AT234420B - Spannklemme - Google Patents

Spannklemme

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Publication number
AT234420B
AT234420B AT977961A AT977961A AT234420B AT 234420 B AT234420 B AT 234420B AT 977961 A AT977961 A AT 977961A AT 977961 A AT977961 A AT 977961A AT 234420 B AT234420 B AT 234420B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
housing base
clamping
terminal
clamping roller
tension clamp
Prior art date
Application number
AT977961A
Other languages
English (en)
Inventor
Gebhard Wolf
Original Assignee
Gebhard Wolf
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees
    • A01G17/06Trellis-work
    • A01G17/08Tools e.g. clips for attaching hops, vines, or boughs to trellis-work; Tying devices
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/02Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for overhead lines or cables
    • H02G1/04Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for overhead lines or cables for mounting or stretching

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spannklemme 
Gegenstand der Erfindung ist eine Spannklemme für Drähte, Seile u. dgl. unter Verwendung einer, in einem konischen Gehäuse frei beweglichen Rolle, vorzugsweise für Schwedenreuter in der Landwirt- schaft, bei der zwischen seitlichen, gegeneinander zulaufenden Klemmleisten eines U-förmig ausge- bildeten, nach zwei einander gegenüberliegenden Seiten offenen Klemmgehäuses eine mit ihrer Grund-   fläche   am Klemmgehäuseboden aufliegende Klemmrolle, deren Durchmesser geringfügig grösser ist als die kleinere von den Klemmleisten und dem Klemmgehäuseboden gebildete Öffnung, frei beweglich glei- tet. 



   Die Ernährung der landwirtschaftlichen Nutztiere im Winter ist für die bäuerliche Wirtschaft von aus- schlaggebender Bedeutung. In den niederschlagsreichen Alpenländern spielt dabei die Graswirtschaft eine bedeutsame Rolle, so dass die Bereitung von Heu, das ja die älteste Winterfutterversorgung ist, seit jeher im Vordergrund steht. Um die Heuernte sicherer zu gestalten ging man, um die Trockenzeit zu verkür- zen und wetterunabhängiger zu machen, von der usprünglich ausschliesslich angewendeten Bodentrocknung zur Verwendung von sogenannten Naturhieflern über, aus denen sich die Kunsthiefler und die verschiedenen Systeme der Heuhütten und Steilwandreuter entwickelten, die ein Aufbringen des Futters in völlig frischem, auch regennassem Zustand erlauben. 



   Eine starke Verbreitung, insbesondere in den Gebirgsgegenden, haben für die Heutrocknung die Dünndrahtreuter, die sogenannten Schwedenreuter, gefunden. Ihr Aufbau ist an sich sehr einfach. In den Boden werden alle zwei bis drei Meter Pfähle eingeschlagen und zwischen diesen dünner Draht oder Schnüre gespannt, auf die das Futter aufgehängt wird. Hiebei werden vier bis fünf Drahtreihen übereinander angeordnet. Nach dem Spannen des ersten Drahtes wird das Futter aufgelegt, sodann die zweite Drahtreihe gespannt usw. bis alle Drahtreihen mit Futter belegt sind. 



   Eine Verbesserung des Schwedenreuters ist der sogenannte   Rollenreuter,   bei dem die Pfähle auf beiden Seiten abwechselnd Kerben eingeschnitten haben, in die der Draht eingelegt wird. Bei beiden Arten von Reutern sind auch Klammern in Verwendung, in die der Draht nur eingelegt und beim Abräumen ausgehängt wird. 



   Zum guten Spannen des Drahtes bediente man sich fast ausschliesslich eines derben Handschuhes, mit dem man den Draht fasste, spannte, um die Pfähle wickelte oder in die Kerben bzw. Klammern einlegte. Gerade das Spannen des Drahtes ist sehr wichtig, da besonders das ungetrocknete Futter ein namhaftes Gewicht aufweist und die Drähte einen starken Durchhang aufweisen. Die Schwierigkeit des Spannens ist ein wesentlicher Grund dafür, dass der Schwedenreuter, der sich an und für sich grosser Beliebtheit bei den Bauern erfreut, noch keine grössere Verbreiterung gefunden hat. Es ist eine verhältnismässig langwierige, lästige und die landwirtschaftliche Arbeit unangenehm unterbrechende Tätigkeit, die gerade wegen des immer mehr zunehmenden   Mangels an landwirtschaftlichen Arbeitskräften   vermieden werden möchte. 



