Vorrichtung zum Aufrichten flachliegender Faltbehälter Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf richten flachliegender Faltbehälter, die ein Magazin, Entnahme- und Fördermittel zum Überführen je eines Behältermantels in eine käfigförmige Halte-Einrichtung, die an einer Seite offen und ferner mit schwenkbaren Wänden versehen ist, sowie eine Ausschiebe-Einrichtung für den aufgerichteten Mantel aufweist.
Die Erfindung bezweckt, eine verbesserte Vorrich tung der genannten Art zu schaffen, welche ein sicheres Öffnen der Faltbehälter in flachliegendem Zustand längs den Faltlinien ermöglicht.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand des Käfigs mit öffnungen zum Durchtritt von Saugern versehen ist, die direkt vom Magazin je einen Behältermantel entnehmen und diesen durch Vor beiführen an den Mantel teilweise öffnenden Anschlä gen aufrichten, und dass der Käfig zwei um 90 schwenk bare Seitenwände zum vorübergehenden Wiederflachle- gen des Mantels aufweist, und dass eine in der Käfig achse vorgesehene Ausschiebe-Einrichtung für den fer tig geöffneten Behältermantel angeordnet ist.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht der -erfin dungsgemässen Vorrichtung zum Vorformen und Ent falten der Behälter in Zusammenwirkung mit einer Ma schine zur Herstellung von Kartons, Fig. 2 eine Seitenansicht der ,Organe zum Vorfor men und Aufrichten der Behälter zusammen mit dem zugeordneten Betätigungsmechanismus, Fig. 3 einen Grundriss der Anordnung nach der Fig. 2,
Fig. 4 .eine vordere Ansicht des in der Fig. 2 dar gestellten Faltkäfigs, in grösserem Massstab, Fig. 5 einen teilweisen Grundriss in grösserem Mass stab von Teilen :
der Anordnung nach der Fig. 3 im unmittelbaren Bereich der in dieser Figur dargestellten Käfigteile, Fig. 6 Einen Grundriss der in der Fig. 5 dargestell ten Teileinheit, wobei sich der Käfig in einer Stellung befindet, in welcher ein Kartonausschnitt gefaltet wird, Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie 7-7 in der Fig. 2, betrachtet in der Richtung der eingezeichneten Pfeile, Fig. 8 einen weiteren Querschnitt, und zwar nach der Linie 8-8 in der Fig. 2, ebenfalls in Pfeilrichtung betrachtet,
Fig. 9 eine räumliche Ansicht der Organe zur Be tätigung des Käfigs, Fig. 10 eine andere räumliche Ansicht, welche sche matisch die dem Käfig zugeordneten Teile zeigt, welche der Zufuhr von Kartons zum Käfig und der Entnahme der vorgeformten Kartons dienen, die Fig. 11, 12 und 13 Grundrisse, die der Erläu terung der Folge der Arbeitsgänge bei der Einführung eines Zuschnittes in den Käfig dienen, Fig 14 eine vordere Ansicht eines Zuschnittes aus Karton,
der zur Behandlung und Vorformung durch den erfindungsgemässen Mechanismus bestimmt ist, Fig. 15 einen Grundriss zur Fig. 14, Fig. 16 einen Grundriss eines Zuschnittes nach den Fig. 14 und 15, der durch den erfindungsgemässen Me chanismus geöffnet und vorgeformt ist, Fig. 17 einen Grundriss eines auf die bisher bekannte Weise geöffneten und vorgeformten Kartons.
In der Fig. 1 ist der vorgesehene Mechanismus in funktioneller Verbindung mit einer herstellenden Ma schine 20 gezeigt. Die Maschine 20 dient der Ausbil dung von Behältern aus Karton für Milch oder ähnli cher Behälter aus ebenen Zuschnitten 21, welche in einem Zubringebehälter 22 angeordnet sind, der sich an einer Seite der Maschine befindet.
Die Zuschnitte 21 werden in Form eines Bündels entlang des Behälters 22 durch ein mit einem Gewicht betätigtes Vorschub organ 23 bewegt, wobei die vorderen Zuschnitte nach einander aus dem Behälter durch ein mit Saugwirkung arbeitendes Vorschuborgan 24 entnommen werden, durch welches periodisch ein Zuschnitt einem Käfigteil 25 zugeführt wird, in welchem der Zuschnitt geformt und aufgerichtet wird. Der Käfigteil befindet sich im Bereich der Arbeitsstelle 26 der Maschine, welche dem sten Vorformen der Behälter dient.
Die Maschine 20, die nur teilweise in der Fig. 1 dargestellt ist, enthält im allgemeinen eine Mehrzahl von Dornen 27 mit rechteckigem Querschnitt, welche dem Festhalten der Kartone dienen und in Abständen von einander an einer oberen beweglichen Scheibe 28 an geordnet sind. Die Scheibe 28 wird periodisch um einen bestimmten Winkel gedreht, so dass die Dorne von einer Arbeitsstelle zu einer weiteren bewegt werden, wobei sich die Arbeitsstellen in Abständen voneinander auf einer kreisförmigen Bahn befinden.
Im wesentlichen werden die vorgeformten Rohre aus Karton nacheinan der von der dem Vorformen dienenden Arbeitsstelle 26 entlang einer Mehrzahl von aufeinanderfolgenden Ar beitsstellen geführt, an welchen die unteren Verschluss klappen des Kartons gefaltet, geformt und falls ge wünscht, auch abgedichtet werden. Die geformten Kar tons werden dann von dieser Formmaschine entweder einer nachfolgenden Füllmaschine zugeführt oder gela gert.
Die erforderlichen Steuerorgane zur Steuerung der Funktion der Maschine 20 sind an einem Steuerpult 29 angeordnet und enthalten z. B. mehrere durch Druck knöpfe betätigte Schalter 30 und einen Zeitschalter 31 zur Steuerung des Arbeitszyklus. Die Schalter 30 ent halten normalerweise einen Schalter für den Antriebs motor, einen Schalter für die Vakuumpumpe, einen Schalter für die Heizelemente sowie Organe zur wahl weisen Einschaltung des Vorschubes der Scheibe 28, wie auch andere Steuerorgane entsprechend den Anfor derungen der Maschine 20, welche aus mehreren be kannten Einzelmaschinen zusammengesetzt sein kann, wie dies z. B. im erwähnten US-Patent Nr. 2 357 535 beschrieben ist. Die einzelnen Arbeitsgänge, die an der Arbeitsstelle 26 durchgeführt werden, werden im fol genden eingehend beschrieben.
Im wesentlichen wird jeder Zuschnitt dem Behälter 22 entnommen, sobald er sich der Arbeitsstelle 26 nähert, und zwar durch eine periodische Betätigung des durch Vakuum wirkenden Zubringeorgans 24. Das Zubringeorgan 24 entnimmt den Zuschnitt vom vorderen Ende des Behälters 22, bewegt diesen nach vorne und öffnet ihn teilweise, wäh rend es den teilweise geöffneten Zuschnitt dem zum Vorformen und Aufrichten dienenden Käfig 25 über gibt. Der Käfig 25 seinerseits öffnet die Zuschnitte voll ständig und formt sie zu einem Rohr mit einem quadra tischen oder rechteckigen Querschnitt, entsprechend den Dimensionen und der Form der darüber angeordneten Dorne 27, auf welche die vorgeformten Kartons gegen einen Anschlagteil 33 gehoben werden.
Dadurch werden die rohrförmigen Kartone in der richtigen Weise für die folgenden Arbeitsgänge vorbereitet, bei welchen der Bo den des Behälters und sein oberer Teil in der bereits erwähnten Weise gefaltet und abgedichtet werden. In der Weise, wie jeder Dorn 27 von der Vorform-Ar- beitsstelle 26 zur nächsten Arbeitsstelle wegbewegt wird, an welcher die Klappen am Boden des Kartons gefaltet werden, wird der folgende Dorn 27a (Fig. 1) zur Vor form-Arbeitsstelle vorgeschoben, um das nächste vor geformte Rohr aus Karton aufzunehmen.
