CH446734A - Verfahren und Einrichtung zur Prüfung einer Kantenlinie eines Körpers - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Prüfung einer Kantenlinie eines Körpers

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CH446734A CH1532365A CH1532365A CH446734A CH 446734 A CH446734 A CH 446734A CH 1532365 A CH1532365 A CH 1532365A CH 1532365 A CH1532365 A CH 1532365A CH 446734 A CH446734 A CH 446734A
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    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
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    • GPHYSICS
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Description


  
 



  Verfahren und Einrichtung zur Prüfung einer Kantenlinie eines Körpers
Bei der Herstellung fester   Gegenstände    ist es manchmal erforderlich, bestimmte Kanten derselben auf ihre Lage gegenüber einer Bezugsebene oder auf einen vorgeschriebenen Formverlauf zu   prüfen.    Je nach Anwendungsfall kann   dabeidie      Kanbe linie    selbst von Interesse sein, so z. B. beim   Mündungsrand    eines Gefässes, oder es kann von der   Kantenlinie    auf Lage und Form einer von ihr   begrenzten    Körperfläche geschlossen werden.



   Aufgabe der   vorliegenden    Erfindung ist es, den selbsttätigen Ablauf solcher Prüfungen zu ermöglichen, wie es insbesondere zur Überwachung der Massenher  stellung    gleichartiger Gegenstände erforderlich ist. Dabei werden eine hohe   Geschwindigkeit,    geringe Beein  trächtigung      ides    Materialflusses, hohe Genauigkeit und   Sicherheit    bei der   Ausscheidung    nicht toleranzhaltiger Stücke angestrebt.



   Die   Erfindung    betrifft ein Verfahren zur Prüfung einer eine Symmetrie aufweisenden Kantenlinie eines Körpers hinsichtlich ihrer Relativlage zu einer Bezugsebene sowie auf Formabweichungen. Dieses Verfahren ist dadurch   gekenazeichneb,      dass der    Körper so bewegt wird, dass die   Geschwindigiteu    aller seiner Punkte parallel zur Bezugsebene sind, dass mit   Ider    Bewegung fortschreitend mehrere Paare von   zueinander    symmetrisch liegenden Stellen der Kantenlinie jeweils   gleich-    zeitig abgetastet werden,

     urud    dass die Relativlagen der   einander    paarweise   zugeordneten    Stellen zur Bezugsebene miteinander   verglichen    werden.



   Ausserdem bezieht sich die Erfindung auf eine Prüfeinrichtung zur Durchführung des genannten Verfahrens, welche gekennzeichnet ist durch zwei beidseits einer Transporteinrichtung für   den    Körper angeordnete, auf gegenüberliegende Stellen der Kantenlinie gerichtete optische   Abbildungsmittel    zur   Erzeugung    von einander entsprechenden Bildern   der    beiden Stellen, elektrooptische Abtastmittel zur Erzeugung zweier den beiden   Biidgrössen      entsprechender    elektrischer Signale, und elektrische   Schaitmittel    zum Vergleich, der genannten Signale.



   Die Erfindung wird nachstehend   anhand    von Aus  führungsbeispielen    im Zusammenhang mit der Zeichnung erläutert.



   Fig. 1 zeigt schematisch und in perspektivischer Darstellung eine   Prüfstation    mit einem zylindrischen Körper als Prüfling,
Fig. 2 zeigt die Anordnung nach Fig. 1 im Grundriss, mit einer Variante bezüglich der elektrooptischen Abtastmittel,
Fig. 3 ist eine   Te ; iansicht    der Abtastmittel nach Fi  gar 2,   
Fig. 4 zeigt einen   Teilquerschnitt,    durch ein bei der Anordnung nach Fig. 2 und 3 verwendetes lichtleitendes   Faserlündel,   
Fig. 5, 6 und 7   sind      Diagramme    zur Gegenüberstel  lang der    anfallenden Signale bei verschiedenen Prüfungsfällen, und
Fig. 8 ist das Blockschema einer Schaltung für den Vergleich und die weitere Auswertung der elektrischen Signale.



