CH466781A - Vorrichtung zur Herstellung von Quaderpackungen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von QuaderpackungenInfo
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Description
Vorrichtung zur Herstellung von Quaderpackungen Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Durch führung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes zur Herstellung von mit fliessfähigem Füllgut gefüllten Quaderpackungen aus einem durch gehenden Schlauch ohne Vorprägung im Bereich von Kopf und Boden der zu bildenden Verpackungen, in den das Füllgut unter Bildung eines Füllspiegels ein gebracht wird,
wobei die einzelnen Packungen durch in der gewünschten Packungsgrösse entsprechenden Ab ständen erfolgendes seitliches Zusammendrücken gegen überliegender Schlauchwendungen und dabei erfolgen des Erzeugen von Quernähten und anschliessendes Trennen im Mittelbereich der Quernähte gebildet wer den, wobei ferner der gefüllte Schlauch auf seinem gesamten Umfang unter Bildung eines rechteckigen Querschnittes reibungsschlüssig erfasst und hierdurch kontinuierlich fortbewegt wird, und wobei im Zuge der Formung der Packungen zu exakter Quaderform und Bildung der Endverschlüsse die Haftgrenze im Vor schubbereich nicht überschritten wird, mit zwei end losen Ketten, die die Packungsgrösse bestimmende Form teile und die Formteile verbindende Faltglieder auf weisen,
welch letztere im Verlauf des Vorschubs die die Formteile abschliessenden Stirnwände bilden.
Bei der im Hauptpatent umschriebenen Ausfüh rungsform dieser Vorrichtung sind die Formteile jeder Kette aus sich dem Schlauch bei der anfänglichen Einhüllung anlegenden rechteckrinnenförmigen Zellen hälften gebildet, an deren beiden Enden je eine Falt- klappe angelenkt ist, die bei der anfänglichen Ein hüllung des Schlauches in der Ebene des Basisteils der zugeordneten Zellenhälfte liegt und im Verlauf des weiteren Vorschubs um 90 um eine an der Form teil-Innenkante liegende Achse in Richtung auf den Schlauch zu unter Bildung einer halben Formzellen stirnwand und unter entsprechender Faltung des ge füllten Schlauches zu der gewünschten Quaderpackung einschwenkbar ist.
Hierbei definieren die Zellenlänge die Packungshöhe, die Faltklappen die halbe Packungs dicke .und die Stärke zweier gelenkig miteinander ver bundener Faltklappen zwischen benachbarten Zellen hälften die Höhe der zwischen je zwei Packungen ge bildeten Quernähte, d. h. der gefüllte Schlauch wird bei seiner anfänglichen Einhüllung ringsum im Bereich der späteren Packungsseitenwände durch die rechteck- rinnenförmigen Zellenhälften und im Bereich der spä teren Packungsstirnwände durch die vorerwähnten Falt- klappen eingehüllt bzw.
erfasst und hierdurch kontinuier lich fortbewegt, wobei im Zuge der fortschreitenden Formung der Packungen zu exakter Quaderform die Haftgrenze im Vorschubbereich nicht überschritten wird. Der Bereich der späteren Quernähte zwischen den einzelnen Packungen bleibt also bei der anfänglichen Einhüllung des Schlauches frei bzw. ist nicht unter stützt.
Diese vorbeschriebene Ausbildung bringt es mit sich, dass die Gelenkbolzen für die Faltglieder zwischen benachbarten rechteckrinnenförmigen Zellenhälften in den Faltebenen des Verpackungsmaterials liegen müs sen, was einen relativ hohen konstruktiven Aufwand erfordert und daher noch nicht voll befriedigt.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaf fung einer konstruktiv einfacheren und vorteilhafteren Faltkinematik sowie einer dieser besser angepassten Vortriebskinematik für die Formzellenteile -im Zuge des Formungs- und Quernahtbildungsprozesses.
Hierzu wird bei einer Vorrichtung der eingangs näher bezeichneten Art gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dass die die von im wesentlichen rechteck-rinnenförmi- gen Zellenhälften gebildeten Formteile verbindenden Faltglieder zwischen je zwei Zelleneinheiten zwei ein ander gegenüberliegende Faltbacken aufweisen, deren dem Schlauch zugekehrte Stirnflächen bei der anfäng lichen Einhüllung des Schlauches in der Ebene der Basisteile der zugeordneten Zellenhälften liegen und im Verlauf des weiteren Vorschubs unter entsprechender Verkürzung des Abstandes zwischen zwei benachbar- ten Zelleneinheiten translatorisch aufeinanderzu beweg bar sind,
bis die an die Stirnflächen der Formbacken rechtwinklig anschliessenden Flächen derselben unter entsprechender Faltung des gefüllten Schlauches zu der gewünschten Quaderpackung die Stirnflächen der Form zellen bilden, wobei der Abstand zwischen zugeordneten Zellenkanten und Formbackenkanten ständig gleich bleibt.
