CH504288A - Maschine zum Stanzen und zum Perforieren von Blattmaterial, insbesondere von gestapelten Papierblättern - Google Patents

Maschine zum Stanzen und zum Perforieren von Blattmaterial, insbesondere von gestapelten Papierblättern

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CH504288A
CH504288A CH321570A CH321570A CH504288A CH 504288 A CH504288 A CH 504288A CH 321570 A CH321570 A CH 321570A CH 321570 A CH321570 A CH 321570A CH 504288 A CH504288 A CH 504288A
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perforating
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CH321570A
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Grill Emil
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Schneider & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
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  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  
 



  Maschine zum Stanzen und zum Perforieren von Blattmaterial, insbesondere von gestapelten Papierblättern
Für das Perforieren von gestapelten Papier- oder Kartonblättern sind Maschinen bekannt, welche einen Tisch zur Aufnahme von   Pefforiermatrizen    und einen über   dem    Tisch horizontal angeordneten Balken   zur    Aufnahme von Perforierpatrizen aufweisen. Der Balken ist dabei an seinen beiden Enden an je einem Schlitten befestigt und mit den Schlitten, welche an vertikalen Führungen verschiebbar sind, auf und ab beweg bar. An seiner Unterseite besitzt der Balken in der Regel eine Nut zur Aufnahme und zum Halten eines Perforier   kammes,    während in dem Tisch unter dem Balken eine andere Nut für die Befestigung einer entsprechenden   Perforiermiatrize    ausgebildet ist.



   Oft wäre es wünschbar, solche Maschinen auch zum Stanzen von   Papierbiattstapeln    verwenden zu können,   beispielswelise    zum Abrunden der Ecken der Papierblätter oder zum Anbringen von Aus schnitten in den Blattkanten, Dabei ergeben sich verschiedene Probleme.



  In der Nut,   die    in der   Balkenuntersefte    zur Aufnahme des   Perforierkammes      ausgebildet    ist, lassen sich übliche Stanzpatrizen nicht befestigen, unter anderem deshalb, weil die Stanzpatrizen im Unterschied zu den Perforierkämmen (deren   Perforiernadeln    in der Regel in mit dem Tisch verbundenen Führungsleisten geführt sind) am Balken auch gegen   seitliche    Verschiebungen festgelegt   werden    müssten und zudem im allgemeinen   we    sentlich höher sind als die Perforierkämme. Ebenso lassen sich   übliche    Stanzmatrizen nicht in der Nut   be-    festigen, die im Tisch für die Befestigung der Perforiermatrize ausgebildet ist.



   In bekannten   Perforiermaschinen,    die auch zum Stanzen zu verwenden sind, ist daher eine   Vertikal-    seite des genannten Balkens mit Nuten, Leisten und/ oder anderen Befestigungsmitteln für das Anbringen von entsprechend ausgebildeten Stanzpatrizen oder Stanzpatrizenhaltern ausgebildet. Unter den derart angebrachten   Stanzpatrizen    ist die Tischplatte   abnehm-    bar oder wegschiebbar, so dass dann an dieser Steile im Tisch Stanzmatrizen befestigt werden können. Diese bekannte Ausbildung besitzt jedoch   schwerwiegende    Nachteile.

  Die Antriebsmittel zum Auf- und   Abbwe-    gen des Balkens greifen an diesem bzw. an den Schlitten zweckmässig in der vertikalen Ebene an, in welcher die   eingesetzten    Perforierkämme arbeiten, d. h. in der Regel etwa in der vertikalen Mittelebene   des    Balkens. Da zum Stanzen die   Stanzpatrizen    an einer Vertikal seite des Balkens angebracht werden und von dieser noch abstehen, bedeutet dies, dass beim Stanzen die Antriebsmittel bezüglich der Stanzwerkzeuge exzentrisch angreifen,   was    zu   Verkantungen    und allenfalls Verklemmungen des Balkens mit den Schlitten führen kann bzw. besondere Anforderungen an die Schlittenführungen stellt.

  Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass für das Stanzen die beim Perforieren verwendete Tischplatte entfernt oder verschoben werden muss, damit die Stanzmatrizen im Tisch befestigt werden können. Dies hat in der Regel zur Folge, dass beim Stanzen eine   geschlossene    Auflagefläche auf dem Tisch nicht mehr, oder jedenfalls nicht ohne besondere zusätzliche   Massnahmen,    vorhanden ist.



   Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Maschine zu schaffen, die wahlweise zum Stanzen oder zum Perforieren von   Blattmaterial    verwendbar ist, jedoch die geschilderten Nachteile nicht aufweist und sehr einfach zu bedienen ist.



   Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Stanzen und zum Perforieren von   Blattmaterial,    insbesondere von gestapelten Papierblättern, mit einem Tisch   zur    Aufnahme von Perforier- und von Stanzmatrizen und mit einem über dem Tisch horizontal angeordneten Balken,   der    zum Halten von Perforier- und von   Stanzpartrizen    eingerichtet ist und der an seinen beiden Enden an je einem Schlitten behalten und mit den Schlitten auf und ab   benvelgbaf    ist, die an auf dem Tisch befestigten vertikalen Führungen verschiebbar geführt sind, welche Maschine   dadurch    gekennzeichnet ist,

   dass der Balken an den Schlitten um eine horizontale Achse   drehbar    und in zwei gegeneinander um 1800 verdrehten Stellungen festlegbar gehalten ist,  an seiner in der einen dieser beiden Stellungen nach unten gerichteten Seite eine Nut zur Aufnahme und zum Halten eines Perforierkammes aufweist und in seiner in der anderen Stellung nach unten gerichteten Seite eine Nut zur Aufnahme einer Stanzpatrize aufweist, und dass mindestens zwei auswechselbare, in dem Tisch unter dem Balken befestigbare   Matrizenhalter    vorgesehen sind, von denen der eine zum Halten einer Perforiermatrize und einer   Perforiernadei-Führungsieiste    eingerichtet ist, während der andere bzw. die anderen Matrizenhalter zum Halten von Stanzmatrizen   einige    richtet sind.



   Zweckmässig kann der   Balken    in seinem Inneren von der einen   zur    anderen der genannten   Seiten    durchgehende Schlitze aufweisen, durch welche Bolzen zum Befestigen von Stanzpatrizen in der betreffenden Nut hindurchgesteckt werden können.



   Beim Stanzen kann an der nun nicht mehr für das Anbringen der Stanzpatrizen benötigten Vertikalseite des Balkens ein   Werkstückniederhalter    angebracht werden, welcher zweckmässig einen vertikal verschiebbar geführten, durch Federkraft abwärts gedrückten Niederhaltefuss aufweisen kann.



   In der Regel werden für das Perforieren und für das Stanzen verschiedene Hubhöhen des Balkens gewünscht. Es ist üblich, z. B. etwa 3 mm dicke   Papier-    stapel bei einer Hubhöhe von etwa 9 mm zu perforieren, während beim Stanzen beispielsweise   etWa    20 bis 30 mm dicke Stapel und Hubhöhen von etwa 35 mm in Frage kommen. Für den Antrieb des Balkens kann in bekannter Weise jeder Schlitten einen Zapfen aufweisen und können auf diesen Zapfen die einen Enden von Kurbelstangen gelagert sein, deren   andere    Enden dann auf exzentrischen Zapfen einer Antriebswelle gelagert sind.

  Um bei einem solchen Antrieb in einfachster Weise zwei verschiedene Hubhöhen einstellen zu können, können in den genannten anderen Enden der Kurbelstangen   dreht arc    Lagerscheiben mit exzentrischen Bohrungen   zur    Aufnahme   der      Antriebswelllenzapfen    angeordnet sein und können die Lagerscheiben mittels Riegeln wahlweise mit den   Antriebswelienzapfen    oder mit den Kurbelstangen drehfest verbindbar sein.



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel    der erfindungsgemässen Maschine schematisch dargestellt, und   nvar    zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer kombinierten Stanz- und   Perforiermaschine,   
Fig. 2 in grösserem Massstab einen Vertikalschnitt durch einen Teil der Maschine, eingerichtet zum Perforieren,
Fig. 3 den gleichen Schnitt wie Fig. 2, jedoch bei zum Stanzen   eingerichteter    Maschine,
Fig. 4 einen zu Fig. 2 senkrechten Vertikalschnitt und
Fig. 5 bis 7 verschiedene Stellungen eines Antriebsmechanismus mit einer Kurbelstange, welche in den Fig. 1 bis 4 der Übersichtlichkeit halber weggelassen wurde.



