CH473582A - Vorrichtung zur vollautomatischen Herstellung von Dragées - Google Patents

Vorrichtung zur vollautomatischen Herstellung von Dragées

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CH473582A
CH473582A CH1562466A CH1562466A CH473582A CH 473582 A CH473582 A CH 473582A CH 1562466 A CH1562466 A CH 1562466A CH 1562466 A CH1562466 A CH 1562466A CH 473582 A CH473582 A CH 473582A
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Description


  Vorrichtung zur vollautomatischen Herstellung von Dragees    Auch heute noch ist die übliche Herstellung von ein  wandfreien Dragees eine handwerkliche Kunst, die- -viel  Übung,     Geschicklichkeit    und Erfahrung erfordert. Der  von der Tablettenmaschine kommende Dragéekern er  hält, wenn nötig, zunächst die     Isolierschichten,    welche  die Wirkstoffe vor äusseren     Einflüssen    schützen. Darauf  wird der Kern angedeckt, d. h. mit Zuckersirupen be  stimmter Zusammensetzung angefeuchtet und sodann  mit Gemischen von Talcum, Kreide und ähnlichen fe  sten     Füllstoffen    versetzt.

   Dieses     Verfahren    wird mehr  mals wiederholt, um möglichst schnell soviel Material  auf den Kern aufzutragen, dass die Kanten     rund    wer  den. Hierdurch wird aber noch keine glatte Oberfläche  erhalten; diese muss     vielmehr    bei der nun folgenden  Stufe des Aufdragierens mit Hilfe von Zuckersirup und  Puderzucker geglättet werden. An diesen Vorgang  schliesst sich das Färben an, wobei mit     Hilfe    von vielen  Decken aus gefärbter Zuckersiruplösung eine     gleich-          mässige    Farbe     erreicht    wird. Schliesslich werden die  Dragees gewachst bzw. geglänzt.

   Zwischen den einzel  nen Arbeitsvorgängen werden die Dragees aus dem  Kessel genommen und in grossen Trockenschränken  getrocknet, so dass die Feuchtigkeit der Decke nicht in  den Kern durchschlagen und diesen schädigen kann.  Das geschilderte Verfahren     erfordert    sehr viel Hand  arbeit von erfahrenem Personal. Besonders lästig ist das  sogenannte  Durchgreifen , welches darin besteht, dass  man die Dragees mit der Hand in dem Kessel so lange  in Bewegung halten muss, bis sie nicht mehr     aneinan-          derkleben,    sondern frei von allein laufen. Das Verfahren  ist überdies ausserordentlich zeitraubend.

   Die Dragees  laufen     insgesamt    etwa 2 Tage mit Unterbrechungen im  Kessel; da die Dragees zwischen den     einzelnen    Arbeits  vorgängen immer wieder getrocknet werden müssen,  benötigt man für eine Charge insgesamt 8-10 Tage  Fertigungszeit.    In den letzten Jahren sind nun auch     Schnell-Dragier-          verfahren    bekannt geworden, bei welchen sämtliche auf  die Dragees aufzutragenden Stoffe in einer     Dragierungs-          suspension    vereinigt sind.

   So ist in der Literatur ein Ver  fahren beschrieben, welches in der Wärme unter Ver  wendung einer aus Wasser, Zucker, Stärke und     Na-          triumcellulose-glykolat    bestehenden Dragiersuspension  arbeitet. Dieses Verfahren liefert jedoch nur     dann    gute  Resultate, wenn der Dragiervorgang dauernd beauf  sichtigt wird (vgl. Gstirner,  Grundstoffe und Verfah  ren der Arzneibereitung , Verlag F. Enke, Stuttgart, 1960,  S.61); das bedeutet selbst gegenüber dem oben ge  schilderten üblichen Dragierverfahren, bei dem die Kes  sel nicht dauernd unter Beobachtung gehalten werden  müssen, einen erheblichen Nachteil.  



