CH495232A - Motorfahrzeug mit hydraulischer Kraftübertragung - Google Patents

Motorfahrzeug mit hydraulischer Kraftübertragung

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CH495232A
CH495232A CH240570A CH240570A CH495232A CH 495232 A CH495232 A CH 495232A CH 240570 A CH240570 A CH 240570A CH 240570 A CH240570 A CH 240570A CH 495232 A CH495232 A CH 495232A
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CH
Switzerland
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hydraulic
motor vehicle
pump
hydraulic motors
motor
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Application number
CH240570A
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English (en)
Inventor
Zehnder Anton
Original Assignee
Zehnder Anton
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/10Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of fluid gearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description


  
 



  Motorfahrzeug mit hydraulischer Kraftübertragung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Motorfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor, der eine hydraulische Pumpe antreibt.



   Bei Motorfahrzeugen ist die hydraulische   Übertra-    gung der Kräfte bereits bekannt. Es handelt sich dabei aber gewöhnlich um Drehmomentwandler, die zwischen dem Verbrennungsmotor und der Antriebswelle ange ordnet werden und zur Änderung der Drehzahl bzw. des Drehmoments dienen.



   Mit der Erfindung soll eine auf rein hydraulischer Basis arbeitende Kraftübertragung für Motorfahrzeuge geschaffen werden.



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragung auf die Räder durch auf den Radachsen sitzende Hydraulikmotoren erfolgt, wobei zwischen der Pumpe und den Hydraulikmotoren Druckleitungen für den Zu- und Abfluss der Druckflüssigkeit vorhanden sind.



   Dadurch gelingt es, ohne die bei Motorfahrzeugen üblichen Getriebe, Kupplungen, Kardanwellen und Differentialgetriebe auszukommen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Zeichnung zeigt   eine    schematische Darstellung eines Motorfahrzeuges mit Hinterradantrieb.



   Das Motorfahrzeug enthält einen Verbrennungsmotor 1 von an sich bekannter Bauart. Dieser Motor 1 treibt eine hydraulische Pumpe 2, wobei die ganze Motorleistung an diese Pumpe abgegeben wird. Mit der Pumpe 2 ist ein Steuergerät 3 verbunden, das vom Fahrzeuglenker betätigt werden kann und mit dem die Fördermenge reguliert werden kann und das zur Einstellung für Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt dient. Von diesem Steuergerät 3 aus führen zwei Druckleitungen 4, 5 zu den Hydraulikmotoren 6 bei den Hinterrädern des Fahrzeuges. Die eine Druckleitung dient für die Vorwärtsfahrt und die andere für die Rückwärtsfahrt. Die Hydraulikmotoren sind als Schaufelturbinen ausgebildet und sitzen direkt auf den Radachsen der Hinterrädern 8 neben der Bremstrommel 9 bzw. Scheibenbremse.

  Jede der beiden Druckleitungen 4, 5 für die Zufuhr des Drucköles ist im Bereich der Hinterachse mit einem T-förmigen Abzweigstück 10 versehen, so dass die den beiden Hydraulikmotoren zugeführte Druckölmenge genau gleich gross ist. Anderseits ergibt sich bei Fahrten in Kurven ein selbsttätiger Ausgleich ohne Differentialgetriebe, da dann der eine Hydraulikmotor mehr Flüssigkeit benötigt als der andere.



   Die Rückführung der Flüssigkeit zur Pumpe erfolgt durch eine Rückleitung 12. In dieser ist zudem ein Reservetank 13 vorhanden, der zugleich als   Ölkühler    wirkt.



   Gleiche Hydraulikturbinen könnten natürlich auch an den Vorderrädern montiert werden, so dass sich entweder ein Fahrzeug mit Vorderrad- oder Allradantrieb ergibt.



   Eine derartige hydraulische Kraftübertragung eignet sich sowohl für Strassenfahrzeuge als auch für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge und fahrbare, motorisch angetriebene Baumaschinen.



   PATENTANSPRUCH



   Motorfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor, der eine hydraulische Pumpe antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragung auf die Räder durch auf den Radachsen sitzende Hydraulikmotoren erfolgt, wobei zwischen der Pumpe und den Hydraulikmotoren Druckleitungen für den Zu- und Abfluss der Druckflüssigkeit vorhanden sind.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei auf die Hinterräder wirkende Hydraulikmotoren vorhanden sind. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Motorfahrzeug mit hydraulischer Kraftübertragung Die Erfindung bezieht sich auf ein Motorfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor, der eine hydraulische Pumpe antreibt.
    Bei Motorfahrzeugen ist die hydraulische Übertra- gung der Kräfte bereits bekannt. Es handelt sich dabei aber gewöhnlich um Drehmomentwandler, die zwischen dem Verbrennungsmotor und der Antriebswelle ange ordnet werden und zur Änderung der Drehzahl bzw. des Drehmoments dienen.
    Mit der Erfindung soll eine auf rein hydraulischer Basis arbeitende Kraftübertragung für Motorfahrzeuge geschaffen werden.
    Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragung auf die Räder durch auf den Radachsen sitzende Hydraulikmotoren erfolgt, wobei zwischen der Pumpe und den Hydraulikmotoren Druckleitungen für den Zu- und Abfluss der Druckflüssigkeit vorhanden sind.
    Dadurch gelingt es, ohne die bei Motorfahrzeugen üblichen Getriebe, Kupplungen, Kardanwellen und Differentialgetriebe auszukommen.
    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung eines Motorfahrzeuges mit Hinterradantrieb.
    Das Motorfahrzeug enthält einen Verbrennungsmotor 1 von an sich bekannter Bauart. Dieser Motor 1 treibt eine hydraulische Pumpe 2, wobei die ganze Motorleistung an diese Pumpe abgegeben wird. Mit der Pumpe 2 ist ein Steuergerät 3 verbunden, das vom Fahrzeuglenker betätigt werden kann und mit dem die Fördermenge reguliert werden kann und das zur Einstellung für Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt dient. Von diesem Steuergerät 3 aus führen zwei Druckleitungen 4, 5 zu den Hydraulikmotoren 6 bei den Hinterrädern des Fahrzeuges. Die eine Druckleitung dient für die Vorwärtsfahrt und die andere für die Rückwärtsfahrt. Die Hydraulikmotoren sind als Schaufelturbinen ausgebildet und sitzen direkt auf den Radachsen der Hinterrädern 8 neben der Bremstrommel 9 bzw. Scheibenbremse.
    Jede der beiden Druckleitungen 4, 5 für die Zufuhr des Drucköles ist im Bereich der Hinterachse mit einem T-förmigen Abzweigstück 10 versehen, so dass die den beiden Hydraulikmotoren zugeführte Druckölmenge genau gleich gross ist. Anderseits ergibt sich bei Fahrten in Kurven ein selbsttätiger Ausgleich ohne Differentialgetriebe, da dann der eine Hydraulikmotor mehr Flüssigkeit benötigt als der andere.
    Die Rückführung der Flüssigkeit zur Pumpe erfolgt durch eine Rückleitung 12. In dieser ist zudem ein Reservetank 13 vorhanden, der zugleich als Ölkühler wirkt.
    Gleiche Hydraulikturbinen könnten natürlich auch an den Vorderrädern montiert werden, so dass sich entweder ein Fahrzeug mit Vorderrad- oder Allradantrieb ergibt.
    Eine derartige hydraulische Kraftübertragung eignet sich sowohl für Strassenfahrzeuge als auch für landwirtschaftliche Motorfahrzeuge und fahrbare, motorisch angetriebene Baumaschinen.
    PATENTANSPRUCH
    Motorfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor, der eine hydraulische Pumpe antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragung auf die Räder durch auf den Radachsen sitzende Hydraulikmotoren erfolgt, wobei zwischen der Pumpe und den Hydraulikmotoren Druckleitungen für den Zu- und Abfluss der Druckflüssigkeit vorhanden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei auf die Hinterräder wirkende Hydraulikmotoren vorhanden sind.
    2. Motorfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikmotoren als Turbinen für Vorwärts- und Rückwärtslauf ausgebildet sind.
    3. Motorfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hydraulikmotoren an eine gemeinsame Öldruckleitung über ein T-S;tück angeschlossen sind.
CH240570A 1970-02-11 1970-02-11 Motorfahrzeug mit hydraulischer Kraftübertragung CH495232A (de)

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