   Die dargestellte Maschine besitzt eine mittlere Tischplatte 1 und zwei an diese   anschliessende    seitliche Tischplatten 2 und 3, welche über eine Tragplatte 4 bzw. über Arme 5 an Ständern 6 abgestützt sind. Die Oberseiten der Platten 1, 2 und 3 liegen in einer gemeinsamen Ebene.



   Die etwa rechteckige Platte 1 trägt bei ihren beiden Schmalseiten je ein Paar von vertikalen Führungsstangen 7. Auf jedem   Führungsstangenpaar    ist je ein Schlitten 8 vertikal verschiebbar geführt. Zwischen den beiden Schlitten 8 ist ein horizontaler Balken 9 angeordnet, der mittels Zapfen 9a (Fig. 4) in den Schlitten 8 um eine horizontale Achse (welche in Fig. 2 und 3   durch    den Punkt A angedeutet ist) drehbar ist. Der drehbare Balken 9 kann in zwei gegeneinander um 1800 verdrehten Stellungen festgelegt, d. h. mit den Schlitten 8 verriegelt, werden.

  Zu diesem Zweck besitzt beim   dar-    gestellten Ausführungsbeispiel jeder der Zapfen 9a zwei radiale, einander diametral gegenüberliegende, leicht konische Bohrungen zur Aufnahme eines Haltezapfens   lOa,    der an einer in den Schlitten 8 eingeschraubten Schraube 10 vorgesehen ist (Fig. 4).



   In den Fig. 1, 2 und 4 ist der Balken 9 in der einen seiner beiden möglichen DrehstelLungen, in denen er festgelegt werden kann, dargestellt. An der in dieser Stellung nach unten   gerichteten    Seite des Balkens 9 ist in demselben eine Nut 11   ausgebildet,    welche so geformt und dimensioniert ist, dass sie einen Perforierkamm aufnehmen kann. Der Perforierkamm ist von üblicher Konstruktion; er ist daher lediglich andeutungsweise in Fig. 2 dargestellt. Der hier in unterbrochenen Linien angedeutete   Perfonerkamm    12 besitzt eine in die Nut 11 passende profilierte Leiste, welche nach unten gerichtete Perforiernadeln   oder    Perforiermesser trägt.



   Senkrecht unter der   Drehachse    A des Balkens 9 und parallel zu dieser verlaufend, ist in die Tischplatte 1 eine im Querschnitt parallelogrammförmige Nut eingearbeitet. Für das Perforieren wird in dieser Nut ein leistenartiger, im Querschnitt trapezförmiger Perforiermatrizenhalter 13 (Fig. 1, 2, 4) befestigt, und zwar mittels einer durch nicht dargestellte Schrauben nach unten gezogenen konischen Klemmleiste 14. Der   Perforiermatrizenhalter    13 besitzt eine Nut 15, die im Querschnitt ähnlich geformt ist wie die Nut 11 des Balkens 9 und die zur Aufnahme und Befestigung einer üblichen   Perforiefmatrize    16 dient. Die   Perforierma-    trize ist wiederum lediglich in Fig. 2 in unterbrochenen Linien angedeutet.

  Ferner ist auf der   Perforiermatrize    16 bzw. auf dem Matrizenhalter 13 eine Führungsleiste 17 für die Nadeln oder Messer des   Perfofierkammes    12 befestigt.



   Für den   Betrieb    wird ein beispielsweise etwa 3 mm dicker Stapel von Papierblättern zwischen die Matrize 16 und die Führungsleiste 17 eingeschoben, und dann wird durch noch zu beschreibende Mittel der Balken 9 mit den Schlitten 8 gesenkt, so dass die   Perforiernadeln    oder -messer den Papierstapel durchdringen. Damit die Perforation in dem Papierstapel genau an der richtigen Stelle erfolgt, können natürlich auf den Tischplatten 1, 2, 3 geeignete Führungen und Anschläge angeordnet werden (nicht dargestellt).