Obschon bei dieser Ausbildung der Schlauch bei der anfänglichen Einhüllung im Bereich der späteren Pak- kungsstirnwände nicht von irgendwelchen Formzellen teilen eingehüllt und damit abgestützt wird, hat es sich doch gezeigt, dass mit einer derartigen Vorrichtung in folge des im Schlauch herrschenden Innendruckes und der Tatsache, dass die Faltbackenkanten bei ihrer Ein wärtsbewegung exakt im Kreisbogen um die zugeord neten Zellenkanten bewegt werden, ein absolut sauberes Einfalten des Schlauchmaterials unter Erzielung exak ter Quaderform gewährleistet ist, wobei genau wie bei der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform der Vorrichtung eine schonende Behandlung des Packungs materials gegeben ist,
da auch bei der erfindungsgemä ssen Vorrichtung während des gesamten Formungsvor ganges keinerlei Relativbewegung zwischen dem Schlauch- bzw. Packungsmaterial und den Formzellen teilen stattfindet und keine Dehnungs- oder Stauchungs erscheinungen auftreten können.
Besonders vorteilhaft ist es hierbei, jede Faltbacke beidseitig über Lenker an die beiden benachbarten Zellenhälften anzuschliessen, wobei die Länge der Len ker gleich der halben Packungsdicke zu wählen ist. Hierdurch wird gewährleistet, dass bei der Einwärts bewegung der Faltbacken der Abstand zwischen zuge ordneten Zellenkanten und Formbackenkanten ständig gleichbleibt.
Weiterhin kann man zwischen jeder Faltbacke und einer der benachbarten Zellenhälften einen weiteren Lenker gleicher Länge wie den ersten Lenker vorsehen, der in Verbindung mit dem ersten Lenker, der Falt- backe und der betreffenden Zellenhälfte eine Parallelo gramm-Viergelenkkette bildet, wodurch eine einwand freie translatorische Bewegung der Faltbacken gewähr leistet ist.
Hierbei wählt man vorteilhaft eine derartige An ordnung der Lenkergelenkpunkte, dass im Endformungs- zustand zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen der Faltbacken .ein schmaler Spalt verbleibt, so dass wie bei dem älteren Vorschlag das Füllgut in den in den angrenzenden Formzellen gebildeten Packungen noch in Verbindung miteinander steht. Hierbei empfiehlt es sich dann, in einer Faltbacke eines Faltbackenpaares eine feste Schweissgegenbacke und in der gegenüber liegenden Faltbacke eine derart bewegliche Schweiss backe anzuordnen, dass der zunächst offenbleibende Spalt zwischen den Faltbacken beim Herstellen der Quernaht schliessbar ist, ähnlich der Schweissbacken anordnung in den Faltklappen gemäss dem älteren Vorschlag.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, ein in an sich bekannter Weise in einer der Schweiss backen, vorzugsweise der beweglichen Schweissbacke, geführtes Trennmesser mittels einer stationären, rotie renden Vorrichtung zu betätigen, wobei eine einfache und vorteilhafte Ausführungsform sich durch einen ent sprechend der Vorschubgeschwindigkeit der Formzellen rotierenden Hebel mit an dessen freiem Ende angeord neter Rolle kennzeichnet, die derart gegen ein auf das Trennmesser wirkendes, sich mit den Formzellen be wegendes Betätigungsglied greift, dass auf dieses im wesentlichen nur axiale Kräfte ausgeübt werden.
In Anpassung an die vorbeschriebene Faltkinematik wird in weiterer Ausbildung der Erfindung noch vorge schlagen, dass der Vortrieb der Formzellenhälften im Bereich der Einhüllung des Schlauches bis zum Beginn der Stirnseitenbildung durch beidseitig des Zellenstran ges angeordnete endlose erste Antriebsketten erfolgt, wobei zusammenwirkende Teile an Zellenhälften und Antriebsketten miteinander in Eingriff kommen, vor zugsweise Mitnehmerrollen oder dergleichen der An triebsketten in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen der Zellenhälften eintreten.
Die Einwärtsbewegung der Faltbacken kann man durch stationär angeordnete Steuerkurven erfolgen las sen, wobei man zweckmässig eine an jeder Faltbacke angeordnete Führungsrolle zwischen zwei stationär an geordneten Steuerkurven führen kann.
Bei der Verwendung derartiger Antriebsketten kann es aus bestimmten Gründen vorteilhaft sein, die Mit nehmerelemente der ersten Antriebsketten in der Bahn der Führungsrollen der Faltbacken laufen zu lassen. Um hierbei sicherzustellen, dass die Führungsrollen ihre Führungsbahn zwischen den für diese vorgesehenen Steuerkurven nicht verlassen können, kann man jedem unteren Umkehrrad der ersten Antriebsketten eine um einen festen Gelenkbolzen schwenkende Weiche zu ordnen, deren Zunge normalerweise durch eine Feder in einer einen Durchtritt für die Mitnehmerelemente freigebenden Stellung gehalten ist und jeweils, von einem um das Umkehrrad laufenden Mitnehmer mittels eines in dessen Bahn angeordneten Betätigungsarms ver- schwenkt,
solange den von diesem Mitnehmer vorher passierten Durchtritt sperrt, bis die Führungsrolle der nächstfolgenden Faltbacke diese Stelle ihrer Führungs bahn passiert hat. Hierbei kann die Weiche einen einen Teil der das Einwärtsbewegen der Faltbacken bewirken den Steuerkurve bildenden Ansatz aufweisen, gegen den die Führungsrolle der Formbacke nach dem Passieren der Durchtrittsstelle für die Mitnehmer der Antriebs kette läuft und dadurch zur Rückkehr der Weiche in Ausgangsstellung mindestens beiträgt.
