Einrichtung zum Ausspannen eines Drahtes zwischen einem Mast und einem Fixpunkt Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aus spannen eines Drahtes zwischen einem Mast und seinem Fixpunkt.
Das Ausspannen eines Drahtes zwischen einem Mast, z. B. einem in den Erdboden :eingelassenen Pfahl, und einem durch irgendeinen ortsfesten Gegenstand, wie z.
B. einen anderen Pfahl, einen Baum, Schuppen oder sonstigen Gebäudeteil, gebildeten Fixpunkt, stellt meist eine recht mühsame, umständliche und zeitraubende Arbeit dar, und zwar insbesondere dann, wenn der als Tragorgan dienende Draht bei grösserer Spannweite ein relativ grosses Gewicht aufnehmen soll.
Dieser Nachteil fällt vor allem dann ins Gewicht, wenn mehrere Drähte trotz grosser Spannweite straff, d. h.
mit relativ grosser Spannkraft, ausgespannt werden. müssen und die dazu benötigten Spannmittel gloichwohl einfach und billig sein sollen und wenn überdies das Ausspannen des, bzw. der Drähte .eher improvisatorischer Art ,ist und nur vorübergehend immer wieder vorgenommen wer den soll.
Das Ausspannen von Drähten zwischen einem Mast, z. B. einem in den Erdboden eingelassenen Pfahl, und einem anderen Fixpunkt, insbesondere einem anderen Pfahl, kommt für mancherlei verschiedene Zwecke in Frage.
So wird beispielsweise bei einer insbesondere für Regt- und Obstkulturen benutzten und @in der Patent- schrift Nr.
405 812 beschriebenen Vogelschreckeinrich- tung, bei welcher an einem über der Kultur angeord neten und durch einen Motor in einem durch Steuer- mittel bestimmten Rhythmus vorübergehend aus seiner Ruhelage bewegbaren Tragseil Schreckmittel, z. B.
Fo lien .aus Kunststoff, befestigt sind, das mit den Schreck- mitteln. versehene Seil zwischen zwei Wagen ausgespannt,
wobei diese beiden Wagen auf je einem von zwei par allel zueinander zwischen je zwei in den Erdboden ein- gelassenen Pfählen ausgespannten .Stahldrähten ver- fahrbar gelagert sind und samt denn zwischen ,
ihnen ausgespannten Schreckmittelseil durch den polumschalt- baren Motor in dem durch die elektrischen Steuermittel bestimmten Rhythmus periodisch hin und her gefahren werden.
Hier .stellt aber das Ausspannen der Stahldrähte eine recht mühsame, umständliche und zeitraubende Arbeit dar, weil man sie auf der Leiter stehend aus führen muss und es hierbei schwierig ist, die Drähte unter ausreichender Spannung am Mast abzubinden, wobei zudem die Gefahr besteht, dass der angebundene Draht am Pfahl abrutscht.
Mit den bekannten handelsüblichen Drahtspannern lassen sich aber die beim Ausspannen der Drähte auf tretenden Nachbeile nicht beseitigen, weil der Draht spanner seinerseits am Mast abgebunden werden muss, wobei, abgesehen von dieser mühsamen und schwieri gen Arbeit, ein Abrutschen am Mast ebenfalls. leicht eintritt.
Zudem lässt sich mit Drahtspannern der be kannten Art das Ausspannen der Drähte auch deshalb nur schlecht :durchführen, weil sich der Drahtspanner, besonders zu Beginn der Arbeit, wenn der Draht noch durchhängt, unvermeidbar irgendwie schräg stellt.
Au sserdem hat der übliche Drahtspanner, selbst bei Wahl seiner grössten Ausführung, den Nachteil, dass der Durchmesser seiner Spannwelle im Hinblick auf die in Frage kommende Drahtstärke von vorzugsweise 3 mm immer noch zu klein ist, so dass, abgesehen von der dadurch bedingten erheblichen Drahtabnutzung, das Aufwickeln des Drahtes auf der Spannwelle recht schwierig ist bzw. nichteinwandfrei, erfolgt. Schliesslich wäre es bei der Verwendung eines Drahtspanners auch nachteilig, dass der Fahrweg des auf dem Draht hin und her fahrenden Wagens um die Länge des Drahtspanners reduziert würde.
Aber auch bei Verwendung der bekannten Spann- schrauben lassen sich die zuvor genannten Mängel nicht beseitigen, weil der mit ihnen :erzielbare Spannweg hier viel zu kurz wäre und zudem hier das mühsame und umständliche Abbinden am Mast ebenfalls notwendig sein würde, wobei ein Abrutschen am Mast auch hier leicht eintreten könnte. Überdies würde auch hier der Wagenfahrweg um die Länge der Spannschraube ver kürzt.
