CH504166A - Verfahren zur Herstellung neuer gefärbter fetthaltiger Massen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer gefärbter fetthaltiger Massen

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CH504166A
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Hans Dr Hess
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Ciba Geigy Ag
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer gefärbter fetthaltiger Massen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer gefärbter   fetthaltiger    Massen, die in der   Lebensmittele    oder kosmetischen Industrie Verwendung finden.



   Es ist bekannt, Fett, insbesondere Speisefette, Margarine oder Butter, aber   auch    Seifen zur Angleichung an analoge Fette, zur Kennzeichnung wie auch zur Überdeckung von Eigenfärbungen anzufärben. Hierzu wurden bisher vor   allem    fettlösliche   Lebensmittelfiarb-    stoffe, wie Karotinoide, Chlorophyll, Eigelb, Bixin und dergleichen verwendet. Anderseits können auch wasserlösliche Farbstoffe, wie   Laktoflavin    oder Azofarbstoffe, z. B. Tartrazin, benützt werden, die aber in wässriger Lösung in den Fetten emulgiert werden müssen. Die so   erhaltenen    gefärbten Massen sind wasserhaltig, was zu mannigfachen Instabilitäten und   Inkompatibillitäten    führen kann. Beide   Methoden    ergeben in der Regel farbinstabile Präparate.



   Es ist ferner durch die Veröffentlichung von Mätzke in Deutsche Apothekerzeitung, Bd. 33, Seite 1129 (1964) bekannt geworden, Idass man zur Färbung der   Fetzmassen,    insbesondere Suppositorienmassen, auch lichtechte Pigmentfarben, z. B. anorganische Pigmente oder Farblacke, wie Aluminium-,   Mlagnesium-    oder Kalziumsalze organischer Azofarbstoffe, welche in der Lebensmittel- oder   pharmazeutischen    Industrie verwendbar sind, verwenden kann. Darnach werden diese Pig   mentfarbstoffe    wie üblich den Fettstoffen beigemischt und mit geschmolzenen Fetten verarbeiter. Solche gefärbte Fettmassen sind insofern unbefriedigend,   als    mit einer bestimmten Farbstoffmenge je nach der Verarbeitungsweise ganz unterschiedliche und mehr oder weniger inhomogene Färbungen erhalten werden.

  Ausserdem wird auch das   Anfärben    von Fettmassen im voraus und zur Vorratshaltung nicht empfohlen, da beim Erkalten im Vorratsgefäss die Farbstoffe sedimentieren.



   Es wurde nun   gefunden,      dass    man die genannten Nachteile vollständig beheben kann, wenn man Pigment Farbstoffe in Gegenwart von Ölen, einer geschmolzenen Fettmasse, einem Fettalkohol oder einem   physio    gisch unbedenklichen Suspensionsmittel, das sich mit Fetten mischen lässt, auf eine durchschnittliche Korngrösse von kleiner als 10   Jcl    mahlt und, falls man von einem   Fettaikohol    oder dem Suspensionsmittel ausgegangen ist, das   erhaltene    Mahlgut mit Fetten verdünnt.



   Als Pigmentfarbstoffe   können    Pigmente   anorgani-    scher Natur, beispielsweise Titanoxyd,   Eisenoxyd    oder Ferro- oder   Fefrisilikate,    Pigmente   organischer    Natur, wie Aluminium-, Kalzium- oder   Mlagnesiumlacke    von in der Lebens- und bzw. oder kosmetischen Industrie   zugelassenen    Farbstoffen, z. B.

  Azofarbstoffen, wie Azorubin, Coccin, Amaranth,   Ölborange    S,   Tartrazin,    Chrysoins,   Briliantschwarz,      Indigoverbindungen,    wie Indigotin, Indanthren-Derivate, wie Indanthrenblau RS, Triphenylmethan-Derivate, wie   P atentbl au,      Xa nthinDeri-    vate, wie Erythrosin und dergleichen, wie auch die reinen Farbstoffe selbst verwendet werden. Die Pigmentfarbstoffe werden bei dieser Behandlung vorzugsweise auf eine   durchschnittliche    Korngrösse von unter   1 0,    in erster Linie von 0,1 bis   2Xe,    vermahlen.