Weiterhin empfiehlt es sich, die durch miteinander in Eingriff kommenden Teile in Vorschubrichtung unter Bildung einer Formzelle zueinander festgelegten Form zellenhälften bis zum Beginn der Bildung der Stirnwände durch gegen die Formzellenhälften anliegende stationäre Führungen senkrecht zur Vorschubrichtung zusammen zuhalten, wobei man zweckmässig auf den Gelenkachsen der zu den Faltbacken führenden Lenker mit den stationären Führungen in Eingriff kommende Führungs rollen anordnen kann.
Der Vortrieb der Formzellen nach der Bildung der Stirnwände kann durch beidseits des Formzellenstranges angeordnete endlose zweite Antriebsketten erfolgen, deren Geschwindigkeit gegenüber den ersten Antriebs ketten entsprechend der durch die Einfaltung bedingten Verkürzung der Formzelleneinheitslänge reduziert ist und deren Mitnehmerelemente mit den gleichen Teilen der Formzellen zusammenwirken, mit denen auch die Mitnehmerelemente der ersten Antriebsketten zusam menwirken.
An den zweiten Antriebsketten können Druckkörper vorgesehen sein, die durch stationär angeordnete Steuer kurven betätigt den Schweissdruck auf die Schweiss backen der Faltbacken aufbringen. Hierbei empfiehlt es sich, in den den festen Schweissbacken zugeordneten Druckkörpern der zweiten Antriebsketten einen Stempel vorzusehen, der über eine Feder betätigt wird und den Schweissdruck dosiert. Jeder beweglichen Schweissbacke kann dann ein starrer Druckkörper an den zweiten Antriebsketten zugeordnet sein, welcher gegen einen Betätigungsstempel oder dergleichen der beweglichen Schweissbacke unter Schliessen des anfänglich vorhan denen Spaltes zwischen den beiden einander gegenüber liegenden Schweissbacken greift.
Da es zweckmässig bzw. vorteilhaft ist, die oberen und unteren Umkehrräder der endlosen Formzellen hälftenketten fest anzuordnen, damit der Füllspiegel und eventuell vorgeschaltete Schlauchführungselemente glei che Ausgangslage behalten können bzw. an den unteren Umkehrrädern die nachfolgende Packungsentnahmevor richtung stationär sein kann, wird insbesondere zum Ausgleich von Bohrungs- und Gelenkbolzenverschleiss weiterhin vorgeschlagen, bei fester Anordnung der Um kehrräder der endlosen Formzellenhälftenketten im Be reich jedes Rücktrums derselben eine Spannvorrichtung vorzusehen, welche durch Einfalten der Faltglieder zwi schen benachbarten Zellenhälften ein Spannen des be treffenden Zellenhälftenstranges bewirkt.
Hierbei kann man die Ausbildung derart treffen, dass die an den Formzellenhälften jedes Rücktrums ange ordneten Führungsrollen gegen eine feste Führung an liegen und die an den Faltbacken angeordneten Füh rungsrollen durch eine unter Federspannung stehende Führung auf die feste Führung zugedrückt werden.
Hierbei empfiehlt sich eine derartige Auslegung des Federsystems jeder Spannstation, dass in etwa konstante Axialkraftkomponenten im zugeordneten Zellenhälften strang auftreten, wozu man die federnde Führung an an der festen Führung angelenkten gleichgerichteten Hebeln etwa mittig anlenken kann, an deren freien Enden Spannfedern angreifen, wobei die Wirkungsrichtung der selben und die Lage der Hebel derart ist, dass bei zunehmender Annäherung der federnden Führung die auf die Führungsrollen der Faltbacken ausgeübten Kräfte verstärkt werden.
Um sicherzustellen, dass nach fertiger Packungs bildung sich die Formzellenhälften der beiden endlosen Formzellenhälftenketten gleichmässig lösen, empfiehlt es sich, die unteren Umkehrräder der endlosen Formzellen hälftenketten synchron anzutreiben.
Die Leistungsfähigkeit von Vorrichtungen der vor stehend bezeichneten Art kann in relativ einfacher Weise verdoppelt bzw. vervielfacht werden, indem man zwei oder mehrere Formzellen nebeneinander in den endlosen Formzellenketten ausbildet, da hierdurch die verschie denen Antriebsmechanismen im wesentlichen Bleichblei ben können, gegebenenfalls nur etwas verstärkt werden müssen.
Weiterhin empfiehlt es sich, die Seitenwandungen der Formzellenhälften leicht nach aussen gewölbt aus zubilden, um pralle und griffeste Packungen zu erhalten, da es sich gezeigt hat, dass in exakt quaderförmigen Formzellen gebildete Packungen die Neigung haben, sich im oberen Bereich leicht einzuziehen und im unteren Bereich beim Stehen auf einer Stirnfläche etwas auf zubauschen, was unschön wirkt. Hierbei kann man die Aufweitung der Seitenwandungen der Formzelle zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen und verschiedenen Packungsmaterialstärken vorteilhaft verstellbar gestal ten. Um eine Eichmöglichkeit zu schaffen, empfiehlt es sich hierbei, die die Veränderung der Aufweitung be- wirkenden Stehmittel, vorzugsweise mindestens eine Formzellenseitenwand mit der Formzelle verbindende Stellschrauben, plombierbar auszubilden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeich nung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in Fig. 1 eine Vorrichtung gemäss der Erfindung in Gesamtseitenansicht in schematischer Darstellung, Fig. 2 einen die erfindungsgemässe Faltkinematik er läuternden Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrösserter Dar stellung, Fig.3 einen die erfindungsgemässe Vortriebs- und Formungskinematik wiedergebenden Ausschnitt der Fig. 1 in vergrösserter Darstellung und in Fig.4 einen Querschnitt durch einen Formzellen strang mit zwei nebeneinander ausgebildeten Formzellen.
