CH435682A - Vorrichtung zum Pressen der Stossstellen beim Verleimen von Einzelplatten zu Korpussen kastenartiger Möbelstücke - Google Patents

Vorrichtung zum Pressen der Stossstellen beim Verleimen von Einzelplatten zu Korpussen kastenartiger Möbelstücke

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CH435682A
CH435682A CH810164A CH810164A CH435682A CH 435682 A CH435682 A CH 435682A CH 810164 A CH810164 A CH 810164A CH 810164 A CH810164 A CH 810164A CH 435682 A CH435682 A CH 435682A
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CH
Switzerland
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press channel
press
rollers
pressing
bodies
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Application number
CH810164A
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Schulz Uwe-Jens
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Schulz Uwe Jens
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Description


  Vorrichtung     zum    Pressen der Stossstellen beim Verleimen von     Einzelplatten          zu    Korpussen kastenartiger Möbelstücke    1  Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pressen  der Stossstellen     beire    Verleimen von     Einzelplatten,    ins  besondere Ober- und Unterböden     einerseits    und Seiten  wänden anderseits, zu Korpussen kastenartiger Möbel  stücke.  



  Der in der Möbelbranche als     Korpus    bezeichnete  Grundkörper eines Möbelstücks besteht aus einem     Ober-          und    einem Unterboden, zwei Seitenwänden und einer  Rückwand. Zur Herstellung eines     Korpusses    werden  diese     Einzelplatten    nach vorheriger Leimzugabe an  den     Stossstellen        der    vier     erstgenannten        Platten        mitein-          ander    verbunden.

   Die     Rückwand    wird beispielsweise  mittels     Heftklammern    oder Schrauben am Rahmen des       Korpusses    befestigt. Es können auch Zwischenböden  zwischen die     Seitenwände    eingeleimt werden. Man hat  also an jeder Seitenwand jedes     Korpusses        mindestens     zwei     Stossstellen.    Das Verbinden der Einzelplatten mit  einander kann durch Nut     und    Feder, durch Zinken=  oder durch     Dübelverbindung        erfolgen.    Der Korpus wird  während des     Abbindens    des Leims gepresst.  



  Zu diesem Zweck wurden bisher die Korpusse ein  zeln in Pressen gesetzt, die durch pneumatisch ge  steuerte Druckmittel die Einzelplatten des     Korpusses     in der     Nähe    der Stossstellen     aneinanderpressen.    Nach  dem Abbinden des Leims, was bei den gebräuchlichen       Kunstharzleimen    nach     einigen    Minuten der Fall ist,  wird der Korpus aus der     Presse    herausgenommen und  auf einem Fliessband weiterverarbeitet.

   Da die bekannten       Korpuspressen    nur in     grösseren,-    durch die     Abbindezeit     des Leims bestimmten Zeitabständen einen Korpus       fertigstellen,    ist für eine kontinuierliche     Fliessbandarbeit     eine grössere Anzahl     Korpuspressen    der beschriebenen       Art        erforderlich.    Abgesehen von den dadurch     bedingten     hohen Investitionskosten und dem     grossen    Raumbedarf  ist es bei der     Aufstellung    mehrerer     Korpuspressen    nicht  möglich,

   die fertig gepressten und verleimten Korpusse       selbsttätig,    d. h. ohne Einsatz einer zusätzlichen     Ar-          beitskraft,    von den Pressen auf     das    Fliessband zu     über-          führen.       2  Diese mit den stationär arbeitenden Pressen ver  bundenen Nachteile werden gemäss der     Erfindung    da  durch beseitigt, dass zum Pressen der Korpusse     während     der     Abbindezeit    ein     Presskanal    vorgesehen ist, der von       einander    gegenüberliegenden Fördermitteln begrenzt ist;

         und    dass quer zur Förderrichtung wirkende beschränkt       verstellbare        Anpressteile    vorgesehen sind,     die    auf     diel     Korpusse in der Gegend der     Leimflächen    eine Kraft  in Richtung des     Zusammenfügens    der Einzelplatten  ausüben. Die einzelnen Korpusse können also in grösse  rer Zahl     hintereinander    durch den     Presskanal    geführt  werden.