   Oft ist es erwünscht, eine Perforierung derart   durch    zuführen, dass die Perforationslinie im Inneren der Papierblätter endet. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, beim Absenken des Balkens 9 nur einen halben Perforierkamm mitzunehmen, während die   andere    Hälfte des geteilten   Perforieffammes    oben bleibt. Die Nut 11 in der   Balkenuntefseite    ist daher längs des Balkens in zwei Abschnitte   lla    und   1 lb    mit verschiedenen Tiefen unterteilt (Fig. 4). In der linken Hälfte   lla    der Nut wird die betreffende Perforierkammhälfte bei jedem Absenken des Balkens 9 mitgenommen. In der tieferen rechten Hälfte   1 1b    der Nut ist eine   Betätit,mngsplatte    18 angeordnet. 

  Die Betätigungsplatte 18 ist in   einer oberen    Stellung gezeichnet, bei welcher die   Perforierkamm-     hälfte mit Spiel in der Nut   1 ib    gehalten ist und beim Absenken des Balkens 9 nicht mitgenommen wird. (In der Regel genügt   Idann    die   Reibung    der Perforiernadeln oder -messer in   der      Führungsleiste    17, um die   betfef-    fende Perforierkammhälfte oben zu halten).

  Durch   lexzentrische    Zapfen 19 an drehbaren   Gliedern,    die von der Balkenaussenseite her zu betätigen sind, kann   Idie      Berätigungsplatte    18 nach unten gedrückt werden, so dass dann auch die rechte   Pefforierkammhälfte    in der Nut   1 ib    praktisch ohne vertikales Spiel gehalten ist, um durchgehende Linien zu perforieren.



   Mit der   Maschine    können auch Stanzarbeiten, z. B.



  zum Abrunden der Ecken von Papierblättern oder zum Anbringen von Ausschnitten in den Blattkanten, vorgenommen   werden.    Die Umstellung ist sehr einfach. Die Schrauben 10 werden gelöst, und der   Balken    9 wird um 1800 um die Achse A gedreht, worauf die   Schfau-    ben 10 wieder angezogen werden, um den Balken in seiner neuen Stellung (Fig. 3) festzulegen. In der bei diesser Stellung nach unten gerichteten Seite des Balkens 9 ist leine im Querschnitt konische Nut 19   zur    Aufnahme und Befestigung einer Stanzpatrize ausgebildet.



  Die   Stanzpatrize    kann von üblicher Art sein; eine solche Patrize 20 ist daher in Fig. 3 lediglich mit unterbrochenen Linien   angedeutet.    Die Patrize 20 kann in der Nut 19 durch nicht dargestellte Spannbolzen befestigt werden, welche durch vertikale Schlitze 21 im Balken hindurchgesteckt werden können.



   An der einen   Vertikaiseite    des Balkens 9 kann, z. B.



  mittels einer Nut 22, ein ebenfalls nur schematisch angedeuteter   Werkstückniederhaltef    23 befestigt werden, in welchem eine oder mehrere Stangen 24, die am unteren Ende einen Niederhaltefuss 25 tragen, vertikal verschiebbar geführt und   durch    Federkraft nach unten gedrückt sind.



   Ferner wird für das Stanzen der Perforiermatrizenhalter 13, nach Lösen der Klemmleiste 14, aus der Nut in der Tischplatte 1 herausgezogen. An seiner Stelle wird ein   Stanzmatrizenhalter    26 in dieser   Nut befestilgt.   



  Dieser   Stanzmatrizenhalter    besitzt unter der Stanzpabrize 20 eine   Ausneh,mung,    in der eine   Stanzmiatrize    27 (durch nicht   dargestellte    Mittel) befestigt ist. Zweckmässig kann die Matrize 27 gegenüber dem Halter 26 etwas verstellbar sein, damit sie genau auf die Patrize 20 ausgerichtet und nach einem Nachschleifen von Patrize und/oder Matrize nachgestellt werden kann.



  Ferner können vorzugsweise für verschiedene Matrizen 27   entsprechend    verschiedene Halter 26 vorgesehen sein, in denen die jeweiligen Matrizen bleibend angeordnet sind.



   N;atürlich werden in der Regel auch für das Stanzen Führungen und Anschläge auf den Tischplatten 1, 2, 3 angebracht   (nicht dargestellt).   