   Die Prüfeinrichtung nach Fig. 1 und 2 weist als   Transporteinrichtung    für den   Prüfling    4 ein Förderband 1 auf, welches von   einem    Motor 2 angetrieben ist. Der auf dem Förderband 1 stehende   Prüfling    4 ist zunächst der Einfachheit halber als   zylindrischer    Körper angenommen. An diesem ist zu prüfen, ob seine obere Randkante 6 zur Standfläche, des Körpers parallel liegt, zu dieser einen vorbestimmten Abstand einhält und die vorgeschriebene Kreisform aufweist. Aus den Prüfungsergebnissen kann im Falle eines vollen Körpers auf die Lage der Deckfläche geschlossen werden; es können aber auch die Lage und der Verlauf der Kantenlinie 6 selbst von Interesse sein, z. B. dann, wenn diese den   Mündungsrand    eines Gefässes bildet.

   Als Bezugsebene für die Prüfung dient in diesem Fall die Standfläche des Körpers 4, die vorerst mit der Förderfläche des Bandes 1 als identisch betrachtet werden soll; es könnte jedoch auch irgendeine andere zu dieser Ebene parallele Ebene als Bezugsebene   dienen.   



   Zu beiden Seiten   der    Transporteinrichtung und symmetrisch zur Durchlaufbahn   Ides    Prüflings 4 ist je eine  optische Abbildungseinrichtung angeordnet. Jede dieser Einrichtungen weist einen Lichtsender 10 bzw.   10' mit    Glühlampe 12, Sammeloptik 14 und Austrittsblende 16 auf. Ein vertikaler Schlitz 17 bzw.   17' in    jeder Blende blendet einen schmalen Parallellichtstrahl 18 bzw. 18' aus, der auf eine gegenüberliegende Abbildungsoptik 20, 20'gerichtet ist, hinter der sich ein Lichtempfänger 22, 22' befindet.

   Beide Strahlen 18,   18' stehen    senkrecht zur Durchlaufrichtung des Prüflings 4, und sie liegen möglichst in der gleichen Vertikalebene,   so dass    ihr Ab  stand a in der Durchlaufrichtung g praktisch Null ist (in    der Fig. 2 ist ein geringer solcher Abstand a der besseren Darstellung wegen eingezeichnet worden). Die optischen Achsen der beiden Abbildungseinrichtungen sind ferner gegenüber der Horizontalen um einen gleichen, relativ kleinen Winkel   a    geneigt, wobei sie   auf der    Seite des   Lichtsenders    10,   10' tiefer    oder höher liegen als die Kantenlinie 6.



   Der in Durchlaufrichtung liegende Durchmesser 8 des Prüflings 4 teilt die (ideal kreisförmig und horizontal angenommene) Kantenlinie 6 in zwei symmetrische Halbkreise. Diese bestehen somit aus Paaren von zu dem Durchmesser 8 symmetrisch liegenden Punkten A, A', B, B', C, C'. Bei der Symmetrie der beiden   Abbildungs-    einrichtungen und zu diesen symmetrischem Durchlauf des Körpers 4 sind nun die Strahlen 18,   18'jeweils    auf solche Punktepaare, z. B. A, A', gerichtet, und es entstehen auf den Lichtempfängern 22, 22' jeweils gleichzeitig entsprechende, untereinander gleiche Abbildungen 24, 24' dieser Punkte. Bei seitlich verschobenem Durchlauf des Körpers 4 ergeben sich zwar Differenzen zwischen den beiden Abbildungen, die jedoch um so geringer sind, je kleiner der Neigungswinkel a der Strahlen ist.



  Die erwähnte Neigung der Strahlen 18,   18' in    Verbindung mit   dvm    Verlauf der Kantenlinie 6 bewirkt aber, dass während des Durchlaufs des Körpers 4 die Abbildungen 24, 24' von   aufeinanderfolgenden    Punkten A, B, C bzw. A', B',   C'unterschiedlich    ausfallen, weil sich ihre Lage innerhalb der Strahlen 18,   18' ändert,    oder mit anderen Worten, weil die Kantenlinie 6 einen variablen Teil der vertikalen Breite der Strahlen 18, 18' ausblendet.



   Die beiden in Fig. 1 schematisch dargestellten Licht  empfänger 22, 22' enthalten je eine e elektrooptische Ab-    tasteinrichtung, welche zwei den beiden   Bildgrössen    entsprechende elektrische Signale P, P' erzeugen. Es kann sich dabei um einen intensitätsmässigen Zusammenhang handeln, derart, dass die Intensität des elektrischen Signals jeweils der Bildhöhe entspricht. Für die weitere Signalauswertung besonders vorteilhaft ist jedoch eine periodische Abtastung der Bildgrössen mittels zweier relativ zu den Bildern bewegter   Spaltanordnungen,    welche in Verbindung mit je einem photoelektrischen Wandler zwei Impulssignale erzeugen, wobei die Impulsdauer jeweils der Bildgrösse entspricht.