   Erfindungsgemäss lassen sich übliche Fette, wie Triglyceride von Fettsäuren mit 12-18 Kohlenstoffatomen, Gemische aus gesättigten Fettalkoholen mit 10-12 Koh   lenstoffatomen,      Speisefette,    z. B. Margarine, Butter, Kokosfett oder auch Öle, z. B. Speiseöl, oder geschmolzene Fette oder Mischungen   davon,    wie vegetabile oder mineralische Öle, z. B. Ester von Fettsäuren mit   vorzugs-    weise 8-25 Kohlenstoffatomen mit Polyolen, als Mahlsubstrat verwenden. Die genannten Ester können auch   Polyalkylen    wie   Polyäthylenglykoigruppen    tragen.



   Die Konzentration der Pigmentfarbstoffe im Mahlgut beträgt   vozugsweise    0,001-50 %, in erster Linie   10-25 %.    Dabei empfiehlt es sich aus arbeitsökonomischen Gründen, für die Mahlung möglichst konzentrierte Suspensionen einzusetzen,   da    die so hergestellten Farbkonzentrate zum Färben einer grösseren Menge Fettmasse   ausreichen.    Zur Färbung der genannten Substanzen können Farbstoffpigmentkonzentrationen vorzugsweise von 0,0005-0,5   X,    in erster Linie von 0,001  bis   0,05 %,    genügen. Dabei beziehen sich diese Kon zentrationsangaben auf die   Pigmentfarbstoffe.   



   Das Mahlen der   Pigmentfarbstoffe    kann man in Mühlen mit festen, vorzugsweise runden Mahlkörpern, deren Durchmesser nicht grösser als etwa 2 cm sind, vornehmen, wobei die Dauer des Mahlens zwischen etwa   lssi    Stunde und 24 Stunden   schwanken    kann, je nach der verwendeten   Mühlenart    und dem verwendeten
Pigment. Bevorzugt verwendet man jedoch Sandmühlen, wobei im   Chargenbetrieb    eine Mahlzeit von etwa
1 Stunde bis 8 Stunden als optimal zu bezeichnen ist. Verwendet man die reinen Farbstoffe, muss mit längeren Mahlzeiten gerechnet werden.



   Das   Verdünnen    des Mahlgutes mit den Fetten er folgt in an sich bekannter Weise.



   Die Erfindung betrifft somit die Herstellung von, wie auch die dabei erhaltenen gefärbten   Fettmassen,    die dadurch gekennzeichnet sind,   dass    sie   Pigmentfarb-    stoffe einer durchschnittlichen Korngrösse von kleiner als 10   aU,    vorzugsweise von 0,1 bis 2   p,    in einer Konzentration von 0,0005-0,5   SO,    in erster Linie von 0,001 bis 0,05 %, enthalten.



   Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben.



   Beispiel I
In einer Sandmühle von 1,5 1 Inhalt werden 50 g Tartrazin-Farblack (mit   35X    reinem Tartrazin) und 480 g Sand mit 200 g geschmolzenem Kokosfett vermischt und während 6 Stunden bei einer Tourenzahl von 2000 U/Min. gemahlen. Dabei wird die Mischung auf einer Temperatur von etwa   500 C    gehalten. Das erhaltene Mahlgut wird vom Sand getrennt. 3,5 g dieses Mahlgutes werden zu 10 kg bei 360   geschmolzener    Margarine gegeben und durch Rühren vermischt. Nach dem Erstarren der Mischung und Walzen wird eine gelbe Margarine mit 0,00245   S    reinem Tartrazin   erhalten.   



   Beispiel 2
1,75 g des in Beispiel 1 erhaltenen Mahlgutes werden mit 8,5 kg einer Mischung von pflanzlichen und tierischen   Tri,lyceriden    (gesättigte und ungesättigte Fettsäuren,   CfL G2)    homogen vermischt. In diesem Gemisch wird darauf 1,5 kg Wasser emulgiert; die entstandene schwach gelb gefärbte Margarine wird homogenisiert, gekühlt und gewalzt.



   Beispiel 3
50 g   Gelboran,ge-S-Farblack    (mit 36   %    reinem   Gelborange    S) und 200 g Sonnenblumenöl werden mit 480 g Sand vermischt und während 4 Stunden bei einer   Tourenzahl    von 2000 U/Min. in einer   Sandmühle    von 1,5 1 Inhalt gemahlen. Das   erhaltene    Mahlgut wird vom Sand getrennt. 1,2 g dieses Mahlgutes werden zu 10 kg eines bei 350 geschmolzenen   Pflanzen-    fettes gegeben und durch Rühren vermischt. Nach Abkühlen wird ein leicht   orangegelbes    Pflanzenfett erhalten, welches   0,000864X    reines Gelborange S enthält.



