CH444591A - Einrichtung zum Ausspannen eines Drahtes zwischen einem Mast und einem Fixpunkt - Google Patents

Einrichtung zum Ausspannen eines Drahtes zwischen einem Mast und einem Fixpunkt

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CH444591A
CH444591A CH1366066A CH1366066A CH444591A CH 444591 A CH444591 A CH 444591A CH 1366066 A CH1366066 A CH 1366066A CH 1366066 A CH1366066 A CH 1366066A CH 444591 A CH444591 A CH 444591A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/12Connections or attachments, e.g. turnbuckles, adapted for straining of cables, ropes, or wire

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Description


  Einrichtung zum Ausspannen eines Drahtes zwischen einem Mast und einem Fixpunkt         Die    Erfindung     betrifft    eine Einrichtung zum Aus  spannen eines Drahtes zwischen einem     Mast    und seinem  Fixpunkt.  



  Das     Ausspannen    eines Drahtes     zwischen    einem  Mast, z. B. einem in den Erdboden     :eingelassenen    Pfahl,  und einem     durch        irgendeinen        ortsfesten        Gegenstand,    wie  z.

   B.     einen    anderen Pfahl, einen Baum, Schuppen oder  sonstigen Gebäudeteil, gebildeten     Fixpunkt,    stellt meist  eine recht     mühsame,        umständliche    und     zeitraubende     Arbeit     dar,    und zwar insbesondere dann, wenn der als  Tragorgan dienende Draht bei     grösserer        Spannweite        ein          relativ        grosses    Gewicht aufnehmen soll.

   Dieser     Nachteil     fällt vor     allem    dann ins     Gewicht,    wenn     mehrere        Drähte          trotz        grosser        Spannweite        straff,    d. h.

   mit     relativ        grosser     Spannkraft, ausgespannt     werden.    müssen     und    die dazu       benötigten        Spannmittel        gloichwohl        einfach    und billig  sein sollen und wenn überdies das     Ausspannen    des,  bzw. der Drähte     .eher    improvisatorischer     Art        ,ist    und       nur    vorübergehend     immer    wieder vorgenommen wer  den soll.  



  Das     Ausspannen    von Drähten zwischen einem Mast,  z. B. einem in den Erdboden eingelassenen Pfahl, und  einem anderen     Fixpunkt,    insbesondere     einem    anderen  Pfahl,     kommt        für        mancherlei    verschiedene Zwecke     in     Frage.  



  So wird beispielsweise bei einer     insbesondere    für  Regt- und     Obstkulturen        benutzten    und     @in    der     Patent-          schrift    Nr.

   405 812     beschriebenen        Vogelschreckeinrich-          tung,    bei welcher an einem über der Kultur angeord  neten und durch einen Motor in einem durch     Steuer-          mittel    bestimmten     Rhythmus        vorübergehend    aus seiner       Ruhelage        bewegbaren    Tragseil     Schreckmittel,    z. B.

   Fo  lien .aus     Kunststoff,        befestigt    sind, das mit den     Schreck-          mitteln.    versehene     Seil        zwischen    zwei Wagen     ausgespannt,

       wobei     diese    beiden Wagen auf je einem von     zwei    par  allel     zueinander    zwischen je     zwei    in den     Erdboden        ein-          gelassenen        Pfählen    ausgespannten .Stahldrähten     ver-          fahrbar        gelagert    sind und samt     denn    zwischen     ,

  ihnen          ausgespannten        Schreckmittelseil        durch        den        polumschalt-          baren    Motor in dem     durch    die elektrischen     Steuermittel       bestimmten Rhythmus periodisch hin und her     gefahren     werden.  



  Hier .stellt aber das Ausspannen der     Stahldrähte     eine recht mühsame, umständliche und zeitraubende  Arbeit dar, weil man sie auf der     Leiter    stehend aus  führen muss und es hierbei     schwierig    ist, die Drähte  unter ausreichender Spannung am Mast abzubinden,       wobei    zudem die Gefahr besteht, dass der angebundene       Draht    am Pfahl     abrutscht.     



  Mit den bekannten handelsüblichen Drahtspannern  lassen sich aber die     beim        Ausspannen    der Drähte auf  tretenden     Nachbeile    nicht     beseitigen,        weil    der Draht  spanner     seinerseits    am Mast abgebunden werden muss,  wobei, abgesehen von dieser mühsamen und schwieri  gen     Arbeit,    ein Abrutschen am Mast ebenfalls. leicht  eintritt.

   Zudem lässt sich mit     Drahtspannern    der be  kannten     Art    das Ausspannen der     Drähte    auch deshalb  nur schlecht :durchführen, weil sich der Drahtspanner,  besonders zu Beginn der     Arbeit,    wenn der Draht noch       durchhängt,        unvermeidbar    irgendwie schräg stellt.

   Au  sserdem hat der übliche Drahtspanner, selbst bei Wahl  seiner grössten Ausführung, den     Nachteil,    dass der  Durchmesser seiner Spannwelle im Hinblick auf die in  Frage kommende Drahtstärke von vorzugsweise 3 mm  immer noch zu klein ist, so dass, abgesehen von der  dadurch bedingten erheblichen Drahtabnutzung, das  Aufwickeln des Drahtes auf der Spannwelle recht  schwierig ist bzw. nichteinwandfrei, erfolgt. Schliesslich  wäre es bei der     Verwendung    eines Drahtspanners auch  nachteilig, dass der     Fahrweg    des auf dem Draht hin und  her fahrenden Wagens um die Länge des     Drahtspanners          reduziert    würde.

      Aber auch bei Verwendung der bekannten     Spann-          schrauben    lassen sich die zuvor genannten Mängel nicht  beseitigen,     weil    der mit ihnen :erzielbare Spannweg hier  viel zu kurz wäre und zudem hier das mühsame und  umständliche Abbinden am Mast ebenfalls     notwendig     sein     würde,    wobei ein     Abrutschen    am     Mast    auch hier  leicht     eintreten    könnte. Überdies     würde    auch hier der      Wagenfahrweg um die Länge der Spannschraube ver  kürzt.  