   Hier will die Erfindung helfend eingreifen, indem sie eine Spannklemme schafft, die eine einfache Bedienung ermöglicht und ein festes Spannen des Drahtes gewährleistet. Sie ist infolge ihres einfachen Aufbaues billig und daher auch im kleinsten landwirtschaftlichen Betrieb rentabel. 



   Die erfindungsgemässe Spannklemme ist dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmrolle zylindrisch ausgebildet ist und. ein L-förmig ausgebildeter Bügel mit seinem kurzen, die Zylinderhöhe der Klemmrolle wenig überragenden und den Ausgang für die Klemmrolle sperrender Arm nahe der grösseren von den Klemmleisten umschlossenen Öffnung mit dem Klemmgehäuseboden fest verbunden ist, wogegen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sein langer Arm die Klemmrolle überdacht und sie am Herausfallen aus dem Klemmgehäuse hindert. 



   Nach einer bevorzugten Ausführung ist der Klemmgehäuseboden an seiner Vorderkante leicht hochge- bogen. Zum Spannziehen des Drahtes kann die Klemme mit einem Handgriff versehen sein, der mit dem Klemmgehäuseboden fest verbunden ist. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit den
Figuren der Zeichnung zu ersehen. Es zeigen : Fig. 1 die Klemme in einer Draufsicht, Fig. 2 in einer Sei- tenansicht, geschnitten nach der Linie   I-I   in   Fig. 1, Fig. 3   die Ausführung der Klemme mit einem Hand- griff zum Anziehen des Drahtes, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine an einem Pfahl befestigte Klemme und
Fig. 5 den Endpfahl eines Reuters mit den übereinander angeordneten Drahtreihen. 



   Zwischen den Klemmleisten 4 des Klemmgehäuses 1 ist eine kleine zylindrische Klemmrolle 5 frei beweglich, wobei sie mit ihrer Bodenfläche auf dem Klemmgehäuseboden 3 gleitet. Die Klemmleisten
4 verlaufen dabei zueinander in einem Winkel, wobei der Durchmesser der Klemmrolle 5 etwas grösser ist als der kleinste Abstand der beiden Klemmleisten 4 voneinander, so dass die Klemmrolle 5 dort nicht austreten kann. 



   Hinter der grösseren von den Klemmleisten 4 und dem Klemmgehäuseboden 3 gebildeten Öffnung ist ein L-förmiger Bügel 6 am Klemmgehäuseboden 3, vorzugsweise durch Verschweissung, befestigt, dessen kleinerer Schenkel nur um ein geringeres grösser ist als die Höhe der Klemmrolle 5, so dass sie der längere
Arm des Bügels 6 überdacht. Der Bügel hindert somit die Klemmrolle 5 am Herausfallen, gestattet aber eine freie Bewegung innerhalb des von den Klemmleisten 4 und dem Klemmgehäuseboden 3 umschlosse- nen Raumes. 



   Wird nun ein Draht 2 zwischen eine Klemmleiste 4 und die Klemmrolle 5 eingelegt und in Richtung des Pfeiles 12   (Fig. l)   gezogen, so rollt die Klemmrolle 5 infolge der Reibung in die gleiche Richtung und klemmt vor der Schnauzenöffnung der Spannklemme den Draht 2 fest. Ein Zug in der Gegenrichtung würde den Draht aus der Klemmung frei machen. 



   Bei Schwedenreutern wird die erfindungsgemässe Klemme nun folgendermassen verwendet. An den
Endpfählen der Reuter (s. Fig. 4 und 5) werden die Klemmen dadurch befestigt, dass ein durch die im
Klemmgehäuseboden 3 vorgesehene Bohrung 8 eingeführter Nagel 9 durch den Pflock 11 eingetrieben und am hinteren Ende umgeschlagen wird, letzteres um ein Lösen des Nagels zu verhindern und damit die Möglichkeit auszuschliessen, dass dieser Nagel ins Heu kommt und vom Vieh verzehrt wird. Die Endpfähle sind durch einen Spanndraht 14 im Boden sicher verankert. Nun braucht der Draht 2 in die Klemme nur eingelegt und angezogen werden und ist sicher verankert. 