   PATENTANSPRUCH 1
Verfahren zur Herstellung gefärbter fetthaltiger Massen, die in der   Lebensmittel-    oder kosmetischen Industrie verwendbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass man Pigmentfarbstoffe in   Gegenwart    von Ölen, einer ge   schmolzenen    Fettmasse, einem Fett alkohol oder einem physiologisch unbedenklichen Suspensionsmittel,   das    sich mit Fetten mischen lässt, auf eine durchschnittliche Korn grösse von kleiner 10   jt    mahlt und, falls man von einem Fettalkohol oder dem Suspensionsmittel ausgegangen ist,   das    erhaltene Mahlgut mit Fetten verdünnt.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man in einer Mühle mit festen Mahl körpern, die im Durchmesser nicht grösser als etwa
2 cm sind, mahlt.



   2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man in einer Sandmühle mahlt.



   3. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die   Pigmentfarbstoffe    auf eine durchschnittliche Korngrösse von 0,1-2   6c    mahlt.



   4. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration an Pigmentfarbstoffen im Mahlgut 0,001-50 % beträgt.



   5. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration an Pigmentfarbstoffen im Mahlgut 10-25 % beträgt.



   6. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, dass man als Pigmentfarbstoffe anorganische Pig mente verwendet.



   7. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch   gekennzeich    net, dass man als   Pigmentfarbstoffe    organische Farblacke verwendet, die in der Lebensmittel- und bzw. oder in der kosmetischen Industrie zugelassen sind.



   8. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch   gekennzeich-    net, dass man als   Pigmentfarbstoffe    reine organische Farbstoffe verwendet, die in der   Lebensrmittel-    und bzw. oder kosmetischen Industrie zugelassen sind.



   9. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Margarine mahlt.



   10. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, dass man in Gegenwart eines geschmolzenen Fettes mahlt.



   11. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,   Idass    man in Gegenwart eines vegetabilen Öls mahlt und das Mahlgut mit einem Pflanzenfett verdünnt.

 

   PATENTANSPRUCH II
Gefärbte   fellhaltige    Massen, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, die in der kosmetischen Industrie Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, dass sie Pigmentfarbstoffe   einersdurchschnitt-    lichen Korngrösse von kleiner als 10   t    verteilt enthalten.



   UNTERANSPRÜCHE
12. Gefärbte fetthaltige Massen gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Pigmentfarbstoffe eine   durchschnittliche    Korngrösse von 0,1   bis 2 2,rz besitzen.   