  Zwar sind die bekannten Drahtspanner und Spann  schrauben wegen ihrer relativ geringen Kosten im Hin  blick auf die eher improvisierte und zweitrangige Ar  beit des     Ausspannens    der Drähte in     Betracht    zu ziehen,  jedoch würden sie aus :den zuvor angegebenen     Gründen     den hier an sie zu stellenden     Anforderungen    keines  wegs genügen. Dies gilt aber auch in anderen Situatio  nen, in denen es sieh -darum handelt, ein bzw. meh  rere     Drähte    zwischen einem Mast und :einem     anderen     Fixpunkt     möglichst    rasch, bequem und .sicher     mit    .mög  lichst einfachen, billigen Spannmitteln auszuspannen.

    Mancherlei verschiedene solcher Situationen, z. B. in  der     Landwirtschaft,    auf     Kulturen    oder     Farmen    ver  schiedenster Art oder in der Bauwirtschaft, kommen in  der Praxis vor bzw. sind praktisch denkbar.  



  So sind     beispielsweise    Anlagen zum Schutz von       Rebkulturen    gegen Vogelfrass bekannt, bei welchen ein       vorzugsweise    aus Nylon bestehendes Netz oben auf die  Rebpflanzen aufgelegt wird, wobei aber die Rebpflan  zen durch die Maschen des Netzes hindurchwachsen,  was unter anderem den Nachteil hat, dass sich die  Pflanzen mit dem Netz     verheddern,    so dass das, Ab  nehmen des Netzes von der Kultur bzw. das Pflücken  der Reben erheblich erschwert wird.

   Durch Auflegen  solcher Schutznetze auf oberhalb der Rebpflanzen und  von ihnen etwas     distanziert    in Abständen ausgespann  ten Tragdrähten liesse sich dieser Nachteil an sich in  zufriedenstellender Weise     beseitigen,    wobei     natürlich    die       Rebkultur    an ihren seitlichen Rändern durch entspre  chend kleinere     streifenförmige        Netzpartien    abgedeckt  sein müsste, um     ein    seitliches     Hindurchschlüpfen    der  Vögel unter dem auf den Drähten ruhenden grossen  Netz mit Sicherheit zu verhindern.  



  Bei ,einer solchen     Schutzanlage    müsste aber     eine        re-          lativ        grosse    Anzahl von Drähten     zwischen    den erforder  lichen Masten trotz erheblicher Spannweite ausreichend  straff ausgespannt werden,     eine    Arbeit, die wie schon  erwähnt, recht umständlich und zeitraubend ist.  



  Eine andere, hier in Betracht kommende, bereits  bekannte     Situation    besteht z. B.     ,darin,    dass bei Kul  turen, insbesondere     Rebkulturen,        mehrere;    beispielsweise  drei oder vier, aus Stahl oder Nylon bestehende     Drähte     in Abständen vertikal     übereinander        .in.    Richtung je     einer     Pflanzen- bzw.

       Rebstockreihe        ausgespannt    werden, um  später die     einzelnen        Pflanzen    von Draht zu     Draht!    ab  wechselnd auf der einen und anderen Seite des Drah  tes hindurchzuziehen und sie .so zu stützen. Auch hier  ist das Ausspannen einer erheblichen Anzahl von Dräh  ten erforderlich.  



  überdies hat sich z. B. bei den vorher schon er  wähnten     Vogelschreckanlagen    mit hin und her fahren  den Wagen in der Praxis gezeigt, dass die für die Wagen  bestimmten Stahldrähte ;sich im Winter, wen die An  lage über einen längeren Zeitraum ausser Betrieb ist,  relativ stark lockern, was wohl insbesondere auf die.  recht hohe     Belastung,dieser        vorzugsweise    3 mm starken       Drähte    durch auf ihnen     ruhenden    Schnee bzw. ihre  Vereisung zurückzuführen ist. Dies erfordert aber in  jedem Jahr zur Frühjahrs- bzw.

   Sommerszeit ein Nach  spannen der Drähte, was wegen der     Unmöglichk        ei,     die bekannten Drahtspanner bzw.     Spannschrauben    ver  wenden zu können, ebenfalls eine recht mühsame und  zeitraubende Arbeit     darstellt.     



  Vielfach stellt sich auch die Aufgabe, einen aus  gespannten Draht     in    seiner Richtung zu     justieren.    So    ist es beispielsweise bei der schon erwähnten Vogel  schreekanlage mit auf zwei Stahldrähten hin und her       verfahrbaren    Wagen recht umständlich und schwierig,  die beiden Drähte mit ausreichender     Genauigkeit    par  allel     zueinander    auszurichten, und zwar     insbesondere     dann, wenn die zu schützende Kultur sich auf einem  ungleichmässig geneigten Grundstück befindet, wie dies  gerade bei     Rebkulturen    häufig vorkommt.

   Hier fehlt  aber     .die    Möglichkeit, die bereits ausgespannten     Drähte     noch nachträglich genau parallel zueinander zu justie  ren.  



  Zweck der Erfindung ist, die .angeführten Mängel  zu beheben.  



  Die hier vorgeschlagene Einrichtung zum Ausspan  nen eines Drahtes zwischen einem Mast und einem  Fixpunkt ist gemäss der Erfindung gekennzeichnet durch  .eine Mastkappe, eine in dieser gelagerte, als Spann  organ dienende Welle sowie einen mit der     letzteren     formschlüssig verbundbaren Spannhebel und als Rück  laufsperre dienenden, an der Mastkappe sich abstüt  zenden     Anschlagteil.     



       Eine    bevorzugte Ausführungsform dieser Einrich  tung kann darin bestehen, dass die Mastkappe aus einem  Rohr mit einer im Innern des Rohres in Nähe eines  Rohrendes fest angebrachten, als     Kappendecke    dienen  den Platte besteht und dass die Spannwelle zwischen  der Platte und dem ihr näher liegenden Rohrende im  Rohr mindestens annähernd senkrecht zu dessen Achse  zweifach     gelagert    ist.  