Zwar sind die bekannten Drahtspanner und Spann schrauben wegen ihrer relativ geringen Kosten im Hin blick auf die eher improvisierte und zweitrangige Ar beit des Ausspannens der Drähte in Betracht zu ziehen, jedoch würden sie aus :den zuvor angegebenen Gründen den hier an sie zu stellenden Anforderungen keines wegs genügen. Dies gilt aber auch in anderen Situatio nen, in denen es sieh -darum handelt, ein bzw. meh rere Drähte zwischen einem Mast und :einem anderen Fixpunkt möglichst rasch, bequem und .sicher mit .mög lichst einfachen, billigen Spannmitteln auszuspannen.
Mancherlei verschiedene solcher Situationen, z. B. in der Landwirtschaft, auf Kulturen oder Farmen ver schiedenster Art oder in der Bauwirtschaft, kommen in der Praxis vor bzw. sind praktisch denkbar.
So sind beispielsweise Anlagen zum Schutz von Rebkulturen gegen Vogelfrass bekannt, bei welchen ein vorzugsweise aus Nylon bestehendes Netz oben auf die Rebpflanzen aufgelegt wird, wobei aber die Rebpflan zen durch die Maschen des Netzes hindurchwachsen, was unter anderem den Nachteil hat, dass sich die Pflanzen mit dem Netz verheddern, so dass das, Ab nehmen des Netzes von der Kultur bzw. das Pflücken der Reben erheblich erschwert wird.
Durch Auflegen solcher Schutznetze auf oberhalb der Rebpflanzen und von ihnen etwas distanziert in Abständen ausgespann ten Tragdrähten liesse sich dieser Nachteil an sich in zufriedenstellender Weise beseitigen, wobei natürlich die Rebkultur an ihren seitlichen Rändern durch entspre chend kleinere streifenförmige Netzpartien abgedeckt sein müsste, um ein seitliches Hindurchschlüpfen der Vögel unter dem auf den Drähten ruhenden grossen Netz mit Sicherheit zu verhindern.
Bei ,einer solchen Schutzanlage müsste aber eine re- lativ grosse Anzahl von Drähten zwischen den erforder lichen Masten trotz erheblicher Spannweite ausreichend straff ausgespannt werden, eine Arbeit, die wie schon erwähnt, recht umständlich und zeitraubend ist.
Eine andere, hier in Betracht kommende, bereits bekannte Situation besteht z. B. ,darin, dass bei Kul turen, insbesondere Rebkulturen, mehrere; beispielsweise drei oder vier, aus Stahl oder Nylon bestehende Drähte in Abständen vertikal übereinander .in. Richtung je einer Pflanzen- bzw.
Rebstockreihe ausgespannt werden, um später die einzelnen Pflanzen von Draht zu Draht! ab wechselnd auf der einen und anderen Seite des Drah tes hindurchzuziehen und sie .so zu stützen. Auch hier ist das Ausspannen einer erheblichen Anzahl von Dräh ten erforderlich.
überdies hat sich z. B. bei den vorher schon er wähnten Vogelschreckanlagen mit hin und her fahren den Wagen in der Praxis gezeigt, dass die für die Wagen bestimmten Stahldrähte ;sich im Winter, wen die An lage über einen längeren Zeitraum ausser Betrieb ist, relativ stark lockern, was wohl insbesondere auf die. recht hohe Belastung,dieser vorzugsweise 3 mm starken Drähte durch auf ihnen ruhenden Schnee bzw. ihre Vereisung zurückzuführen ist. Dies erfordert aber in jedem Jahr zur Frühjahrs- bzw.
Sommerszeit ein Nach spannen der Drähte, was wegen der Unmöglichk ei, die bekannten Drahtspanner bzw. Spannschrauben ver wenden zu können, ebenfalls eine recht mühsame und zeitraubende Arbeit darstellt.
Vielfach stellt sich auch die Aufgabe, einen aus gespannten Draht in seiner Richtung zu justieren. So ist es beispielsweise bei der schon erwähnten Vogel schreekanlage mit auf zwei Stahldrähten hin und her verfahrbaren Wagen recht umständlich und schwierig, die beiden Drähte mit ausreichender Genauigkeit par allel zueinander auszurichten, und zwar insbesondere dann, wenn die zu schützende Kultur sich auf einem ungleichmässig geneigten Grundstück befindet, wie dies gerade bei Rebkulturen häufig vorkommt.
Hier fehlt aber .die Möglichkeit, die bereits ausgespannten Drähte noch nachträglich genau parallel zueinander zu justie ren.
Zweck der Erfindung ist, die .angeführten Mängel zu beheben.
Die hier vorgeschlagene Einrichtung zum Ausspan nen eines Drahtes zwischen einem Mast und einem Fixpunkt ist gemäss der Erfindung gekennzeichnet durch .eine Mastkappe, eine in dieser gelagerte, als Spann organ dienende Welle sowie einen mit der letzteren formschlüssig verbundbaren Spannhebel und als Rück laufsperre dienenden, an der Mastkappe sich abstüt zenden Anschlagteil.
