CH440245A - Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren

Info

Publication number
CH440245A
CH440245A CH995462A CH995462A CH440245A CH 440245 A CH440245 A CH 440245A CH 995462 A CH995462 A CH 995462A CH 995462 A CH995462 A CH 995462A CH 440245 A CH440245 A CH 440245A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
nickel
oxidation
acid
reaction
alcohol
Prior art date
Application number
CH995462A
Other languages
English (en)
Inventor
Nakagawa Kunio
Konaka Takamori
Original Assignee
Shionogi & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shionogi & Co filed Critical Shionogi & Co
Publication of CH440245A publication Critical patent/CH440245A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/285Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with peroxy-compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/27Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation
    • C07C45/29Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation of hydroxy groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man einen primären Alkohol mit einer   Gruppe-CH >     im Molekül mit Nickelperoxyd, welches durch Reaktion zwischen einem starken Oxydationsmittel und Nickeloxyd oder frisch gefälltem Nickelhydroxyd in einem wässerigen alkalischen Medium erhalten wurde, bei einer Temperatur von 0 bis   90  C    in einem wässerigen alkalischen Medium oxydiert.



   In der vorliegenden Beschreibung wird mit   Nickelperoxyd   das schwarze, in der Regel hydratisierte, höhere Nickeloxyd, welches durch Reaktion zwischen einem starken Oxydationsmittel, z. B.   Alkalihypohalo-    geniten oder   Alkalipersulfaten, und    Nickeloxyd oder frisch gefälltem Nickelhydroxyd in einem wässerigen alkalischen Medium gebildet wird, bezeichnet.



   Die Verwendung von Nickelperoxyd als Oxydationsmittel in der organischen Chemie ist nur aus einer Literaturangabe, das ist aus der deutschen Patentschrift Nr. 127 388, bekannt, wonach Toluol mit Nickelperoxyd in Wasser oder keinem Lösungsmittel bei 90 bis   100     C zum Benzaldehyd als Hauptprodukt und Benzoesäure als Nebenprodukt oxydiert wird. Es wurde jetzt gefunden, dass primäre Alkohole mit Nickelperoxyd zu Carbonsäuren in ausgezeichneten Ausbeuten oxydiert werden können, falls die Oxydation in einem wässerigen alkalischen Medium erfolgt. Im Gegensatz zu den Angaben der deutschen Patentschrift, wonach das Verfahren bei verhältnismässig hohen Temperaturen, d. i. bei 90 bis 100  C, durchgeführt wird, kann in der vorliegenden Erfindung die Oxydation bei niedrigeren Temperaturen, nämlich von 0 bis   90  C,    erfolgen.

   Auf diese Weise ist es möglich, das vorliegende Verfahren zur Oxydation von verhältnismässig unstabilen primären Alkoholen zu verwenden.



   Die Aufgabenstellung, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, besteht nun in der Schaffung eines Verfahrens zur Oxydation eines primären Alkohols in die entsprechende Carbonsäure, unter Verwendung von Nickelperoxyd als Oxydationsmittel, welches gestattet, eine wirtschaftliche Konversion von primären   Alkoho-    len in Carbonsäuren durchzuführen. Das Verfahren soll ferner ermöglichen, verhältnismässig unstabile primäre Alkohole zu Carbonsäuren zu oxydieren.



   Das erfindungsgemässe Verfahren beruht somit auf der Behandlung eines primären Alkohols, mit der Gruppe-CH2-OH im Molekül, mit Nickelperoxyd in einem wässerigen alkalischen Medium, im allgemeinen während mehreren Stunden, bei einer Temperatur von   0    bis   90  C,    wobei die entsprechende Carbonsäure, mit der repräsentativen Gruppe-COOH im Molekül, erhalten wird.



   Das Nickelperoxyd, welches eine hohe Oxydationswirksamkeit besitzt, kann durch Behandlung eines Nikkelsalzes, z. B. Nickelchlorid, Nickelsulfat, Nickelcarbonat, Nickelnitrat, mit stark oxydierenden Mitteln, wie z. B. Natriumhypochlorit,   Kaliumhypochlorit,    Natriumhypobromit oder   Alkalipersulfaten,    z. B. Natriumpersulfat, Kaliumpersulfat, in einem wässerigen alkalischen Medium erhalten werden.