   Die     Durchlaufzeit    der     Korpusse        kann    durch  Wahl der     Pressenlänge    und     Änderung    der Geschwindig  keit der     Fördermittel    so eingestellt werden, dass der  Leim beim     Austritt    der Korpusse aus der     Pressvorrich-          tung    abgebunden hat.

   Es ist nur eine Presse nötig,  um das Fliessband voll auszulasten, und die     Überführung     den Korpusse von der Presse auf das Band kann selbst  tätig     erfolgen.    Durch die beschränkte     Verstellbarkeit     der     Anpressteile        wird    erreicht, dass diese bei der     Be-          rührung    mit dem Korpus     geringfügig    seitlich ausweichen  und sich bei der     Fördereng    unter Druck an die     Korpusse     anlegen.  



  Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel einer       Vorrichtung    zur     Durchführung    des     erfindungsgemässen     Verfahrens sind die Fördermittel endlose Bänder. Da  bei können die     Anpressteile        Pressbalken    sein, die sich  in Längsrichtung des     Pnesskanals    erstrecken     und    gegen  die dem     Presskanal    abgekehrten Seiten der Bänder  trume federnd     angedrückt    sind.

   Die     Anpressteile    können  jedoch auch Rollen sein, die längs des     Presskanals    dicht  nebeneinander angeordnet sind, deren Achsen parallel  zu den Achsen der     für    die Bänder vorgesehenen Um  lenkrollen verlaufen und die gegen die dem     Presskanal     abgekehrten     Seiten    der     Bändertrume    federnd angedrückt  sind. Für das federnde     Andrücken        der        Anpressteile    sind  z. B.

   Schraubenfedern, pneumatische Federn oder hy  draulische     Systeme        reit        Druckgasbehältern,    die     Tals    Fe  dern winken, geeignet.      Die Fördermittel können jedoch auch Rollen sein,  die längs des     Presskanals    dicht     nebeneinander    ange  ordnet sind.

   Dabei verlaufen die Rollenachsen quer  zur Kraftrichtung und quer zur     Presskanal-Längsrich-          tung.    Als     beschränkt    verstellbare     Anpressteile        sind    hier  bei auf den Rollen nachgiebige     Oberflächenschichten     vorgesehen, die beispielsweise aus Gummi bestehen.       Zusätzlich    können die Förderrollen in Kraftrichtung  federnd gelagert sein.  



       Sind    die     Anpressteile        Pressbalken,    ergibt sich zwar  ein besonders     billiger    Aufbau der     Pressvorrichtung,    aber  zwischen den     Pressbalken    und den Förderbändern     tritt     Reibung auf. Diese kann jedoch dadurch in Grenzen  gehalten werden, dass die     Pressbalken    auf ihren an den  Förderbändern anliegenden Flächen mit einem reibungs  mindernden Überzug, insbesondere aus     Polytetrafluor-          äthylen,    versehen sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sowie die  zum Aufbau eines     Korpusses    dienenden Einzelplatten  sind in der Zeichnung     dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt die zum Aufbau eines     Korpusses    verwen  deten Einzelplatten in Schrägansicht.  



       Fig.    2 ist eine Seitenansicht einer     Pressvornichtung.          Fig.    3 stellt eine Draufsicht auf die Vorrichtung  nach     Fig.    2 dar.  



       Fig.    4 ist eine Stirnansicht der     Pressvorrichtung     nach     Fig.    2 von links.  



  Der Korpus wird aus den in     Fig.    1 gezeigten zwei  Seitenwänden 1, einem Oberboden 2 und einem Unter  boden 3 sowie einer Rückwand 4 gebildet. Zur Her  stellung des     Korpusses    werden die Einzelplatten 1, 2, 3  an den Stossstellen mit Leim versehen und     rechtwinklig     zusammengefügt.

   Dieses     Zusammenfügen    der Einzel  platten und das Einführen der     Korpusse    in die     Press-          vorrichtung    wird mittels     einer    später beschriebenen Ein  legevorrichtung     vorgenommen.    Die Rückwand 4     wird     beim Einführen des     Korpusses    in die     Pressvorrichtung     mittels     Heftklammern    an dem aus den Platten 1, 2, 3  gebildeten Rahmen des     Korpusses    befestigt.  