Eine bevorzugte Ausführungsform dieser Einrich tung kann darin bestehen, dass die Mastkappe aus einem Rohr mit einer im Innern des Rohres in Nähe eines Rohrendes fest angebrachten, als Kappendecke dienen den Platte besteht und dass die Spannwelle zwischen der Platte und dem ihr näher liegenden Rohrende im Rohr mindestens annähernd senkrecht zu dessen Achse zweifach gelagert ist.
Ferner kann eine bevorzugte Ausführung der Ein richtung darin bestehen, @dass die Spannwelle zwei bei- derseits der Mastkappe angeordnete Ansätze aufweist, von denen mindestens einer zum Aufsetzen des Spann hebels und der andere zur Aufnahme des a.ls Rück laufsperre vorgesehenen Anschlagteils dient.
Eine besonders einfache und daher recht billige Ausführungsform der Einrichtung kann darin bestehen, dass die Spannwelle aus einem Rohr besteht, welches: an mindestens :einem seiner beiderseits aus der Mast kappe herausragenden Rohrenden mit zwei sich diame tral gegenüberliegenden und zur Aufnahme des Spann hebels dienenden Wandbohrungen versehen ist, und :dass der als Rücklaufsperre dienende Anschlagteil in min destens zwei sich diametral gegenüberliegende Wand bohrungen des Wellenrohreseinschiebbar ist.
Eine weitere Ausführungsform der Einrichtung kann darin bestehen, dass :die Mastkappe über mindestens einen zur Abstützung .des Mastes dienenden Abspann draht mit mindestens einer an einem Fixpunkt befestig- ten, aus einer als Spannorgan dienenden Welle und einem mit dieser formschlüssig verbindbaren Spannhe bel und als Rücklaufsperredienenden Anschlagteil be stehenden Abspannvorrichtung verbunden ist.
Hierbei kann eine bevorzugte Ausführungsweise darin bestehen, dass die Mastkappe über zwei Abspann drähte mit der Spannwelle je :einer von zwei unabhän gig voneinander betätigbaren Abspannvorrichtungen verbunden ist. Hierdurch erhält man die vorteilhafte Möglichkeit, durch unterschiedliches Spannen der bei- ,den Abspanndrähte den zwischen der Mastkappe und dem Fixpunkt ausgespannten Draht jederzeit nachträg lich in seiner Richtung, beispielsweise zur Herstellung ;
der Parallelität .mit einem anderen ausgespannten Draht, zu justieren.
Hierbei kann eine bevorzugte Ausführungsform der Einrichtung darin bestehen, dass ;auf den Enden der beiderseits aus der Mastkappe herausragenden Spann welle ein Bügel drehbar gelagert und dieser über die Enden des schlaufenartig über Iden Bügelsteg geführten Abspanndrahts mit der Spannwelle der Abspannvor- richtung verbunden ist.
Hierbei kann zur Justierung der Richtung des aus gespannten Drahtes die Einrichtung so ausgeführt sein, dass der Bügel durch zwei schlaufenarttig über seinen Steg geführte Abspanndrähte mit der Spannwelle je einer der beiden Abspannvorrichtungen verbunden ist.
Ferner kann eine bevorzugte Ausführungsform der Einrichtung darin bestehen, dass der Abspann-Fixpunkt durch die Öse eines Schraubankers gebildet und die Spannwelle der Abspannvorrichtung, axial fixiert, in der Öse belagert ist. und @dass der als Rückl.aufsperre für diese Welle dienende Anschlagteil sich am Abspann draht selbst abstützt.
Hierbei kann die Ausführung .so sein, dass die Spannwelle der Abspannvorrichtung beiderseits der Öse mit je einem Anlaufbund versehen :ist.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Ein richtung kann darin bestehen, -dass das obere Ende eines als Mast dienenden Rohres selbst als Mastkappe dient und in ihm die Spannwelle gelagert ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäss der Erfindung in durchwegs räum licher Darstellungsweise schematisch veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 einen Mast mit Mastkappe, ausgespanntem Draht und zwei Abspanndrähten in Einbaustellung, Fig. 2 die Mastkappe der Fig. 1, in grösserem Massstab, Fig. 3 einen Spannhebel,
Fig. 4 den als Rücklaufsperre für die Spannwellen der Fig. 1 und 5 dienenden Anschlagteil und Fig. 5 eine der beiden Abspannvorrichtungen der Fig. 1, in grösserem Massstab.
In Fig. 1 ist ein Mast 1, der aus einem Holz pfahl bestehen kann, in den Erdboden beispielsweise einer Reb- oder Obstkultur eingelassen. Am Mast 1 ist das eine Ende eines z. B. aus Stahl bestehenden Drah tes 2 befestigt, wie später mehr .im einzelnen beschrie ben wird. Der Draht 2 ist mit seinem anderen Ende an einem Fixpunkt 3 befestigt, der z.