  Weitere Schnell-Dragierverfahren basieren darauf,  dass man auf die Verwendung von Zucker völlig ver  zichtet und die Dragierung z. B. mit Hilfe alkoholischer  Lösungen von Polyäthylenglykolen durchführt (vgl.  Gstirner, loc, cit., S. 62). Da Polyäthylenglykole aber  schlecht schmecken, sind die auf diese Weise herge  stellten Dragees nicht gut einzunehmen und erfüllen  daher eine der an Dragees gestellten Hauptforderungen  nicht in genügender Weise.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vor  richtung anzugeben, mit der die oben geschilderten  Nachteile vermieden werden und die eine vollautoma  tische Herstellung von Dragees ermöglicht, wobei die  Suspension mengenmässig und zeitlich exakt     dosierbar     zur Düse     gefördert    wird und wobei am Anfang und am  Ende des Sprühvorganges der     Sprühdruck    möglichst  schnell auf- und abgebaut werden     kann,    ohne dass es zu       unerwünschtem    Vor- oder Nachtropfen kommt.  



       Die        erfindungsgemässe    Vorrichtung zur vollautoma  tischen Herstellung von Dragees, enthaltend eine Sprüh  einrichtung, ein Vorratsgefäss für eine Dragiersuspen-      sion, eine Warmluftquelle und elektrische Zeitsteuer  geräte, welche unter Zwischenschaltung von Ventilen  und Leitungen miteinander verbunden sind, ist dadurch  gekennzeichnet, dass die Ventile so geschaltet und ge  steuert sind, dass die Pumpenableitung während der  Sprühphase mit der Sprühdüsenzuleitung und in der  Sprühpause sowohl die Pumpenableitung als auch die  Sprühdüsenzuleitung mit der Rückleitung zum Vor  ratsgefäss verbunden sind, wobei die Vorrichtung fer  ner so geschaltet und eingestellt ist,

   dass die     Dragier-          suspension    kontinuierlich unter Druck aus dem     Vor-          ratsgefäss    gefördert wird.    Mit Hilfe der neuen Vorrichtung lassen sich Dra  gees beispielsweise wie folgt vollautomatisch herstellen.  Eine bestimmte Menge einer Dragiersuspension wird  mit Hilfe der Sprüheinrichtung auf die im Dragierkessel  rotierenden Kerne gesprüht. Dann lässt man die     Dra-          géekerne    eine gewisse Zeit ohne äussere Einwirkung  laufen, trocknet anschliessend mit einem Warmluft  strom und wiederholt diese 3 Phasen solange, bis die  vorgesehene Gesamtmenge Dragiersuspension aufgetra  gen ist.

   Man kann beispielsweise eine Dragiersuspension  verwenden, die 40 bis 50 Gewichts-% Zucker und 10  bis 20 Gewichts-% feste Füllstoffe enthält. Durch Zusatz  einer geringen Menge von Polyäthylenglykolen zu der  zuckerhaltigen Dragiersuspension kann das Stadium der  Klebrigkeit beim Antrocknen der Suspension überwun  den werden, d. h. die Dragees kleben weder aneinander  noch bleiben sie an der Kesselwand haften. Es ist nun  mehr möglich, das Auftragen der Dragiersuspension und  das Trocknen mit Hilfe der einfachen mechanischen  Vorrichtung in einem Arbeitsgang durchzuführen. Da  bei kann     jegliche    Handarbeit - mit Ausnahme der zu  Beginn und zu Ende des Verfahrens erforderlichen Ein  stellung der Vorrichtung - entfallen. Es sind auch  keine geübten Fachleute zur Bedienung notwendig.

   Fer  ner werden keine Trockenschränke mehr     benötigt,    so  dass auch der bei dem üblichen Dragierverfahren so  lästige mehrmalige     Transport    der Dragees vom Kessel  zum Trockenschrank und zurück entfällt. Die Ferti  gungszeit für eine Charge beträgt bei     Verwendung    der  neuen Vorrichtung beispielsweise nur etwa 1 Tag, wo  bei noch zu bemerken ist, dass die Kapazität pro Kessel  gegenüber dem alten Verfahren und Vorrichtungen ver  vielfacht ist; während früher die Kesselfüllung auf die  jenige Menge begrenzt war, die noch mit der Hand   < :durchgegriffen  werden konnte, ist nunmehr die     grösst-          mögliche    Kesselfüllung einsetzbar.