Ein bis zu einem bestimmten Füllspiegel mit fliess fähigem Füllgut gefüllter Schlauch 1 aus geeignetem Material wird von rechteck-rinnenförmigen Zellenhälften 2 allseitig eingehüllt, welche zusammen mit Faltbacken 3 und zwischen diesen und den jeweils benachbarten Zellen hälften angelenkten Lenkern 5 endlose Ketten bilden, die um Umlenkräder 4 umlaufen. Der Abstand zwi schen den Gelenkachsen 6 und 7 der Lenker 5 ist hierbei gleich der halben Packungsdicke bzw. der Tiefe einer Formzellenhälfte 2.
Parallel zum Lenker 5 ist zwischen jeder Faltbacke 3 und einer der beiden angrenzenden Zellenhälften 2 ein weiterer Lenker 8 mit dem gleichen Gelenkachsenabstand wie beim Lenker 5 angelenkt, so dass durch die Faltbacke 3, die eine Zellenhälfte 2 und die beiden Lenker 5 und 8 eine Paralleleogramm-Vier- gelenkkette gebildet ist, durch die die Faltbacke 3 ein deutig derart geführt und abgestützt ist, dass bei einer durch Steuerkurven bewirkten, nachstehend näher be schriebenen Einwärtsbewegung der Faltbacken, d. h.
in Richtung auf den Schlauch zu, die oberen und unteren Kanten 9 der mit dem Schlauch 1 bei der anfänglichen Einhüllung in Eingriff kommenden Stirnflächen der Faltbacken exakte Kreisbögen um die gegenüberliegen den Zellenkanten 10 der angrenzenden Zellenhälften beschreiben.
Die Vorschubbewegung des Schlauches 1 erfolgt hierbei bis zum Beginn der Einwärtsbewegung der Form backen 3, d. h. in dem Bereich, in dem noch kein Formschluss zwischen den Formzellenteilen und dem Schlauch gegeben ist, genau wie bei dem älteren Vor schlag ausschliesslich durch den vom Innendruck des Füllgutes bewirkten Reibungsschluss zwischen den Form zellenteilen und der Schlauchwandung, so dass am Be ginn der Formung der Kopf- und Bodenverschlüsse, insbesondere auch im Bereich der Formteilkanten keinerlei Zugkräfte auf den Schlauch ausgeübt werden.
Damit werden nicht nur unerwünschte Belastungen des Schlauchmaterials verhütet, sondern vor allem wird auch vermieden, dass irgendwelche Relativbewegungen zwi schen Schlauchmaterial und Formwerkzeugen stattfin den, insbesondere ein Abheben des Schlauchmaterials im Bereich der Formzellenkanten 10. Vielmehr schmiegt sich das Schlauchmaterial widerstandslos den Formteilen in jeder Stellung derselben genau an, so dass sich infolge dessen eine ausserordentlich saubere Faltung der Pak- kungen unter Schonung des Packungsmaterials ergibt.
Es hat sich gezeigt, dass die anfänglich fehlende Ab stützung des Schlauches zwischen den Zellenhälften 2 und den Formbacken 9 selbst bei dünnem Packungs material keine irgendwie nachteiligen Folgen hat.
Ähnlich wie bei dem älteren Vorschlag trifft man die Anordnung der verschiedenen Lenkergelenkachsen der- art, dass am Ende der Einwärtsbewegung der Faltbacken zwischen diesen und dem zwischenliegenden Packungs material noch ein geringer Spalt 11 verbleibt, durch den Füllgut aus der unteren gerade gebildeten Packung in die darüberliegende Zelle entweichen kann, womit eine exakte Formung zur Quaderpackung gewährleistet ist und eine genaue Dosierung ermöglicht wird. Dieser Spalt 11 wird in der nachstehend noch näher erläuterten Weise bei der Herstellung der Quernähte geschlossen.
In einer der paarweise einander gegenüberliegenden Faltbacken 3 ist eine Schweissgegenbacke 12 im wesent lichen fest angeordnet bzw. kann durch eine Stell schraube 13 feinreguliert werden. In der gegenüber liegenden Faltbacke ist eine mittels eines Stempels 15 in Richtung auf die Schweissgegenbacke 12 zu bewegliche Schweissbacke 14 angeordnet, wobei eine solche Bewe gung in Richtung auf die Schweissgegenbacke 12 zu zur Schliessung des zunächst freibleibenden Spaltes 11 und Aufbringung des erforderlichen Schweissdruckes dient.
In der beweglichen Schweissbacke 14 ist ferner ein Trennmesser 16 beweglich geführt und trennt bei seinem Eintreten in eine gegenüberliegend in der festen Schweiss backe 12 vorgesehenen Ausnehmung 17 das Packungs material in der Mitte der Schweissnaht nach deren Bil dung. Normalerweise wird das Trennmesser 16 durch eine einen Betätigungsbolzen 18 umgebende Feder 19 in zurückgezogener Stellung gehalten. Die Betätigung des Bolzens 18 erfolgt über eine nachstehend noch näher beschriebene stationäre Vorrichtung.
