CH466781A - Vorrichtung zur Herstellung von Quaderpackungen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Quaderpackungen

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CH466781A
CH466781A CH109866A CH109866A CH466781A CH 466781 A CH466781 A CH 466781A CH 109866 A CH109866 A CH 109866A CH 109866 A CH109866 A CH 109866A CH 466781 A CH466781 A CH 466781A
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CH
Switzerland
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cell
folding
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CH109866A
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English (en)
Inventor
Georg Dipl Ing Thesing
Risse Heinrich
Original Assignee
Holstein & Kappert Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/10Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs
    • B65B9/12Subdividing filled tubes to form two or more packages by sealing or securing involving displacement of contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Herstellung von Quaderpackungen    Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung nach  dem Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Durch  führung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I  des     Hauptpatentes    zur Herstellung von mit fliessfähigem  Füllgut gefüllten Quaderpackungen aus einem durch  gehenden Schlauch ohne Vorprägung im Bereich von  Kopf und Boden der zu bildenden Verpackungen,     in     den das Füllgut unter Bildung eines Füllspiegels ein  gebracht wird,

   wobei die     einzelnen    Packungen durch  in der gewünschten Packungsgrösse entsprechenden Ab  ständen erfolgendes seitliches Zusammendrücken gegen  überliegender Schlauchwendungen und dabei erfolgen  des Erzeugen von Quernähten und anschliessendes  Trennen im Mittelbereich der Quernähte gebildet wer  den, wobei ferner der gefüllte Schlauch auf seinem  gesamten Umfang unter Bildung eines rechteckigen  Querschnittes reibungsschlüssig erfasst und hierdurch  kontinuierlich fortbewegt wird, und wobei im Zuge der  Formung der Packungen zu exakter Quaderform und  Bildung der Endverschlüsse die Haftgrenze im Vor  schubbereich nicht überschritten wird, mit zwei end  losen Ketten, die die Packungsgrösse bestimmende Form  teile und die Formteile verbindende Faltglieder auf  weisen,

   welch     letztere    im Verlauf des Vorschubs die die  Formteile abschliessenden Stirnwände bilden.  



  Bei der im Hauptpatent umschriebenen Ausfüh  rungsform dieser Vorrichtung sind die Formteile jeder  Kette aus sich dem Schlauch bei der anfänglichen  Einhüllung anlegenden rechteckrinnenförmigen Zellen  hälften gebildet, an deren beiden Enden je eine     Falt-          klappe    angelenkt ist, die bei der anfänglichen Ein  hüllung des Schlauches in der Ebene des Basisteils der  zugeordneten Zellenhälfte liegt und im Verlauf des  weiteren Vorschubs um 90  um eine an der Form  teil-Innenkante liegende Achse in Richtung auf den  Schlauch zu unter Bildung einer halben Formzellen  stirnwand und unter entsprechender Faltung des ge  füllten Schlauches zu der gewünschten Quaderpackung  einschwenkbar ist.

   Hierbei definieren die Zellenlänge    die Packungshöhe, die     Faltklappen    die halbe Packungs  dicke .und die Stärke zweier gelenkig miteinander ver  bundener Faltklappen zwischen benachbarten Zellen  hälften die Höhe der zwischen je zwei Packungen ge  bildeten Quernähte, d. h. der gefüllte Schlauch wird bei  seiner anfänglichen Einhüllung ringsum im Bereich  der späteren Packungsseitenwände durch die     rechteck-          rinnenförmigen    Zellenhälften und im Bereich der spä  teren Packungsstirnwände durch die vorerwähnten     Falt-          klappen    eingehüllt bzw.

   erfasst und hierdurch kontinuier  lich fortbewegt, wobei im Zuge der fortschreitenden  Formung der Packungen zu exakter Quaderform die  Haftgrenze im Vorschubbereich nicht überschritten  wird. Der Bereich der späteren Quernähte zwischen  den einzelnen Packungen bleibt also bei der anfänglichen  Einhüllung des Schlauches frei bzw. ist nicht unter  stützt.  



  Diese vorbeschriebene Ausbildung bringt es mit  sich,     dass    die Gelenkbolzen für die     Faltglieder    zwischen  benachbarten rechteckrinnenförmigen Zellenhälften in  den Faltebenen des Verpackungsmaterials liegen müs  sen, was einen relativ hohen konstruktiven Aufwand  erfordert und daher noch nicht voll befriedigt.  



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaf  fung einer konstruktiv einfacheren und vorteilhafteren  Faltkinematik sowie einer dieser besser angepassten  Vortriebskinematik für die Formzellenteile -im Zuge des  Formungs- und Quernahtbildungsprozesses.  



  Hierzu wird bei einer Vorrichtung der eingangs näher  bezeichneten Art gemäss der Erfindung vorgeschlagen,  dass die die von im wesentlichen     rechteck-rinnenförmi-          gen    Zellenhälften gebildeten Formteile verbindenden  Faltglieder zwischen je zwei Zelleneinheiten zwei ein  ander gegenüberliegende     Faltbacken    aufweisen, deren  dem Schlauch zugekehrte Stirnflächen bei der anfäng  lichen     Einhüllung    des Schlauches in der Ebene der  Basisteile der zugeordneten Zellenhälften liegen und im  Verlauf des weiteren Vorschubs unter entsprechender  Verkürzung des Abstandes zwischen zwei benachbar-      ten Zelleneinheiten translatorisch aufeinanderzu beweg  bar sind,

   bis die an die Stirnflächen der Formbacken  rechtwinklig anschliessenden Flächen derselben unter  entsprechender Faltung des gefüllten Schlauches zu der  gewünschten Quaderpackung die Stirnflächen der Form  zellen bilden, wobei der Abstand zwischen zugeordneten  Zellenkanten und Formbackenkanten ständig gleich  bleibt.  