In den Fig. 2 und 3 ist der dem Vorformen und dem Aufrichten dienende Käfig 25 zusammen mit dem Zubringebehälter 22 sowie mit weiteren Organen und Mechanismen dargestellt, die der Betätigung des Käfigs 25 und des Zubringeorgans 24 dienen.
Wie aus diesen Figuren ersichtlich ist, befindet sich der Käfig 25 aufrecht in der Nähe einer Kante eines ebenen Tisches 40 der Maschine 20, wobei der Käfig 25 im wesentlichen halb über und halb unter dem Tisch 40 angeordnet ist. Unmittelbar vor dem Käfig 25 befindet sich der Behälter 22, welcher mit durch Schwerkraft betätigten Vorschuborganen 23 versehen ist.
Auf der hinteren Seite des Käfigs 25 und im we sentlichen gegenüber dem Behälter 22 befindet sich das Zubringeorgan 24, welches sich unter dem Tisch 40 be findet und mit dem Käfig 25 in einer Weise zusammen wirkt, die später erläutert wird. Unmittelbar unter dem Käfig 25 befindet sich ein Huborgan 42 (Fig. 2), wel ches zur Ausführung einer periodischen Hubbewegung und Senkbewegung ausgebildet ist, und zwar in Ab hängigkeit von der Funktion eines Betätigungsorgans 43 (siehe die Fig. 10).
Auf der hinteren Seite des Betätigungsorgans 43 und unter dem Tisch 40 ist ein zentrales Antriebsorgan an geordnet, welches einen drehbaren Nocken 44 enthält. Der Nocken ist funktionell mit dem Zubringeorgan 24 verbunden, und zwar durch periodisch betätigte An triebsorgane 45 (Fig. 2). Die Nockenvorrichtung 44 ist auch mit dem Betätigungsorgan 43 durch ein Antriebs organ 46 (Fig. 2) verbunden.
Das Antriebsorgan 45 arbeitet in Abhängigkeit von der Bewegung eines hin und her beweglichen Jochteiles 47, welcher in Abhän- g@gkeit von der Drehung des Nockens 44 betätigt wird. Zusätzlich zu den Antriebsorganen 45 und 46 betätigt der zentrale Antrieb auch ein Antriebsorgan 50 des Käfigs, welches ein Jochsystem enthält, wie dies am be sten aus der Fig. 9 ersichtlich ist, und an der vom Jochteil 47 angewandten Seite der Nockenvorrichtung 44 angeordnet ist.
Wie aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich ist, ent hält der Zubringebehälter 22 ein Paar von parallel in Abstand voneinander angeordneten vertikalen Seiten wänden 51, 52 (siehe die Fig. 3), welche durch ebene Teile von länglicher rechteckiger Form gebildet sind, die durch einen unterbrochenen Boden verbunden sind, welcher aus nebeneinander angeordneten, im wesentli chen horizontalen Bodenteilen 53 und 54 besteht, zwi schen welchen sich eine schlitzartige Öffnung 55 be findet, welche sich entlang der ganzen Länge des Be hälters erstreckt.
Die Bodenteile 53 und 54 sind in einer Ebene und in Abstand voneinander durch ein Paar von Stützen 56 und 57 gehalten, welche mit den Bodenteilen 53 und 54 fest verschraubt oder auf eine andere Weise verbunden sind, wie dies am besten aus der Fig. 3 ersichtlich ist. Von der äusseren Stütze 57 führen Stützarme 58 schräg nach unter. (siehe die Fig. 1), durch welche der Behälter 22 am nicht dargestellten Rahmen der Maschine 20 abgestützt ist.
Zwischen den beiden Stützen 56 und 57 erstreckt sich quer zu den Bodenteilen 53 und 54 ein Winkel eisen 59, welches mit Lappen 60 versehen ist, zwischen welchen eine drehbare Führungsrolle 61 gelagert ist, über welche ein Seil 62 oder ein anderes biegsames Or gan gezogen ist.
Das Seil 62 bildet einen Teil des Vor schuborgans 23 und ist zu diesem Zweck an einem Ende mit einem Gewicht 63 versehen, welches durch Schwerkraft nach unten zieht, und dabei einen Zug auf das Seil 62 ausübt. Zwischen Lappen 65, die sich unter der vorderen Stütze 57 befinden, ist eine zweite Rolle a<B>-</B> rt. Nach dem Durchgang über die Rolle 64 ist lage das Seil 62 unter dem Boden des Behälters 22 nach hinten gezogen und verläuft unter dem Schlitz 55 und ist mit seinem anderen Ende an einer Vorschubplatte 66 befestigt.
Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, ist die Vorschubplatte 66 vertikal auf der Vorderseite eines Gleitteiles 67 angeordnet, welcher in den Bodenteilen 53 und 54 im Bereich des Schlitzes 55 geführt ist und entlang dieses Schlitzes beweglich ist. Zum Zwecke der Ausübung ihrer Funktion wird die Vorschubplatte hinter einem Stapel von Zuschnitten 21 angeordnet und schiebt daher den Stapel nach vorne der Arbeitsstelle 26 zu.
Die Vorschubbewegung kommt dadurch zu stande, dass das Gewicht 63 an einem Ende des Seiles 62 zieht, welches mit seinem anderen Ende an der Vorschubplatte 66 befestigt ist.
Zum Ermöglichen einer Arbeit mit Kartons ver schiedener Grössen ist ein Hilfssystem 68 von Führungs schienen vorgesehen, welches rohrförmige Schienen 69 enthält, die an Stützen 70 befestigt sind und mit Klemmteilen 71 versehen sind. Das Führungssystem ist zur Befestigung zwischen den beiden Seitenwänden 51 und 52 des Behälters in der Weise bestimmt, wie sie in den Fig. 3 und 5 dargestellt ist. Wie aus den Figuren hervorgeht, können die Klemmteile 71 über die obere Kante der Seitenwand 52 geschoben werden, um die Schienen 69 in Abstand von der inneren Seitenwand des Behälters zu stützen, wodurch eine veränderliche Breite zwischen den Seitenwänden des Behälters erhal ten wird.
Dadurch wird der Behälter an Zuschnitte an gepasst, deren Breite kleiner ist als der senkrechte Ab stand zwischen den Wänden 52 und 53. Die Wände 52 und 53 können zu diesem Zweck jedoch auch verstell bar angeordnet sein.
Im Bereich des vorderen Endes des Behälters 22 ist ein verstellbarer Anschlag 75 angeordnet, der am besten aus den Fig. 2, 3 und 5 ersichtlich ist und in den Innenraum des Behälters, der zur Aufnahme der Zuschnitte bestimmt ist und durch die Wände 51 bis 54 begrenzt wird, eindringt. Wie in der Fig. 5 dar gestellt ist, enthält der Anschlag 75 einen metallischen Block 76 mit einem Einschnitt 77 in einer seitlichen Kante.
Der Block 76 ist schwenkbar mittels eines Schwenkteiles 78 in der Nähe einer Stützplatte 79 be festigt, welche an einer Gleitplatte 80 angeordnet ist. Die Gleitplatte 80 ist ihrerseits an der oberen Fläche des Tisches 40 durch Stellschrauben 81 verstellbar be festigt. Eine Stellschraube 82, welche mit dem Block 76 durch ein Gewinde verbunden ist und mit einer Sicherungsmutter 83 und einem Kopf 84 versehen ist, erstreckt sich zwischen dem Block 76 und der Stütz platte 79 und dient der Begrenzung der Schwenkbewe gung des Anschlagblocks 76 im Gegenuhrzeigersinn entsprechend der Darstellung in der Fig. 5.