   Die Prüfung der Kantenlinie 6 beruht nun auf dem Vergleich der elektrischen Signale P, P' für mehrere aufeinanderfolgende Punktepaare A, A', B, B', C, C'. Die dauernde Gleichheit dieser Signale bedeutet, dass die   Kantenlime    6 zur Bezugsebene parallel liegt und zur Achse 8 symmetrisch verläuft, während dem unterschiedliche Signale auf eine Abweichung von diesen Eigenschaften hinweisen. Zudem kann aus dem Absolutwert eines der Signale an einer bestimmten Stelle während des Durchlaufs, vorzugsweise in der Mitte, auf den Abstand der Kantenlinie 6 von der Bezugsebene geschlossen werden.



   Eine besonders günstige Anordnung zur elektrooptischen Abtastung der beiden Abbildungen ist in Fig.



  2 dargestellt. Die beiden von den Objektiven 20, 20' erzeugten Bilder werden hier mitbels   lichtleitender    Faserbündel 30,   30' zu    einer rotierenden Abtastscheibe 32 geleitet. Die Fig. 4 zeigt stark vergrössert einen Teil des Querschnittes bzw. einer Stirnfläche eines solchen     Lichtleiters  .    Dieser ist aus einer grossen Zahl von feinen, parallel ausgerichteten, vorzugsweise in einer einzigen Reihe liegenden und durchgehenden Glasfasern aufgebaut, die an den beiden Stirnflächen eines Faserbündels an einander entsprechenden Stellen des Bündelquerschnittes liegen. Durch Totalreflexion innerhalb der einzelnen Fasern wird bei dieser Anordnung das an der einen Stirnseite des Bündels entworfene Bild auf die andere Stirnseite übertragen.

   Mit diesen Stirnseiten 38,   38' enden    die Bündel 30,   30' an    diametral gegenüberliegenden Stellen einer Scheibe 32, welche von einem   Synehronmotor    34 angetrieben ist und zwei radiale, um
1800 versetzte Spalte 36   aufweist.    Jedem Faserbündel 30,   30' ist    auf der andern Seite der Abtastscheibe 32 ein   photoeiektrischer    Wandler 40, 40', z. B. ein Photoelement, zugeordnet. Der Breitenanteil der Stirnflächen 38, 38', über welchen Licht austritt, entspricht der Bildgrösse und damit der Relativlage der jeweils abgetasteten entsprechenden Punkte der Kantenlinie 6.

   Die An  ordnung g ist so getroffen, dass bei rotierender Scheibe 32    beide Spalte 36 jeweils   gleichzeitig    am Anfang einer Stirnfläche 38, 38'eintreffen. An den Wandlern 40, 40' entstehen dann bei Durchlauf der Spalte 36 zwei elek  tische    Impulse, deren Dauer der betreffenden Bildgrösse entspricht. Hier ist zu erwähnen, dass durch geeignete   schaltungstechnische    Massnahmen natürlich auch die Breite des unbeleuchteten Teils der Faserbündel 30, 30' entsprechend den vom Körper 4 abgedeckten Anteilen der Strahlen 18, 18' ausgenützt werden könnte.



   Ein Unterschied in der Dauer der (jeweils gleichzei  tig    beginnenden) Impulse der Signale P,   P' deutet    auf eine entsprechend unterschiedliche Relativlage der gleichzeitig abgetasteten Stellen hin. Entgegen der Anordnung nach Fig. 3 könnten beide Stirnflächen 38, 38' der Faserbündel auch unmittelbar radial nebeneinander angeordnet sein und einen einzigen photoelektrischen Wandler beleuchten; sie würden dabei gleichzeitig von einem einzigen durchlaufenden Spalt 36 abgetastet. Dabei   wünden    die Teilsignale, herrührend von den beiden Faserbündeln 30 und 30', bereits im Wandler   miteinan-      der    kombiniert, und es würde eine Differenz der beiden Bilder einen Intensitätssprung von der vollen auf etwa die halbe   Signalintensität    bewirken.