  Obschon bei dieser Ausbildung der Schlauch bei der  anfänglichen Einhüllung im Bereich der späteren     Pak-          kungsstirnwände    nicht von irgendwelchen Formzellen  teilen eingehüllt und damit abgestützt wird, hat es sich  doch gezeigt, dass mit einer derartigen     Vorrichtung    in  folge des im Schlauch herrschenden Innendruckes und  der Tatsache, dass die Faltbackenkanten bei ihrer Ein  wärtsbewegung exakt im Kreisbogen um die zugeord  neten Zellenkanten bewegt werden, ein absolut sauberes  Einfalten des Schlauchmaterials unter Erzielung exak  ter Quaderform gewährleistet ist, wobei genau wie bei  der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform der  Vorrichtung eine schonende Behandlung des Packungs  materials gegeben ist,

   da auch bei der erfindungsgemä  ssen Vorrichtung während des gesamten Formungsvor  ganges keinerlei     Relativbewegung    zwischen dem  Schlauch- bzw. Packungsmaterial und den Formzellen  teilen stattfindet und keine Dehnungs- oder Stauchungs  erscheinungen auftreten können.  



  Besonders vorteilhaft ist es hierbei, jede Faltbacke  beidseitig über Lenker an die beiden benachbarten  Zellenhälften anzuschliessen, wobei die Länge der Len  ker gleich der halben Packungsdicke zu wählen ist.  Hierdurch wird gewährleistet, dass bei der Einwärts  bewegung der Faltbacken der Abstand zwischen zuge  ordneten Zellenkanten und Formbackenkanten ständig  gleichbleibt.  



  Weiterhin kann man zwischen jeder Faltbacke und  einer der benachbarten Zellenhälften einen weiteren  Lenker gleicher Länge wie den ersten Lenker vorsehen,  der in Verbindung mit dem ersten Lenker, der     Falt-          backe    und der betreffenden Zellenhälfte eine Parallelo  gramm-Viergelenkkette bildet, wodurch eine einwand  freie translatorische Bewegung der Faltbacken gewähr  leistet ist.  



  Hierbei wählt man vorteilhaft eine derartige An  ordnung der Lenkergelenkpunkte, dass im     Endformungs-          zustand    zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen  der Faltbacken .ein schmaler Spalt verbleibt, so dass wie  bei dem älteren Vorschlag das Füllgut in den in den  angrenzenden Formzellen gebildeten Packungen noch in  Verbindung miteinander steht. Hierbei empfiehlt es  sich dann, in einer Faltbacke eines Faltbackenpaares  eine feste Schweissgegenbacke und in der gegenüber  liegenden Faltbacke eine derart bewegliche Schweiss  backe anzuordnen, dass der zunächst offenbleibende  Spalt zwischen den Faltbacken beim Herstellen der  Quernaht schliessbar ist, ähnlich der Schweissbacken  anordnung in den Faltklappen gemäss dem älteren  Vorschlag.  



  Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt,  ein in an sich bekannter Weise in einer der Schweiss  backen, vorzugsweise der beweglichen Schweissbacke,  geführtes Trennmesser mittels einer stationären, rotie  renden Vorrichtung zu betätigen, wobei eine einfache  und vorteilhafte Ausführungsform sich durch einen ent  sprechend der Vorschubgeschwindigkeit der Formzellen  rotierenden Hebel mit an dessen freiem Ende angeord  neter Rolle kennzeichnet, die derart gegen ein auf das    Trennmesser wirkendes, sich mit den Formzellen be  wegendes Betätigungsglied greift, dass auf dieses im  wesentlichen nur axiale Kräfte ausgeübt werden.  



  In Anpassung an die vorbeschriebene Faltkinematik  wird in weiterer Ausbildung der Erfindung noch vorge  schlagen, dass der Vortrieb der Formzellenhälften im  Bereich der Einhüllung des Schlauches bis zum Beginn  der Stirnseitenbildung durch beidseitig des Zellenstran  ges angeordnete endlose erste Antriebsketten erfolgt,  wobei zusammenwirkende Teile an Zellenhälften und  Antriebsketten miteinander in Eingriff kommen, vor  zugsweise Mitnehmerrollen oder dergleichen der An  triebsketten in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen  der Zellenhälften eintreten.  



  Die Einwärtsbewegung der Faltbacken kann man  durch stationär angeordnete Steuerkurven erfolgen las  sen, wobei man zweckmässig eine an jeder Faltbacke  angeordnete     Führungsrolle    zwischen zwei stationär an  geordneten Steuerkurven führen kann.  



  Bei der Verwendung derartiger Antriebsketten kann  es aus bestimmten Gründen vorteilhaft sein, die Mit  nehmerelemente der ersten Antriebsketten in der Bahn  der Führungsrollen der Faltbacken laufen zu lassen.  Um hierbei sicherzustellen, dass die Führungsrollen ihre  Führungsbahn zwischen den für diese vorgesehenen  Steuerkurven nicht verlassen können, kann man jedem  unteren Umkehrrad der ersten Antriebsketten eine um  einen festen Gelenkbolzen schwenkende Weiche zu  ordnen, deren Zunge normalerweise durch eine Feder  in einer einen Durchtritt für die Mitnehmerelemente  freigebenden Stellung gehalten ist und jeweils, von einem  um das Umkehrrad laufenden Mitnehmer mittels eines  in dessen Bahn angeordneten Betätigungsarms     ver-          schwenkt,

      solange den von diesem Mitnehmer vorher  passierten Durchtritt sperrt, bis die Führungsrolle der  nächstfolgenden Faltbacke diese Stelle ihrer Führungs  bahn passiert hat. Hierbei kann die Weiche einen einen  Teil der das Einwärtsbewegen der Faltbacken bewirken  den Steuerkurve bildenden Ansatz aufweisen, gegen den  die Führungsrolle der Formbacke nach dem Passieren  der Durchtrittsstelle für die Mitnehmer der Antriebs  kette läuft und dadurch zur Rückkehr der Weiche in  Ausgangsstellung mindestens beiträgt.  