   Ein besonderer Vor  teil liegt weiter darin, dass jede - nur     relativ    dünn  aufgetragene - Decke sofort getrocknet werden kann;  ein Durchschlagen der Feuchtigkeit beim Dragieren in  den     Kern    ist daher nicht zu beobachten. Da man von  Anfang an glatte Schichten erhält, kann die Gesamt  decke auch viel dünner als üblich sein (etwa bis zum  1¸-fachen des Kerngewichts; früher etwa 2-fach).         Ausführungsbeispiele    der erfindungsgemässen Vor  richtung werden nachfolgend anhand der Tabelle und  Zeichnungen näher erläutert, dabei zeigen Tabelle 1 die  Zusammensetzung von Dragiersuspensionen; Tabelle 2  die Daten von mittels der neuen     Vorrichtung    hergestell  ten Dragees.  



  Fig. 1 und 2 Schaltschemen einer Vorrichtung zum  Dragieren und    Fig. 3 eine zu einer Einheit zusammengebaute Vor  richtung gemäss den Schaltschemen der Fig. 1 und 2.  



  Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die     Dragiersus-          pension    in einer Vorrichtung gemäss den Fig. 1 bis 3  zu verarbeiten, in der die Dragiersuspension mit Hilfe  einer Zahnradpumpe 1 auf 10 atü gebracht wird. Wie  man der Fig. 1 weiter entnehmen kann, wird eine ge  wisse Menge der Dragiersuspension kontinuierlich von  einem     Vorratsgefäss    2 mittels der Pumpe 1 über ein  Dreiwege-Magnet-Ventil 3 entweder zu einer Sprüh  dose 4 oder bei geschlossenem Dreiwege-Magnet-Ventil  durch ein Sicherheitsventil 5 zum Vorratsgefäss zurück  gefördert.

   Bei geschlossenem Dreiwege-Ventil 3 ist die  Zuleitung zur Düse 4 mit einer     Rückleitung    zum     Vor-          ratsgefäss    2 für die Dragiersuspension verbunden, und  steht daher während der Sprühpause nicht unter Druck.  über zwei Schalter 6 werden sowohl die Pumpe 1 als  auch ein Zeitsteuergerät 7 ein- und     ausgeschaltet,    wobei  der Pumpmotor 1 kontinuierlich läuft, während das  Dreiwege-Ventil und eine Warmluftquelle 8, beispiels  weise ein Haarföhn oder ein     Händetrockner    usw., im  vorbestimmten Rhythmus des Zeitsteuergerätes 7     ein-          oder    ausgeschaltet werden.  



  Fig. 2 zeigt eine typische Schaltung für eine solche  Vorrichtung bei Verwendung von Drehstrom. Die 3  Phasen R, S, T sind mit dem Motorhauptschalter 6 für  den Pumpmotor 1 über den Motorschutzschalter 9 ver  bunden. Das Zeitsteuergerät 7 ist über einen weiteren  Hauptschalter 6 mit einer der stromführenden Phasen  (T) verbunden. Das Zeitsteuergerät schaltet über Relais  10 im vorbestimmten     Rhythmus    sowohl die Warmluft  quelle 8 und das Magnet-Dreiwege-Ventil 3. Aus Si  cherheitsgründen sind vor alle 3 Phasen des Pumpen  motors sowie die stromführenden Phasen der Warmluft  quelle und des Dreiwege-Ventils Sicherungen 11 einge  baut.  



  Das elektrische Zeitsteuergerät kann z. B. rotieren  de Kurvenscheiben enthalten, welche die notwendigen  Kontakte öffnen und     schliessen.    Es hat sich aber als  zweckmässig herausgestellt, wenn man die Zeit des Auf  sprühens, die Pause und die Zeit des Trocknens jeweils  genau einstellen kann, was über drei Verzögerungsschalt  werke geschehen kann. Bei Verwendung dieser letzt  genannten Geräte kann man die eingestellten Zeiten so  gar während des Betriebes verändern, was bei Kurven  geräten nicht ohne weiteres möglich ist.  



  Fig. 3 zeigt die Vorrichtung gemäss den Schaltsche  men der Fig. 1 und 2 zu einem fahrbaren Aggregat  zusammengebaut.  