  Die     Pressvorrichtung    besitzt an jeder ihrer beiden       Längsseiten    zwei     übereinanderliegende    Förderbänder. 7,  die an den Enden der Vorrichtung über     Umlenkrollen     8     geführt    sind, die auf lotrecht stehenden Wellen 9  gelagert sind.

   Die     gegeneinandergekehrten        Trums    der  Förderbänder 7     begrenzen    einen sich in Längsrichtung  der     Pressvorrichtung    erstreckenden     Presskanal.    Der Au  ssenabstand der auf     einer    Längsseite der     Pressvorrächtung     angeordneten     übereinanderliegenden    Förderbänder 7  voneinander entspricht der Höhe des zu pressenden       Korpusses,    d. h. dem Abstand zwischen Oberboden 2  und Unterboden 3.

   Die Breite des     Presskanals    quer  zur Förderrichtung ist gleich der     Breite    des     Korpusses,     also gleich dem     Abstand    der Aussenflächen der Seiten  wände 1. Die Förderbänder 7 legen sich an die Aussen  flächen der Seitenwände des     Korpusses    im Bereich der  Stossstellen an.  



  An der Rückseite der den     Presskanal        begrenzenden          Trume    der Förderbänder 7 sind     Pressbalken    11 ange  ordnet, die sich in Richtung der Förderbänder 7 über  die ganze Länge des     Presskanals    erstrecken. Die     Press-          balken    11 sind durch nicht     dargestellte    Federn an die  den     Presskanal    bildenden     Trume    der Förderbänder 7  angedrückt.

   Mit     Hilfe    der     Pressbalken    11 üben die  Förderbänder 7 auf die durch den     Presskanal    geführten  Korpusse in der Gegend der Leimflächen     eine    Kraft in  Richtung des     Zusammenfügens    der Einzelplatten des       Korpusses    aus. Infolge der federnden Lagerung der Press-    Balken 11     äst    ein seitliches Ausweichen der Förderbänder  7 beim     Einführen    der Korpusse möglich und ein sicheres  Anpressen der     Förderbänder    7 an die Korpusse gewähr  leistet.

   Um den Reibungswiderstand zwischen den För  derbändern 7 und den     Pressbalken    11 so     gering    wie  möglich zu halten, sind die     Pressbalken    auf ihren an  den Förderbändern anliegenden Flächen     mit    einem rei  bungsmindernden Überzug versehen, der     vorzugsweise     aus     Polytetrafluoräthylen    besteht.  



       Zum    Anpassen der     Pressvorrichtung    an unterschied  lich,     grosse        Korpusse    ist die Grösse des     Presskanals    quer  zu seiner Längsrichtung in Kraftrichtung und quer zur  Kraftrichtung     verstellbar.    Die     Umlenkrollen    8     jedes     Förderbandes 7 sind an einem     gemeinsamen    Träger  13 gelagert.

   Mittels Handrädern 14, die am Ende von  waagrecht über dem     Presskanal    liegenden     Spindeln    1'5  befestigt sind, oder mit Hilfe eines Getriebemotors kann       die    Höhenlage des oberen Trägers 13 auf beiden     Seiten     des     Presskanals    verändert werden.

   Zu diesem Zweck       sind    auf den     Spindeln    15     Kegelräder    16 angeordnet, die  mit auf den Trägern 13     gelagerten    Gegenrädern 17 in       Eingriff    stehen und die     Verstellbewegung    von den Hand  rädern 14 auf lotrechte, in den     Trägern    13 geführte       Gewindespindeln    18 übertragen.

   Zur     Breitenverstellung     des     Presskanals    in Kraftrichtung dienen mit Handrädern  21 versehene oder durch einen     Getriebemotor        betätig-          bare    waagrecht über und unter dem Kanal liegende       Gewindespindeln    20, die in Schraubenmuffen 23 an       den    Trägern 13     geführt    sind, die, in Förderrichtung  gesehen,     an    deren rechter Längsseite des     Presskanals     angeordnet sind.

   Diese in     Fig.    4 auf der rechten Seite  des     Presskanals    liegenden Träger 13 sind in Kraftrich  tung urverstellbar, so dass bei Verdrehung der Hand  räder 21 die in     Fig.    4 auf der     linken    Seite liegenden  Träger 13 seitlich verschoben werden.  