  Weiterhin empfiehlt es sich, die durch miteinander  in Eingriff kommenden Teile in Vorschubrichtung unter  Bildung einer Formzelle zueinander festgelegten Form  zellenhälften bis zum Beginn der Bildung der Stirnwände  durch gegen die Formzellenhälften anliegende stationäre  Führungen senkrecht zur Vorschubrichtung zusammen  zuhalten, wobei man zweckmässig auf den Gelenkachsen  der zu den     Faltbacken    führenden Lenker mit den  stationären Führungen in Eingriff kommende Führungs  rollen anordnen kann.  



  Der Vortrieb der Formzellen nach der Bildung der  Stirnwände kann durch beidseits des     Formzellenstranges     angeordnete endlose zweite Antriebsketten erfolgen,  deren Geschwindigkeit gegenüber den ersten Antriebs  ketten entsprechend der durch die Einfaltung bedingten  Verkürzung der     Formzelleneinheitslänge    reduziert ist  und deren     Mitnehmerelemente    mit den gleichen Teilen  der Formzellen zusammenwirken, mit denen auch die       Mitnehmerelemente    der ersten Antriebsketten zusam  menwirken.  



  An den zweiten Antriebsketten können Druckkörper  vorgesehen sein, die durch stationär angeordnete Steuer  kurven betätigt den Schweissdruck auf die Schweiss  backen der Faltbacken aufbringen. Hierbei empfiehlt es      sich, in den den festen Schweissbacken zugeordneten  Druckkörpern der zweiten Antriebsketten einen Stempel  vorzusehen, der über eine Feder betätigt wird     und    den  Schweissdruck dosiert. Jeder beweglichen Schweissbacke  kann dann ein starrer Druckkörper an den zweiten  Antriebsketten zugeordnet sein, welcher gegen einen  Betätigungsstempel oder dergleichen der beweglichen  Schweissbacke unter     Schliessen    des anfänglich vorhan  denen Spaltes zwischen den beiden einander gegenüber  liegenden Schweissbacken greift.  



  Da es zweckmässig bzw. vorteilhaft ist, die oberen  und unteren Umkehrräder der endlosen Formzellen  hälftenketten fest anzuordnen, damit der Füllspiegel und  eventuell vorgeschaltete Schlauchführungselemente glei  che     Ausgangslage    behalten können bzw. an den unteren  Umkehrrädern die nachfolgende Packungsentnahmevor  richtung stationär sein kann, wird insbesondere zum  Ausgleich von Bohrungs- und Gelenkbolzenverschleiss  weiterhin vorgeschlagen, bei fester Anordnung der Um  kehrräder der endlosen Formzellenhälftenketten im Be  reich jedes Rücktrums derselben eine Spannvorrichtung  vorzusehen, welche durch Einfalten der Faltglieder zwi  schen benachbarten Zellenhälften ein Spannen des be  treffenden Zellenhälftenstranges bewirkt.  



  Hierbei     kann    man die Ausbildung derart treffen,  dass die an den Formzellenhälften jedes Rücktrums ange  ordneten Führungsrollen gegen eine feste Führung an  liegen und die an den     Faltbacken    angeordneten Füh  rungsrollen durch eine unter Federspannung stehende  Führung auf die feste Führung zugedrückt werden.

    Hierbei empfiehlt sich eine derartige Auslegung des  Federsystems jeder Spannstation, dass in etwa konstante  Axialkraftkomponenten im zugeordneten Zellenhälften  strang auftreten, wozu man die federnde Führung an an  der festen Führung angelenkten gleichgerichteten Hebeln  etwa mittig anlenken kann, an deren freien Enden  Spannfedern angreifen, wobei die Wirkungsrichtung der  selben und die Lage der Hebel derart ist, dass bei  zunehmender Annäherung der federnden Führung die  auf die Führungsrollen der Faltbacken ausgeübten  Kräfte verstärkt werden.  



  Um sicherzustellen, dass nach fertiger Packungs  bildung sich die Formzellenhälften der beiden endlosen  Formzellenhälftenketten gleichmässig lösen, empfiehlt es  sich, die unteren Umkehrräder der endlosen Formzellen  hälftenketten synchron anzutreiben.  



  Die Leistungsfähigkeit von Vorrichtungen der vor  stehend bezeichneten Art kann in relativ einfacher Weise  verdoppelt bzw. vervielfacht werden, indem man zwei  oder mehrere Formzellen nebeneinander in den endlosen  Formzellenketten ausbildet, da hierdurch die verschie  denen Antriebsmechanismen im wesentlichen Bleichblei  ben können, gegebenenfalls nur etwas verstärkt werden  müssen.  