Dadurch ist der Block 76 in seiner oberen Stellung einstellbar, die in der Fig. 5 mit vollen Linien eingezeichnet ist. Anderseits kann der Block 76 um den Schwenkteil 78 derart geschwenkt werden, dass er die in der Fig. 5 ge strichelt dargestellte Stellung einnimmt. In dieser letz teren Stellung wirkt eine verstellbare Anschlagschraube 85 mit der Stützplatte 79 zusammen und beschränkt die Schwenkbewegung des Blocks 76 im Uhrzeigersinn ent sprechend der Darstellung in der Fig. 5.
Auf diese Weise kann der Anschlag 75 in den beiden Grenzstel- lungen angeordnet werden, die in den Fig. 3 und 5 dargestellt sind bzw. zwischen diesen Stellungen. Wenn ,sich der Anschlag 75 in seiner in der Fig. 5 mit vollen Linien gezeichneten Stellung befindet, so befindet sich dessen Einschnitt 77 in einer Ebene, welche in dieser Figur durch eine gestrichelte Linie A angedeutet ist und welche eine Grenzstellung für den vorderen Zu schnitt des Stapels 21 bildet, wenn die volle Breite des Abstandes der Seitenwände 51-52 des Behälters aus genützt wird.
Diese Stellung des Anschlages entspricht z. B. einer Grösse von Behältern für zwei Liter Milch. In der zweiten, gestrichelt in der Fig. 5 dargestellten Stellung des Blocks 76 wirkt dessen Aussenfläche 86 mit der Schiene 69 zusammen und bildet auf diese Weise eine zweite Anschlagstellung (Ebene B in der Fig. 5), welche die Stellung des vorderen Kartons des Stapels 21 bestimmt, wenn Kartons der kleineren Grösse verarbeitet werden, wie z. B. Kartons für einen Liter Milch und weniger.
Der Anschlag 75 wirkt dabei mit einer seitlichen Kante des Kartons im Stapel 21 zusammen, wodurch die vordere Seite des Kartons in einer bestimmten Ebene festgehalten wird, welche für dessen Beförderung in den Käfig 25 in einer Weise, die im folgenden eingehend beschrieben wird, erforderlich ist. Es hat sich auch als günstig erwiesen, zusammen mit dem Anschlag 75 wei tere Anschläge entlang des entgegengesetzten Randes der Kartons anzuordnen, wie dies in der Fig. 5 dar gestellt ist, indem z.
B. eine Kopfschraube oder Niete vorgesehen wird, die sich von der inneren Seite der Wand 51 nach innen erstreckt und in der Fig. 5 mit 87 bezeichnet ist. Der Nietkopf 87 ist zur Zusammen wirkung mit dem Anschlag 75 in der Ebene B bei der dargestellten Anordnung bestimmt.
Unmittelbar neben dem Anschlag 75 befindet sich auf der Gleitplatte 80 eine vertikale Welle 90, an wel cher entlang ihrer Längsrichtung mehrere Anschlagteile 91 angeordnet sind. Die Anschlagteile 91 können wie dargestellt durch im wesentlichen zylindrische ringför mige Teile gebildet werden, die an der Welle 90 z. B. durch Stifte 92 befestigt sind (siehe Fig. 5).
Die An ordnung der Anschlagteile 91 bezüglich der Kartone im Behälter 22 entspricht im wesentlichen der Darstel lung in der Fig. 14, aus welcher auch ersichtlich ist, dass drei Anschlagteile 91 vorgesehen sind, welche mit den Kartons derart zusammenwirken, dass sie diese ent lang einer Kante in Abständen zwischen deren oberen und unteren Enden berühren. Der Zweck und die Funk tion der Anschlagteile 91 geht aus der folgenden Be schreibung im Zusammenhang mit der Beschreibung des Käfigs 25 hervor. Kurz gesagt, sind diese Anschlag teile so angeordnet, dass sie bereits eine vorgängige teil weise Öffnung der Zuschnitte aus Karton bewirken, während sie nach vorne durch das Zubringeorgan ent lang der Anschlagteile 91 bewegt werden.
Zusätzlich zu den erwähnten Anschlagteilen 91 ist der Bodenteil 53 des Behälters 22 noch mit einem vorstehenden Anschlag in der Form eines zylindrischen Knopfes 93 versehen (siehe die Fig. 2, 3 und 5), wel cher die anfängliche Öffnung des Zuschnittes aus Kar ton unterstützt, indem er mit dem unteren Ende einer Wand des Zuschnittes zusammenwirkt, wie dies eben falls im folgenden eingehend beschrieben wird.
Wie bereits erwähnt, ist das Zubringeorgan 24 dazu vorgesehen, um den vorderen Zuschnitt auf dem Sta pel im Behälter 22 zu entnehmen und diesen in den Käfig 25 zu bringen. Zur Ausführung dieser Funktion ist das Zubringeorgan, wie dies am besten aus den Fig. 2, 3 und 10 ersichtlich ist, mit zwei oder mehreren, in der dargestellten Ausführung mit drei, rohrförmigen Vakuumleitungen versehen, von denen jede mit einem Saugnapf 101 aus Gummi versehen ist,
der am äusseren Ende der betreffenden Leitung 100 angeordnet ist und sich unmittelbar in der Nachbarschaft des Käfigs 25 be findet (Fig. 2 und 6). Das entgegengesetzte Ende jeder der Vakuumleitung 100 ist dichtend mit einem Verteil- block 102 verbunden, welcher innere Kanäle 103 (Fig. 2) aufweist. Die drei Vakuumleitungen 100 sind auf diese Weise durch die Kanäle 103 miteinander verbunden, welche ihrerseits über einen geeigneten Anschlussteil zur Befestigung eines Schlauches 104 an eine Vakuumvor richtung, wie z.
B. eine Vakuumpumpe, angeschlossen sind. Auf diese Weise wird durch eine Betätigung .einer nicht dargestellten Vakuumpumpe eine Saugwirkung an den Saugnäpfen 101 erzielt. Dadurch werden die Zu schnitte pneumatisch an den Saugnäpfen 101 festgehal ten, wenn diese in die Nähe des vorderen Zuschnittes im Behälter 22 bewegt werden. Darauf wird der vor dere Zuschnitt mit dem Zubringeorgan 24 bewegt, dem Behälter 22 entnommen und dem Käfig 25 zugeführt, und zwar durch eine Zurückbewegung des Zubringe organs 24 in einer Weise, die im folgenden beschrieben wird.
Die Saugnäpfe 101 werden im wesentlichen gerad linig hin und her bewegt, und zwar entlang im wesent lichen horizontal voneinander entfernten Achsen, in Ab hängigkeit vom den Saugnäpfen 101 zugeordneten An triebsorgan 45. Wie in den Fig. 2, 3 und 10 dar gestellt ist, ist der Verteilblock 102 an einem Ende einer zylindrischen Führungsstange 105 und einer parallelen zylindrischen Antriebsstange 106 befestigt. Beide Stan gen sind in einem Paar von Führungsblöcken 107 glei tend geführt. Die Führungsblöcke sind unter dem Tisch 40 der Maschine 20 angeordnet.
Das andere Ende der Antriebsstange 106 ist seinerseits mittels eines Schwenk zapfens 108 mit dem äusseren Ende eines axial verstell baren Schwenkteiles 109 schwenkbar verbunden. Der Schwenkteil 109 ist gleichzeitig mit seinem anderen Ende schwenkbar mit dem äusseren Ende eines An triebshebels 110 verbunden, welcher zwei Arme 111 und 112 aufweist. Die benachbarten Enden der Teile der Hebelarme sind durch ein Paar von Seitenplatten 113 überbrückt, welche sich entlang der entgegengesetz ten Seiten der Hebelarme erstrecken. Jede Seitenplatte ist mit dem äusseren Ende des Armes 112 starr ver bunden und ist schwenkbar, wie z. B. durch einen Schwenkzapfen 114, mit dem benachbarten Ende des Armes<B>111</B> verbunden. Der Arm 111 ist daher frei gegenüber den Seitenplatten 113 und dem Arm 112 schwenkbar.