Beim Zusammenlaufen der Zellenhälften 2 im Be reich der oberen Umkehrräder 4 werden zwei jeweils zu einer Formzelle sich vereinigende Zellenhälften durch an einer Zellenhälfte vorgesehene Nocken 45 und ent sprechende Ausnehmungen 45a in der anderen Zellen hälfte in Vorschubrichtung zueinander festgelegt.
Der Vortrieb des durch Vereinigung der Zellen hälften 2 gebildeten Formzellenstranges erfolgt bis zum Beginn der Bildung der Packungsstirnwände durch beid seitig des Formzellenstranges angeordnete Antriebsket ten 20, deren Mitnehmerrollen 21 in entsprechend aus gebildete Ausnehmungen 22 der Formzellenhälften 2 eintreten.
Im Bereich der Antriebsketten 20 sind zwei zu einander parallele stationäre Führungen 23 angeordnet, gegen die von innen an den Zellenhälften 2 feste Füh rungsrollen 24 anliegen, deren Drehachsen mit den Gelenkachsen 7 der Lenker 5 zusammenfallen. Weiter aussen sind weitere stationäre Führungen 25 angeordnet, wobei zwischen den Führungen 23 und 25 an den Falt- backen 3 befestigte Führungsrollen 26 laufen.
Die Füh rungen 23 sind an ihren unteren Enden auf ihren Aussen seiten nach innen eingezogen und jede Führung 25 setzt sich unterhalb einer nachstehend noch näher be schriebenen Weiche 27 in einer Steuerkurve 28 fort, die so geformt ist, dass die Faltbacken 3 kontinuierlich einwärts bewegt werden.
Unterhalb dieses Bereiches, d. h. nach dem Bildungs bereich der Packungsstirnwände, sind zweite Antriebs ketten 29 beidseits des Zellenstranges angeordnet, deren Mitnehmer 30 in die gleichen Ausnehmungen 22 an den Zellenhälften 2 eintreten, die vorher von den Mitnehmern 21 der ersten Antriebsketten 20 verlassen worden sind. Die Geschwindigkeit der zweiten Antriebs ketten 29 ist gegenüber derjenigen der ersten Antriebs ketten 20 entsprechend der durch die Einfaltung be dingten Verkürzung der Formzelleneinheitslänge redu ziert.
An den zweiten Antriebsketten 29 sind Druckkörper 31 und 32 angeordnet, wobei die den Faltbacken 3 mit fester Schweissbacke 12 zugeordneten Druckkörper 31 einen Stempel 33a aufweisen, der über eine Feder 33 betätigt-wird und den Schweissdruck dosiert. Die Druckkörper 31 und 32 werden mittels Führungen 34 und an den Druckstücken befestigter Rollen 35 gegen die Faltbacken 3 gepresst.
Die den beweglichen Schweiss backen 14 gegenüberliegenden Druckkörper 32 wirken auf die Druckbolzen 15 der beweglichen Schweissbacken 14 zum Schliessen des zunächst offen gebliebenen Spaltes 11 und Aufbringen des Schweissdruckes, während die federnden Stempel 33a direkt auf die Faltbacken 3 mit festen Schweissbacken 12 wirken.
Der Betätigungsbolzen 18 des Trennmessers 16 muss während der Bewegung des Formzellenstranges be tätigt werden, was durch einen stationär angeordneten rotierenden Hebel 36 mit einer Rolle 37 an seinem freien Ende erfolgt, wobei die Drehzahl des Hebels der Vorschubgeschwindigkeit einer Formzelleneinheit ent spricht.
Der Betätigungskopf 38 des Bolzens 18 ist derart abgerundet ausgebildet und der Hebelarm 36 der art dimensioniert, dass die Rolle 37 desselben den Kopf 38 in Ausgangsstellung fast zentrisch und im Trennzustand zentrisch trifft, so dass auf den Betäti- gungsbolzen 18 keine nennenswerten Querbeanspru chungen aufgebracht werden.
Da aus bestimmten konstruktiven Gründen der artige erste Antriebsketten 20 gewählt wurden, dass die Mitnehmer 21 derselben in der Bahn der Führungsrollen 26 der Faltbacken 3 zwischen den festen Führungen 23 und 25 laufen, ist am unteren Ende derselben je eine Weiche 27 angeordnet, die durch eine Zugfeder 39, um einen Gelenkbolzen 40 schwenkend, in eine Stellung gezogen wird, dass die Zunge 41 der Weiche einen Durchtritt zwischen der äusseren stationären Führung 25 und der Weiche zum Passieren der Mitnehmer 21 der Kette 20 freigibt.
Die Weiche weist ferner einen Betätigungsarm 42 auf, welcher durch jeden passieren den Mitnehmer 21 eine Verschwenkung der Weiche derart bewirkt, dass die Zunge 41 in eine Ausnehmung 43 der Führung 25 eintritt und damit den bis dahin freien Durchtritt für die Mitnehmer 21 so lange sperrt, bis die nächstfolgende Führungsrolle 26 der Faltbacken 3 diese Stelle passiert hat. Die betreffende Rolle läuft dann gegen einen Ansatz 44, der sowohl ein Rück schwenken der Weiche in die in Fig. 3 gezeigte Aus gangsstellung unterstützt als auch gleichzeitig einen Teil der die Einwärtsbewegung der Faltbacken 3 be wirkenden Steuerkurve bildet, die sich in der vorbezeich neten Steuerkurve 28 fortsetzt.