  Weiterhin empfiehlt es sich, die Seitenwandungen  der Formzellenhälften leicht nach aussen gewölbt aus  zubilden, um pralle und griffeste Packungen zu erhalten,  da es sich gezeigt hat, dass in exakt quaderförmigen  Formzellen gebildete Packungen die Neigung haben, sich  im oberen Bereich leicht einzuziehen und im unteren  Bereich beim Stehen auf einer Stirnfläche etwas auf  zubauschen, was unschön wirkt. Hierbei kann man die  Aufweitung der Seitenwandungen der Formzelle zum  Ausgleich von Fertigungstoleranzen und verschiedenen  Packungsmaterialstärken vorteilhaft verstellbar gestal  ten. Um eine Eichmöglichkeit zu schaffen, empfiehlt es  sich hierbei, die die Veränderung der Aufweitung be-    wirkenden Stehmittel, vorzugsweise mindestens eine  Formzellenseitenwand mit der Formzelle verbindende  Stellschrauben, plombierbar auszubilden.  



  Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeich  nung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in  Fig. 1 eine Vorrichtung gemäss der Erfindung in  Gesamtseitenansicht in schematischer Darstellung,  Fig. 2 einen die erfindungsgemässe Faltkinematik er  läuternden Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrösserter Dar  stellung,  Fig.3 einen die erfindungsgemässe Vortriebs- und  Formungskinematik wiedergebenden Ausschnitt der  Fig. 1 in vergrösserter Darstellung und in  Fig.4 einen Querschnitt durch einen Formzellen  strang mit zwei nebeneinander ausgebildeten Formzellen.

    Ein bis zu einem     bestimmten    Füllspiegel mit fliess  fähigem Füllgut gefüllter Schlauch 1 aus geeignetem  Material wird von rechteck-rinnenförmigen Zellenhälften  2 allseitig eingehüllt, welche zusammen mit Faltbacken 3  und zwischen diesen und den jeweils     benachbarten    Zellen  hälften angelenkten Lenkern 5 endlose Ketten bilden,  die um Umlenkräder 4 umlaufen. Der Abstand zwi  schen den Gelenkachsen 6 und 7 der Lenker 5 ist hierbei  gleich der halben Packungsdicke bzw. der Tiefe einer  Formzellenhälfte 2.

   Parallel zum Lenker 5 ist zwischen  jeder Faltbacke 3 und einer der beiden angrenzenden  Zellenhälften 2 ein weiterer Lenker 8 mit dem gleichen  Gelenkachsenabstand wie beim Lenker 5 angelenkt, so  dass durch die Faltbacke 3, die eine Zellenhälfte 2 und  die beiden Lenker 5 und 8 eine     Paralleleogramm-Vier-          gelenkkette    gebildet ist, durch die die Faltbacke 3 ein  deutig derart geführt und abgestützt ist, dass bei     einer     durch Steuerkurven bewirkten, nachstehend näher be  schriebenen Einwärtsbewegung der Faltbacken, d. h.

    in Richtung auf den Schlauch zu, die oberen und unteren  Kanten 9 der mit dem Schlauch 1 bei der     anfänglichen     Einhüllung in Eingriff kommenden Stirnflächen der  Faltbacken exakte Kreisbögen um die gegenüberliegen  den Zellenkanten 10 der angrenzenden Zellenhälften  beschreiben.  



  Die Vorschubbewegung des Schlauches 1 erfolgt  hierbei bis zum Beginn der Einwärtsbewegung der Form  backen 3, d. h. in dem Bereich, in dem noch kein  Formschluss zwischen den Formzellenteilen und dem  Schlauch gegeben ist, genau wie bei dem älteren Vor  schlag ausschliesslich durch den vom Innendruck des  Füllgutes bewirkten     Reibungsschluss    zwischen den Form  zellenteilen und der Schlauchwandung, so dass am Be  ginn der Formung der Kopf- und Bodenverschlüsse,  insbesondere auch im Bereich der     Formteilkanten     keinerlei Zugkräfte auf den Schlauch ausgeübt werden.

    Damit werden nicht nur unerwünschte Belastungen des  Schlauchmaterials verhütet, sondern vor allem wird auch  vermieden, dass irgendwelche     Relativbewegungen    zwi  schen Schlauchmaterial und Formwerkzeugen stattfin  den, insbesondere ein Abheben des Schlauchmaterials  im Bereich der     Formzellenkanten    10. Vielmehr schmiegt  sich das     Schlauchmaterial    widerstandslos den Formteilen  in jeder Stellung derselben genau an, so dass sich infolge  dessen eine ausserordentlich saubere Faltung der     Pak-          kungen    unter Schonung des Packungsmaterials ergibt.

    Es hat sich gezeigt, dass die anfänglich fehlende Ab  stützung des Schlauches zwischen den Zellenhälften 2  und den Formbacken 9 selbst bei dünnem Packungs  material     keine    irgendwie nachteiligen Folgen hat.  



  Ähnlich wie bei dem älteren Vorschlag trifft man die  Anordnung der verschiedenen     Lenkergelenkachsen    der-      art, dass am Ende der Einwärtsbewegung der Faltbacken       zwischen    diesen und dem     zwischenliegenden    Packungs  material noch ein geringer Spalt 11 verbleibt, durch den  Füllgut aus der unteren gerade gebildeten Packung     in    die  darüberliegende Zelle entweichen kann, womit eine  exakte Formung zur Quaderpackung gewährleistet ist  und eine genaue Dosierung     ermöglicht    wird. Dieser  Spalt 11 wird in der nachstehend noch näher erläuterten  Weise bei der Herstellung der     Quernähte    geschlossen.  