Diese Schwenkbewegung ist auf eine Be wegung des Armes 111 im Gegenuhrzeigersinn be schränkt, entsprechend der Ansicht in der Fig. 2 der Zeichnung. Zur Verhinderung einer Schwenkbewegung des Armes 111 in der entgegengesetzten Richtung, d. h. im Uhrzeigersinne über eine koaxiale Stellung gegen über dem Arm 112 hinaus, in eine dritte Anschlag platte 115 vorgesehen, welche sich zwischen den bei den Armen 111 und 112 des Antriebshebels 110 er streckt, wie dies aus den Fig. 2 und 10 ersichtlich ist.
Die Anschlagplatte 115 ist am äusseren Ende des Armes 112 befestigt und wirkt mit der darunter befindlichen Platte des Armes 111 zusammen. Das ermöglicht eine Bewegung des Armes 111 gegenüber der Anschlagplatte 115 im Gegenuhrzeigersinn, verhindert jedoch eine Be wegung im umgekehrten Sinne über die koaxiale Stel lung mit dem Arm 112 hinaus. Das untere Ende des Antriebshebels 110 (insbesondere der Teil 112, wie dies am besten aus der Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich ist) ist starr mit einer Antriebswelle 116 verbunden zum Zwecke einer Ausführung einer Drehbewegung zusam men mit dieser Welle.
Die Antriebswelle 116 trägt gleichzeitig ein Zahnrad 117, welches mit einer Zahn stange 118 kämmt, die an der oberen Seite eines hin und her beweglichen Antriebsarmes 119 befestigt ist, welcher dem bereits erwähnten Jochteil 47 zugeordnet ist.
Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 10 hervor geht, enthält der Jochteil 47 einen starren Antriebsarm 119, welcher an seinem äusseren bzw. oberen Ende ent sprechend der Darstellung in der Fig. 2 in einem Füh rungsblock 120 geführt ist. Das entgegengesetzte Ende des Armes 119 ist starr zwischen einem Paar von par allelen Führungen 121 und 122 befestigt, welche sich entlang entgegengesetzter Seiten eines Führungsblocks 123 erstrecken. Der Führungsblock 123 ist an einer Haupt-Antriebswelle 124 drehbar gelagert.
Die An triebswelle 124 trägt den Antriebsnocken 44, der mit der Welle 124 zusammen drehbar ist. Der Führungs block 123 ist in axialer Richtung auf der Welle 124 blockiert. Die Führungen 121 und 122 sind durch einen Nockenblock 125 in Abstand voneinander gehalten.
Der Nockenblock <B>125</B> ist zwischen den äusseren Enden der Führungen 121 und 122 befestigt und trägt eine Nok- kenrolle 125, welche in eine geschlossene Nockenbahn 127 eingreift, die in einer Stirnfläche des Antriebsnok- kens 44 ausgebildet ist. Bei dieser Anordnung folgt die Rolle 126 bei einer Drehbewegung des Nockens 44 der Bahn 127, die im Nocken ausgebildet ist, wodurch eine lineare Bewegung hin und her des Jochteiles 47 ver ursacht wird.
Dadurch wird eine entsprechende hin und her gehende Bewegung der Zahnstange 118 hervorge- rufen. Da das Zahnrad mit der hin und her bewegli chen Zahnstange 118 kämmt, führt das Zahnrad 117 eine hin und her gehende Drehbewegung auf, durch welche eine entsprechende Schwenkbewegung des An triebshebels 110 zusammen mit der Welle 116, an wel cher er befestigt ist, hervorgerufen wird.
Da der Antriebshebel 110 in einer Richtung, wie bereits erwähnt, geknickt werden kann, ist eine Zu Feder 128 vorgesehen, welche zwischen dem schwenk baren Arm 111 und einem Befestigungspunkt 129 an geordnet ist, der sich am Hauptrahmen der Maschine befindet. Wenn daher der Hebel 110 im Uhrzeigersinne entsprechend der Darstellung in der Fig. 2 geschwenkt wird, wird der Arm 110 durch die Zugfeder 128 nach oben gegen die Anschlagplatte 115 gezogen. Anderseits dient während einer entgegengesetzten Bewegung des Antriebshebels 110 im Gegenuhrzeigersinn die An schlagplatte 115 einem Festhalten der schwenkbaren Länge des Armes, wobei durch eine derartige Bewegung die Zugfeder 128 gespannt wird.
Die knickbare Ausführung des Antriebshebels 110 hat den Zweck, eine Zusammenwirkung mit der Hin- und Herbewegung des Zubringeorgans 24 zu ermögli chen, derart, dass eine Beschädigung der Zahnstange 118, des Zahnrades 117 und anderer zugeordneter Me chanismen des Antriebssystems verhindert wird, wenn das Zubringeorgan 24 durch einen Karton im Käfig 25 blockiert ist.
Aus dem Angeführten geht hervor, dass in Abhän gigkeit von der Drehbewegung des Nockens 44 und der entsprechenden Bewegung des Jochteiles 47 das Zubringeorgan 24 periodisch zum Käfig 25 und von diesem wegbewegt wird, wodurch der vordere Zuschnitt im Behälter 22 vom Zubringeorgan 24 erfasst wird und in der entgegengesetzten Richtung mitgenommen wird, um in den Käfig eingeführt zu werden.
Was den Käfig 25 selbst betrifft, so ist dieser am besten aus den Fig. 2 bis 8 der Zeichnung ersichtlich. Wie in den Fig. 2 und 3 der Zeichnung dargestellt ist, ist der Käfig 25 am Tisch 40 angeordnet und be findet sich zwischen dem Zubringeorgan 24 und dem Behälter 22. Der Käfig 25 (siehe die Fig. 4 und 5) enthält einen durch drei Seitenwände gebildeten recht eckigen Kasten, welcher eine rechteckige Seitenwand <B>130</B> aufweist, welche durch ein längliches Scharnier 13,2 des Klaviertyps mit einer rechteckigen hinteren Wand 131 verbunden ist.
Die Wand 130 ist somit um das Scharnier 132 gegenüber der hinteren Wand 131 schwenkbar. In gleicher Weise ist eine zweite Seiten wand 133, die sich gegenüber der Wand 130 befindet, an der entgegengesetzten seitlichen Kante der hinteren Wand<B>131</B> mittels eines zweiten Scharniers 134 schwenk bar befestigt. Die zweite Seitenwand ist daher ebenfalls gegenüber der hinteren Wand des Käfigs 25 schwenk bar.
Die einzelnen Wände 131 bis 133 des Käfigs 25 haben im wesentlichen die gleichen rechteckigen Di mensionen und sind vorzugsweise aus einem Leicht metall, wie z. B. Aluminium, hergestellt, wobei die Dicke der beiden Seitenwände wesentlich kleiner ist als die Dicke der hinteren Wand 131. Die Befestigung des Käfigs am Tisch der Maschine 20 erfolgt durch eine L-förmige Konsole 135 (siehe die Fig. 2), welche sich von der hinteren Seite der hinteren Wand 131 erstreckt und mit dieser starr verbunden ist. Die Konsole 135 ist ausserdem auf der oberen Fläche des Tisches 40 be festigt, so dass der Käfig 25 in einer vertikalen Stellung wie dargestellt starr befestigt ist.
Insbesondere aus der Fig. 4 ist ersichtlich, dass die hintere Wand 131 des Käfigs mit drei kreisförmigen Öffnungen 136, 137 und 138 versehen ist. Diese öff- nungen sind so ausgebildet, dass sie den Durchgang der drei Saugnäpfe 101 und der mit ihnen verbundenen Leitungen 100 bei der Hin- und Herbewegung des Zu bringeorgans 24 gestatten. Die Leitungen der Saugnäpfe führen somit durch die hintere Wand 131 des Käfigs 25.