Die Formgebung von Ansatz 44 und Steuerkurve 28 sind hierbei auf den in diesem Bereich stattfindenden Geschwindigkeitsabbau des Zellenstranges infolge der Einwärtsbewegung der Faltbacken abgestimmt.
Natürlich könnten die Weichen 27 entfallen, wenn die Antriebsketten 20 anders ausgebildet bzw. anders angeordnet wären, beispielsweise im mittleren Bereich der Formzellen 2 angriffen, oder wenn die Formzellen mit Mitnehmerstiften und die Antriebsketten mit ent sprechenden Ausnehmungen versehen wären, die mitein ander in Eingriff kämen.
Im Bereich zwischen den Antriebsketten 20 und 29 ist eine Fehlfaltung der Formzellenhälften 2 aus geschlossen, da die Zellen, deren Ausnehmungen 22 von den Mitnehmern 21 der Ketten 20 gerade verlassen worden sind, von den nachfolgenden Zellen geschoben werden und hierbei durch ihre Führungsrollen 24 und 26 in ihrer vorbestimmten Lage gehalten sind.
Da die oberen und unteren Umkehrräder 4 der endlosen Formzellenketten fest angeordnet sein sollen und damit die übliche Spannung der Ketten mittels fe dernder Lagerung eines Umkehrrades entfällt, ist zur Kompensation von Bolzen- und Bohrungsverschleiss so wie zum Ausgleich der unterschiedlichen Umfangslän gen, die sich bei um fünfeckige Sterne geführten Ketten einstellen, eine besonders vorteilhafte Spannvorrichtung in jedem Rücktrum der endlosen Formzellenhälften ketten angeordnet. Hierbei wird zur Verkürzung der axialen Länge des Zellenstranges die Einfaltbarkeit der zwischen den Zellenhälften 2 befindlichen Faltbacken 3 mit Lenkern 5 ausgenutzt.
Jede Spannstation weist eine feste Führung 46 auf, gegen die die Führungsrollen 24 der Zellenhälften 2 zur Anlage kommen. Eine federnde Führung 47 ist etwa mittig an Hebeln 48 angelenkt, die ihrerseits an der festen Führung 46 durch Gelenke 49 angelenkt sind, wobei an den freien Enden der Hebel 48 je eine Spann feder 50 angreift.
Durch diese Anordnung werden die Faltbacken 3 nach aussen gedrückt und der Zellenstrang wird durch Einschwenken der Lenker 5 so weit verkürzt, bis eine ausreichende Spannung erreicht ist. Umgekehrt können beim Umlauf des Zellenstranges Ausgleichbewegungen ausgeführt werden, indem die Führungsrollen 26 der Faltbacken 3 die bewegliche Führung 47 gegen die Kraft der Federn 50 auslenken.
Die Anordnung und Bemessung der Lenker 48 und Federn 50 ist hierbei derart getroffen, dass unabhängig vom Bewegungshub der beweglichen Führung 47 die axiale Belastung des Zellenstranges in etwa konstant bleibt.
Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Ausgangsstellung der Lenker 5 würde bei weiterer Einwärtsbewegung der Faltbacken 3 die Axialkraftkomponente im Zellenstrang bei konstanter Normalkraft absinken. Die bewegliche Führung 47 ist daher derart an den Hebeln 48 angelenkt, dass bei zunehmender Annäherung der federnden Füh rung die auf die Führungsrollen 26 der Faltbacken 3 ausgeübten Kräfte verstärkt werden, und zwar indem bei weiterer Auslenkung der Hebel 48 trotz sich ent spannender Federn 50 infolge Vergrösserung des aktiven Hebelarms der Federn 50 auf die Hebel 48 ein etwa konstant bleibendes Drehmoment ausgeübt wird,
so dass bei der mit der weiteren Auslenkung der Hebel 48 ver bundenen Verkleinerung des auf die bewegliche Führung 47 einwirkenden aktiven Hebelarms die auf die be wegliche Führung 47 in ihrer Bewegunsrichtung aus geübte Kraft entsprechend erhöht wird. Damit bleibt auch die Axialkraftkomponente im Zellenstrang im Ergebnis unabhängig vom Grad der Spannung etwa gleich.
In Fig.4 ist ein Querschnitt eines zweizelligen Formzellenstranges wiedergegeben, welcher erkennen lässt, dass in relativ einfacher Weise eine Verdoppelung der Leistung der Vorrichtung erreichbar ist.
Die einzelnen Formzellen bzw. Zellenhälften 2 sind im Bereich der Seitenwandungen leicht ausgewölbt, um griffeste Packungen zu erzeugen, wobei die Ausbildung derart getroffen ist, dass wie Fig. 4 zeigt, die breiteren Seitenandungen aus oben und unten einwärts gebo genen elastischen Blechen 51 gebildet sind, die durch Stellschrauben 52 verstellbar sind, wobei man die Stell- schrauben 52 plombierbar ausgestalten kann, so dass sich hierdurch eine Eichmöglichkeit der Zellen ergibt.