  In einer der paarweise     einander    gegenüberliegenden  Faltbacken 3 ist eine Schweissgegenbacke 12 im wesent  lichen fest angeordnet bzw. kann durch eine Stell  schraube 13 feinreguliert werden. In der gegenüber  liegenden Faltbacke ist eine mittels eines Stempels 15 in  Richtung auf die Schweissgegenbacke 12 zu bewegliche  Schweissbacke 14     angeordnet,    wobei eine solche Bewe  gung in Richtung auf die Schweissgegenbacke 12 zu zur  Schliessung des     zunächst    freibleibenden Spaltes 11 und       Aufbringung    des erforderlichen Schweissdruckes dient.  



  In der     beweglichen    Schweissbacke 14 ist ferner ein  Trennmesser 16     beweglich    geführt und trennt bei seinem  Eintreten     in    eine gegenüberliegend in der festen Schweiss  backe 12 vorgesehenen Ausnehmung 17 das Packungs  material in der Mitte der Schweissnaht nach deren Bil  dung. Normalerweise wird das Trennmesser 16 durch  eine einen     Betätigungsbolzen    18     umgebende    Feder 19  in     zurückgezogener    Stellung gehalten. Die Betätigung  des     Bolzens    18 erfolgt über eine nachstehend noch näher  beschriebene stationäre Vorrichtung.  



  Beim Zusammenlaufen der Zellenhälften 2 im Be  reich der oberen Umkehrräder 4 werden zwei jeweils  zu einer Formzelle sich vereinigende Zellenhälften durch  an einer     Zellenhälfte    vorgesehene Nocken 45     und    ent  sprechende Ausnehmungen 45a in der anderen Zellen  hälfte in Vorschubrichtung zueinander festgelegt.  



  Der Vortrieb des durch Vereinigung der Zellen  hälften 2 gebildeten Formzellenstranges erfolgt bis zum  Beginn der Bildung der     Packungsstirnwände        durch    beid  seitig des Formzellenstranges angeordnete Antriebsket  ten 20, deren Mitnehmerrollen 21 in entsprechend aus  gebildete Ausnehmungen 22 der Formzellenhälften 2  eintreten.  



  Im Bereich der Antriebsketten 20 sind zwei zu  einander parallele stationäre Führungen 23 angeordnet,  gegen die von innen an den Zellenhälften 2 feste Füh  rungsrollen 24 anliegen, deren Drehachsen mit den  Gelenkachsen 7 der     Lenker    5     zusammenfallen.    Weiter  aussen sind weitere stationäre Führungen 25 angeordnet,  wobei zwischen den Führungen 23 und 25 an den     Falt-          backen    3 befestigte Führungsrollen 26 laufen.

   Die Füh  rungen 23 sind an ihren unteren Enden auf ihren Aussen  seiten nach     innen    eingezogen und jede Führung 25  setzt sich unterhalb einer nachstehend noch näher be  schriebenen Weiche 27 in einer Steuerkurve 28 fort,  die so geformt ist, dass die Faltbacken 3 kontinuierlich  einwärts bewegt werden.  



  Unterhalb dieses Bereiches, d. h. nach dem Bildungs  bereich der Packungsstirnwände, sind zweite Antriebs  ketten 29 beidseits des Zellenstranges angeordnet, deren  Mitnehmer 30 in die gleichen Ausnehmungen 22 an  den Zellenhälften 2 eintreten, die vorher von den  Mitnehmern 21 der ersten Antriebsketten 20 verlassen  worden sind. Die Geschwindigkeit der zweiten Antriebs  ketten 29 ist gegenüber derjenigen der ersten Antriebs  ketten 20 entsprechend der durch die Einfaltung be  dingten Verkürzung der Formzelleneinheitslänge redu  ziert.

      An den zweiten Antriebsketten 29 sind Druckkörper  31     und    32     angeordnet,    wobei     die    den Faltbacken 3  mit fester Schweissbacke 12 zugeordneten Druckkörper  31 einen Stempel 33a     aufweisen,    der über eine Feder  33 betätigt-wird     und    den Schweissdruck dosiert. Die  Druckkörper 31 und 32 werden mittels Führungen 34  und an den     Druckstücken    befestigter Rollen 35 gegen  die Faltbacken 3 gepresst.

   Die den     beweglichen    Schweiss  backen 14 gegenüberliegenden Druckkörper 32 wirken  auf die     Druckbolzen    15 der beweglichen Schweissbacken  14 zum Schliessen des zunächst offen     gebliebenen    Spaltes  11 und Aufbringen des Schweissdruckes, während die  federnden Stempel 33a direkt auf die Faltbacken 3 mit  festen Schweissbacken 12 wirken.  



  Der     Betätigungsbolzen    18 des Trennmessers 16 muss  während der Bewegung des Formzellenstranges be  tätigt werden, was durch einen stationär angeordneten  rotierenden Hebel 36 mit einer Rolle 37 an seinem  freien Ende erfolgt, wobei die     Drehzahl    des Hebels der  Vorschubgeschwindigkeit einer Formzelleneinheit ent  spricht.

   Der     Betätigungskopf    38 des     Bolzens    18     ist     derart abgerundet ausgebildet und der Hebelarm 36 der  art dimensioniert, dass die Rolle 37 desselben den  Kopf 38 in Ausgangsstellung fast zentrisch und im       Trennzustand    zentrisch     trifft,    so dass auf den     Betäti-          gungsbolzen    18 keine     nennenswerten    Querbeanspru  chungen aufgebracht werden.  



  Da aus bestimmten konstruktiven     Gründen    der  artige erste Antriebsketten 20     gewählt    wurden, dass die  Mitnehmer 21 derselben in der Bahn der Führungsrollen  26 der Faltbacken 3 zwischen den festen Führungen  23 und 25 laufen, ist am unteren Ende derselben je  eine Weiche 27     angeordnet,    die durch eine Zugfeder 39,  um einen     Gelenkbolzen    40 schwenkend, in eine Stellung  gezogen wird, dass die Zunge 41 der Weiche einen  Durchtritt zwischen der äusseren stationären Führung  25 und der Weiche zum Passieren der Mitnehmer 21  der Kette 20 freigibt.

