CH459846A - Kunststoffkegel für Kegelbahnen - Google Patents
Kunststoffkegel für KegelbahnenInfo
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Description
Kunststoffkegel Kegelbahnen Es ist bereits ein Kegel für Kegelbahnen bekannt, der als Vollkunststoff-Kegel aus massivem Kunststoff gefer tigt ist. Ein etwaiges höheres spezifisches Gewicht des Vollkunststoff-Kegels gegenüber einem Holzkegel kann durch einen geringen Hohlraum im Kern des Vollkunst- stoff-Kegels ausgeglichen werden. Ein derartiger Kegel mit einem Hohlraum im Innern weist verschiedene Nachteile auf. In demjenigen Gebiet, in dem sich der Hohlraum befindet, ist weniger Masse im Querschnitt des Kegels vorhanden als weiter oben oder weiter unten. Die Massenverteilung über die Höhe des Kegels ist infolgedessen ungleichmässig. Diejenigen Stel len des Kegels, an denen sich der Hohlraum befindet, haben ausserdem eine andere Rückprallelastizität als die massiven Stellen. Darüber hinaus kann bei der Fabrika tion die Lage dieses Hohlraumes nicht von vornherein mit Sicherheit vorbestimmt oder nach Wunsch gewählt werden. Der Hohlraum entsteht nämlich in Form eines Lunkers während der Abkühlung des zunächst noch heissen Formlings. Die Lage dieses Lunkers ist ziemlich zufällig und stark wechselnd. Derartige Kunststoffkegel, die einen Lunker im Innern aufweisen, sind also in sich ungleichmässig und ausserdem auch noch von Stück zu Stück verschieden. Dies führt zu ungleichmässigem Ver halten der Kegel beim Benützen auf der Kegelbahn. Dieser Nachteil der Ungleichmässigkeit wird durch den erfindungsgemässen Kegel vermieden. Dieser erfindungsgemässe Kegel besteht aus Kunst stoff und zeigt in seinem Innengebiet zahlreiche, mehr oder weniger feine Poren in gleichmässiger Verteilung, während das Aussengebiet des Kegels praktisch porenfrei ist. Das praktisch porenfreie Aussengebiet kann mehr oder weniger breit sein, so dass für das porenhaltige Innengebiet ein grösserer oder kleinerer Teil des Gesamt querschnitts zur Verfügung bleibt. Das porenfreie Aus sengebiet ist in sich geschlossen und umgibt das Kegelin nere gleichsam wie ein Mantel. Das porenhaltige Innengebiet, das sich innerhalb des praktisch porenfreien Aussenmantels befindet, kann in sich geschlossen sein und den ganzen Kegel, natürlich mit Ausnahme der Manteldicke, durchziehen (Fig. 1). Das porenhaltige Gebiet kann aber auch in Form mehrerer voneinander isolierter Zonen, beispielsweise je eine im Rumpf und im Kopf des Kegels angeordnet sein (Fig. 2). Schliesslich kann sich das porenhaltige Innengebiet nur im Rumpf (Fig. 3) oder nur im Kopf (Fig. 4) des Kegels befinden. Immer aber handelt es sich um eine grosse Anzahl mehr oder weniger feiner Poren, die den verwen deten Kunststoff über grössere Erstreckungen hin gleich- mässige Eigenschaften hinsichtlich des verlangten spezifi schen Gewichtes und hinsichtlich der erforderlichen Elastizität erteilen. Durch Variation der Porengrösse und der Porenzahl sowie durch Variation des Verhältnisses zwischen porenfreier Aussenzone zu porenhaltiger Innen zone ist es möglich, alle praktisch erforderlichen spezifi schen Gewichte und alle erforderlichen Elastizitäten der Kegel nach Wunsch einzustellen. Das porenhaltige Innengebiet braucht von dem poren freien Aussengebiet nicht scharf abgesetzt zu sein. Dies ist zwar an sich möglich (Fig.2); es ist jedoch auch möglich, dass die Porengrösse und die Porenzahl von innen nach aussen allmählich abnimmt und dass ein allmählicher Übergang von porenhaltigem Kunststoff zu porenfreiem Kunststoff eintritt (Fig. 1). Dies hat sich sogar als besonders vorteilhaft hinsichtlich der mechani schen Eigenschaften der Kegel erwiesen. Die Poren können aber auch unter sich gleich und mehr oder weniger fein sein (Fig. 2, 3, 4). Die erfindungsgemässen Kegel können aus allen Ar ten der gebräuchlichen Kunststoffe bestehen, auch aus Kombinationen verschiedener Kunststoffe. So ist es bei spielsweise möglich, dass das praktisch porenfreie Aus sengebiet aus einem