   In einer Variante kann die Herstellung von Nickelperoxyd so erfolgen, dass man Nickeloxyde mit einem   Hypohalogenit    in einem wässerigen alkalischen Medium behandelt, wobei die genannten Oxyde mittels jeder üblichen Methode erzeugt werden können, wie z. B. : a) durch Behandlung von NiS04 mit wässeriger   NaOH    und Trocknen des niedergeschlagenen Ni (OH) 2 während 1, 5 Stunden bei   500  C    ; b) durch Trocknen von   NiC03       2 Ni (OH) 2 4 H20    während 2 Stunden bei   500     C ; c) durch Trocknen von Ni   (NO3)      2      6H20    während 2 Stunden bei   500     C ;

   d) und schliesslich kann auch zum oben genannten Zweck das im Handel erhältliche Oxyd der Formel Ni203 verwendet werden.



   Es muss aber bemerkt werden, dass das mittels der letztern Methode erzeugte Nickelperoxyd gewöhnlich von minderwertiger Qualität ist, im Vergleich mit der   erstern    Methode, mit Hilfe welcher ein Peroxyd von guter Oxydationswirksamkeit erhalten wird. Eines der vorteilhaftesten Verfahren zur Erzeugung eines hochaktiven Nickelperoxyds ist das folgende :
Zu einer Lösung von 130 mg   Nickelsulfathydrat      (NiS04-6    in 300 ml Wasser wurde eine Lösung von 42 g Natriumhydroxyd in 300 ml   6% igem    Natriumhypochlorit unter Rühren zutropfen gelassen und das Rühren des Gemisches während etwa 30 Minuten, bei einer Temperatur von 10 bis   25  C,    fortgesetzt.

   Der schwarze Niederschlag wurde filtriert, mit Wasser zwecks Entfernung von aktivem Chlor gewaschen und, nach Zerreiben des Kuchens zu Pulver, über wasserfreiem Calciumchlorid unter reduziertem Druck getrocknet.



   Das Nickelperoxyd ist ein schwarzes, feines Pulver, welches in der Regel eine gewisse Menge an Wasser enthält. Die Analyse ergab die molekulare Formel von   Nia03      ho odeur    Ni (OH)   3,    die Struktur aber ist noch nicht festgelegt worden. Das Nickelperoxyd besitzt ge  wöhnlich    etwa 0, 3 bis 0, 4 X   10-2    g-Atome an freiem Sauerstoff pro g, welche Menge durch Titrieren des durch Reaktion zwischen dem Nickelperoxyd und Kaliumjodid in Essigsäure freigewordenen Jods mit Natriumthiosulfat gemessen wurde. Eine beträchtliche Menge dieses freien Wasserstoffes geht allmählich beim Erhitzen verloren, kann aber lange Zeit, beim Aufbewahren bei Zimmertemperatur unter Schutz gegen atmosphärische Feuchtigkeit, konserviert werden.

   Da das Nickelperoxyd eine bemerkenswerte grosse Oberfläche, im Verhältnis zu seinem Gewicht, aufweist, kann der freie Wasserstoff in der Oxydationsreaktion wirksam verwendet werden. Im Hinblick auf diese Eigenschaft kann die vorliegende Oxydation vorteilhafterweise in einer kurzen Zeit, normalerweise mit 1 bis 2   Äquivalent-    mengen des Oxydationsmittels, beendet werden.