   Die Dauer der halben Intensitätsstufe wäre wiederum ein Mass für die unterschiedliche Lage des abgetasteten Punktepaars.



   Es wäre selbstverständlich auch möglich, die von den Objektiven 20, 20' entworfenen Bilder mit Hilfe von Prismen oder Spiegeln auf eine gemeinsame Abtastscheibe 32 zu übertragen. Die Verwendung von lichtleitenden Faserbündeln 30,   30' zu    diesem Zweck bietet allerdings beträchtliche Vorteile, indem die gegenseitige Justierung stark vereinfacht wird.



   Je nach der gewählten Abtastfrequenz (Drehzahl der Scheibe 32) kann die Zahl der beim Durchlauf des   Prüflings    4 abgetasteten Punktepaare recht hoch sein, es ist ohne weiteres eine    lückenlose >     Abtastung der Kantenlinie möglich. Wegen der bei einem zylindrischen oder ähnlichen Körper am Anfang und am Ende des Durchlaufs auftretenden schleifenden Schnitte zwischen den Lichtstrahlen und der Kantenlinie beschränkt man sich auf einen mittleren Abschnitt b (Fig. 2), welcher die ge  nannten Bereiche ausschliesst. Dieser Umstand wird später in dieser Beschreibung in anderem Zusammenhang nochmals betrachtet.



   Anhand der Diagramme Fig. 5 bis 7 soll nun der Verlauf der Signale P und P' während des Durchlaufs des Prüflings betrachtet werden, wie er sich bei verschiedenen Lagen und Eigenschaften der abgetasteten Kantenlinie ergibt. Wie erwähnt, ist die   Signalgrösse    während des Durchlaufs des Körpers 4 entsprechend der abgetasteten Bildgrösse variabel. Liegt die Kantenlinie 6 planparallel zur Bezugsebene, so sind jedoch die beiden Signale P und P' über den gesamten ausgewerteten Bereich b unter sich gleich gross, und es ergibt sich ein Verlauf 45, 45' für beide Signale etwa gemäss Fig. 5.



  Die Maximalgrösse   P8    des einen oder anderen Signals, die sich in der Mitte des Durchlaufs einstellt, ist ein Mass für den Abstand der Kantenlinie von der Bezugsebene. Eine Einsattelung (oder Rippe) der Kantenlinie äussert sich in einer vorübergehenden Abweichung 46 der beiden Signale voneinander. Liegt hingegen die Kan  tenlinie    6 nicht in einer zur Bezugsebene planparallelen Ebene, so sind die Signale P, P' im wesentlichen während des ganzen Durchlaufs des Prüflings voneinander verschieden. Es ergibt sich etwa ein Verlauf 47, 47' gemäss Fig. 6, wenn die Kantenlinie z. B. sattelförmig verzogen ist. Es besteht dann eine Signaldifferenz A P, die höchstens vorübergehend verschwindet, wenn die beiden Kurven einander schneiden.

   Wenn die Kantenlinie 6 zwar in einer Ebene, jedoch nicht parallel zur Bezugsebene liegt, so verlaufen die   Signalkurven    gemäss 49, 49', Fig. 7, d. h. die Kurven schneiden einander nicht und sind dauernd voneinander verschieden.



   Es ist eine einzige  Fehlersituation  denkbar, die   sich nicht in einer Signaldifferenz A P äussert. Dies ist    dann der Fall, wenn die Kantenlinie 6 in einer schiefen Ebene liegt, wobei der höchste und der tiefste Punkt zufällig mit dem in Durchlaufrichtung liegenden Durchmesser 8 zusammenfallen.   Um    diesen Fall ebenfalls zu erfassen, ist es von Vorteil, die Prüfung mit einer um einen gewissen Winkel verdrehten Lage   des      Prüfüngs    zu wiederholen, wobei auch erreicht wind, dass die beim   ersten Durchlauf ausserhalb der Zone b liegen ! den Rand-    zonen ebenfalls abgetastet und auf allfällige   Ein sprünge    oder Rippen geprüft werden.