Die Seitenwand 130 ist, wie dies insbesondere aus den Fig. 4 und 5 hervorgeht, mit einem Rollenblock 140 versehen, welcher an der Aussenseite der Wand 130, und zwar in der Nähe deren unteren Endes, be festigt ist. Der Block 140 ist entlang einer horizontalen Achse angeordnet und an der Seitenwand 130 in der Nähe deren vorderen Kante 14.1 befestigt, wie z. B. durch Schrauben 142 (siehe die Fig. 5). Der Block 140 wirkt mit einer Betätigungsrolle 143 zusammen, die am äusseren Ende eines Kurbelarmes 144 befestigt ist, dessen Zweck und Funktion im folgenden eingehend beschrieben wird.
(Siehe die Fig. 3, 6 und 7.) Die Seitenwand 130 ist ausserdem mit einem läng lichen Greifer 145 versehen, welcher sich entlang der vorderen Kante 141 der Seitenwand 130 erstreckt, und zwar im wesentlichen vom oberen Ende der Wand 130 bis zu einem Punkt, der sich in der Nähe des Rollen blocks 140 befindet. Der Greifer 145 enthält einen Finger 146, welcher sich entlang der Ebene der Wand 130 erstreckt und einen teilweisen Verschluss der nor malerweise offenen vorderen Seite des Käfigs 25 bildet.
Am oberen Ende des Greifers 140 befindet sich eine Führung 147, welche sich entlang des Fingers 146 in der Nähe des oberen Endes des Käfigs erstreckt und einen zusätzlichen teilweisen Verschluss entlang der einen Begrenzung des Käfigs bildet. Die Führung 147 wird bei mehreren Kartons z. B. mit dem Fassungsvermögen von ungefähr einem Liter verwendet. Der Finger 146 wie auch die Führung 147 sind nach innen zum In nenraum des Käfigs abgeschrägt, und zwar entlang der betreffenden von ihren Teilen, welche sich über die Ebene der Wand 130 hinaus erstrecken. Dadurch wird eine Führung beim Einlegen des Zuschnittes in den Innenraum des Käfigs bei der Funktion des Zubringe organs 24 erleichtert.
Ausserdem ist der Greifer 145 zusammen mit der Führung 147 an der Seitenwand 130 mittels von auskragenden Blattfedern 148 und 149 be festigt, welche sich in der Nähe der oberen und der unteren Bereiche der Führung befinden. Die Blattfedern 148 und 149 sind an der Wand 130 durch Schrauben 150 befestigt (siehe die Fig. 5). Auf diese Weise ist der Greifer 145 schwenkbar um seine Befestigungspunkte an der Wand 130 befestigt, welche durch die Schrauben 150 bestimmt sind. Der Greifer 145 kann daher seitlich aus dem offenen Innenraum des Käfigs 25 entweichen, um eine Bewegung der Zuschnitte in den Innenraum des Käfigs am Greifer 145 vorbei zu ermöglichen.
Nach der Einführung des Zuschnittes springt der Greifer 145 in seine normale Stellung zurück, in welcher er sich teilweise über die offene Vorderseite des Käfigs erstreckt, wie dies in der Fig. 4 der Zeichnung dargestellt ist. Auf diese Weise wird der Zuschnitt im Käfig 25 fest gehalten.
In ähnlicher Weise ist die andere Seitenwand 133 des Käfigs 25 mit einer Führung 155 versehen, die sich im Bereich ihres oberen Endes befindet und mit einem Finger 156 versehen ist, der sich von der Wand 133 nach vorne erstreckt, jedoch nach hinten zum In nenraum des Käfigs geneigt ist, so dass er die Einfüh rung eines Zuschnittes in den Innenraum des Käfigs 25 erleichtert. Auf ähnliche Weise wie der Finger 146 des Greifers 145 erstreckt sich der Finger 156 der Führung 155 ebenfalls teilweise quer zur offenen vor deren Seite des Käfigs 25 und vor diese hinaus. Da durch wird eine Einführung eines Zuschnittes in den Käfig 25 erleichtert und der Zuschnitt im Käfig fest gehalten.
Der Finger 156 ist ausserdem mit einem Arm 157 versehen, welcher sich entlang der Aussenseite der Wand 133 nach hinten erstreckt (siehe die Fig. 2). Der Arm 157 ist auf einer Platte 158 durch einen vertikalen Schwenkzapfen 159 befestigt, der mit einer Torsionsfeder 160 versehen ist. Die Feder drückt ela stisch die Führung 155 gegen die Wand 133. Zu Ein stellung des Fingers 156 gegenüber der offenen vorderen Seite des Käfigs 25 ist eine Stellschraube 161 vor gesehen, welche im Arm 157 eingeschraubt ist und sich gegen die äussere Seite der Wand 133 des Käfigs 25 stützt (siehe die Fig. 5).
Auf diese Weise ist die Füh rung 155 von der Wand 133 gegen die elastische Kraft der Feder 160 um den Zapfen 159 schwenkbar und ist bezüglich ihrer Endstellung gegenüber der Wand durch eine Stellschraube 161 verstellbar, durch welche die Be wegung des Fingers 156 eingestellt werden kann.
Wie bereits erwähnt, sind die Seitenwände 130 und 133 des Käfigs 25 mit der hinteren Wand 131 schwenk bar verbunden, so dass sie in einer ähnlichen Weise wie eine Tür um eine vertikale Achse gegenüber der hin teren Wand geschwenkt werden können. Zur Steuerung der Schwenkbewegung der Seitenwände ist ein Hebel system vorgesehen, das in den Fig. 4, 5 und 6 mit dem Bezugszeichen 164 bezeichnet ist.
Das Hebelsystem 164 enthält einen Winkelhebel 165, dessen längerer Arm 166 in der Nähe des oberen Teiles der Seiten wand 130 befestigt ist, und zwar durch Schrauben<B>1,67.</B> Der Winkelhebel 165 hat ausserdem einen kurzen Arm 168, der schwenkbar durch einen Zapfen 170 mit einer geraden Verbindungslasche verbunden ist.
Das entge- aengesetzte Ende der Verbindungslasche 169 ist in ähn licher Weise durch einen Zapfen 171 mit dem äusseren Ende eines S-förmig gebogenen Hebels 172 verbunden, dessen kürzerer Arm 173, der schwenkbar mit der Lasche 169 verbunden ist, parallel zu einem längeren Arm 174 verläuft. Der Arm 174 ist starr durch Schrau ben 175 mit dem oberen Teil der Seitenwand 133 ver bunden.
Im montierten Zustand verläuft der Arm 174 des Hebels 172 parallel zum längeren Arm des Hebels 165, so dass die beiden Seitenwände 130 und 133 zu einander parallel sind. Zwischen dem Hebel 172 und dem Hebel 166 erstreckt sich eine Zugfeder 176, wel che in diesen Hebeln in Öffnungen 177 und 178 be festigt ist, die am besten aus der Fig. 5 der Zeichnung ersichtlich sind. Die Feder 176 ist diagonal zwischen den beiden Hebeln 165 und<B>172</B> angeordnet und befin det sich innerhalb der schwenkbaren Verbindungen der Hebel mit der Verbindungslasche 169, d. h. zwischen der Verbindungslasche 169 und der hinteren Wand <B>131</B> des Käfigs 25.
Bei dieser Anordnung widersetzt sich die Feder 176 elastisch mit ihrer Federkraft gegen eine Schwenkbewegung der Seitenwände im Uhrzeiger sinn (entsprechend der Darstellung in der Fig. 5) in eine Arbeitsstellung, die in der Fig. 6 dargestellt ist.
Die Feder zieht auf diese Weise die beiden Seitenwände 130 und 133 elastisch in die offene Stellung, die in der Fig. 5 dargestellt ist. Damit die angestrebte rechtwink- lige Stellung der Seitenwände 130 und 133 gegenüber der hinteren Wand 131 gewährleistet wird und ein Spiel im Hebelsystem 164 ausgeglichen werden kann, wer den Einstellorgane vorgesehen, welche eine Stellschraube 179 enthalten, welche sich durch den längeren Arm 166 des Hebels 165 erstreckt sowie einen Einstellblock 180, welcher an der Aussenseite der hinteren Wand 131 des Käfigs angeordnet ist.