   Die optimalen Reaktionsbedingungen, wie das Reaktionsmedium, Reaktionstemperatur, Reaktionszeit und Menge des Oxydationsmittels, sind mehr oder weniger von der Art des als Ausgangsmaterial verwendeten primären Alkohols abhängig. Für jeden einzelnen Fall gelten deshalb die vorteilhaftesten Bedingungen. Im allgemeinen liefert die Anwesenheit eines genügenden   aber-    schusses an Alkali, für die Neutralisierung der erzeugten Carbonsäuren, gute Ergebnisse. Das Ausmass und die Schnelligkeit der Oxydation kann in geeigneter Weise, durch Einstellung der   Alkalinität,    kontrolliert werden. Falls die Oxydation durch keine Nebenreaktion begleitet wird, kann die Reaktionsdauer, durch Verwendung eines Überschusses an Oxydationsmittel, abgekürzt werden.

   Falls dagegen unstabile Carbonsäuren erzeugt werden, ist es vorteilhafter, die Oxydation in einer grösseren Mediummenge, bei einer niedrigen Temperatur unter Benützung einer theoretischen Menge, oder kleineren an Oxydationsmittel durchzuführen. Die Oxydation einer geraden Kette eines primären Alkanols geht schneller vor sich als jene der verzweigten Isomere und deshalb kann die Oxydation der ersteren, bei einer nied  rigeren    Temperatur als der letztern, bewerkstelligt werden. Die Alkohole mit einer ungesättigten Bindung in der benachbarten Stellung an ein Kohlenstoffatom, welches ein Oxymethylradikal enthält, wie z. B.

   Benzylalkohol und   Propargylalkohol,    werden schneller als die genannten primären Alkanole mit geraden Ketten oxydiert, weshalb die Oxydationsreaktion zweckmässigerweise unter milderen Bedingungen durchgeführt werden soll.



   Im allgemeinen ist ein aromatischer Ring, eine an die sen konjugierte Doppelbindung und eine dreifache Bindung gegen die Oxydation stabil, eine Doppelbindung aber ist verhältnismässig unstabil. In manchen Fällen erfolgt die gleichzeitige Oxydation des Methylradikals eines aromatischen Rings, welche Oxydation aber, durch Verwendung einer geeigneten Menge an Nickelperoxyd, vermieden werden kann. Obschon ferner das aktive Methylenradikal fähig ist, oxydiert zu werden, kann seine Oxydation ebenfalls dadurch vermieden werden, dass die Reaktion bei einer niedrigen Temperatur durchgeführt wird. Heterocyclische Verbindungen werden mit Nickelperoxyd, ebenso wie isocyclische Verbindungen, oxydiert.



   Aus dem oben Angeführten sind einige Vorteile, welche das erfindungsgemässe Verfahren bietet, dem Fachmann auf dem Gebiete sofort ersichtlich. Im Vergleich mit den bis jetzt bekannten Oxydationsverfahren können aber auch einige andere Vorteile festgestellt werden. So erfolgt die Oxydation unter Verwendung von Nickelperoxyd im allgemeinen milder als die bekannte saure Oxydation, unter Verwendung von Kaliumpermanganat, und differenzierter, d. h. unterschiedlicher als die bekannte alkalische Oxydation, unter Verwendung von   Silberoxyd    oder Mangandioxyd. Deshalb ist das vorliegende   Oxydationsverfahren    auf die Oxydation von primären Alkoholen, die eine durch die saure Oxydation leicht angreifbare Struktur aufweisen, anwendbar.

   Es wird zum Beispiel angegeben, dass die Oxydation von a-Furfurylalkohol mit sauren Oxydationsmitteln zu einer   Offnung    des Ringes führt und dass im Falle der Oxydation mit Kaliumpermanganat die erzeugte a-Furilsäure so stark verunreinigt ist, dass sie schwer gereinigt werden kann (J. Volhard, Ann., 261, 379 [1911]). Gemäss dem vorliegenden Verfahren kann dagegen die a  Furilsäure    leicht, in einer guten Ausbeute und in einem hohen Reinheitsgrad, erhalten werden. Es ist ferner von Vorteil, dass die Separierung des Oxydationsmittels vom Reaktionsgemisch mittels einer leicht durchführbaren Operation, z. B. Filtrieren, durchgeführt werden kann.