B. durch einen anderen Mast bzw. in den Boden eingelassenen Holz pfahl gebildet sein kann. Auf den Mast 1 ist eine Mastkappe 4 aufgesetzt, die aus einem Rohr besteht. In der Mastkappe 4 ist eine Spannwelle 5 drehbar ge lagert. Auf diese Spannwelle 5 ist das Ende des Drah tes 2 aufgewickelt. Ein V-förmiger Bügel 6 ist mit seinen beiden Schenkeln auf der Spannwelle 5 beider seits des Kappenrohmes 4 drehbar gelagert.
Der Bügel 6 ist durch zwei schlaufenartig über :seinen Steg geführte Abspanndrähte 7 mit der Spannwelle 22 je einer Ab spannvorrichtung 9 verbunden.
Fig. 2 zeigt die rohrförmige Mastkappe 4 in grö sserem Massstab. Eine kreisförmige Platte 10 ist in der Nähe des oberen Rohrendes, jedoch von ihm distan ziert, in das Kappenrohr 4 eingeschweisst.
Diese Platte 10, die auch als rechteckiger Steg aus einem Flach eisen gebildet .sein könnte, so dass sie den lichten Kreis querschnitt des Kappenrohres 4 nicht vollständig aus füllen würde, dient als Kappend-ecke, mit der sich :
die Mastkappe 4 auf dem Malst 1 abstützt. Die Spann welle 5 ist in zwei sich diametral gegenüberliegenden Wandbohrungen des Kappenrohres 4 oberhalb )der Kap pendecke<B>10</B> drehbar gelagert, ragt aus ihm beiderseits heraus und .ist im wesentlichen durch eine Sechskanit- kopfschraube 11 mit aufgeschraubter Sechskantmutter 12 gebildet.
Auf den Schaft der Kopfschraube 11 .ist eine aus einem Rohrstück bestehende Hülse 13 auf geschoben, welche .ebenfalls aus der Mastkappe 4 bei derseits herausragt und den Schraubenkopf und die Mutter 12 distanziert, so dass die Hülse 13 zwischen dem Schraubenkopf und der Mutter 12 durch Anzie hen der letzteren fest eingespannt werden kann. Auf diese Weise ist die Spannwelle 5 als Einheit durch die Kopfschraube 11, die Mutter 12 und die Hülse 13 gebildet, wobei sie mittels der Hülse 13 im Mastkap- penrohr 4 zweifach gelagert ist.
Sowohl der Schaft der Kopfschraube 11 als auch die auf ihn aufgeschobene Hülse 13 sind mit miteinander auf gleicher Höhe lie genden Bohrungen versehen, welche zusammen eine quer durch die Spannwelle 5 verlaufende, etwa :in der Mittelebene des Kappenrohres 4 liegende Durchgangs öffnung 14 bilden, durch welche das Ende des Drah tes 2 vor dem Aufwickeln hindurchgezogen werden kann. Auf der Höhe dieser Durchgangsöffnung 14 ist im Mantel des Kappenrohres 4 eine Durchgangsöffnung 16 angeordnet, die einen grösseren Durchmesser auf weist als die Wellenöffnung 14 und durch welche der auszuspannende Draht 2 hindurchgeführt wird.
Fig. 3 zeigt einen Spannhebel 17, der aus einem Sechskantrohrstück 17a und einem an diesem seitlich an einer Stirnfläche angeschweissten Flacheisen 17b ge bildet ist. Der Spannhebel 17 kann zum Drehen der Spannwelle 5, d. h. zum Ausspannen des Drahtes 2, wahlweise sowohl auf den Kopf der Schraube 11 als auch auf die Mutter 12 aufgesetzt werden. Somit kön nen beim Ausspannen des Drahtes 2 auch zwei einander gleiche Spannhebel 17 benutzt werden.
Die Kopf schraube 11 ist derart in das Kappenrohr 4 eingesetzt, dass der Draht 2 bei seinem Aufwickeln in Aufschraub- drehrichtung der Mutter 12 auf die Spannwelle 5 :auf läuft.
Der Zweck dieser Massnahme wird später noch nä her e rläutert.
Fig. 4 zeigt einen als Rücklaufspeme für die Spann welle 5 .der Fig. 1 und 2 dienenden Anschlagteil 18, der aus einem Sechskantrohrstück 18a und einem an diesem seitlich an einer Stirnfläche angeschweissten, min destens annähernd rechtwinklig gebogenen Flacheisen beisteht. Der Anschlagteil 18 kann als Rücklaufsperre ebenfalls entweder auf den Kopf der Schraube 11 oder .auf die Mutter 12 aufgesetzt werden.
