CH459846A - Kunststoffkegel für Kegelbahnen - Google Patents

Kunststoffkegel für Kegelbahnen

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CH459846A
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CH
Switzerland
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cone
pore
area
dependent
cone according
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Application number
CH981666A
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English (en)
Inventor
Fink Roland
Original Assignee
Rhein Chemie Rheinau Gmbh
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Publication date
Application filed by Rhein Chemie Rheinau Gmbh filed Critical Rhein Chemie Rheinau Gmbh
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D9/00Pins

Landscapes

  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description


  Kunststoffkegel     Kegelbahnen       Es ist bereits ein Kegel für Kegelbahnen bekannt, der  als     Vollkunststoff-Kegel    aus massivem Kunststoff gefer  tigt ist. Ein etwaiges höheres spezifisches Gewicht des       Vollkunststoff-Kegels    gegenüber einem Holzkegel kann  durch einen geringen Hohlraum im Kern des     Vollkunst-          stoff-Kegels    ausgeglichen werden.  



  Ein derartiger Kegel mit einem Hohlraum im Innern  weist verschiedene Nachteile auf. In demjenigen Gebiet,  in dem sich der Hohlraum befindet, ist weniger Masse im  Querschnitt des Kegels vorhanden als weiter oben oder  weiter unten. Die Massenverteilung über die Höhe des  Kegels ist infolgedessen ungleichmässig. Diejenigen Stel  len des Kegels, an denen sich der Hohlraum befindet,  haben ausserdem eine andere     Rückprallelastizität    als die  massiven Stellen. Darüber hinaus kann bei der Fabrika  tion die Lage dieses Hohlraumes nicht von vornherein  mit Sicherheit vorbestimmt oder nach Wunsch gewählt  werden. Der Hohlraum entsteht nämlich in Form eines       Lunkers    während der Abkühlung des zunächst noch  heissen Formlings.

   Die Lage dieses     Lunkers    ist ziemlich  zufällig und stark wechselnd. Derartige Kunststoffkegel,  die einen     Lunker    im Innern aufweisen, sind also in sich  ungleichmässig und ausserdem auch noch von Stück zu  Stück verschieden. Dies     führt    zu ungleichmässigem Ver  halten der Kegel beim Benützen auf der Kegelbahn.  



  Dieser Nachteil der Ungleichmässigkeit wird durch  den erfindungsgemässen Kegel vermieden.  



  Dieser     erfindungsgemässe    Kegel besteht aus Kunst  stoff und zeigt in seinem Innengebiet zahlreiche, mehr  oder weniger feine Poren in gleichmässiger Verteilung,  während das Aussengebiet des Kegels praktisch porenfrei  ist.  



  Das praktisch porenfreie Aussengebiet kann mehr  oder weniger breit sein, so dass für das porenhaltige  Innengebiet ein grösserer oder kleinerer Teil des Gesamt  querschnitts zur Verfügung bleibt. Das porenfreie Aus  sengebiet ist in sich geschlossen und umgibt das Kegelin  nere gleichsam wie ein Mantel.  



  Das porenhaltige Innengebiet, das sich innerhalb des  praktisch porenfreien Aussenmantels befindet, kann in    sich geschlossen sein und den ganzen Kegel, natürlich mit  Ausnahme der Manteldicke, durchziehen     (Fig.    1). Das  porenhaltige Gebiet kann aber auch in Form mehrerer  voneinander isolierter Zonen, beispielsweise je eine im  Rumpf und im Kopf des Kegels angeordnet sein     (Fig.    2).       Schliesslich    kann sich das porenhaltige     Innengebiet    nur  im Rumpf     (Fig.    3) oder nur im Kopf     (Fig.    4) des Kegels  befinden.

   Immer aber handelt es sich um eine grosse  Anzahl mehr oder weniger feiner Poren, die den verwen  deten Kunststoff über grössere Erstreckungen hin     gleich-          mässige    Eigenschaften hinsichtlich des verlangten spezifi  schen Gewichtes und     hinsichtlich    der erforderlichen  Elastizität erteilen. Durch Variation der Porengrösse und  der Porenzahl sowie durch Variation des Verhältnisses  zwischen porenfreier Aussenzone zu porenhaltiger Innen  zone ist es möglich, alle praktisch erforderlichen spezifi  schen Gewichte und alle erforderlichen Elastizitäten der  Kegel nach Wunsch einzustellen.  