  Der Antrieb der Förderbänder 7 erfolgt von einem  Motor aus über     ein    stufenlos regelbares Getriebe 25.  Je nach der     erforderlichen        Presszeit    kann die Ge  schwindigkeit der Förderbänder eingestellt werden, bei  einer     Pressvorrichtung    von vier Metern Länge bei  spielsweise in einem Bereich von 0 bis 20 m pro  Minute. Der     Antrieb    der Förderbänder erfolgt nur an  einem Ende der Presse über eine Riemenscheibe 27,  die auf einer Querwelle 28 gelagert ist.

   Von der Welle  28 wird die Antriebsbewegung über     Kegelräder    30  auf lotrecht stehende Wellen 31 übertragen, die die  Wellen 9 der am Antriebsende befindlichen     Umlenk-          rollen    8 für die Förderbänder 7     miteinander    verbinden.  Eine Vereinfachung der Konstruktion der     Presseinrich-          tung    wird erreicht, wenn nur die     Fördermittel    auf  einer Längsseite des     Presskanals    mit dem Antrieb ver  bunden sind.

   Vorzugsweise werden daher     nur    die in       Fig.    4 rechts liegenden, an den in     Kraftrichtung    urver  stellbaren Trägern 13 gelagerten Förderbänder 7 an  getrieben. Damit ist eine     übertragung    des Antriebs auf  die in     Fig.    4. links liegenden, in Kraftrichtung verstell  baren     Förderbänder    7 überflüssig. Diese Bänder werden  durch die durch     den    Kanal geführten Korpusse mit  genommen.  



       Unterhalb    der Förderbänder 7 und der     Pressbalken     11 ist der     Presskanal    durch zwei sich horizontal in  Längsrichtung des Kanals erstreckende Tragbänder 33       begrenzt.    Statt der Tragbänder 33     können    auch hori  zontal liegende     Tragrollen    vorgesehen werden. Auf die  sen Tragelementen liegen die Korpusse während des  Durchgangs durch den     Presskanal    auf. Die Tragbänder  33 sind als weitere     Fördermittel    ausgebildet.

   Sie er-      halten ihren     Antrieb    von der     Querwelle    28 aus über  einen Riementrieb 32, der auf eine weitere Querwelle  32a wirkt, die die     Umlenkrollen    34 für die Tragbänder  33 trägt. Es können auch dicht     nebeneinanderliegende     Tragrollen vorgesehen sein.  



  Zur Ermöglichung der Grössenverstellung des     Press-          kanals    sind die die Verstell- und die Antriebsbewegung  übertragenden     Räder    und Rollen, soweit erforderlich,  auf ihren Wellen in     Keilnuten    verschiebbar.  



  Statt der     Pressbalken    11     können    auch     Anpressrollen     verwendet werden, die längs der Rückseite der den       Presskanal        begrenzenden        Trume    der Förderbänder 7  dicht nebeneinander angeordnet sind. Die Achsen dieser       Anpnessrollen    verlaufen parallel zu den Wellen 9 der  für die Förderbänder 7 vorgesehenen     Umlenkrolle-n    8:  Die     Anpressrollen    sind gegen die dem     Presskanal    ab  gekehrten Seiten der     Txume    der     Förderbänder    7 federnd  angedrückt.

   Während bei der Verwendung von     Press-          balken,    auch wenn diese eine glatte Oberfläche auf  weisen, ein gewisser Reibungswiderstand zwischen den  Balken und den     umlaufenden    Förderbändern zu über  winden ist, tritt bei der Verwendung von     Anpress-          rollen    keine nennenswerte Reibung zwischen den     An-          pressrollen    und den Förderbändern auf. Durch die Ver  wendung von     Anpressrollen    statt     Pressbalken    verteuert  sich jedoch die Konstruktion.  



  Schliesslich können in bestimmten Fällen die Förder  bänder 7 und die an deren Rückseiten angeordneten       Anpressteile    auch durch dicht     nebeneinander    angeord  nete Förderrollen ersetzt werden. Die Achsen     dieser     Rollen stehen lotrecht, sie verlaufen also quer zur  Kraftrichtung und quer zur Längsrichtung des     Prüss=          kanals.    Auf den     Förderrollen    sind nachgiebig Ober'       flächenschichten    vorgesehen, die beispielsweise aus       Gummi    bestehen.