Wenn der Draht 2 durch Aufwickeln auf die Spannwelle 5 mit Hilfe des auf sie an einer Seite von ihr aufgesetzten Spannhebels 17 ausreichend gespannt ist, idann wird der Anschlag- teil 18 auf der anderen Seite der Spannwelle 5 derart auf den Sechskant der Mutter 12 bzw. der Schraube 11 aufgesetzt, dass sich das Winkelstück 18b unter dem Zug des ausgespannten Drahtes 2 am oberen Rand des Mastkappenrohres 4 unter möglichst geringer Rückdre hung der Spannwelle 2 abstützen kann, wie :
dies in Fig. 2 nur andeutungsweise wiedergegeben ist. Nunmehr kann der Spannhebel 17 abgenommen werden, da die Spannwelle 5 durch den auf ,sie aufgesetzten und an der Mastkappe 4 abgestützten Anschlagteil 18 sicher festgehalten, d. h. am Rücklauf gehindert wird.
Dadurch, idass idie Kopfschraube 11 derart in das Kappenrohr eingesetzt ist, dass der Draht 2 beim Auf wickeln in er Aufschraubdrehrichtung der Mutter 12 auf die Spannwelle 5 aufläuft, wird gewährleistet, dass die Mutter 12 sich nicht unter dem Zug des straff angespannten Drahtes 2 lösen kann. Im Gegenteil, bei dieser Anordnung der Kopfschraube 11 wirkt der Zug des ausgespannten Drahtes 2 über den als Rücklauf sperre dienenden Anschlagteil 4 auf die Mutter 12 ge rade in der Aufschraubdrehrichbung der Mutter.
Auch ist es hierbei günstig, dass, falls man den Spannhebel 17 auf die Mutter 12 anstatt auf den Sechs kantkopf der Schraube 11 aufsetzt, die von der Bedie nungsperson auf .ihn ausgeübte Spannkraft ebenfalls im Sinne der Aufschraubdrehrichtung der Mutter 12 wirkt, so dass auch hierbei ein Lockerwerden der Mutter 12 vollkommen ausgeschlossen ist.
Unter Berücksichtigung dieser Aspekte wird .man also die Kopfschraube 11 bei einem Auflaufen des Drahtes 2 auf die Spannwelle 5, wie es in Fig. 2 an- deutungsweise durch einen Pfeil S veranschaulicht ist, derart in das Mastkappenrohr 4 einschieben, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, d. h. von rechts nach links, gese hen von einem gegenüber dem Draht 2 hinter dem Mast 1 liegenden Standort der Bedienungsperson.
Bei dieser Einschieberichtung der Kopfschraube 11 ist es auch durchaus möglich, zum Ausspannen des Drahtes 2 zugleich zwei Spannhebel, d. h. einen rechts auf den Schraubenkopf und einen links auf die Mutter 12 aufgesetzten Spannhebel, zu verwenden.
Wie aus Fig. 2 deutlich hervorgeht, ist der V-för- mige Bügel 6 zwischen der Mutter 12 und der Mast kappe 4 einerseits, sowie zwischen dem Kopf der Schraube 11 und der Mastkappe 4 anderseits mit je einem Bügelschenkel drehbar gelagert, wobei aber die auf dem Schraubenschaft aufgeschobene Hülse 13 mit ihren aus der Mastkappe 4 herausragenden Enden die eigentliche Lagerfläche für den Bügel 6 bildet.
In der Wandung des Mastkappenrohres 4 .ist eine Durchgangsöffnung 19 gegenüber der Drahtdurchgangs- öffnung 16, jedoch tiefer als diese, d. h. unmittelbar über der oberen Fläche der die Kappendecke bildenden Platte 10, angeordnet, durch welche bei dem in der Regel etwas nach hinten geneigten Mast 1 alles Regen- oder Schneewasser, welches sich oberhalb der Platte 10 im Innern des Mastkappenrohres 4 ansammelt:
, restlos ablaufen kann. Dadurch bietet die Mastkappe 4 zu gleich auch einen guten Schutz für den meist aus einem Holzpfahl bestehende Mast 1 gegen Feuchtigkeit und erhöht dadurch die Lebensdauer dieser Pfähle.
Zugleich dient diese Durchgangsöffnung 19 zum et waigen Hindurchziehen des freien Endes des auszuspan nenden Drahtes 2, um z. B. den Draht bequemer auf die richtige Länge abschneiden zu können.
Die am oberen Ende des Mastkappenrohres 4 au ssen angeschweisste ringförmige Öse 20 dient lediglich zur Führung einer Partie eines endlosen Zugseiles, mit dessen Hilfe bei Verwendung der Einrichtung bei Vo- gelschreckanlagen mit hin und her fahrenden Wagen die letzteren in Bewegung gesetzt werden.
Es kommti nämlich häufig vor, dass Partien des durch den pol umschaltbaren Motor angetriebenen, ebenfalls hin und her gehenden Zugseiles nahe neben dem oberen Ende der Maste 1 verlaufen.
Fig. 5 zeigt eine der beiden in Fig. 1 dargestellten Abspannvorrichtungen 9 zum Abspannen des Mastes 1.