  Ferner     kann    eine bevorzugte Ausführung der Ein  richtung darin bestehen,     @dass    die Spannwelle zwei     bei-          derseits    der Mastkappe     angeordnete        Ansätze    aufweist,  von denen mindestens einer zum Aufsetzen des Spann  hebels und der andere zur Aufnahme des     a.ls    Rück  laufsperre vorgesehenen Anschlagteils dient.  



  Eine besonders einfache und daher recht billige  Ausführungsform der     Einrichtung    kann darin bestehen,  dass die     Spannwelle    aus einem Rohr     besteht,    welches:  an mindestens :einem seiner beiderseits aus der Mast  kappe herausragenden Rohrenden     mit    zwei sich diame  tral     gegenüberliegenden    und zur Aufnahme des Spann  hebels dienenden Wandbohrungen versehen     ist,    und     :dass     der als     Rücklaufsperre    dienende Anschlagteil in min  destens zwei sich diametral     gegenüberliegende    Wand  bohrungen des     Wellenrohreseinschiebbar    ist.  



  Eine weitere     Ausführungsform    der Einrichtung kann       darin    bestehen, dass :die Mastkappe über mindestens  einen zur     Abstützung    .des Mastes dienenden Abspann  draht mit     mindestens    einer an einem     Fixpunkt        befestig-          ten,    aus einer als Spannorgan dienenden Welle und       einem    mit dieser     formschlüssig        verbindbaren    Spannhe  bel und als     Rücklaufsperredienenden    Anschlagteil be  stehenden     Abspannvorrichtung    verbunden ist.  



  Hierbei kann eine bevorzugte Ausführungsweise  darin bestehen, dass die Mastkappe über zwei Abspann  drähte mit der Spannwelle je :einer von zwei unabhän  gig voneinander     betätigbaren        Abspannvorrichtungen     verbunden     ist.    Hierdurch erhält man die     vorteilhafte     Möglichkeit, durch     unterschiedliches    Spannen der     bei-          ,den        Abspanndrähte    den zwischen der Mastkappe und  dem Fixpunkt ausgespannten Draht jederzeit nachträg  lich in     seiner    Richtung, beispielsweise zur Herstellung       ;

  der    Parallelität .mit     einem    anderen ausgespannten Draht,  zu justieren.  



  Hierbei     kann    eine bevorzugte     Ausführungsform    der  Einrichtung darin bestehen, dass ;auf den Enden der      beiderseits aus der Mastkappe herausragenden Spann  welle ein Bügel drehbar gelagert und dieser über die  Enden des     schlaufenartig    über     Iden    Bügelsteg geführten       Abspanndrahts    mit der     Spannwelle    der     Abspannvor-          richtung    verbunden     ist.     



  Hierbei kann zur     Justierung    der Richtung des aus  gespannten Drahtes die     Einrichtung    so ausgeführt sein,  dass der Bügel durch zwei     schlaufenarttig    über     seinen     Steg geführte     Abspanndrähte    mit der Spannwelle je  einer der beiden     Abspannvorrichtungen    verbunden ist.  



  Ferner kann eine bevorzugte Ausführungsform der  Einrichtung darin bestehen, dass der     Abspann-Fixpunkt     durch die Öse     eines        Schraubankers    gebildet und     die          Spannwelle    der     Abspannvorrichtung,        axial        fixiert,    in  der Öse belagert     ist.    und     @dass    der als     Rückl.aufsperre          für    diese Welle dienende Anschlagteil sich am Abspann  draht selbst abstützt.  



  Hierbei kann die Ausführung .so sein, dass die  Spannwelle der     Abspannvorrichtung    beiderseits der Öse  mit je einem Anlaufbund versehen :ist.  



  Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Ein  richtung kann darin bestehen,     -dass    das obere Ende eines  als Mast dienenden Rohres     selbst    als Mastkappe dient  und in ihm die Spannwelle gelagert ist.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    der  Einrichtung gemäss der Erfindung in durchwegs räum  licher     Darstellungsweise        schematisch    veranschaulicht. Es  zeigen:       Fig.    1 einen Mast mit     Mastkappe,    ausgespanntem  Draht und zwei     Abspanndrähten    in     Einbaustellung,          Fig.    2 die     Mastkappe    der     Fig.    1, in grösserem  Massstab,       Fig.    3 einen Spannhebel,

         Fig.    4 den als     Rücklaufsperre    für     die    Spannwellen  der     Fig.    1 und 5 dienenden Anschlagteil und       Fig.    5 eine der beiden     Abspannvorrichtungen    der       Fig.    1, in grösserem Massstab.  



  In     Fig.    1 ist ein Mast 1, der aus     einem    Holz  pfahl bestehen kann, in den Erdboden     beispielsweise     einer     Reb-    oder Obstkultur     eingelassen.    Am Mast 1 ist  das eine Ende eines z. B. aus Stahl bestehenden Drah  tes 2     befestigt,    wie später mehr .im einzelnen beschrie  ben wird. Der Draht 2 ist mit seinem anderen Ende  an einem Fixpunkt 3 befestigt, der z.

   B. durch einen  anderen Mast bzw. in den Boden eingelassenen Holz  pfahl gebildet     sein        kann.    Auf den Mast 1 ist eine  Mastkappe 4 aufgesetzt, die aus einem Rohr     besteht.     In der Mastkappe 4 ist     eine    Spannwelle 5 drehbar ge  lagert. Auf diese Spannwelle 5 ist das Ende des Drah  tes 2 aufgewickelt. Ein V-förmiger Bügel 6 ist mit  seinen beiden     Schenkeln    auf der Spannwelle 5 beider  seits des     Kappenrohmes    4 drehbar gelagert.

   Der Bügel 6  ist durch zwei     schlaufenartig    über     :seinen    Steg geführte       Abspanndrähte    7 mit der Spannwelle 22 je einer Ab  spannvorrichtung 9 verbunden.  



