CH435902A - Drehmomentsummierungsgetriebe - Google Patents
DrehmomentsummierungsgetriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H37/06—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
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Description
Drehmomentsummierungsgetriebe Die Erfindung betrifft ein Drehmomentsummie- rungsgetriebe mit einem seine beiden Leistungszweige zusammenfassenden, als letzteres Glied im Getriebe kraftfluss liegenden Planetengetriebe. Derartige Sum- mierungsgetriebe sind vorwiegend in Förderanlagen so wie im Kran- und Seilbahnbau üblich, zumal es mit ihrer Hilfe leicht möglich ist,
während des Laufes vom Ein- auf Zweimotorenbetrieb und umgekehrt ohne Zug kraftunterbrechung überzugehen und weil bei: durch Einmotorenbetrieb bewirkter Langsamfahrt mehr Ener gieeinsparung erzielbar ist als bei Verwendung eines einzigen doppelt so grossen, aber nur mit halbem Dreh moment belasteten Antriebsmotors.
Die bekannten Summierungsgetriebe sind jedoch in sofern unvorteilhaft, als säe weder eine Entlastung der Hohlrad- und Abtriebswellenlagerung ihres Planeten getriebes noch eine kompakte, raumsparende und sym metrische Bauart aufweisen.
Darüber hinaus besitzen sie, insbesondere bei der Verwendung im Seilbahubetrieb, noch einen weiteren Nachteil. Sofern nämlich dort der Beförderungsbedarf absinkt, wird zwecks Energieeinspa- rung folgerichtig nur im Einmotorenbetrieb gefahren, so dass unter der Voraussetzung des Vorhandenseins zweier gleich starker Antriebsmotoren die Abtriebs drehzahl und Fahrgeschwindigkeit auf die Hälfte re duziert wird.
Die solcherart verdoppelte Fahrtdauer ist natürlich sowohl für die jeweiligen Passagiere als auch für den auf Beförderung wartenden Personenkreis lästig, zumal, da es nur rentabel ist mit möglichst besetzter Kabine zu fahren, bei geringem Beförderungsbedarf zu dem erhebliche Stehzeiten der Bahn vorliegen.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die vor stehend erwähnten Mängel derart zu beseitigen, dass nicht nur eine wesentlich günstigere und gedrängtere Getriebegesamtbauart erzielt wird, sondern, dass diese Bauart zugleich auch Voraussetzung für die Behebung des bei Seilbahnbetrieb auftretenden Übelstandes ist, indem sie die Möglichkeit schafft, mit dem Getriebe nunmehr auch dem Einmotorenbeträeb mit voller Dreh zahl, jedoch nur mit halbem Abtriebsdrehmoment und daher auch nur mit etwa halber Last,
durchführen zu können.
Die Erfindung besteht darin, d'ass die beiden letzten Stufen des das Hohlrad des Planetengetriebes beauf- schlagenden, insgesamt drei Zahnradstufen aufweisen den Leistungszweiges zwecks Entlastung der Lagerun gen des Hohlrades und der Abtriebswelle in zwei par- allele Leistungswege aufgeteilt sind,
dass die Wellen der Zahnrad'erststufen beider Leistungszweige konzen- trisch angeordnet sind und dass auf einer der beiden Getriebeantriebswellen ein lose drehbar gelagertes, aber mit dieser Welle zu kuppelndes zusätzliches Kitzel vor handen ist, das es ermöglicht, die beiden Leistungszweige in ihren jeweils ersten Stufen miteinander zu verbinden.
Durch diese Ausbildung sind nunmehr drei Ge- triebebeträebszustände möglich, nämlich: 1. wie an sich bekannt: Einmotorenbetrieb mit halber Drehzahl und voller Last, 2. wie an sich bekannt: Zweimotorenbetrieb mit voller Drehzahl und voller Last, 3. als neue Möglichkeit: Einmotorenbetrieb mit voller Drehzahl und halber Last.
Dabei kann die Umschaltung von Zustand 3 auf Zustand 2 ebenso wie die von Zustand 1 auf Zustand 2 während des Laufs und ohne Zugkraftunterbrechung nur durch Zuschaltung des zweiten Motors erfolgen; wobei auch der umgekehrte Vorgang- möglich ist. Die Um schaltung von Zustand 1 (Betrieb ohne Leistungsver zweigung) auf Zustand 3 (Betrieb mit Leistungsver zweigung) oder umgekehrt erfolgt durch Ein- bzw. Auskupplung des zusätzlichen Kitzels.
