CH496502A - Einstichwerkzeug, insbesondere Einstich-Drehmeissel - Google Patents
Einstichwerkzeug, insbesondere Einstich-DrehmeisselInfo
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Description
Einstichwerkzeug, insbesondere Einstich-Drehmeissel
Die Erfindung betrifft ein Einstichwerkzeug, insbesondere Einstich-Drehmeissel, mit einem von einem Spannelement beaufschlagten, in einer Ausnehmung lösbar an einem Klemruhalter befestigten, nacheinander in Schneidstellung biingbare Schneiden aufweisenden, quaderähnlichen Schneidkörper.
Derartige Einstichwerkzeuge mit mehrschneidigen Schneidkörpern sind allgemein bekannt. Insbesondere sind die Schneidkörper derartiger Werkzeuge mit drei oder vier Schneiden versehen. Die seitlichen Deckflächen dieser Schneidkörper weisen dementsprechend im wesentlichen die Form eines gleichseitigen Dreieckes bzw. eines Quadrates auf. Sie sind in einer ihrer äusseren Kontur entsprechenden Ausnehmung am Schneidkörperhalter durch eine etwa lotrecht zu ihren seitlichen Deckflächen durch den Schneidkörpermittelpunkt verlaufende Schraube befestigt. Um nach Verschleiss einer Schneidkante die nächste Schneidkante in Schneidstellung zu bringen, muss die Befestigungsschraube gelöst und der Schneidkörper entsprechend um die Achse seiner Befestigungsschraube gedreht werden.
Die Herstellung der Schneidkörper für derartige Einstichwerkzeuge ist sehr kompliziert und ausschussanfällig, da alle drei oder vier Schneiden mass- und formgleich sowie deren Schneidkanten lupenrein und scharf sein müssen. Die Bauhöhe der Schneidkörper derartiger Einstichwerkzeuge ist sehr gross und lässt folglich keine kleinen Gesamthöhen der Werkzeuge zu, wie diese bei einer Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten solcher Werkzeuge sehr häufig notwendig sind. Darüber hinaus ist eine schwingungsfreie und robuste Spannung der Schneidkörper bei den bekannten Einstichwerkzeugen nur in sehr begrenztem Masse möglich. Auch sind die Einstichtiefen begrenzt, wenn nicht das Schneidkörpervolumen in einem ungünstigen Verhältnis zur verfügbaren Einstichtiefe stehen soll und besondere Massnahmen zur sicheren Spannung des Schneidkörpers ergriffen werden.
Solche zusätzlichen Massnahmen zur sicheren Spannung der Schneidkörper führen jedoch meistenteils zu einer Behinderung des freien Spanablaufes, der gerade bei Einstichwerkzeugen von besonderem Wert ist.
Bei dreischneidigen Schneidkörpern für die bekannten Einstichwerkzeuge ist darüber hinaus die jeweils in Betriebsstellung befindliche Schneide nicht bzw. nur unzureichend unterstützt, wodurch eine gewisse Bruchanfälligkeit vorliegt.
Unabhängig davon, ob drei- und vierschneidige Schneidkörper bei den bekannten Einstichwerkzeugen verwendet werden, liegt die Bedienung für die Spannung der Schneidkörper an ungünstigen Stellen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Einstichwerkzeug der eingangs genannten Art zu schaffen, welches hinsichtlich Aufbau und Bedienung einfach gestaltet ist, eine in jeder Hinsicht sichere Spannung des Schneidkörpers gewährleistet, für eine gute Unterstützung der in Betriebsetellung befindlichen Schneidkörperschneide sorgt und einen freien Spanablauf gewährleistet.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die beiden Seitenflächen des Schneidkörpers, unter Berücksichtigung der Anordnung je eines Freiwinkels der seitlichen Nebenschneiden, im wesentlichen zueinander parallel sind und deren Umrissform je aus einem langgestreckten, gleichschenkeligen Trapez und einem auf dessen längerer Grundlinie aufgesetzten gleichschenkeligen Dreieck zusammengesetzt ist, dass die auf der kürzeren Grundlinie des Trapezes gelegene Hauptschnittdruck-Abstützfläche des Schneidkörpers aus symmetrisch zur vertikalen Schneidkörper Mittellängsachse, satteldachförmig zueinander stehenden Teilflächen gebildet ist, und dass die übrigen, die Span- und die Freiflächen der Hauptschneiden bildenden Flächen des Schneidkörpers gleiche Winkel mit den beiden Seitenflächen bilden.