  Wenn auch die zweckmässigerweise verwendeten  Dragiersuspensionen im allgemeinen nicht zum Absetzen  neigt; so hat es sich doch als günstig erwiesen, wenn  man durch Rühren jedwede     Sedimentbildung    von vorne  herein ausschliesst. Beim Umwälzen mit     Hilfe    der Zahn  radpumpe, gemäss vorliegendem Beispiel, kann eine  besondere Rühreinrichtung entfallen.  



  Die folgende Tabelle 1 gibt die prozentuale Zu  sammensetzung einer Reihe von     Dragiersuspensionen     an, welche sich besonders zum Betrieb der Vorrichtung  eignen. Wie ersichtlich, kann man     gewünschtenfalls    von       vorneherein    Farbe zusetzen, wodurch eine gleichmässige  Färbung der Dragees erzielt wird.

   Solche Dragiersus-      Pensionen lassen sich sehr einfach herstellen, indem man  die Bestandteile zusammenrührt und die erhaltene Sus-  
EMI0003.0000     
  
    Tabelle <SEP> 1
<tb>  Zusammensetzung <SEP> der <SEP> Dragiersuspension <SEP> (in <SEP> %)
<tb>  Beispiel <SEP> I <SEP> 1 <SEP> ( <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> I-5 <SEP> I <SEP> 6 <SEP> ' <SEP> 7 <SEP> I <SEP> 8 <SEP> I <SEP> 9 <SEP> I <SEP> 10
<tb>  Zucker <SEP> 46 <SEP> 45 <SEP> 45 <SEP> 45 <SEP> 46 <SEP> 46 <SEP> 46 <SEP> 45 <SEP> 50 <SEP> 50
<tb>  Carbowachs <SEP> 6000 <SEP> 4 <SEP> - <SEP> - <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 4 <SEP> - <SEP> - <SEP> 4 <SEP>   Carbowachs <SEP> 20 <SEP> 000 <SEP> - <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 4 <SEP> - <SEP> 4 <SEP> 4,5 <SEP> - <SEP> 4
<tb>  Stärkesirup <SEP> - <SEP> 2,5 <SEP> 2,5 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 2
<tb>  Gummi <SEP> arabicum <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,

  5 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,5 <SEP> - <SEP>   Kreide <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 6 <SEP> 8 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10 <SEP> 6
<tb>  Kaolin <SEP> - <SEP> - <SEP> 6 <SEP> - <SEP> 10 <SEP> 12 <SEP> 10 <SEP> 6 <SEP> 4 <SEP> 6
<tb>  Talcum <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 3 <SEP> - <SEP> 6 <SEP> - <SEP>   Titandioxyd <SEP> 5 <SEP> 2,5 <SEP> - <SEP> - <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> 2
<tb>  Tricalciumphosphat <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 8 <SEP> 6 <SEP> - <SEP>   Farbe <SEP> q. <SEP> s. <SEP> q. <SEP> s. <SEP> q. <SEP> s. <SEP> q. <SEP> s. <SEP> q. <SEP> s. <SEP> q. <SEP> s. <SEP> q. <SEP> s. <SEP> q. <SEP> s. <SEP> q. <SEP> s. <SEP> q.

   <SEP> s.
<tb>  Wasser <SEP> ad <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100       Folgendes Beispiel veranschaulicht die Betriebswei  se der neuen Vorrichtung: in einem mit einer gut zie  henden Absaugvorrichtung versehenen Kessel von 60  cm   gibt man 8 kg Dragéekerne von 6 mm   (Ge  wicht der Kerne 80 mg, Anzahl 100 000 Stück). Die  Spritzeinrichtung wird so eingestellt, dass pro Decke ca.  80 ml der neuen Dragiersuspension innerhalb 25 Se  kunden auf die Dragéekerne aufgesprüht werden. Dann  lässt man die Kerne 1,5 Min ohne äussere Einwirkung  laufen, damit sich die Suspension gleichmässig auf der  Oberfläche verteilen kann. Anschliessend wird 2 Minu  ten mit einem Warmluftstrom getrocknet.