Durch eine Verstellung der Stellschraube 179 wird die Winkelstellung der Seiten wände 130, 133 und der hinteren Wand 131 verändert, so dass eine rechtwinklige Einstellung dieser Wände möglich ist.
Zur Betätigung des Käfigs 25 und der Bewegung dessen Wände aus einer offenen in eine geschlossene Stellung entsprechend der Darstellung in den Fig. 5 und 6, sind Organe vorgesehen, die der -periodischen Betätigung des Kurbelarmes 144 dienen, welcher die Rolle 143 trägt, die im Rollenblock 140 gelagert ist. Die Betätigungsorgane sind am besten aus den Fig. 2, 7, 8 und 9 der Zeichnung ersichtlich.
Nach der Dar stellung in der Fig. 9 ist der Kurbelarm 144 mit dem oberen Ende einer vertikal verlaufenden Welle 185 ver bunden, deren unteres Ende mit einem Kurbelarm<B>186</B> verbunden ist, wodurch ein abgewinkelter Antrieb in Form eines Winkelhebels erzielt wird, der periodisch durch eine Antriebswelle 187 betätigt wird, welche eine Schwenkbewegung ausführt und in Lagerblöcken<B>188</B> und 189 (Fig. 7 und 8) gelagert ist, die sich im Abstand voneinander befinden.
Am unteren Ende der Antriebs welle 187 ist ein Zahnrad 190 befestigt, welches mit einer Zahnstange<B>191</B> kämmt, die durch das Antriebs- organ 50 des Käfigs 25 betätigt wird. Wie am besten aus der Fig. 2 der Zeichnung her vorgeht, sind die Antriebswelle 187 und die Lager blöcke an einer vertikalen Platte 192 angeordnet, wel che einen Teil des Maschinenrahmens der Maschine 20 bildet. Das Zahnrad und die Welle 187 befinden sich auf einer Seite der Platte 192 und die Zahnstange<B>191</B> auf der entgegengesetzten Seite der Platte.
Das Zahn rad 190 erstreckt sich durch eine Öffnung 193 in der vertikalen Platte 192, wie dies aus den Fig. 2 und 8 der Zeichnung ersichtlich ist.
Das Antriebsorgan 50 des Käfigs 25 ist am besten aus der Fig. 9 ersichtlich. Das Antriebsorgan 50 ent hält ein Joch, welches dem vorher beschriebenen Joch 47 ähnlich ist, das einer linearen Hin- und Herbewe- gung der Zahnstange 191 dient. Das Joch des Antriebs organs 50 enthält ein Paar von parallelen Führungen 195 und 196, welche zur Ausführung einer gleitenden Bewegung entlang entgegengesetzter Seiten eines Gleit- blocks 197 ausgebildet sind. Der Gleitblock 197 ist auf der Hauptantriebswelle 124 des Nockens 44 dreh bar gelagert.
Wie beim Joch 47 sind die Führungen 195, 196 an einem Ende in der entsprechenden Ent fernung durch einen Rollenblock 198 gehalten, welcher eine Rolle 199 trägt, die in eine geschlossene Nocken bahn 200 eingreift, die in der zug;:wandten S;irnflächa des Nockens 44 ausgebildet ist. Die entgegengesetzten Enden der Führungen 195 und 196 befinden sich in der Nähe der oberen und unteren Seiten eines starren Antriebsarmes 201, an dem sie befestigt ist, so dass der Arm 201 eine lineare hin und her gehende Bewegung zusammen mit dem Joch ausführt, und zwar gegenüber dem Gleitblock 197 in Abhängigkeit von der Bewegung der Rolle 199 in der Nockenbahn 200.
Zu diesem Zweck wird eine Drehbewegung des Nockens 44 und der Welle 124 durch geeignete Antriebsorgane bewirkt, die einem Antriebsrad 202 zugeordnet sind, welches auf der Welle 124 befestigt ist, wie dies schematisch in der Fig. 9 der Zeichnung dargestellt ist. Es versteht sich, dass das Antriebsrad 202 seinen Antrieb von einer be kannten Energiequelle, wie z. B. von einem nicht dar gestellten elektrischen Antriebsmotor usw., erhalten kann.
Am äusseren .Ende des Antriebsarmes 201 ist ein Verbindungsblock 205 gleitend an einer Führungsstange 206 angeordnet. Die Führungsstange 206 ist mit einem Ende des Antriebsarmes 201 aus einem Stück ausgebil det und erstreckt sich in axialer Richtung nach aussen. Der Verbindungsblock 205 ist auf der Führungsstange 206 durch eine Mutter 207 gehalten. Die Zahnstange 191 ist am Verbindungsblock 205 befestigt, so dass sie zusammen mit dem Block gegenüber dem Antriebsarm 201 beweglich ist. Wie bereits erwähnt, ist der Block 205 auf der Führungsstange 206 gleitend beweglich.
Um eine Bewegung des Blocks 205 entsprechend der geradlinigen hin und her gehenden Bewegung des An triebsarmes 201 zu gestatten und gleichzeitig zur Er möglichung einer Bewegung des Blocks gegenüber dem Antriebsarm in gewissen Fällen, ist eine Druckfeder 208 an der Führungsstange 209 zwischen dem Block 205 und einer Stützplatte 210 angeordnet, die an einer Seite des Antriebsarmes 201 befestigt ist.
Bei dieser Anordnung verursacht ein -Druck des Antriebsarmes 201 in der Vorschubrichtung, d. h. zum Käfig 25, eine entsprechende Bewegung des Blocks 205 zusammen mit der Zahnstange 191. Die Druckfeder 208 hat zu diesem Zweck eine ausreichende Grösse und Kraft, um den Block<B>205</B> gegen die Mutter 207 zu drücken, so dass unter normalen Betriebsbedingungen eine nachgiebige Verbindung zwischen dem Block 205 und dem Arm 201 besteht.
Sobald jedoch ein Zuschnitt oder ein an derer Fremdkörper im Käfig 25 eingeklemmt wird oder auf eine andere Weise den Hebelmechanismus zur Be tätigung des Kurbelarmes 144 zurückhält, gestattet die Anwesenheit der Druckfeder 208 eine elastische Bewe- gung des Blocks 205 entlang des Armes 201 gegen die Druckkraft der Feder 208. Dadurch wird ein Bruch der sonst starren mechanischen Verbindung zwischen dem Kurbelarm 144 und dem Nocken 44 verhindert.
Aus dem Angeführten geht hervor, dass bei einer Drehbewegung des Nockens 44 das Antriebsorgan 50 periodisch eine Vorschubbewegung der Zahnstange 191 bewirkt und diese wieder in der entgegengesetzten Rich tung zurückzieht. Entsprechend der hin und her gehen den Bewegung der Zahnstange 191 wird der Kurbelarm 144 bogenförmig zum Rollenblock 140 auf der Wand <B>130</B> des Käfigs 25 bewegt, wodurch die beiden Wände 130 und 133 des Käfigs aus ihrer normalerweise offenen Stellung in die geschlossene Stellung bewegt werden, entsprechend der Darstellung in den Fig. 5 und 6 der Zeichnung.
Nach der Rückwärtsbewegung des Hebel armes 144, d. h. dessen Bewegung nach aussen, bringt die Feder 176, die dem Hebelsystem 164 am Käfig zu geordnet ist, die Seitenwände 130 und 133 in ihre nor male offene- Stellung zurück, wie dies in der Fig. 5 dargestellt ist. Da das Zubringeorgan 24 und die Or gane zur Betätigung des Kurbelarmes 144 ihren Antrieb vom gleichen Nocken 44 erhalten, jedoch von getrenn ten Nockenbahnen, die sich an entgegengesetzten Sei ten des Nockens 44 befinden, sind die beiden Systeme mechanisch synchronisiert, so dass eine zeitliche über einstimmung der Bewegungen gewährleistet ist.