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes verläuft die Druckrichtung des Spannelementes lotrecht zur Winkelhalbierenden zwischen der in Ruhestellung befindlichen Schneidkörper-Spanfläche und den beiden zueinander parallelen Grundlinien der Trapezteile der Schneidkörperseitenflächen. Hierdurch wird selbst bei grösserem Winkel zwischen den Trapez-Grundlinien und den Schenkeln des Dreieckes der Seitenflächenform des Schneidkörpers eine selbsthemmende Schneidkörperspannung derart erzielt, dass der Schneidkörper gegen ein Herausdrücken aus seiner Halterung nach vorne in Richtung seiner Längserstreckung gesichert ist.
Das Spannelement kann ein innerhalb des Halters gelagerter, auf dem Schneidkörper von der Seite her aufliegender Spannbolzen sein, dessen Schaft im Bereich seines freien Endes mit einer Kerbe versehen ist, deren in Spannrichtung liegende Seitenfläche von der Stirnfläche einer in den Halter eingeschraubten Druckschraube beaufschlagt ist. Hierdurch ist eine einfache Betätigung der Spannung von oben und vorne bzw.
von beliebigen anderen Seiten möglich. Ausserdem ermöglicht diese Art der Spannung eine rechenförmige Nebeneinanderanordnung mehrere gleicher Werkzeuge, wie diese beispielsweise beim Drehen von Kolbenring- nuten an Kolben von Verbrennungsmotoren erwünscht ist.
Das Spannelement kann den in Ruhestellung befindlichen Teil des Schneidkörpers auch seitlich umfassen.
Hierdurch kann zusätzlich zu der V-Form der Hauptschnittdruck-Abstützfläche eine Massnahme zur Siche rung des Schneidkörpers gegen eine seitliche Verschiebung geschaffen werden. In Weiterentwicklung dieses Gedankens kann der den Schneidkörper umfassende Teil des Spannbolzens in einer im Bereich der Stosskante zwischen den beiden Schneidkörperspanflächen angeordneten Ausnehmung ruhen. Hierdurch ist eine formschlüssige weitere Sicherung entgegen dem auf den Schneidkörper einwirkenden Vorschubdruck möglich. Ausserdem wird dadurch trotz des Hineinrückens des Spannbolzens in den Bereich der Stosskante zwischen den beiden Schneidkörper-Spanflächen jegliche Beeinträchtigung des freien Spanablaufes im Betrieb verhindert.
Der Spannbolzen kann zu diesem Zweck mit seitlich an den beiden Schneidkörper-Seitenflächen anliegenden Vorsprüngen versehen sein. Die Vorsprünge würden mit Gleitpassung an den Schneidkörperseitenflächen anliegen
Zur weiteren Verbesserung der Spannung des Schneidkörpers ist als mögliche Massnahme vorgesehen, dass die Freifläche der in Ruhestellung befindlichen Schneide gegen ein, insbesondere verstellbares, Rückdruck-Abstützteil anliegt. Die Verwendung eines verstellbaren Rückdruck-Abstützteiles empfiehlt sich insbesondere bei der auf die Spanfläche der in Ruhestellung befindlichen Schneide des Schneidkörpers wirksamen Schneidkörperspannung. Das einstellbare Rückdruck Abstützteil erleichtert nach einem Anschleifen des Schneidkörpers ein Einstellen des Werkzeuges.
Zur konstruktiven Ausführung dieses Gedankens wird weiterhin vorgeschlagen, dass das Rückdruck-Abstützteil der Mantel eines exzentrisch zu seiner Mittelachse drehbar und feststellbar am Halter gelagerten Bolzens ist. Vorzugsweise ist das Rückdruck-Abstützteil durch den exzentrisch zur Mittelachse angeordneten Kopf einer Schraube gebildet. Dies ermöglicht eine besonders kostensparende Konstruktion.