   Für den Antrieb,   d.    h. für das Auf- und Abbewegen der beiden Schlitten 8 mit dem Balken 9, sind an den Schlitten 8 nach aussen   abstehende    Zapfen 8a vorgesehen. Die Zapfen 8a liegen auf einer gemeinsamen Achse (im dargestellten Beispiel auf der   Drehachse    A), welche durch die vertikale Mittelebene des Balkens 9   verläuft.    Da sowohl beim Perforieren als auch beim Stanzen die Patrizen 12 bzw. 20 ebenfalls in dieser vertikalen Ebene bzw. etwa symmetrisch zu dieser Ebene wirken, entstehen durch die   Antriebskräfte    keine   Dreh    momente auf die Schlitten 8, welche zu einem Verkanten und möglicherweise Verklemmen derselben führen könnten.



   Auf den Zapfen 8a sind die oberen Enden von Kurbelstangen   (in    Fig. 1 bis 4   deutlichkeitshalber    weggelassen) gelagert, deren untere Enden auf   exzentrischen    Zapfen 28a einer Antriebswelle 28 (Fig. 1) gelagert sind.



   In der Regel werden für das Perforieren einerseits und für   dlas    Stanzen anderseits verschiedene Hubhöhen der Schlitten 8 mit dem Balken 9 gewünscht. Es ist beispielsweise üblich, Papierblattstapel von etwa 3 mm Dicke unter Anwendung einer Hubhöhe von etwa 9 mm zu perforieren. Dagegen sind Hubhöhen von etwa 35 mm zum Stanzen von etwa 20 bis 30 mm dicken Stapeln üblich. Eine Kurbelstange, die in einfachster Weise die Einstellung dieser beiden Hubhöhen gestattet, ist in den Fig. 5 bis 7 in jeweils verschiedenen   Stellungen    dargestellt. Diese Kurbelstange besitzt an ihrem oberen Ende eine Bohrung 29, in welcher der Zapfen 8a des Schlittens 8 gelagert ist. Im unteren Ende der Kurbelstange ist eine Bohrung 30   ausgebildet,    in welcher eine Lagerscheibe 31 drehbar gelagert ist.

  Die Lagerscheibe 31 besitzt ihrerseits eine exzentrische Bohrung 32, in welcher der exzentrische Zapfen 28ia der Antriebswelle 28 gelagert ist. Mittels eines Riegels 33 kann die Lagerscheibe 31 wahlweise entweder mit dem unteren Kurbel   stangenkopf    oder mit dem Zapfen 28a und damit mit   der    Antriebswelle 28 drehfest verbunden   werden.    Der Riegel 33 kann z. B. auf der Scheibe 31 gelagert unld in zwei Stellungen umklappbar sein, in   denen    er in Nuten im Kurbelstangenkopf bzw. im   Zapfen      28ta    eingreift.



  In Fig. 5 verbindet der Riegel 33 die Scheibe 31 drehfest mit   der    Kurbelstange. Nachdem die Antriebswelle 28, wie in Fig. 6 gezeigt, eine halbe Umdrehung gemacht hat, ist die Kurbelstange um einen der   Exzen-    trizität des Zapfens 28a entsprechenden Betrag von beispielsweise 9 mm   angehoben.      Wenn      dagegen    in Fig. 5, wie in unterbrochenen Linien angedeutet,   der    Riegel 33 die Scheibe 31 mit der   Antriebswelle      vefbin-    den würde,   dann    würde nach einer halben   Umdrehung    derselben   Idie    Stellung gemäss Fig.

   7 erreicht, in welcher die Kurbelstange um einen den Exzentrizitäten des   Zlap    fens 28a und der   Bohrung    32 in   der    Scheibe 31 entsprechenden Betrag von beispielsweise 35 mm   ange-    hoben ist.



   In den Fig. 2, 3 und 4 sind   die    Schlitten 8 und der Balken 9 auf   der    Höhe gezeichnet, die der in Fig. 6 gezeigten Stellung der Antriebswelle 28 und der Kur   beistange    entspricht, also in der oberen Stellung für das Perforieren. In Fig. 3 würde der   Balken    in der oberen Stellung für Stanzen, wenn der Antrieb gemäss Fig. 7   eingerichtet    und eingestellt ist, noch etwas höher als gezeichnet stehen. 