   Um das Ziehen und Spannen eines Drahtes zu erleichtern, wird die erfindungsgemässe Klemme mit einem Handgriff 10, wie in Fig. 3 dargestellt, versehen. Wird nun ein Zug in Richtung des Pfeiles 13 ausgeübt, so wird der Draht von der Klemme des Handgriffes 10 festgehalten und kann gezogen und gespannt werden. 



   Würde der Klemmgehäuseboden 3 vollkommen eben bis zur Schnauzenöffnung verlaufen, bliebe der eingeführte Draht 2 stets am Boden aufliegen und die Klemmrolle 5 würde an ihrer Unterkante,   d. h.   an der Kante zwischen Boden-und Mantefläche, stark abgenützt, was ihre Klemmwirkung beeinträchtigt. 



   Erfindungsgemäss ist daher vorgesehen, den   K1emmgehäuseboden   3 am vorderen Ausgang etwas zu erhöhen, so dass ein kleiner Wulst 7 entsteht. Der dadurch angehobene Draht 2 ist damit gezwungen, zwi-   schender Mantefläche der Klemmrolle   5 und den Klemmleisten 4 zu klemmen, wodurch eine Verminerung der Klemmwirkung ausgeschlossen ist. 



   Die im vorstehenden in einem Ausführungsbeispiel an Schwedenreutern erläuterte Erfindung soll nicht   darauf beschränkt bleiben. Es   ist leicht ersichtlich, dass sie überall dort zur Anwendung kommen kann, wo Drähte, Seile, Schnüre od. dgl. verspannt werden sollen, also beispielsweise beim Spannen elektrischer Drähte, bei Seilbahnen, im Haushalt bei Wäscheleinen usw. Der Schutzumfang soll sich auf all diese Verwendung-un Anwendungsmöglichkeiten erstrecken. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1.. Spannklemme für Drähte, Seile u. dgl. unter Verwendung einer, in einem konischen Gehäuse frei beweglichen Rolle, vorzugsweise für Schwedenreuter in der Landwirtschaft, bei der zwischen seitlichen, gegeneinander zulaufenden Klemmleisten eines U-förmig ausgebildeten, nach zwei einander gegenüberliegenden Seiten offenen Klemmgehäuses eine mit ihrer Grundfläche am Klemmgehäuseboden aufliegende Klemmrolle, deren Durchmesser geringfügig grösser ist als die kleinere von den Klemmleisten und dem Klemmgehäuseboden gebildete Öffnung, frei beweglich gleitet, dadurch gekennzeichnet, <Desc/Clms Page number 3> dass die Klemmrolle (5) zylindrisch ausgebildet ist und einL-förmig ausgebildeter Bügel (6) mit seinem kurzen, die Zylinderhöhe der Klemmrolle (5)
    wenig überragenden und den Ausgang für die Klemmrolle (5) sperrenden Arm nahe der grösseren, von den Klemmleisten (4) umschlossenen Öffnung mit dem Klemmgehäuseboden (3) fest verbunden ist, wogegen sein langer Arm die Klemmrolle (5) überdacht und sie am Herausfallen aus dem Klemmgehäuse (1) hindert.
    2. Spannklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmgehäuseboden (3) an seiner Vorderkante leicht hochgebogen ist und einen Wulst (7) bildet.
    3. Spannklemme nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der an der breiteren Seite vorzugsweise winkelig zulaufende Teil des Klemmgehäusebodens (3) eine Bohrung (8) aufweist.
    4. Spannklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmgehäuseboden (3) mit einem Handgriff (10) fest verbunden ist.
    5. Spannklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleisten (4) von der kleineren durch sie gebildeten Öffnung nach der grösseren abfallend ausgebildet sind.
AT977961A 1961-12-27 1961-12-27 Spannklemme AT234420B (de)

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DE (1) DE1871823U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3424038A (en) * 1967-04-05 1969-01-28 Julius H Smith Tape grip and handle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3424038A (en) * 1967-04-05 1969-01-28 Julius H Smith Tape grip and handle

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DE1871823U (de) 1963-05-09

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