   Das Blockschaltbild Fig. 8 zeigt ein Beispiel einer elektrischen Schaltung zum Vergleich und zur weiteren Auswertung der   Impulssignale    P und P', wie sie von der Abtasteinrichtung nach Fig. 3 erzeugt werden. Die beiden Impulssignale P und P' gelangen über die Leitungen 50 bzw. 52 auf eine   Torschaltung    54, welche die Diffe  renz ider beiden Eingangssignale bildet, d. h. an der   r Aus-    gangsleitung 56 erscheint ein   Signal    nur dann, wenn der   Signazzustand    an den beiden Eingängen 50 und 52 un  terschiedlich    ist. Das Differenzsignial in der Leitung 56 wird einer zweiten Torschaltung 58 zugeleitet.

   Eine Zeitbasisschaltung 60 erzeugt eine   Taktimpuisfolge,    die einerseits über die Leitung 62 den Antrieb 34 der Abtastscheibe 32 synchronisiert und anderseits über die Leitung 64 die Torschaltung 58 im Takt der einzelnen Abtastungen öffnet. Dadurch wird die zeitliche Aufein  anderfolge    der abgetasteten Punktepaare während des Durchlaufs des   Prüflinge    bestimmt. Die durch die Tor  schaltung    58 laufend hindurchgeleiteten, den einzelnen   P unktepaaren    zugeordneten   Differenzsigniale    gelangen über die Leitung 59 in eine   Zeitzählschialtung    66.

   An dieser ist bei 68 ein Toleranzwert einstellbar, welcher die noch zulässige Dauer der einzelnen Differenzsignale und damit den zulässigen   Lageunterschied    der Punktepaare festlegt.   Überschreiten    die Differenzsignale den eingestellten Toleranzwert, so gelangt ein Ausgangssignal von der   Zeitzählschaltung    66 über die Leitung 70 auf einen Auswertekreis 80.



   Das eine Signal, z. B. P', wird zwecks Prüfung der Absoluthöhe der Kantenlinie 6 einer zweiten Zeitzählschaltung 72 zugeleitet.   Dies,    erhält zwei einstellbare   Tolerauzwerte    74 und 75, welche die zulässigen Höhen  abweichungen    nach oben und unten festlegen. Eine Ab  weichung    von diesem Toleranzbereich bewirkt ein Ausgangssignal der   Zeitzählschaltung    72, welches über die Leitung 76 in den Auswertekreis 80 gelangt.



   Der Auswertekreis 80 erhält über die Eingangsleitung 82 laufend ein Signal,   welches    ein Mass für die   Durchlaufgeschwindigkeit    des Prüflings 4   darstellt.    Es kann sich hierbei um einen von Hand einstellbaren Wert   handeln    oder um ein von einem (nicht dargestellten) Geber selbsttätig erzeugtes Signal, welcher Geber von der Transporteinrichtung für die Prüflinge abhängig ist.



     Über    die   Leistung    84 wird ferner dem Auswertekreis 80 ein Impuls signal zugeleitet, das von einem (nicht dargestellten) mechanischen oder   berührungslosen    Taster (z. B. Lichtschranke) erzeugt wird und den Durchlauf der Vorderkante des Prüflings an einer bestimmten Stelle bezüglich der Prüfeinrichtung anzeigt. Aus den über die Leitungen 82 und 84 eintreffenden Informationen ist der Auswertekreis 80 in der Lage, Beginn und Dauer des   Abtastbereich, es    b sowie den Zeitpunkt zur Prüfung des Messwertes für die Absoluthöhe (Signal P*, Fig. 5) zu bestimmen.

   Aus der Gesamtheit der an den Leitungen 70, 76, 82 und 84   eingegebenen    Informationen ermittelt der Auswertekreis 80 schliesslich die gewünschten Kriterien betreffend   Planparallelität,    Vor  handensein    von Einsattelungen oder Rippen sowie Höhenlage der abgetasteten Kantenlinie 6. Diese Kriterien erscheinen an den   Ausgangsleitungen    86, 88 und 90.



      Für eine e einwandfreie Prüfung ist es wichtig, dass    die Relativbewegung zwischen dem Prüfling und der Prüfeinrichtung genau in Richtung der Bezugebene, also z. B. parallel zur Bodenfläche des Körpers 4 erfolgt.



  Statt   den    Körper etwa gemäss Fig. 1 auf einem Förderband   mitzuführerr,    könnte dies auch so erreicht werden, dass der Körper über eine ruhende   Tischfläche    geschoben wird. In diesem Fall ist aber im allgemeinen die Gefahr grösser, dlass der reinen Verschiebungsbewegung störende   Schlingerbewegungen   überlagert werden.