       Fig.    2 zeigt die rohrförmige Mastkappe 4 in grö  sserem Massstab. Eine kreisförmige Platte 10 ist in der       Nähe    des     oberen    Rohrendes, jedoch von ihm distan  ziert, in das     Kappenrohr    4 eingeschweisst.

   Diese     Platte     10, die auch als rechteckiger     Steg        aus    einem Flach  eisen gebildet .sein könnte, so dass sie den lichten Kreis  querschnitt des     Kappenrohres    4 nicht vollständig aus  füllen     würde,    dient als     Kappend-ecke,    mit der sich :

  die  Mastkappe 4 auf dem     Malst    1     abstützt.        Die    Spann  welle 5 ist in zwei sich diametral gegenüberliegenden  Wandbohrungen des     Kappenrohres    4 oberhalb )der Kap  pendecke<B>10</B> drehbar gelagert, ragt aus     ihm        beiderseits       heraus und .ist im wesentlichen durch eine     Sechskanit-          kopfschraube    11 mit aufgeschraubter     Sechskantmutter     12 gebildet.

   Auf den Schaft der Kopfschraube 11 .ist  eine aus einem Rohrstück bestehende     Hülse    13 auf  geschoben, welche .ebenfalls aus der Mastkappe 4 bei  derseits herausragt und den Schraubenkopf und die       Mutter    12 distanziert, so dass die Hülse 13     zwischen     dem Schraubenkopf und der     Mutter    12 durch Anzie  hen der letzteren fest eingespannt werden kann. Auf  diese Weise ist die Spannwelle 5 als Einheit durch  die Kopfschraube 11, die     Mutter    12 und die Hülse 13  gebildet, wobei sie mittels der Hülse 13 im     Mastkap-          penrohr    4     zweifach    gelagert ist.

   Sowohl der Schaft der  Kopfschraube 11 als auch die auf ihn aufgeschobene  Hülse 13 sind     mit    miteinander auf gleicher Höhe lie  genden Bohrungen versehen, welche zusammen eine       quer    durch die Spannwelle 5 verlaufende, etwa :in der  Mittelebene des     Kappenrohres    4 liegende Durchgangs  öffnung 14 bilden, durch welche das Ende des Drah  tes 2 vor dem Aufwickeln hindurchgezogen     werden     kann. Auf der Höhe dieser Durchgangsöffnung 14     ist     im Mantel des     Kappenrohres    4 eine Durchgangsöffnung  16 angeordnet, die einen grösseren Durchmesser auf  weist als die Wellenöffnung 14 und durch welche der  auszuspannende Draht 2 hindurchgeführt wird.  



       Fig.    3 zeigt einen Spannhebel 17, der aus     einem          Sechskantrohrstück    17a und einem an diesem seitlich  an einer Stirnfläche angeschweissten Flacheisen 17b ge  bildet     ist.    Der Spannhebel 17 kann zum Drehen der  Spannwelle 5, d. h. zum Ausspannen des Drahtes 2,  wahlweise sowohl auf den Kopf der Schraube 11 als  auch auf die     Mutter    12 aufgesetzt werden. Somit kön  nen beim Ausspannen des Drahtes 2 auch zwei einander  gleiche Spannhebel 17 benutzt werden.

   Die Kopf  schraube 11 ist     derart    in das     Kappenrohr    4     eingesetzt,     dass der Draht 2 bei seinem Aufwickeln in     Aufschraub-          drehrichtung    der     Mutter    12 auf die Spannwelle 5 :auf  läuft.  



  Der Zweck dieser Massnahme wird später noch nä  her e     rläutert.     



       Fig.    4 zeigt einen als     Rücklaufspeme    für die Spann  welle 5     .der        Fig.    1 und 2 dienenden Anschlagteil 18,  der aus einem     Sechskantrohrstück    18a und einem an  diesem seitlich an einer     Stirnfläche    angeschweissten, min  destens annähernd     rechtwinklig    gebogenen Flacheisen       beisteht.    Der Anschlagteil 18 kann als     Rücklaufsperre     ebenfalls entweder auf den Kopf der Schraube 11 oder  .auf die Mutter 12     aufgesetzt    werden.

   Wenn der Draht 2       durch    Aufwickeln auf die Spannwelle 5 mit Hilfe des  auf sie an einer Seite von ihr     aufgesetzten        Spannhebels     17 ausreichend gespannt ist,     idann    wird der     Anschlag-          teil    18 auf der anderen Seite der Spannwelle 5 derart  auf den Sechskant der Mutter 12 bzw. der Schraube 11       aufgesetzt,    dass sich das Winkelstück 18b unter dem  Zug des     ausgespannten        Drahtes    2 am oberen Rand des       Mastkappenrohres    4 unter möglichst geringer Rückdre  hung der     Spannwelle    2 abstützen kann, wie :

  dies in       Fig.    2 nur     andeutungsweise    wiedergegeben ist. Nunmehr  kann der Spannhebel 17 abgenommen werden, da die  Spannwelle 5     durch    den auf ,sie     aufgesetzten    und an  der Mastkappe 4     abgestützten    Anschlagteil 18 sicher  festgehalten, d. h. am Rücklauf gehindert     wird.     



  Dadurch,     idass        idie    Kopfschraube 11 derart in das       Kappenrohr        eingesetzt    ist, dass der Draht 2 beim Auf  wickeln     in    er     Aufschraubdrehrichtung    der Mutter 12  auf die Spannwelle 5 aufläuft, wird     gewährleistet,    dass  die Mutter 12 sich nicht unter dem Zug des straff      angespannten Drahtes 2 lösen kann. Im Gegenteil, bei  dieser Anordnung der Kopfschraube 11 wirkt der Zug  des ausgespannten Drahtes 2 über den als Rücklauf  sperre dienenden Anschlagteil 4 auf die     Mutter    12 ge  rade in der     Aufschraubdrehrichbung    der     Mutter.     