bestimmten Kunststoff, wie etwa Niederdruck-Polyäthylen, besteht und das porenhaltige Innengebiet aus einem anderen Kunststoff etwa aus Polyurethanschaum. In diesem Fall liegt naturgemäss eine mehr oder weniger scharfe Abgrenzung vor zwischen porenhaltigem Innengebiet und praktisch porenfreiem Aussengebiet, wie sie bereits weiter oben erwähnt und wie sie als Beispiel in Fig.2 und Fig.4 zeichnerisch dargestellt ist. Auf diese Weise können besondere Wir kungen hinsichtlich der Elastizität und des spezifischen Gewichtes des Gesamtkegels erreicht werden. Die für den Kegel verwendeten Kunststoffe können ausserdem Farb stoffe, Füllstoffe, Pigmente, Alterungsschutzmittel, Licht schutzmittel, Ozonschutzmittel usw. enthalten. Die Erfindung bezieht sich auf alle Arten und Formen von Kegeln, die auf Kegelbahnen benützt wer den, beispielsweise auf die Normkegel, die die vom Deutschen Keglerbund vorgeschriebene Form aufweisen, auf die Kegel des amerikanischen Bowling, auf Kegel für Zimmerkegelbahnen, für Kinderkegelbahnen usw. Die Kegel können mit Aussparungen zur Aufnahme zusätzlicher Vorrichtungen versehen sein, wie z.B. mit einer zylindrischen Aussparung am Boden, die der Aufnahme einer Aufstellkugel mit Druckfeder, Boden platte und zugehörigen Befestigungsschrauben dient. In den beiliegenden Zeichnungen sind diese zusätzlichen Vorrichtungen nur soweit berücksichtigt, wie sie die Formgebung des Kunststoffkörpers beeinflussen. Mehrere erfindungsgemässe Kegel können von Stück zu Stück untereinander gleich sein. Dies stellt einen erheblichen Fortschritt dar hinsichtlich des gleichmässi- gen Verhaltens der Kegel beim Benützen auf der Kegel bahn.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kunststoffkegel für Kegelbahnen, dadurch gekenn zeichnet, duss er in seinem Innengebiet zahlreiche mehr oder weniger feine Poren in gleichmässiger Verteilung aufweist, während das Aussengebiet des Kegels prak tisch porenfrei ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der porenfreie Teil den porenhaltigen Teil als in sich geschlossener Mantel umgibt. 2. Kegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das porenhaltige Gebiet den Kegel in seiner gesamten Länge vom Fuss bis zum Kopf mit Ausnahme der Mantelstärke durchzieht. 3.Kegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere isolierte porenhal- tige Gebiete angeordnet sind, beispielsweise je eines im Rumpf des Kegels und im Kopf des Kegels. 4. Kegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein porenhaltiges Gebiet nur im Rumpf des Kegels angeordnet ist. 5. Kegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein porenhaltiges Gebiet nur im Kopf des Kegels angeordnet ist. 6. Kegel nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl und Grösse der Poren von innen nach aussen allmählich abnimmt. 7.Kegel nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl und Grösse der Poren innerhalb des gesamten porenhaltigen Gebietes praktisch gleich ist. B. Kegel nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein allmähli cher Übergang vom porenhaltigen Gebiet zum porenfrei en Gebiet stattfindet. 9. Kegel nach Patentanspruch, den Unteransprüchen 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen porenhaltigem Innengebiet und praktisch porenfreiem Aussengebiet eine scharfe Grenze besteht. 10. Kegel nach Patentanspruch, den Unteransprüchen 1 bis 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das poren- haltige Innengebiet aus einem anderen Kunststoff besteht als das porenfreie Aussengebiet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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| CH459846A true CH459846A (de) | 1968-07-15 |
Family
ID=7403486
Family Applications (1)
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| CH981666A CH459846A (de) | 1965-08-04 | 1966-07-06 | Kunststoffkegel für Kegelbahnen |
Country Status (4)
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Also Published As
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