Bei dieser Abspannvorrichtung 9 ist der Abspann-Fix- punkt durch die ringförmige äse 21a eines üblichen Schraubankers 21 gebildet, der .in entsprechender Ent fernung vom Mast 1 dank seines vorderen schaufel artigen Gewindeansatzes 21b fest in dem Erdboden ein geschraubt werden kann (vergleiche Fig. 1).
Die mit 22 bezeichnete Spannwelle der Abspannvorrichtung 9 weist zwei relativ hohe Anlaufbunde 23 auf, welche beider seits der Öse 21a des ;
Schraubankers 21 angeordnet sind und dadurch der Spannwelle 22 in der Öse 21a den notwendigen Halt geben und sie auch gegen .axiale Verschiebung in der Öse 21a sichern. Die Spannwelle 22 ist beiderseits und ausserhalb der Anlaufbunde 23 mit je einer quer verlaufenden Durchgangsöffnung 24 ver sehen, durch welche je ein Ende des schlaufenartig über den Steg des Bügels 6 geführten Abspanndrahtes 7 hindurchgezogen werden kann.
Die Spannwelle 22 ist ganz ähnlich wie die schon beschriebene Spannwelle 5 zusammengebaut. Sie besteht also, wie jene, im wesentlichen aus einer Sechskantkopf- schraube 25 mit aufgesehraubter Mutter 26.
Auf den Schaft der Kopfschraube 25 sind hintereinander in der nachfolgend benutzten Reihenfolge aufgeschoben: eine aus einem Rohrstück bestehende Hülse 27, eine als An laufbund dienende Unterlegscheibe 23, eine aus einem Rohrstück bestehende Distanzhülse 28, eine zweite als Anlaufbund dienende Unterl@egscheibe 23 und eine zweite aus einem Rohrstück bestehende Hülse 27.
Diese fünf auf den Schaft der Kopfschraube 25 aufgeschobe nen Teile werden durch die aufgeschraubte Mutter 26 zwischen dieser und dem Kopf 25a der Schraube 25 <I>gegen</I> axiale Verschiebung fixiert. Die beiden quer ver laufenden Durchgangsöffnungen 24 sind durch jeweils auf gleicher Höhe angeordnete und daher fluchtende Querbohrungen .im Schaft der Kopfschraube 25 und in den beiden als Wickeltrommel für je eines der beiden Enden des Abspanndrahtes 7 dienenden Hülsen 27 ge bildet.
Die mittlere Distanzhülse 28, durch welche die beiden Unterleg scheiben 23 entsprechend oder Dicke der Öse 21a des Schraubankers 21 voneinander distanziert sind, bildet zugleich mit ihrer äusseren Mantelfläche die eigentliche Lagerfläche der Spannwelle 22 in der Öse 21a des Schraubankers 21.
Somit ist die Spannwelle 22 mittels der Distanzhülse 28 als Radiallager und mittels ider beiden Unterlegscheiben 23 als Axiallager in der Öse 21 des Schraubankers 21 vortrefflich gelagert.
Sowohl die beiden Hülsen 27 als auch die beiden Unterlegscheiben 23 sind einander gleich. Ebenso kann die Sechskantkopfschraube 25 mit Mutter 26 der Sechs kantkopfschraube 11 mit Mutter 12 für die in der Mast kappe 4 gelagerte Spannwelle 5 gleich sein, was die Herstellung der Einrichtung ganz erheblich vereinfacht, und zwar dies nicht nur im Hinblick auf die Fertigung der beiden Spannwellen 5 und 22, sondern auch im Hinblick auf die Fertigung der zu diesen gehörenden, als Rücklaufsperre dienenden Anschlagteile 18 und Spannhebel 17.
Denn es leuchtet .ein, dass bei der zuvor beschriebenen Ausführung der beiden Spannwellen 5 und 22 die Spannhebel 17 und Anschlagteile 18 wahl weise für beide Spannwellen benutzt werden können.
Entsprechend wie bei der Mastkappen-Spannwelle 5, wird bei der Spannwelle 22 der Abspannvorrichtung 9 der als Rücklaufsicherung dienende Anschlagteil 18, anschliessend ian das Spannen des Abspanndrahtes 7, mit Hilfe des auf den Schraubenkopf 25a aufgesetzten Spannhebels 17 auf die Sechskantmutter 26 aufgesetzt,
wobei sich aber hier das Winkelstück 18b des An schlagteiles 18 (vergleiche Fig. 4) am Ab@spanndraht 9 selbst abstützt. Zweckmässig wird sowohl auf die Mut ter 26 als auch den Schraubenkopf 25a je ein An schlagteil 18 aufgesetzt, welche beiden Anschlagteile 18 sich auf je einem Ende des schlaufenartig angeord neten Abspanndrahtes 7 abstützen können.
Die Ab- stützdrehrnchtung des Anschlagteiles 18 ise immer ent sprechend der durch den Drahtzug entstehenden Ab wicklungsdrehrichtung der Spannwelle.