  Auch ist es hierbei günstig, dass, falls man den  Spannhebel 17 auf die     Mutter    12 anstatt auf den Sechs  kantkopf der Schraube 11 aufsetzt, die von der Bedie  nungsperson auf .ihn ausgeübte Spannkraft ebenfalls     im     Sinne der     Aufschraubdrehrichtung    der     Mutter    12 wirkt,  so dass auch hierbei ein Lockerwerden der     Mutter    12  vollkommen ausgeschlossen ist.  



  Unter Berücksichtigung dieser Aspekte wird .man  also die Kopfschraube 11 bei einem Auflaufen des  Drahtes 2 auf die Spannwelle 5, wie es in     Fig.    2     an-          deutungsweise    durch einen Pfeil S veranschaulicht ist,  derart in das     Mastkappenrohr    4 einschieben, wie     es    in       Fig.    2 dargestellt ist, d. h. von rechts nach links, gese  hen von einem gegenüber dem Draht 2 hinter dem  Mast 1 liegenden Standort der     Bedienungsperson.     



  Bei dieser     Einschieberichtung    der Kopfschraube 11  ist es auch durchaus möglich, zum Ausspannen des  Drahtes 2 zugleich zwei Spannhebel, d. h. einen rechts  auf den     Schraubenkopf    und einen links auf die     Mutter     12     aufgesetzten    Spannhebel, zu     verwenden.     



  Wie aus     Fig.    2 deutlich hervorgeht, ist der     V-för-          mige    Bügel 6 zwischen der Mutter 12 und der Mast  kappe 4 einerseits, sowie zwischen dem Kopf der  Schraube 11 und der Mastkappe 4     anderseits    mit je  einem Bügelschenkel drehbar gelagert, wobei aber die  auf dem     Schraubenschaft    aufgeschobene Hülse 13 mit       ihren    aus der     Mastkappe    4 herausragenden Enden die  eigentliche Lagerfläche für den Bügel 6 bildet.  



  In der Wandung des     Mastkappenrohres    4 .ist eine       Durchgangsöffnung    19 gegenüber der     Drahtdurchgangs-          öffnung    16, jedoch tiefer als diese, d. h. unmittelbar  über der oberen Fläche der die     Kappendecke    bildenden  Platte 10,     angeordnet,    durch welche bei     dem    in der  Regel etwas nach hinten     geneigten    Mast 1 alles     Regen-          oder    Schneewasser, welches sich oberhalb der     Platte    10  im Innern des     Mastkappenrohres    4     ansammelt:

  ,        restlos     ablaufen kann. Dadurch bietet die Mastkappe 4 zu  gleich auch einen guten Schutz für den     meist    aus     einem     Holzpfahl bestehende Mast 1 gegen     Feuchtigkeit    und  erhöht dadurch die Lebensdauer     dieser        Pfähle.     



  Zugleich dient diese Durchgangsöffnung 19 zum et  waigen Hindurchziehen des freien Endes des auszuspan  nenden Drahtes 2, um z. B. den     Draht    bequemer auf  die richtige Länge abschneiden zu     können.     



  Die am oberen Ende des     Mastkappenrohres    4 au  ssen angeschweisste ringförmige Öse 20 dient     lediglich     zur Führung einer Partie eines     endlosen        Zugseiles,    mit  dessen Hilfe bei     Verwendung    der Einrichtung bei     Vo-          gelschreckanlagen    mit hin und her fahrenden Wagen  die     letzteren    in Bewegung gesetzt werden.

   Es     kommti     nämlich häufig vor, dass     Partien    des     durch        den    pol  umschaltbaren Motor     angetriebenen,        ebenfalls    hin und  her gehenden Zugseiles nahe neben dem oberen Ende  der Maste 1 verlaufen.  



       Fig.    5 zeigt     eine    der beiden in     Fig.    1     dargestellten          Abspannvorrichtungen    9 zum Abspannen des     Mastes    1.

    Bei dieser     Abspannvorrichtung    9     ist        der        Abspann-Fix-          punkt    durch die     ringförmige        äse    21a eines     üblichen          Schraubankers    21 gebildet, der     .in        entsprechender    Ent  fernung vom Mast 1 dank seines vorderen schaufel  artigen     Gewindeansatzes    21b fest in dem Erdboden ein  geschraubt werden kann (vergleiche     Fig.    1).

       Die    mit 22         bezeichnete    Spannwelle der     Abspannvorrichtung    9 weist  zwei     relativ    hohe Anlaufbunde 23 auf, welche beider  seits der Öse 21a des     ;

  Schraubankers    21     angeordnet     sind und dadurch der Spannwelle 22 in der Öse 21a  den     notwendigen    Halt geben und sie auch gegen .axiale  Verschiebung     in    der Öse 21a     sichern.    Die     Spannwelle    22  ist beiderseits und ausserhalb der     Anlaufbunde    23 mit  je einer quer verlaufenden Durchgangsöffnung 24 ver  sehen, durch welche je     ein    Ende des     schlaufenartig     über den Steg des Bügels 6     geführten        Abspanndrahtes    7  hindurchgezogen werden kann.  



  Die     Spannwelle    22 ist ganz     ähnlich    wie die schon  beschriebene     Spannwelle    5     zusammengebaut.    Sie     besteht     also, wie jene, im wesentlichen aus einer     Sechskantkopf-          schraube    25 mit     aufgesehraubter    Mutter 26.

   Auf den  Schaft der Kopfschraube 25 sind hintereinander in der  nachfolgend     benutzten    Reihenfolge aufgeschoben: eine       aus    einem Rohrstück bestehende Hülse 27, eine als An  laufbund dienende     Unterlegscheibe    23, eine aus einem  Rohrstück bestehende Distanzhülse 28, eine     zweite        als     Anlaufbund dienende     Unterl@egscheibe    23 und eine  zweite aus einem Rohrstück     bestehende    Hülse 27.