  In der oberen Stellung für Stanzen hat der Balken 9 also, wie es wegen der grösseren Höhen der Stanzpatrize und der zu stanzenden Stapel nötig ist, einen grösseren Abstand von der Oberseite der Tischplatte 1 als in der oberen Stellung für Perforieren, und zwar einerseits infolge der beschriebenen   Aus;bil-    dung des Antriebes und anderseits infolge der Tatsache, dass die Drehachse A des Balkens nicht in dessen Mitte liegt.



   Selbstverständlich kann die Maschine zum Perforieren und zum Stanzen nicht nur von Papier- oder Kartonblattstapeln, sondern auch von anderem   BlattmFate-    rial, wie z. B. Kunststoffolien, verwendet werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Maschine zum Stanzen und zum Perforieren von Blattmaterial, insbesondere von gestapelten Papierblät tern, mit einem Tisch (1, 2, 3) zur Aufnahme von Perforier- und von Stanzmatrizen (16 bzw. 27) und mit einem über dem Tisch horizontal an'geordneten Balken (9), der zum Halten von Perforier- und von Stanzpatrizen (12 bzw.
    20) eingerichtet ist und der an seinen beiden Enden an je einem Schlitten (8) ,gehalten und mit den Schlitten auf und ab bewegbar ist, welche an auf dem Tisch (1, 2, 3) befestigten vertikalen Führungen (7) verschiebbar geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Balken (9) an den Schlitten (8) um eine horizontale Achse (A) drehbar und in zwei gegeneinander um 1800 verdrehten Stellungen festlegbar ge halten ist, an seiner in der einen dieser beiden Ste31un- gen nach unten gerichteten Seite eine Nut (11) zur Aufnahme und zum Halten eines Perforierkammes (12) aufweist und an seiner in der anderen Stellung nach unten gerichteten Seite eine Nut (19) zur Aufnahme einer Stanzpatrize (20) aufweist, und dass mindestens zwei auswechselbare, in dem Tisch (1, 2,
    3) unter dem Balken (9) befestigbare Matrizenhalter (13, 26) vorgesehen sind, von denen der eine (13) zum Halten einer Perforiermatrize (16) und einer Perforiernadel;Füh rungsleiste (17) eingerichtet ist, während der andere bzw. die anderen Matfizenhaltef (25) zum Halten von Stanzmatrizen (27) eingerichtet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dladufch gekennzeichnet, dass der Balken (9) in seinem Inneren von der einen zur anderen der genannten Seiten durchgehende Schlitze (21) zur Aufnahme von Festspannbolzen für in der betreffenden Nut (19) angeordnete Stanzpatrizen (20) aufweist.
    2. Maschine nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen Werk- stückniederhalter (23), der an einer in den beiden genannten Stellungen vertikalen Seite des Balkens (9) befestigbar ist und der einen vertikal verschiebbar geführten, durch Federkraft abwärts gedrückten Niederhaltefuss (24, 25) aufweist.
    3. Maschine nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Balken (9) die den Perforierkamm (12) aufnehmende Nut (11) längs des Balkens zwei Abschnitte (lla und llb) mit verschiedenen Tiefen aufweist und in dem tieferen Abschnitt (alb) Perforierkamm-Betätigungselemente (18, 19) angeordnet sind, die in der Nut (alb) vertikal verstellbar sind.
    4. Maschine nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, in welcher zum Auf- und Abbewegen der Schlitten (8) jeder Schlitten einen Zapfen (8a) aufweist und auf den Zapfen (8a) die einen Enden von Kurbelstangen gelagert sind, deren andere Enden auf exzentrischen Zapfen (28a) einer Antriebswelle (28) gella- gert sind, dadurch gekennzeichnet, dass in den genannten anderen Enden der Kurbelstangen drehbare Lagerscheiben (31) mit exzentrischen Bohrungen (32) zur Aufnahme der Antriebswelllenzapfen (28a) angeordnet sind, welche Lagerscheiben (31) mittels Riegeln (33) wahlweise mit den Antriebswellenzapfen (28a) oder mit den Kurbelstangen drehfest verbindbar sind, um zwei verschiedene Hubhöhen des Balkens (9) zu erzielen.
CH321570A 1970-03-05 1970-03-05 Maschine zum Stanzen und zum Perforieren von Blattmaterial, insbesondere von gestapelten Papierblättern CH504288A (de)

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