Zweimotoren betrieb als Zustand 2 ist sowohl mit als auch ohne Lei stungsverzweigung, d. h. mit ein- oder ausgekuppeltem Zusatzritzel durchführbar. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Der Antrieb des erfindungsgemäss vorgeschlagenen Summierungsgetrieb.es erfolgt entweder gemeinsam über die beiden Antriebswellen 1 und 2 oder über nur eine dieser beiden Wellen. Vor der auf der Welle 1 eängeleite- ten Leistung wird über die Zahnraderststufe 3 und Welle 4 das Zentralritzel 5 eines Planetengetriebes 13 beaufschlagt,
das als letztes Glied im Getriebekraftfluss liegt. Die auf der Welle 2 eingeleitete Leistung beauf- schlagt über die andere Erststufe 6, die Hohlwelle 7 und die beiden Zweit- und Drittstufen 8 und 9' das Hohlrad 10 des Planetengetriebes 13.
In diesem Ge triebe 13 werden die über das Zentralritzel 5 bzw. das Hohlrad 10 zugeführten Leistungen durch Drehzahl überlagerung zusammengefasst und über den Planeten radträger 14 der Abtriebswelle 15 übermittelt. Die Zwei weganordnung der Zahnradstufen 8 und 9 ermöglicht es dabei, dass sowohl die Lagerung des Hohlrades 10 als auch die der Abtriebswelle 15 von denjenigen Kräften entlastet wird, die aus dem die Zahnradstufen 6, 8 und 9 enthaltenden Leistungszweig herrühren.
Die grösseren Räder der beiden Erststufen 3 und 6 bzw. deren Wellen 4 und 7 besitzen eine gemeinsame Achse.
Infolge der vorstehend beschriebenen, in vorteilhaf ter Weise raumsparenden Bauart wird es ermöglicht; das Getriebe mit geringem zusätzlichem Aufwand auch für Leistungsverzweigungsbetrieb- zu verwenden. Dieser geringe Aufwand besteht darin, dass auf einer der beiden Antriebswellen, hier auf der Welle 1, ein lose drehbares Kitzel 11 vorgesehen wird, das mittels einer beliebigen Kupplung 12 fest mit der Welle 1 verbunden werden kann.
Durch Einrücken der Kupplung 12 werden beide vorhandenen Leistungszweige gekuppelt. Treibt also der Motor an der Welle 1, so wird nicht nur die Erststufe 3, sondern auch die Erststufe 6 in Umdrehung versetzt, wobei die Antriebswelle 2 leer mitläuft. Treibt der Motor jedoch an der Welle 2, so wird über die Erststufe 6 auch das Kitzel 11 angetrieben und letzteres nimmt über die Kupplung 12 und Welle 1 die Erststufe 3 und daher ebenfalls wieder den anderen Leistungszweig mit.
Soll bei eingerücktem Kitzel 11 auf volle Last überge gangen werden, so ist lediglich der andere Motor zuzu- schalten, so dass für beide Leistungszweige zwar unver- änderte Drehzahlen, aber die der verdoppelten Motor leistung entsprechenden doppelten Drehmomente zur Verfügung stehen. Das Kitzel 11 wirkt dann nur dreh zahlsynchronisierend, ist jedoch theoretisch unbelastet.
Da die vorgeschlagene Getriebeausbildung für die Drehzahl- oder Drehmomentensummierung gleiche Drehrichtung an beiden Antriebswellen 1 und 2 bzw: Erststufen 3 und 6 voraussetzt, ist die Relativdrehzahl des Kitzels 11 bei ausgerückter Kupplung 12 gegen über der Welle 1 leicht zu beherrschen.
Im übrigen ist es vorteilhaft, dass dieses Kitzel 11 wahlweise auch auf der anderen Getriebeseite, d. h. auf der Welle 2 ange ordnet werden kann, da hierdurch keine konstruktiven Beschränkungen erfolgen und der Zugänglichkeit des Getriebes mitsamt seiner Kupplungsschaltung im Auf stellungsraum voll Rechnung getragen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Drehmomentsummierungsgetriebe mit einem seine beiden Leistungszweige zusammenfassenden, als letztes Glied im Getriebekraftfluss liegenden Planetengetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden letzten Stufen (8 und 9) des das Hohlrad (10) des Planetengetriebes (13) beaufschlagenden, insgesamt drei Zahnradstufen (6, 8 und 9) aufweisenden Leistungszweiges zwecks Entlastung der Lagerungen des Hohlrades (10) und der Abtriebswelle (15)in zwei parallele Leistungswege auf geteilt sind, dass die Wellen (4 und 7) der Zahnrad,--r-st- stufen (3 und 6) beider Leistungszweige konzentrisch an geordnet sind und dass auf einer der beiden Getriebe antriebswellen (1 oder 2) ein lose drehbar gelagertes, aber mit dieser Welle zu kuppelndes zusätzliches Kitzel (11) vorhanden ist, das es ermöglicht, die beiden Lei stungszweige in ihren jeweils ersten Stufen (3 und 6) miteinander zu verbinden.
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