   Die Förderrollen können zusätzlich;  beispielsweise in je einem     @an    den Längsseiten der       Pnessvorrichtung    angeordneten Rahmen, in Kraftrichtung  federnd gelagert sein. Eine in dieser Weise ausgebildete  Vorrichtung erfordert zwar eine geringe Antriebsenergie;  jedoch verteuert sich die     Konstruktion    gegenüber einer  mit Förderbändern und     Anpressbalken    arbeitenden Vor  richtung.  



  Zum Haltern der Einzelplatten beim Zusammen  fügen der Korpusse und zum Einführen der Korpusse  in den     Presskanal    ist     eine    Einlegevorrichtung vorgesehen.  Diese Vorrichtung weist einen grössenverstellbaren Rah  men 35 mit nach oben gerichteten     Haltearmen    36     sauf:     In waagrechter Stellung des Rahmens 35 werden die  mit Leim versehenen Einzelplatten des     Korpusses    auf  diesem Rahmen zusammengefügt und zwischen den  Armen 36 gehalten. Dabei liegt die Rückwand 4 an  der Unterseite des     Konpusses.     



  Der Rahmen 35 ist um eine waagrechte, quer  zur Längsrichtung des     Presskanals    angeordnete Achse  38 aus der waagrechten in die lotrechte Stellung       schwenkbar.    Mit dem Rahmen 35 wird der Korpus     ver-          schwerykt    und vor das     Eintrittsende    der     Pressvorrich-          tung    geführt.

   Um eine     Einführung    des     Korpusses    zwi  schen die Förderbänder 7 zu     ermöglichen,    ist der       Einlegerahmen    35 an einem Gestänge 40 angeordnet,  das in Längsrichtung der     Pressvorrichtung        verschiebbar     ist. Mittels einer mit Rollen 42 versehenen     ,Stütze    41  ist das Gestänge 40 mit dem     Einlegerahmen    3'5 gegen  über der Unterlage geführt. Zur Steuerung der Schwenk  bewegung des Rahmens 35 ist ein aus Kolben und  Zylinder     bestehendes    Teleskop 44 vorgesehen, das durch  Drucköl oder Druckluft betätigt wird.

   Zur Steuerung    den     Vorschubbewegung    des Gestänges 40     mit    dem     Ein-          legerahmen    35 in Längsrichtung des     Presskanals    ist ein  weiteres hydraulisch oder pneumatisch betätigtes Tele  skop 45 vorgesehen.  



       Am    Austrittsende des     Presskanals    werden die     Kor-          pusse    an eine quer zum     Presskanal    verlaufende Rollen  bahn 48     übergeben.    Diese     Förderbahn    wird von einem  Motor 49 aus über Ketten oder Riemen     angetrieben.     Zur Übergabe der Korpusse an die Rollenbahn 48 ist  am Austrittsende des     Presskanals        ,eine    Übergabebahn  vorgesehen. Diese besteht aus mehreren     nebeneinander     angeordneten Riemen 51, die über     Umlenkrollen    52       geführt    sind.

   Der Antrieb der Riemen 51 erfolgt von  der Querwelle 32a aus über     einen        Riementrieb    54,  der auf     eine        weitere    Querwelle 55 wirkt, die die     pres-          senseitigen        Umlenkrollen    52 miteinander verbindet. Die  durch die Riemen 51 und die     Umlenkrollen    52 ge  bildete Übergabebahn ist um die     Queriwelle    55 schwenk  bar.

   Das freie Ende der Übergabebahn ragt bis zwi  schen die Rollen der Förderbahn 48:       Wenn    sich kein Korpus auf der     Übergabebahn     befindet, ist diese in einer vom     Presseiende,    her leicht  ansteigenden Richtung gehalten. Die auf die Übergabe  bahn auflaufenden Korpusse gelangen     damit    über die  Rollen der     Förderbahn    48. Im Bereich der     übergabe-          bahn    sind zwei     Endschalter    56 angeordnet, die durch  die aus der Presse austretenden, auf die Übergabe  bahn     auflaufenden    Korpusse betätigt werden.