Die unteren Umlenkräder 4 der Zellenhälftenketten sind angetrieben, damit das Lösen der Zellenhälften 2 nach fertiger Packungsbildung in diesem Bereich gleich mässig erfolgt. Die zweiten Antriebsketten 29 können eventuell auch nicht angetrieben, sondern als Bremsket ten ausgebildet sein, wodurch der gleiche Formgebe- und Formhalteeffekt erzielbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch II des Haupt patentes zur Durchführung des Verfahrens zur Her stellung von mit fliessfähigem Füllgut gefüllten Quader packungen nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die die von im wesent lichen rechteck-rinnenförmigen Zellenhälften (2) gebil deten Formteile verbindenden Faltglieder zwischen je zwei Zelleneinheiten zwei einander gegenüberliegende Faltbacken (3) aufweisen, deren dem Schlauch (1) zu gekehrte Stirnflächen bei der anfänglichen Einhüllung des Schlauches in der Ebene der Basisteile der zuge ordneten Zellenhälften (2) liegen und im Verlauf des weiteren Vorschubs unter entsprechender Verkürzung des Abstandes zwischen zwei benachbarten Zellenein heiten translatorisch aufeinanderzu bewegbar sind,bis die an die Stirnflächen der Formbacken rechtwinklig anschliessenden Flächen derselben unter entsprechender Faltung des gefüllten Schlauches zu der gewünschten Quaderpackung die Stirnflächen der Formzellen bilden, wobei der Abstand zwischen zugeordneten Zellenkanten 10) und Formbackenkanten (9) ständig gleich bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Faltbacke (3) beidseitig über Lenker (5) an die beiden benachbarten Zellenhälften (2) angeschlossen ist, deren Länge gleich der halben Pak- kungsdicke ist. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen jeder Faltbacke (3) und einer der benachbarten Zellenhälften (2) ein weiterer Lenker (8) gleicher Länge wie der erste Lenker (5) vor gesehen ist, der in Verbindung mit dem ersten Lenker (5), der Faltbacke (3) und der betreffenden Zellenhälfte (2) eine Parallelogramm-Viergelenkkette bildet. 3.Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Lenkergelenkpunkte (6, 7), dass im Endformungs- zustand zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen der Faltbacken (3) ein schmaler Spalt (11) verbleibt, so dass das Füllgut in den in den angrenzenden Formzellen gebildeten Packungen noch in Verbindung miteinander steht. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in einer Faltbacke (3) eines Falt- backenpaares eine feste Schweissgegenbacke (12) und in der gegenüberliegenden Faltbacke (3) eine derart be wegliche Schweissbacke (14) angeordnet ist, dass der zunächst offenbleibende Spalt (11) zwischen den Falt- backen beim Herstellen der Quernaht schliessbar ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einer der Schweissbacken, vorzugsweise der beweglichen Schweissbacke (14), ge führtes Trennmesser (16) von einer stationären, rotie renden Vorrichtung (36-37) betätigbar ist. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, gekennzeich net durch einen entsprechend der Vorschubgeschwindig keit der Formzellen (2) rotierenden Hebel (36) mit an dessen freiem Ende angeordneter Rolle (37), die gegen ein auf das Trennmesser (16) wirkendes, entsprechend dem Rollendurchmesser bogenartig derart geformtes, sich mit den Formzellen (2) bewegendes Betätigungsglied (18-38) greift, dass auf dieses im wesentlichen nur axiale Kräfte ausgeübt werden. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vortrieb der Formzellenhälften (2) im Bereich der Einhüllung des Schlauches (1) bis zum Beginn der Stirnseitenbildung durch beidseitig an geordnete endlose erste Antriebsketten (20) erfolgt, wo bei zusammenwirkende Teile an Zellenhälften und An triebsketten miteinander in Eingriff kommen, vorzugs weise Mitnehmerrollen (21) der Antriebsketten (20) in entsprechend ausgebildete Ausnehmungen (22) der Zellenhälften (2) eintreten. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einwärtsbewegung der Faltbacken (3) durch stationär angeordnete Steuerkurven (28-44) erfolgt. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass eine an jeder Faltbacke (3) angeord nete Führungsrolle (26) zwischen zwei stationär ange ordneten Steuerkurven (23 und 25) geführt ist. 10.Vorrichtung nach Unteranspruch 9, wobei Mit nehmerelemente der ersten Antriebsketten in der Bahn der Führungsrollen der Faltbacken laufen, gekennzeich net durch eine jedem unteren Umkehrrad der ersten Antriebsketten (20) zugeordnete, um einen festen Ge lenkbolzen (40) schwenkende Weiche (27), deren Zunge (41) normalerweise durch eine Feder (39) in einer einen Durchtritt für die Mitnehmerelemente (21) freigebenden Stellung gehalten ist und jeweils, von einem um das Umkehrrad laufenden Mitnehmer mittels eines in dessen Bahn angeordneten Betätigungsarmen (42) verschwenkt, solange den von diesem Mitnehmer (21) vorher passier ten Durchtritt sperrt, bis die Führungsrolle (26) der nächstfolgenden Faltbacke (3) diese Stelle ihrer Füh rungsbahn passiert hat. 11.Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Weiche (27) einen einen Teil der das Einschwenken der Faltbacken (3) bewirkenden Steuerkurve bildenden Ansatz (44) aufweist, gegen den die Führungsrolle (26) der Formbacke (3) nach dem Passieren der Durchtrittsstelle für die Mitnehmer (21) der Antriebskette (20) läuft und dadurch zur Rückkehr der Weiche (27) in Ausgangsstellung mindestens bei trägt. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die durch miteinander in Eingriff kommende Teile (45-45a) in Vorschubrichtung unter Bildung einer Formzelle zueinander festgelegten Form zellenhälften (2) bis zum Beginn der Bildung der Stirn wände durch gegen die Formzellenhälften (2) anliegende stationäre Führungen (23) senkrecht zur Vorschubrich tung zusammengehalten sind. 13.Vorrichtung nach Unteranspruch 12, gekenn zeichnet durch auf den Gelenkachsen (7) der zu den Faltbacken (3) führenden Lenker (5) angeordnete, mit den stationären Führungen (23) in Eingriff kommende Führungsrollen (24). 14. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vortrieb der Formzellen (2) nach der Bildung der Stirnwände durch beidseits des Form- zellenstranges angeordnete endlose zweite Antriebsket ten (29) erfolgt, deren Geschwindigkeit gegenüber den ersten Antriebsketten (20) entsprechend der durch die Einfaltung bedingten Verkürzung der Formzellenein heitslänge reduziert ist und deren Mitnehmerelemente (30) mit den gleichen Teilen (22) der Formzellen (2) zusammenwirken, mit denen auch die Mitnehmerele mente (21)der ersten Antriebsketten (20) zusammen wirken. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Antriebsketten (29) anstelle eines Antriebs mit entsprechend der durch die Einfaltung bedingten Verkürzung der Formzellenein heitslänge reduzierter Geschwindigkeit abgebremst sind. 16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an den zweiten Antriebsketten (29) Druckkörper (31, 32) angeordnet sind, die betätigt durch stationär angeordnete Steurkurven (34) den Schweiss druck auf die Schweissbacken (12, 14) der Faltbacken (3) aufbringen. 17.Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in den den festen Schweissbacken (12) zugeordneten Druckkörpern (31) der zweiten An triebsketten (29) ein Stempel (33a) angeordnet ist, der über eine Feder (33) betätigt wird und den Schweissdruck dosiert. 18. Vorrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass jeder beweglichen Schweissbacke (14) ein starrer Druckkörper (32) an den zweiten An triebsketten (29) zugeordnet ist, welcher gegen einen Betätigungsstempel (15) der beweglichen Schweissbacke (14) unter Schliessen des anfänglich vorhandenen Spaltes (11) zwischen den beiden einander gegenüberliegenden Schweissbacken (12, 14) greift. 19.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umkehrräder (4) der endlosen Formzellenhälftenketten fest .angeordnet sind und dass im Bereich jedes Rücktrums derselben eine Spann vorrichtung angeordnet ist, welche durch Einfalten der Faltglieder (3, 5) zwischen benachbarten Zellenhälften (2) ein Spannen des betreffenden Zellenhälftenstranges bewirkt. 20.Vorrichtung nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Formzellenhälften (2) jedes Rücktrums angeordneten Führungsrollen (24) ge gen eine feste Führung (46) anliegen und die an den Faltbacken (3) angeordneten Führungsrollen (26) durch eine unter Federspannung stehende Führung (47) auf die feste Führung (46) zu gedrückt werden. 21.Vorrichtung nach Unteranspruch 20, gekenn zeichnet durch eine derartige Auslegung des Feder systems jeder Spannstation, dass in etwa konstante Axialkraftkomponenten im zugeordneten Zellenhälften- strang auftreten. 22.Vorrichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Führung (47) an an der festen Führung (46) angelenkten gleichgerichteten Hebeln (48) etwa mittig angelenkt ist, an deren freien Enden Spannfedern (50<B>)</B> angreifen, wobei die Wirkungs- richtung derselben und die Lage der Hebel (48) derart ist, dass bei zunehmender Annäherung der federnden Führung (47) die auf die Führungsrollen (26)der Falt- backen (3) ausgeübten Kräfte verstärkt werden. 23. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die unteren Umkehrräder (4) der endlosen Formzellenhälftenketten zum gleichmässigen Lösen der Formzellenhälfte (2) nach beendigter Pak- kungsbildung synchron angetrieben sind. 24. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Formzellen nebeneinander in den endlosen Formzellenketten ausgebildet sind. 25. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seitenwandungen der Formzellen hälften (2) leicht nach aussen gewölbt ausgebildet sind. 26.Vorrichtung nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufweitung der Seitenwandun gen der Formzellen (2) zum Ausgleich von Fertigungs- toleranzen und verschiedenen Packungsmaterialstärken verstellbar ist. 27. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die die Veränderung der Aufwei tung bewirkenden Stehmittel, vorzugsweise mindestens eine Formzellenseitenwand (51) mit der Formzelle ver bindende Stellschrauben (52), zwecks Eichung des Pak- kungsinhaltes plombierbar sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963H0049746 DE1461895B2 (de) | 1963-07-18 | 1963-07-18 | Vorrichtung zum kontinuierlichen herstellen von mit fliessfaehigem fuellgut gefuellten quaderpackungen aus einem durchgehenden schlauch |
| DE1461915A DE1461915C3 (de) | 1965-04-02 | 1965-04-02 | Vorrichtung zur Herstellung von Quaderpackungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH466781A true CH466781A (de) | 1968-12-15 |
Family
ID=25980042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH109866A CH466781A (de) | 1963-07-18 | 1966-01-27 | Vorrichtung zur Herstellung von Quaderpackungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH466781A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109455363A (zh) * | 2018-12-28 | 2019-03-12 | 浙江旭翔机械科技有限公司 | 用于横封夹爪机构的主动力系统 |
-
1966
- 1966-01-27 CH CH109866A patent/CH466781A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109455363A (zh) * | 2018-12-28 | 2019-03-12 | 浙江旭翔机械科技有限公司 | 用于横封夹爪机构的主动力系统 |
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