   13. Gefärbte fetthaltige Massen gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Pig 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. bis 0,05 %, genügen. Dabei beziehen sich diese Kon zentrationsangaben auf die Pigmentfarbstoffe.
    Das Mahlen der Pigmentfarbstoffe kann man in Mühlen mit festen, vorzugsweise runden Mahlkörpern, deren Durchmesser nicht grösser als etwa 2 cm sind, vornehmen, wobei die Dauer des Mahlens zwischen etwa lssi Stunde und 24 Stunden schwanken kann, je nach der verwendeten Mühlenart und dem verwendeten Pigment. Bevorzugt verwendet man jedoch Sandmühlen, wobei im Chargenbetrieb eine Mahlzeit von etwa 1 Stunde bis 8 Stunden als optimal zu bezeichnen ist. Verwendet man die reinen Farbstoffe, muss mit längeren Mahlzeiten gerechnet werden.
    Das Verdünnen des Mahlgutes mit den Fetten er folgt in an sich bekannter Weise.
    Die Erfindung betrifft somit die Herstellung von, wie auch die dabei erhaltenen gefärbten Fettmassen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie Pigmentfarb- stoffe einer durchschnittlichen Korngrösse von kleiner als 10 aU, vorzugsweise von 0,1 bis 2 p, in einer Konzentration von 0,0005-0,5 SO, in erster Linie von 0,001 bis 0,05 %, enthalten.
    Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben.
    Beispiel I In einer Sandmühle von 1,5 1 Inhalt werden 50 g Tartrazin-Farblack (mit 35X reinem Tartrazin) und 480 g Sand mit 200 g geschmolzenem Kokosfett vermischt und während 6 Stunden bei einer Tourenzahl von 2000 U/Min. gemahlen. Dabei wird die Mischung auf einer Temperatur von etwa 500 C gehalten. Das erhaltene Mahlgut wird vom Sand getrennt. 3,5 g dieses Mahlgutes werden zu 10 kg bei 360 geschmolzener Margarine gegeben und durch Rühren vermischt. Nach dem Erstarren der Mischung und Walzen wird eine gelbe Margarine mit 0,00245 S reinem Tartrazin erhalten.
    Beispiel 2 1,75 g des in Beispiel 1 erhaltenen Mahlgutes werden mit 8,5 kg einer Mischung von pflanzlichen und tierischen Tri,lyceriden (gesättigte und ungesättigte Fettsäuren, CfL G2) homogen vermischt. In diesem Gemisch wird darauf 1,5 kg Wasser emulgiert; die entstandene schwach gelb gefärbte Margarine wird homogenisiert, gekühlt und gewalzt.
    Beispiel 3 50 g Gelboran,ge-S-Farblack (mit 36 % reinem Gelborange S) und 200 g Sonnenblumenöl werden mit 480 g Sand vermischt und während 4 Stunden bei einer Tourenzahl von 2000 U/Min. in einer Sandmühle von 1,5 1 Inhalt gemahlen. Das erhaltene Mahlgut wird vom Sand getrennt. 1,2 g dieses Mahlgutes werden zu 10 kg eines bei 350 geschmolzenen Pflanzen- fettes gegeben und durch Rühren vermischt. Nach Abkühlen wird ein leicht orangegelbes Pflanzenfett erhalten, welches 0,000864X reines Gelborange S enthält.
    PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung gefärbter fetthaltiger Massen, die in der Lebensmittel- oder kosmetischen Industrie verwendbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass man Pigmentfarbstoffe in Gegenwart von Ölen, einer ge schmolzenen Fettmasse, einem Fett alkohol oder einem physiologisch unbedenklichen Suspensionsmittel, das sich mit Fetten mischen lässt, auf eine durchschnittliche Korn grösse von kleiner 10 jt mahlt und, falls man von einem Fettalkohol oder dem Suspensionsmittel ausgegangen ist, das erhaltene Mahlgut mit Fetten verdünnt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man in einer Mühle mit festen Mahl körpern, die im Durchmesser nicht grösser als etwa 2 cm sind, mahlt.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man in einer Sandmühle mahlt.
    3. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Pigmentfarbstoffe auf eine durchschnittliche Korngrösse von 0,1-2 6c mahlt.
    4. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration an Pigmentfarbstoffen im Mahlgut 0,001-50 % beträgt.
    5. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration an Pigmentfarbstoffen im Mahlgut 10-25 % beträgt.
    6. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, dass man als Pigmentfarbstoffe anorganische Pig mente verwendet.
    7. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, dass man als Pigmentfarbstoffe organische Farblacke verwendet, die in der Lebensmittel- und bzw. oder in der kosmetischen Industrie zugelassen sind.
    8. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich- net, dass man als Pigmentfarbstoffe reine organische Farbstoffe verwendet, die in der Lebensrmittel- und bzw. oder kosmetischen Industrie zugelassen sind.
    9. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Margarine mahlt.
    10. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, dass man in Gegenwart eines geschmolzenen Fettes mahlt.
    11. Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, Idass man in Gegenwart eines vegetabilen Öls mahlt und das Mahlgut mit einem Pflanzenfett verdünnt.
    PATENTANSPRUCH II Gefärbte fellhaltige Massen, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, die in der kosmetischen Industrie Verwendung finden, dadurch gekennzeichnet, dass sie Pigmentfarbstoffe einersdurchschnitt- lichen Korngrösse von kleiner als 10 t verteilt enthalten.
    UNTERANSPRÜCHE 12. Gefärbte fetthaltige Massen gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Pigmentfarbstoffe eine durchschnittliche Korngrösse von 0,1 bis 2 2,rz besitzen.
    13. Gefärbte fetthaltige Massen gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Pig
    mentfarbstoffe in einer Konzentration von 0,0005 bis 0,5 % enthalten.
    14. Gefärbte fetthaltige Massen gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Pigmentfarbstoffe in einer Konzentration von 0,001 bis 0,05 % enthalten.
    15. Gefärbte fetthaltige Massen gemäss Psatentan spruch II oder einem der Unteransprüche 12-14, dia- durch gekennzeichnet, dass sie als Pigmentfarbstoffe Pigmente anorganischer Natur enthalten.
    16. Gefärbte fetthaltige Massen gemäss Patentanspruch II oder einem der Unteransprüche 12-14, da- durch gekennzeichnet, dass sie als Pigmentfarbstoffe organische Farblacke von in der kosmetischen Indu- strie zugelassenen Farbstoffen enthalten.
    17. Gefärbte fetthaltige Massen gemäss Patentanspruch II oder einem der Unteransprüche 12-14, da durch gekennzeichnet, dass sie als Pigmentfarbstoffe reine organische Farbstoffe enthalten, die in der kosmetischen Industrie zugelassen sind.
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