   Durch  die Endschalter 56 wird eine Schwenkbewegung der  Übergabebahn verursacht, die durch ein unter der  Übergabebahn. angeordnetes, pneumatisch oder hydrau  lisch betätigtes Teleskop 58 gesteuert wird. Beim Ab  senken des freien Endes der     übergabebahn    werden die       Korpusse    auf die     Förderbahn    48 abgelegt, auf der sie       anschliessend    weiterbearbeitet werden. Nach Freigabe  der Endschalter 56 durch den Korpus wird die     über-          gabebahn        wieder..angehoben.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Pressen der ,Stossstellen beim Ver leimen von Einzelplatten, insbesondere Ober- und Un terböden einerseits und Seitenwänden anderseits, zu Korpussen kastenartiger Möbelstücke, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Pressen der Korpusse während der Abbindezeit ein Presskanal vorgesehen ist, der von einander gegenüberliegenden Fördermitteln begrenzt ist, und dass quer zur Förderrichtung wirkende, beschränkt verstellbare Anpressteile vorgesehen sind,
    die auf die Korpusse in der Gegend der Leimflächen eine Kraft in Richtung des Zusammenfügens der Einzelplatten (1, 2, 3, 4) ausüben. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fördermittel endlose Bänder (7) und die Anpressteile Pressbalken (11) sind, die sich in Längsrichtung des Presskanals erstrecken und gegen die dem Presskanal abgekehrten Seiten der Bändertrume federnd angedrückt sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Press- balken (11) auf ihren an den Förderbändern (7) an liegenden Flächen mit einem reibungsmindernden über zug, insbesondere aus Polytetrafluöräthylen, versehen sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fördermittel endlose Bänder (7) und die Anpressteile Rollen sind, die längs des Press- kanals dicht nebeneinander angeordnet sind, dass die Achsen dieser Rollen parallel zu den Achsen der für die Bänder vorgesehenen Umlenkrollen (8) verlaufen und dass diese Rollen gegen die dem Presskanal ab gekehrten Seiten der Bändertrume federnd angedrückt sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Fördermittel Rollen sind, die längs des Presskanals dicht nebeneinander angeordnet sind, dass die Rollenachsen quer zur Kraftrichtung und quer zur Pnesskanal-Längsrichtung verlaufen und dass als beschränkt verstellbare Anpressteile auf den Rollen nachgiebige Oberflächenschichten vorgesehen sind.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Förderrollen in Kraftrichtung federnd gelagert sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fördermittel und Anpressteile an den beiden Längsseiten des Presskanals jeweils in einem gemeinsamen Rahmen oder an einem gemeinsamen Träger (13)
    gelagert sind und dass nur die Förder mittel des einen Rahmens oder Trägers mit einem Antrieb (25) verbunden sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden För- dermittel die lotrechten Seiten des Presskanals begrenzen und dass die Unterseite des Presskanals durch ein wei teres Fördermittel (33) begrenzt ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Haltern der Platten beim Zu sammenfügen der Korpusse und zum Einführen der Korpusse in, den Presskanal eine Einlege- und Vorpress- vorrichtung vorgesehen ist, die einen Rahmen (35) aufweist, der um eine waagrechte, quer zur Längsrich- tung des Presskanals angeordnete Achse (38) aus der waagrechten in die lotrechte Stellung schwenkbar äst. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Einlegerahmen (35) an einem Gestänge (40) in Längsrichtung der Pressvorrichtung verschiebbar angebracht ist, das durch Rollen (42) gegenüber der Unterlage geführt ist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass zum Anpassen an unterschiedlich grosse Korpusse der Presskanal und der Einlegerahmen (35) quer zur Längsrichtung des Kanals in Kraftrichtung und quer zur Kraftrichtung grössenverstellbar sind-. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur übergabe der gepressten Kor- pusse am Austrittsende des Presskanals an eine quer zum Presskanal verlaufende Förderbahn (48) eine über gabebahn (51) vorgesehen ist, die am Austrittsende des Presskanals schwenkbar gelagert ist und deren freies Ende bis in den Bereich der Förderbahn ragt, und dass an der übergabebahn Endschalter (35) an geordnet sind,
    die durch die aus dem Presskanal aus tretenden Korpusse betätigbar sind und durch die die Schwenkbewegung der Übergabebahn steuerbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0055201A1 (de) * 1980-12-22 1982-06-30 Raymond Burger Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung von Holzanbauten
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