Durch die synchronisierte Folge der Bewegungen wird das Zubringeorgan 24 durch den Käfig 25 vorgeschoben, erfasst einen Zuschnitt vom Stapel im Behälter 22 und zieht diesen in den Käfig 25. Darauf wird der Käfig durch den Hebelarm 144 derart betätigt, dass zuerst die Seitenwände des Käfigs in die geschlossene Stellung be wegt werden, zum Falten des Zuschnittes entsprechend der Fig. 6 der Zeichnung. Darauf werden die Wände des Käfigs in die offene Stellung entsprechend der Fig. 5 gebracht.
Nachdem einmal ein Zuschnitt durch die Bewegung des Käfigs in die Stellung nach der Fig. 6 gefaltet wurde und der Käfig darauf in die Stellung nach der Fig. 5 gebracht wurde, ist ein auf diese Weise vor geformter Karton bereit für die Zuführung dem über dem Käfig angeordneten Dorn 27 der Maschine 20. Diese übertrabwng des Kartons aus dem Käfig auf den Dorn wird durch das Huborgan 42 durchgeführt sowie durch sein Betätigungsorgan, entsprechend der nun mehr folgenden Beschreibung.
Wie insbesondere aus den Fig. 2, 7, 8 und 10 der Zeichnung hervorgeht, bildet das Huborgan 42 im wesentlichen eine quadratische ebene Plattform 211, welche sich unterhalb des unteren Endes des Käfigs 25 befindet. Diese Plattform 211 ist am oberen Ende einer in vertikaler Richtung hin und her beweglichen Welle 212 befestigt, welche ein Glied des Betätigungsorgans 43 bildet. Diese Plattform 211 ist durch eine quadra tische Öffnung in einer Basis 213 beweglich, welche unter rechtem Winkel an vertikalen Rahmen 192 der Maschine befestigt ist, so dass sie sich unter das untere Ende des Käfigs 25 erstreckt.
Die Plattform 211 trägt ausserdem in der Nähe ihrer vorderen Kante eine Füh- rungslippe 214 (siehe die Fig. 2), welche derart aus gebildet ist, dass sie vor der vorderen Wand eines im Käfig vorgeformten Zuschnittes bewegt werden kann, wenn die Plattform des Huborgans nach oben bewegt wird, um den vorgeformten Karton auf den Dorn der Maschine 20 zu schieben. Die Plattform 211 wird dabei durch den Innenraum des Käfigs geführt, und zwar in unmittelbarer Nachbarschaft der drei Wände, während sie einen Karton auf den Dorn schiebt.
Um ein periodisches Heben und Senken des Hub organs 42 herbeizuführen, wird das Betätigungsorgan 43, insbesondere dessen Welle 212, periodisch entlang einer vertikalen Achse gehoben und gesenkt. Die Welle 212 ist in Lagerblöcken 216 und 217 geführt, welche an einer Platte 192 des Maschinenrahmens befestigt sind und die vertikale Hin- und Herbewegung der Welle 212 ermöglichen.
Die Welle 212 ist ausserdem mit einem Anschlag ring 218 versehen, der in der Nähe des unteren Lager blocks 217 angeordnet ist und an der Welle verstellbar befestigt ist, um eine Einstellung der oberen Grenze der Hubbewegung der Plattform 211 zu ermöglichen. Der Ring 218 seinerseits ist an einem Ende einer biegsamen Kette 220 befestigt, welche vom Anschlagring 218 nach oben gezogen wird, und zwar über ein frei drehbares Kettenrad 221, welches nahe unter dem Lagerblock 216 der Welle 212 angeordnet ist. Nach der Führung über das Kettenrad 221 ist die Kette nach unten und über ein zweites Kettenrad 220 geführt, welches am äu sseren Ende eines entlang einer bogenförmigen Bahn schwenkbaren Armes des Antriebsorgans 46 befestigt ist.
Das andere Ende der Kette 220 ist dann nach oben geführt und im Rahmen der Maschine 20 an der Stelle 224 befestigt (siehe die Fig. 2 und 10).
Bei dieser Anordnung dient die Kette einem peri odischen Heben und Senken der Welle 212 in Abhän gigkeit von den Bewegungen nach oben und unten bzw. des Armes 223, welcher einen Teil des Antriebs organs 46 bildet.
Wie am besten aus den Fig. 2 und 10 der Zeich nung ersichtlich ist, enthält das Antriebsorgan 46 einen schwenkbaren Arm 223, welcher in Form eines gera den länglichen metallischen Gliedes ausgebildet ist, und mit einer verstärkenden Rippe 226 versehen ist, welche sich entlang einer Seite des Armes erstreckt. Während das äussere Ende des Armes 223 das Kettenrad 222 trägt, ist das entgegengesetzte bzw. innere Ende des Armes am Rahmen der Maschine 20 mittels eines Schwenkzapfens 227 schwenkbar befestigt. Zwischen den Enden des Armes 223 ist eine Rolle 228 angeord net, die sich zum Nocken 44 hin erstreckt und in der Nockenbahn 127 des Nockens 44 geführt ist.
Auf diese Weise wird der Arm 223 periodisch um den Zapfen 227 geschwenkt, in Abhängigkeit von der Bewegung der Rolle 227 in der Nockenbahn 127.
Zufolge der beschriebenen Anordnung bewegt sich das äussere, nicht schwenkbar gelagerte Ende des Armes 223 entlang einer bogenförmigen Bahn und bewegt da bei das Kettenrad 222, welches die Kette 220 betätigt. Diese Betätigung hat eine periodische Hub- und Senk bewegung des Huborgans 42 zur Folge, wodurch die geöffneten Kartons aus dem Käfig 25 nach Bedarf ent nommen werden. Das Übersetzungsverhältnis der Bewe gungen zwischen der Welle 212 und dem äusseren Ende des Schwenkarmes 223 ist im wesentlichen 2 : 1.
Da das Antriebsorgan 46 zur Betätigung des Hub organs 42 seinen Antrieb vom zentralen Nocken 44 erhält, in gleicher Weise wie das Zubringeorgan 24 und das Antriebsorgan 50, werden diese drei Mechanis men in einem gewünschten gegenseitigen Verhältnis der Bewegungen und in zeitlicher Abstimmung gehalten. Die Hubbewegung des Huborgans 42 zum Ausstossen eines Kartons aus dem Käfig 25 erfolgt, nachdem der Käfig seine Bewegungen durchgeführt hat und den Kar ton in der beschriebenen Weise vorgeformt hat.
Nachdem die einzelnen Elemente, Organe und Me chanismen der erfindungsgemässen Vorrichtung sowie deren Funktion zum Öffnen, Vorformen und Einführen eines Zuschnittes aus Karton in die Maschine beschrie ben wurden, erfolgt noch eine Erläuterung der Fig. 11 bis 17.
Wie in der Fig. 11 schematisch dargestellt ist, be findet sich der Käfig 25 am Beginn eines Arbeitszyklus in seiner normalen Stellung, wobei die Seitenwände 130 und 133 des Käfigs 25 parallel zueinander und unter rechten Winkeln zu dessen hinterer Wand 131 stehen. Der Käfig ist dabei zur Aufnahme eines Zuschnittes 21 von Karton vom vorderen Ende des Behälters 22 bereit. Darauf erfolgt eine Vorschubbewegung des Zu bringerorgans 24 durch den Käfig 25, wobei das Zu bringerorgan 24 den vorderen Zuschnitt 21 im Behälter 22 erfasst und abzieht, wie dies in der Fig. 12 der Zeichnung schematisch dargestellt ist.
Wie ebenfalls die Fig. 12 zeigt, wird nach dem anfänglichen Erfassen des Zuschnittes, und zwar dessen einer Seitenwand 230 (siehe die Fig. 14), die Bewegung des Zubringeorgans 24 umgekehrt, und es erfolgt eine Bewegung zum Käfig, wobei der Zuschnitt an den Anschlagteilen 91 vorbei bewegt wird, wodurch der Zuschnitt teilweise geöffnet wird, so dass er einen rautenförmigen Querschnitt er hält, wie dies in der Fig. 12 dargestellt ist.