Das Rückdruck-Abstützteil kann um eine etwa lotrecht zur Längsmittelebene des Schneidkörpers verlaufende Achse frei drehbar am Halter gelagert sein, wobei die Drehachse etwa mit der Schneidkante der in Ruhestellung befindlichen Schneidkörperschneide zusammenfällt und das Rückdruck-Abstützteil zwei an Frei- und Spanfläche der in Ruhestellung befindlichen Schneide anliegende Stützpunkte aufweist.
Hierdurch kann gewissermassen der im Betrieb auf den Schneidkörper einwirkende Rückdruck in einen die Spanfläche der in Ruhestellung befindlichen Schneide beaufschlagenden Anpressdruck umgewandelt werden, welcher eine schwingungssichere Spannung des Schneidkörpers erheblich begünstigt und unter gewissen Umständen sogar jegliches weitere Spannelement überflüssig macht.
In konstruktiver Ausgestaltung des vorstehend beschriebenen Vorschlages können die Stützpunkte durch Anlageflächen gebildet sein. Vorzugsweise soll das Rückdruck-Abstützteil der Kopf einer in den Halter eingeschraubten Schraube und die Anlageflächen die Seitenbegrenzungsflächen eines aus dem Schraubenkopf entfernten Kreisausschnittes (Sektors) sein. Hierdurch ist wiederum eine kostensparende Herstellung gewährleistet. Das Zentrum des Schraubenkopfes kann zur Schonung der in Ruhestellung befindlichen Schneide des Schneidkörpers ausgebohrt sein.
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand einiger in den Figuren dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Explosivdarstellung eines Einstich-Drehmeissels mit seinen Einzelteilen,
Fig. 2 die vergrösserte Darstellung des in dem Werkzeug gemäss Fig. 1 verwendeten Schneidkörpers,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Werkzeuges gemäss Fig. 1 in betriebsbereiter Ausführung,
Fig. 4 einen Schnitt entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 die Explosivdarstellung einer modifizierten Ausführungsform des Schneidwerkzeuges entsprechend Fig. 1,
Fig. 6 die vergrösserte Seitenansicht des im Werkzeug nach Fig. 5 verwendeten Schneidkörpers,
Fig. 7 einen Schnitt entsprechend der Linie VII-VII in Fig. 6.
Fig. 8 eine vergrösserte Darstellung des bei dem Werkzeug nach Fig. 5 verwendeten Spannelementes,
Fig. 9 die Seitenansicht einer weiteren modifizierten Ausführungsform eines Schneidwerkzeuges entsprechend Fig. 1, 3 und 5,
Fig. 10 einen Schnitt entsprechend der Linie IX-IX in Fig. 9,
Fig. 11 die vergrösserte Darstellung des in der Ausführungsform gemäss Fig. 9 verwendeten Rückdruck Abstützteiles. Das in Fig. 1 dargestellte Einstichwerkzeug besteht aus dem Meisselhalter 1, dem insgesamt mit 2 bezeichneten Schneidkörper, dem verstellbaren Rückdruck-Abstützteil 3, dem Spannelement 4 und der das Spannelement 4 betätigenden Druckschraube 5.
Der Halter 1 ist an seinem vorderen Ende mit einer insgesamt mit 6 bezeichneten Ausnehmung versehen.
Die Ausnehmung 6 ist hinsichtlich ihrer Form der Umrissform des Schneidkörpers 2 angepasst. Insbesondere verfügt der Halter 1 über eine vorspringende Rippe 7, die auf ihrer Oberseite die sich aus der Ausnehmung 6 heraus nach vorn erstreckende Hauptschnittdruck-Abfangfläche 8 trägt. Die Hauptschnittdruck- Abfangfläche 8 unterstützt den Schneidkörper 2 über dessen gesamte Basisfläche (Hauptschnittdruck-Abstützfläche).
