    in 75 ml  Essigester fügt man eine Lösung von 8,25 g     D-(-)-          Mandelsäure    in 75 ml Essigester und saugt nach ein  tägigem Stehen die ausgeschiedenen Kristalle ab. Man  erhält 10,9 g (-)-1-isopropylamino-2     -hydroxy-3-(2'-          cyclopentylphenoxy)-propan-D-(-)-mandelat,    das nach  dem Umkristallisierm einen Fp. von 133-13-4  C hat  und einen Drehwart von [a] ri - 53,2  (c = 1; Me  thanol) zeigt.  



  Durch Behandeln mit       Natronlauge    er  hältman aus     diesem        Salz    :das       (-)-1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-          (2'-cyclopentyliphenoxy)-propan,     dessen Hydrochlorid nach dem Umkristallisieren aus  Äthanol/Äther bei 116-117  C schmilzt und einen  Drehwert von [a]<B><I>\</I></B>D -     27,4     (c = 1;     Methanol)    hat.

      <I>Beispiel 4</I>  Zu einer Lösung von 47,4 a     1-tert.-Butylamino-2-          hydroxy-3-(2'-cyclopentylphenoxy)-propan    in 90 ml  Isopropanol fügt .man eine Lösung von 24,5g     D=(-)-          Mandelsäure    in 90 ml Isopropanol und saugt nach  mehrtägigem Stehen die ausgeschiedenen Kristalle ab.  Man erhält 27,9 g     (-)-1-tert.-Butylamino-2-hydroxy-          3-(2'-cyclopentylphenoxy)-propan-D-(-)-mandelat,    das  nach dem Umkristallisieren aus Isopropanol einen Fp.    von     133-134'C    hat und einen Drehwert von  [a] D - 5'0,7  (c = 1; Methanol) besitzt.  



       Durch        Behandeln    mit     verdünnter        Natronlauge    er  hält man aus diesem Salz das     (-)-1-tert.-Butylamino-2-          hydroxy-3-(2'-cyclopentylphenoxy)-proran,    dessen     Hy-          drochlorid    nach dem Umkristallisieren aus Methanol/  Äther     bei        92-9.3'    C     schmilzt    und     einen    Drehwert von  [a]     ö    -24,6  (c = 1; Methanol) zeigt.

      <I>Beispiel 5</I>  Zu einer Lösung von 24 g  1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-     [2'-(J'-          cyclopentenyl)-phenoxy]-propan     in 100 ml Isoprapanol fügt man eine Lösung von  9,6 g D -(-)-Mandelsäure in 100 m,1 Isopropanol und  saugt nach eintägigem, Stehen die ausgeschiedenen Kri  stalle ab. Man erhält  16,2 g (-)--1-Isoprapylamino-2.-hydroxy-3       [2'-(de-cyclopentenyl)-phenoxy]-propan-D-          (-)-mandelat,     das nach dem Umkristallisieren aus Isopropanol einen  Fp. von 135-136  C und einen Drehwert  [.x] D =- 62,5  (c = 1; Methanol) zeigt.  



  Durch Behandeln mit     verdünnter        Natronlauge    und  Äther erhält man aus diesem =Salz das       (-)-1-Isopropylaminio-2-hydroxy-3-[2'-          (_2-cyclopentenyl)-phenoxy]-propan     vorm Fp. 40-42  C (aus n-Heptan). [a] n = - 23,1  (c=l; Methanol). Die Base     liefert    ein     Hydrochlorid     vom Fp. 104-105  C (aus Äthanol/Äther.  



  [a] D =- 43,7  (c = 1; Methanol).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von neuen substituier ten 1-Amino-2-hydroxy-3-[2'-cyclopentyl- bzw. [2'- (i2-cyclopentenyl)-phenoxy]-propanen der Formel I EMI0003.0074 worin R eine verzweigte Alkyl- oder eine Cycloalkyl- gruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen und R, den Cyclopentyl- oder Cyclopentenyl-(2)-rest bedeuten, in Form der racemischen oder optisch aktiven Basen oder von Salzen, dieser Basen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II EMI0003.0078 in der Z eine Carbonylgruppe oder eine gegebenenfalls durch eine Phenylgruppe oder ein oder zwei niedere Alkylreste substituierte Methylengruppe darstellt,
    hy- drolysiert. Il. Verwendung von gemäss Patentanspruch I er- haltenen Verbindungen; in denen R, den Cycl@opente- nyl-(2)-rest darstellt, zur Herstellung entsprechender Verbindungen, in denen R1 der Cyclopentylrest ist, ,durch Hydrierung.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man erhaltene racemische, basische Ver bindungen mit optisch aktiven Säuren umsetzt, die optisch aktiven Basen daraus in Freiheit setzt und/oder die racemischen oder optisch aktiven Basen in Salze von physiologisch verträglichen Säuren überführt. <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:
    </I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich dPs Patentes massgebend ist.
CH895070A 1967-03-10 1968-03-07 Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten 1-Amino-2-hydroxy-3-(2'-cyclopentyl- bzw. (2'-( 2-cyclopentyl)-phenoxy)-propanen CH507907A (de)

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