Bei dieser Bewegung zur offenen vorderen Seite des Käfigs 25 stösst der kleine Anschlagknopf 93 (siehe die Fig. 5, 9 und 14) am Bodenteil 53 des Behälters 22 gegen eine Klappe 231, welche am untersten Ende einer zwei ten rechteckigen Wand 232 des Zuschnittes ausgebildet ist. Die Klappe 231 wird über den Knopf 93 gezogen und bewirkt eine weitere Öffnung des Zuschnittes in eine im wesentlichen rechteckige Form.
Der Karton ist auf diese Weise vorbereitet und kann an den Füh rungsorganen 145 und 155 in den Innenraum des of fenen Käfigs 25 gezogen werden, in der Weise, wie das Zubringeorgan 24 durch die Öffnungen 136 bis 138 in der hinteren Wand 131 des Käfigs 25 zurückgezogen wird (siehe die Fig. 13). Das ist im wesentlichen der Zustand der in der Fig. 5 dargestellten Anordnung, bei welcher ein geöffneter Zuschnitt 21b, der sich im Käfig 25 befindet, in gestrichelten Linien eingezeichnet ist.
Zur besseren Erläuterung der beschriebenen Opera tionen zeigen die Fig. 14 und 15 die Ausbildung eines typischen rechteckigen Zuschnittes des Milchkartons, der in den Figuren mit 21a bezeichnet ist. Wie aus den Fig. 14 und 15 hervorgeht, befindet sich der Zu schnitt ursprünglich flach zusammengedrückt im Behäl ter 22, wobei seine Vorderwand 230 parallel zu einer Seitenwand 236 liegt. In der gleichen Weise liegt die hintere Wand 232 in einer Ebene mit der zweiten Sei tenwand 237. Die Wand 230 liegt somit in der glei chen Ebene wie die Wand 237 und die Wand 232 wie die Wand 236 (siehe die Fig. 15).
Es versteht sich, dass die verschiedenen Seitenwände 230, 232, 236 und 237 durch Falzlinien begrenzt sind, welche die vier Ecken des geöffneten Kartons 216 entsprechend der Darstellung in der Fig. 16 enthalten können. Wenn einmal ein Zuschnitt teilweise geöffnet im Käfig 25 in der beschriebenen Weise eingeführt ist (siehe die Fig. 5), wird der Kurbelarm 144 mit der Rolle 143 derart bewegt, dass die Seitenwand 130 des Käfigs 25 um ihr Scharnier<B>132</B> zur hinteren Wand 131 geschwenkt wird. Durch das Hebelsystem 164 wird die entgegengesetzte Seitenwand 133 des Käfigs 25 in ähnlicher Weise um ihr Scharnier 134 weg von der hinteren Wand des Käfigs geschwenkt.
Durch diese Be wegung wird die offene Form des Käfigs in eine über faltete, fast flache Form geändert, die in der Fig. 6 der Zeichnung dargestellt ist. Die einzelnen Wände des Zuschnittes werden daher um ihre Faltlinien in den Ecken bewegt, und zwar auf eine derartige Weise, dass die Seitenwand 237 des Zuschnittes in die Nähe der vorderen Wand 237 bewegt wird, während sich in glei cher Weise die hintere Wand 232 der Seitenwand 236 nähert. Nach dieser Faltbewegung werden die Seiten wände des Käfigs in ihre Stellung nach der Fig. 5 ge bracht, wobei sie zur hinteren Wand des Käfigs 25 rechtwinklig stehen. Die Wände des Zuschnittes folgen dieser Bewegung und nehmen die gleiche Form an.
Aus der ursprünglichen flachen Form des Zuschnittes werden somit dessen verschiedene Wände beim Öffnen und Überfalten um einen Winkel gegenseitig bewegt, der sich zwischen 90 und 180 befindet. Durch dieses über falten werden die vier Ecken des ausgebildeten Kartons geformt, so dass, wenn dieser aus dem Käfig 25 ent fernt wird, seine Wände praktisch unter gleichen Win keln zueinander stehen bleiben, anstatt einen rauten förmigen Querschnitt anzunehmen, wie dies bisher der Fall war, und wie es in der Fig. 17 der Zeichnung dargestellt ist.
Nach der Beendigung des beschriebenen Faltvorgan- ges befinden sich die einzelnen Wände des Zuschnittes unter rechten Winkeln zueinander und werden in die ser Stellung auch durch die drei starren Wände des Käfigs 25 gehalten. In dieser Stellung verhindern die Finger 146 und 156 der Führungen 145 und 155, dass ein geöffneter Karton an der offenen vorderen Seite des Käfigs 25 herausfallen kann. Das wird dadurch bewirkt, dass die Finger die Ränder der Wand 232 des Zuschnit tes erfassen, wie dies in den Fig. 5 und 13 dargestellt ist.
Sobald nämlich der Käfig 25 eine Bewegung aus seiner gefalteten Stellung nach der Fig. 6 in seine nor male offene Stellung entsprechend der Fig. 5 beginnt, werden die Finger 146 und 156 der Führungen 145 und 155 hinter die Kanten zwischen der hinteren Wand des Kartons 21b und den Seitenwänden 236 und 237 bewegt, wodurch die Wände des Kartons mit verhält nismässig geringem Spiel im Innenraum des Käfigs fest gehalten werden, bis dieser in seinen offenen Zustand, der in der Fig. 5 dargestellt ist, zurückkehrt. In dieser Stellung ist der nunmehr vorgeformte Karton zum Auf stossen an einen darüber befindlichen Dorn 27 bereit.
Wie bereits erwähnt, wird nach einer Beendigung der Faltbewegung des Käfigs 25 das Huborgan 42 selbst tätig gehoben und erfasst das untere Ende des vor geformten Kartons im Käfig, und drückt diesen nach oben auf und über die vier Wände des Dornes 27, welcher durch eine Indexvorrichtung 28 der Maschine 20 in der Stellung über dem Käfig fixiert wird. Die Hubbewegung des vorgeformten Kartons wird durch die nach oben führende vertikale Bewegung der Platt form 211 gesteuert und ist so bemessen, dass, wenn sich der Karton auf dem Dorn befindet, dieser bereits das obere Ende des Käfigs verlassen hat.
Die Schub- bewegung nach oben des vorgeformten Kartons auf den Dorn 27 reicht auch zum Erfassen des oberen Endes des Kartons durch den verstellbaren Anschlag 33, wel cher einen bandförmigen Teil enthält, der sich auf der Aussenseite des Dornes rund um diesen erstreckt, wie dies insbesondere in der Fig. 1 der Zeichnung dar gestellt ist. In gewissen Fällen kann auch der Anschlag 33 elastische Greiferfinger enthalten, die nicht dargestellt sind. Diese Greiferfinger dienen dem Festhalten des oberen Endes des Kartons, um den Karton am Dorn während der folgenden Arbeitsgänge festzuhalten, wäh rend welcher dieser gefaltet, geformt und abgedichtet wird.
Nach dem Aufschieben des vorgeformten Kartons auf einen Dorn in der beschriebenen Weise wird das Huborgan in seine zurückgezogene Stellung zurück geführt, und die öffnende und vorformende Bewegung des Käfigs beginnt von neuem entsprechend der Ein stellung des selbsttätigen Zyklus durch den Nocken 44 und in Abhängigkeit von der Arbeitsweise der Maschine 20.
Es versteht sich, dass obwohl die Erfindung im Zu sammenhang mit einer Maschine zum Öffnen und Vor formen von Kartons für Milch beschrieben wurde, diese auch für ähnliche Funktionen bei anderen Behältern verwendbar ist, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es versteht sich auch, dass im Rahmen der folgenden Ansprüche die als Beispiel angeführte Aus führung abgeändert werden kann.