   Die Weiche weist ferner einen  Betätigungsarm 42 auf, welcher durch jeden passieren  den Mitnehmer 21 eine Verschwenkung der Weiche  derart bewirkt, dass die Zunge 41 in eine Ausnehmung  43 der Führung 25     eintritt    und damit den bis dahin  freien Durchtritt für die Mitnehmer 21 so lange sperrt,  bis die nächstfolgende Führungsrolle 26 der Faltbacken  3 diese Stelle passiert hat. Die     betreffende    Rolle läuft  dann gegen einen Ansatz 44, der sowohl ein Rück  schwenken der Weiche in die in Fig. 3 gezeigte Aus  gangsstellung unterstützt als auch gleichzeitig einen  Teil der die Einwärtsbewegung der Faltbacken 3 be  wirkenden Steuerkurve bildet, die sich in der vorbezeich  neten Steuerkurve 28 fortsetzt.

   Die Formgebung von  Ansatz 44 und Steuerkurve 28 sind hierbei auf den in  diesem Bereich stattfindenden Geschwindigkeitsabbau  des Zellenstranges infolge der     Einwärtsbewegung    der  Faltbacken abgestimmt.  



  Natürlich     könnten    die Weichen 27 entfallen, wenn  die Antriebsketten 20 anders ausgebildet bzw. anders  angeordnet wären, beispielsweise im mittleren Bereich  der Formzellen 2     angriffen,    oder     wenn    die Formzellen  mit     Mitnehmerstiften    und die Antriebsketten mit ent  sprechenden     Ausnehmungen    versehen wären, die mitein  ander in     Eingriff    kämen.  



  Im Bereich zwischen den Antriebsketten 20 und  29 ist eine     Fehlfaltung    der     Formzellenhälften    2 aus  geschlossen, da die Zellen, deren     Ausnehmungen    22  von den     Mitnehmern    21 der Ketten 20 gerade verlassen  worden sind, von den nachfolgenden Zellen geschoben      werden und hierbei durch ihre Führungsrollen 24 und  26 in ihrer vorbestimmten Lage gehalten sind.  



  Da die oberen und unteren Umkehrräder 4 der  endlosen Formzellenketten fest angeordnet sein sollen  und damit die     übliche    Spannung der Ketten mittels fe  dernder Lagerung eines Umkehrrades entfällt, ist zur  Kompensation von     Bolzen-    und Bohrungsverschleiss so  wie zum Ausgleich der unterschiedlichen Umfangslän  gen, die sich bei um fünfeckige Sterne geführten Ketten  einstellen, eine besonders vorteilhafte Spannvorrichtung  in jedem Rücktrum der endlosen Formzellenhälften  ketten angeordnet. Hierbei wird zur Verkürzung der  axialen Länge des Zellenstranges die Einfaltbarkeit der  zwischen den Zellenhälften 2 befindlichen Faltbacken 3  mit Lenkern 5 ausgenutzt.  



  Jede Spannstation weist eine feste Führung 46 auf,  gegen die die Führungsrollen 24 der     Zellenhälften    2  zur Anlage kommen. Eine federnde Führung 47 ist  etwa mittig an Hebeln 48 angelenkt, die ihrerseits an  der festen Führung 46 durch Gelenke 49 angelenkt sind,  wobei an den freien Enden der Hebel 48 je eine Spann  feder 50 angreift.  



  Durch diese Anordnung werden die Faltbacken 3  nach aussen gedrückt und der Zellenstrang wird durch  Einschwenken der     Lenker    5 so weit     verkürzt,    bis eine  ausreichende Spannung erreicht ist. Umgekehrt können  beim Umlauf des Zellenstranges Ausgleichbewegungen  ausgeführt werden, indem die Führungsrollen 26 der  Faltbacken 3 die bewegliche Führung 47 gegen die  Kraft der Federn 50 auslenken.  



  Die Anordnung und Bemessung der     Lenker    48 und  Federn 50 ist hierbei derart getroffen, dass     unabhängig     vom Bewegungshub der     beweglichen    Führung 47 die  axiale Belastung des Zellenstranges in etwa konstant  bleibt.  



  Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Ausgangsstellung  der Lenker 5 würde bei weiterer Einwärtsbewegung der  Faltbacken 3 die Axialkraftkomponente im Zellenstrang  bei konstanter Normalkraft absinken. Die     bewegliche     Führung 47 ist daher derart an den Hebeln 48 angelenkt,  dass bei zunehmender Annäherung der federnden Füh  rung die auf die Führungsrollen 26 der Faltbacken 3  ausgeübten Kräfte verstärkt werden, und zwar indem  bei weiterer Auslenkung der Hebel 48 trotz sich ent  spannender Federn 50 infolge Vergrösserung des aktiven  Hebelarms der Federn 50 auf die Hebel 48 ein etwa  konstant bleibendes Drehmoment ausgeübt wird,

   so dass  bei der mit der weiteren Auslenkung der Hebel 48 ver  bundenen Verkleinerung des auf die bewegliche Führung  47 einwirkenden aktiven Hebelarms die auf die be  wegliche Führung 47 in ihrer Bewegunsrichtung aus  geübte Kraft entsprechend erhöht wird. Damit bleibt  auch die Axialkraftkomponente im Zellenstrang im  Ergebnis unabhängig vom Grad der     Spannung    etwa  gleich.  