     Unter    einer    Bewegung    in   Richtung    der Bezugsebene  ist jedoch nicht nur eine Translationsbewegung zu verstehen: Bei allen punktsymmetrischen   Kantenli-    nien kann die paarweise Abtastung von symmetrisch ge  genüberliegenden    Stellen auch anlässlich einer Rotation erfolgen, wobei die   Drehachse    durch den Symmetriepunkt der Kantenlinie geht und zur Bezugsebene senkrecht   steht.

   Ausser    der am Beispiel nach Fig. 1   betrachte-    ten kreisförmigen Kantenlinie 6 mit dem Kreiszentrum als Symmetriepunkt kommt diese Art der Abtastung beispielsweise für   elliptisch    Kantenlinien in Betracht, wobei der Symmetriepunkt durch den SchnittPunkt der   beiden    Extremachsen gegeben ist.   Bei      transiatorischer      Bewegung      und    Ausnützung der Achsensymmetrie muss die Verschiebung in Richtung einer Symmetrieachse der Kantenlinie erfolgen. Während beim Kreis somit jeder beliebige Durchmesser als Symmetrieachse betrachtet werden kann und es nicht auf die Drehlage ankommt, trifft dies z.

   B. bei einer Ellipse nur für die grosse und die kleine Achse zu.   Zusamm nfassend    lässt sich sagen,  dass punktsymmetrische Kantenlinien sich sowohl in   Drehbewegung    als auch in Verschiebung abtasten lassen, während für   Kantenlinien,    welche nur Achsensymmetrie aufweisen (z. B. Eiform), nur eine Verschiebung in Frage kommt. Schliesslich sei erwähnt, dass das beschriebene Prüfverfahren sich nicht nur für gekrümmte, sondern auch für gerade bzw. eckige   Kantenlinten    eignet.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Prüfung einer Symmetrie aufweisenden Kantenlinie eines Körpers hinsichtlich ihrer Relativlage zu einer Bezugsebene sowie auf Formabweichungen dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (4) so bewegt wird dass die Geschwindigkeiten aller seiner Punkte parallel zur Bezugsebene sind, dass mit der Be wiegung fortschreitend mehrere Paare von zueinander symmetrisch liegenden Stellen (A, A', B, B', C, C') der Kantenlinie (6) jeweils gleichzeitig abgetastet werden, und dass die Relativlagen der einander paarweise zuge ordncteln Stellen zur Bezugsebene mfteinander verglichen werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet dass der Körper in Richtung einer Symmetricachse (8) der Kantenlinie (6) verschoben wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet dass der Körper um eine durch einen Symmetriepunkt der Kantenlinie gehende und zur Bezugsebene senkrechte Achse gedreht wird.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet dass nach einer ersten Verschiebung der Körper gedreht und eine zweite Verschiebung in Richtung einer anderen Symmetrieachse vorgenommen wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage einer einzelnen Stelle zur Bestimmung des Abstandes der Kantenlinie von der Bezugsebene verwendet wird.
    PATENTANSPRUCH II Prüfeinrichtung g zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch zwei beidseits einer Transporteinrichtung (1, 2) für den Körper (4) angeordnete, auf gegenüberliegende Stellen (A, A', B, B', C, C') der Kantenlinie (6) gerichtete optische Abbildungsmittel (10, 10', 20, 20') zur Erzeugung von einander entsprechenden Bildern (24, 24') der beiden Stellen, elektrooptische Abtastmittel (22, 22') zur Erzeugung zweier den beiden Bildgrössen entsprechender elektrischer Signale (P, P'), und elektrische Schaltmittel (Fig. 8) zum Vergleich der genannten Signale.
    UNTERANSPRÜCHE 5. Prüfeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abtastung der beiden Bilder (24, 24') zwei relativ zu diesen bewegte Spaltanordnungen (36) verwendet sind, denen je ein photoelektrischer Wandler (40, 40') zugeordnet ist.
    6. Prüfeinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spaltanordnungen durch eine rofferende Scheibe (32) mit radialen, im gleichen Abstand von der Drehachse befindlichen Schlitzen (36) gebildet sind.
    7. Prüfeinrichtung nach Unteranspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Bilder (24, 24') auf die Spaltanordnungen lichtleitende Faserbündel (30, 30') verwendet sind.
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