Die beiden Seitenflächen 9 des Schneidkörpers 2 weisen die Umrissform eines langgestreckten gleichschenkligen Trapezes 10 auf, auf dessen längere Grund linie 11 ein gleichschenkliges Dreieck 12 mit seiner gleichlangen Grundlinie aufgesetzt ist. Die auf der Hauptschnittdruck-Abfangfläche 8 des Halters 1 ruhende, der kürzeren Grundlinie 13 des Trapezes entsprechende Hauptschnittdruck-Abstützfläche des Schneidkörpers enthält zwei satteldachförmig zueinanderstehende Teilflächen 14, 15, deren gemeinsame Stosskante 16 (Dachfirst) zu den Grundlinien 11, 13 der Trapezteile der Schneidkörperseitenflächen 9 parallel läuft. Die übrigen, die Span- und Freiflächen bildenden Flächen 16a, 17 bzw. 18, 19 münden unter etwa gleichgrossen Winkeln in die beiden Seitenflächen 9 ein. Die Winkel 20 kennzeichnen die Freiwinkel der seitlichen Nebenschneiden.
Die Spanfläche 17 der in Ruhestellung befindlichen Schneide 21 wird von dem Spannelement 4 beaufschlagt. Das Spannelement 4 ist mit seinem Schaft 22 in der Bohrung 23 des Halters 1 gelagert und liegt mit seinem Kopf 24, welcher seitlich über den Schaft 22 hinaussteht, auf der Spanfläche 17 auf. Die Längsachse 25 des Spannelementes 4, die mit dessen Druckrichtung übereinstimmt, verläuft lotrecht zur Winkelhalbierenden 26 zwischen der in Ruhestellung befindlichen Schneidkörper-Spanfläche 17 und den Grundlinien 11, 13 der Trapezteile 10 der Schneidkörperdeckflächen 9. Der Spannbolzen 22 ist im Bereich seines freien Endes mit einer Kerbe 27 versehen, deren in Spannrichtung liegende Seitenfläche 28 von der in den Halter 1 eingeschraubten Druckschraube 5 beaufschlagt ist.
Die Freifläche 19 der in Ruhestellung befindlichen Schneide 21 liegt gegen das Rückdruck-Abstützteil 3 an, welches insbesondere verstellbar ist. Das Rückdruck-Abstützteil 3 ist der Mantel eines exzentrisch zu seiner Mittelachse 30 drehbar und feststellbar am Halter 1 gelagerten Bolzens 31. Insbesondere ist das Rückdruck-Abtützteil der exzentrisch zur Mittelachse 30 angeordnete Kopf 33 einer Schraube, die mit ihrem Gewinde in die Gewindebohrung 32 im Halter 1 eingreift.
Fig. 5 stellt eine modifizierte Ausführungsform des Einstichwerkzeuges gemäss Fig. 1 bis 4 dar. Dieses Werkzeug unterscheidet sich von dem vorstehend beschriebenen Werkzeug lediglich dadurch, dass der Schneidkörper 2' gegenüber dem Schneidkörper 2 im Bereich der Stosskante 34 zwischen den beiden Schneidkörper-Spanflächen 16a, 17 mit einer Ausnehmung 40 versehen ist. Im übrigen entspricht die geometrische Form des Schneidkörpers 2' der geometrischen Form des Schneidkörpers 2, wie diese vorstehend beschrieben wurde.
Der Halter 1 gemäss Fig. 5 entspricht dem Halter 1 gemäss Fig. 1 bis 4. Ein wesentlicher Unterschied gegenüber dem Werkzeug gemäss Fig. 1 bis 4 besteht darin, dass das Spannelement 4 mit seinem seitlich herausstehenden Teil 41 in der Ausnehmung 40 ruht.
Das Teil 41 des Schneidkörpers 2' ruht in der Ausnehmung 40 und ist mit seitlich an den beiden Schneidkör per-Deckflächen 9 anliegenden Vorsprüngen 42, 43 versehen. Zur Anlage der Vorsprünge 42, 43 enthält die Ausnehmung 40 zwei planparallele Anlageflächen 44, 45. Die Vorsprünge 42, 43 liegen insbesondere mit Gleitpassung an den Anlageflächen 44, 45 an.
Bei der Ausgestaltung des Einstichwerkzeuges gemäss Fig. 5 ist für die sichere Halterung des Schneidkörpers 2' ein verstellbarer Rückdruck-Abstützteil nicht unbedingt erforderlich. Der dort gewählte Rückdruck Abstützteil 46 ist daher ortsfest und unverstellbar mit dem Halter 1 verbunden.