Was oben über die Einbaurichtung der Schraube 11 für die Mastkappen-Spannwelle 5 ausgeführt wurde, gilt ganz entsprechend auch für den Einbau der Schraube 25 der Spannwelle 22 in die Öse 21a des Schraub ankers 21.
Die zweite der beiden in Fig. 1 gezeigten Abspann- vorrichtungen 9 gleicht in Ausführung und WirkungsL weise völlig .der zuvor beschriebenen, was natürlich zur Vereinfachung und Verbilligung der Fertigung ebenfalls beiträgt.
Durch unterschiedliche Spannung der beiden Ab spanndrähte 7 (vergleiche Fig. 1) mittels der beiden völlig unabhängig voneinander betätigbaren rechts und links seitlich hinter dem Mast 1 angeordneten Abspann vorrichtungen 9 ist es möglich, den ausgespannten Draht 2 in seiner Richtung zu justieren. Beispielsweise kann so die erforderliche Parallelität des Drahtes 2 zu einem anderen ausgespannten Draht rasch und ohne Mühe erzielt werden.
Ein wesentlicher Vorteil der beschriebenen Einrich tung zum Ausspannen eines Drahtes zwischen einem Mast und einem Fixpunkt besteht darin, dass die Mast kappe oben auf dem Mastende absolut fest aufsitzt, so dass irgendein Rutschen am Mast nach unten völlig aus geschlossen ist und die Mastkappe selbst zu einem ab soluten Fixpunkt wird, welcher die Arbeit des Aus spannens ganz erheblich erleichtert.
Dadurch, dass der Bügel 6 auf der Spannwelle 5 gelagert ist, wird in der Mastkappe 4,das Auftreten eines etwaigen Drehmomentenpaares, hervorgerufen durch die Zugkraft des ausgespannten Drahtes 2 einerseits und die Zugkraft der Abspanndrähte 7 anderseits, völlig ausgeschlossen.
Hier wirken vielmehr die in der Mast kappe 4 und damit auch im Mast 1 entstehenden Kraft komponenten im wesen'dichen nur in der Richtung der Mastachse nach unten, was nur günstig sein kann.
Die beiden Ränder des Steges 6a des Bügels 6 sind leicht nach aussen gezogen, was den Durchlauf der bei den achlaufenartig über den Bügelsteg 6a geführten Ab- sparmdrähte 7 erleichtert und zugleich diese Drähte schont (vergleiche Fig. 2).
Wenn auf eine Justiermöglichkeit für den aus gespannten Draht 2 verzichtet wird, dann kann gleich wohl eine ,einzige Abspannvorrichtung 9 verwendet wer den, ohne dass dazu die Mastkappe 4 bzw. deren Bügel 6 geändert werden müsste.
Die Teile der zuvor beschriebenen Einrichtung sind vorzugsweise verzinkt, um die Gefahr des Rosteis herab zusetzen. Es wird betont, dass die Einrichtung zum Ausspannen aller Arten von Drähten geeignet ist. So können die auszuspannenden Drähte, statt aus Stahl, auch aus Nylon bestehen. Die Mastkappe 4 kann auf jederlei Art von Masten 1 aufgesetzt werden. Zwar kom men als Masten vorzugsweise in den Erdboden ein gelassene Holzpfähle in Frage, jedoch können die Ma aten auch aus Eisen bzw.
Stahl, entweder massiv oder in Form von Rohren, bestehen. Die Einrichtung lässt sich auch dann anwenden, wenn der Mast mit einer hinreichend grossen und schweren Fussplatte versehen und auf die Bodenfläche nur aufgestellt ist, wobei eine oder zwei Abspannvorrichtungen hierbei ebenfalls ver wendet werden können.
Für ganz improvisierte Zwecke können noch wei tergehend vereinfachte Ausführungen der Einrichtung realisiert werden. So kann beispielsweise die in der Mastkappe 4 gelagerte Spannwelle lediglich aus einem Stück Rundessen bestehen, welches an mindestens einem seiner beiderseits aus der Mastkappe herausragenden Rohrenden mit zwei :sich diametral gegenüberliegenden Wandbohrungen versehen ist, durch welche z. B. ein als Spannhebel dienendes Rundeisen hindurchgesteckt wird.
Dieses Wellenrohr kann innerhalb des Mastkap- penrohres 4, abgesehen von zwei miteinander fluchten den Wandbohrungen, zum Hindurchziehen des auszu spannenden Drahtes, mit zwei zusätzlichen miteinander fluchtenden Wandbohrungen versehen .sein, durch wel che z.
B. ein als Rücklaufsperre dienendes winklig ge bogenes Rundeisen eingesteckt wird, dessen freier Schen kel sich als Anschlag .auf dem oberen Rand des die Mastkappe bildenden Rohres abstützt und so ein Rück laufen der Spannwelle verhindert.