   Diese  fünf auf den Schaft der Kopfschraube 25 aufgeschobe  nen     Teile    werden durch die aufgeschraubte Mutter 26  zwischen dieser und dem Kopf 25a der Schraube 25  <I>gegen</I> axiale     Verschiebung        fixiert.    Die beiden quer ver  laufenden Durchgangsöffnungen 24 sind durch jeweils  auf gleicher Höhe     angeordnete    und     daher    fluchtende  Querbohrungen .im Schaft der Kopfschraube 25 und  in den beiden als     Wickeltrommel    für je     eines    der     beiden     Enden des     Abspanndrahtes    7     dienenden    Hülsen 27 ge  bildet.

   Die mittlere Distanzhülse 28, durch welche die  beiden Unterleg     scheiben    23 entsprechend oder Dicke der  Öse 21a des     Schraubankers    21     voneinander        distanziert     sind, bildet     zugleich    mit ihrer äusseren     Mantelfläche    die  eigentliche Lagerfläche der Spannwelle 22 in der Öse  21a des     Schraubankers    21.

       Somit    ist die Spannwelle 22  mittels der     Distanzhülse    28 als     Radiallager    und mittels       ider    beiden     Unterlegscheiben    23 als     Axiallager    in der  Öse 21 des     Schraubankers    21     vortrefflich    gelagert.  



  Sowohl die beiden     Hülsen    27 als auch die beiden       Unterlegscheiben    23 sind einander gleich. Ebenso kann  die     Sechskantkopfschraube    25 mit Mutter 26 der Sechs  kantkopfschraube 11 mit Mutter 12 für die in der Mast  kappe 4 gelagerte Spannwelle 5 gleich sein, was die  Herstellung der     Einrichtung    ganz erheblich vereinfacht,  und zwar dies nicht nur im Hinblick auf die     Fertigung     der beiden     Spannwellen    5 und 22, sondern auch     im     Hinblick auf die Fertigung der zu diesen gehörenden,  als     Rücklaufsperre    dienenden Anschlagteile 18 und  Spannhebel 17.

   Denn es leuchtet .ein, dass bei der zuvor  beschriebenen     Ausführung    der beiden Spannwellen 5  und 22 die Spannhebel 17 und     Anschlagteile    18 wahl  weise für beide Spannwellen benutzt werden können.  



  Entsprechend wie bei der     Mastkappen-Spannwelle    5,  wird bei der     Spannwelle    22 der     Abspannvorrichtung    9  der als     Rücklaufsicherung    dienende     Anschlagteil    18,       anschliessend        ian    das Spannen des     Abspanndrahtes    7,  mit     Hilfe    des auf den     Schraubenkopf    25a     aufgesetzten          Spannhebels    17 auf die     Sechskantmutter    26     aufgesetzt,

       wobei sich aber hier das     Winkelstück        18b    des An  schlagteiles 18 (vergleiche     Fig.    4) am     Ab@spanndraht    9  selbst abstützt. Zweckmässig     wird    sowohl auf die Mut  ter 26 als auch den Schraubenkopf 25a je ein An  schlagteil 18 aufgesetzt, welche beiden     Anschlagteile     18 sich auf je einem Ende des     schlaufenartig    angeord  neten     Abspanndrahtes    7 abstützen können.

   Die Ab-           stützdrehrnchtung    des Anschlagteiles 18     ise    immer ent  sprechend der durch     den    Drahtzug     entstehenden    Ab  wicklungsdrehrichtung der Spannwelle.  



  Was oben über die     Einbaurichtung    der     Schraube    11  für die     Mastkappen-Spannwelle    5 ausgeführt wurde, gilt  ganz entsprechend auch für den Einbau     der    Schraube  25 der Spannwelle 22 in die Öse 21a des Schraub  ankers 21.  



  Die zweite der beiden in     Fig.    1     gezeigten        Abspann-          vorrichtungen    9 gleicht in Ausführung und     WirkungsL          weise    völlig .der zuvor     beschriebenen,    was     natürlich    zur  Vereinfachung und     Verbilligung    der     Fertigung        ebenfalls          beiträgt.     



  Durch unterschiedliche Spannung der beiden Ab  spanndrähte 7 (vergleiche     Fig.    1) mittels der beiden  völlig unabhängig voneinander     betätigbaren    rechts und  links seitlich hinter dem Mast 1 angeordneten Abspann  vorrichtungen 9 ist es möglich, den     ausgespannten     Draht 2 in seiner Richtung zu justieren. Beispielsweise  kann so die erforderliche Parallelität des Drahtes 2 zu       einem    anderen ausgespannten Draht rasch und ohne  Mühe     erzielt    werden.  



  Ein wesentlicher     Vorteil    der beschriebenen Einrich  tung zum Ausspannen eines Drahtes     zwischen    einem  Mast und einem Fixpunkt besteht darin, dass die Mast  kappe oben auf dem Mastende     absolut    fest aufsitzt, so  dass irgendein Rutschen am Mast nach     unten    völlig aus  geschlossen ist und die Mastkappe selbst zu einem ab  soluten     Fixpunkt    wird, welcher die Arbeit des Aus  spannens ganz erheblich     erleichtert.     



  Dadurch, dass der Bügel 6 auf     der        Spannwelle    5       gelagert    ist, wird in der     Mastkappe        4,das    Auftreten eines  etwaigen     Drehmomentenpaares,    hervorgerufen     durch        die          Zugkraft    des ausgespannten Drahtes 2 einerseits und  die     Zugkraft    der     Abspanndrähte    7 anderseits, völlig  ausgeschlossen.

   Hier wirken vielmehr die in der Mast  kappe 4 und damit auch im     Mast    1 entstehenden Kraft  komponenten im     wesen'dichen        nur    in der Richtung der  Mastachse nach unten, was nur günstig sein     kann.     



       Die    beiden Ränder     des    Steges 6a des Bügels 6     sind          leicht    nach aussen gezogen, was den Durchlauf der bei  den     achlaufenartig    über den Bügelsteg 6a geführten     Ab-          sparmdrähte    7 erleichtert und zugleich diese Drähte  schont (vergleiche     Fig.    2).  