  Auch ist es im erfindungsgemässen Verfahren von Vorteil, dass das verwendete Oxydationsmittel bequem, mittels eines einfachen Vorganges, z. B. durch Behandlung mit einem starken alkalischen Oxydationsmittel, wie   Alkali-Hypohalogenit,    Alkalipersulfat, erneuert werden kann. Ein typisches Regenerierungsverfahren wird im folgenden gezeigt :
Nach Abschluss der Oxydationsreaktion wird das Nickelperoxyd filtriert, mit Wasser gewaschen, mit 6prozentigem Natriumhypochlorit, unter Verwendung einer lOfachen Menge bezogen auf das Nickelperoxyd,   wäh-    rend 20 Minuten gerührt, filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.



   Beispiel 1
Oxydation von gesättigten, aliphatischen, primären
Alkoholen
Zu einer Lösung von 0, 04 Molen des Ausgangsalkohols und 2 g Natriumhydroxyd in 100 ml Wasser wird Nickelperoxyd, in   1,    5facher Menge der theoretischen, unter Rühren mit einem magnetischen Rührer zugesetzt und das heterogene Gemisch, während gegebenen Zeitspannen und bei verschiedenen Temperaturen, reagieren gelassen. Der Feststoff wird dann von der Reaktionslösung mittels einer Nutsche filtriert und mit Wasser gewaschen. Das vereinigte Filtrat wird mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert und eine genau abgewogene Lösungsmenge mit Dampf destilliert. Die flüchtige Carbonsäure im Destillat wird mit O, ln Natriumhydroxydlösung titriert. Die auf Grund der erhaltenen Werte berechneten Reaktionsgeschwindigkeiten sind in der folgenden Tabelle 1 angeführt.



   Tabelle   1   
Oxydationsgeschwindigkeiten für gesättigte, aliphatische, primäre Alkohole (in %)    Reaktionstemperatur Reaktionsdauer in Stunden   >   >   >     ¯thanol 30 ¯ 2 96,6 97,3 99,4 EssigÏure n-Propanol 30 ¯ 2 74,93,0 96,6 PropionsÏure n-Butanol 30         2 81,    6 94, 1 96, 9   n-Buttersäure    iso-Butanol 0         2 19,    6 20, 1 29, 0 40, 3
30         2 47,    8 59, 1 72, 7 84, 9   iso-Buttersäure   
30         2 60,    1 64, 9 65, 1   n-Pentano.          2 83, 2 96, 8   n-Valeriansäure        2 81,    0 81,

   0 iso-Pentanol 30         2 69,    7 77, 5   iso-Valeriansäure    n-Octanol 30         2 58,    5   n-Caprylsäure   
Beispiel 2
Oxydation von aromatischen, primären Alkoholen :
Zu einer Lösung von 0, 02 Molen des Ausgangsalkohols und 1 g Natriumhydroxyd in 50 ml Wasser wird eine angegebene Menge an Nickelperoxyd, unter Rühren mit einem magnetischen Rührer, zugefügt und das heterogene Gemisch während einer gegebenen Zeitspanne bei verschiedenen Temperaturen reagieren gelassen. Der Feststoff wird dann von der Reaktionslösung durch Abnutschen separiert und mit Wasser gewaschen.



  Das vereinigte Filtrat wird dann mit verdünnter Schwe  felsäure    angesäuert und mit einem geeigneten wasserunmischbaren Lösungsmittel geschüttelt. Nach Entfernen des Lösungsmittels aus der   Lösungsphase    erhält man die Carbonsäure. Die berechneten   Reaktionsgeschwindigkei-    ten aufgrund der erhaltenen   Carbonsäuremenge    sind in Tabelle II aufgenommen.



   Tabelle   11   
Reaktionsgeschwindigkeiten der Oxydation für aromatische, primäre Alkohole (in    %)   
Reaktionstemperatur Reaktionszeit Ausbeute Ausgangsalkohol Nickelperoxyd   -,' < ; < ir)erzeugteCarbonsaure..   