  In Fig.4 ist ein Querschnitt eines zweizelligen  Formzellenstranges wiedergegeben, welcher erkennen  lässt, dass in relativ einfacher Weise eine Verdoppelung  der Leistung der Vorrichtung erreichbar ist.  



  Die     einzelnen    Formzellen bzw.     Zellenhälften    2 sind  im Bereich der Seitenwandungen leicht ausgewölbt, um  griffeste Packungen zu erzeugen, wobei die Ausbildung  derart getroffen ist, dass wie Fig. 4 zeigt, die breiteren  Seitenandungen aus oben und unten einwärts gebo  genen elastischen Blechen 51 gebildet sind, die durch       Stellschrauben    52 verstellbar sind, wobei man die Stell-    schrauben 52 plombierbar ausgestalten kann, so dass  sich hierdurch eine Eichmöglichkeit der Zellen ergibt.  



  Die unteren Umlenkräder 4 der Zellenhälftenketten  sind angetrieben, damit das Lösen der Zellenhälften 2  nach fertiger Packungsbildung in diesem Bereich gleich  mässig erfolgt. Die zweiten Antriebsketten 29 können  eventuell auch nicht angetrieben, sondern als Bremsket  ten ausgebildet sein, wodurch der gleiche     Formgebe-          und    Formhalteeffekt erzielbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch II des Haupt patentes zur Durchführung des Verfahrens zur Her stellung von mit fliessfähigem Füllgut gefüllten Quader packungen nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die die von im wesent lichen rechteck-rinnenförmigen Zellenhälften (2) gebil deten Formteile verbindenden Faltglieder zwischen je zwei Zelleneinheiten zwei einander gegenüberliegende Faltbacken (3) aufweisen, deren dem Schlauch (1) zu gekehrte Stirnflächen bei der anfänglichen Einhüllung des Schlauches in der Ebene der Basisteile der zuge ordneten Zellenhälften (2) liegen und im Verlauf des weiteren Vorschubs unter entsprechender Verkürzung des Abstandes zwischen zwei benachbarten Zellenein heiten translatorisch aufeinanderzu bewegbar sind,
    bis die an die Stirnflächen der Formbacken rechtwinklig anschliessenden Flächen derselben unter entsprechender Faltung des gefüllten Schlauches zu der gewünschten Quaderpackung die Stirnflächen der Formzellen bilden, wobei der Abstand zwischen zugeordneten Zellenkanten 10) und Formbackenkanten (9) ständig gleich bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Faltbacke (3) beidseitig über Lenker (5) an die beiden benachbarten Zellenhälften (2) angeschlossen ist, deren Länge gleich der halben Pak- kungsdicke ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen jeder Faltbacke (3) und einer der benachbarten Zellenhälften (2) ein weiterer Lenker (8) gleicher Länge wie der erste Lenker (5) vor gesehen ist, der in Verbindung mit dem ersten Lenker (5), der Faltbacke (3) und der betreffenden Zellenhälfte (2) eine Parallelogramm-Viergelenkkette bildet. 3.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Lenkergelenkpunkte (6, 7), dass im Endformungs- zustand zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen der Faltbacken (3) ein schmaler Spalt (11) verbleibt, so dass das Füllgut in den in den angrenzenden Formzellen gebildeten Packungen noch in Verbindung miteinander steht. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in einer Faltbacke (3) eines Falt- backenpaares eine feste Schweissgegenbacke (12) und in der gegenüberliegenden Faltbacke (3) eine derart be wegliche Schweissbacke (14) angeordnet ist, dass der zunächst offenbleibende Spalt (11) zwischen den Falt- backen beim Herstellen der Quernaht schliessbar ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einer der Schweissbacken, vorzugsweise der beweglichen Schweissbacke (14), ge führtes Trennmesser (16) von einer stationären, rotie renden Vorrichtung (36-37) betätigbar ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, gekennzeich net durch einen entsprechend der Vorschubgeschwindig keit der Formzellen (2) rotierenden Hebel (36) mit an dessen freiem Ende angeordneter Rolle (37), die gegen ein auf das Trennmesser (16) wirkendes, entsprechend dem Rollendurchmesser bogenartig derart geformtes, sich mit den Formzellen (2) bewegendes Betätigungsglied (18-38) greift, dass auf dieses im wesentlichen nur axiale Kräfte ausgeübt werden. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vortrieb der Formzellenhälften (2) im Bereich der Einhüllung des Schlauches (1) bis zum Beginn der Stirnseitenbildung durch beidseitig an geordnete endlose erste Antriebsketten (20) erfolgt, wo bei zusammenwirkende Teile an Zellenhälften und An triebsketten miteinander in Eingriff kommen, vorzugs weise Mitnehmerrollen (21) der Antriebsketten (20) in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen (22) der Zellenhälften (2) eintreten. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einwärtsbewegung der Faltbacken (3) durch stationär angeordnete Steuerkurven (28-44) erfolgt. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass eine an jeder Faltbacke (3) angeord nete Führungsrolle (26) zwischen zwei stationär ange ordneten Steuerkurven (23 und 25) geführt ist. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, wobei Mit nehmerelemente der ersten Antriebsketten in der Bahn der Führungsrollen der Faltbacken laufen, gekennzeich net durch eine jedem unteren Umkehrrad der ersten Antriebsketten (20) zugeordnete, um einen festen Ge lenkbolzen (40) schwenkende Weiche (27), deren Zunge (41) normalerweise durch eine Feder (39) in einer einen Durchtritt für die Mitnehmerelemente (21) freigebenden Stellung gehalten ist und jeweils, von einem um das Umkehrrad laufenden Mitnehmer mittels eines in dessen Bahn angeordneten Betätigungsarmen (42) verschwenkt, solange den von diesem Mitnehmer (21) vorher passier ten Durchtritt sperrt, bis die Führungsrolle (26) der nächstfolgenden Faltbacke (3) diese Stelle ihrer Füh rungsbahn passiert hat. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Weiche (27) einen einen Teil der das Einschwenken der Faltbacken (3) bewirkenden Steuerkurve bildenden Ansatz (44) aufweist, gegen den die Führungsrolle (26) der Formbacke (3) nach dem Passieren der Durchtrittsstelle für die Mitnehmer (21) der Antriebskette (20) läuft und dadurch zur Rückkehr der Weiche (27) in Ausgangsstellung mindestens bei trägt. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die durch miteinander in Eingriff kommende Teile (45-45a) in Vorschubrichtung unter Bildung einer Formzelle zueinander festgelegten Form zellenhälften (2) bis zum Beginn der Bildung der Stirn wände durch gegen die Formzellenhälften (2) anliegende stationäre Führungen (23) senkrecht zur Vorschubrich tung zusammengehalten sind. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 12, gekenn zeichnet durch auf den Gelenkachsen (7) der zu den Faltbacken (3) führenden Lenker (5) angeordnete, mit den stationären Führungen (23) in Eingriff kommende Führungsrollen (24). 14. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vortrieb der Formzellen (2) nach der Bildung der Stirnwände durch beidseits des Form- zellenstranges angeordnete endlose zweite Antriebsket ten (29) erfolgt, deren Geschwindigkeit gegenüber den ersten Antriebsketten (20) entsprechend der durch die Einfaltung bedingten Verkürzung der Formzellenein heitslänge reduziert ist und deren Mitnehmerelemente (30) mit den gleichen Teilen (22) der Formzellen (2) zusammenwirken, mit denen auch die Mitnehmerele mente (21)
    der ersten Antriebsketten (20) zusammen wirken. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Antriebsketten (29) anstelle eines Antriebs mit entsprechend der durch die Einfaltung bedingten Verkürzung der Formzellenein heitslänge reduzierter Geschwindigkeit abgebremst sind. 16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an den zweiten Antriebsketten (29) Druckkörper (31, 32) angeordnet sind, die betätigt durch stationär angeordnete Steurkurven (34) den Schweiss druck auf die Schweissbacken (12, 14) der Faltbacken (3) aufbringen. 17.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in den den festen Schweissbacken (12) zugeordneten Druckkörpern (31) der zweiten An triebsketten (29) ein Stempel (33a) angeordnet ist, der über eine Feder (33) betätigt wird und den Schweissdruck dosiert. 18. Vorrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass jeder beweglichen Schweissbacke (14) ein starrer Druckkörper (32) an den zweiten An triebsketten (29) zugeordnet ist, welcher gegen einen Betätigungsstempel (15) der beweglichen Schweissbacke (14) unter Schliessen des anfänglich vorhandenen Spaltes (11) zwischen den beiden einander gegenüberliegenden Schweissbacken (12, 14) greift. 19.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umkehrräder (4) der endlosen Formzellenhälftenketten fest .angeordnet sind und dass im Bereich jedes Rücktrums derselben eine Spann vorrichtung angeordnet ist, welche durch Einfalten der Faltglieder (3, 5) zwischen benachbarten Zellenhälften (2) ein Spannen des betreffenden Zellenhälftenstranges bewirkt. 20.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Formzellenhälften (2) jedes Rücktrums angeordneten Führungsrollen (24) ge gen eine feste Führung (46) anliegen und die an den Faltbacken (3) angeordneten Führungsrollen (26) durch eine unter Federspannung stehende Führung (47) auf die feste Führung (46) zu gedrückt werden. 21.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 20, gekenn zeichnet durch eine derartige Auslegung des Feder systems jeder Spannstation, dass in etwa konstante Axialkraftkomponenten im zugeordneten Zellenhälften- strang auftreten. 22.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Führung (47) an an der festen Führung (46) angelenkten gleichgerichteten Hebeln (48) etwa mittig angelenkt ist, an deren freien Enden Spannfedern (50<B>)</B> angreifen, wobei die Wirkungs- richtung derselben und die Lage der Hebel (48) derart ist, dass bei zunehmender Annäherung der federnden Führung (47) die auf die Führungsrollen (26)
    der Falt- backen (3) ausgeübten Kräfte verstärkt werden. 23. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die unteren Umkehrräder (4) der endlosen Formzellenhälftenketten zum gleichmässigen Lösen der Formzellenhälfte (2) nach beendigter Pak- kungsbildung synchron angetrieben sind. 24. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Formzellen nebeneinander in den endlosen Formzellenketten ausgebildet sind. 25. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seitenwandungen der Formzellen hälften (2) leicht nach aussen gewölbt ausgebildet sind. 26.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufweitung der Seitenwandun gen der Formzellen (2) zum Ausgleich von Fertigungs- toleranzen und verschiedenen Packungsmaterialstärken verstellbar ist. 27. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die die Veränderung der Aufwei tung bewirkenden Stehmittel, vorzugsweise mindestens eine Formzellenseitenwand (51) mit der Formzelle ver bindende Stellschrauben (52), zwecks Eichung des Pak- kungsinhaltes plombierbar sind.
CH109866A 1963-07-18 1966-01-27 Vorrichtung zur Herstellung von Quaderpackungen CH466781A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN109455363A (zh) * 2018-12-28 2019-03-12 浙江旭翔机械科技有限公司 用于横封夹爪机构的主动力系统

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