   Diese 3 Pha  sen werden solange wiederholt, bis 8,5 kg Suspension  
EMI0003.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> 2</I>
<tb>  Dragéekerne <SEP> Dragee- <SEP> 1 <SEP> Sprühdecke
<tb>  .a <SEP> mm <SEP> Gew. <SEP> (mg) <SEP> Stückzahl <SEP> Ges. <SEP> Gew. <SEP> Gewicht <SEP> Suspension <SEP> Trocken  (kg) <SEP> (mg) <SEP> (ml) <SEP> gew.(g)
<tb>  
<tb>  6 <SEP> 80 <SEP> <B>100000</B> <SEP> 8 <SEP> 130 <SEP> 80 <SEP> 56
<tb>  6 <SEP> 80 <SEP> <B>100000</B> <SEP> 8 <SEP> 115 <SEP> 60 <SEP> 42
<tb>  10 <SEP> 330 <SEP> 120000 <SEP> 39,6 <SEP> 500 <SEP> 500 <SEP> 350
<tb>  9 <SEP> 360 <SEP> 120000 <SEP> 43,2 <SEP> 560 <SEP> 450 <SEP> 315     
EMI0003.0002     
  
    <I>Fortsetzung <SEP> Tabelle <SEP> 2</I>
<tb>  Kessel <SEP> p' <SEP> Zeit <SEP> pro <SEP> Sprühdecke <SEP> (Sek.) <SEP> Gesamt  
<tb>  (cm)

   <SEP> Sprühen <SEP> Pause <SEP> Trocknen <SEP> a <SEP> + <SEP> b <SEP> Dragierzeit
<tb>  (a) <SEP> (b) <SEP> (c) <SEP> +c <SEP> (Std.)
<tb>  
<tb>  60 <SEP> 25 <SEP> 90 <SEP> 120 <SEP> 235 <SEP> 6,5-7
<tb>  60 <SEP> 5 <SEP> 55 <SEP> 120 <SEP> 180 <SEP> 6,5-7
<tb>  100 <SEP> 12 <SEP> 90 <SEP> 138 <SEP> 240 <SEP> 4
<tb>  100 <SEP> 11 <SEP> 90 <SEP> 109 <SEP> 210 <SEP> 4

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur vollautomatischen Herstellung von Dragees, enthaltend eine Sprüheinrichtung, ein Vorrats- Pension, beispielsweise mit einer Korundscheibenmühle oder ähnlichen Maschinen homogenisiert. aufgetragen sind. Nun sind die Dragees, welche von Anfang an glatte Schichten aufweisen, fertig zum Wach sen. Die Gesamtdauer der Fertigung beläuft sich auf 6,5 bis 7 Stunden; während dieser Zeit braucht die Anlage keinerlei Beaufsichtigung. Nach dem Dragieren haben die Dragees ein Gewicht von 130 mg. Die erhaltene Decke löst sich im Erweka-Zerfallsprüfgerät in ca. 4 Mi nuten auf, was mit einer sehr guten Dragierung nach dem bisher üblichen Verfahren vergleichbar ist.
    In der nachstehenden Tabelle 2 sind die Daten von 4 mit der neuen Vorrichtung und mit einer der zweck mässigerweise verwendeten Dragiersuspensionen durch geführten Dragierungen zusammengestellt. gefäss für eine Dragiersuspension, eine Warmluftquelle und elektrische Zeitsteuergeräte, welche unter Zwischen schaltung von Ventilen und Leitungen miteinander ver bunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventile so geschaltet und gesteuert sind, dass die Pumpenablei tung während der Sprühphase mit der Sprühdüsenzulei tung und in der Sprühpause sowohl die Pumpenablei tung als auch die Sprühdüsenzuleitung mit der Rück leitung zum Vorratsgefäss verbunden sind, wobei die Vorrichtung ferner so geschaltet und eingestellt ist, dass die Dragiersuspension kontinuierlich unter Druck aus dem Vorratsgefäss gefördert wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass deren sämtliche Bestandteile zu ei nem Aggregat vereinigt sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Aggregat fahrbar ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie ein Dreiwegeventil aufweist.
    Anmerkung <B>des</B> Eidg. <B>Amtes für</B> geistiges Eigentum: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patent- gesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
CH1562466A 1962-01-20 1963-01-18 Vorrichtung zur vollautomatischen Herstellung von Dragées CH473582A (de)

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