  Benzylalkohol 1, 5 30 3 Benzoesäure 96, 7
0, 5 0 2 Benzoesäure 26, 2
Phenylessigsäure 16, 9   Phenäthylalkohol    1, 5 30 10 Benzoesäure 63, 5
Phenylessigsäure 9, 2
2, 0 60 5 Benzoesäure 60, 0
Phenylessigsäure 0, 5
1, 5 0 7 Benzoesäure 1, 6    Benzylessigsäure 37,    0   3-Phenyl-l-propanol    1, 5 0 30 Benzoesäure 7, 5
Benzylessigsäure 70, 5
1, 5 30 10 Benzoesäure 17, 6
Benzylessigsäure 56, 7 2-Methyl-benzylalkohol 1, 5   30    3   2-Methylbenzoesäure 97,    0 3-Methyl-benzylalkohol 1, 0 30 4 3-Methylbenzoesäure 40, 2
Isophthalsäure 5, 9 4-Methyl-benzylalkohol 1, 0 30 3   4-Methylbenzoesäure 78,    5
Terephthalsäure 0
1, 5 30 3 4-Methylbenzoesäure 62, 5
Terephthalsäure 12, 0
Verhältnis von Nickelperoxyd zum primären Alkohol,

   bezogen auf den freien Sauerstoff. 



   Beispiel 3
Oxydation von   Propargylalkohol   
Zu einer Lösung von 5, 6 g   Propargylalkohol    und 5 g Natriumhydroxyd in 250 ml Wasser werden 71 g Nickelperoxyd,   d.    i. die   l,    lfache theoretische Menge, unter Rühren und Eiskühlung innerhalb von 10 Minuten zugegeben, worauf das heterogene Gemisch noch weitere 30 Minuten gerührt wird. Der Feststoff wird aus der Reaktionslösung durch Abnutschen separiert und mit Wasser gewaschen. Das vereinigte Filtrat wird dann mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert und mit 800 ml Äther geschüttelt. Die Ätherphase wird getrocknet und fraktioniert destilliert, und liefert 3, 9 g   Propiolsäure,    mit einem 98 % igen Reinheitsgrad, als eine bei   53-56     C, bei 15 mm Hg, siedende Fraktion.



   Beispiel 4
Oxydation von Zimtalkohol
Ein Gemisch aus 2, 68 g Zimtalkohol, 1, 0 g Natriumhydroxyd und 23, 5 g Nickelperoxyd, das ist der zweifachen theoretischen Menge, in 50 ml Wasser wird während 6 Stunden bei   50  C gerührt.    Die Reaktionslösung wird dann filtriert, angesäuert und mit Äther extrahiert ; das in einem 90% igen Reinheitsgrad erhaltene Produkt wird aus einem Gemisch von Äther und   Petroläther    umkristallisiert und liefert 2, 37 g an Zimtsäure in Kristallen mit F = 133 bis   134  C.   



   Beispiel 5
Oxydation von Furfurylalkohol
Ein Gemisch aus 1, 96 g Furfurylalkohol, 1, 0 g Natriumhydroxyd und 16 g Nickelperoxyd, d. i. der 1, 5fachen Menge der theoretischen, in   50    ml Wasser wird während 3 Stunden bei   30  C gerührt.    Die Reaktionslösung wird filtriert, angesäuert und mit Äther extrahiert ; das erhaltene rohe Produkt wird aus einem Gemisch von Wasser und Äthanol umkristallisiert und liefert 2, 02 g   Furylsäure    in Form von weissen Kristallen mit F = 132 bis 133  C.



   Beispiel 6
Oxydation von Tetrahydrofurfurylalkohol
Ein Gemisch von 2, 04 g Tetrahydrofurfurylalkohol, 1, 0 g Natriumhydroxyd und 11 g Nickelperoxyd, das ist einer gleichwertigen Menge der theoretischen, in 50 ml Wasser wird während 3 Stunden bei   0  C gerührt.    Die Reaktionslösung wird filtriert, mit Schwefelsäure angesäuert und mit Äther extrahiert.