Die Funktionsweise der Schneidkörper-Halterung entspricht im übrigen der Funktionsweise der anhand von Fig. 1 bis 4 beschriebenen Schneidkörper-Halterung. Einander entsprechende Teile der Ausführungsformen gemäss Fig. 1 und 5 sind mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen.
Schneidkörper, Schneidkörperhalterung und Halterausbildung gemäss Fig. 9 entsprechen im wesentlichen der Ausführungsform gemäss Fig. 5. Übereinstimmende Teile sind daher auch hier mit denselben Bezugszeichen versehen. Der wesentliche Unterschied gegenüber den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen besteht in der Ausbildung des Rückdruck-Abstützteiles 50.
Dieses ist um eine etwa lotrecht zur Längsmittelebene des Schneidkörpers 2' verlaufende Achse 51 frei drehbar am Halter 1 gelagert. Die Drehachse 51 fällt etwa mit der in Ruhestellung befindlichen Schneidkörperschneide 21 zusammen. Das Rückdruck-Abstützteil 50 enthält zwei an Freifläche 19 und Spanfläche 17 der in Ruhestellung befindlichen Schneidkörperschneide 21 anliegende Stützpunkte, die bei dem Ausführungsbeispiel als Anlageflächen 52, 53 ausgebildet sind. Das Rückdruck-Abstützteil 50 ist der Kopf 54 einer in eine Gewindebohrung 32 des Halters 1 eingeschraubten Schraube. Die Anlageflächen 52, 53 sind die Seitenbegrenzungsflächen eines aus dem Schraubenkopf entfernten Kreisausschnittes 55 (Sektors).
Das Zentrum des Schraubenkopfes ist ausgebohrt (Bohrung 56), um die in Ruhestellung befindliche Schneidkörperschneide 21 ohne Berührung und dadurch bestehende Beschädigungsgefahr zu umfassen. Der Kopf 54 des als Schraube ausgebildeten Rückdruck-Abstützteiles 50 kann noch mit einem Schlitz 57, Kreuzschlitz oder dergleichen zu seinem leichteren Einschrauben in den Halter 1 versehen sein.
Beim dargestellten Schneidkörper stehen also zwei fertige Schneiden von gleicher Breite, Schneidkantenhöhe und Einstichlänge zur Verfügung. Länge und Breite des Schneidkörpers können beliebig gewählt werden, ohne dass das Verhältnis von Schneidkörpervolumen zur Schneidkantenlänge bzw. Einstichtiefe sich überproportional ändert. Ein seitliches Abdrücken des gespannten Schneidkörpers ist durch die V-förmige Auflage nicht möglich. Das Schneidwerkzeug verfügt über einen bruchsicheren Unterbau bis unter die Schneide.
Bei der gewählten keilförmigen Zuordnung zwischen Hauptschnittdruck-Abstützfläche und Pressfläche des Spannelementes wird durch den auf den Schneidkörper einwirkenden Vorschubdruck die Spannsicherheit im Betrieb noch verbessert. Durch das Aufliegen des Spannelementes auf der Spanfläche der in Ruhestellung befindlichen Schneide wird ein freier Spanablauf nicht beeinträchtigt. Ein ein- oder mehrmaliges Nachsetzen des Schneidkörpers ist ohne weiteres möglich. Dadurch bleibt der Schneidkörper auch nach mehrmaligem Anschliff voll funktionsfähig. Das Werkzeug eignet sich auch für Gewinde- bzw. Formstech-Drehmeissel. Die Schneidkörperform ermöglicht eine einfache Formgebung im Presssinterverfahren. Dasselbe trifft für ein Schleifen bzw. Nachschleifen zu. Die Bauhöhe und Baubreite des Werkzeuges kann sehr gering gehalten werden.