  Das porenhaltige Innengebiet braucht von dem poren  freien Aussengebiet nicht scharf abgesetzt zu sein. Dies  ist zwar an sich möglich     (Fig.2);    es ist jedoch auch  möglich, dass die Porengrösse und die Porenzahl von  innen nach aussen allmählich abnimmt und dass ein  allmählicher Übergang von porenhaltigem Kunststoff zu  porenfreiem Kunststoff eintritt     (Fig.    1). Dies hat sich  sogar als besonders vorteilhaft hinsichtlich der mechani  schen Eigenschaften der Kegel erwiesen. Die Poren  können aber auch unter sich gleich und mehr oder  weniger fein sein     (Fig.    2, 3, 4).  



  Die erfindungsgemässen Kegel können aus allen Ar  ten der gebräuchlichen Kunststoffe bestehen, auch aus  Kombinationen verschiedener Kunststoffe. So ist es bei  spielsweise möglich, dass das praktisch porenfreie Aus  sengebiet aus einem bestimmten Kunststoff, wie etwa       Niederdruck-Polyäthylen,    besteht und das porenhaltige  Innengebiet aus einem anderen Kunststoff etwa aus       Polyurethanschaum.    In diesem Fall liegt naturgemäss  eine mehr oder weniger scharfe Abgrenzung vor zwischen  porenhaltigem Innengebiet und praktisch porenfreiem  Aussengebiet, wie sie bereits weiter oben erwähnt und      wie sie als Beispiel in     Fig.2    und     Fig.4    zeichnerisch  dargestellt ist.

   Auf diese Weise können besondere Wir  kungen hinsichtlich der     Elastizität    und des spezifischen  Gewichtes des Gesamtkegels erreicht werden. Die für den  Kegel verwendeten Kunststoffe können ausserdem Farb  stoffe,     Füllstoffe,    Pigmente,     Alterungsschutzmittel,    Licht  schutzmittel, Ozonschutzmittel usw. enthalten.  



  Die Erfindung bezieht sich auf alle Arten und  Formen von Kegeln, die auf Kegelbahnen benützt wer  den, beispielsweise auf die Normkegel, die die vom  Deutschen     Keglerbund    vorgeschriebene Form aufweisen,  auf die Kegel des amerikanischen Bowling, auf Kegel für  Zimmerkegelbahnen, für Kinderkegelbahnen usw.  



  Die Kegel können mit Aussparungen zur Aufnahme  zusätzlicher Vorrichtungen versehen sein, wie     z.B.    mit  einer zylindrischen Aussparung am Boden, die der  Aufnahme einer     Aufstellkugel    mit Druckfeder, Boden  platte und zugehörigen Befestigungsschrauben dient. In  den beiliegenden Zeichnungen sind diese zusätzlichen  Vorrichtungen nur soweit berücksichtigt, wie sie die  Formgebung des     Kunststoffkörpers    beeinflussen.  



  Mehrere erfindungsgemässe Kegel können von Stück  zu Stück untereinander gleich sein. Dies stellt einen  erheblichen Fortschritt dar     hinsichtlich    des     gleichmässi-          gen    Verhaltens der Kegel beim Benützen auf der Kegel  bahn.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kunststoffkegel für Kegelbahnen, dadurch gekenn zeichnet, duss er in seinem Innengebiet zahlreiche mehr oder weniger feine Poren in gleichmässiger Verteilung aufweist, während das Aussengebiet des Kegels prak tisch porenfrei ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der porenfreie Teil den porenhaltigen Teil als in sich geschlossener Mantel umgibt. 2. Kegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das porenhaltige Gebiet den Kegel in seiner gesamten Länge vom Fuss bis zum Kopf mit Ausnahme der Mantelstärke durchzieht. 3.
    Kegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere isolierte porenhal- tige Gebiete angeordnet sind, beispielsweise je eines im Rumpf des Kegels und im Kopf des Kegels. 4. Kegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein porenhaltiges Gebiet nur im Rumpf des Kegels angeordnet ist. 5. Kegel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein porenhaltiges Gebiet nur im Kopf des Kegels angeordnet ist. 6. Kegel nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl und Grösse der Poren von innen nach aussen allmählich abnimmt. 7.
    Kegel nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl und Grösse der Poren innerhalb des gesamten porenhaltigen Gebietes praktisch gleich ist. B. Kegel nach Patentanspruch und den Unteransprü chen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein allmähli cher Übergang vom porenhaltigen Gebiet zum porenfrei en Gebiet stattfindet. 9. Kegel nach Patentanspruch, den Unteransprüchen 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen porenhaltigem Innengebiet und praktisch porenfreiem Aussengebiet eine scharfe Grenze besteht. 10. Kegel nach Patentanspruch, den Unteransprüchen 1 bis 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das poren- haltige Innengebiet aus einem anderen Kunststoff besteht als das porenfreie Aussengebiet.
CH981666A 1965-08-04 1966-07-06 Kunststoffkegel für Kegelbahnen CH459846A (de)

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DE1925157U (de) 1965-10-07
BE683979A (de) 1966-12-16

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