   Beispiel 7
Oxydation von   Diisopropyliden-l-sorbose   
Ein Gemisch von 3, 10 g   Diisopropyliden-l-sorbose    und 10, 20 g Nickelperoxyd, d. i. der 2, 02fachen Menge der theoretischen, in 12 ml von 0, 923n Natriumhydroxyd und 59 ml Wasser wird während 40 Minuten bei   50  C gerührt.    Die Reaktionslösung wird filtriert und das Filtrat mit Chloroform, zwecks Ausscheidung des unreagierten Ausgangsmaterials, geschüttelt. Die   wäs-    serige Phase wird dann mit Chlorwasserstoffsäure angesäuert und die niedergeschlagenen Kristalle werden filtriert ; man erhält 2, 02 g   Diisopropyliden-2-oxo-1-gulon-    säure.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, dass man einen primären Alkohol, mit der Gruppe-CH2-OH im Molekül, mit Nickelperoxyd, welches durch Reaktion zwischen einem starken Oxydationsmittel und Nickeloxyd oder frisch ge fälltem Nickelhydroxyd in einem wässerigen alkalischen Medium erhalten wurde, bei einer Temperatur von 0 bis 90 C, in einem wässerigen alkalischen Medium oxydiert.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion mit einem durch Einwirkung von Alkalihypohalogeniten oder Alkalipersulfaten auf ein Nickelsalz in einem wässerigen alkalischen Medium erhaltenen Nickelperoxyd durchführt.
CH995462A 1961-08-25 1962-08-21 Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren CH440245A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3081861 1961-08-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH440245A true CH440245A (de) 1967-07-31

Family

ID=12314266

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH995462A CH440245A (de) 1961-08-25 1962-08-21 Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren

Country Status (3)

Country Link
US (2) US3192258A (de)
CH (1) CH440245A (de)
GB (1) GB956100A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116675660A (zh) * 2023-04-25 2023-09-01 莆田达凯新材料有限公司 一种fdca的制备方法及fdca产品

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3502714A (en) * 1962-01-25 1970-03-24 Shionogi Seiyaku Kk Telomerization process for the preparation of allyl alcohol-,allyl acetate- and styrene-aldehyde reaction products
US3429934A (en) * 1962-01-25 1969-02-25 Shionogi Seiyaku Kk Telomerization process for the preparation of halogenated hydrocarbons
US3309393A (en) * 1962-01-25 1967-03-14 Shionogi & Co Telomerization of acrylonitrile
GB1114705A (en) * 1964-09-25 1968-05-22 Exxon Research Engineering Co Improvements in the production of carboxylic acids and nitriles
US3407220A (en) * 1966-09-14 1968-10-22 Shell Oil Co Production of aliphatic carboxylic acids
US4005031A (en) * 1973-04-11 1977-01-25 Hoffmann-La Roche Inc. Nickel peroxide oxidizing agent
CH601100A5 (de) * 1974-08-05 1978-06-30 Hoffmann La Roche
JPS5522611A (en) * 1978-08-03 1980-02-18 Asahi Chem Ind Co Ltd Preparation of carboxylic acid amide
CA1181422A (en) * 1980-04-29 1985-01-22 Lynn H. Slaugh Process for the preparation of alkoxyalkanoic acids
CN104649874A (zh) * 2013-11-15 2015-05-27 中国科学院大连化学物理研究所 3,3-二甲基-1-丁醇脱氢制3,3-二甲基-1-丁醛的方法
CN111393284B (zh) * 2020-04-18 2022-08-23 云南正邦科技有限公司 一种由伯醇氧化连续制备羧酸的方法
CN112323484B (zh) * 2020-11-18 2022-08-16 湖州优淘服饰有限公司 一种面料抗紫外线改性方法
CN112301735B (zh) * 2020-11-18 2022-07-29 胜利科技集团有限公司 一种抗紫外线纯棉面料加工工艺
CN115814798B (zh) * 2022-09-21 2024-07-23 宁波九胜创新医药科技有限公司 一种负载型纳米三氧化二镍催化剂及其制备方法

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE127388C (de) *
US2042220A (en) * 1934-04-18 1936-05-26 Shell Dev Catalytic oxidation of unsaturated alcohols
US2051266A (en) * 1935-03-23 1936-08-18 Shell Dev Catalytic oxidation of polyhydric alcohols
US2407066A (en) * 1942-06-29 1946-09-03 Quaker Oats Co Process for manufacturing furoic acid and furoic acid salts
GB626048A (en) * 1944-10-01 1949-07-08 Ladislaw Vilmos Farkas A process of oxidizing primary or secondary alcoholic hydroxyl groups and aldehyde groups
US3068280A (en) * 1951-08-06 1962-12-11 Chemische Werke Witten Gmbh Process for production of aromatic carboxylic acids
US2949429A (en) * 1956-04-06 1960-08-16 Phillips Petroleum Co Process for preparing improved nickel oxide polymerization catalysts
US3038936A (en) * 1957-06-25 1962-06-12 Pennsalt Chemicals Corp Catalyzed oxidation of trifluoroethanol
US2977327A (en) * 1958-09-26 1961-03-28 Raney Catalyst Company Inc Process of producing nickel catalysts
US3013023A (en) * 1959-02-27 1961-12-12 Ueno Ryuzo Process for the production of 5-nitrofuryl acrylic acid

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116675660A (zh) * 2023-04-25 2023-09-01 莆田达凯新材料有限公司 一种fdca的制备方法及fdca产品
CN116675660B (zh) * 2023-04-25 2024-04-23 莆田达凯新材料有限公司 一种fdca的制备方法及fdca产品

Also Published As

Publication number Publication date
US3226390A (en) 1965-12-28
US3192258A (en) 1965-06-29
GB956100A (en) 1964-04-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH440245A (de) Verfahren zur Herstellung von Carbonsäuren
DE2721264C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Di-n-propylessigsäure und deren nichttoxischen Alkali- und Erdalkalimetallsalzen
DE2600541C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Phenylbrenztraubensäure oder Arylbrenztraubensäuren
DE2847170C2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Terephthalsäure
DE1593373A1 (de) Verfahren zur Herstellung von optisch aktivem Dihydrochrysanthemolacton
DE2404158C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines 2-(4-Alkylphenyl)-propion-aldehyds
DE2838030A1 (de) Verfahren zur herstellung von alkylenglykolen
DE1301313B (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrryl-(2)-essigsaeureestern
DE1518289A1 (de) Neue quaternaere Ammoniumsalze mit desinfizierender Wirkung und Verfahren zur Herstellung derselben
DE2105014B2 (de) Verfahren zur herstellung von 2,5dimethyl-2,3-dihydrofuran-4-oxy-3-on
DE2716773A1 (de) Verfahren zur herstellung von estern von m-phenoxybenzylalkohol und seiner alpha-cyano- und alpha- aethinylderivate mit carbonsaeuren
EP0011207B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 3,3-Dimethyl-2-oxobuttersäure
DE1256210B (de) Verfahren zur Reinigung von Terephthalsaeure
DE3725481C2 (de)
DE3226490A1 (de) Katalytische dampfphasenhydrolyse von benzalchlorid oder dessen halogen- oder trifluormethylverbindungen zur herstellung von benzaldehyd oder entsprechend substituierten verbindungen
DE2321003C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 5- Nitro-naphthochinon-(1,4)
DE2642672A1 (de) Selektive oxidation von chrysanthemylalkohol
CH627727A5 (en) Process for the preparation of phenylalkylcarboxylic acids
DE820304C (de) Verfahren zur Herstellung von Isovaleriansaeure
DE610317C (de) Verfahren zur Herstellung von Dichloressigsaeure
DE1593354C3 (de) Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Carbonsäuren oder deren Salzen oder Estern
AT218510B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 6-Dichlorbenzalchlorid oder 2, 6-Dichlorbenzaldehyd
DE1802433A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Terephtalsaeure mit niedrigem Terephthalaldehydsaeure-Gehalt
DE2810305C2 (de)
DE2235769A1 (de) Verfahren zur reinigung von rohen waessrigen kaliumsorbatloesungen