Das Werkzeug ist sowohl für Aussen- als auch Inneneinstich sowie bei rechter oder linker Ausführung verwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHEinstichwerkzeug, insbesondere Einstich-Drehmei ssel, mit einem von einem Spannelement beaufschlagten, in einer Ausnehmung lösbar an einem Klemmhalter be festigen, nacheinander in Schneidstellung bringbare Schneiden aufweisenden, quaderähnlichen Schneidkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seiten flächen (9) des Schneidkörpers (2, 2'), unter Berücksichtigung der Anordnung je eines Freiwinkeis (20) der seitlichen Nebenschneiden, im wesentlichen zueinander parallel sind und deren Umrissform je aus einem langgestreckten, gleichschenkeligen Trapez (10) und einem auf dessen längerer Grundlinie (11) aufgesetzten gleichschenkeligen Dreieck (12) zusammengesetzt ist,dass die auf der kürzeren Grundlinie (13) des Trapezes (10) gelegene Hauptschnittdruck-Abstützfläche des Schneidkörpers (2) aus symmetrisch zur vertikalen Schneidkörper-Mittellängs achse satteldachförmig zueinander stehenden Teilflächen (14, 15) gebildet ist, und dass die übrigen, die Span- und die Freiflächen (16a, 17 bzw. Is, 19) der Hauptschneiden bildenden Flächen des Schneidkörpers gleiche Winkel mit den beiden Seitenflächen (9) bilden.UNTERANSPRÜCHE 1. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanfläche (17) der in Ruhe- stellung befindlichen Schneide (21) von dem Spannelement (4) beaufschlagt ist.2. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrichtung (25) des Spannelementes (4) lotrecht zur Winkelhalbierenden (26) zwischen der in Ruhestellung befindlichen Schneidkörper-Spanfläche (17) und den beiden zueinander parallelen Grundlinien (11, 13) der Trapezteile (10) der Schneidkörper-Seitenflächen (9) verläuft.3. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Spann element (z.-) ein innerhalb des Halters (1) gelagerter, auf dem Schneidkörper (2, 2') von der Seite her aufliegender Spannbolzen ist, dessen Schaft (22) im Bereich seines freien Endes mit einer Kerbe (27) versehen ist, deren in Spannrichtung liegende Seitenfläche (28) von der Stirnfläche (29) einer in den Halter (1) eingeschraubten Druckschraube (5) beaufschlagt ist.4. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (4) den in Ruhestellung befindlichen Teil des Schneidkörpers (2') auch seitlich umfasst.5. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Schneidkörper (2') umfassende Teil (41) des Spannbolzens in eine im Bereich der Stosskante (34) zwischen den beiden Schneidkörperspanflächen (16a, 17) angeordnete Ausnehmung (40) eingreift.6. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbolzen mit seitlich an den Schneidkörper-Seitenfiächen (9) anliegenden Vorsprüngen (42, 43) versehen ist.7. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (42, 43) mit Gleitpassung an den Schneidkörper-Seitenflächen (9) anliegen.8. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Freifläche (19) der in Ruhestellung befindlichen Schneide (21) gegen ein, insbesondere verstellbares, Rückdruck-Abstützteil (3, 50) anliegt.9. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückdruck-Abstützteil (3) eine Umfangsfläche aufweist, die exzentrisch zur Mittelachse eines drehbar und feststellbar im Halter gelagerten Bolzens (31) ist.10. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückdruck-Abstützteil (3) durch den exzentrisch zur Mittelachse angeordneten Kopf (33) einer Schraube gebildet ist.11. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rück druck-Abstützteil (50) um eine etwa lotrecht zur Längsmittelebene des Schneidkörpers (2') verlaufende Achse (51) frei drehbar am Halter (1) gelagert ist, dass die Drehachse (51) etwa mit der in Ruhestellung befindlichen Schneidkante (21) zusammenfällt und dass das Rückdruck-Abstützteil (50) zwei an der Frei- (19) und der Spanfläche (17) der in Ruhestellung befindlichen Schneide (21) anliegende Stützpunkte aufweist.12. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpunkte durch Anlageflächen (52, 53) gebildet sind.13. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückdruck-Abstützteil (510) der Kopf (54) einer in den Halter eingeschraubten Schraube ist und dass die Anlageflächen die Seitenbegrenzungsflächen eines aus dem Schraubenkopf entfernten Kreisausschnittes (55) (Sektors) sind.14. Einstichwerkzeug nach Patentanspruch und Un teranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrum (56) des Schraubenkopfes ausgebohrt ist.
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1969
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |