CH487352A - Führung für Werkzeuge und Maschinenteile - Google Patents

Führung für Werkzeuge und Maschinenteile

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CH487352A
CH487352A CH1694568A CH1694568A CH487352A CH 487352 A CH487352 A CH 487352A CH 1694568 A CH1694568 A CH 1694568A CH 1694568 A CH1694568 A CH 1694568A CH 487352 A CH487352 A CH 487352A
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CH1694568A
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Wilhelm Henkel Friedrich
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Wilhelm Henkel Friedrich
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/04Ball or roller bearings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


  Führung für Werkzeuge und Maschinenteile    Die Erfindung bezieht sich auf eine Führung für  Werkzeuge und Maschinenteile oder dergleichen, mit  einer in einer Bohrung passend geführten Säule und  bezweckt, die Fertigungskosten für die Führungsele  mente zu senken, die sich im wesentlichen aus der Ein  haltung von Passungen über grössere Längen eines  Werkstücks ergeben.  



  Zur Lösung dieser Aufgabenstellung sieht die Er  findung vor, dass die Säule an ihrem in die Bohrung  eindringenden Ende einen Bereich geringeren Durch  messers aufweist, auf dem eine Kugelführung gelagert  ist, während der nacheilende Bereich der Säule einen  in die Bohrung passenden Durchmesser aufweist.  



  Diese     Merkmale:    der Erfindung ermöglichen es, die  Führung in kürzerer Zeit zu erstellen. Das Einpassen  oder Justieren, das zum Beispiel bei der Werkzeugferti  gung oder     -instandsetzung    viel Zeit erfordert, kann mit  weniger Aufwand und besserem Gefühl erfolgen, weil  hierfür nur die Kugelführung benutzt wird. Es kann  nur ein relativ kleiner Bereich der Säule auf genaue  Passung zu bearbeiten     sein,    dadurch     wird    auch der Be  arbeitungsaufwand geringer.  



  Bei der Anwendung der Erfindung in Werkzeugen  oder Maschinen ergibt sich ausserdem der Vorteil einer  leichtlaufenden Führung in Kombination mit einer sehr  genauen Führung in der Arbeitsstellung, wenn hier  durch die mitwirkende Gleitführung alle seitlichen  Schiebedrücke aufgefangen werden.  



  Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeich  nungen beispielsweise näher erläutert, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf ein Werkzeugunterteil,       Fig.    2a und 2b eine Schnittansicht durch ein Werk  zeug nach der Linie     A-A    der     Fig.    1, zur Hälfte in aus  gefahrener und zur Hälfte in eingefahrener Stellung,       Fig.3a    und 3b eine Schnittansicht entsprechend       Fig.    2 in der Montagestellung.  



  Das in den Zeichnungen veranschaulichte Werk  zeug, zum Beispiel ein Prägewerkzeug, umfasst ein  Oberteil 10 und ein Unterteil 11 einer Halterung für  ein eigentliches Werkzeug 8, 9.    Das Oberteil 10 weist Bohrungen 12 auf, in die  Führungssäulen     bzw.    Führungsstempel 13 eingesetzt  und fest eingespannt gehalten sind. Die Stempel 13 be  sitzen einen auf Passung gearbeiteten zylindrischen Be  reich 14, der gegenüber der Werkzeugfläche 15 um  einen bestimmten Betrag vorragt.  



  Die Stempel weisen ferner einen an den Bereich 14  anschliessenden Bereich 16 mit kleinerem Durchmesser  auf.  



  Das Unterteil 11 weist Bohrungen 20 auf, in die  Führungsbuchsen     ?1    aus einem geeigneten Werkstoff  eingesetzt sind.  



  Der Innendurchmesser der Buchsen 21 ist auf Pas  sung gearbeitet.  



  Zwischen dem Stempelbereich 16 und der Buchse  21 ist eine Kugelführung 22 angeordnet. Diese umfasst  einen geeignet gestalteten Käfig mit in ihm gehaltenen  Kugeln. Die Kugeln sind in mehreren Reihen, zum  Beispiel je auf einer Umfangslinie, angeordnet.  



  Die     Fig.2a    zeigt die Ruhestellung des Werkzeugs  8, 9 in der die Stempel 13 über die Kugelführungen 22  in den Buchsen 21 geführt sind.  



  Die     Fig.2b    zeigt das Werkzeug in Arbeitsstellung  (ganz eingefahren), bei der die Stempel 13 mittels der  vorragenden     Passungsbereiche    14 in die Buchsen 21  eingreifen.  



  Der Betrag, um den der     Passungsbereich    14 des  Stempels 13 gegenüber der     Werkzeugoberfläche    15  vorragt, ergibt sich aus dem Teil des jeweiligen  Arbeitshubes, in dem eine genaue Führung des Stem  pels erforderlich ist.  



  Aus     Ei,-.    3a und 3b ist ersichtlich, wie das Einpas  sen und Bearbeiten des Werkzeuges 8, 9 in Ober- und  Unterteil 10     bezieliupgsweise    11 erfolgt. Zu diesem  Zweck sind die Führungsstempel 13 derart in dem  Oberteil 10 gehalten, dass bei Erreichen der Arbeits  stellung des Werkzeuges immer noch die Kugelführung  22 die einzige Führung darstellt. Auf diese Weise ist  ein leichteres Bewegen der Teile möglich, ohne dass      bei jedem Passversuch die Gleitreibung des auf engste  Passung gearbeiteten Bereiches 14 in den Buchsen 21  überwunden werden muss.  



  Nach Beendigung der Vorarbeiten werden die Füh  rungsstempel in ihrer richtigen Lage in dem Oberteil  10 in bekannter Weise fixiert.  



  Unter     Anwendung    der Erfindung ist auch der Zu  sammenbau von anderen Maschinenteilen leichter  durchführbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Führung für Werkzeuge, Maschinenteile oder der- "]eichen, mit einer in einer Bohrung passend \geführten Säule, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (13) an ihrem in die Bohrung (20) eindringenden Ende einen Bereich (16) geringeren Durchmessers aufweist, auf d m eine Kugelführung (22) gelabert ist, während der nacheilende Bereich (14) der Säule einen in die Boh rung passenden Durchmesser aufweist.
    UNTERANSPROCHE 1. Führung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kugelführung als zylindrischer Kugelkäfig (22) mit mehreren Reihen von Kugeln aus gebildet ist. 2. Führun- nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet., dass die Bohrung von einer Buchse (21) ge bildet ist, die in einen Maschinenteil (11) eingesetzt ist.
CH1694568A 1968-07-03 1968-11-13 Führung für Werkzeuge und Maschinenteile CH487352A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1775075 1968-07-03

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CH1694568A CH487352A (de) 1968-07-03 1968-11-13 Führung für Werkzeuge und Maschinenteile

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