  Wenn auf eine     Justiermöglichkeit    für den aus  gespannten Draht 2 verzichtet     wird,    dann kann gleich  wohl eine     ,einzige        Abspannvorrichtung    9 verwendet wer  den, ohne     dass    dazu die Mastkappe 4 bzw. deren Bügel 6       geändert    werden     müsste.     



  Die Teile der zuvor beschriebenen Einrichtung     sind          vorzugsweise        verzinkt,    um die Gefahr des Rosteis herab  zusetzen. Es wird betont, dass die Einrichtung zum  Ausspannen aller Arten von Drähten geeignet ist. So  können die     auszuspannenden        Drähte,        statt    aus     Stahl,     auch aus Nylon bestehen. Die Mastkappe 4 kann auf  jederlei Art von Masten 1 aufgesetzt werden.     Zwar    kom  men als Masten vorzugsweise in den Erdboden ein  gelassene Holzpfähle in Frage, jedoch können die Ma  aten auch aus Eisen bzw.

   Stahl, entweder     massiv    oder  in Form von     Rohren,    bestehen. Die Einrichtung lässt  sich auch dann anwenden, wenn     der        Mast    mit einer       hinreichend    grossen und schweren     Fussplatte    versehen  und auf die Bodenfläche nur     aufgestellt    ist, wobei     eine     oder zwei     Abspannvorrichtungen    hierbei ebenfalls ver  wendet werden     können.     



  Für ganz improvisierte Zwecke können noch wei  tergehend vereinfachte Ausführungen der Einrichtung    realisiert werden. So kann beispielsweise die in der  Mastkappe 4     gelagerte    Spannwelle     lediglich    aus einem  Stück     Rundessen        bestehen,    welches an mindestens einem  seiner     beiderseits    aus der Mastkappe herausragenden  Rohrenden mit zwei :sich diametral gegenüberliegenden  Wandbohrungen versehen ist, durch welche z. B. ein  als Spannhebel     dienendes    Rundeisen hindurchgesteckt  wird.

   Dieses     Wellenrohr    kann innerhalb des     Mastkap-          penrohres    4, abgesehen von zwei miteinander fluchten  den     Wandbohrungen,    zum Hindurchziehen des auszu  spannenden Drahtes, mit zwei zusätzlichen miteinander  fluchtenden Wandbohrungen versehen .sein, durch wel  che z.

   B. ein     als        Rücklaufsperre    dienendes winklig ge  bogenes Rundeisen eingesteckt wird, dessen freier Schen  kel sich als Anschlag .auf dem oberen Rand des     die          Mastkappe        bildenden    Rohres     abstützt    und so ein Rück  laufen     der    Spannwelle verhindert.

   Vorzugswelse werden  bei dieser Ausführung mindestens zwei Paare von über  Kreuz angeordneten     Rohrwandbohrungen    zum     Einstek-          ken    des als     Rücklaufsperre    dienenden,     rechtwinklig    ge  bogenen Anschlagteiles im Wellenrohr angeordnet, um  in mehreren Drehstellungen der     Welle    die Rücklauf  sperre     einsetzen    zu können.

   Auch ist es möglich, -der  artige Wandbohrungen zum Einschieben des winkligen       Anschlagteiles    ausserhalb des     Mastkappenrohres    an min  destens einer der beiderseits aus dem     Mastkappenrohr     herausragenden     Endpartien    des Wellenrohres vorzuse  hen, wobei sich der     Anschlagteil    ebenfalls am oberen  Rand des     Mastkappenrohres    abstützen kann.  



  Wenn die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung  bei der eingangs     :schonerwähnten        Vogelschreckanlage     mit einem     zwischen    periodisch hin und her     fahrenden     Wagen ausgespannten und mit     Schreckmitteln        versehe-          nen    Seil zum Ausspannen     der    ,als Tragorgane für die  beiden Wagen dienenden Fahrdrähte benutzt     werden     soll, dann kann ein auf den auszuspannenden Draht       hülsenartig    aufgeschobenes, aus Kunststoff, beispiels  weise Polyäthylen,

       bestehendes    Rohrstück in die Durch  gangsöffnung 16 der Mastkappe 4 (vergleiche     Fig.    2)  eingeschoben werden, wobei sich diese Hülse an der  Spannwelle 5 abstützen kann. Dies gewährleistet beim  Auflaufen des auf dem ausgespannten Draht zum Mast  hin fahrenden Wagens eine gewisse Pufferwirkung und       erleichtert,auch    das Einführen des Drahtes     iin,die    Mast  kappe.  



       Ausser    dem zuvor     anhand    der Zeichnung beschrie  benen Ausführungsbeispiel der     Einrichtung    sind man  cherlei andere Ausführungsvarianten möglich.  



  So ist es     beispielsweise    möglich, mit Hilfe der Ein  richtung mehrere Drähte, welche in Abständen etagen  artig übereinander in der     #gleichen    Ebene angeordnet  sind, zwischen einem Mast und einem Fixpunkt,     :sei          dieser        nun,ein        anderer    Mast, z. B. ein in den Erdboden  eingelassener Holzpfahl, ein Baum oder Gebäudeteil,  auszuspannen.

   Diese Aufgabe stellt sich     beispielsweise     in     Rebkulturen    oder sonstigen Kulturen, bei welchen  die     einzelnen        Rebstöcke,    Pflanzen oder Stauden durch  mehrere in Abständen vertikal übereinander     angeordnete     Drähte gestützt bzw. geführt werden. So werden z.

   B.,  wie eingangs schon erwähnt, in Rebkulturen     die    Reb  stöcke abwechselnd auf der einen oder anderen Seite  je eines von drei oder vier voneinander distanziert in  der Ebene der     Rebstockreihe        ,ausgespannten    Drähten       zwischen    :diesen     Drahten        Iindurchigeführt.     



  Hier lässt sich in     vorteilhafter    Weise ein     Rohrmast     mit der zuvor     beschriebenen        Spanneinrichtung    verwen  den, bei welchem unterhalb der in oder Mastkappe ge-      lagerten Spannwelle zusätzliche,     dm    Mast     selbst    .in Ab  ständen gelagerte Spannwellen angeordnet sind.

   Hierbei  können diese zusätzlichen Spannwellen     beiderseits    aus  dem Mast herausragen, wobei auf das eine Wellenende  ein     Spannhebel    und auf das andere Wellenende ein  als     Rücklaufsperre        dienender    Anschlagteil zur form  schlüssigen Verbindung mit der Spannwelle aufgesetzt  werden.

   Hierbei kann der auf die Spannwelle     aufgesetzte     Anschlagteil sich am Mast selbst     abstützen,    wobei     der     im wesentlichen     als        rechtwinkliges    Winkelstück gestal  tete Anschlagteil, wie zuvor schon beschrieben wurde,  aus einem formschlüssig mit der Spannwelle     verbind-          baren    Teil, beispielsweise einem     Sechskantrohrstück,     und einem an diesem seitlich an einer     Stirnseite    an  geschweissten     rechtwinklig    abgebogenen Flacheisen zu  sammengesetzt sein,

   .so dass sich der entsprechend lang  bemessene freie Schenkel dieses abgewinkelten Flach  eisens bei auf die     Spannwelle        aufgesetztem    Anschlag  teil am Mast zumindest im Bereich der     Vertnkalebene     des ausgespannten Drahtes abstützen kann.  



  Die     Einrichtung    kann beispielsweise auch so aus  geführt sein, dass das obere Mastende des aus einem  Rohr bestehenden Mastes selbst als Mastkappe dient. Bei  dieser Ausführung ist die zum Ausspannen des     Drahtes     dienende Spannwelle in entsprechender Weise, wie es  zuvor bei der     aufsetzbaren    Mastkappe beschrieben  wurde, im oberen Ende des Mastes selbst gelagert, wo  bei die Einrichtung im Hinblick auf die     Gestaltung    der  Spannwelle, der Spannhebel und Anschlagteile entspre  chend der zuvor schon beschriebenen Ausführungsweise  ausgebildet sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Ausspannen eines Drahtes zwi schen einem Mast und einem Fixpunkt, gekennzeich net durch eine Mastkappe, eine in dieser gelagerte, als Spannorgan dienende Welle sowie einen mit der letzteren formschlüssig verbindbaren Spannhebel und als Rück laufsperre dienenden, an der Mastkappe sich abstützen den Anschlagteil. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mastkappe aus einem Rohr mit einer im Innern des Rohres in Nähe eines Rohrendes fest angebrachten,
    als Kappendecke dienenden Platte besteht und dass die Spannwelle zwischen der Platte und dem ihr näher liegenden Rohrende im Rohr Inin- destens annähernd senkrecht zu dessen Achse zweifach -gelagert ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch oder Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannwelle zwei beiderseits der Mastkappe angeordnete Ansätze auf weist, von denen mindestens einer zum Aufsetzen eines Spannhebels und der andere zur Aufnahme des als Rücklaufsperre vorgesehenen Anschlagteils dient.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannwelle aus einem Rohr besteht, welches an mindestens einem seiner beiderseits aus der Mastkappe herausragenden Rohrenden mit zwei sich diametral gegenüberliegenden und zur Aufnahme des Spannhebels dienenden Wand bohrungen versehen ist,
    und dass der als Rücklaufsperre dienende Anschlagteil in mindestens zwei sich diametral gegenüberliegende Wandbohrungen des Wellenrohres einschiebbar ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mastkappe über mindestens einen zur Abstützung des Mastes dienenden Abspanndraht mit mindestens einer an einem Fixpunkt befestigtlen, aus einer als Spannorgan dienenden Welle und einem mit dieser formschlüssig verbindbaren Spannhebel und als Rücklaufsperre dienenden Anschlagteil bestehenden Abspannvorrichtung verbunden ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mastkappe über zwei Abspanndrähte mit der Spannwelle<B>je</B> einer von zwei unabhängig voneinander betätigbaren Ab spannvorrichtungen verbunden isst. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Enden ,der beiderseits aus der Mastkappe herausragenden Spannwelle ein Bügel drehbar gelagert und dieser über die Enden des schlaufenartig über den Bügelsteg geführ ten Abspanndrahtes mit der Spannwelle der Abspann vorrichtung verbunden ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel durch zwei schlaufenartbg über seinen Steg ge führte Abspanndrähte mit der Spannwelle je einer der beiden Abspannvorrichtungen verbunden ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und einem der Unteransprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abspann-Fixpunkt durch die Öse eines Schraub ankers gebildet und die Spannwelle der Abspannvor- richtung,axial fixiert, in .der Öse gelagert ist und dass der als Rücklaufsperre für diese Welle dienende An schlagteil ,sich am Abspanndraht abstützt. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Spannwelle der Abspannvorrsch- tung beiderseits der Öse mit je einem Anlaufbund ver sehen ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 2, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel zwischen je einem der beiden bund- artig ausgebildeten Ansätze der Spannwelle und der Mastkappe gelagert ist. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das obere Ende eines als Mast die nenden Rohres selbst als Mastkappe dient und in ihm die Spannwelle gelagert ist. 12. .Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Mast mindestens zwei etagenartig übereinander angeordnete Spannwellen gelagert sind.
    13. Einrichtung nach einem der Unteransprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, @dass der Mast über mindestens einen zu seiner Abstützung dienenden Ab spanndraht mit mindestens einer an einem Fixpunkt be festigten, aus einer als Spannorgan dienenden Welle und einem mit dieser formschlüssig verbindbaren Spannhebel und als Rücklaufsperre @dienenden Anschlagteil beste henden Abspannvorrichtung verbunden ist. 14.
    Einrichtung nach den Unteransprüchen 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Enden der beiderseits aus dem Mastrohr herausragenden Spann welle ein Bügel drehbar gelagert und dieser über die Enden des schlaufenartig über den Bügelsteg geführten Abspanndrahtes mit der Spannwelle der Abspannvor- richtung verbunden ist.
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