Vorzugswelse werden bei dieser Ausführung mindestens zwei Paare von über Kreuz angeordneten Rohrwandbohrungen zum Einstek- ken des als Rücklaufsperre dienenden, rechtwinklig ge bogenen Anschlagteiles im Wellenrohr angeordnet, um in mehreren Drehstellungen der Welle die Rücklauf sperre einsetzen zu können.
Auch ist es möglich, -der artige Wandbohrungen zum Einschieben des winkligen Anschlagteiles ausserhalb des Mastkappenrohres an min destens einer der beiderseits aus dem Mastkappenrohr herausragenden Endpartien des Wellenrohres vorzuse hen, wobei sich der Anschlagteil ebenfalls am oberen Rand des Mastkappenrohres abstützen kann.
Wenn die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung bei der eingangs :schonerwähnten Vogelschreckanlage mit einem zwischen periodisch hin und her fahrenden Wagen ausgespannten und mit Schreckmitteln versehe- nen Seil zum Ausspannen der ,als Tragorgane für die beiden Wagen dienenden Fahrdrähte benutzt werden soll, dann kann ein auf den auszuspannenden Draht hülsenartig aufgeschobenes, aus Kunststoff, beispiels weise Polyäthylen,
bestehendes Rohrstück in die Durch gangsöffnung 16 der Mastkappe 4 (vergleiche Fig. 2) eingeschoben werden, wobei sich diese Hülse an der Spannwelle 5 abstützen kann. Dies gewährleistet beim Auflaufen des auf dem ausgespannten Draht zum Mast hin fahrenden Wagens eine gewisse Pufferwirkung und erleichtert,auch das Einführen des Drahtes iin,die Mast kappe.
Ausser dem zuvor anhand der Zeichnung beschrie benen Ausführungsbeispiel der Einrichtung sind man cherlei andere Ausführungsvarianten möglich.
So ist es beispielsweise möglich, mit Hilfe der Ein richtung mehrere Drähte, welche in Abständen etagen artig übereinander in der #gleichen Ebene angeordnet sind, zwischen einem Mast und einem Fixpunkt, :sei dieser nun,ein anderer Mast, z. B. ein in den Erdboden eingelassener Holzpfahl, ein Baum oder Gebäudeteil, auszuspannen.
Diese Aufgabe stellt sich beispielsweise in Rebkulturen oder sonstigen Kulturen, bei welchen die einzelnen Rebstöcke, Pflanzen oder Stauden durch mehrere in Abständen vertikal übereinander angeordnete Drähte gestützt bzw. geführt werden. So werden z.
B., wie eingangs schon erwähnt, in Rebkulturen die Reb stöcke abwechselnd auf der einen oder anderen Seite je eines von drei oder vier voneinander distanziert in der Ebene der Rebstockreihe ,ausgespannten Drähten zwischen :diesen Drahten Iindurchigeführt.
Hier lässt sich in vorteilhafter Weise ein Rohrmast mit der zuvor beschriebenen Spanneinrichtung verwen den, bei welchem unterhalb der in oder Mastkappe ge- lagerten Spannwelle zusätzliche, dm Mast selbst .in Ab ständen gelagerte Spannwellen angeordnet sind.
Hierbei können diese zusätzlichen Spannwellen beiderseits aus dem Mast herausragen, wobei auf das eine Wellenende ein Spannhebel und auf das andere Wellenende ein als Rücklaufsperre dienender Anschlagteil zur form schlüssigen Verbindung mit der Spannwelle aufgesetzt werden.
Hierbei kann der auf die Spannwelle aufgesetzte Anschlagteil sich am Mast selbst abstützen, wobei der im wesentlichen als rechtwinkliges Winkelstück gestal tete Anschlagteil, wie zuvor schon beschrieben wurde, aus einem formschlüssig mit der Spannwelle verbind- baren Teil, beispielsweise einem Sechskantrohrstück, und einem an diesem seitlich an einer Stirnseite an geschweissten rechtwinklig abgebogenen Flacheisen zu sammengesetzt sein,
.so dass sich der entsprechend lang bemessene freie Schenkel dieses abgewinkelten Flach eisens bei auf die Spannwelle aufgesetztem Anschlag teil am Mast zumindest im Bereich der Vertnkalebene des ausgespannten Drahtes abstützen kann.
Die Einrichtung kann beispielsweise auch so aus geführt sein, dass das obere Mastende des aus einem Rohr bestehenden Mastes selbst als Mastkappe dient. Bei dieser Ausführung ist die zum Ausspannen des Drahtes dienende Spannwelle in entsprechender Weise, wie es zuvor bei der aufsetzbaren Mastkappe beschrieben wurde, im oberen Ende des Mastes selbst gelagert, wo bei die Einrichtung im Hinblick auf die Gestaltung der Spannwelle, der Spannhebel und Anschlagteile entspre chend der zuvor schon beschriebenen Ausführungsweise ausgebildet sein kann.