Rechteckiger Aufnahmebehälter Die Erfindung bezieht sich auf einen rechteckigen Aufnahmebehälter für Dia-Rähmchen oder andere Ge genstände, der mit einem Deckel versehen ist, der mittels flanschähnlicher Anlageflächen fest auf dem Behälter aufliegt.
Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekenn zeichnet, dass der Behälter und der Deckel bezüglich ihrer Längenabmessungen identisch sind und dass der Behälter und der Deckel jeweils über die ganze Länge einer ersten Seitenkante und über die halbe Länge der beiden zweiten und dritten, sich an die erste Seitenkante anschliessenden Seitenkanten mit einem überstehenden Randteil versehen ist, der die randlose Seitenkante des Behälters bzw.
Deckels übergreift, und dass der Behälter und Deckel Verschlussschultern aufweisen, die so ange ordnet sind, dass bei auf den Behälter aufgesetztem Deckel die Verschlussschultern miteinander zusammen wirken und ein Verschieben des Deckels gegenüber dem Behälter verhindern.
Diese Ausbildung schafft zum einen den wesentli chen Vorteil, dass die Deckel und Behälter unterein ander frei austauschbar sind und zum anderen, dass zur Herstellung des Deckels und Behälters im Spritz- au lediglich ein Werkzeug erforderlich ist, wodurch relativ niedrige Herstellungskosten entstehen. Durch Anordnung loser, sogenannter Rippenteile in dem Werkzeug, das für den Deckel und den Behälter ge meinsam ist, kann der Behälter in übliche Fächer auf geteilt werden, z.
B. in Form von Rippen, die sich parallel zueinander zum Boden des Behälters nach unten erstrecken, wodurch die Dia-Rähmchen zwischen den Rippen nach unten eingeschoben werden können. Bei der manuellen Vorführung der Dias ist es in der Praxis zweckmässig, die Rähmchen aus einem Behälter mit Fächern herauszunehmen und dann in einen anderen, in entsprechender Weise in Fächer aufgeteilten Kasten bzw. Behälter einzulegen, wodurch die Gefahr, dass die Reihenfolge der Dias zerstört wird, behoben ist. Dieses Vorgehen kann auch bei der Erfindung leicht verwirklicht werden, indem der Deckel ebenfalls mit den Fächern im Behälter entsprechenden Fächern ver sehen ist, so dass zur Ablage der Bilder keine zusätzli chen Behälter mehr erforderlich sind.
Zum Vorführen der Dias in einem automatischen Projektor braucht der Deckel des Behälters nicht mit Fächern versehen zu sein, da der Inhalt des Behälters direkt in das Vor ratsbehältnis des Projektors gegeben und nach dem Vorführen der Dias in den Behälter zurückgelegt wer den kann. Zum Aufbewahren der Dias über längere Zeiträume kommen zweckmässig Behälter und Deckel ohne Fächer zur Anwendung, wodurch eine wesentliche Verringerung des erforderlichen Raums erreicht wird.
Nachfolgend ist die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben, es zeigen: Fig. 1 einen Behälter mit eingesetzten Dia-Rähm- chen und den Deckel, Fig. 2 den Behälter mit aufgesetztem Deckel.
Die Fig. 1 zeigt einen Behälter 1 und den mit diesem identischen Deckel 1' und macht sichtbar, dass der Behälter in zur Aufnahme von Dia-Rähmchen 3 geeignete Fächer eingeteilt ist. Der Behälter 1 und der Deckel 1' sind in an sich bekannter Weise durch Vor sprünge oder Rippen 2 in Fächer aufgeteilt, die sich von der Behälteröffnung nach unten zum Boden des selben erstrecken. Wie bereits gesagt, ist es nur erfor derlich, den Behälter mit Fächern zu versehen, jedoch können, wenn es gewünscht wird, auch beide Teile mit Fächern versehen sein; schliesslich brauchen Deckel und Behälter auch gar keine Fächer aufzuweisen.
Der Behälter 1 und entsprechend der mit diesem mit Ausnahme der in dem Ausführungsbeispiel gezeig ten Fächer identische Deckel 1' ist längs seines halben oberen Umfangs mit einem nach oben gerichteten Rand 4 versehen, der sich über die ganze Länge der Längs- seitenkante und die halbe Länge der beiden an die Längsseitenkante anschliessenden Breitseitenkanten er streckt und die nicht umrandete Kante 5 übergreift, wenn der Deckel 1' auf den Behälter 1, wie aus Fig. 2 ersichtlich, aufgesetzt ist. In Fig. 2 ist deutlich ersicht lich, wie der Rand 4 an dem Deckel die nicht umrandete Kante 5 des Behälters 1 übergreift.
Der Rand 4 des Behälters 1 übergreift in entsprechender Weise die nicht umrandete Kante des Deckels.
Schultern 6 und Ausnehmungen 7 verhindern ein Verschieben des Deckels und des Behälters relativ zu einander und sind so angeordnet, dass die an dem Be hälter angeordneten Schultern 6 in die in dem Deckel vorgesehenen Ausnehmungen 7 und umgekehrt ein greifen.
Eine in der Zeichnung ebenfalls dargestellte Hand griffhälfte 8 ist so angeordnet, dass die Handgriffhälfte des Behälters 1 zusammen mit der Handgriffhälfte des Deckels 1' einen ganzen Handgriff bildet, um das Tragen des zusammengesetzten Behälters zu erleichtern.
Offensichtlich können die Dimensionen des Behälters so geändert werden, dass andere Gegenstände, wie Film spulen, Bandspulen usw., aufgenommen werden können.